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15 Jahre Toyota Yaris

Erst vor kurzem war es soweit: Das dreimillionste Fahrzeug ist in Frankreich – genauer gesagt in Valenciennes – vom Band gelaufen. Der Toyota Yaris ist also auch in der dritten Generation ein echter Erfolg, durchlebt aber aktuell einen Wandel. So ist mittlerweile jeder dritte neue Yaris ein Hybrid. Ergebnis des ökologischen Fortschritts: Die Verbräuche und Emissionen haben sich fast halbiert. Einen großen Anteil hat daran natürlich auch die Produktion, die einen nachhaltigeren Umgang mit Wasser, Abfall und Energie betreibt.

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Generation 1 des japanischen Kleinwagens

Über die Jahre hat sich das grüne Gewissen verändert  – auch beim Toyota Yaris. Er wurde also immer grüner und halbierte so seine Bilanz, was den Verbrauch und die CO2-Emissionen anbelangt. Spannend aber ist, dass das Gewicht und die Leistung über die Jahre wuchsen. Ein Tribut an die Sicherheit und den Komfort. Einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Sinken der Ausstöße und Verbräuche trägt der Toyota Yaris Hybrid, der 2012 eingeführt wurde. Sein Vorteil gegenüber Hybrid-Fahrzeugen, die den meisten sofort ins Gedächtnis springen, wenn man an das Konzept denkt: Der Kleinwagen sieht nicht seltsam aus. Nein, der Toyota Yaris bleibt auch also Hybrid ein gewöhnlicher Kleinwagen.

Auf das grüne Potential abgestimmt zeigt sich – sinnvollerweise – auch die Produktion des japanischen Kleinwagens. Dank niedriger Bauweise wirkt das Gebäude in seiner Umgebung nicht fremd, sondern angepasst, während die Lagerplätze platzsparend angelegt wurden. Beste Ergebnisse zeigen sich beim Wirtschaften mit Wasser, Abfall und Energie: Aktuell verbraucht die Produktion 90 Prozent weniger Wasser, also noch im Jahre 2002. Recycling ist hier das Stichwort: Wasser aus öffentlichen Leitungen wird nicht verwendet, sondern nur Regen- oder wiederaufbereitetes Wasser. Zudem kommen klar reduzierte Energieaufwendungen durch eine gute Wärmedämmung und energiesparende Beleuchtung zustande.

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Der dreimillionste Toyota Yaris – ein Grund zum Feiern

Bleibt nur zu hoffen, dass weitere Hersteller auf diesen Zug aufspringen und ebenfalls an die Nachhaltigkeit bei der Produktion von Fahrzeugen denken. Nur so kann man heutzutage hohe Stückzahlen verkaufen. Der dreimillionste Toyota Yaris etwa, der an eine Französin ging, ist das beste Beispiel für den Erfolg mit dem grünen Daumen.

News: Toyota und Daihatsu kooperieren zukünftig im Kleinwagen-Bau

Die Daihatsu Motor Co., bei uns für ihre Kleinwagen à la Move oder Cuore bekannt, geht nun vollständig in den Besitz der Toyota Motor Corporation über. Das ließ der Weltkonzern Toyota heute verlauten. Die Übernahme erfolge über einen Aktientausch, der bis August dieses Jahres abgeschlossen sein soll. Damit verfolgen die beiden japanischen Hersteller das Ziel, eine gemeinsame Strategie für das Kleinwagen-Sortiment zu fahren.

Beide Hersteller versprechen sich davon, dass sie durch die Übernahme nachhaltig wachsen können. Dennoch bleibt es beim Konkurrenzkampf zwischen beiden Japanern – allerdings in einem freundschaftlichen Wettbewerb. Die Kleinwagenmodelle von Toyota, der Aygo und Yaris, müssen sich also nicht vor den neuen Geschwistern fürchten. Wir sind allerdings gespannt, ob sich die Derivate der beiden Marken demnächst so ähneln werden, wie der Toyota Aygo und die Zwillinge Peugeot 108 und Citroen C1. Oder wie damals der Mazda 121 und er Ford Fiesta – die sich wirklich ähnelten, wie ein Ei dem anderen, aber das ist längst Vergangenheit.

