Fahrbericht: Kia Ceed GT

Letztes Jahr gestartet und schon ein Bestseller in der Kia-Familie. Der Ceed ist die koreanische Antwort auf den in der Kompaktklasse nach wie vor unschlagbaren VW Golf, wird in Europa gebaut und lockt mit vernünftigen Preisen bei recht guter Ausstattung. Jetzt kommt eine GT-Version.

Kia krönt seinen Golf-Rivalen Ceed mit einer Sportversion. Die „GT“ genannte fünftürige Kompaktlimousine reicht mit ihren 150 kW/204 PS zwar nicht an das Leistungsvermögen von ähnlichen Modellen wie VW Golf GTI oder Peugeot 308 GTI heran, bietet aber eine Menge Fahrspaß für rund 30.000 Euro. Dabei verzichteten die Designer des neue Spitzenmodells der Ceed-Familie auf jede Form von krawalliger Optik. Die äußeren Merkmale des GT sind erfreulich dezent, beschränken sich auf eine sportlich angehauchte Frontschürze mit roter Leiste unter dem mittleren Lufteinlass. Dazu Seitenschweller, ein Heckspoiler als Dachabschluss und eine Art Diffusor zwischen den Endrohren. Zudem kauert dieser Ceed einen Zentimeter tiefer auf dem Asphalt als seine schwächeren Artgenossen und rollt stets auf 18-Zoll-Rädern in speziellem Design.

Kia krönt seinen Golf-Rivalen Ceed mit einer Sportversion

Stunde der Wahrheit auf einer kleinen Rennstrecke mit Namen Parcmotor Castelloni, 40 Autominuten nordwestlich von Barcelona. Auch wenn wohl kaum einer der künftigen Käufer je eine dieser seltenen, da abgesperrten Spielwiesen befahren wird, soll der Kia-Knaller hier seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Wobei er im Vergleich zu anderen Sportversionen bekannter Kompaktlimousinen zumindest auf dem Papier hinterher fährt. Denn der aktuelle VW Golf GTI kommt mit 180 kW/245 PS daher, der Peugeot 308 GTI sogar mit 193 kW/263 PS. Vorteil der koreanischen Leistungsbescheidenheit: Mit einem Einstiegspreis von 28.590 Euro ist der Kia günstiger zu haben als die Kraftpakete mit anderem Logo.

Im Innenraum weht dennoch echter Sportsgeist. Ausgeformte Sitze mit eingesticktem „GT“-Emblem, gelochte Pedale, abgeflachtes Lenkrad oder rote Kontrastnähte auch in den Verkleidungen der Vordertüren. Ein pechschwarzer Dachhimmel harmoniert mit der Bespannung der Armaturentafel. Wer das Doppelkupplungsgetriebe für 2.000 Euro mehr mitbestellt, kann auch per Schaltwippen hinter dem Lenkrad durch die sieben Gänge tanzen. Dann nur noch den Vierzylinder-Turbo per Knopfdruck wecken und den Sportmodus aktivieren. Der sorgt für einen kraftvoll klingenden Sound vom Motorraum her, allerdings sind das wie anderswo ebenfalls längst üblich akustische Fake-News. Denn der 1,6-Liter-Turbo würde ohne künstliche Töne einfach zu brav klingen. Im Kurventanz auf der ins Bergland gestampften 4,1 Kilometer langen Piste ist dann wirklich ein neues Ceed-Gefühl erlebbar. Der Kia ist dank straffer Lenkung problemlos um die Haarnadel zu bewegen, lässt sich in schnellen Links-Rechts-Wechseln auch dank eines gut abgestimmten Elektronik-Programms nicht auf dem Gleichgewicht bringen und bekommt auch in langgezogenen Vollgaskurven nicht das Heckflattern. Auf der langen Gerade fällt die Tempo-200-Grenze, die anschließende Vollbremsung vermittelt stabile Sicherheit.

Im Innenraum weht echter Sportsgeist

Logisch, das alles ist ein Spaßausflug, der mit der Realität auf unseren Straßen nichts gemein hat. Aber der Abstecher auf den Beton beweist, dass der GT ein Playmobil sein kann, das auch unter Beachtung der im Alltag geltenden Regeln zur Freude beiträgt. Wobei es die stärkeren Rivalen natürlich noch besser können, wenn man nur auf die Rundenzeiten schaut. Da die Stoppuhr im wirklichen Leben aber keine Rolle spielt, ist ein sportiv angehauchter Ceed-Pilot dennoch gut bedient.

Die Preise starten bei rund 30.000 Euro

Zumal er viel für sein Geld bekommt. Die Serienausstattung ist überraschend komplett, enthält LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, ein aufwendiges HiFi-System, oder einen 7-Zoll-Touchscreenmonitor. Auch diverse Assistenzsysteme sind stets an Bord, verschiedene Ausstattungspakete zu fairen Preisen stets unter 1.000 Euro buchbar. Das alles wird dazu beitragen, dass sich jeder zehnte Ceed-Käufer nun für die Sportversion entscheiden wird, rechnet jedenfalls Kia-Chef Steffen Cost. Auch wenn immer mehr die Sinnhaftigkeit derart aufgepeppter Versionen ansonsten ziviler Limousinen hinterfragt wird, kann sich ein stolzer GT-Eigner auf viel Fahrspaß am Wochenende ebenso freuen, wie über ein rundherum alltagstaugliches Auto für die tägliche Fahrt ins Büro.

