Ein Lexus RC F GT3 beim 6h-Rennen auf dem Nürburgring am Start

Dominik und Mario Farnbacher startet gemeinsam mit dem Japaner Akira Iida kommenden Samstag beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, dem Saisonhöhepunkt der diesjährigen VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Das Schwesterauto von Emil Frey Lexus muss nach einem Unfall beim letzten Rennen pausieren.

Farnbacher Racing aus Lichtenau hat sich für die längste VLN-Distanz des Jahres, der siebte Wertungslauf führt über sechs statt vier Stunden, mit dem Japaner Akira Iida verstärkt. „Akira fährt derzeit den Lexus RC F GT3 in der Japanischen SuperGT Meisterschaft und hat uns bereits vergangenes Jahr unterstützt. Er hat enorm viel Erfahrung und wir sind sehr gespannt, was er zum Unterschied der beiden Autos in Deutschland und Japan zu sagen hat“, sagt Dominik Farnbacher.

Ein erfolgreiches Warm-up absolvierte das Gespann bereits vergangenes Wochenende. Dominik Farnbacher fuhr gemeinsam mit Akira Iida und Hiroki Yoshimoto beim 1000 Kilometer-Rennen in Suzuka mit einem baugleichen Lexus RC F GT3 problemlos ins Ziel und sicherte dem japanischen Einsatzteam LM Corsa wichtige Meisterschaftspunkte.

Das Schwesterauto von Emil Frey Racing muss dagegen leider pausieren: „Nach dem Unfall beim letzten Rennen war es in der Kürze der Zeit unmöglich, das Fahrzeug rechtzeitig fertigzustellen. Wir befinden uns nach wie vor in der Entwicklung des Lexus RC F GT3 und haben daher kein großes Ersatzteillager“, schildert Lorenz Frey, Fahrer und Teamchef des Emil Frey Racing Lexus. „Somit haben wir uns dazu entschieden, beim 6h-Rennen nicht anzutreten und das Auto für VLN8 vorzubereiten.

Los geht’s am Samstag, den 3. September 2016 von 08:30 bis 10:00 Uhr mit dem Zeittraining. Das Rennen startet um 12:00 Uhr. Weitere Informationen von Emil Frey Racing gibt es auf www.lexus.emilfreyracing.com und auf www.facebook.com/EmilFreyLexusRacing.

 

 

Foto: SB-Medien, Stefan Baldauf - Guido ten Brink

Bärenstark: Haribo Racing feiert ersten Mercedes-Sieg 2016 in der VLN

Großer Jubel im Haribo Racing Team, dem Sieger des 39. RCM DMV Grenzlandrennens: Nach 4:00:21,323 Stunden wurde Uwe Alzen im Mercedes-AMG GT3 als Erster abgewinkt. Zusammen mit Jan Seyffarth und Lance David Arnold stand so für die in Bonn beheimatete Equipe nicht nur der erste Mercedes-AMG-Sieg in der VLN-Saison 2016 zu Buche, sondern auch der erste Teamerfolg seit dem achten Lauf 2010. Damals triumphierten Lucas Luhr und Richard Westbrook im Porsche 911 GT3 R ebenfalls in markanter Goldbären-Optik. Auf den Plätzen zwei und drei beendeten die beiden BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop das Rennen. Den Markenmix an der Spitze rundeten der Falken-Porsche 911 GT3 R und der Audi R8 LMS von Twin Busch Motorsport auf den Positionen vier und fünf ab. Alexander Mies und Michael Schrey verteidigten die Tabellenführung – souverän fuhr das Duo in der hart umkämpften Cup5-Klasse (BMW M235i Racing Cup) zum sechsten Klassensieg in Folge.

VLN Saison 2016, 39. RCM DMV Grenzlandrennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 20.08.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
VLN Saison 2016, 39. RCM DMV Grenzlandrennen – Die Top 3 des Rennens! 

