Das ZF-Special zur IAA 2017 – Eintrittskarten zu gewinnen (beendet)


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Eine zuverlässige und detaillierte Umfelderkennung ist der erste Schritt für jedes automatisierte Fahrsystem.

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Elektronische Steuereinheiten von ZF bilden das Hochleistungsrechenzentrum und die Schaltzentrale des automatisierten Fahrsystems. 

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act

Gefahren erkennen und über Gefahrenvermeidung nachdenken allein helfen wenig, wenn darauf kein konkretes Handeln folgt.

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Reportage

„On the road to vision zero“ überschreibt der Zulieferer ZF aus Friedrichshafen seine Aktivitäten für die kommenden Jahre. Wir waren vor Ort dabei!  | hinter diesem Link steckt die Reportage vom ZF Global Press Event

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ZF: Road to Vision Zero – Die große Reportage

Zusammen mit ZF verlosen wir 10 VIP-Pakete für die IAA 2017 in Frankfurt – hier mitspielen!

ZF Friedrichshafen hat bei seinem Weg zur „Vision Zero“ sogar ein eigenes Auto entwickelt. Was zunächst aussieht wie ein handelsüblicher Volkswagen Touran, verhüllt bestens, dass unter dem Blech eigententwickelte Technik steckt. So verfügt der Technologieträger über eine aktive Vorder- und Hinterachslenkung, über einen Elektroantrieb und Assistenzsysteme noch und „nöcher“. Dabei hat Jens die Möglichkeit das Vision Zero Vehicle auszuprobieren. Mehr dazu in diesem Video! 

Null Unfälle, null Emissionen?

„Vision Zero“ heißt: Null Unfälle, null Emissionen. Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, bedarf es intelligent vernetzter, automatischer Systeme.

Akzeptanz für die Elektromobilität lässt sich auf vielerlei Weise schaffen. Deshalb ergänzt ZF seine langjährige Kernkompetenz bei der E-Maschine durch neue Produktideen und Kooperationen. Zusammen mit Partnern entwickelte ZF das „Car eWallet“, das auf der Blockchain-Technologie basiert: Damit bezahlen Fahrzeuge automatisch den Strom an der Ladestation, die Parkgebühren oder eine Maut. Ein weiteres Beispiel für ein neues Geschäftsmodell: Apps und Algorithmen können die Sicherheit im Straßenverkehr weiter erhöhen – vor allem für schwächere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. So warnt der intelligente Algorithmus „X2Safe“ seinen Benutzer vor einer drohenden Kollision mit einem anderen Verkehrsteilnehmer. An alle Player im Mobilitätsmarkt richtet sich das Konzept des Intelligent Rolling Chassis (IRC), einer fahrbereiten Plattform für rein elektrisch angetriebene Stadtfahrzeuge. Der vollständig ebene Boden zwischen Vorder- und Hinterachse erlaubt nahezu beliebige Aufbauten und neue Innenraumkonzepte. Das Intelligent Rolling Chassis eignet sich etwa als Basis für Kompaktwagen, Limousine, FunCabrio, Lieferwagen und selbst für autonom fahrende Liefercontainer. Die intelligent vernetzten mechatronischen Systeme von ZF sind inklusive. Für Car-Sharing-Dienstleister, Taxi-Unternehmen und Autovermietungen interessant ist die App „Dashboard“ von Openmatics. Mit dieser Anwendung steuern sie ihren Fuhrpark wirtschaftlich. Openmatics hatte ZF bereits im Jahr 2011 als erste herstellerunabhängige Telematik-Plattform gegründet. Heute spielt das System bei vielen Zukunftsideen des Konzerns eine wichtige Rolle – und das für Pkw, Lkw sowie für Industrieanwendung.

„Vision Zero Vehicle“: ZF zeigt elektronische Schutzengel für abgelenkte Fahrer und potenzielle Geisterfahrer

Aus der großen ZF-Welt:

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Der Auto Sapiens


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Formel E

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ZF Innovation Truck

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Bodensee-Klassik 2017

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*****BEENDET*****

Danke für die großartige Anzahl an Teilnehmern, macht es allerdings für uns noch schwerer, die Gewinner zu ziehen!

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Mit etwas Glück kannst Du und drei Deiner Freunde auf der IAA 2017 in Frankfurt dabei sein!

Wir verlosen fünf VIP-Packages (mit jeweils vier Tageskarten für die Messe, vier Gutscheine für eine VIP-Führung über den ZF-Messestand und Verpflegung im ZF-Bistro + 1 Überraschungsgeschenk).


Und so spielt ihr mit: Es ist ganz einfach. Geht auf unsere Facebook-Seite, unter das Posting von diesem Artikel und kommentiert, worauf ihr Euch auf der IAA am meisten freut! Dann teilt das Posting von uns. Fertig ist die Geschichte! Das Gewinnspiel endet am 3. September – die Gewinner werden schnellstens benachrichtigt und erhalten ihre Karten auf dem Postweg! 

 

Die Gewinner wurden benachrichtigt und erhalten Ihre Karten auf dem Postweg! Vielen Dank für die Teilnahme!

 

 

 

Anzeige: Mit ZF auf der Straße zur „Vision Zero“

Im Driving Camp Pachfurth bei Wien konnten Bjoern, Jan von Ausfahrt TV und Jens von rad-ab.com einmal sehen, woran ZF gerade arbeitet. Der Friedrichshafener Automobilzulieferer hat Pressevertreter aus der ganzen Welt eingeladen um an seiner Vision teilzuhaben: „On the road to Vision Zero“. Dieser Leitspruch steht für null Unfälle und null Emissionen – und das bis Zum Jahr 2025. Dabei hat sich Bjoern auf die Experten von ZF Friedrichshafen gestürzt, um ihnen ihr Wissen zu entlocken, während Jens die Technik beim Fahren erleben durfte. Und Jan? Der musste moderieren.

On the Road to Vision Zero

ZF Friedrichshafen hat bei seinem Weg zur „Vision Zero“ sogar ein eigenes Auto entwickelt. Was zunächst aussieht wie ein handelsüblicher Volkswagen Touran, verhüllt bestens, dass unter dem Blech eigententwickelte Technik steckt. So verfügt der Technologieträger über eine aktive Vorder- und Hinterachslenkung, über einen Elektroantrieb und Assistenzsysteme noch und „nöcher“. Dabei hat Jens die Möglichkeit das Vision Zero Vehicle auszuprobieren.

