Sieger der Herzen – Das Team „Girls Only“ rockt den Ring auf seine Weise

Der extremen Langstreckenherausforderung des 24h-Rennens am Nürburgring stellte sich in diesem Jahr zusammen mit 154 anderen Teams ein komplett weiblich Besetztes mit einem Golf GIT TCR.

230 000 Motorsportfans erlebten am Wochenende die 47. Auflage des 24-Stundenrennens am Nürburgring. Der Audi Phoenix-R8 LMS mit den Fahrern Piere Kaffer, Frank Stippler, Frederic Vervisch und Dries Vanthoor gewann, Porsche und Mercedes verschenkten in einem spannenden Finish den Sieg auf der mit 25,378 Kilometern längsten Rennstrecke der Welt. Der diesjährige Rundentanz über den Vulkan war von zahlreichen Unfällen, zahlreichen Defekten, Vergehen und Strafen in allen Klassen geprägt. Sieger der Herzen wurde jedenfalls ein Team mit dem bezeichnenden Namen „Girls Only“, das ausschließlich aus Frauen besteht und mit einem Golf GTI TCR angetreten war, um der männlichen Konkurrenz den Kampf anzusagen. 

Premiere auf dem Nürburgring: Bei der Startaufstellung liegen dem Team „Girls Only“ zwei Grid-Boys zu Füßen.

Hauptsponsoren des Teams „Girls Only“ sind VW und der chinesische Reifenhersteller GiTi

Nun sind Frauen im Motorsport zwar selten, aber bei weitem keine Ausnahme. Man denke nur an Namen wie de Filippis als erste weibliche Formel-1-Fahrerin oder Michele Mouton, die 1985 am Pikes Peak abräumte. Noch in diesem Jahr soll mit der W-Series sogar eine rein weiblich Rennserie starten. Doch bei den GirlsOnly sind nicht nur die Piloten weiblich, sondern die ganze Crew von den Reifenbetreibern über die Ingenieure und Mechatroniker bis hin zur Teamchefin. Hauptsponsoren der Idee, mit denen die jungen Frauen sich Respekt verschaffen wollen, sind der chinesische Reifenhersteller GiTi und Volkswagen.

Geballte Frauen-Power: Die drei Fahrerinnen Jasmin Preissig aus der Schweiz und Ronja Assmann und Carrie Schreiber aus Deutschland. (von links)
Das Maskottchen des Teams „Only Girls“ wurde vor eine harte Bewährungsprobe gestellt.
Die Mädels starten mit ihrem Golf GTI TCR in der Wertungsklasse SP T 3.
Schon in der ersten Stunde kommt die böse Nachricht: Ein Fremdkörper ist in den Kühler geschlagen. Die Folge: Motorschaden.

Die böse Wahrheit kommt ans Licht: Motorschaden in der grünen Hölle

Noch bei der Aufstellung zum Start waren die Fahrerinnen Ronja Assmann (D), Jasmin Preisig (CH) und Carrie Schreiner (D) zusammen mit ihrem 16 köpfigigen Team überzeugt davon, dass sie mit ihrem schwarz gelben renn-g-Golf und der Startnummer 89 die grüne Hölle schon rocken würden. Doch es sollte anders kommen. In der dritten Runde zerschlägt ein Fremdkörper den Wasserkühler und ruiniert den Motor. Fassungslos stehen alle im Fahrerlager 23 um das Auto herum. Doch dann werden die Fäuste gereckt. Wir schaffen das, wir lassen uns nicht unterkriegen. Während draußen der Rennbetrieb weitergeht, tauschen die Mädels mal eben den Motor aus. Eine Entscheidung, die am Ring nicht alltäglich ist. Meistens gibt man das Rennen einfach auf.

Ein Wettrennen mit der Zeit: Die Mechanikerinnen wechseln binnen 14 Stunden den Motor, tauschen das Turbo-Aggregat aus und wechseln die Steuereinheit.

Ein vierzehnstündiger Arbeits-Marathon für die Mechanikerinnen des „Girls-Only“ – Teams

Doch in den Augen der Mädchen leuchtet es. Sorgsam wird das Werkzeug auf dem Boden ausgebreitet. Stunden vergehen, bis der etwas 150 Kilogramm schwere Vierzylinder-Motor am Haken hängt. Ruhig und bedächtig wuchten die Mädchen den Neuen aus seiner Holzkiste, stützen sich, wenn die Kräfte dann doch nach weiteren vier Stunden langsam der Müdigkeit weichen. Doch aufgeben will keine. „Nein, geübt hat unser Team das nicht. Aber das notwendige Knowhow haben unsere Mechanikerinnen, keine Sorgen, die packen das“ betont Teamchefin Ellen Lehmann und blickt aufmunternd in die Runde.

Fehler dürfen jetzt auf keinen Fall passieren : Konzentriert lösen die Spezialistinnen des Teams das DSG vom Motor.

Ein um das andere Reifensets wird von den anderen Teams durch das Fahrerlager 23 hinaus zum Wechseln  gekarrt. Jeder hat ein aufmunterndes Worte auf den Lippen, manch bewundernder Blick streift die Girls, die gerade  in gewagter Pose unter dem Fahrzeug liegen. es wird heiß am Ring, wie selten in dem vergangenen Jahren. Die Mädchen schwitzen, übergießen sich gegenseitig aus Wasserflaschen. Bis in den frühen Sonntagmorgen arbeiten sie Hand in Hand, geschlafen wird abwechselnd, aber unruhig und wenig. Dann ist es geschafft, das Turboaggregat und die Steuereinheit sind ausgewechselt. Weitestgehend ohne männliche Unterstützung.

Vor dem Fahrerlager mit der Nummer 23 verfolgen Zuschauer die langwierige Prozedur.
Die Erleichterung steht Carrie Schreiner ins Gesicht geschrieben, ein tolle Leistung der Teamkolleginnen.

 

Sie sind wieder da, waren niemals wirklich weg. Auf insgesamt 98 Runden kam das „Girls-Only“-Team trotz der schicksalhaften Unterbrechung. Die beste Rundenzeit lag bei 9:22,981 Minuten.

Kurz nach Sonnenaufgang rollt der Golf GTI TCR wieder auf die Strecke.  Den letzten Stint fährt Carrie Schreiner und beendet umjubelt das Rennen. Für die Mädchen war das Ziel ihr Ziel und damit hat das Team „Girls Only“ in bemerkenswerter Weise bei diesem 24h Rennen Geschichte geschrieben.

Text und Fotos: Solveig Grewe

 

 

 

 

BMW i3 Dauertest – Soll es das gewesen sein?

Suuuuuuuuu – und weg ist er! Surrend und nahezu lautlos hat sich der BMW i3S aus dem Staub gemacht. Ab ins Ende des Dauertests, ab in die graue Jahreszeit. Bayern versinkt im Schnee, der Rest der Republik im Matsch und überall nur grau in grau. Da fehlt der BMW i3S irgendwie mit seinem knalligen und auffälligen Exterieur-Design. Fehlt e…

Neuer VW Passat für die USA

In Europa hat er kräftig Gegenwind. Doch in den USA wäre das Geschäft für VW ohne den Passat kaum denkbar. Deshalb geht die Limousine dort jetzt in die nächste Generation.

