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VLN 5 – Zweiter Saisonsieg für Frikadelli-Racing

Die Sieger des 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennens heißen Sabine Schmitz, Klaus Abbelen (beide Bahrweiler), Patrick Huisman (Niederlande) und Frank Stippler (Bad Münstereifel). Im Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing wurde das Quartett nach 2:45:15,791 Stunden in Führung liegend abgewinkt. Für das Team aus Barweiler nahe des Nürburgrings ist es erst der dritte Sieg in der Teamgeschichte und bereits der zweite Erfolg in der aktuellen Saison. Zudem ist Frikadelli-Racing das erste Team, das in diesem Jahr einen Sieg wiederholen konnte. Die Zuffenhausener Überlegenheit beim fünften Lauf komplettierten auf dem Siegerpodest Adam Osieka (Meuspath), Christopher Mies (Heiligenhaus) und Steve Jans (Luxemburg) im Cup-911er von Getspeed Performance sowie Dominik Brinkmann (Dortmund), Felipe Laser (Hamburg) und Markus Paltalla (Belgien) im Pendant von raceunion Teichmann Racing. Die Distanz des auf vier Stunden angesetzten Rennens wurde aufgrund von zahlreichen Strafen, die nach Geschwindigkeitsübertretungen im Zeittraining geahndet werden mussten, verkürzt. Um 14:05 Uhr gestartet, wurde das Rennen nach 165 Minuten abgewinkt. Damit geht das Rennen mit voller Punktzahl in die Wertung ein. Eine 30-minütige Zusammenfassung zeigt der Sender Sport 1 am 12. Juli um 16 Uhr.

Im Anschluss an das Zeittraining hatte das Team rund um Rennleiter Andreas Thamm (Wuppertal) viel zu tun. „Nach einem Unfall im Streckenabschnitt Flugplatz gab es dort eine Doppelt-Gelb-Phase, um das Fahrzeug zu bergen“, sagte Thamm. „Dabei hielten sich ungewöhnlich viele Fahrer nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h. Wir haben jeden Verstoß individuell und gewissenhaft bearbeitet – dabei konnten wir den Zeitplan leider nicht einhalten.“ Acht Fahrzeugen wurden aufgrund hoher Geschwindigkeitsübertretungen sämtliche Trainingsrunden gestrichen, so dass die Teilnehmer vom Ende ihrer jeweiligen Wertungsgruppe in das Rennen starten mussten. Bei zahlreichen weiteren Fahrzeugen wurde die schnellste Rundenzeit gestrichen und das Trainingsergebnis entsprechend korrigiert. Von den Strafen betroffen, war auch das später siegreiche Frikadelli-Team. „Wir haben die Strafe zurecht erhalten, weil Sabine schlichtweg zu schnell gefahren ist“, sagte Teamchef Klaus Abbelen. „Die Rennleitung hat vollkommen richtig gehandelt, auch wenn wir so nicht über die volle Distanz fahren konnten.“ Sabine Schmitz nahm das Rennen vom Ende der ersten Startgruppe auf und kehrte als Vierte aus Runde eins zurück: „Das hat eine Menge Spaß gemacht und ich konnte meinen Fehler aus dem Zeittraining wieder gutmachen. Ich habe mich bei leichtem Nieselregen für Slicks entschieden und hatte zunächst Probleme, meine Reifen auf Temperatur zu bekommen. Aber die Reifenwahl erwies sich als goldrichtig und ich konnte schnell zur Spitze aufschließen.“

Jürgen Alzen (Betzdorf) und Dominik Schwager (München) konnten die erste Pole-Position des Ford GT3 unter der Bewerbung von H&R Spezialfedern nicht lange verteidigen. Am Ende büßte das Duo nach einem Reifenschaden wertvolle Zeit ein und beendete das Rennen auf Rang 13. Der Mann der ersten Runde war Oliver Kainz (Kottenheim) im Porsche 911 GT3 RSR des Wochenspiegel Team Manthey. Der Routinier setzte für die Startphase auf Intermediates und kehrte mit einem Vorsprung von 15,2 Sekunden aus Runde eins zurück. Schnell klagte er allerdings über mangelnde Leistung und schied wenig später mit technischem Defekt vorzeitig aus.

Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop feiert 1.500 Klassensieg für BMW
Es ist vollbracht: Das Team Walkenhorst powered by Dunlop feierte mit den Fahrern Michael Schrey (Wallenhorst) und Emin Akata (Friedrichshafen) den 1.500 Klassensieg für BMW seit dem Beginn der Statistikerfassung im Jahr 1990. Mit einem Vorsprung von einer Runde setzte sich das Duo gegen die Zweitplatzierten, Jörg Wisirchen (Euskirchen), David Griesner (Österreich) und David Ackermann (Döttingen), durch. Fünf weitere Klassensiege gingen in den Klassen SP8T, V2, V4, V5 und VT2 an Teams, die auf Fahrzeuge von BMW vertrauen. Ihren zweiten Sieg in der Opel Astra OPC Cup-Klasse sicherten sich Tim Schrick (München) und Hannu Luostarinen (Finnland) in Diensten des Team Kissling Motorsport. Den schnellsten Toyota GT86 Cup pilotierte das Dörr-Motorsport-Trio Maciej Dreszer (Aachen), Arne Hoffmeister (Lutter) und Fabian Wrabetz (Bad Soden).