Los geht es mit der Imitation eines Falschfahrers. Jens kann es nicht lassen: Schilder warnen zwar mit „STOPP, FALSCH! Einfahrt verboten!“, aber er muss einfach mit Vollgas in die falsche Richtung brettern. Doch das Auto, das mit einem riesigen Touchscreen à la Tesla, ausgestattet ist, bremst selbsttätig herunter und hält an. Und das, obwohl Jens voll auf dem Gas steht. So geht es nur noch rückwärts heraus – ein echter Sicherheitsgewinnt. Bei Bedarf lässt sich das System aber auch ausschalten. Ein weiterer Test: Bodenschwellen. Nähert man sich fiesen Verwerfungen, erkennt das Vision Zero Vehicle diese und strafft die Gurte, und verhindert damit, dass man das Lenkrad verreißt.

Wenn man nicht ganz bei der Sache ist

Eine weitere große Gefahr beim Fahren ist ein abgelenkter Fahrer. Jens kann das bestens simulieren und schaut für längere Zeit auf das große Infotainment. Das Fahrzeug erkennt dies, gleichzeitig aber auch, dass eine Kurve vorausliegt. Also passt es die Geschwindigkeit automatisch an, obwohl Jens mal wieder Vollgas gibt. Das Vision Zero Vehicle wird langsamer, lenkt optimal ein und beschleunigt am Ende der Kurve wieder. Und Jens? Der ist schon wieder beim nächsten Highlight: Den integrierten Kindersitzen. Zwar keine Neuheit, doch wurden diese um eine sehr sinnvolle Erfindung ergänzt – ein höhenverstellbares Gurtschloss. Oftmals ist es, gerade bei sperrigen Kindersitzen, zu tief angebracht. Doch hier reicht ein kurzes Einknicken des Sitzes und das Schloss fährt automatisch hoch.

Das Heck lenkt mit: Die ZF Hinterachslenkung

Eines der Highlight für Bjoern, das ZF Friedrichshafen entwickelt hat, ist die aktive Hinterachslenkung. Als bekennender Pick-Up-Fan freut er sich besonders über dieses Gimmick. So schlagen die Hinterräder des 5,80 m langen Ford F150 um bis zu 12 Grad ein. Das sieht zunächst so aus, als wäre die Hinterachse gebrochen, erhöht die Agilität des Goliaths aber immens. Als Test-Fahrer durfte Jens ans Steuer und einen Parcours absolvieren: Hier verhielt sich der riesige Ford 150 eher wie ein Kompakt-Auto, denn wie ein LKW. Frank Berger, Experte in diesem Thema, erklärt, dass dafür der Hub vergrößert wurde, was die Kunden in Zukunft integrieren würden. D.h. dass das Radhaus vergrößert und Platz freigehalten werden muss. Kunden sind dabei aber keineswegs die Endverbraucher wie Max Mustermann oder Otto Normal, sondern Automobilhersteller. ZF spielt also im Pool der ganz Großen mit!

Safety First für relaxtes Fahren

Ganz groß sehen die Friedrichshafener auch die Verkehrssicherheit: 1,25 Millionen Verkehrstote gibt es jährlich zu beklagen – weltweit versteht sich. Insgesamt 50 Prozent aller Unfälle in Deutschland würden durch den Fahrer verursacht. Und um diese recht hohe Zahl zu senken gebe es nur eine Möglichkeit – der Fahrer als Gefahrenquelle muss eliminiert werden. Bjoern sprach dazu mit dem Experten Dr. Gumpoltsberger, der erklärte, was für die „Abschaffung des Fahrers“ innen und außen am Fahrzeug verändert werden müsse. Zum einen seien neue Sensoriken für automatisiertes Fahren nötig. Nur so können Unfälle rechtzeitig erkannt werden. Zum anderen müssen neue Airbagsysteme erfunden werden. Darüber hinaus bräuchte es immer bessere Innenraumkameras zur Erkennung des Fahrers und dessen Handelns – wie Jens im Test eindrucksvoll gezeigt hat. Wenn diese Systeme flächendeckend etabliert und ausgereift seien, könne man das autonome Fahren dafür nutzen, um im Auto komplett zu relaxen. Der Ansatz von ZF für die Zukunft ist, dass der Fahrer schlafen, arbeiten, oder einen Film schauen kann, während das Auto fährt. Und egal in welcher Position er sich befindet – es besteht immer Schutz im Falle des Unfalls.

Neben diesen Themen befasst sich ZF Friedrichshafen mit der E-Mobilität und zeigt Plug-In Fahrzeuge sowie zahlreiche neue Exponate. Dazu zählt etwa das Porsche PDK mit Elektromotor, wie es im Porsche Panamera e-Hybrid arbeitet. Hier arbeitet die E-Mobilität als Boost und macht Spaß. Die Kraft des E-Motors ist stark spürbar. Betrachtet man das Schnittbild des 8-Gang-PDK, entdeckt man diesen E-Motor und ist erstaunt, wie klein er eigentlich ausfällt. Michael Wetzel von ZF erklärt, dass dieses E-Aggregat 100 kW / 136 PS an Leistung bringt. Ein großer, ausgestellter E-Motor schafft es auf 150 kW. Der Größenunterschied liegt im System selbst erklärt: Der kleine Motor ist für Hybride geeignet. Der große Antrieb hingegen für reine Stromer und ist damit auf eine höhere Dauerleistung ausgelegt. Diese entspricht 150 kW, die Kurzleistung liegt hingegen bei 75 kW.

See, Think, Act mit ZF Friedrichshafen

All diese höchst-spannenden Themen stehen unter einem Motto: „See, Think, Act“. Das Auto soll in Zukunft Infos aufnehmen, auswerten und daraus Handlungen erfolgen lassen. Ein Beispiel für das Sehen: Die Kamera-Technologie. Einst begannen Kameras mit einem Blickwinkel von 52 Grad, während man heute bei rund 100 Grad angekommen ist. Das funktioniert mit Hilfe der Three-Cam. Für das „Think“ könne man das gläserne Steuergerät heranziehen, das alle Informationen verarbeite. Hier entwickelt NVidia stark mit – ein Hersteller, der Vielen von Grafikchips bekannt sein dürfte. Beim Thema „Act“ können die Hinterachslenkung, Servopumpen oder viele andere Teile, die wir so oder in ähnlicher Form bereits aus dem Fahrzeug kennen, herangezogen werden. Sie führen die Tätigkeiten des „See“ und vor allem des „Think“ aus.

