EuroNCAP-Crashtest – Die sichersten Autos des Jahres

Drei neue Pkw-Modelle haben den EuroNCAP-Crashtest in diesem Jahr mit Bravour absolviert. Die Hybridlimousinen Toyota Prius und Hyundai Ioniq sowie das Kompakt-SUV VW Tiguan dürfen sich daher mit dem Titel des Klassenbesten in ihrem Segment („Best in Class“) schmücken. Ebenfalls geglänzt hat die Mercedes E-Klasse; als einziger Prüfling der Business-Klasse bleibt ihm das Label allerdings verwehrt. Die Sicherheitsorganisation EuroNCAP lob…

Die E-Prämie der Bundesregierung – Die Hintergründe

Seit heute um 11 Uhr ist es raus: Die Bundesregierung bezuschusst den Kauf von E-Fahrzeugen – sowohl Plug-In-Hybride wie auch voll elektrische Fahrzeuge. Dafür trafen sich die Minister mit Vertretern von Volkswagen, Mercedes und BMW und entschieden die Details. Etwa eine Milliarde Euro steht bereit, um den Verkauf von E-Fahrzeugen bis 2020 auf ein Prozent der Zulassungen zu treiben. Getragen werden die Kosten paritätisch von der Automobil-Industrie und vom Bund. Read more

Euro-NCAP mit neuen Kriterien – Fünf Sterne bremsen für Fußgänger

Die Crashtest-Organisation Euro-NCAP hat ihre Kriterien verschärft: Geprüft wird nun auch ein Fußgänger-Notbremsassistent. Das erste Auto, das den neuen Test durchlaufen hat, ist der Toyota Prius. Er hat die Höchstwertung von fünf Sternen erreicht.

Die neuste Generation von automatischen Notbremssystemen stoppt das Fahrzeug selbstständig, wenn ein Fußgänger vor das Auto läuft. Mit der Aufnahme dieses Assistenzsystems in den Kriterienkatalog für das Erreichen der Maximal-Punktzahl will die Crashtest-Organisation dafür sorgen, dass möglichst viele Fahrzeuge standardmäßig mit dem Assistenzsystem ausgestattet werden. Für Autohersteller ist ein Abschneiden mit vier oder fünf Sternen mit ihren Neuwagen wichtig.

Da insbesondere Kleinwagen serienmäßig oft nicht mit den neusten Assistenzsystemen ausgestattet sind, hat Euro-NCAP im Zuge der Kriterienverschärfung eine neue Prüfkategorie eingeführt. Im Standard-Verfahren gilt weiterhin, dass das Auto so geprüft wird, wie es in der Basisversion ausgestattet ist. Auf Wunsch des Autoherstellers kann die Crashtest-Organisation ein zweites Rating veröffentlichen, das aufpreispflichtige Assistenzsysteme mit einbezieht. Das zweigeteilte Abschneiden soll den Verbraucher zudem deutlich machen, wie groß der Sicherheitsgewinn des optionalen Sicherheitspakets ist.

Das erste Auto, das den dualen Test absolvierte ist der Kleinwagen Suzuki Baleno. Im Standard-Rating erreichte er lediglich drei Sterne, unter anderem aufgrund eines fehlenden Notbremsassistenten. Optional bietet Suzuki einen City-Notbremsassistenten an, mit diesem liegt der Baleno nach der Euro-NCAP-Bewertung bei vier Sternen.

News: Prima Prius – Toyota erfindet seine Hybrid-Ikone Prius völlig neu

Arnold Schwarzenegger hatte einen, eine deutsche Ministerin hielt ihn sich als Dienstwagen. In der Besitzer-Galerie finden sich auch Brad Pitt, Julia Roberts, Cameron Diaz oder Sting. Der Toyota Prius mit seinem Hybrid-Antrieb ist bei den Promis seit Jahren angesagt. Zumindest als Zweitwagen für das grüne Gewissen. Weil die 1997 erstmals in Großserie gebaute Kombination aus 1,8-Liter-Benziner und Elektromotor zumindest auf dem Papier sparsamer mit dem Sprit umging als herkömmliche Autos. Jetzt macht der Prius auch auf dem roten Teppich der Oscar-Verleihung eine bessere Figur. Denn die inzwischen 4. Generation sieht viel netter aus als alle anderen zuvor. Vor allem aber wurden viele Schwachpunkte des Trendsetters ausgemerzt. Die Preise des 3,0-Liter Autos – Normverbrauch, nicht Hubraum – starten jetzt bei 28.150 Euro.