Kia Ceed GT – Technische Daten:
Fünftürige Kompakt-Limousine mit fünf Sitzen. Länge: 4,33 Meter, Breite (mit Spiegel): 2,06 Meter, Höhe: 1,44 Meter. Radstand: 2,65 Meter, Kofferraumvolumen: 395 – 1.291 Liter, Frontantrieb.
Antrieb: Vierzylinder-Benziner mit Turbo und Direkteinspritzung 1,591 ccm, 150 kW/204 PS, max. Drehmoment: 265 Nm bei 1.500 – 4.500 U/min, Sechsgang-Schaltgetriebe, Vmax: 225 km/h, 0-100 km/h in 7,5 sec. Normverbrauch: 6,8 l/100 km, CO2-Ausstoß: 155 g/km, EU 6d-Temp. Effizienzklasse D, 
Preis: ab 28.590 Euro (Doppelkupplungsautomatik plus 2.000 Euro)

Kurzcharakteristik

Warum: GTI-Feeling auf Koreanisch
Warum nicht: Wer braucht schon so viel Kraft für den Alltag  
Was sonst: VW Golf GTI, Peugeot 308 GTI, Hyundai i30 Fastback N

Fahrbericht: Kia Proceed

Nach dem Kia Ceed Sportswagon bringen die Koreaner jetzt eine weitere Variante mit großer Heckklappe für die Kompakt-Familie. Das Kombi-Coupé Proceed ist etwas teurer und eleganter als sein fünftüriges Schwestermodell und tritt gegen einen namhaften deutschen Gegner an.

Der Grundpreis des Proceed liegt mit rund 27.700 Euro über dem Kia-üblichen Kurs. Dafür ist die Basisvariante gespickt mit Extras

Schon mal was von einem Shooting Brake gehört? Wer sich nicht gerade bei alten englischen Kutschen auskennt, muss bei dieser Quizfrage wohl passen. Der historische Begriff für einen seitlich zur Hälfte offenen Pferdewagen, aus dem heraus die feine viktorianische Gesellschaft wie in einem rollenden Hochstand Jagd auf Wild machte, wurde wiederbelebt und in die moderne Autowelt übertragen. Auf den Mercedes CLA Shooting Brake zum Beispiel, den sportlichen Kombi der A-Klasse-Familie. Ihn hat sich Kia jetzt als Rivalen ausgeguckt.

Die Krönung ist ein rundlich-pummeliges Heck mit hohem Aufmerksamkeitswert. Genau diese Erkennungszeichen finden sich beim Kia Proceed wieder

Bildlich gesprochen schießen die Koraner nun aus so einem Shooting Brake heraus scharf in Richtung Stuttgart, bislang war der kompakte Mercedes CLA Shooting Brake ziemlich allein auf weiter Flur. Typische Merkmale einer solchen Art von Auto: Auffallend schmale Seitenfenster mit durchgehend gerader unterer Kante, die oben von einem halbmondförmigen Rahmen überdacht wird. Gleichzeitig fällt das Dach gen Heck sanft, aber bestimmt ab. Die Krönung ist ein rundlich-pummeliges Heck mit hohem Aufmerksamkeitswert. Genau diese Erkennungszeichen finden sich beim Kia Proceed wieder.

Schluss mit jäh abgehackten Kombi-Hinterteilen, dafür schwungvolle Eleganz als gutes Ende für ein 4,60 Meter langes Auto. Logisch, dass wegen der Schräge nicht soviel in den Laderaum gepackt werden kann, wie in den klassischen Kombi aus gleicher Familie. Mit 594 sind es aber nur 30 Liter weniger, die leicht verkraftet werden können. Der um vier Zentimeter längere Stuttgarter Shooting Brake packt sich 99 Liter weniger zwischen Rückbank und Heckscheibe.

Nach dem Kia Ceed Sportswagon bringen die Koreaner jetzt eine weitere Variante mit großer Heckklappe für die Kompakt-Familie. Das Kombi-Coupé Proceed ist etwas teurer und eleganter als sein fünftüriges Schwestermodell

Während Nutzer eines Kombi-Klassikers eher praktisch orientiert sind und oft eine größere Familie samt Krimskrams für den Wochenend-Ausflug zusteigen lassen, ist die Größe des Gepäckabteils für die Bedürfnisse der angestrebten Kundschaft des Proceed sicher wichtig, aber nicht entscheidend. Sie freuen sich hingegen gleichermaßen an Form und Funktion. 
Schon der Grundpreis des Proceed liegt mit rund 27.700 Euro über dem Kia-üblichen Kurs. Dafür ist die Basisvariante gespickt mit Extras: So sind elektronische Wächter für drohende Frontkollisionen, das Verlassen der Fahrspur oder zur Überwachung des Toten Winkels ebenso an Bord wie DAB-Radio, Abstandsradar, LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera und vieles mehr. Selbst mit dem Navi-Paket, das für 890 Euro neben der elektronischen Landkarte Verkehrszeichenerkennung und Soundsystem enthält, ist die 30.000-Euro-Marke nicht erreicht.

Das Platzangebot auch auf der Rückbank, die makellose Verarbeitung sowie die verwendeten Materialien entsprechen dem ordentlichen Standard, den Kia-Fans an ihrer Marke schätzen

Das Basismodell des Proceed bewährt sich auf der ersten Ausfahrt rund um Barcelona auch in der Praxis. Der 1,4-Liter-Vierzylinder muss sich mit seinen 103 kW/140 PS vor dem Einstiegs-Pendant bei Mercedes (90 kW/122 PS) nicht verstecken. Der kleine Benziner hat mit dem fast 1,4-Tonnen-Kia keine Mühe, bringt seine Durchzugskraft schon bei recht niedriger Drehzahl zur Geltung, verlangt beim Beschleunigen allerdings recht früh den nächsthöheren Gang. Lenkung, Bremsen und Abstimmung des Fahrwerks lassen zwar keine Enttäuschung aufkommen, wer es aber der rasanten Optik entsprechend mit Sportlichkeit hält, sollte eher den stärkeren Benziner (150 kW/204 PS) wählen; der GT ist 3.500 Euro teurer.