Eine große Menge an Neuerungen und Erfindungen. Was gefällt Euch am besten? Welche Innovationen interessieren Euch am meisten? Lasst es uns wissen und lasst einen Kommentar da. Wir freuen uns auf regen Informationsaustausch!

CES 2017: ZF und NVIDIA lassen das Auto denken

Von der Zahnradfabrik zur Denkfabrik

Wenn sich unsere Mobilität ändert, dann müssen es die Big Player auch. War es früher einmal eine hohe Kunst, mit präziser Mechanik für die beständige Kultur des Automobils zu sorgen, verändern sich die Anforderungen in dem gleichen Atemzug, in dem man „Autonomes Fahren“, „always on“ Konnektivität und Elektromobilität ausspricht. Einer der großen Player im Zuliefererbereich ist ZF. Ein Konzern, der sich derzeit mit Hochdruck auf die Veränderungen einstellt. Zu diesem Wandel gehört eine völlig neue Partnerschaft, die man nun in Las Vegas bekannt gegeben hat.

NVIDIA und die „Zahnradfabrik Friedrichshafen“ – Global Player für die Zukunft der Mobilität

Bereits 2018 wird der Zulieferer ZF ein Steuergerät in Serie liefern, dessen Fähigkeiten auf den beachtlichen Rechenleistungen der NVIDIA Prozessor-Struktur des „PX 2 AI“ basiert. Eine „ECU“, ein Steuergerät, das man sich als „Kopf“ der Rechnerarmada in einem modernen Auto vorstellen muss. Eine Hightech-Plattform, die in Echtzeit die Eingangssignale von mehreren Kameras, Lidar, Radar und Ultraschallsensoren verarbeitet und mit den anderen Steuergeräten des Fahrzeuges verknüpft. Ein intelligentes Steuergerät, in der Lage, selbstständig zu lernen.

Mit ZF ProAI bringen ZF und NVIDIA künstliche Intelligenz in die
Transportbranche – und legen damit die Grundlage für eine
schnelle Realisierung autonomer Fahrfunktionen.

ZF präsentiert „Pro Ai“

Künstliche Intelligenz und „Deep Learning“ für Maschinen. Die Grundvorraussetzungen für das autonome Fahren in der nahen Zukunft. Die Partnerschaft mit NVIDIA katapultiert ZF in ein völlig neues Zeitalter. Man kommt endgültig in der digitalen Welt an. Es ist die fruchtbare Kooperation von zwei High-Tech Unternehmen. Das eine produziert Rechenkerne mit der Leistung von Supercomputern und das andere bringt das Know-How und die Erfahrung eines globalen Automobil-Zulieferers mit. Rechnersysteme für Automobile müssen gänzlich andere Ansprüche erfüllen. Gemeinsam präsentiert man mit dem nun vorgestellten „Bordcomputer“ ZF PRO AI die Basis für den nächsten Entwicklungssprung in der Automobil-Industrie.

AI eröffnet enorme Möglichkeiten

Durch Supercomputing und „Deep-learning“-Fähigkeit kann die Entwicklung des autonomen Fahrens drastisch beschleunigt werden. Die NVIDIA DIRVE PX 2 AI-Plattform stellt dafür eine enorme Rechenleistung bereit, die es erlaubt, das komplette 360-Grad-Umfeld um das Fahrzeug herum präzise zu verstehen und daraus Aktivitäten abzuleiten.

ZF liefert ZF ProAI als ins Fahrzeug integriertes System, das über die Cloud aktualisiert und während des gesamten Automobil-Lebenszyklus mit zusätzlichen Funktionen und Fähigkeiten ausgestattet werden kann. Das System ist für V2X-Applikationen ausgelegt, kann also mit anderen Fahrzeugen und mit der umgebenden Infrastruktur kommunizieren. Außerdem kann die  Lernfähigkeit und Vernetzung von ZF ProAI im Sinne einer Schwarmintelligenz ganze Fahrzeugflotten sicherer und effizienter machen.

Die Zukunft von ZF: Vernetzt und intelligent

„Die Elektromobilität und das autonome Fahren verändern die Fahrzeugbranche grundlegend und enorm schnell“

Dr. Stefan Sommer, CEO ZF

SEE – THINK – ACT

Wer mit der wachsenden Geschwindigkeit der Veränderungen in der Automobilbranche nicht mithalten kann, wird schon bald keine Rolle mehr zugeteilt bekommen. Dr. Stefan Sommer, der Vorstandsvorsitzende von ZF weiß um diese Gefahr und hat, zusammen mit seinen Kollegen, die Weichen bei ZF neu gestellt. Der einprägsame Claim „see – think – act“ vereint alles, was die Zukunft an Anforderungen bereit hält. Das autonome Fahren, das elektrifizierte Fahren, das vernetzte Fahren. Unter dem neuen Claim der Friedrichshafener fällt die zukünftige Markenkompetenz des traditionsreichen Zulieferers. Und auch wenn die Akquise von HALDEX auch nicht so klappte, wie man sich das wünschte – mit der Übernahme von TRW hat man sich breiter als je zuvor aufgestellt. SEE, THINK, ACT – das Sehen umschreibt die Sensorik, das Denken die zukünftige Kompetenz im Bereich der leistungsfähigen Steuergeräte und das „Handeln“ bildet die Brücke zur bisherigen Kernkompetenz der „Zahnradfabrik Friedrichshafen“.

Ebenfalls Premiere in Las Vegas gefeiert hat ein System zum Retten von Menschenleben. 

Mit X2SAFE kommt die Vernetzung aller „Verkehrsteilnehmer“ einen Schritt näher. Eine einfach zu implementierende Technologie könnte das Smartphone als Gefahrenquelle im Straßenverkehr zum persönlichen Sicherheits-Assistenten werden lassen. Die Vernetzung aller Teilnehmer, Autos, Fahrradfahrer und Fußgänger über die Cloud bildet die Möglichkeiten der Digitalisierung unter Sicherheitsaspekten ab.

