Seat Ateca FR – Sportlicher Mehrwert

Auf der Barcelona International Motor Show wurde es vorgestellt, das sportliche Top-Modell der Baureihe: Der Seat Ateca FR. Die Abkürzung FR kennen wir bereits aus dem Seat-Ausstattungs-Alphabet und übersetzten es mit „Formula Racing“. Was es damit auf sich hat, zeigen die nächsten Zeilen. Klar ist aber, dass der Ateca FR eine Ergänzung der Seat Produktoffensive darstellt, die mit dem Ateca selbst begonnen hat. Nach dem Facelift des Seat Leon und der Neueinführung des Ibiza wurden weitere SUV und Crossover wie der Arona bereits angekündigt. Werfen wir also einen Blick auf den Ausbau der Ateca-Baureihe. Read more

おめでとうございます – Lexus holt ersten VLN-Sieg nach Asien

Das Farnbacher-Team ist immer für eine Überraschung gut: Fünf Jahre, nachdem die Mannschaft rund um Teamchef Horst Farnbacher den ersten Ferrari-Sieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring holte, sorgte das Team aus Lichtenau beim 9. Lauf 2016 für die nächste Premiere: Dominik und Mario Farnbacher errangen im Lexus RC-F GT Prototyp den ersten Sieg für einen asiatischen Automobilhersteller. Nach 28 Runden betrug ihr Vorsprung auf Alexander Sims und Stef Dusseldorp im BMW M6 GT3 von ROWE-Racing 33,551 Sekunden. Auf Platz drei beendeten Christopher Mies und Connor De Phillippi im Audi R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport das Rennen; im Ziel hatte das in diesem Jahr bereits zweimal siegreiche Duo 41,947 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

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„Das ist ein fantastischer Erfolg, der Lohn von fast zwei Jahren harter Arbeit“, freute sich Horst Farnbacher nach dem Rennen, wohlwissend, dass seinem Team gerade etwas Großartiges gelungen war. Die Nürburgring Nordschleife gilt nicht nur in Deutschland und Europa als Königin aller Rennstrecken, auch im Reich der Mitte genießen Fahrer, die in der „Grünen Hölle“ siegreich sind, hohes Ansehen. Dementsprechend wurde der Sieg an der Boxenmauer von allen Beteiligten frenetisch gefeiert. „Ich kann kaum fassen, was uns heute gelungen ist“, gestand Mario Farnbacher. Der Erfolg kommt allerdings nicht von ungefähr. Seit der Saison 2015 ist Farnbacher-Racing mit dem Lexus regelmäßig in der Langstreckenmeisterschaft am Start und hat die Entwicklung des RC-F auf dem Weg zum GT3-Boliden konsequent vorangetrieben. „Die Zusammenarbeit zwischen Lexus in Japan, Toyota in Köln und unserem Team war perfekt“, erklärte Dominik Farnbacher. „An dem heute erstmals eingesetzten Prototyp ist fast alles neu, und er lässt sich viel komfortabler fahren. Mit dem Vorgänger mussten wir immer viel Risiko gehen, um schnell zu sein. Das ist bei dem neuen Modell deutlich entspannter.“ Das Geheimnis des Erfolgs war einerseits die perfekte Taktik des Teams (mit dem Wechsel von Regen- auf Trockenreifen lag man in Runde zwei goldrichtig.), andererseits die konstante Leistung der Fahrer, die sich über das 4 Stunden-Rennen keine Fehler erlaubten, während die Mitstreiter bei schwierigen Wetterbedingungen strauchelten.

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Zu den Favoriten mit kleineren Problemen zählten die zweifachen Sieger der Saison Mies und De Phillippi. Der US-Amerikaner erlebte in der Startphase des Rennens einen „big moment“, als er eingangs Brünnchen die Streckenbegrenzung streifte. „Ich fahre gerne, wenn es regnet“, erklärte De Philippi, „aber diese Mischverhältnisse mit halb nasser, halb trockener Piste waren extrem schwierig.“ Sein Teamgefährte nahm das Ergebnis gelassen. „Wir können mit Platz drei zufrieden sein“, bekannte Mies. „Wir sind zwei Rennen nicht in der VLN am Start gewesen. Die Spitzengruppe ist so eng beieinander, dass uns die acht Stunden Renndistanz am Ende einfach fehlen.“ Ebenfalls zufrieden zeigten sich Sims und Dusseldorp über Platz zwei. „Gerade in der Schlussphase wurde es noch einmal extrem spannend, als wieder leichter Regen einsetzte“, gestand Dusseldorp. „Da muss man einfach hellwach sein, immerhin haben wir zu diesem Zeitpunkt voll gepushed, um Platz zwei gegen den Land-Audi abzusichern.“