Der beginnende Frühling im spanischen Valencia bietet Wohlfühl-Ambiente für die erste Begegnung mit dem völlig neuen Toyota Prius. Alles neu und dennoch vertraut. Das über den Vordersitzen gewölbte Pagodendach, das ausladende Heck mit dem durch einen großen Spoiler geteilten Rückfenster, die recht kurze Frontpartie mit den großen Scheinwerfern – so, wie man es seit fast 20 Jahren kennt. Aber: Die Motorhaube wurde viel flacher, die Nase mit dem Toyota-Logo reckt sich keck nach vorn. Wild gezackte Scheinwerfergehäuse, in denen LED-Technik steckt, lassen den Prius viel moderner, sogar rasanter aussehen als bisher gewohnt. Ähnlich das neu gestaltete Hinterteil. Die Heckleuchten wirken wie Brückenpfeiler für den jetzt viel eleganteren Spoiler, der die ganze Wagenbreite einnimmt.

. Ähnlich das neu gestaltete Hinterteil. Die Heckleuchten wirken wie Brückenpfeiler für den jetzt viel eleganteren Spoiler, der die ganze Wagenbreite einnimmt
. Ähnlich das neu gestaltete Hinterteil. Die Heckleuchten wirken wie Brückenpfeiler für den jetzt viel eleganteren Spoiler, der die ganze Wagenbreite einnimmt

„Ein durchaus radikales Design“, räumt selbst Produktmanager Vincent Dewaersegger aus der Europa-Zentrale ein. „Es macht aber perfekt den Charakter der Prius deutlich, der sich klar und selbstbewusst von der eher konservativen Formensprache seiner Wettbewerber absetzt“. Das tat er schon immer, sein anfangs verschrobenes Aussehen wurde zum Markenzeichen des Fortschritts unter der Motorhaube. Auch wenn sich wohl die meisten der bislang 3,5 Millionen Käufer trotz und nicht wegen des Erscheinungsbildes für den Prius entschieden haben. Das könnte sich durchaus ändern.

Die Prius-Gene im Innenraum überstanden den Generationswechsel. Das flache Gehäuse mit dem Digitaltacho und dem animierten Schaubild, das die Verteilung der Antriebskraft darstellt, liegt wie bisher mittig unterhalb der Windschutzscheibe. Darunter der sieben Zoll große Touchscreen-Monitor für das Navigations- und Audio-System. Der kleine Wählhebel für die stufenlose Automatik ist etwas tiefer montiert, kennt nur die Stufen „neutral“, „vorwärts“, „rückwärts“ und „Motorbremse“ z.B. für das Bergabfahren. Zwischen den Sitzen eine Schale, in der das Smartphone kabellos geladen werden kann. Nicht nur Prius-Kenner finden sich recht schnell mit der Bedienung des neuen Prius zurecht.

Die Prius-Gene im Innenraum überstanden den Generationswechsel. Das flache Gehäuse mit dem Digitaltacho und dem animierten Schaubild, das die Verteilung der Antriebskraft darstellt, liegt wie bisher mittig unterhalb der Windschutzscheibe
Die Prius-Gene im Innenraum überstanden den Generationswechsel. Das flache Gehäuse mit dem Digitaltacho und dem animierten Schaubild, das die Verteilung der Antriebskraft darstellt, liegt wie bisher mittig unterhalb der Windschutzscheibe

Nach dem Druck auf dem Startknopf herrscht wie gewohnt Stille. Der 72 kW/98 PS starke Benziner hat Pause, ganz sanft säuselt der 53 kW/72 PS starke Elektromotor. Beim behutsamen Touchieren des Gaspedals rollt der Toyota ein elektrisch davon. Doch schon beim kleinen Zucken der Zehen meldet sich der Verbrennungsmotor zum Dienst. Es beginnt das bekannte Wechselspiel der beiden Herzen, dessen Perfektion den Prius berühmt gemacht hat. Bei der entspannten Tour mit Tempo 80 bis 100 auf der hügeligen Landstraße kommt der Prius nicht über vier Liter auf 100 Kilometer hinaus. Denn immer wieder schaltet sich der Benziner aus, immer wieder übernimmt sein elektrisches Pendant, immer wieder wird das Rollen beim Gaswegnehmen, das Bremsen und Bergabfahren zum Nachladen des Akkus genutzt.

Alles läuft so schnell ab, dass es auch auf dem erwähnten Schaubild kaum nachvollzogen werden kann. Die Toyota-Techniker haben alles nochmals verbessert. Der Wirkungsgrad des Benzinmotors erreicht jetzt die Bestleistung von 40 Prozent, holt also mehr Leistung aus jedem Tropfen Benzin heraus. Der E-Motor wurde kleiner und leichter, die Batterie wanderte unter die Rücksitzbank. Verändert wurden auch die Steuerungssoftware, das Energiemanagement, die Kühlung und vieles mehr. Das Ganze läuft ohne Zutun des Fahrers. Dessen Verbindung zum Hightech ist nur der rechte Fuß.