Wie dem auch sei, in Zukunft wolle man aufwendige Aufgaben wie die Entwicklung neuer Technologien und die Besetzung neuer Geschäftsbereiche gemeinsam angehen. Die Verknüpfung von Toyota und Daihatsu setzte dabei auf gegenseitiges Vertrauen. Jeder der Partner solle seine jeweiligen Stärken einbringen können und sich so auf seine Kernkompetenzen konzentrieren können. Das sei schließlich die Voraussetzung dafür, um global wettbewerbsfähig zu sein. Bei Toyota wären das etwa die Bereiche der Umwelt, Sicherheit, des Nutzererlebnisses und des Komforts. Daihatsu wolle die Entwicklung kosten- und kraftstoffeffizienter Technologien vorantreiben. Außerdem liegt die Zuständigkeit zur Verbesserung der Kosteneffizienz in der Produktion beim übernommenen Unternehmen. Da stellt sich uns die Frage, ob dann noch Platz für so schrullige, aber enorm liebenswürde Autos, wie den Daihatsu Copen geben wird. Gut verkauft hat er sich nie so recht – gut für das Image war er aber allemal.

Bei aller Kooperation wolle man aber dennoch eine Differenzierung der beiden Marken in Zukunft beibehalten. So wird Daihatsu im Kleinwagensegment beider Marken die Führung über die Produktentwicklung übernehmen. Zudem könne die in Europa wenig vertretene Marke ihre Kompetenz in die Produktplanung und Technikentwicklung bei den so genannten „Mini-Vehicles“ einbringen. Die Technologie-Entwicklung wollen beide Marken schon ab der frühen Konzept-Phase anstreben.

Toyota iQ: Smarter als der Smart

Klein, kleiner, Smart? Muss nicht sein, denn seit 2008 bietet Toyota einen ähnlichen Kleinstwagen für die Stadt an. Mit seinen knapp drei Metern Länge ist der iQ dem je nach Generation 30 bis 50 Zentimeter kürzeren Zweisitzer aus dem Daimler-Konzern überlegen und bietet außerdem einiges mehr. Vor allem im Innenraum.

Karosserie und Innenraum: Auf 2,98 Meter Länge lässt sich zwar keine Großfamilie transportieren. Doch immerhin mehr als im Smart, denn der iQ bietet zur Not Platz für zwei weitere Mitfahrer. Allerdings findet hinter dem Fahrersitz höchstens ein Kleinkind Platz. Seinen Motor und Antrieb hat der fahrende Würfel vorne, was ihn wandelbarer macht. Ist die Rückbank umgeklappt, wächst der sonst winzige Kofferraum von 32 auf 395 Liter.

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Motor: Die Motorenpalette des frontgetriebenen iQ ist sehr übersichtlich. Die aus dem Toyota Yaris stammenden Aggregate leisten als Benziner mit dem 1,0-Liter-Dreizylinder 50 kW/68 PS oder 72 kW/98 PS im 1,3-Liter-Vierzylinder. Der kleine Benziner mit manuellem Fünfganggetriebe reicht für die Stadt völlig aus, auch wenn es ihm etwas an Durchzugskraft fehlt. Wer den Kleinen öfters auf der Autobahn bewegt, ist mit dem stärkeren Benziner in Kombination mit dem serienmäßigen Sechsgang-Getriebe besser bedient.
Auch ein Dieselaggregat wurde angeboten, was in dieser Klasse keine Selbstverständlichkeit ist. Den 1,4 Liter großen Vierzylinder-Selbstzünder mit 66 kW/90 PS gab es aber nur bis Februar 2012.

Wer etwas mehr Komfort in Form einer Automatik sucht, wird nur bei dem 98 PS-Benziner fündig, allerdings kostete der stufenlose CVT-Automat damals rund 1.400 Euro Aufpreis. Im eher preissensiblen Segment der Kleinstwagen ist diese Ausstattung deshalb eher selten zu finden.

Ausstattung und Sicherheit: In Crashtests schnitt der Mini aus Fernost besser ab als sein deutsches Pendant. Erreichte die ab 1998 bis 2007 gebaute Generation des Smart beim EuroNCAP-Crashtest lediglich drei von fünf Sternen und das bis 2014 gebaute Modell vier von fünf, gab es für den Toyota iQ 2009 die Höchstwertung. Der kleine Japaner verfügt serienmäßig über neun Airbags. Einer verbirgt sich hinten oberhalb der Kopfstützen im Fond und soll Passagiere bei Heckunfällen schützen. Denn aufgrund des fehlenden Kofferraums und somit der fehlenden Knautschzone sind die Insassen in der zweiten Sitzreihe bei Auffahrunfällen besonders gefährdet.