Der Basis-Proceed, den wohl die meisten Kunden wählen, schwimmt klaglos und unaufgeregt im Verkehr mit und knackt auf Wunsch auf der Autobahn die 210-km/h-Grenze. Das Platzangebot auch auf der Rückbank, die makellose Verarbeitung sowie die verwendeten Materialien entsprechen dem ordentlichen Standard, den Kia-Fans an ihrer Marke schätzen. Insofern ist man mit der günstigsten Variante des Kombi-Coupés gut bedient. Lediglich das Spurhaltesystem nervt ständig durch Piepen, obwohl es auch automatisch zurück auf die eigene Spur lenkt, und auch die Darstellung des 8-Zoll-Navis überzeugt nicht restlos.

Natürlich muss sich Mercedes trotz des gelungenen Auftritt des neuen Rivalen und trotz eines um mehrere tausend Euro höheren Basispreises nicht unbedingt warm anziehen. Die Strahlkraft der Marke mit dem Stern und die technische Vorreiterrolle kann den Koreaner in Schach halten. Für designorientierte Kombi-Kunden ist der Proceed eine interessante neue Option. Interessenten eines Kia Ceed werden sich je zu 25 Prozent für den Proceed oder den normalen Kombi entscheiden, rechnet der deutsche Kia-Chef Steffen Cost vor. Die andere Hälfte des Ceed-Absatzes entfällt auf die fünftürige Schrägheck-Limousine. 

Peter Maahn/SP-X

Kia Proceed – 1,4 T-GDI – Technische Daten:
Fünftürige, fünfsitzige Coupé-Limousine, Länge: 4,60 Meter, Breite (ohne Spiegel): 1,80 Meter, Höhe: 1,42 Meter. Radstand: 2,65 Meter, Kofferraumvolumen: 594 – 1.545 Liter

Antrieb: 
1,4-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner, 103 kW/140 PS, max. Drehmoment: 242 Nm bei 1.500-3.200 U/min, Vmax: 210 km/h, 0-100 km/h: 9,1 s, Sechsgang-Schaltgetriebe, Normverbrauch: 5,9 l/100 km, CO2-Ausstoß: 135 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-temp, Effizienzklasse B
Preis ab: 27.690 Euro (Doppelkupplungsgetriebe plus 2.000 Euro)

Weitere Motorisierungen:
Benziner: 
Kia ProCeed GT: 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner, 150 kW/204 PS, max. Drehmoment: 265 Nm bei 1.500 – 4.500 U/min, Sechsgang-Schaltgetriebe, Vmax: 230 km/h, 0-100 km/h: 7,6 s, Normverbrauch: 6,8 l/100 km, CO2-Ausstoß: 155 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-temp, Effizienzklasse C
Preis: ab 31.190 Euro (Doppelkupplungsgetriebe plus 2.000 Euro)

Diesel:
Kia ProCeed 1,6 CRDi: 1,6-Liter-Vierzylinder-Diesel, 100 kW/136 PS, max. Drehmoment: 280 Nm bei 1.500 – 3.000 U/min, Sechsgang-Schaltgetriebe, Vmax: 200 km/h, 0-100 km/h: 10,4 s, Normverbrauch: 4,3 l/100 km, CO2-Ausstoß: 111 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-temp, Effizienzklasse A
Preis: ab 29.590 Euro, (Doppelkupplungsgetriebe plus 2.000 Euro)

Kurzcharakteristik:
Warum: wer kann schon von sich sagen, dass er einen Shooting Brake fährt
Warum nicht: weil man den SUV-Hype noch nicht überwunden hat  
Was sonst:  eigentlich nur der Mercedes CLA Shooting Brake, vielleicht auch ein Audi A3 Sportback

Test: Kia Sportage – Mit dem Plus an Power

Die 48-Volt-Technik wird wohl bald Standard bei der niedrigschwelligen Elektrifizierung des Autos sein. Noch allerdings ist sie nur in wenigen Modellen wie der Diesel-Top-Variante des Kia Sportage zu finden.

Die koreanischen Konzerngeschwister Kia und Hyundai haben sich in kürzester Zeit von Mainstream-Herstellern zu einer Art Elektro-Avantgardisten gemausert. Neben reinen E-Mobilen wie Hyundai Ioniq oder Kia Soul haben sie eine ganze Reihe unterschiedlicher Hybridkonzepte im Angebot. Die neueste Variante ist seit kurzem im Kompakt-SUV Kia Sportage zu finden: ein Mildhybrid auf Basis von 48-Volt-Technik.

Die Idee hinter dem 48-Volt-Ansatz: Neben dem konventionellen 12-Volt-Netz wird ein zweites, mit höherer Spannung betriebenes Bordnetzes eingezogen, das den Einsatz eines leistungsstärkeren Startergenerators möglich macht. Beim Sportage kommt dieser auf 12 kW/16 PS und taugt damit sogar als zusätzliche Antriebsquelle: Zumindest für kurze Zeit kann er den zunächst einzig kombinierbaren Motor, einen 136 kW/185 PS starken 2,0-Liter-Diesel, beim Beschleunigen unterstützen, der sich dadurch den ein oder anderen Schluck Sprit spart. Die benötigte elektrische Energie produziert der Generator selbst über die Bremskraftrückgewinnung. Auch hier liegt die Leistung dank der vierfachen Betriebsspannung deutlich höher als bei konventionellen Rekuperations-Systemen. Unterm Strich steht für den Mildhybrid ein Normverbrauch von im besten Fall 5,2 Liter (für das Allradmodell mit Handschaltung). Für ein Auto dieser Größe ein guter Wert. Aber funktioniert die Spritspartechnik auch in der Praxis?