Vier Stunden packende Rennaction auf der schönsten und anspruchvollsten Rennstrecke bei sommerlichen Temperaturen – das war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer rund um die 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Grand-Prix-Kurs und Nordschleife. In 28 Rennrunden wechselte die Führung nicht weniger als neun Mal. Neben den Siegern und den Zweitplatzierten Christian Krognes, Victor Bouveng und Jörg Müller im Walkenhorst-BMW sammelten auch der Audi R8 LMS von Phoenix Racing und der Porsche 911 GT3 R des Wochenspiegel Team Manthey Führungskilometer. Während der Phoenix-Audi nach einem technischen Defekt in Runde 25 vorzeitig die Segel streichen musste, kam der Wochenspiegel-Porsche auf Platz acht.

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Im Ziel betrug der Vorsprung von Uwe Alzen 12,090 Sekunden auf Müller. „Wir mussten am Ende etwas mit dem Treibstoff haushalten, weil wir nicht hundertprozentig sicher waren, ob der Sprit noch für eine weitere Runde reichen würde“, erklärte Arnold. „Am Ende sprang ein fantastischer Sieg heraus. Die Pace in der Langstreckenmeisterschaft ist enorm, und ehe wir am Ende das Rennen kontrolliert nach Hause fahren konnten, mussten wir jede Runde ‚all in’ gehen.“ Alzen ergänzte: „Ich wollte auf keinen Fall etwas riskieren. Auch wenn ich am Ende etwas Tempo rausgenommen haben, ist jede Runde in der ‚Grünen Hölle’ extrem anspruchsvoll.“

Krognes/Bouveng/Müller waren mit Platz zwei am Ende sehr zufrieden. Im Zeittraining am Samstagmorgen hatte Krognes mit einer Fabelzeit von 7:56,642 Minuten die Pole-Position errungen. Das ist neuer, inoffizieller Rundenrekord; offizielle Rekorde werden nur im Rennen gefahren. Auch hier fuhr das Trio mit 8:02,914 Minuten die schnellste Runde aller Teams. „Auf eine Runde ist der BMW M6 GT3, der erst in diesem Jahr debütierte, schon richtig schnell“, sagte Müller. „Das Team arbeitet nun akribisch daran, diesen Speed auch über die Distanz umzusetzen. Wir haben diesbezüglich wieder große Schritte nach vorne gemacht, was die Positionen zwei und drei eindrucksvoll zeigen.“

Sein erstes Top-3-Ergebnis in der VLN feierte Michele Di Martino zusammen mit Matias Henkola und Jordan Tresson. Di Martino, im vergangenen Jahr noch Junior-Champion in der VLN und Meister im BMW M235i Racing Cup, ist der Sprung in den GT3-Boliden geglückt. „Ich bin wahnsinnig happy“, sagte der 23-Jährige. „Ich habe mich an das Fahrzeug gewöhnt. Natürlich ist noch Luft nach oben, aber generell komme ich nach sieben Rennen schon sehr gut zurecht.“

Enge Entscheidung im TMG-Cup, souveräner Sieg in der BMW-Cup-Klasse
Hart umkämpft war die Entscheidung im TMG GT86 Cup: Nils Jung und Florian Wolf setzten sich mit nur 0,117 Sekunden Vorsprung gegen Manuel Amweg und Thomas Lampert vom Toyota Swiss Racing Team durch. Umso deutlicher war der Vorsprung im BMW M235i Racing Cup. Alexander Mies und Michael Schrey dominieren die Klasse auch weiterhin souverän. Im Ziel lag das Bonk-Motorsport-Duo 41,041 Sekunden vor Thomas Jäger und Rudi Adams vom Team Scheid – Honert Motorsport. Mit ihrem sechsten Klassensieg in Folge bauten Mies/Schrey die Tabellenführung in der Meisterschaft aus. Mit 58,44 Punkten beträgt der Vorsprung auf Christopher Rink, Danny Brink und Gabriele Piana vom Team Pixum Team Adrenalin Motorsport 4,79 Punkte. Claudius Karch und Ivan Jacoma, die ihrerseits im Porsche Cayman R von Mathol Racing fünf Rennen lang das Geschehen in der Klasse V6 bestimmt hatten, schieden erstmals in dieser Saison vorzeitig aus und fielen vom zweiten auf den zehnten Rang in der Meisterschaft zurück.

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Starkes Rennen von raceunion Teichmann auf dem Porsche Cayman #970

Ein sehr guter zweiter Platz in der Cup 3 Klasse ist das Ergebnis von Moritz Gusenbauer und Marcel Hoppe beim sechsten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring in der Eifel auf ihrem Porsche Cayman GT4. Nach vier Stunden überzeugten die Piloten und das Team rund um die Startnummer 970 mit einer tadellosen Renn-Performance. 