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Die Innenausstattung des iQ ist Toyota-typisch gut. Die Oberflächen aus Kunststoff wirken nicht luxuriös, aber sauber verarbeitet. Bei der dezenten Modellüberarbeitung 2010 wurde die Haptik sowie Optik der Materialien nachgebessert. Bei normaler Pflege wird man dem rollenden Würfel sein Alter nicht anmerken. Immer serienmäßig an Bord des Kleinen ist eine Klimaanlage.

Qualität: Für ein reines Stadtauto, das vor allem auf Kurzstrecken gefahren wird, schlägt sich der iQ mehr als ordentlich. Die Prüfingenieure des TÜV haben an diesem Toyota nur ganz wenig auszusetzen. 89,1 Prozent der geprüften Fahrzeuge zwischen zwei und drei Jahre verlassen die Hauptuntersuchung ohne Mängel, der Durchschnitt aller Fahrzeuge liegt bei 81 Prozent.

Seine Bremsanlage ist zwar grundsätzlich in Ordnung, doch ist das ewige Anfahren und Abbremsen im Stadtverkehr Gift für die Bremsscheiben. Aber unter diesem Makel leidet der iQ nicht alleine. Keinen Grund zur Sorge geben Scheinwerfer, Motor oder Getriebe. Auch das Fahrwerk überzeugt. Ihm machen die Schlaglöcher oder Bordsteinkanten scheinbar nichts aus, denn selbst nach fünf Jahren sind die Achsgelenke noch einwandfrei und auch die Lenkung übersteht die Torturen klaglos.

Fazit: Obwohl die Produktion des iQ für den europäischen Markt im Mai 2014 eingestellt wurde, gibt es über ihn wenig Negatives zu berichten. Bis auf die schnell verschleißenden Bremsscheiben zeigt sich Toyotas City-Flitzer als Musterschüler. Sein größtes Problem war der hohe Preis: Stolze 12.700 Euro wollte Toyota bei der Markteinführung für den günstigsten iQ haben. Gepflegte Exemplare aus Vorhand sind bereits für 4.600 Euro erhältlich und können eine gute Investition sein.

Und wer das Besondere sucht: Auf der Plattform des iQ entwickelte Aston Martin seinen ersten Kleinstwagen, den Cygnet. Dieser war hierzulande ab 38.000 Euro zu haben, als Gebrauchter wechselt der seltene Brite für immer noch stolze 30.000 Euro seinen Besitzer.

Autor: Adele Moser/SP-X

Toyota Yaris 2014 – mehr als Make-Up

Seit gut drei Jahren ist der Toyota Yaris auf dem deutschen Markt und eigentlich kann man sich bei Toyota über das Interesse der Kunden und den Absatz des kompakt knuffigen Kleinwagens nicht beschweren. Damit dies auch in der Zukunft zu bleibt und weil auch die Konkurrenten im B-Segment nicht untätig bleiben, muss ein Update her.

Make-Up und mehr?

Der neue Toyota Yaris

Bei einem frischen Make-Up und einem Gesichtslifting soll es nicht bleiben – denn einen Toyota kaufen viele Kunden aufgrund seiner inneren Werte und so musste sich der Yaris zur Halbzeit nicht nur durch das umfassende Facelifting-Programm, sondern wurde gleich in mehr als 1.000 Punkte verändert.  Zusätzliche Schweißpunkte in der Produktion der Fahrgastzelle, zusätzliche Dämm-Materialien in den Türen und veränderte Fahrwerkskomponenten spielen in diese 1.000 Punkte-Liste mit ein. Das Ergebnis ist ein steiferer, ruhigerer und komfortablerer Yaris – trotz gleicher Plattform. Die Arbeit an den Details macht den Unterschied aus.

Bei Toyota legt man Wert auf die kulturellen Eigenheiten der unterschiedlichen Märkte. Das hat man verinnerlicht und bietet Fahrzeuge an, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Marktes hin zugeschnitten sind. Der neue Yaris wird zum Beispiel federführend in Frankreich entwickelt und dort auch produziert.

Mit dem Facelift hat der Yaris an Fahrkomfort gewonnen und die Lenkung wurde zudem ein wenig direkter abgestimmt. Der Yaris lässt sich nun angenehmer und mit mehr Komfort durch die Stadt bewegen. Üble Frostaufbrüche werden besser kaschiert.