Der Diesel erhält E-Unterstützung

So viel Vorweg: zum größten Teil ja. Vor allem im Stadtverkehr mit seinen vielen Stop-and-go-Passagen spielt der Sportage seine Technik aus. Wo viel gebremst wird, kann eben viel Bremskraft zurückgewonnen werden. Unter günstigen Bedingungen lässt sich durchaus eine Fünf vor dem Komma erreichen. Auch das Start-Stopp-System, das den Motor bereits im Ausrollen an der Ampel abstellt, dürfte in diesem Zusammenhang für ein paar Milliliter Ersparnis gut sein. Allerdings wirft die Automatik den Motor häufig etwas zu plötzlich und kraftvoll wieder an, was einem der Stoßstange des Vordermannes unangenehm nahebringt.

Das Cockpit wurde aufgewertet

Voll überzeugen kann hingegen die Kraftentfaltung des elektrisch unterstützten Antriebs. Eine Anfahrschwäche ist zumindest in der gefahrenen Automatikvariante nicht zu spüren. Generell kann der Diesel oft nahezu untertourig unterwegs sein, weil er vom Elektromotor blitzschnell aus dem Drehzahlkeller geholt wird, sobald ein Zwischenspurt ansteht. Der Elektro-Boost passt sich harmonisch und fast unmerklich in den Durchzug des Verbrennungsmotors ein – eher sanft schiebend als kraftvoll schubsend. Das ist auch auf der Autobahn angenehm, wo der Kia den souveränen, unaufgeregten Tourer gibt. Der Spritverbrauch bewegt sich dabei Richtung 7-Liter-Marke, was angesichts der Fahrzeuggröße gut, aber nicht mehr herausragend ist. Vor allem jenseits der Richtgeschwindigkeit verfliegt die Wirkung der 48-Volt-Unterstützung und das SUV fängt mit dem forcierten Schlucken an. Das allerdings ist kein Exklusiv-Problem des Kia.

Hinten geht es recht geräumig zu

Eingeführt wurden das 48-Volt-System und der große Diesel beim Sportage im Zuge des im Sommer 2018 erfolgten Liftings. Dabei spendierten die Koreaner ihrem wichtigsten Modell in Deutschland auch ein leichtes Upgrade im Innenraum, der durch zusätzliche Metallapplikationen nun eine Spur massiver und wertiger wirkt. Komplettiert wurde die Überarbeitung durch eine leicht modifizierte Frontoptik mit optionalen LED-Scheinwerfern und einigen neuen Fahrerassistenzsystemen, darunter eine gut funktionierende Rundumsichtkamera. Der Kerncharakter des Tiguan-Konkurrenten hat sich jedoch nicht verändert: Der Kia Sportage bleibt ein optisch extrem dynamischer, tendenziell eher straff abgestimmter Crossover mit ordentlichem Platzangebot, guten Sitzen und gefälligem Ambiente, den es zu einem angesichts der Ausstattung und der siebenjährigen Garantie durchaus fairen Preis gibt. Ein echtes Billigmodell ist der Sportage aber längst nicht mehr: die gefahrene Variante kostet mindestens 40.490 Euro. Künftig sollen aber auch weitere, nicht ganz so starke und teure Grundmotoren in den Genuss der 48-Volt-Hybridisierung kommen.

Holger Holzer/SP-X

Technische Daten – Kia Sportage 2.0 CRDi AWD:
Fünftüriges, fünfsitziges SUV der Kompaktklasse; Länge: 4,49 Meter, Breite: 1,86 Meter, Höhe: 1,65 Meter (mit Dachreling), Radstand: 2,67 Meter, Kofferraumvolumen: 480 – 1.492 Liter.

2,0-Liter-Diesel, 136 kW/185 PS, maximales Drehmoment: 400 Nm bei 1.750 – 2.750 U/min, Mild-Hybridantrieb mit 48-Volt-Batterie und Startergenerator (12 kW/16 PS), elektronisch geregelter Allradantrieb, Automatik, 0-100 km/h: 9,5 s, Vmax: 201 km/h, Normverbrauch: 5,8 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 153 g/km, Effizienzklasse: B, Abgasnorm: Euro 6d-temp, Testverbrauch 6,5 l/100 km, Preis: ab 40.490 Euro.

Kurzcharakteristik – Kia Sportage 2.0 CRDi AWD:
Warum: weil der Mildhybrid unauffällig für mehr Souveränität sorgt
Warum nicht: weil die Zwangskombi von E-Motor und starkem Diesel teuer ist
Was sonst: Honda CR-V, Toyota RAV4, Hyundai Tucson, VW Tiguan

Warum der Kia Stinger GT keine 50.000 € wert ist

Üblicherweise trägt Peter Schreyer schwarz. Das haben viele Automobil-Designer und Künstler drauf, warum auch immer. Aber wenn man Peter Schreyer trifft, dann im schwarzen Anzug oder in einer schwarzen Stoffhose und mit einem schwarzen Rollkragen-Pullover. Peter Schreyer war jahrelang als Designer im VW-Konzern erfolgreich. Er ist der Mann, der die ikonische erste Audi TT Generation entwarf, er gab dem Golf …

Test: Kia Niro Plug-in Hybrid

Ist das noch ein SUV? Bei KIA ist man sich nicht ganz einig, auf der Presseseite spricht man von SUV-Genen, auf der Endkunden-Webseite ist davon kein Wort mehr zu lesen. Und auch unsere Kollegen auf der Seite der Motorpresse sind sich uneinig. Ist es ein SUV? Oder ist das einfach nur ein Modewort, ohne das man nicht mehr zu Rand…