„Im Training war noch Luft nach oben, aber im Rennen lief es gut. Das Auto war über die gesamte Distanz sehr gut, die Reifen konstant. Wir konnten pushen und uns Stück für Stück nach vorne kämpfen. Das war richtig geiles Racing“, sagte Moritz Gusenbauer nach dem Rennen.

Das Zeittraining war noch nicht das ganz große Kino. Mit einer Zeit von 8:53,365 war man zwar bei der Musik, aber für Marcel Hoppe und den jungen Gusenbauer war das dennoch nur der Gesamt 44. Startplatz und in der Gruppe der Cayman Cup-Boliden (CUP3) nur ein fünfter Startplatz.

Im Rennen zeigte sich die Stärke der Cayman GT4 und des Fahrerduos. Eine spannende Aufholjagd über die 24,358 Kilometer lange Nürburgring-Nordschleife und ein vier Stunden Rennen ohne Fehler. Dabei überzeugte Moritz Gusenbauer mit konstanter Rennspeed. Aus dem Pulk kommend, sicherte sich das Team so einen guten zweiten Platz in der eigenen Klasse und einen sehr guten 24. Platz im Gesamtklassement.

Am Ende fehlten dem Duo 2:14 auf den Klassensieger, ebenfalls ein von „raceunion Teichmann Racing“ eingesetzter Porsche Cayman GT4. Die Startnummer 960 mit Marc Hennerici und Moriz Oberheim am Steuer siegten mit einer Gesamtzeit von 4:01:11.158.

Das nächste Rennen für den Porsche Cayman GT4 mit den beiden Piloten Moritz Gusenbauer und Marcel Hoppe in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, ist der 48. ADAC Barbarossapreis am 24. September 2016.

VLN 6 2016 044 Gusenbauer Cayman GT4 VLN 6 2016 042 Gusenbauer Cayman GT4 VLN 6 2016 036 Gusenbauer Cayman GT4 VLN 6 2016 026 Gusenbauer Cayman GT4 VLN 6 2016 035 Gusenbauer Cayman GT4 VLN 6 2016 040 Gusenbauer Cayman GT4

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

VLN 2015: Sechs Rennen, fünf Sieger – ROWE RACING triumphiert

Das war ein fulminanter Start in die zweite Saisonhälfte. Fünf gewertete Rennen – fünf unterschiedliche Sieger: Die Saison 2015 der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist weiterhin von prickelnder Spannung geprägt. Klaus Graf und Christian Hohenadel wurden beim 38. RCM DMV Grenzlandrennen im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von ROWE RACING nach 4:03:09,479 Stunden in Führung liegend abgewinkt. Bei den vier vorangegangenen Rennen waren Audi R8 LMS, Porsche 911 GT3 R, BMW Z4 GT4 sowie Ford GT erfolgreich. Für den spektakulären Flügeltürer von Mercedes-Benz war es seit 2010 der elfte VLN-Sieg. Und während Hohenadel seinen vierten Triumph feierte, freute sich Graf über seine Premiere auf der obersten Stufe des VLN-Podiums. Den Doppelsieg der ‚Sternfahrer’ machte bei strahlendem Sonnenschein das Team Black Falcon perfekt. Hubert Haupt, Adam Christodoulou und Andreas Simonsen überquerten mit einem Rückstand von 1:11,682 Minuten als Zweite die Ziellinie. Platz drei eroberten Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Patrick Huisman im Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing. Der Sender Sport 1 zeigt am 29. August um 16:25 Uhr eine 30-minütige Zusammenfassung des sechsten VLN-Laufs.