4 Motoren – 1 Hybrid

Den Anfang macht der 1.0 Liter Dreizylinder mit 69 PS, den kennt man auch aus dem Toyota Aygo. Mit 95 Nm bei 4.300 Umdrehungen ist der 12-Ventiler wirklich nur eine Einstiegsmotorisierung. Der nächste Benziner bringt immerhin vier Töpfe mit und schöpft seine 99 PS aus 1.33 Liter Hubraum. Auch dieser 125 Nm starke Vierzylinder ist bereits ein „guter, alter Bekannter“. Auf der Dieselseite offeriert Toyota den 1.4 Liter D-4D mit 90 PS und 205 Nm. Eine gute Wahl für Viel- und Oftfahrer. Der noch als EU 5 eingestufte Motor soll den Alltag (NEFZ) mit 3.8 Liter auf 100 Kilometer schaffen. Doch bei Toyota hat man eine andere Kompetenz und selbst im Kleinwagen Yaris greifen viele Toyota-Kunden zum Hybriden.

Der dritte Benziner im Bunde ist ein 1.5 Liter Vierzylinder der mit variablen Ventilsteuerzeiten und dem Atkinson-Cycle zum Partner des 19.3 kW starken E-Motors wird. Der Benziner bringt 100 PS Leistung und 111 Nm Kraft mit. Zusammen mit den 169 Nm des Elektromotors wird der Yaris Hybrid damit zum flüsternden Stadtmobil. Lautlos durch die Stadt? Dank der 6.5 Ah Stunden großen Batterie, schafft der Yaris Hybrid das anfahren und gleiten durch die Stadt, auch ohne Verbrenner. Allerdings spricht Toyota beim Yaris Hybrid nicht von einem Hybriden der rein elektrisch fahren soll. Eine Klasse darüber bietet Toyota bereits den Plugin-Hybriden Prius an – ob es demnach schon bald einen Plugin-Yaris geben wird? Das will man bislang nicht verraten.

Faszinierend ist der Normverbrauch des Yaris Hybrid. Mit 3.3 Liter auf 100 Kilometer liegt diese noch unter dem sparsamen Dieselmotor. Und mit einem CO²-Ausstoß von 75 Gramm je Kilometer, gehört der Yaris Hybrid zu den besonders sparsamen und effizienten Kleinwagen.

Irritieren lassen darf man sich indes vom Sound des Hybriden. Für Menschen die noch nie mit einem stufenlosen Getriebe gefahren sind, bringt diese Technik ein paar neue Töne mit. Wenngleich mit jeder neuen Generation die alten Nachteile mehr und mehr ausgemerzt werden, das der Benziner hochdreht und dann seine Drehzahl hält, während das Auto schneller wird – bleibt für das Ohr des Mittel-Europäers ungewohnt. Nicht schlecht. Aber ungewohnt.  Für die Hybrid-Versionen verwendet Toyota allerdings kein simples CVT-Getriebe wie man es aus anderen Modellen kennt, sondern eine HSD getauften Planetenradsatz. Die Wirkung ist ähnlich – eine stufenlose Übersetzung, die Technik dahinter völlig unterschiedlich.

Technische Daten:

  • 69 bis 100 PS
  • bis zu 175 km/h
  • 10.8 Sekunden auf 100 (1.4 D-4D)
  • 36 – 42 Liter Tankvolumen
  • Min. CO²-Emissionen: 75g/km (Hybrid)
  • L/B/H: 3.95/1.69/1.51
  • Leergewicht ab: 980 kg /1.0 VVTi)

Preise:

  • Yaris Basis ab 11.990 €
  • Comfort ab 14.990 €
  • S ab 17.940 €
  • Club ab 18.840 €
  • Hybrid Comfort ab 18.400 €
  • Hybrid Club ab 20.900 ³

 

Gut zu wissen:

Eine sehr umfangreiche Erklärung, leider nur in englisch verfügbar, über die Funktion der E-Motor und Benziner-Kombination im Yaris bringt dieses Video: HSD / E-CVT erklärt Es geht zwar um den Prius (dritte Generation), aber das technische Prinzip ist weiterhin gültig. Gegenüber dem "normalen" stufenlosen Getriebe ist beim e-CVT von Toyota doch einiges anders.

Und das Make-Up?

Richtig. Das Make-Up. Der Yaris bekam das X-Gesicht mit dem bereits der neue Aygo auf die Welt kam. So ergibt sich eine Art Familiengesicht für die Stadt-Flotte der Japaner. Das schönste am Make-Up des neuen Yaris ist jedoch der frischere Innenraum. Mit Liebe zum Detail, einer gewohnt guten Verarbeitung und frischen Ideen – ist der Yaris nach diesem Lifting fit für die zweite Hälfte seines Zyklus.