Dass er ein echter Regenspezialist ist, stellte Norbert Siedler im Zeittraining unter Beweis. Im Porsche 911 GT3 R holte der Österreicher die Pole-Position für das Frikadelli Racing Team. Im Rennen belegten er und Patrick Huisman am Ende Rang sieben. Neben Farnbacher, Land und Frikadelli sammelten auch Uwe Alzen und Lance David Arnold im Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing sowie Jesse Krohn, Victor Bouveng und Christian Krognes im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop Führungskilometer. Während für den Haribo-AMG das Rennen nach einem Kühlerschaden infolge einer Kollision in der Startphase vorzeitig beendet war, belegte der Walkenhorst-BMW am Ende Rang fünf hinter dem Audi R8 LMS von Phoenix Racing.

Es gab noch mehr geglückte Premieren: Bruno Spengler und der KTM X-Bow GT4.
Nach seiner Nordschleifen-Rennpremiere war DTM-Pilot Bruno Spengler überwältigt; der Kanadier in Diensten von BMW absolvierte im BMW M235i Racing Cup-Fahrzeug zwölf Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Sprintkurs und Nordschleife. „Eine vollkommen neue Erfahrung“, bilanzierte er. „Ich habe noch nie so häufig in den Rückspiegel geschaut wie heute. Aber das Rennen lief absolut problemlos, so dass ich sehr zufrieden bin.“

Ebenfalls erfolgreich verliefen die ersten Rennkilometer in der „Grünen Hölle“ für die beiden KTM X-Bow GT4. Über weite Strecken lieferten sich Christopher Haase und Arne Hoffmeister einen direkten Schlagabtausch mit Ferdinand und Johannes Stuck. Am Ende standen die Positionen 16 und 17 zu Buche – der Doppelsieg in der GT4-Klasse war obligatorisch.

Nachdem erste Entscheidungen in der VLN bereits beim achten Lauf gefallen waren, wurde beim DMV 250-Meilen eine weitere Meisterschaft entschieden. David Griesner, Juha Hanonen und Roger Vögeli sicherten sich den Klassensieg im Opel Astra OPC Cup und machten so den dritten Titel für Lubner-Motorsport fix. „Ein tolles Rennen“, freute sich Griesner. „Jetzt können wir den letzten Lauf in zwei Wochen vollkommen entspannt angehen und genießen. Das Team und wir Fahrer haben über das komplette Jahr starke Leistungen abgeliefert und können jetzt verdient feiern.“

Das Saisonfinale der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 22. Oktober statt. Der 41. DMV Münsterlandpokal führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

SEAT Leon Eurocup auf dem Nürburgring

Einsteigen, anschnallen und die Motoren starten. Am Nürburgring wird es am Wochenende wieder laut und schnell. Die Racer des Seat Leon Eurocup sind zurück. Zum dritten Mal ist der Nürburgring der Austragungsort für den Seat Leon Eurocup.

14 Rennfahrer in ihren 330 PS starken Seat Leon Eurocup-Rennern gehen am Wochenende am Nürburgring an den Start.

Es gibt derzeit drei Fahrer, die bei nur zwei Rennen vor Saisonende alle eine Chance auf den Gesamtsieg haben – die nächsten Rennen werden also nochmal richtig spannend. Der traditionsreiche Nürburgring wird eine Herausforderung für alle. Hier kann der kleinste Fehler über Sieg oder Niederlage entscheiden. Ich bin sehr gespannt darauf, wie die beiden nächsten Rennen ausgehen werden. Und ich bin mir sicher, dass noch mit einigen Überraschungen zu rechnen ist“, so Jaime Puig, Direktor von SEAT Sport.

Der Nürburgring ist eine Rennstrecke von 5,1 Kilometern Länge mit deutlichen Höhenunterschieden und ist als schnellster Kurs im Rennkalender bekannt. Der Kurs verfügt über sieben Links- und zehn Rechtskurven und hält einige Eigenheiten bereit, die den meisten Fahrern gut bekannt sind. Stian Paulsen (Stian Paulsen Racing) hat gute Erinnerungen an die deutsche Strecke, konnte der Norweger doch hier vor zwei Jahren seinen ersten Sieg feiern.