Der amerikanische VW-Chef Scott Keogh hat gut lachen. Denn trotz der Nachwehen des Dieselskandals, geht es für die Niedersachsen in den USA wieder deutlich bergauf. Und vieles spricht dafür, dass Keogh auch 2019 die Stirn nicht in Falten legen muss. Nicht umsonst beginnt er das Jahr in Detroit mit einer wichtigen Premiere und lässt einen neuen Passat vom Stapel.

LED-Scheinwerfer, Notbremsassistent und Totwinkel-Kontrolle sind jetzt Standard

Die Limousine ist für VW in Amerika besonders wichtig. Erstens, weil sie das erste Auto aus dem neuen Werk in Chattanooga war. Und zweitens, weil der Passat zum ersten Mal konsequent für die amerikanischen Bedürfnisse entwickelt wurde. So war er vielleicht nicht ganz so ausgefuchst wie die deutsche Variante, nicht so vornehm und nicht so ambitioniert, dafür aber bot er deutlich mehr Auto für deutlich weniger Geld.

Gebaut wird die Limousine vor Ort in Tennessee

Diesen Weg gehen die Niedersachsen bei der zweiten Generation des US-Modells konsequent weiter. Obwohl jedes Blechteil neu ist, wechseln sie nicht auf den Modularen Querbaukasten, sondern bleiben bei der alten und deshalb günstigeren Plattform. Und sie verzichten auf ebenso teure wie verspielte Extras wie die digitalen Instrumente. Stattdessen gibt es innen neben einem frischen Stil mit etwas mehr Finesse einen neuen, größeren Touchscreen hinter Glas und außen ein Design, das mit dem riesigen Kühlergrill des Atlas von einem neuen Selbstbewusstsein zeugt.

Außerdem hat VW die Ausstattung auf Vordermann gebracht und eine Reihe von Assistenzsystemen nachgerüstet: LED-Scheinwerfer, Notbremsassistent und Totwinkel-Kontrolle sind jetzt Standard und eine automatische Abstandsregelung oder eine aktive Spurführung zumindest gegen Aufpreis erhältlich. Genau wie die beheizten Rücksitze oder die intelligenten Scheinwerfer.

Einen Preis für das neue US-Modell hat VW zwar noch nicht genannt. Doch egal wie viel die Niedersachsen aufschlagen, werden den Europäern die Tränen kommen. Denn wo der Passat bei uns mit rund 32 000 Euro startet, wird es den USA bei kaum mehr als 25 000 Dollar losgehen.

Benjamin Bessinger/SP-X

VW T-Cross – dieses SUV wird sogar dem Golf gefährlich!

Überraschend einfache Lösungen nennt man auch das Ei des Kolumbus, ungelegte Eier sind hingegen noch nicht spruchreif und wenn man Eier hat, dann ist man vor allem mutig. Volkswagen hat derzeitig die Eier und bringt eine Eierlegende Wollmilchsau auf den Markt, also ein Fahrzeug welches (fast) nur Vorteile hat, viele Bedürfnisse der zukünftigen Käufer befriedigen dürfte und vor allem deren Ansprüchen genügen dürfte.
Dürfen wir vorstellen? Der neue VW T-Cross, das neue Volks-SUV, wenn nicht sogar der neue Volkswagen. Ein Fahrzeug, welches den Klassenprimus und Namensgeber der Kompaktklasse, also den VW Golf, in manchen Belangen übertrumpft und vor allem beim Preis richtig interessant wird.
SUV-Käufer, die vor allem die erhöhte Sitzposition schätzen, kommen im VW T-Cross voll auf ihren Geschmack. SUV-Käufer, die in der Regel alleine oder mit maximal vier Personen fahren, ebenfalls und wer häufiger alleine fährt, aber viel transportieren muss, der dürfte auch voll auf den neuen VW T-Cross abfahren, denn das Fahrzeug präsentiert sich ausgesprochen wandlungsfähig.
Fangen wir aber zunächst mit dem Thema an, welches aktuell im VW-Konzern am schwierigsten ist: Die Motoren! Unter die Motorhaube vom VW T-Cross, der übrigens auf der MQB-A0 Plattform basiert, aber ansonsten wenig Gleichteile zum VW Polo aufweist, kommen bekannte Aggregate.

VOLKSWAGEN T-CROSS

VW T-Cross Motoren
Alle Motoren erfüllen die neue und strenge EURO 6D-TEMP Abgasnorm. Wusstet ihr übrigens, dass selbst in der immer noch Abschaltvorrichtungen für Diesel-Fahrzeuge gestattet sind? Aber egal, das steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. Unter die Haube kommen zunächst ein 1.0 Liter Benziner mit drei Zylindern und einer Leistungsrange zwischen 95 und 115 PS. Ein 1.6 Liter TDI mit der gleichen Leistung zieht ebenfalls ein, die Antriebe mit 115 Pferdchen geben die Kraft entweder über ein manuelles Handschaltgetriebe oder über ein 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe auf die Vorderachse ab. Etwas später folgt dann noch der 150 PS starke 1.5 EVO Benziner mit vier Zylindern und Zylinderabschaltung.
Bei den Motoren gibt es natürlich auch noch ungelegte Eier, sprich Antriebe, die derzeitig noch nicht spruchreif sind, bzw. über die kein Mitarbeiter von Volkswagen sprechen mag. Wir könnten uns aber gut vorstellen, dass der 200 PS starke Benziner aus dem VW Polo GTI durchaus auch gut unter die Motorhaube vom VW T-Cross passt, vor allem, wenn dieser das sportliche R-Line Styling-Paket trägt. Kein Geheimnis ist hingegen, dass 2020 ein rein elektrisch angetriebens Cross-Modell von Volkswagen folgen wird, von daher sehen wir Hybrid-Lösungen ebenfalls als gegeben, eventuell auch eine CNG-Variante, aber im T-Cross wird stets nur die Vorderachse angetrieben.

VOLKSWAGEN T-CROSS

VW T-Cross Ausstattung
Kein Allrad? Nein! Der VW T-Cross bietet (aktuell) keinen Allradantrieb, kein adaptives Fahrwerk, kein Schnick-Schnack und in der Basis rollt der Volks-SUV sogar mit H7-Funzeln und klassischen Rundinstrumenten im Innenraum vor.
Warum? Der Basis-Preis sollte unter 18.000 Euro fallen und das gefällt uns ausgesprochen gut, auch wenn wir der Auffassung sind, dass später kaum ein T-Cross ohne die LED-Scheinwerfer das Band verlassen sollte und dass viele Käufer sich in den Optionalitäten verlieren und verlieben werden. Das neue virtuelle Cockpit hier, die Rückfahrkamera (ungeschützt unter der Griffleiste montiert) dort und der eine oder andere Assistent wird sicherlich auch den Weg in die jeweilige Konfiguration finden.