Von der Warnung bis zum aktiven Eingriff
Die Intelligenz des Systems besteht darin, dass der Algorithmus das Verhalten aller Verkehrsteilnehmer in der näheren Umgebung individuell analysieren kann und über eine Reaktion
entscheidet. Hält ein Fußgänger etwa Rotphasen von Ampeln nicht ein oder überquert Straßen an dafür nicht geeigneten Stellen, vermag es dieses Verhalten als besonders „unsicher“ zu bewerten und geht von einem größeren individuellen Gefährdungspotenzial aus. In dem sich nähernden Fahrzeug wäre in diesem Fall eine Warnung des Fahrers möglich. Gleichzeitig würde auch der Fußgänger von seinem Smartphone oder Smartwatch akustisch und optisch alarmiert.

Ersatzteil-Infos in Echtzeit mit der ZF Aftermarket App

Ey man, wo ist mein Teil?

Apps. Jeder will sie, jeder baut sich eine. Ob nützlich oder nicht, entscheidet meistens der Nutzer am Ende. Viele sind einfach nur Spielerei, doch manche stechen heraus, da sie einen echten Mehrwert bieten. So wie die neueste Kreation aus dem Hause ZF Aftermarket. Damit wollen die Schwaben den Ersatzteil-Dschungel mal so richtig aufräumen. Denn dieser ist für den geneigten Autofahrer oft undurchsichtig und die richtigen Teile für das geliebte Fahrzeug sind nicht immer leicht zu finden.

Mit der neuen App für die Kunden von ZF Aftermarket soll nun Schluss sein mit der verzweifelten Suche. Mit diesem hilfreichen kleinen Programm können die richtigen Ersatzteile nun einfacher und schneller gefunden werden. Mit der neuen App „ZF Part Finder“ kann man das gesamte verfügbare Ersatzteilangebot der etablierten Produktmarken von ZF Aftermarket Sachs, Lemförder, TRW und Boge durchsuchen – und das weltweit. Man benötigt dafür nur die Referenznummer des Teils oder den Fahrzeughersteller. Die Inhalte sind zudem länderspezifisch angepasst. Um ihr Sucherlebnis individuell anzupassen, können Anwender der App zusätzlich bequem zwischen vielen Sprachversionen wählen.

„Wie bei allen Aktivitäten von ZF Aftermarket war es uns auch hier wichtig, eine Lösung zu schaffen, die unseren Kunden auf dem weltweiten Ersatzteilemarkt noch besseren Service bietet und ihr Tagesgeschäft optimiert“, betont Neil Fryer, Chief Commercial Officer bei ZF Aftermarket. „Unsere neue Ersatzteil-App ermöglicht es Aftermarket-Kunden von ZF Informationen über die marktspezifischen Premium-Ersatzteile abzurufen, die sie benötigen – auf der ganzen Welt, mobil und in Echtzeit.“

Die neue App ist mit iOS, Android, Tablet-PCs und Smartphones kompatibel und steht nun in App-Stores weltweit zum kostenlosen Download bereit.

Mehr Verkehrssicherheit mit ZF X2Safe

Zugegeben: X2Safe klingt nicht gerade nach einer selbsterklärenden Lösung. Doch das System ist so logisch wie es smart ist. Pardon: Intelligent ist das Wort der Stunde. ZF hat für X2Safe einen intelligenten Algorithmus entwickelt, der die Verkehrssicherheit revolutionieren soll. Als Systemanbieter sieht ZF schlicht nicht nur eine Verbindung zwischen Autofahrern, sondern zwischen allen Verkehrsteilnehmer und vernetzt sie über eine Cloud. So sollen Kollisionen bereits im Entstehen vermeiden werden, womit ein weiterer Schritt in Richtung autonomem Fahren gemacht wäre. Read more

Kommt mit uns zur IAA-Nutzfahrzeugmesse nach Hannover!

Gewinnt eines von 10 VIP-Paketen für die Nutzfahrzeug-IAA 2016 in Hannover!IAA_2016_KV_Slider_960x720px_DE

Vom selbstfahrenden elektrischen Bus über den vollelektrischen schweren und leichten Verteilerverkehr mit zum Teil weitreichenden automatisierten Fahrfunktionen, leichten Nutzfahrzeugen mit alternativen Antrieben bis hin zum Einsatz von Drohnen für die letzte Meile oder für schwierig zugängliche Orte – die Nutzfahrzeug-IAA in Hannover wird das volle Programm bieten. Ein Einblick in die urbane Mobilität von morgen!

Gewinnen Sie eines von 10 VIP-Paketen zur Nutzfahrzeug-IAA in Hannover.

Die Nutzfahrzeug IAA 2016 wird mehr spannende Themenfelder zeigen als jemals zuvor. Vom Truck der Zukunft, über die digitale Transformation zu den Themen der Transportsicherheit bis hin zum Emissions freien Güterverkehr in urbanen Umfeldern.

NFZ IAA 002 Gewinnspiel

Zusammen mit ZF verlosen wir insgesamt 10 VIP-Pakete für die Nutzfahrzeug-IAA in Hannover. 

Und das ist im VIP-Paket für die Nutzfahrzeug IAA enthalten:

  • Vier Eintrittskarten für die Nutzfahrzeug-IAA vom 22.-29. September 2016
  • Gutschein für die Bewirtung am ZF-Nutzfahrzeugstand auf der Nutzfahrzeug-IAA
  • Eine Standführung über den Stand von ZF mit ausführlichen Erklärungen zu den Neuheiten. Darunter der Innovation-Truck von ZF, der Truck, der per Tablet und Trailer rückwärts von alleine einparkt, die Power-Line und TraXon-Systeme und viele weitere spannende Einblicke in die Welt von ZF.
  • Und ein „Goodie-Bag“.

Global Press Event ZF TRW 009 Truck LKW Sicherheit

Jetzt an der Verlosung teilnehmen und eines von 10 VIP-Paketen für die Nutzfahrzeug-IAA gewinnen. Mitspielen ist ganz einfach:

So spielt ihr mit

Schaut auf Youtube die ZF-Reportage von mein-auto-blog an – hier der Link – und schreibt die richtige Antwort in das Lösungsfeld. Die Frage lautet: „Wie nennt sich das System im LKW, mit dessen Hilfe der LKW die Spur und Abstand zum Vordermann automatisch einhält?“ – Die Antwort ist im ZF-Reportage-Video zu finden!