Test: Kia Niro

Seinen Beitrag zur Minimierung des Ausstosses von Kohlenstoffdioxid, um den Klimawandel mit aufzuhalten, leistet der koreanische Autobauer KIA seit April 2016 mit dem neuen Crossover Niro. Der ausschließlich mit einem Hybridantrieb bestückte Koreaner hatte seine Weltpremiere im Februar 2016 auf der Chicago Auto Show. Bereits zwei Wochen nach seinem Marktstart in Korea verbuchten die Verantwortlichen knapp 2.500 Einheiten in den Bestellbüchern. Damit legte KI…

Im Gespräch: Design-Star Peter Schreyer

Interview mit Peter Schreyer, Design-Chef Hyundai Kia Automotive Group

Brückenschlag vom Kia Kee und Stinger

Er ist ein Star unter den Automobil-Designern: Peter Schreyer. Der geborene Oberbayer zeichnete einst für den Volkswagen-Konzern den Golf IV und Ikonen wie New Beetle und Audi TT. Seit 2006 prägt er die Formgestaltung bei Kia und heimste dabei 18 Red Dot-Awards ein. Seit 2013 ist er Design-Chef und Präsident der Hyundai Kia Automotive Group. Seine Konzeptstudie Kia Kee von 2007 ist gerade der Star einer Ausstellung im ältesten Design-Museum der Welt in München. Peter Schreyer schildert den Weg vom Kee bis zum neuen Gran Turismo Kia Stinger und blickt für mein-auto-blog in die Zukunft.

Was Konzeptstudien im Nachhinein verraten

Der Kennerblick erkennt sofort: Im Design der Studie Kia Kee von 2007 steckt viel mehr als nur die heute markentypische, sogenannte „Tigernase“. Damals hat der Kee auf der IAA Aufsehen erregt. Peter Schreyer erinnert sich: „Wir haben damit erstmals die Tigernase gezeigt.“ Seither ist diese stilprägend für die aufstrebende, südkoreanische Marke. Laut Schreyer zentriert sie das Auto, ist stark, variabel und markant. Wer den Kee heute bei seinem Auftritt in der Münchener Pinakothek der Moderne genauer betrachtet, bemerkt unter anderem auch das schwebende Dach mit unterbrochener hinterer Säule – so wie beim aktuellen Hyundai i20 Coupé oder auch beim Opel Astra.

Peter Schreyer – Kia Event in der Pinakothek der Moderne in Muenchen am 16.05.2017

Kee klingt nicht zufällig wie „Key“

Zehn Jahre nach seiner spektakulären Premiere in Frankfurt setzt sich der Kee 400 km weiter südlich in der Münchner Pinakothek der Moderne in Szene: Das grün-gelbe Coupé ist derzeit Hauptanziehungspunkt der erfolgreichen Ausstellung „Korean Design“ im ältesten Design-Museum der Welt, der seit 1925 bestehenden „Neuen Sammlung“. Direktorin Dr. Angelika Nollert nennte den Kee eine „wahre Ikone“. Sein Name klinge nicht zufällig wie „Key“, denn es handle sich um eines der „Schlüsselwerke“ von Peter Schreyer. Das lockte extrem viele Besucher an – zusammen mit weiteren Exponaten zu aktuellen koreanischen Strömungen wie „K-Pop“ oder „K-Style“. Angenehme Überraschung: Schon nach Halbzeit wurde der Ausstellungs-Folder neu aufgelegt. Nach der Eröffnung am 4. März war er so schnell vergriffen, dass „Korean Design“ jetzt von 18. Juni auf 16. Juli verlängert wurde.

Für den deutschen Auto-Designer Peter Schreyer schließt somit ein Kreis: Vor genau zehn Jahren sei der Kee „der Urvater unseres heutigen Kia-Designs“ gewesen. Ab Ende 2017 wird künftig der Kia Stinger die Klasse der viertürigen Gran Turismos bereichern. Er ist für den weltweit renommierten Automobildesigner ebenso „die Erfüllung eines Traumes“, wie der Erfolg des Kee in München: „So etwas wäre noch vor zehn Jahren undenkbar gewesen – Kia in so einem Museum. Sofort war klar, dass wir dieser Einladung folgen würden. Es ist eine tolle Sache, dabei zu sein.“

Wegsweiser fürs heutige Kia-Design

Kee, Stinger und Schreyer in der Neuen Sammlung in München – eine schöne Gelegenheit, um auf die vergangenen zehn Jahre zurückzublicken und aus erster Hand mehr über die Hintergründe koreanischen Automobildesigns zu erfahren. Mit dem Kee hinterließ Peter Schreyer für Kia eine erste deutliche Duftmarke in der Welt des Automobildesigns. Vor seinem Engagement als Kia-Chefdesigner ab 2006 war Schreyer bereits mit wegweisenden bis bahnbrechenden Modellen aufgefallen wie VW Golf IV, New Beetle und vor allem Audi TT. Heute ist er nicht nur Chef-Designer von Kia, sondern seit 2012 bestimmt er als einer der Konzern-Präsidenten die Formgebung der gesamten Hyundai Kia Automotive Group.