VOLKSWAGEN T-CROSS

VW T-Cross Innenraum
Der Innenraum von dem 4,11 Meter langen Fahrzeug präsentiert sich aufgeräumt, intuitiv zu bedienen und bei der Weltpremiere natürlich besonders gut ausgestattet. Bei den Bauteilen aus dem Konzernbaukasten kann man beim T-Cross übrigens nicht aus den Vollen schöpfen, beim 8″ großen Infotainment-Display mit Navi ist Schluss. Dafür gibt es beim T-Cross immer die sonst so stark vermissten Lautstärke-Regler für das Radio. Bei der ersten Sitzprobe konnte man feststellen, dass hier vorne fast jeder eine geeignete Sitzposition finden kann. Sitzverstellung, Gurthöhenverstellung, Lenkradverstellung und ausreichend Platz auf beiden vorderen Plätzen, das ganze gepaart mit einem wirklich aufgeräumten Dashboard, da gibt es nicht viel zu meckern. Optional gibt es bis zu vier USB-Ladebuchsen und auch das Smartphone lässt sich induktiv laden. Schade, dass man es dennoch mit dem Kabel verbinden muss, um auf Konnektivitätslösungen wie z.B. Apple Car Play zugreifen zu können.
Ausreichend Platz gibt es vorne und das gilt auch für die zweite Sitzreihe, die zwar ohne Haltegriffe am Dach, dafür aber mit ausreichend Kopf und Bein-Freiheit daherkommt. Es sei denn, man verschiebt die Sitzbank um bis zu 15cm nach vorne. In dem Fall vergrößert sich der Kofferraum, aber die zweite Reihe wird eher zur Strafbank. Auf längeren Strecken sehen wir in diesem Fünfsitzer eher vier Personen sitzen. Zwei Kindersitze können montiert werden.
Der Kofferraum ist großartig, das gilt auch für die Variabilität.

VOLKSWAGEN T-CROSS

VW T-Cross Kofferraum
Das Kofferraumvolumen liegt zwischen 385 und 1281 Liter und selbst der Beifahrersitz kann umgelegt werden. In dem Fall wird der T-Cross zum Raumwunder. Schiebt man die Rücksitzlehne nach vorne, steht ein 455 Liter großer Kofferraum zur Verfügung. In dem Fall übertrumpft der VW T-Cross nicht nur den VW Polo, sondern auch gleich den VW Golf (380 Liter) und sogar den VW T-Roc (445 Liter). Die beiden Fahrzeuge verfügen bei dem Volumen dann allerdings noch über die Beinfreiheit im Fond, so fair müssen wir dann schon bleiben.

VOLKSWAGEN T-CROSS

VW T-Cross Preis & Fazit

Der neue VW T-Cross fährt in knalligen Farben ab 18.000 Euro vor und bringt auch etwas Verwirrung mit sich, denn die Ausstattungslinien haben sich geändert. Die Basisversion heißt nun einfach T-Cross, darüber rangieren Life und Style usw. und ein Life-Style SUV ist der neue VW T-Cross, kein Fahrzeug für das harte Gelände, sondern eher für den Feldweg, ein Fahrzeug für das urbane Umfeld, für den Weg von A nach B im Großstadtdschungel. Ein Fahrzeug für alle, egal ob Single, junge Familie oder jemanden von der Generation-Grau. Mit dem VW T-Cross hat sich Volkswagen scheinbar kein Ei ins Nest gelegt, sondern ein marktfähiges Fahrzeug auf die 16-18″ großen Räder gestellt, welches allerdings nicht nur im Bereich der Mitbewerber (Opel Crossland X, Peugeot 2008, Renault Captur usw.), sondern auch im eigenen Konzern wildern dürfte.
Unser Fazit zum VW T-Cross: Dieses Fahrzeug könnte sogar dem VW Golf gefährlich werden.

Fahrbericht Volkswagen T-Roc: Crossover mit Identitätskrise

Was bin ich: Dieses ach so lustige Ratespiel, das Mitte der 1950er Jahre im TV startete und erste Ende der 1980er sein Ende fand. Passender könnte es im Falle des Volkswagen T-Roc kaum sein. Diesel-Thematik, Einsparmaßnahmen, Elektrifizierungswelle und der persistente Drang ein Premium-Hersteller sein zu wollen. Kein einfaches Pflaster für den Volkswagen T-Roc. Der SUV oder Crossover – das wei…

I´ll be back! Der VR6 lebt im Volkswagen Arteon R

Es könnte so viele schöne Wortspiele zum Thema geben. „I´ll be back“, „Nummer 6 lebt”, “Totgesagte leben länger” und was weiß ich. Schwamm drüber, denn wie es scheint, passen sie alle: Der VR6-Motor – eine Legende im VAG-Geflecht – scheint allen Unkenrufen zum Trotz wieder da zu sein. Manche liebten ihn, manche hassten ihn, sagten ihm Sauf-Attribute zu, doch der Drang der Unvernunft siegte: Im Volkswagn Arteon R soll der verblichene VR6-Motor zum turbogeladenen Muskelprotz werden. Wäre ja auch zu schade um die dynamische Form, wenn das Wolfsburger Flaggschiff nicht auch einen adäquaten Antrieb bekäme.

Der legendäre VR6 für das Topmodell

Die Kollegen vom britischen „Drivetribe“ wollen es von ihren gaskranken Freunden von „Car Throttle“ wissen: Der Volkswagen Arteon soll als R kommen und einen aufgeladenen VR6-Motor unter seiner profilierten Haube tragen. All we know: He´s called… äh, nein, das war etwas anderes.

Bereits jetzt wirkt der Volkswagen Arteon dynamisch. Kann der VR6 Turbo auch die passenden Fahrleistungen bieten?

Wie der VW Arteon Produkt Manager Martin Haube bestätigt, soll die Kraft des Limousinen-Coupés in der R-Variante aus einem Sechszylinder-Motor in VR-Anordnung stammen. Der besonders kleine Winkel des V6 macht ihn dabei nahezu zu einem Reihen-Motor und ist für den unnachahmlichen Klang verantwortlich. Die Fangemeinde weiß, was gemeint ist.

Der Audi A7 des kleinen Mannes?

Zunächst, nachdem der VR6 aus dem Golf R und anderen Modellen verbannt wurde, glaubte man an das finale Ende des nahezu historischen Antriebs. Zu dominant waren (und sind) die Elektrifizierungswelle und das Downsizing mitsamt Turbo- und Kompressor-Doping, als dass man einen trinkreudigen Hubraumriesen im Portfolio hätte behalten können. 3,6 Liter Hubraum in der letzten Ausbaustufe und eine Leistungsausbeute von rund 300 PS, die sich linear entfalteten, waren einfach nicht mehr en vogue genug. Aktuell ist das letzte frei atmende Pendant noch im VW Atlas zu finden, der für den chinesischen Markt vorgesehen ist.