Das der Yaris als Hybrid eine Besonderheit im Segment der Kleinwagen ist, muss jetzt nicht noch einmal erwähnt werden – oder? 

 

 

Toyota auf der IAA 2013

Den Messeauftritt bei der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA 2013 in Frankfurt widmet Toyota ganz der Hybrid-Technologie. Bereits seit 16 Jahren stellt Toyota Hybridfahrzeuge in Serie her und bietet aktuell in weltweit 80 Ländern insgesamt 23 Modelle mit diesem innovativen Antrieb an. Ende Juli belief sich der kumulierte Hybrid-Absatz der Toyota Motor Corporation auf über 5,5 Millionen Fahrzeuge. Auf der IAA in Frankfurt gibt der japanische Automobilhersteller einen Einblick in mögliche künftige Technologien auf dem Weg zum emissionsfreien Automobil.

YARIS Hybrid-R Konzept

Mit dem Yaris Hybrid-R Konzeptfahrzeug demonstriert Toyota das Potenzial der Hybrid-Technologie zur Entwicklung leistungsstarker Fahrzeuge, die maximalen Fahrspaß garantieren sollen. Das Konzeptfahrzeug basiert auf einem dreitürigen Yaris, sein Antrieb besteht aus dem bei der Toyota Motorsport GmbH (TMG) entwickelten 1,6-Liter Verbrennungsmotor und zwei leistungsstarken Elektromotoren, mit denen Toyota einen „intelligenten“ elektrischen Allradantrieb realisiert. Die beim Bremsen gewonnene Energie wird wie beim Hybrid-Rennwagen TS030 in einem Super-Kondensator gespeichert, der wegen seiner hohen Leistungsdichte und wegen seiner Fähigkeit, Energie besonders schnell aufzunehmen und abzugeben, gerade für den Sporteinsatz bestens geeignet ist. Eine Dual-Mode-Steuerung optimiert das Fahrzeug für den Einsatz auf der Straße oder auf der Rennstrecke.

Toyota erforscht und entwickelt bereits seit über 40 Jahren umweltverträgliche Mobilitätskonzepte. Mit 23 Vollhybrid-Modellen bietet die Toyota Motor Corporation derzeit in rund 80 Ländern weltweit viermal so viele Hybrid Fahrzeuge an wie jeder andere Hersteller. Ende Juli belief sich der kumulierte globale Absatz an Hybrid-Fahrzeugen der Marken Toyota und Lexus auf über 5,5 Millionen Einheiten – mehr als zehn Prozent davon werden in Europa verkauft. Der aktuelle Hybridanteil in Deutschland liegt bei 26 Prozent. Die Toyota und Lexus Hybrid-Modelle haben weltweit schätzungsweise 12 Milliarden Liter Kraftstoff und 34 Millionen Tonnen CO2 gegenüber konventionell angetriebenen Fahrzeugen eingespart. Bis Ende 2015 wird Toyota 16 neue oder modellgepflegte Hybrid-Fahrzeuge präsentieren.

Auch Brennstoffzellen-Fahrzeuge mit Wasserstoff als sauberem Energieträger bieten eine hervorragende technische Lösung zum Null-Emissionen-Fahrzeug. Auf der IAA 2013 stellt Toyota den neuesten Entwicklungsstand der Brennstoffzellen-Technologie vor. Toyota plant, 2015 das erste Serienfahrzeug zu präsentieren.

Toyota Werbung Yaris Hybrid

Toyota Yaris Trend und GT 86 im Blick!

Als besonders dynamische und charaktervolle Variante stellte Toyota auf dem Pariser Automobilsalon 2012 (29. September bis 14. Oktober) den Yaris in der neuen Ausstattungsstufe „Trend“ vor. Auf eine junge und Design-affine Zielgruppe zugeschnitten, weist der Yaris Trend eigenständige Karosseriemerkmale sowie neue Farben und Stoffe für den Innenraum auf.

So verleihen verchromte Elemente in den Einfassungen der Haupt- und Nebelscheinwerfer der Frontpartie einen stilvollen und hochwertigen Auftritt. In der Seitenansicht hebt sich der Yaris Trend von den anderen Modellversionen durch schwarze B- und C-Säulen ab, die zugleich seine sportliche Seite betonen. Verchromte Außenspiegel und seitliche Zierleisten sowie zweifarbige 16-Zoll-Leichtmetallräder in exklusivem Design mit geschliffenen Oberflächen unterstreichen den eigenständigen Charakter des Yaris Trend. LED-Rückleuchten und ein Dachspoiler komplettieren das Design der neuen Ausstattungsstufe.