Peter Schreyer – Kia Event in der Pinakothek der Moderne in Muenchen am 16.05.2017

18 Red Dot Awards für Kia-Modelle von Schreyer

„Eine überwältigende Inspiration“ sei Korea mit seiner Kunst und Kultur für Peter Schreyer: „Ich bin immer wieder gerne dort. Besonders die Kunstszene ist sehr inspirierend. Unsere Autos würden sonst anders aussehen.“ Seit Peter Schreyer das Design von Kia verantwortet, hat sich der weltweite Absatz der südkoreanischen Marke fast verdreifacht: Von gut 1,1 auf mehr als 3,0 Mio. Autos jährlich. Gleichzeitig stieg der Wert der Marke Kia laut der Studie „Best Global Brands“ auf etwa das Siebenfach im Vergleich zu Schreyers Amtsantritt vor nunmehr elf Jahren. Und: Nicht weniger als 18 Mal heimsten Schreyers Kia-Entwürfe seitdem den in aller Welt renommierten „Red Dot Design Award“ ein – erstmal gelang dies 2009 mit dem Soul. Für diese Erfolgsstory war die Studie Kee ebenso verantwortlich, wie 2011 das Concept Car Kia GT – eine erste Andeutung des künftigen Stinger-Designs.

Wenn man Peter Schreyer am grün-gelben Kee sieht und über seinen ersten großen Wurf für Kia reden hört, wird sofort klar: Er ist sichtlich und zurecht stolz darauf. Selbst zehn Jahre nach seiner Premiere wirkt das Korea-Coupé sehr futuristisch. Damals wie später mit dem Stinger konnte sich Schreyer auf Basis einer Heckantriebs-Plattform designerisch austoben – ein Luxus, der ihm im VW-Konzern mit front- oder bestenfalls allradgetriebenen Fahrzeugen zuvor nie vergönnt war. Die Proportionen mit langer Haube und knackigem Hintern seien sehr angenehm für den Designer.

Eine Bibel für rund 700 Designer

Für den gebürtigen Oberbayern Peter Schreyer ist der Serienstart seines Lieblingsprojektes Kia Stinger eine echte Herzensangelegenheit. Stinger wie bereits zehn Jahre zuvor Kee verkörpern beide die von Peter Schreyer vorgegebene Designlinie der Autos von Kia. Diese hat Schreyer für seine rund 700 Design-Mitarbeiter deutlich festgelegt: „Sauber, architektonisch und technikgetrieben.“ Festgehalten und detailliert beschrieben ist dies in einem designerischen Manifest, das jeder Kia- und Hyundai-Designer in Buchform auf seinem Tisch liegen hat.

Wichtig ist Peter Schreyer auch der markentypische, sechseckige „Hexagonal“-Grill. Daran könne man deutlich erkennen, dass koreanisches Auto-Design eindeutig nichts mehr mit Kopieren zu tun habe. In der koranischen wie der gesamten asiatischen Kultur sei dies zwar keineswegs eine Schande, sondern eher eine Form der Anerkennung. Aber Schreyer legt großen Wert darauf: „Wir machen’s längst nicht mehr, eher läuft es heute umgekehrt“. Dabei kann sich der oberbayrische Designer weder ein leichtes Schmunzeln verkneifen, noch den dezenten Hinweis darauf, dass die hexagonale Form heute gar nicht so weit entfernt von München im Design zu finden sei.

Peter Schreyer – Kia Event in der Pinakothek der Moderne in Muenchen am 16.05.2017

Schreyer lobt auch andere Marken

Der Design-Chef von Kia und Hyundai hat nach wie vor auch Augen für die Produkte der anderen Marken. Besonders gefalle ihm momentan Volvo: „Die Schweden pflegen in meinen Augen erfolgreich skandinavisches Design als Statement.“ Und eine deutsche Premium-Marke hat es dem deutschen Designer besonders angetan: „Das aktuelle Mercedes-Design finde ich sehr spannend. Gerade im Vergleich zu anderen Premium-Marken sei es erstaunlich, wie Daimler-Chef-Designer Gorden Wagener es geschafft habe, die „eher als konservativ geltende Marke“ als sehr fortschrittlich zu positionieren.

Locker sieht der renommierte Designer die Zukunft mit vollautonomen Autos und Elektroantrieben: „Ein Rolls Royce mit Chauffeur ist in gewissem Sinne auch ein autonomes Fahrzeug, aber keinesfalls unemotional.“ Außen wie innen werde das Aussehen nicht unter der Möglichkeit des autonomen Fahrens leiden. Stattdessen gebe es besonders im Innenraum natürlich auch künftig Möglichkeiten, sich sein Auto persönlich einzurichten. Schreyer: „Wohnungen sind ja auch nicht alle gleich.“ Auch Elektro-Autos müsste müssten laut Peter Schreyer nicht durch eigenständiges Design sofort als solche zu erkennen sein: „Das sollte kein Dogma sein. Ein Diesel sieht ja auch nicht anders aus als ein Benziner.“

Stinger so erfüllend wie einst der Audi TT

Vom Kia Kee zum Kia Stinger: Nach genau zehn Jahren erfüllt sich für Peter Schreyer ein Traumes als Designer. Der eine wegweisend fürs neue Marken-Design, jetzt der Stinger ein absolutes Lieblingsprojekt von Schreyer und seinen Mitarbeitern. Der gesamte Designprozess sei wie ehemals beim Audi TT „sehr erfüllend“ gewesen: „Man merkte in jeder Phase: Der Stinger bedeutet allen Beteiligten unheimlich viel. So eine gewaltige Gruppendynamik hat man nicht bei jedem Auto. Das sind ganz besondere Momente.“

Fazit: Was auf Grundlage der Designstudie Kee von 2007 jetzt mit Serienreife herausgekommen ist, hat großes Potenzial: Der Kia Stinger wird ab Ende 2017 wohl zahlreiche Käufer zu Kia locken. Der an sich zurückhaltende Peter Schreyer verfällt fast in Ephorie, wenn er sein Lieblingprojekt beschreibt: „Man sieht den Stinger und möchte ihn sofort haben. Weil’s einfach ein geiles Auto ist.“