Zum Glück – für alle PS-Liebhaber – besann sich Volkswagen: Der verschriene VR6 wird anscheinend in den Motorraum des Volkswagen Arteon R verpflanzt, allerdings nicht ohne ein paar entscheidende Modifikationen spendiert zu bekommen. Wie Car Throttle wissen will, soll das Aggregat kein reiner Sauger sein, sondern dank Turboaufladung auf 400+ PS kommen. Die Kraftübertragung soll ein DSG-Getriebe besorgen und die Power an alle Viere schicken. Damit dürfte Vortrieb in nahezu jeder Lebenslage garantiert sein.

Seine eigene Interpretation eines Volkswagen Arteon R zeigt Veredler „Abt“

Ob der Arteon damit aber tatsächlich zum Audi RS7 des kleinen Mannes wird, ist fraglich. Immerhin ist das aktuelle Topmodell, der Volkswagen Arteon 2.0 TSI 4Motion, schon nicht günstig und kostet mehr als 50.000 Euro. Können der Klang und der Turboschub des neuen Volkswagen Arteon R dies vergessen lassen? Oder werden wir Zeugen des letzten Aufbäumens eines Relikts aus der „guten, alten Zeit“?

Quelle: Drivetribe
Fotos: Jens Stratmann

Volkswagen Arteon – Der Klassen-Patient

#läuft – ein Hashtag, der bei Volkswagen nicht immer passend scheint. Der Volkswagen Phaeton? Ein Prestige-Objekt, ein tolles Auto, aber dennoch ein Flop. Der Volkswagen Passat CC bzw. nur „CC“ – wie er später hieß? Auch nicht gerade das, was man einen Kassenschlager nennen würde. Die Diesel-Thematik wollen wir jetzt nicht auch noch hervorkramen. Und dennoch: Volkswagen ist einer de…

Seat Alhambra: Taxi des Jahres 2017

Wer bei Taxen ausschließlich Fahrzeuge mit Stern auf der Haube vor Augen hat, sollte umdenken. Der Seat Alhambra erhielt die Auszeichnung als „Taxi des Jahres 2017“ und ging damit als Gesamtsieger aus einem Testfeld von 21 Fahrzeugen hervor. Das Branchenmagazin „taxi heute“ rief 41 Taxiunternehmer zum vierten Mal zur Wahl, die in Fulda die Fähigkeiten der Fahrzeuge unter die Lupe nahmen. Read more

Skoda Karoq – Das Trio ist komplett

Kaum war die Ankündigung des neuen Skoda Karoq erschienen, flimmerten auch schon die ersten Bilder des getarnten SUV über den Bildschirm. Klar dürfte sein, dass er den Skoda Yeti beerbt, der mit seinem Namen nicht mehr in die SUV-Nomenklatur der Tschechen passt. Eingeleitet wurde diese mit dem Skoda Kodiaq, der seinen Namen ebenfalls aus der Mundart der Ureinwohner Alaskas bezieht. Angesiedelt ist der neue Skoda Karoq auf Augenhöhe mit dem Seat Ateca und dem Volkswagen Tiguan. Ausblick auf dem Kompakt-SUV der Tschechen. Read more

VW I.D. Crozz – Der Dritte im Bunde

VW präsentiert auf der „Auto Shanghai 2017“ (19. bis 29. April) das mittlerweile dritte Modell der I.D.-Reihe. Bei dem I.D. Crozz handelt es sich um ein vollelektrisches CUV – ein „Crossover Utility Vehicle“. Der Hersteller beschreibt das Auto als „viertüriges Coupé und SUV zugleich“. Das Fahrzeug soll als sportlicher und interaktiver Allrounder auftreten, der mit einer Reichweite von 50…

Allianz von VW und Tata – Kooperation beim Billigauto

Der Volkswagen-Konzern und der indische Autohersteller Tata wollen kooperieren. Beide Unternehmen haben nun auf eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung gemeinsamer Komponenten und Fahrzeuge für den indischen Subkontinent. Die Projektleitung innerhalb des VW-Konzerns übernimmt die tschechische Tochter Skoda. Die Kooperation soll Volkswagen den Weg auf den indischen Markt erleichtern. Bislang konnten die Wolfsburger in der Wachstumsregio…

VW Arteon –  mehr als nur ein Passat Coupé

Weltpremiere in Genf: Der VW Arteon. Die Wolfsburger bringen einen fünftürigen Gran Turismo mit in die Schweiz, der oberhalb des Passat angesiedelt wird. Der Fünfsitzer soll Designelemente eines Sportwagens mit der Eleganz und dem Raum eines Fastbacks – also einem Fließheck – vereinen. Mit seinen serienmäßigen LED-Scheinwerfern und weiteren neuen Elementen ergibt sich eine völlig neue Frontpartie. Damit es im Inneren luftig zugeht, bietet der Wolfsburger einen langen Radstand sowie eine große Heckklappe, hinter der sich mindestens 563 Liter Kofferraumvolumen verbergen. Wir schauen uns den neuen VW Arteon genauer an. Read more

Facelift? Update? Das ist der neue Golf VII!

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Wir schreiben das Jahr 1974: Giorgetto Giugiaro wird zum größten Krisenlöser der Konzerngeschichte im Hause VW. Der italienische Stardesigner wusste nicht recht, wie ihm geschah, als er den Auftrag bekam, mit dem Golf den angeschlagenen Konzern zu retten. Doch der Plan ging auf und der Golf I schlug 1974 mit Nachdruck ein. 2017 ist es wieder ein alter Bekannter: Der Golf VII. Dabei hat dieser nicht einmal ein Facelift bekommen – zumindest im Volkswagen-Deutsch. In Wolfsburg spricht man von einem Update. Wir schauen uns einmal an was Update mit sich bringt.

Das Exterieur wirkt vorsichtig geschärft

Man sieht das Golf VII Update aktuell schon in Wolfsburg über die Straßen ziehen und stellt fest: Man muss schon zwei Mal hinsehen, um es als Modellpflege auszumachen. Die Vor-Update-Variante sieht dadurch immer noch frisch aus und wirkt keineswegs veraltet. Ein typisches VW-Mittel: Die Evolution anstelle der Revolution. So kommen beim Golf VII Update neue Lackfarben zum Tragen, die die Spanne vom klassischen Weiß oder Schwarz über hübsche Grautöne bis hin zum neuen, auffallenden Kurkuma-Gelb abdecken. Wer nicht im grauen Einheitsbrei untergehen will, darf diesen Farbton als gelungene Alternative betrachten.

Kurkuma-Gelb – Ein Farbton, der dem Golf VII Update bestens steht.

Ansonsten kommen natürlich neue Felgendesigns zum Tragen, die die Formate von 15- bis 18, bei den Sportlern à la GTI und GTD sogar in 19 Zoll, abdecken. Auffälliger sind da eher die neuen und markanteren Scheinwerfer des Kompakten. Optional sind sie mit Voll-LED-Technik erhältlich. Am Heck fallen die neuen Rückleuchten ebenso auf wie das nun erhältliche Blinker-Lauflicht, das wir in ähnlicher Form bereits von Audi kennen. Je nach Ausstattung kommen Chromleisten hinzu, während die typische Golf-Formensprache unangetastet blieb. Das bedeutet eine gehabt dynamische Silhouette mit breiter C-Säule.