 

VLN 3: Klassensieg für den AVIA-Aston Martin

Großer Jubel bei AVIA racing: Nach zwei Ausfällen in den bisherigen Saisonrennen hat sich der Rennstall mit dem Aston Martin V8 Vantage im dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft eindrucksvoll zurückgemeldet. Wolfgang Weber, Norbert Bermes und Hendrik Still sicherten sich mit großem Vorsprung einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg in der GT4-Klasse SP10. Außerdem fuhr das erfolgreiche Trio bei rund 200 Fahrzeugen auf die starke 31. Gesamtposition.

„Dieser Erfolg fühlt sich wahnsinnig gut an“, strahlte Hendrik Still, der die letzten Rennrunden absolviert hatte und anschließend auf Position eins über die Ziellinie gefahren war. Zuvor hatte Wolfgang Weber schon im Zeittraining ein erstes Ausrufezeichen gesetzt: Mit einer Rundenzeit von 8:55.756 Minuten holte er in der GT4-Klasse die Pole-Position. Im Rennen knüpften der Routinier und seine Teamkollegen an diese Leistung an, sodass der Triumph des Trios zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war. „Am Ende musste ich den Sieg nur noch ins Ziel tragen. Unser Aston Martin lief absolut perfekt und nach den beiden Rückschlägen ist das eine riesige Genugtuung“, so Still glücklich.

Opel Astra #342 kleines karusell

Raphael Hundeborn, Marc Legel und Stephan Kuhs kamen im Opel Astra OPC auf der guten sechsten Position ins Ziel. Vor allem zu Beginn des Vier-Stunden-Rennens konnte das Opel-Team auftrumpfen: „Ich habe mich bis zum ersten Boxenstopp auf Rang drei vorgekämpft und die Spitze war sogar in Reichweite. Wir hatten ein fantastisches Set-up“, sagte Marc Legel, der den Start übernommen hatte. „Zum Ende hin hat sich leider ein Getriebeproblem angedeutet. Der sechste Platz ist daher ein super Ergebnis“, ergänzte Raphael Hundeborn.

BMW 235i #680 VLn 3 Training 2014

Durchwachsen verlief der dritte Saisonlauf für den BMW 235i von AVIA racing. Eine Kollision zu Beginn des Rennens kostete wertvolle Zeit, sodass das Team zurückfiel. Dennoch kam der bayrische Sportwagen auf Rang neun ins Ziel.  So konnte AVIA racing auch in diesem Rennen wichtige Testkilometer und Erfahrungswerte mit dem Fahrzeug sammeln.

„Wir freuen uns riesig über den Sieg“, sagte Stephan Hauke von AVIA racing. „Das ist die Belohnung für unser Team und nicht zuletzt auch für alle Fans, die uns immer wieder die Daumen drücken.“ Dem nächsten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft (17. Mai) blickt AVIA racing nun mit großen Erwartungen entgegen: In drei Wochen sollen die nächsten Erfolge her.

VLN: Es geht wieder los – Rent4Ring Racing freut sich darauf!

Am vergangenen Wochenende nahmen mehr als 170 Rennautos an den VLN Test- und Einstellfahrten am Nürburgring teil, um sich für den ersten Lauf am 29. März 2014 vorzubereiten. Mit dabei auch das Vorjahres-Siegauto von Rent4Ring Racing, der Mazda MX-5.

Rent4Ring Racing startet in diesem Jahr mit Vollgas in die neue Saison. Nachdem das Team um Fredy Lienhard und Ralph Beck den Meisterschaftstitel in der V3-Klasse letztes Jahr errungen hatte, gehen die Schweizer beim Saisonauftakt mit gleich drei Fahrzeugen an den Start der 60. ADAC Westfahlenfahrt. Der Mazda MX-5, der mit den Fahrern Anthony Toll und Dale Lomas in der V3 antritt, spulte während den zwei Testtagen fast 20 Runden ab.

„Wir hatten einen wirklich guten Testablauf und dank des tollen Eifelwetters, konnten wir den Mazda MX-5 in allen Konditionen testen“, so Dale nach der Einstellfahrt. „Wir waren mit der Performance sowohl im Nassen als auch im Trockenen absolut zufrieden, von daher sind wir für alle Wetterkapriolen beim ersten Rennen gewappnet. Im letzten Jahr fuhr ich noch auf dem BMW 125i und es war für mich nun eine spannende Lehrzeit den MX-5 kennenzulernen. Er ist ein wenig kritischer wenn es darum geht, die beste Kurvengeschwindigkeit mitzunehmen, da hatte der 125i kleinere Fehler besser verziehen.“