 

///// GEWINNSPIEL BEENDET /////

Die Gewinner sind:

the-driver1@
thomasrothe65@

ischnurri@

sternkopf.felix@

Kalwak@
henrikstadnischenko@;
jim@
fddgustav@
friedel.12@
agslbgb@

 

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[tab title=“Hinweise zum Gewinnspiel:“]
Teilnahmebedingungen:
Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Facebook steht zudem nicht als Ansprechpartner für Gewinnspiele zur Verfügung.
Der Veranstalter dieses Gewinnspiels ist autohub.de / Inh.: Bjoern Habegger in Kooperation mit ZF. Der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden.
Der Gewinn ist 1x VIP-Ticketpaket für die Nutzfahrzeug IAA 2016 und wird von ZF gestellt. An dem Gewinnspiel dürfen nur Personen teilnehmen, die mindestens 18 Jahre alt sind. Ausgeschlossen sind Mitarbeiter und Angehörige von ZF.
Das Gewinnspiel startet Freitag, den 19.09.2016 um 19:00 und endet am 11.09.2016 um 00:01 Uhr. (Verlängert wegen der starken Nachfrage!)
Die Gewinnermittlung erfolgt unter allen Teilnehmern per Zufallsgenerator in der Woche nach Ende des Gewinnspiels.
Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt über die Kommentarfunktion des Gewinnspiel-Postings auf mein-auto-blog und auf Facebook. Der Gewinner hat 36 Stunden Zeit, sich bei mein-auto-blog per PN oder eMail zu melden. Meldet sich der Gewinner nicht in dieser Zeit, so wird der Preis unter den weiteren richtigen Einsendungen neu verlost.
Die Formalitäten zur Zusendung des Gewinns werden mit dem Gewinner individuell geklärt. mein-auto-blog / Bjoern Habegger behält sich vor, das Gewinnspiel zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung und ohne Angabe von Gründen zu ändern, anzupassen oder zu beenden.

Gewinnspiel-Kontakt
Bjoern Habegger
autohub.de
Mühlberg 34
97833 Frammersbach
E-Mail: info@autohub.de
Internet: http://autohub.de
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[=“ “ ]In Kooperation mit ZF.

Zu Besuch bei ZF: So werden LKW sicherer und intelligenter

Für eine Video-Reportage war ich zu Besuch bei ZF. Habe mir das Global Press Event der Technologie-Experten angeschaut und bin – quasi nebenbei – völlig geflashed nach Hause gekommen. Eine Fahrt in einem 70 Tonnen Kran, mit LKW und Bussen – das erlebt man eben nicht jeden Tag. 

Es war ein tragischer Unfall. Vor einigen Wochen ist auf der A6 ein LKW an einem Stau-Ende auf das Fahrzeug einer Familie aufgefahren. Drei Kinder und die junge Mutter sind sofort tot, der Vater wird hinter dem Lenkrad eingeklemmt. Es ist – ich bin selbst Vater einer kleinen Tochter – ein Schicksalsschlag, bei dem einem alle Worte fehlen. Diese Situationen nehmen zu. Der Verkehr nimmt zu und der Transport von Gütern über Autobahnen ist nicht anders zu lösen. Die Gefahr bleibt. Doch wie bei allen Gefahren gibt es Menschen, die darüber nachdenken, wie man sich schützen kann. Lösungen suchen. Blickt man in den Automobilbau, dann sind es die Zulieferer, die mit Erfindungen wie ABS, Airbags und ESP den Alltag auf den Straßen sicherer und die Risiken von Unfällen minimiert haben.

Bereits heute ist es eine EU-Verordnung, dass keine neuen LKW zugelassen werden können, die nicht über ABS und ESP verfügen. Für die Zukunft hat der Automobil-Zulieferer ZF eine weitere Lösung im Portfolio. Über diesen „Ausweich-Assistenten“ und viele andere „gewichtige Themen“, mehr im Video!

 

ZF demonstriert: LKW werden sicherer!

Es war ein tragischer Unfall. Vor einigen Wochen ist auf der A6 ein LKW an einem Stau-Ende auf das Fahrzeug einer Familie aufgefahren. Drei Kinder und die junge Mutter sind sofort tot, der Vater wird hinter dem Lenkrad eingeklemmt. Es ist – ich bin selbst Vater einer kleinen Tochter – ein Schicksalsschlag für den einem alle Worte fehlen. Diese Situationen nehmen zu. Der Verkehr nimmt zu und der Transport von Gütern über Autobahnen ist nicht anders zu lösen. Die Gefahr bleibt. Doch wie bei allen Gefahren gibt es Menschen die darüber nachdenken, wie man sich schützen kann. Lösungen suchen. Blickt man in den Automobilbau, dann sind es die Zulieferer die mit Erfindungen wie ABS, Airbags und ESP, den Alltag auf den Straßen sicherer und die Risiken von Unfällen minimiert haben.

Bereits heute ist es eine EU-Verordnung, das keine neuen LKW zugelassen werden können, die nicht über ABS und ESP verfügen. Für die Zukunft hat der Automobil-Zulieferer ZF eine weitere Lösung im Portfolio.

Premiere des „Evasive Maneuver Assist“ (EMA)

Vernetzung und Automatisierung als Schlüsselfunktionen

Es ist der richtige Schritt für mehr Sicherheit. Die Vernetzung von Assistenzsystemen und die Integration von Assistenzsystemen die man bereits aus dem PKW-Bereich kennt. Der Automobil-Zulieferer ZF TRW hat mit dem „EMA“ getauften System, „Ausweich-Assistenten“ ein System geschaffen, mit dem das Assistenzsystem die Kontrolle über den Truck übernehmen kann, wenn ein „abbremsen“ vor dem Hindernis, zum Beispiel einem Stau-Ende, nicht mehr möglich ist. Den Impuls für das ausweichen gibt der Fahrer, das Assistenzsystem übernimmt danach die Kontrolle über den Truck und seinen Anhänger. Die ebenso von ZF gelieferte elektrohydraulische Servolenkung ist Teil des Systems. Der Lenkimpuls des Fahrers, dieser wäre derzeit – noch ist das System in einer Erprobungsphase – auf jeden Fall notwendig, da die Gesetzgebung keine „autonome Fahrt“ erlaubt, kooperiert dann mit dem „Highway Driving Assist“ System und lenkt den LKW auf die freie Spur und leitet gleichzeitig eine Vollbremsung ein.

ZF Innovation Truck 2016

EMA und HDA wurden jetzt erstmalig der Fachpresse vorgeführt. Präsentiert wurden die Sicherheits-Bausteine in einem modernen LKW den ZF schlicht den „Innovation Truck 2016“ genannt hat.