Interieur: Infotainment im TV-Format

Großartige Änderungen wird man genauso wenig feststellen, wenn man den neuen Golf in der Basisausstattung bestellt. Allerdings ist hier nun das Radio Composite Color mit Farbbildschirm, Touchscreen, AUX-in und SD-Kartenleser serienmäßig. Richtig spannend wird das Interieur des Update Golfs mit dem Active Info Display. Dieser 12,3-Zoll-Bildschirm ersetzt die gewöhnlichen Rundinstrumente und zeigt die fahrtrelevanten Daten wie etwa Tempo und Drehzahl an. Zudem werden die Fahrassistenzsysteme oder die Navigationskarte angezeigt, sodass man nur noch einen Blick braucht, um alles zu erfassen, anstatt auf die Instrumente und anschließend nochmals auf das Infotainment zu schauen. Ansonsten tat sich nicht viel im Innenraum zum Golf VII Update; Geblieben sind hochwertige Materialien und eine tolle Verarbeitung – wie man es eben von einem Volkswagen gewohnt ist.

 

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Das geht was rein – der Variant bietet nach wie vor viel Laderaum.

Neues gibt es aber sehr wohl an der Front des Infotainments. Fährt die Basis bereits mit einer ansehnlichen Touchscreen-Lösung mit 6,5-Zoll-Display vor, verfügt das nächst bessere System – das Composite Media – schon über eine USB- und Bluetooth-Schnittstelle zur Koppelung von Mobiltelefonen. Zudem bekommt man hier ein 8-Zoll-Display, also das höchste der Gefühle bei der Pre-Update-Variante. Auf dieses Display greift mit der Auffrischung nun das Einstiegs-Navigationssystem zurück – das Discover Media. Richtiges TV-Format hat indes das neue Top-Gerät, das Discover Pro. Sein 9,2 Zoll großer Touchscreen mit Annäherungssensor bietet ein gestochen scharfes Bild und gefällt mit seiner klaren Bedienung. Ergänzen kann man die beiden Navigationsgeräte mit „Car Net Guide & Inform“. Diese Erweiterung bietet die Möglichkeit, sich über nützliche Ziele in der Umgebung schlau zu machen, wie etwa Parkplätze oder Tankstellen. Zudem bietet es Echtzeit-Verkehrsinformationen auf Internetbasis. Eine Schippe drauf legt man mit dem „Guide & Inform Plus“, das Zugriff auf Satellitenbilder, detailgetreue Google Earth Aufnahmen und 360° Google Streetview Bilder zulässt.

Auf Nummer sicher – Die Assistenten

Natürlich war der VW Golf VII bereits vor dem Update ein sehr sicherer Zeitgenosse. Mit der Aufwertung wurde aber nochmals Hand angelegt. So wurde der Front Assist, der nun nicht mehr sichtbar im unteren Bereich des vorderen Stoßfängers untergebracht ist, attraktiv hinter dem Markenzeichen versteckt. Das Umfeldbeobachtungssystem ist bereits ab der mittleren Ausstattungslinie „Comfortline“ serienmäßig an Bord und hält eine City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung parat. Daneben gibt es natürlich den ACC, den adaptiven Abstandstempomaten. Jener lässt sich um den komfortsteigernden Stau-Assistenten ergänzen, der den Abstand zum Vordermann nicht nur konstant hält, sondern darüber hinaus wieder beschleunigen kann und in der Spur bleibt. Das System bremst den Golf sogar bis zum Stillstand ab und nimmt anschließend wieder Fahrt auf, wenn es der Stau erlaubt.

Weiterhin im Programm ist der Golf GTE mit 204 Hybrid-PS.

Ein nützliches Assistenzsystem stellt darüber hinaus der Emergency Assist dar, der die Teilsteuerung des Fahrzeugs übernimmt, sobald das System erkennt, dass der Fahrer nicht mehr fahrtauglich zu sein scheint. Wer sich nicht sicher ist, seinen Golf ohne Schaden in enge Parklücken bugsieren zu können, wird sich über den Park-Lenk-Assistenten freuen. Ergänzt wird er durch die integrierte Ausparkfunktion – schließlich muss man die enge Parklücke auch irgendwann wieder verlassen. Bekannt und beim Golf VII Update selbstverständlich mit von der Partie sind der Blind-Spot-Sensor sowie der Spurhalte-Assistent.

Antriebe – für jeden etwas dabei

Es war eigentlich schon immer so und es bleibt beim Update dabei: Die Motorenpalette des Golf ist schier riesig. Den Einstieg macht man bei den Benzinern mit einem 1.0 Liter Dreizylinder mit 85 PS. Darüber rangiert ein weiterer Dreizylinder, der 110 PS leistet und den Golf VII bereits ordentlich antreiben dürfte. Etwas mehr Fahrdynamik verspricht hingegen der 1.4 Liter Turbo-Benziner mit 125 PS, während der neue 1.5 Liter Vierzylinder mit seinen 150 PS für die meisten Fahrer durchaus sportlich wirken dürfte. Wem das nicht reicht, der kann auch weiterhin zum Golf GTI mit 230 PS oder zur um zehn PS erstarkten Top-Version Golf R greifen. Der serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattete Sport-Golf holt 310 PS aus einem aufgeladenen 2.0 Liter Vierzylinder.

Man muss schon genau hinsehen, um das Facelift auszumachen.

Die Diesel starten, wie gewohnt, mit 1.6 Litern Hubraum. Das Basis-Aggregat leistet hier 115 PS und erfüllt, wie seine größeren Brüder, die Euro 6-Abgasnorm – die Einfahrt nach Stuttgart stellt also kein Problem dar. Darüber liegen die beiden 2.0 TDI mit 150 bzw. beim sportlichen GTD mit 184 PS. Die Verbräuche sollen sich – je nach Modell – zwischen 3,9 und 4,9 Litern einpendeln. Ebenfalls erhältlich ist eine TGI-Variante. Diesen Golf kann man alternativ mit Erdgas oder Benzin befeuern, sodass eine Gesamtreichweite von rund 1.300 km erreicht werden kann, wenn beide Tanks randvoll sind. Damit ist und bleibt der Golf ein klassenloses Vergnügen – egal, mit welcher Ausstattung oder Motorisierung.