Im Innenraum wurde die Geometrie der Mittelkonsole geändert und die mit Soft-Touch-Material bezogene Armaturentafel sowie die oberen Bereiche der Türverkleidungen sind in Weiß gehalten, um die horizontale Linienführung des Designs zu betonen. Ein gekürzter Schalthebel mit einem vergrößerten Schaltknauf verbessert die Ergonomie und setzt zugleich mit lackierten Applikationen und ockerfarbenen Ziernähten visuelle Akzente, die perfekt mit dem neuen Innenraum-Design harmonieren.

Der Wählhebelknauf der Ausführungen mit Multidrive S Getriebe trägt im Yaris Trend ebenfalls ockerfarbene Ziernähte sowie einen weiß lackierten Einsatz. Passend zum Design von Armaturentafel und Schalthebel erhielt das Lenkrad glänzend weiße Einfassungen für die Audio-Bedienelemente sowie ockerfarbene Ziernähte.

Einen weiteren markanten Akzent im Schwarz und Weiß dominierten Innenraum des Yaris Trend setzen die Sitze des neuen Modells. Die oberen Sitzwangen tragen Bezüge aus einem neuen, perlweißen Bezugmaterial in Leder-Anmutung mit ockerfarbenen Ziernähten. An den Kopfstützen kommt auf dem deutschen Markt schwarzer Stoff zum Einsatz und es wird auf das graphische Dekor innen und außen verzichtet. Zudem zeichnet sich der Yaris Trend durch ein eigenständiges, in Schwarz und Weiß gehaltenes Kombinationsinstrument mit ockerfarbenen Akzenten aus.

Der neue Yaris Trend ist in Verbindung mit dem 1,0-Liter VVT-i Benzinmotor und dem 1,33-Liter Dual-VVT-i Benziner verfügbar und kommt Anfang 2013 auf den deutschen Markt.

Toyota GT863_Fahrwerk

Ein weiteres Highlight am Toyota Stand in Paris ist der Sportwagen GT86 mit dem neuen Zubehör der TRD Performance Line. TRD (Toyota Racing Development) entwickelt seit 1954 Tuning-Komponenten für Toyota Fahrzeuge in Japan; erstmals werden TRD-Teile zur Optimierung von Leistung und Aerodynamik nun auch in Europa angeboten. Dazu zählen unter anderem Front- und Heckspoiler, Seitenschweller, ein Stoßfänger hinten mit integrierter Heckschürze und ein Heckdiffusor aus rostfreiem Stahl, der den Auftrieb reduziert und die Stabilität des Geradeauslaufs verbessert.

Für optimale Performance auf Straße und Rundstrecke sorgen darüber hinaus ein voll einstellbares Sport-Gewindefahrwerk, ein Stabilisator-Kit und eine Domstrebe aus Kohlefaser. Zur weiteren Minimierung der Karosseriebewegungen ist ein zusätzliches Set aus Fahrwerksstreben im Programm. Branchenweit erstmals angeboten wird ein TRD Tür-Stabilisator, der den Spalt an den Türen im Bereich der Schlossplatte minimiert und die Torsionssteifigkeit der Karosserie dadurch noch einmal signifikant erhöht. Auch der Innenraum kann weiter modifiziert werden, etwa durch einen Startknopf auf der Mittelkonsole und einen verkürzten, mit rotem Leder bezogenen Sport-Schaltknauf.

Alle Bestandteile der TRD Performance Line für den neuen GT86 lassen sich auch einzeln bestellen. Weitere Einzelheiten gibt Toyota auf dem Automobilsalon in Paris bekannt.

Meine Meinung:

Toyota macht derzeit alles richtig, einen sportlichen Zweitürer zu einem erschwinglichen Preis, der zudem trotz der überschaubaren Leistung für Emotionen sorgt! Dazu der Konzernweite spagat, hinüber zu den Öko-Modellen der Hybrid-Baureihe! Mit dem Make-Up für die Modelle Yaris und GT86 bleibt Toyota damit dem neuen Weg aus „Spaß, Emotionen und Öko-Image“ treu. Das kann man nur als „perfekt“ bezeichnen!

Text & Foto: Toyota Presse