Der BMW 428i, den Fredy und Ralph in dieser Saison fahren, wird aufgrund von technischen Umwandlungen nicht rechtzeitig für einen Einsatz beim ersten VLN-Lauf fertig. „Wir haben uns kurzfristig dazu entschlossen, mit dem BMW 428i in einer anderen Klasse, nämlich der SP3T an den Start zu gehen, doch leider schaffen wir es nun doch nicht, das Auto rechtzeitig fertig zu bauen“, so Fredy Lienhard. „Den 428i möchten wir erst einsetzen, wenn er absolut einwandfrei fertiggestellt ist, und das wird zum dritten Lauf sein. Damit wir allerdings nicht den Anschluss verlieren und in der Routine bleiben, fahren Ralph und ich beim ersten Lauf den BMW 325i von Peter Bonk Performance in der Klasse V4.“

Der BMW 125i startet mit gleich drei Fahrern in den ersten Lauf der VT2 Serie. Der junge Japaner und Drittplatzierter der Japanischen Formel 3 Meisterschaft 2013 Chiyo Katsumasa fährt zusammen mit dem Newcomer aus 2013, Florian Strauss, sowie dem Franzose Frédéric Lédoux.

Am 29. März startet die VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring in die 38. Saison. Der erste von zehn Meisterschaftsläufen geht über eine Distanz von vier Stunden.

ABT Golf GTI VII – Die Wiedergeburt des GTI

Drei Buchstaben. Mit nur drei zusätzlichen Buchstaben hat Volkswagen 1976 die Welt der kompakten und der finanzierbaren Sportmobile auf den Kopf gestellt. Der erste Golf GTI hatte 1.6 Liter Hubraum und 110 PS – heute in der siebten Generation sind es Tuner wie der Allgäuer VW-Spezialist ABT, die dem Volkswagen Golf GTI seine, über die Jahre verwässerte, Faszination zurück geben.

Operation am Herzen

Die Leistungssteigerung von 220 PS auf 290 PS lässt den GTI noch tauglich für den Alltag erscheinen, hebt sein sportliches Talent aber auf ein neues Niveau.

ABT Golf GTI Generation 7

Wenn in Kempten ein Golf GTI die Hallen von ABT-Sportsline verlässt, dann selten nur mit einem Leistungsplus. Die sehr treuen Kunden des Allgäuer-Experten für sportliche Fahrzeuge von VW und Audi ordern gerne das „Rund-um-sorglos-Paket“. Vom Spoiler bis zum Auspuff.

ABT GOLF GTI

Mit einem speziellen Frontgrill und einer tiefen, dynamisch gezeichneten Frontspoiler-Lippe versprüht das Gesicht des ABT-GTI den sportlichen Elan eines Klassikers der gerade das Fitness-Studio verlassen hat. Über die speziell für ABT gefertigten Spiegelkappen, die kräftigen Seitenschweller und aggressiven Scheinwerferblenden schweift der Blick zum Heck des Wolfsburger-Racers. Die Vierrohr-Auspuffanlage wird eingerahmt von einer dominanten Heckschürze und einem Heckklappenaufsatz der sich nahtlos in das Design einfügt. So wird der Rücken des Golf GTI zum breiten Kreuz eines Sportlers.

Dunkle Felgen in „Gunmetal-Optik“ und wahlweise in 18 oder 19 Zoll erhältlich, bilden das passende Schuhwerk für den Sportler. ABT senkt zudem den Schwerpunkt des GOLF GTI mit speziellen Fahrwerksfedern ab.

Serienleistung:

220 PS

Tuning-Version:

290 PS

Vmax:

250+ km/h

Abt Golf GTI Sieben

Und so fährt er sich:

Der von ABT mit einem ordentlichen Leistungsplus beschenkte Golf GTI erinnert an seinen Ur-ur-Großvater. Endlich wieder Dampf in jeder Lebenslage und eine trockene und von natürlicher Härte beseelte Straßenlage. Auf dem Trip nach Goodwood konnte der GOLF GTI im ABT Leistungstrim beweisen was in ihm steckt.  Lange Autobahn-Etappen reißt der Power-Golf mit einem Grinsen im Gesicht des Fahrers ab. Dank dem Leistungsplus von 70 PS zieht der Golf dynamisch wie nie durch und beim Blick auf den Tacho lassen sich kleine Freudenjuchzer nicht vermeiden. Der GTI ist wie damals ein Schreck für das Sportwagen-Etablishment.