 

Kia Picanto – Neue Größe

Unverändert kurz und knapp tritt der neue Kia Picanto an. Die ab 1. April erhältliche dritte Generation des Kleinstwagens streckt sich wie zuvor auf eine Länge von 3,60 Metern und hält so genügend Längenabstand zum nächstgrößeren Modell im Kia-Portfolio, dem kürzlich ebenfalls neu aufgelegten Kleinwagen Rio. Der nur noch als Fünftürer angebotene Picanto kostet in Verbindung mit dem 1,0-Liter-Dreizylinder (4…

Kia Sportage – Bis zu 4.400 Euro Nachlass

Mit einem Preisnachlass von bis zu 4.400 Euro ist der Kia Sportage bis Ende Juni zu haben. Die maximale „Bestseller-Prämie“ gilt beim Kauf des Top-Modells GT Line mit dem 136 kW/185 PS starken Diesel, Allradantrieb und Automatik, der mit Rabatt für 35.090 Euro zu haben ist. Bei anderen Varianten des Kompakt-SUV fällt der Preisvorteil geringer aus. So beträgt er bei…

Kia Picanto – Kleiner Aufsteigertyp

Kias Kleinster – der Picanto – kommt im Sommer in Deutschland neu auf den Markt. Bei den Außenabmessungen ist weiterhin Kleinstwagen-Niveau angesagt, bei Ausstattung und Antrieb geht der Koreaner hingegen auf Tuchfühlung mit höheren Klassen. Dabei bleibt der Einstiegspreis allerdings gerade noch im vierstelligen Bereich. Mit 3,59 Meter ist der stets fünftürige Picanto weiterhin kurz. Optisch gibt sich der klein…

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Kia bietet ab Juni den Soul EV mit einem verbesserten Batteriepaket an. Zusammen mit einer leichten Verbrauchssenkung soll der neue Stromspeicher eine um fast 20 Prozent erhöhte Reichweite erlauben. Zugleich wird der Preis des Stromers um 600 auf rund 29.500 Euro steigen. Entscheidend für das Reichweitenplus ist eine neue Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer von 27 auf 30 kWh erhöhten Kapazität. Zugleic…

Kia Picanto – Basis bleibt vierstellig

Der Kia Picanto bleibt mit seinem Einstiegspreis auch in der Neuauflage knapp unter der 10.000-Euro-Grenze. Für 9.990 Euro fährt der Kleinstwagen ab Sommer mit einem 49 kW/67 PS starken 1,0-Liter-Motor vor, an Bord sind dann unter anderem Audioanlage und Lichtautomatik. Insgesamt stehen vier Ausstattungslinien zur Wahl, auf der Optionsliste finden sich zudem Posten wie Klimaautomatik, Tempomat und Kunstledersitze. Einzige Antriebsalternati…

Kia Picanto – Kurz geblieben, aber groß geworden

Auf in die nächste Runde: Der Kia Picanto kommt ab Sommer in der dritten Generation auf den deutschen Markt. Der 3,60 Meter lange Kleinstwagen bleibt seinen bisherigen Abmessungen treu, will aber deutlich mehr Platz, Komfort und Sicherheit bieten. Zudem spendieren ihm die Koreaner einen neuen Motor und ein schickeres Aussehen. Preise stehen noch nicht fest. Der nur noch als Fünftüre…

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Kia Sportage Sondermodell – Sportlicher Name – komfortable Extras

Mit umfangreicher Ausstattung wartet der Kia Sportage als Sondermodell „Dream-Team Edition“ auf. Das Kompakt-SUV verfügt unter anderem über Navigationssystem, Klimaautomatik und 17-Zoll-Felgen. Für Sicherheit sorgen ein Spurhalteassistent und ein Totwinkelwarner. Als Antrieb stehen ein 97 kW/132 PS starker 1,6-Liter-Benziner sowie zwei Diesel mit 85 kW/110 PS und 115 kW/136 PS zur Wahl. Der stärkste Selbstzünder ist dabei immer an eine…

Kia Rio – Ambitioniert in jeder Hinsicht

Die Koreaner wollen es VW scheinbar so richtig schwer machen. Zeitgleich mit dem aufgefrischten Golf schickt Hyundai den neuen i30 ins Rennen, und ruft ihn direkt zum „new people’s car“ aus, also zum neuen Volkswagen. Und noch ehe im Laufe des Jahres der nächste Polo aus Wolfsburg in die Welt entlassen wird, legt die Hyundai-Schwester Kia mit dem Rio i…

Was sich Kia vom Stinger erwartet – Der Stachel soll pieken

Nach der viel beachteten Weltpremiere auf der Detroit Auto Show hat Kia seine neue Sportlimousine jetzt auch in Europa präsentiert. Im Gegensatz zur US-Version wird der coupéartige Viertürer Stinger in Deutschland wahlweise auch von einem Dieselmotor angetrieben. Die Version mit einem 2,2-Liter Turbodiesel (147 kW/200 PS) wird gleichzeitig auch das Einstiegsmodell in die neue Kia-Klasse sein. Der Stinger sei ei…

Kia Sorento Masterpiece – Meisterstück zum Rekordpreis

Als „exklusivsten Kia“, der je in Deutschland angeboten wurde, bewirbt der koreanische Automobilhersteller ein neues Sondermodell des Sorento. In der „Masterpiece“-Ausführung wartet das Mittelklasse-SUV mit schwarzem Matt-Lack, schwarzen 20-Zoll-Felgen und mit Karbon ummantelten Endrohren auf. Außerdem wurde der Innenraum in Handarbeit mit schwarzem Alcantara ausgekleidet. Der Allrader wird von einem 2,2-Liter-Dieselmotor mit 147 kW/200 PS angetrieben, die Kraftübertragung läuft übe…