Ergänzung, Kraftstoffangaben und DAT-Hinweis:
Golf GTI:
Kraftstoffverbrauch Golf GTI, l/100 km: innerorts 8,2 – 7,8 / außerorts 5,5 – 5,3 / kombiniert 6,4 – 6,3; CO2-Emission kombiniert, g/km: 148 – 145; Effizienzklasse: D*
Golf GTD:
Kraftstoffverbrauch Golf GTD, l/100 km: innerorts 5,6 – 5,2 / außerorts 4,5 – 4,0 / kombiniert 4,9 – 4,4; CO2-Emission kombiniert, g/km: 129 – 116; Effizienzklasse: B – A*
Golf GTE:
Kraftstoffverbrauch Golf GTE, l/100 km: kombiniert 1,8 – 1,6; Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 12,0 – 11,4; CO2-Emission kombiniert, g/km: 40 – 36; Effizienzklasse: A+*
e-Golf:
Stromverbrauch e-Golf, kWh/100 km: kombiniert 12,7; CO2-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+*
Golf R:
Kraftstoffverbrauch Golf R, l/100 km: innerorts 10,1 – 8,7 / außerorts 6,6- 6,0 / kombiniert 7,9 – 7,0; CO2-Emission kombiniert, g/km: 180 – 160; Effizienzklasse: E – D*
Golf R Variant:
Kraftstoffverbrauch Golf R Variant, l/100 km: innerorts 8,9 / außerorts 6,2 / kombiniert 7,2; CO2-Emission kombiniert, g/km: 164; Effizienzklasse: D*

DAT-Hinweis:
Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Skoda Octavia Facelift – Der Konkurrent

Er war zwar bislang schon der Musterschüler bei Skoda, doch nach einer gewissen Zeit muss einfach ein Facelift her. Bitteschön, da ist es: Der Skoda Octavia schaut nicht mehr aus zwei konzentriert dreinblickenden Augen mit langem Liedstrich, sondern hat nun ein Vier-Augen-Gesicht bekommen. Das mag einem gefallen oder eben nicht – an den Qualitäten des tschechischen Kompakten hat das nichts geändert…

Skoda Citigo: Frisch von der Streckbank

Ok, es sind nur drei Zentimeter – dennoch ist das Wachstum erwähnenswert. Oder etwa nicht? Mit seinem Facelift wächst der kleine Tscheche allerdings nur außen, während alle anderen Abmessungen beim alten Maß bleiben. Zurückzuführen ist der gesteigerte Länge auf die neue Front. Was sonst noch erneuert wurde, zeigen die folgenden Zeilen. Read more

VW Caddy Edition 35: Happy Birthday

35: Ein Alter, bei dem man von einer gewissen Reife ausgehen kann. Aber auch ein Alter, in dem man noch feiern kann – und genau das machen die Wolfsburger mit dem VW Caddy Edition 35. Zum Jubiläum spendieren sie ein Sondermodell, dass sowohl für den Privatgebrauch, wie auch als reines Nutztier zu bekommen ist. Auffälligstes Merkmal ist sicherlich das schwarze Dach, dass alle Edition 35 tragen. Wir zeigen, was das Sondermodell sonst noch auf dem „Kasten“ hat.

Der VW Caddy Edition 35 trägt viel Schwarz

Ob nun Kastenwagen und Familien-Van, das ist dem VW Caddy Edition 35 ganz gleich, schließlich kann man das Sondermodell für den privaten Einsatz oder auch für die Baustelle ordern. Immer mit von der Partie: Ein schwarz glänzendes Dach, schwarze Außenspiegelkappen und eine schwarz hochglänzende Dachreling. Hinzu kommen glanzgedrehte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, abgedunkelte Rückleuchten sowie zahlreiche Schriftzüge, die das Editionsmodell als solches kennzeichnen. Erhältlich ist der Edition 35 in fünf Außenlackierungen: Einen besonders scharfen Kontrast bildet aber wohl das auf den Fotos dargestellte Candy-Weiß. Ansonsten stehen Kirschrot, ein elegantes Indiumgrau, Reflexsilber und das strahlende Acapulcoblau bereit.

Auch als Nutzfahrzeug macht der VW Caddy Edition 35 etwas her

Die Basis für den Familien-Van bildet die Comfortline und bringt schon ein paar Nettigkeiten mit. Bei ihm sind etwa das Radio Composite Colour, ein Lederlenkrad oder eine Klimaanlage serienmäßig. Beim VW Caddy Edition 35 kommen Sitzbezüge in Carbon-Optik und Lederumfänge mit abgesetzter Ziernaht hinzu, während die Dekorleisten „Dark Silver Brushed“ von der Comfortline stammen.

13 Motor-/Getriebe-Kombinationen

Zudem bringt das Sondermodell ein Multifunktionslenkrad mit, mit dem sich das Radio Composite, bzw. „Audio“ beim Nutzfahrzeug, bedienen lässt, während der Innenraum über eine LED-Innenraumbeleuchtung erhellt wird. Zudem ist das Connectivity Paket serienmäßig dabei, das darüber hinaus eine Telefon-Schnittstelle beinhaltet. Bekommen kann man den VW Caddy Edition 35 in 13 verschiedenen Motor-/Getriebe-Kombinationen – Allradversionen noch nicht eingerechnet. Die Einstiegsvariante markiert das Nutzfahrzeug als 1.2 TSI mit 84 PS. Es kostet mindestens 22.312 Euro und ist damit nicht gerade ein Schnäppchen.

 

Seat Mii Cosmopolitan – Fashion Victim

Seat feiert auf der Berliner Fashion Week ein kleines Jubiläum: Bereits im dritten Jahr kooperieren die Spanier mit dem Modedesigner Marcel Ostertag. Zwar entstand der Seat Mii Cosmopolitan nicht aus der Kooperation mit dem Modeschöpfer, doch inspirieren sich Ostertag und Seat gegenseitig. Wir schauen uns einmal das Drumherum an. Read more

App für privates Carsharing – VW öffne dich

Die Musterfamilie jedes VW-Vertriebsmanagers hat gleich mehrere Autos: Die gerade 18jährige Tochter freut sich über ihren Skoda Fabia, der Sohnemann über seinen Golf GTI als Examensgeschenk. Die Dame des Autos ist bevorzugt im praktischen Tiguan unterwegs und der Herr Papa reist standesgemäß im Audi A6. Der Holzkasten, in dem die Schlüssel der familiären Fahrzeugflotte aufbewahrt werden, muss wohl die Dimensione…

VW gibt Strom – Die I.D.-Familie wächst

Nach der Pariser VW I.D.-Studie folgt auf der Detroit Motorshow (08. bis 22. Januar) das Konzept des nächsten Modells der künftigen Elektroflotte. Während der erste I.D. den Golf der Elektrozukunft darstellt, erinnert die Detroit-Studie an den legendären Bulli und zeigt, wie ein kleiner elektrischer Van der Zukunft aussehen könnte. Selbstredend kann der neue I.D. autonom fahren. Nach einem Druck au…

VW-Sondermodelle – Klangvorteil mit Preisvorteil

Mit hochwertigen Audiosystemen und Garantieverlängerung warten die neuen „Sound“-Sondermodelle von VW auf. Erhältlich sind die Kleinstwagen Up und Polo, die Golf-Ableger Sportsvan, Beetle und Scirocco, die Vans Sharan und Touran sowie das Kompakt-SUV Tiguan. Allen gemeinsam ist ein Upgrade des serienmäßigen Infotainment-Systems auf die nächste Stufe. Dazu gibt es je nach Modell weitere Extras wie Klimaautomatik, Leichtmetallfelgen, abgedunkelte Seitenfenster un…