Mit ihrem fünften Klassensieg im fünften Rennen verteidigten Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) im BMW 325i des MSC Wahlscheid die Tabellenführung in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Frank Kräling (Winterberg), Marc Gindorf (Monaco) und Christopher Brück (Köln) im Porsche 911 GT3 Cup beträgt 2,32 Punkte.

Das Ergebnis des 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennens und der Tabellenstand sind aufgrund von Protesten vorläufig. Der sechste Lauf des Jahres, das 37. RCM DMV Grenzlandrennen, startet am 2. August über die Distanz von vier Stunden.

 

Quelle: VLN.de

VLN: Lauf 5 – 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen

Das 24h-Rennen ist erst ein paar Tage vorbei, da geht es auf der Nordschleife des Nürburgringes schon wieder flott her. Der fünfte Lauf der VLN, das 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen steht an.

Wer nicht live vor Ort sein kann, der sucht vermutlich den Livestream und den findet man nach diesem Link: VLN-Livestream!

VLN – Lauf 5 – 54.ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen

In den ersten vier VLN-Läufen gab es vier unterschiedliche Sieger und auch am heutigen Samstag bietet das Starterfeld eine bunte Mischung aus hochkarätigen Startern. Ob Porsche, BMW, Audi , Mercedes-Benz oder auch Ford – das VLN-Starterfeld bietet eine bunte Mischung an erstklassigen Fahrzeugen.

Traditionell ist der VLN-Lauf nach dem 24h-Rennen dünner besetzt als die anderen VLN-Läufen, doch hier oben in der Eifel bedeutet ein „dünnes Starterfeld“ noch immer ein Feld von rund 150 Fahrzeugen.

Die Top-Favoriten für den Tagessieg fahren in meinen Augen einen BMW Z4 GT3 und sind vom Team H&R-Spezialfedern. Am Steuer der Betzdorfer Uwe Alzen und der Holländer Buurman. Ebenso top aufgestellt und mit einem flotten Gast-Starter am Volant kommt die „rasende Frikadelle“ zum Start. Der Frikadelli-Porsche hat es bereits gezeigt, auch er kann gewinnen. Beim fünften Lauf drehen neben Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Patrick Huismann der erwähnte Gaststarter Stippler am Steuer des Porsche 911.

Walkenhorst BMW Z4 powered by Dunlop

Auch den Z4 GT3 des Walkenhorst-Teams sollte man nicht unterschlagen. Der einzige Top-GT3 der in diesem Jahr mit Dunlop-Reifen an den Start geht, warum das so ist, dazu später in einem gesonderten Artikel noch mehr. Das Feld der Top-Fahrzeuge abrunden, können der Ford GT3 von Jürgen Alzen und Dominik Schwager sowie der Ferrari F458 Italia GT3 von GT Corse by Rinaldi. Neben diesen Top-Rennern aus der SP9-Klasse sind in der SP8 noch einige Exoten vertreten: Zwei bulligen Lexus ISF zum Beispiel und der Aston Martin V12 Vantage und einem in Eigenregie aufgebauten Audi R8 ebenfalls Exoten am Start.

Starkes Teilnehmerfeld auch jenseits der Spitzengruppe
Zwei absolute Publikumslieblinge bereichern beim fünften Lauf zum ersten Mal in diesem Jahr das Teilnehmerfeld. Andreas und Ralf Schall (Dornstadt) bringen endlich wieder ihren Mercedes-Benz 190 E an den Start. Und mit Jürgen Freiburg und Norbert Kraft (beide Hagen) kehrt der Volkswagen Corado in die ‚Grüne Hölle’ zurück.

Stark besetzt präsentieren sich die Cup-Klassen zum Ende der ersten Saisonhälfte. In der vorläufigen Teilnehmerliste befinden sich 13 Opel Astra OPC, 6 Porsche Carrera, 8 Toyota TMG GT86, 9 Renault Clio und schließlich 11 BMW M235i Racing. Die Markenpokale innerhalb der VLN Langstreckenmeisterschaft bieten spannenden Motorsport, weil die Protagonisten mit identischem Material auf Augenhöhe um jede Zehntelsekunde auf der Rennstrecke kämpfen.

Wer wird Halbzeitmeister?
Nach vier von zehn Rennen führen Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) im BMW 325i des MSC Wahlscheid die Tabelle an. Dem erfahrenen Duo gelangen vier Klassensiege und Mit 38,05 Punkten beträgt der Vorsprung auf Max Partl (Pyrbaum) und Jörg Weidinger (Happurg), die für das Team Scheid-Partl Motorsport im BMW M235i Racing Cup an den Start gehen, 2,14 Punkte. Die Zweitplatzierten haben ihrerseits mit 0,42 Zählern Vorsprung kein großes Polster auf Frank Kräling (Winterberg), Marc Gindorf (Monaco) und Christopher Brück (Köln) im Porsche 911 GT3 Cup. Platz vier belegen Karsten Quadder (Solingen) und Stefan Kniesburges (Pulheim), die mit ihrem Ford Focus beim vierten Lauf den 13 Klassensieg in Folge einfuhren und damit den bestehenden Rekord von Dirk Adorf (Hennef) und Harald Thönnes (Mülheim-Kärlich) einstellten.

PDF-Download – Starterliste Lauf 5 – 2014 2014-07-05s