Kia Optima Sportswagon 1,7 CRDi – Das passt

Auch wenn man nun schon einige Jahre Zeit hatte, sich an die von Generation zu Generation spürbareren rasanten Fortschritte der Koreaner zu gewöhnen, so überrascht die Gesamtqualität der Fahrzeuge von Hyundai und Kia doch trotzdem immer wieder aufs Neue. Aktuellstes Beispiel: die Kombi-Version des Optima, von den Marketing-Strategen erneut und wenig zutreffend als „Sportswagon“ positioniert. Zwar ist Kia längst kein…

Kia-Designer Peter Schreyer – Deutsche Kleider für Korea

„Es sind wirklich schon zehn Jahre“, sagt Peter Schreyer und legt die Stirn in Falten, als müsse er sein Jubiläum per Kopfrechnen ermitteln. „Die Zeit ist so schnell vergangen, dass ich mich manchmal selbst wundere“. Im September 2006 hatte der heute 63-Jährige als Chefdesigner bei Kia im fernen Korea angetreten und seinem bisherigen Arbeitgeber VW den Rücken gekehrt. Ein Meiste…

Test: Kia SOUL EV

Man muss nicht unbedingt anders sein, um mal etwas anderes zu fahren. Man muss auch nicht auf etwas verzichten, wenn man sich mal anders entscheidet. Man muss auch nicht wirklich schräg sein, wenn man mal eine Kombination wählt, die erst einmal schräg erscheint. Wie der Kubus von KIA, der SOUL und dann auch noch als E-Variante.

Fahrbericht: KIA SOUL EV

E-mobi…

Kia Niro – Der Prius aus Korea

Viele Jahre galt: Wer Hybrid sagt, denkt Toyota Prius fast automatisch mit, denn das Kompaktmodell der Japaner war lange das einzige Angebot mit dem umweltfreundlicheren Doppelantrieb aus Benzin- und Elektromotor. Mittlerweile bestimmen die die reinen Elektroautos die Diskussion und bei Hybriden wird oft „Plug-in“ mitgedacht, weil die größeren und an der Steckdose nachladbaren Batterien dieser Modelle rein elektrische Fahrten vo…

Neuer Kia Picanto – Schicker unterwegs

Anfang 2017 bringt Kia die dritte Generation seines Kleinstwagens Picanto auf den Markt. Erste Skizzen eines fünftürigen Modells zeigen, dass der Koreaner wohl etwas gewachsen ist und die bisherige Länge von 3,60 Metern übertrifft. Optisch nimmt der Picanto unter anderem mit der typischen Tigernasenfront eindeutig Anleihen beim ebenfalls neuen Rio. Auch im Innenraum geht es nun mit moderner zu. J…

Riskiert ’ne dicke Lippe – Der Kia Sportage (2016) im Test

Hipster fällt einem sofort ein. Fashion-Victim, eventuell auch. Der neue Sportage ist KIA Antwort auf zurückhaltende SUV, der Sportage ist alles - nur nicht mehr dezent. Dafür sorgt seine prägnante Schnauze mit der auffällig dicken Lippe.

Fahrbericht: Kia Sportage

Dicke Lippe riskiert, und sonst so?

Es gibt da diese konservative SUVs, wie einen VW Tiguan oder einen Seat Ateca, die mi…

Guinness-Rekord für Kia Niro – Sparsamster Transamerika-Hybrid

Einen Spritspar-Rekord hat das Hybrid-SUV Kia Niro aufgestellt. Der kompakte Crossover durchquerte die USA von Küste zu Küste mit einem Verbrauch von lediglich 183,6 Litern Benzin – Bestwert für ein Serienauto mit Hybridtechnik und Anlass für einen Eintrag im „Guinness Buch der Rekorde“. Der Durchschnittverbrauch während der Tour lag bei 3,1 Litern, so dass es der Crossover mit 4,1 Tankfüllunge…

Kia Sorento Ski Gondola – Autonomer Gipfelstürmer

SUVs erfreuen sich bei Skitouristen großer Beliebtheit, bieten sie doch viel Platz für Gepäck und Sportgerät und erlauben dank Allradantrieb oft auch eine problemlose Anfahrt bis an den Skilift. Das dort die Fahrt noch nicht enden muss, zeigt Kia jetzt auf der Tuningmesse SEMA in Las Vegas: Mit dem Sorento Ski Gondola kann sich der Alpinsportler direkt bis an de…

Kia Soul First Class – Außen Kleinwagen, innen Maybach

Wenn ein Kia Soul autonom fahren könnte, würden sich auch ganz neue Freiheiten bei der Innenraumgestaltung ergeben. Welche, das zeigen die Koreaner auf der derzeit in Las Vegas stattfindenden Tuningmesse SEMA. Hier bietet ein Konzeptfahrzeug auf Soul-Basis einen First-Class-Innenraum mit luxuriöser Medienlounge, der manchen Maybach-Besitzer neidisch machen könnte. Dank der Fähigkeit autonom zu fahren, konnte auf das klassische Cockpit mi…

Kia Optima Sportswagon – Sondermodelle für Gewerbekunden

Ausschließlich für Gewerbekunden bietet Kia nun den Optima Sportswagon in den Ausstattungslinien „Business“ und „Business Supreme“ an. Zur Serienausstattung zählen jeweils Navigationsgerät, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und Tempomat, die Supreme-Ausführung bietet zusätzlich einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz in Lederimitat, Xenonlicht und ein Assistenten-Paket. Für den Antrieb sorgt ein 1,7-Liter-Diesel mit 104 kW/141 PS, der 4,4 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen soll (113 g CO2/km)…