VW Transform 2025+: Der Langzeitplan

Diese Woche war es soweit: Volkswagen kam mit der Transform 2025+ um die Ecke und will damit zeigen, wie es in den nächsten Jahrzehnten mit dem ins Wanken geratenen Konzern weitergehen soll. Volkswagen Markenvorstand Dr. Herbert Diess fährt sogar ganz große Geschütze auf und will ein „neues Volkswagen schaffen“. Wie diese Restrukturierung und Neupositionierung im Detail aussieht, kommt jedoch nicht klar raus. Nachhaltig und mit einem profitablen Wachstum gesegnet stellt sich VW seine Zukunft vor. Die Ambitionen gehen sogar noch weiter: Die Wolfsburger wollen zum Marktführer in Sachen E-Mobilität werden – und zwar bis 2025. Außerdem will man das stärkste digitale Ökosystem der Branche aufbauen. Wir haben einmal zwischen den Zeilen gelesen und geschaut, wo das Geld für die Gratwanderung überhaupt herkommen soll. Read more

VW plant E-Auto-Offensive – Weltmarktführer bis 2025

Die Marke VW soll bis 2025 Weltmarkführer bei E-Autos werden. Das hat Markenchef Herbert Diess nun bei der Vorstellung der Strategie „Transform 2025“ angekündigt. Ab 2020 will der Autohersteller demnach eine große Elektro-Offensive starten, fünf Jahre später eine Million E-Autos pro Jahr verkaufen. Man ziele also nicht auf Nischenprodukte, sondern auf das Herz des Automobilmarktes, so Diess. Finanziert werden solle…

VW Golf VII Facelift – Wenn die inneren Werte zählen

Es passiert nicht oft, dass ein VW Golf ein Facelift bekommt, doch beim Golf VII ist es nun soweit. Und die Rede ist nicht von einem Modelljahreswechsel, wie bei den letzten drei Generationen, sondern von einem richtigen Facelift. Das gab es zuletzt beim Golf III. Wir wollen einen Blick auf den aufgefrischten Wolfsburger Bestseller werfen.

Von einem Facelift erwartet man heute zumeist nicht mehr viel, was das Äußere betrifft: Ein paar neu geformte Stoßfänger, neue Farben und Felgendesigns, fertig. Und so ist es auch beim Golf VII – man muss schon zweimal hinsehen, um das Update zu erkennen. Doch die Wolfsburger haben nicht geschlafen – Dieselgate hin oder her – und haben bei ihrem Bestseller unter dem Blech kräftig nachgelegt.

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Vorhang auf für die neue Motorenfamilie

So zieht die neue Motorenfamilie mit dem Kürzel EA211 unter die Haube des Kompakten. Im Mittelpunkt steht hier der 1.5 TSI EVO mit 150 PS und 250 Nm maximalem Drehmoment. Dank Zylinderabschaltung soll der Reihenvierzylinder besonders sparsam sein und gerade einmal 4,9 Liter im Drittelmix konsumieren. Die BlueMotion-Variante mit 130 PS vertraut ebenfalls auf 1.5 Liter Hubraum und knausert noch mehr: hier sollen es 4,6 Liter im Durchschnitt sein. Das wird der legendäre Sportler, der Golf GTI, natürlich nicht schaffen. Bei ihm hat man aber auch nachgelegt und die Leistung – wie gewohnt – zweistufig angehoben. Der „zahme“ GTI fährt nun mit 230 PS vor, die Performance-Variante protzt gar mit 245 PS. Damit liegen die beiden 2.0 TSI 10 bzw. 15 PS über ihren jeweiligen Vorgängern. Neu beim Facelift-GTI ist das optionale 7-Gang-DSG. Serienmäßig sind beim GTI und GTE hingegen Voll-LED-Scheinwerfer, die modellspezifisch angepasste Winglets tragen. Beim GTI in Rot, beim GTE in Blau. Sie ersetzten die Xenon-Varianten vollständig.

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Neu und in Farbe: Das Infotainment

Ersetzt wurde auch das Infotainment: Hier setzten die Wolfsburger auf den modularen Infotainment-Baukasten. Was das heißt? Für den Golf-Käufer heißt das Verzicht: Kleine und monochrome Displays wurden abgeschafft – furchtbar oder? Nun darf man sich die Lesebrille sparen und auf einen mindestens 6,5 Zoll großen Bildschirm schauen, der zudem in Farbe ausgeführt ist. Das Topmodell „Discover Pro“ ist sogar 9,2 Zoll groß und verfügt über eine Gestensteuerung – Premiere in einem VW. Hinzu gesellen sich neueste Online-Services, wie etwa „Guide & Inform“, die das Autofahrerleben leichter machen. Einen Parkplatz suchen, das Wetter checken oder Echtzeit-Verkehrsdaten abrufen? Kein Problem.

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Sicher und komfortabel: Die neuen Assistenten

Erleichterung versprechen auch die neuen Assistenzsysteme. Der Einparkassistent der neuesten Generation kann nicht nur lenken, sondern selbstständig bremsen. Das kann auch der Stauassistent: Bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h lenkt er und hält selbstständig den Abstand ein. Beim Stillstand muss man zudem nicht mehr selbst eingreifen, da der Golf mit diesem System selbstständig Fahrt aufnimmt und von allein wieder abbremst. Damit ist das teilautonome Fahren also vollends in der Kompaktklasse angekommen. War sonst noch etwas? Ach ja: Mit dem Facelift bekommen nun alle Golf LED-Rückleuchten. Damit man den Modelljahreswechsel – pardon –, das Facelift auch von hinten erkennt.

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Neues VW-SUV feiert Premiere in den USA – Atlas nicht für alle Welt

Der amerikanische Volkswagen-Chef Hinrich J. Woebcken muss sich wohl ein wenig wie ein Elfmeter-Schütze fühlen, der zum alles entscheidenden Schuss anläuft. Einem, der einfach treffen muss. Geht er daneben, droht der Abstieg aus der ersten Liga. Das historische Santa-Monica-Pier, Endpunkt der ebenso berühmten Route 66, ist die Arena für den Showdown von VW in den USA. Wird der hier erstmal…

Hinter Gittern im VW load up!

Ruhig Blut! Es geht hier weder um schwedische Gardinen noch um sonst eine Art von Gefängnis, Knast oder Bau. Nein, Volkswagen bietet nun den load up! an, einen Lieferwagen, der über zwei Sitze verfügt, hinter denen ein Trenngitter installiert ist. Und damit zeigt sich schon der Haupt-Einsatzzweck des Mini-Flitzers: Kuriere, Pizzaboten und Konsorten bekommen mit dem load up! eine neue Alternative für das tägliche Liefergeschäft. Dabei darf das Ladegut sogar etwas größer ausfallen, schließlich bietet der Wolfsburger 990 Liter Ladevolumen. So darf die Pizza-Bestellung auch mal größer ausfallen.

Von außen sieht der load up! aus wie ein gewöhnlicher up!
Von außen sieht der load up! aus wie ein gewöhnlicher up!

Der VW up! gilt gemeinhin als so etwas, wie das Premium-Produkt unter den Kleinstwagen. Meist in weiß, wirkt er wie ein iPod – ganz schlicht und chic. Das geht dem load up! nicht ab, sondern nur seine Rückbank. Dafür erweitert sich hingegen der Kofferraum von der Kofferraumklappe bis zum serienmäßigen Trenngitter auf 990 Liter Volumen. Gepaart mit der Wendigkeit und Effizienz des Kleinwagen-Konzepts ergibt sich damit ein veritabler Großstadt-Transporter.