211/ VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenzlandrennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.
VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenlandrennen.
„Ich freue mich riesig über meinen ersten VLN-Sieg“, sagte Graf nach dem Rennen. Der erfahrene Langstreckenpilot hatte bereits im morgendlichen Zeittraining für Aufsehen gesorgt: Er fuhr in 8:02,804 Minuten die schnellste Runde und sicherte ROWE RACING die Pole-Position. Mit dieser Zeit war er 93 Hundertstelsekunden schneller als Bernd Schneider, der beim vierten VLN-Lauf und dem ersten Einsatz des SLS-Nachfolgers Mercedes-AMG GT3 die bis dahin schnellste Runde des Jahres absolvierte. „Unser Sieg ist ein Riesenerfolg für das ROWE-Team, das in diesem Jahr – vor allem beim 24h-Rennen in Spa Francorchamps, als der Sieg in greifbarer Nähe war – sehr viel Pech hatte. Jetzt freuen wir uns umso mehr auf das 6h-Rennen in zwei Wochen.“ Die Grundlage für den Erfolg war vor allem die Fahrerpaarung selbst, die mit konstant schnellen Rundenzeiten überzeugte.

Das Black-Falcon-Team führte das Rennen in der Anfangsphase zunächst an, verlor dann aber nach dem ersten Stopp wertvolle Zeit. „Wir haben durch einige Gelbphasen rund eine Minute eingebüßt“, sagte Ex-DTM-Pilot Haupt. „Diese Zeit konnten wir über die Distanz nicht mehr aufholen.“ Eine Schrecksekunde erlebte der Münchner in der letzten Runde: „Unmittelbar vor mir gab es einen Unfall, an dem ich glücklicherweise unbeschadet vorbeikam.“

Auch wenn sie ihren Podestrang nicht aus eigener Kraft erringen konnten – der bis kurz vor Schluss drittplatzierte Falken-Porsche erlitt in der letzten Runde einen Reifenschaden – war die Freude im Frikadelli-Team trotzdem groß. „Ich habe den 911er im Bereich Wippermann passiert“, sagte Schmitz. „Für die Falken-Truppe tut es mir natürlich leid, trotzdem freuen wir uns über unseren eigenen Erfolg. Mehr war heute einfach nicht drin, die Konkurrenz war einfach zu stark.“

Der Falken-Porsche, pilotiert von Martin Ragginger und Alexandre Imperatori, errang am Ende Platz vier vor dem schnellsten Manthey-Porsche mit den Fahrern Christoph Breuer, Richard Lietz und Michael Christensen. Den schnellsten BMW Z4 GT3 pilotierten Michela Cerruti, Felipe Fernández Laser und Jesse Krohn auf Rang sechs. Im bestplatzierten Audi R8 LMS ultra wechselten sich Dennis und Marc Busch mit Marc Basseng ab.

Viele Klassensiege beim 38. RCM DMV Grenzlandrennen waren hart umkämpft. So betrug der Vorsprung des Porsche Cayman S von Mathol Racing auf den zweitplatzierten 911er von aesthetic racing in der Klasse V6 gerade einmal 3,326 Sekunden. Ähnlich eng ging es in der Klasse V3 zu, in der der von Bonk-Motorsport eingesetzte Peugeot 306 S16 nur 5,035 Sekunden vor den Verfolgern ins Ziel kam. Und auch die beiden Altmeister Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche konnten sich zusammen mit dem Finnen Hannu Luostarinen nicht auf ihrem Vorsprung ausruhen. Das Trio unter der Bewerbung TI-Tarvike Racing wurde 6,229 Sekunden vor dem Cup-Kollegen von Lubner-Motorsport abgewinkt. Heinz-Otto Fritzsche fuhr so zu seinem 80. Klassensieg. Damit hat er in der Bestenliste seit 1990 VLN-Urgestein Andreas Schall eingeholt. Und dessen Sohn Ralf, der die Statistik anführt, hat seinerseits nur noch zwei Klassensiege Vorsprung.

Dirk und Tim Groneck verteidigten mit ihrem fünften Sieg mit dem Renault Clio in der Klasse SP3 die Führung in der Meisterschaft. Rang zwei haben weiterhin Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz inne, die im TMG GT86 Cup erneut Platz eins feierten. Der Niederländer Stefan van Campenhoudt belegt nach fünf gewerteten Rennen den dritten Rang und führt in der VLN-Produktionswagen-Trophäe.

Mit dem Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen steht am 5. September der Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf dem Programm. Das Rennen des veranstaltenden MSC Ruhrblitz Bochum führt als einziges im Kalender der einzigartigen Nordschleifen-Rennserie über die Distanz von sechs Stunden und bietet Fahrern und Fans 50 Prozent mehr packenden Motorsport in der ‚Grünen Hölle’.