Auf den winkligen Landstraßen im Süden Englands spielt der GTI seine Stärken im Bereich Handlichkeit und Straßenlage aus. Flott und kontrolliert um Kurven jeder Art, keine besondere Aufgabe für den GTI und gerade im ABTschen Leistungs-Trimm eine echte Gaudi für den Fahrer. Dabei vermittelt die Lenkung immer einen besonders einprägsamen Kontakt zur Straße und die ABT-Version des GTI wirkt handlich wie nie.

Zwei Liter Hubraum und knapp 300 PS und die ganze Leistung wird über die Vorderachse auf die Straße gebracht. Was vor einigen Jahren noch undenkbar schien, ist heute dank der Erfahrung und dem überzeugenden Feinschliff der Experten aus dem Allgäu kein größeres Problem mehr.

Einzig bei sehr beherzten Ausfahrten und welligen Flickenteppichen wünscht man sich eine mechanische Sperre an der Vorderachse, damit keines der 290 Pferdchen in Form von Gummirauch verloren geht.

Volkswagen Golf GTI ABT Sportsline

Die Abt-Version der siebten Golf-Generation bringt den Fahrspaß der frühen GTI-Jahre in purer Form zurück!

Goodwood 2013 – Erste Impressionen

England? Ständiger Regen? Trübe Aussichten und Nebel allenthalben? Meine Zeit in Goodwood wird begleitet von einer gnadenlosen Sonne, brütenden 30° und das einziger was von Zeit zu Zeit mehr blendet als die Sonne, sind die weißen Beine die vereinzelt von Schönheiten dieser Insel zur Schau gestellt werden.

Goodwood – Motor-Maniac-Mekka -2013

Italien mag das Land der Liebe zu den schönen Autos sein, England ist auf jeden Fall die Heimat des Motorsports. Rennstrecken gibt es in jedem Winkel und ordinäre Landstraßen vermitteln den Eindruck, man würde sich auf der Zufahrt zur grünen Hölle befinden. Es kann keinen anderen Ort auf der Welt für dieses Festival geben. Goodwood.

2013 ist das zwanzigjährige Jubiläum und längst spricht man im Zusammenhang mit diesem Event, auch von einer „legendären Veranstaltung“.

Festival of Speed

Ein Grand Prix für alle Fahrzeugklassen, eine Motorsport-Party für alles was Motorensound produziert und ausgefahren wird die Zeitenjagd auf einer Bergrennstrecke die sich „lieblich“ in die weitläufigen Wäldchen im Süden Englands einbettet. Bei keinem anderen Event bekommen die Zuschauer mehr Fahrzeuge aus derart vielen verschiedenen Motorsport-Disziplinen und quer durch alle Jahrzehnte zu sehen.

Zu verdanken hat man das ganze Event einem Motorsportverrückten englischen Grafen, dem Lord March. Oder wie er richtig heißt: Charles Gordon-Lennox, Earl of March und Kinrara. Meinen Trip zum Landsitz des Grafen habe ich einer Idee meines Namensvetters Björn Marek (Pressesprecher ABT sportsline)  zu verdanken. „Ob ich nicht Lust hätte auf einen Roadtrip nach Goodwood“ – so seine (nörglige) Frage.

Roadtrip von Rodgau zum Racing-Playground

Ich hatte es am Freitag bereits gepostet, es ging mit 1.890 PS nach Goodwood. Der größte Tuner für Volkswagen und Audi in Deutschland hatte sich nicht lumpen lassen und brachte gleich vier faszinieren Fahrzeuge für den Trip nach Goodwood an den Start. Los ging es von der ABT’schen Niederlassung in Rodgau, südlich von Frankfurt.

Abt roadtrip - Goodwood

Viel mehr über den Roadtrip an sich, wird es geben sobald ich wieder zurück bin. Denn noch – ist es gerade erst einmal Halbzeit, die Heimfahrt wartet ja noch auf uns und den ABT AS8 bin ich noch nicht gefahren 🙂 Dafür kann ich bestätigen, ein AS6-R mit drei Mann Besatzung und einem bis unter das Dach beladenem Kofferraum lässt – dank seiner (mind.) 600 PS,  einen F430 locker beim spurt auf 200 stehen.  Wobei es eventuell auch einfach nur am Fahrer des Ferrari lag 😉

Impressionen aus Goodwood

..more to come..soon 🙂

 

 

 

Foto des Tages – Rowe SLS GT3

Das Foto des Tages kommt vom 6-Stunden Rennen am Nürburgring.

Der ROWE Racing Mercedes-Benz SLS GT3 AMG mit der Startnummer 6. Im Rennen leider gerade mit Defekt ausgefallen – dafür nun als Foto des Tages im Blog!