Der load up!: Innen Lieferwagen, außen iPod

Effizienz ist überhaupt ein großes Thema beim kleinen Lieferwagen. Als e-load up! wurde er in der Energieeffizienz mit einem A+ eingestuft. Das freut den Besitzer, da Stromer aktuell von der KFZ-Steuer befreit sind. Rechnet man den niedrigen Strom-Konsum hinzu, der sich auf 11,7 kWh/100 Kilometer beläuft, fährt man unter dem Strich wirklich günstig – wenn da nur der hohe Einstiegspreis nicht wäre. Rund 23.000 Euro muss man berappen, möchte man sich den elektrisch angetriebenen load up! vor den Laden stellen. Rechnet man die üppige Ausstattung mit Klimaautomatik, 15-Zoll-Leichtmetallfelgen und weiteren, vor allem optischen, Gimmick auf, fällt das Staunen über den hohen Basispreis geringer aus. Wenn man allerdings bedenkt, dass der e-load up! mit einer vollen Batterieladung nur maximal 160 km weit fährt, kommt man wiederum ins Grübeln.

vw-load-up-lieferwagen-2016-mein-auto-blog-1Doch es gibt noch andere Varianten, die weniger auf das Portemonnaie schlagen. So ist der City-Lieferwagen auch als 60 PS-Benziner mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,4 Litern erhältlich und kostet nur noch rund 9.300 Euro. Dafür bietet er so gut wie keine Ausstattung. Doch die Preisdifferenz von rund 13.000 Euro gegenüber dem Stromer will erst herausgefahren werden. Als weitere Alternative bietet sich noch die Erdgas-Variante an, der eco-load up!. Er startet bei rund 11.800 Euro und begnügt sich mit 2,9 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometer. Fragt sich nur, wo man das Erdgas tanken will, schließlich sind entsprechende Tankstellen rar gesät. Bei LPG sähe das schon ganz anders aus. Aber ein Pizza-Bote kommt ja gut rum und wird sicherlich den Weg zu einer Erdgas-Tankstelle finden.

Dr. Jekyll and Mr. Hyde – Die neue Mercedes X-Klasse

Vor ein paar Stunden war es soweit: In Stockholm wurde die neue Mercedes X-Klasse gezeigt. Natürlich entspricht das, was wir aktuell noch zu sehen bekommen, nicht dem endgültigen Modell. Doch das Conceptcar ist schon sehr nah dran an der Serie, schließlich ist Ende 2017 die Marktreife geplant. Die Stuttgarter sprechen beim neuen Modell vom ersten Pickup der Firmengeschichte und wollen mit ihm eben dieses Segment umkrempeln. Das haben sie vor 20 Jahren schon einmal geschafft, als sie mit der M-Klasse die Riege der reinen Geländefahrzeuge zum Segment der SUV umfunktionierten. Werfen wir einen Blick auf die Details der neuen Mercedes X-Klasse.

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Edler Vertreter – Der VW Passat von ABT

In der Mittelklasse, sofern diese noch existent ist, fährt man als bodenständiger Pilot VW Passat. So war lange Zeig zumindest die allgemeine Stimmung. Die Diskussion um die Schere zwischen Arm und Reich, den Mittelstand und sonstigen Klassen, soll hier gar nicht geführt werden. Viel mehr geht es darum, dass der Wolfsburger Klassiker vorwiegend im Flottengeschäft eingesetzt wird. Gut 80 Prozent der Neuzulassungen fallen auf Geschäftswagen. Das war in den Anfangszeiten des Passat noch ein wenig anders: 1973 fuhr man auch gern privat ein niedersächsisches Mittelklassefahrzeug. Seitdem begleitet aber auch ABT Sportline den Wolfsburger und macht ihn nicht nur ansehnlicher, sondern auch zügiger. Schauen wir uns doch einmal an, was der aktuelle ABT Passat auf dem Kerbholz hat. Read more

120 Jahre ABT Sportsline: Innovation und Tradition II

Gestern haben wir Euch bereits die ersten beiden Jubiläumsmodelle von ABT Sportsline gezeigt, nun kommen die verbleibenden zwei. Und diese beiden haben es wahrlich in sich, ist doch die Basis bereits mit guten sportlichen Talenten gesegnet. Die Rede ist vom Audi TTS und von etwas „zivileren“ TT. Die Kemptener von ABT Sportsline haben zu ihrem 120 jährigen Firmen-Jubiläum zwei auffällige Boliden kreiert, die eine große Portion Fahrspaß mitbringen.

Ja , der Audi TTS ist von Haus aus schon kein Kind von Traurigkeit. Aber mit der ABT POWER Technologie befinden sich nun 370 rassige Rösser unter der scharfkantigen Haube des Ingolstädters, was – der Korrektheit halber – 272 kW entspricht. Serienmäßig leistet der 2.0 Liter Turbo aber bereits 310 PS und legt schon gut vor. So steigt das Drehmoment auch eher moderat von 380 auf 460 Nm. Dennoch ist die Höchstgeschwindigkeit nach der Leistungssteigerung etwas  ernüchternd: Mit 265 km/h ist der ABT TTS  nun 15 km/h schneller als das bei 250 km/h abgeriegelte Serienfahrzeug.

Der Innenraum des ABT TTS bleibt nahezu unangestatet
Der Innenraum des ABT TTS bleibt nahezu unangetastet

Dagegen ist die Optik wesentlich überzeugender und schärft die bereits dynamische Serie ordentlich nach. So wird der ABT TTS genauso lackiert, wie der ABT SQ3, den wir bereits gestern kurz vorgestellt haben. So zeigt sich die Karosserie in Daytonagrau und wird durch eine silberne Folierung und rote Elemente aufgewertet. Besonders der riesige Kühlergrill trägt das Rot und erinnert etwas an einen mit Lippenstift geschminkten Mund. Fehlen darf natürlich auch das Geburtstagslogo nicht. Ansonsten warten eine extra für das Jubiläumsmodell entworfene Frontschürze, Spiegelkappen, ein auffälliger Heckflügel und ein Heckschürzenset auf die Betrachter. Hier zeigt sich die Vierrohr-Abgasanlage sauber integriert und demonstriert das Potential des Sportlers. Abgerundet wird das Bild von 20-Zoll-Rädern vom TYP CR, die der Farbenlehre der Karosserie entsprechen.

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Grau, Rot und Schwarz: Das sind die Farben der Jubi-Modelle von ABT Sportsline

Doch auch die zivilere Variante, der Audi TT wurde von ABT angefasst und optimiert. So leistet die veredelte Version nun 310 anstatt der serienmäßigen 230 PS und trumpft mit einem Drehmoment von 440 Nm auf. Die Serie liegt bei 370 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 260 km/h und liegt nur fünf Stundenkilometer unter dem gedopten TTS. Hat ABT hier etwa Konkurrenz im eigenen Hause geschaffen?