Zur Foto-Galerie, VLN Lauf 5

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf / Robert Kah

VLN Lauf 6 – Große Galerie

Startaufstellung VLN Lauf 6 – 22.08.2015

Motorsport-Wochenende vom feinsten! Rund um die Trier und die Panzerplatte startet der zweite Wertungstag der Rallye-Deutschland, in Spa-Franchorchamps fahren die F1-Piloten und am Nürburgring startet das 6. VLN-Rennen des Jahres 2015! 

Wunderbares Wetter in der Eifel und ein Starterfeld das es in sich hat. Die Startaufstellung für den38. RCM DMV-Lauf in der Eifel sieht wie folgt aus:

vln lauf 6

Wer nicht live vor Ort sein kann, der findet den VLN-Livestream hinter diesem Link!

6. VLN-Wochenende: Falken überreicht Spendenscheck an Nürburgring Streckensicherungsverein Benefiz Corso e. V.

Start frei für die zweite Saisonhälfte der VLN: Martin Ragginger und Alexandre Imperatori pilotierten beim sechsten Lauf den Falken Porsche. Doch bevor es an den Start ging, überreichte Falken Tyre Europe einen Spendenscheck über 1.500 Euro an Klaus Korn vom Benefiz Corso e. V.Bei traumhaftem Eifelwetter freuten sich am Samstag nicht nur alle angereisten Motorsportfans auf den 6. VLN-Lauf am Nürburgring, sondern auch Klaus Korn, Erster Vorsitzender des Benefiz-Corso e. V., über eine Falken-Spendenaktion. Unter dem Motto „Schneller als der Profi!“ hatte Falken ein Bobby-Car-Rennen für den guten Zweck im Rahmen des 24h-Rennens veranstaltet. Für jeden Teilnehmer spendete Falken fünf Euro an den Benefiz-Corso e. V., einem Verein, der die Nürburgring-Streckenposten unterstützt, die im ehrenamtlichen Einsatz an der Strecke zu Schaden gekommen sind.

Überreicht wurde der Spendenscheck an Benefiz Corso e. V. von Stefanie Olbertz, Marketing Motorsports & Events Falken Tyre Europe GmbH und Falken-Fahrer Martin Ragginger. Zusammengekommen waren mehr als 1.000 Euro. Falken hatte den Betrag dann auf 1.500 Euro aufgestockt.


„Wir freuen uns riesig über diese Spende und möchte uns herzlich im Namen aller Mitglieder und Streckenposten bedanken“, sagte Korn im Rahmen der Übergabe.

„Ohne die unzähligen ehrenamtlichen Streckenposten, die an jedem Rennwochenende für die Sicherheit am Ring sorgen, wäre die VLN nicht möglich“, so Falken-Sprecherin Nadine Cerone-Schatz. „Mit unserer Aktion wollten wir etwas zurückgeben und uns bedanken.“

Beim Lauf Nummer 6 – dem 37. RCM DMV Grenzlandrennen – zeigten Martin Ragginger und Alexandre Imperatori sehr gute Leistungen. Zeitweise fuhr Falken im Feld der Top 3 mit, schied jedoch rund 30 Minuten vor Ende aufgrund einer Ölspur im Bereich Metzgesfeld aus.

In drei Wochen startet das Falken-Team erneut – im Rahmen des Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennens.

VLN 6 – Unter acht Minuten

Da war sie gefallen, einfach so, plötzlich im Rennen – diese ominöse 8 Minuten Marke für die VLN-Streckenvariante aus Nürburgring-GP Kurs und Nordschleife.

7:59,045 Minuten für die Geschichtsbücher

Vroom Vroom Klingmann

Jens Klingmann wird in den Geschichtsbüchern stehen, der erste der unter 8 Minuten über die VLN-Variante am Nürburgring fuhr. Sein Werkzeug? Der BMW Z4 GT3 vom Team BMW Sports Trophy Team Schubert, mit der Startnummer #20. Im Training noch mit einer 8:00,973 unterwegs – knallte das Team in der zweiten Runde, am Steuer der Leimener Jens Klingmann, den neuen Streckenrekord in die Geschichtsbücher.

VLN-Livestream – klick