Global Press Event ZF TRW 008 Truck LKW Sicherheit

Der „Evasive Maneuver Assist“ ist das Ergebnis aus der Kombination von Sicherheits-Innovationen made by ZF und WABCO. Das elektronische Bremssystem des Trucks stammt vom Belgischen Zulieferer für Brems- und Fahrwerkssystemen.

Ein plötzliches „Verreißen“ des Lenkrads wird vom „OnGoard-Bremsassistent“ des Zulieferes WABCO als Triggermoment verstanden, den „Ausweich-Assistenten“ zu starten. Während des automatischen Steuerns berechnet die Funktionssoftware die optimale Ausweichbahnkurve laufend neu voraus und justiert den Lenkwinkel entsprechend. Die integrierte Überrollschutz-Funktion des EMA wurde für derart extreme Fahrsituationen angepasst. Der ZF Innovation Truck setzt diese Vernetzung von Stabilitäts-, Bremssystemen und Lenksystemen erstmalig um.

Spurhalten für LKW

Was im PKW-Segment bereits völlig normal ist, ein aktiver Spurhalte-Assistent, verwirklicht ZF nun mit dem „Highway Driving Assist“ erstmalig auch im LKW.  Das System warnt den Fahrer nicht nur vor einem unbeabsichtigten Verlassen der Bahn, sondern hält den Sattelzug auch selbständig und aktiv in der Spur. Zugleich überwacht es über alle Tempobereiche hinweg, automatisch den Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden, was in diesem Fall sogar Anhalten und Wiederanfahren miteinschließt.

ZF demonstriert mit dem „Innovation Truck 2016“ was möglich ist, wenn ein Konzern mit aller Macht am Fortschritt arbeitet. Mehr Sicherheit ist das Ergebnis. Auf das tragische Unfälle der Vergangenheit angehören!

Global Press Event ZF TRW 004 Truck LKW Sicherheit

[=“ “ ]Start zu unserer Reihe über Lastkraftwagen, Berufskraftfahrer, Vernetzung und Zukunft der Urbanen Mobilität im B2B-Segment.

Der Airbag für die Tür. Für außen!

Bei ZF TRW hat man sich Gedanken darüber gemacht, wie man den gefährlichen Seitencrash entschärfen kann. Eine Idee der Sicherheitssystemlieferanten ist die Entwicklung eine völlig neuen Art von Fahrzeug-Airbags.

Nicht innen, sondern an der Außenseite soll das Airbag-Konzept durch Dämpfung die Schwere eines Seitenaufpralls mindern.

Dieses Airbag-System sitzt im Seitenschweller des Fahrzeugs unterhalb der Tür. Mit einem Volumen von 200 Litern ist der Airbag etwa doppelt so groß wie ein herkömmlicher „Windows-Airbag“ und es werden zwei Aufblasvorrichtungen verwendet, um ihn zu füllen. Dieser „Seiten-Airbag“ entfaltet sich in den Milli-Sekunden vor einer Kollision. Crashtests zeigen, dass der Airbag die Schäden einer Seitenkollision um bis zu 30 Prozent reduzieren könnte.

In einem Interview mit Automotive News sagte Steve Peterson, ZF TRW Director Global Systems Engineering für die Insassensicherheit: „Dieses System könnte vor allem für kleine Autos Sinn machen, deren Fahrzeughöhe unterhalb des Durchschnitts liegt“ Noch bleiben einige technische Herausforderungen, bevor die Technologie in neuen Autos in Serie gehen kann. Im Gegensatz zu Airbags im Innenraum muss der Airbag in der Lage sein, der ätzenden Wirkung von Regen, Schnee, Schmutz und Streusalz zu widerstehen. Und weil er sich vor einer Kollision entfalten muss, müssen die Sensoren und die Software den Unterschied zwischen einem „Beinah-Unfall“ und einem gleich folgenden Crash erkennen.  ZF TRW forscht und entwickelt weiter an diesem System.

Wie ZF den Allrad elektrifizieren wird

Der Genfer Autosalon ist vorbei (für uns Presse-Vertreter), der Champagner getrunken und die Häppchen gegessen. Was bleibt, ist ein merkwürdiger Beigeschmack. Denn das, was da nun im Rampenlicht stand, wirkte teils schon sehr ideenlos. Fast so, als fehlten die „neuen“ Ideen.

Sicher, die große Show am See ist immer ein Mekka für Kleinserienhersteller und die richtige teuren Hypercars gewesen, doch man wird das Gefühl nicht los, dass die Branche an Nachhaltigkeit doch nicht so stark interessiert ist, wie man es einmal dachte. Und auch wenn alle darüber reden – es fehlen die sichtbaren Zeichen.

Einzig ZF, der große Zulieferer aus Friedrichshafen, hat uns am Abend der Messe zu einer ganz besonderen Vorführung geladen. Es ging um eine neu entwickelte elektrische Antriebsachse. Was auf den ersten Blick nach wenig klingt, ist bei genauer Betrachtung plötzlich sehr spannend. Der weltbekannte Getriebespezialist hat mit der Division E-Mobility extra eine global vernetze Abteilung gegründet, die das Geschäftsfeld um das Thema Elektromobilität erweitert.

150 kW, 380 Nm - bei gesteigerter Effizienz.
150 kW, 380 Nm – bei gesteigerter Effizienz.

Denn: die größten Vorteile des Elektromotors – die Bereitstellung des maximalen Drehmoments ab der ersten Umdrehung und eine weit größere Drehzahlspanne als bei einem normalen Verbrenner – sind gleichzeitig eine Herausforderung für ZF. Denn ein gut ausgelegter Elektro-Antriebsstrang braucht kein Getriebe. Die Friedrichshafener tun also gut daran, sich auf dem neuen Betätigungsfeld eine gute Ausgangsposition zu schaffen. Wenngleich sie bereits vor einiger Zeit begonnen haben, das fulminante 8-Gang Automatikgetriebe aus dem eigenen Haus auf den Hybridantrieb einzustimmen.

Kompakt, leicht, leistungsstark: Elektrischer Achsantrieb von ZF

Doch mit der neuen modularen Achse haben sie ein Produkt geschaffen, das der Industrie elegant über ein großes Problem hinweghelfen kann. Denn die zur Einhaltung der kommenden CO2-Grenzen unbedingt notwendige Elektrifizierung der Fahrzeugflotte ist ein finanzieller Kraftakt. Obendrein trauen sich die wenigsten Volumenhersteller an eine echte Vollelektrifizierung. Stattdessen wird mittelfristig auf Hybride und Plugin-Hybride gesetzt. Dazu werden heute zu größten Teilen allerdings aufwändig modifizierte – und damit ebenfalls teure –herkömmliche Antriebsstränge mit den nötigen Elektrokomponenten erweitert.