501 – 1.633 Liter bringt der Prius in seinem Kofferraum unter
501 – 1.633 Liter bringt der Prius in seinem Kofferraum unter

Und was ist mit dem oft gescholtenen zu lauten Aufheulen des Benziners beim Gasgeben, der trägen Automatik, der immer wieder als zu hart empfundenen Federung, der zu schmalen Sitze und der nicht wirklich präzisen Lenkung? Toyota hat die Kritik am Vorgänger ernst genommen und wirklich alles in Angriff genommen und deutlich verbessert. Sicher, wer zu heftig auf das Gaspedal tritt, wird auch jetzt das Heulen des Motors vernehmen. Das ist bei allen stufenlosen Automatikgetrieben so. Aber die Steuerung wurde so verbessert, dass der Prius jetzt viel besser am Gas hängt als bisher. Der Modus „Sport“ liefert sogar einen Hauch sportlicher Rasanz frei Haus. Dann werkeln beide Motoren im Duett und sorgen zum Beispiel für entspannteres Überholen als bisher.

Am Ende der langen Tour im neuen Prius meldet der Bordcomputer dann doch 5,8 Liter Schnittverbrauch. Aber: Dahinter verbergen sich lange Passagen mit rund 120 km/h auf der Autobahn und viele Steigungen. Die Verbrauchsvorteile des Toyotas liegen nun mal im dichten Stadtverkehr und auf Landstraßen. Und jetzt auch in der Zahl der vielen bestellbaren Assistenzsysteme. Abstandsradar, Notbremsfunktion, halbautomatisches Einparken, Verkehrszeichenerkennung und andere bekannte Helfer stehen in der Preisliste. Das Basismodell wird ab Frühjahr für 28.150 Euro zu haben sein, die Top-Version kostet 32.150 Euro, wird dann aber besonders fein ausgestattet sein.

Autor: Peter Maahn/SP-X

News: Toyota Prius – Weniger Emissionen und mehr Emotionen

Toyota hat für die vierte Generation des Prius zum Rundumschlag ausgeholt. Das betrifft nicht nur das Design, bei dem das kantige Brennstoffzellenmodell Mirai Pate stand. Der Hybrid-Bestseller Prius ist auch länger und flacher geworden, ohne allerdings seine Eigenwilligkeit abzulegen.

Die typische, nach hinten abfallende Dachform ist der Aerodynamik und letztlich dem Verbrauch geschuldet. 3,9 Liter waren es beim Vorgänger, der Neue soll sich im Durchschnitt mit 3,0 Litern auf 100 Kilometern zufrieden geben. Unterm Blech bleibt es beim 1,8-Liter-Benziner mit weiterhin 72 kW/98 PS, der allerdings überarbeitet wurde und auf einen verbesserten Wirkungsgrad von jetzt 40 Prozent kommt. Der Elektromotor leistet nur noch 53 kW/72 PS (vorher: 60 kW). Dadurch sinkt die Systemleistung von 100 kW/136 PS auf 90 kW/122 PS. Der Prius spurtet in 10,6 Sekunden (altes Modell: 10,4 s) auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei 180 km/h.

Für mehr Fahrspaß hat Toyota die Hybrid-Kontrolleinheit des Schrägheckmodells optimiert. Somit wurden der „Gummiband-Effekt“ und das unangenehme Aufheulen des Motors beim Beschleunigen minimiert. Die Batterie ist beim Generationswechsel kompakter und leistungsstärker geworden und wurde neu positioniert. Da sie unter den Rücksitz verlegt wurde, konnte das Gepäckraumvolumen um rund 60 auf 502 Liter erhöht werden. Es bleibt allerdings bei der Nickel-Metallhybrid-Technik, die zwar zuverlässig arbeitet, aber im Vergleich zur Lithium-Ionen-Batterie deutlich weniger leistungsfähig ist.

Als erster Toyota steht der Prius auf einer neuen Plattform, auf der später auch andere Modelle des japanischen Herstellers basieren werden. TNGA – das steht für „Toyota New Global Architecture“ – bietet einen tieferen Fahrzeugschwerpunkt und soll so ein besseres Handling sowie mehr Fahrstabilität ermöglichen.
Bei den Preisen wird sich vermutlich nicht viel verändern, mehr als eine leichte Steigerung dürfte im Markt kaum durchzusetzen sein. Aktuell kostet der Prius ab 26.850 Euro.

Ich VOLT mehr! – Fahrbericht HONDA CR-Z

“Ich Volt mehr!”

Erinnern Sie sich noch daran, was Sie 1987 für ein Auto gefahren sind?
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1987 brachte der japanische Hersteller HONDA die bereits 2.te Generation seines CRX (ED9) auf den deutschen Markt. Es war eines dieser Autos die einem Hersteller in meiner Erinnerung ein Bild gaben. Der CRX war klein, handlich, leicht und dank seines mindestens 80k…