ZF will mit seiner neuen Achse Abhilfe schaffen. Vorne kann weiterhin der altbekannte Verbrenner mit seinem Getriebe sitzen, im Heck werkelt die Elektroeinheit völlig autark in der Hinterachse integriert. So werden die Entwicklungskosten gesenkt und es müssen keine Änderungen am Triebstrang des Fahrzeugs gemacht werden, um eine Elektrifizierung zu erreichen.

Da die Neuentwicklung zudem anstatt von einem dauer erregten Synchronmotor mit einer Asynchronmaschine angetrieben wird, ist die Einheit auf Grund der fehlenden schweren Dauermagnete nicht nur leichter, sondern auch günstiger und unproblematischer in der Herstellung. Zudem bringt eine direkte Integration aller nötigen Bauteile wie Motor, Getriebestufe, Differenzial, Gehäuse, Kühler und Steuergerät in einer Einheit Vorteile in Sachen Bauraum.

Stolz ist das E-Mobility-Team besonders auf die Software der Leistungsregelung. Hier will man dank neuer Regelung der Ansteuerspannung die Motorströme bei gleichbleibender Motorleistung geringer halten und damit die Verluste reduzieren, was direkte Reichweitengewinne bedeutet.

Die hängt natürlich vor allem von der Akkukapazität ab. Auch hier soll das Konzept mit seiner Modularität glänzen. Die Achse eignet sich nicht nur als Hinterachse, sondern kann auch als Vorderachse genutzt werden, ebenso für vollelektrische, aber auch (Plugin-)Hybrid-Antriebe. Die Spitzenleistung gibt ZF mit 150kW/204PS und 380Nm an, bei einem Systemgewicht von 113kg ohne Batterien.

ZF e-quattro achse
Sehen wir hier die Hinterachse der kommenden Audi Q-PHEV-Modelle?

Liefert ZF damit die Komponenten für den e-quattro?

Schaut man sich die Zeichnungen an, die ZF mitliefert und vergleicht diese mit den Hinterachs-Konstruktionen von Audi A4 B8 und Audi Q5, dann muss man nur noch 1 und 1 addieren und man kommt auf die kühne Idee:

In Serie kommt die Entwicklung in 2018 im VW-Konzern und hier – vermutlich – zuerst im neuen Q5 SUV-Hybrid, unter dem neuen Markennamen „e-quattro“. Denn mit der ZF-Achse wird das Fahrzeug nicht nur zum Teilzeit-Elektro-Allradler, es lassen sich auch noch agilitätssteigernde Maßnahmen wie eine Allradlenkung integrieren. (Was sich auf der Zeichnungen im übrigen gut erkennen lässt!). Da der im Herbst neu erscheinende Q5 die MLB Plattform des Konzerns nutzt, sollte diese Hinterachse auch für einen A4 und A5 PHEV e-quattro passen. Wir sind gespannt.

Es gab also doch interessante neue Mobilitätskonzepte auf dem Salon, wenn man sie auch etwas abseits des Rampenlichts suchen musste und man sich ein wenig mit den Schnittbildern beschäftigen muss. 

ZF: Smart Urban Vehicle – Hier fährt die Zukunft!

Clevere Ideen für einen extrem wendigen Stadtflitzer

ZF präsentiert das „Stadt-Auto“ von morgen oder wenigstens die richtigen Komponenten hierfür!

ZF demonstriert mit dem „smart urban vehicle“ ein Stadtmobil von morgen, vollgepackt mit den Kompetenzen des ZF-Konzerns. Vom Elektro-Antrieb an der Verbundlenker-Hinterachse über eine modifizierte Doppellenker-Vorderachse, die mit bis zu 75° Lenkwinkel einen Wendekreis realisiert, der aussieht, als würde das Mobil auf der Stelle wenden.

Die handfesten technischen Lösungen kombiniert ZF mit einem neuen Touchmodul im Innenraum, dessen Alltagstauglichkeit bereits beim „Protoypen“ für einen „jetzt sofort haben wollen“ Effekt sorgt! Und weil man dann schon einmal mit offenem Mund vor dem Auto steht, während es von außen gesteuert in die engsten Parklücken lenkt, lernen wir gleich noch etwas über die „Cloud-Lösungen“ der Zukunft.

Zukunft smart urban vehicle 03 ZF
Da ist nichts kaputt – 75° Lenkwinkel sehen so spektakulär aus.

75° Lenkwinkel

ZF hat aus einem Opel Agila das „smart urban vehicle“ gezaubert. Die öffentliche Messepremiere wird das „s u v“ auf der IAA im September in Frankfurt feiern. Bis dahin bleibt Zeit, sich die Technik des „s u v“ genauer anzuschauen. Um aus einem simplen Kleinwagen einen „smarten Stadtwagen“ zu bauen, hat ZF die Vorderachse vollständig entfernt und den Antrieb an die Hinterachse verlegt.

An der Vorderachse arbeitet eine spezielle Doppel-Querlenker-Achse mit einem möglichen Radwinkel von bis zu 75°. Damit kann der ursprünglich 3.75 Meter lange Opel Agila nun mit einem Wendekreis von weniger als 7 Metern überzeugen. Für ein Auto mit zwei Sitzreihen eine echte Sensation!

Die extrem stark einlenkende Vorderachse erinnert an die Hinterachslenkung eines Gabelstaplers und ermöglicht dem „s u v“ das Rangieren auf engsten Raum.

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Zweimal 40 kW reichen für hurtige Sprints.

Verbundlenkerachse-Elektroantrieb

Unterstützt wird die Agilität des „smart urban vehicle“ durch die ZF Verbundlenker-Hinterachse mit je einem Elektromotor in Radnaben-Nähe. Je ein 40 kW starker E-Motor sitzt am Ende der Verbundlenkerachse. ZF nennt das System eTB (electric Twist Beam) und präsentiert damit eine leicht adaptierbare Elektrisierung des Antriebsstrangs auch für Fahrzeuge, die im unteren Fahrzeug-Segment aus Kostengründen mit einer Verbundlenkerachse konstruiert wurden. Mit bis zu 1.400 Nm bringt das System derart viel Schub in den kleinen Stadtwagen, dass man durchaus von einem „zackigen“ und sportlichen Fahrverhalten sprechen kann. Zumal die Entkopplung von gelenkter Achse und angetriebener Achse auch im Segment von Kleinstwagen für Fahrspaß sorgt.

Mit der Hilfe von Torque-Vectoring, also dem gezielten Einbremsen oder Beschleunigen eines Rades sorgt das System für eine zusätzliche Steigerung der Agilität.

Die Power der eTB getauften Elektro-Hinterachse soll für Tempo 150 gut sein. Nach ein paar Runden auf abgesperrter Strecke glauben wir das den ZF-Technikern auf jeden Fall.

Cloud-Service & Tablet-Bedienung

ZF hat sich den Trend zum „Remote-Parking“ angenommen und präsentiert mit dem „smart urban vehicle“ eine funktionierende Lösung, um das eigene Fahrzeug entweder per Smartphone, Smartwatch oder Tablet einzuparken. Aber nicht nur einparken, im Prinzip lässt sich das Auto mit der Tablet-Steuerung wie ein Hündchen hinter dem Herrchen herfahren. ZF nennt es die „Paketboden-Funktion“. Oder Sie steigen vor dem eigenen Haus aus und sagen dem Auto, es könne nun die eigene Garage ansteuern. Alles per Smartwatch. Hallo Zukunft!

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Cloud – Cleverness aus der „Wolke“

An dieser Stelle endet die Zukunfts-Vision der ZF’ler noch lange nicht. 

PreVision Cloud Assist nennt ZF einen Cloud-basierten Service, der für eine Strecke die optimale Geschwindigkeit berechnet. Stellen Sie sich vor, Sie fahren eine Landstraße zum ersten Mal, haben das Gefühl – hier ginge alles noch ein wenig schneller als mit Tempo 100 und fahren einen zackigen Stiefel. Was ihnen dann fehlt, ist ein „Freund“ an Bord, der die Strecke kennt. ZF will so eine Funktion per „Online-Dienst“ realisieren. Aus den „Durchschnittsgeschwindigkeiten“ anderer Verkehrsteilnehmer errechnet „PreVision“ die „empfehlenswerte“ Geschwindigkeit für die Streckenverhältnisse und informiert Sie, bevor Sie von einer „Kurve“ oder einer Gefahrenstelle überrascht werden. Das Herunterbremsen könnte in einem elektrisierten Fahrzeug per Rekuperation erfolgen. Das dient der Sicherheit und spart Energie durch clevere Rückgewinnung.

Urban, emissionsfrei, clever, „Cloud-vernetzt“ und dann auch noch teilautonom, mit dem smart urban vehicle demonstriert ZF die volle Bandbreite der Kompetenzen im eigenen Haus. 

Performance made by ZF

Wenn Automobil-Hersteller ihre eigenen Fahrzeuge präsentieren, dann schweigt der deutsche Premium-Hersteller am liebsten über die Rolle der Zulieferer. Verständlich, denn schaut man unter das Blech, dann stellt man fest, dass auf vielen Bauteilen nicht das Etikett des Herstellers klebt, sondern das eines Zulieferers. Zum Beispiel die zwei Buchstaben von „ZF“.

Performance, made by ZF

560 PS stark, 318 km/h schnell, in 3.1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Porsche 911 Turbo S ist der Herz-Bube in jedem Auto-Quartett und auf der Straße demonstriert er mit absurder Querbeschleunigung, was mit einem Serien-Auto machbar ist.

Wenn es auf die 200 Meter lange Slalom-Strecke geht, dann demontiert der Turbo S die restliche Fraktion durch ein unfassbar agiles Handling. Kaum gedacht, kaum eingelenkt, wechselt der 911 Turbo S die Richtung. Dabei bleibt seine Vorderachse immer agil, handlich und spürbar – was allerdings auch ein Verdienst der Hinterachse ist. Und dort arbeitet im Turbo S die Hinterachslenkung von ZF. Ihr Name: AKC.

Hinterachslenkung im Porsche 911 Turbo S

Aufgrund des Heckmotor-Prinzips ist die Hinterachslenkung (Active Kinematics Control) im Porsche 911 Turbo ein wenig aufwendiger als prinzipiell notwendig. Zwei Aktuatoren sitzen jeweils links und rechts im Bereich der hinteren Achsaufhängung und verschieben über Streben die Achskinematik.

Die Aktuatoren sind in der Lage, mit einer Geschwindigkeit von 40 mm/sec zu agieren und verschieben maximal 13.5 mm innerhalb der Achskinematik. Das entspricht einer Spurwinkel-Veränderung von maximal 3°. Drei Grad hören sich, vergleicht man das mit der Vorderachse, erst einmal wenig an. Jedoch sind die Einwirkungen der Hinterachse auf die Fahrstabilität enorm und so wirken die 3° mit spürbarer Agilitäts-Steigerung.

Hinterachslenkung ZF AKC Porsche 911 turbo

Der Effekt ist beeindruckend. Und die Hinterachslenkung kann beides verbessern: Sowohl Agilität als auch Stabilität! 

Bis etwa 60 km/h lenkt die Hinterachse gegenläufig ein, das erhöht die Agilität und beschleunigt die Einlenk-Reaktion. Darüber hinaus fangen die Hinterräder an, mit der Vorderachse zu lenken, das wiederum steigert die Stabilität. Gerade bei schnellen Spurwechseln im hohen Geschwindigkeitsbereich kann dieser Effekt für eine hohe Fahrstabilität sorgen. Der Wechsel der Richtungen erfolgt fließend und wird durch das Regelsystem aus Dutzenden von Parametern berechnet. Die Steuerung des Systems erfolg per elektronischer Controller. Im Prinzip ist die Hinterachslenkung eine „Drive-by-wire“ Lösung.

Auch BMW und Audi vertrauen auf die ZF-Allradlenkung

Im neuen Audi Q7 minimiert die Allradlenkung unter anderem den Wendekreis und steigert die Handlichkeit des großen SUV. Hier arbeitet ein zentrales Modul in der Mitte der Achse. Von dort werden beide Hinterräder gesteuert. Die maximale Spurverstellung beträgt hier 5°. Im aktuellen Fünfer-BMW gibt es die Hinterachslenkung mit einem maximalen Lenkwinkel von 3°.