Die Ente wird elektrisch: Citroën kündigt 2CV-Comeback für Oktober 2026 an
Citroën bringt den 2CV als Elektroauto zurück, Weltpremiere ist der 12. Oktober 2026 in Paris. Bestätigt sind bislang Termin und Designrichtung – Plattform, Batterie und Preis nicht.

Citroën hat offiziell angekündigt, den 2CV als Elektroauto zurückzubringen. Die Weltpremiere ist für den 12. Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon angesetzt. Damit steht ein Termin fest – und ansonsten erstaunlich wenig. Wer gerade ein bezahlbares Elektroauto sucht, sollte die Meldung deshalb als das lesen, was sie ist: eine Ankündigung mit langem Vorlauf, nicht die Vorstellung eines kaufbaren Modells.
Was die Ankündigung für Kaufinteressierte bedeutet
Praktisch heißt das zunächst: Bis zur Premiere im Oktober 2026 vergeht noch viel Zeit, und wann das Auto danach tatsächlich bei Händlern steht, hat Citroën nicht mitgeteilt. Zwischen einer Messepremiere und den ersten Auslieferungen liegen bei Neuentwicklungen erfahrungsgemäß Monate. Wer in absehbarer Zeit ein Elektroauto braucht, kann auf dieses Modell nicht warten.
Interessant wird die Sache trotzdem, weil ein Einstiegspreis zwischen 15.000 und 18.000 Euro im Raum steht. Bestätigt ist diese Spanne nicht – sie gehört zu den Erwartungen rund um das Projekt, nicht zu den offiziellen Angaben. Sollte sie sich halten, wäre der neue 2CV eines der günstigsten Elektroautos im europäischen Angebot. Genau deshalb lohnt es sich, die Spanne im Blick zu behalten, ohne sich auf sie zu verlassen.
Design: Anleihen beim Original von 1948
Zum Aussehen gibt es die vergleichsweise konkretesten Hinweise. Das Design soll sich eng am Original von 1948 orientieren: die typische 2CV-Silhouette, eine hohe Dachlinie, runde Scheinwerfer und ein optionales Faltdach. Wer die alte Ente kennt, wird diese Merkmale also wiedererkennen.
Ob es wie beim historischen Vorbild verschiedene Karosserievarianten geben wird – etwa einen Kombi oder einen Kastenwagen –, hat Citroën nicht gesagt. Auch zu Innenraum, Kofferraumvolumen oder Ausstattung liegen keine Angaben vor. Alles, was darüber hinaus zu lesen ist, stammt aktuell nicht aus offiziellen Quellen.
Der Preis ist die eigentliche Frage
Der ursprüngliche 2CV stand für radikale Einfachheit: wenig Technik, wenig Gewicht, wenig Kosten. Dieses Prinzip auf ein modernes Elektroauto zu übertragen, ist anspruchsvoll. Batterie, Sicherheitsstruktur und die gesetzlich vorgeschriebenen Assistenzsysteme kosten Geld, unabhängig davon, wie schlicht ein Auto wirken soll.
Andere Hersteller haben Klassiker bereits elektrisch neu aufgelegt, etwa Renault mit dem 5 E-Tech und dem 4 E-Tech. Belastbare Preisvergleiche ziehen wir hier bewusst nicht, solange Citroën keine eigenen Zahlen nennt. Nach unserer Einschätzung wäre ein Einstiegspreis von 15.000 bis 18.000 Euro nur mit umfangreichen Teile- und Plattformsynergien innerhalb des Stellantis-Konzerns und mit einer kleinen Batterie darstellbar. Das ist allerdings eine Vermutung und keine Bestätigung: Citroën hat sich zur technischen Basis bislang nicht geäußert.
Was offiziell bestätigt ist – und was nicht
| Merkmal | Stand |
|---|---|
| Antrieb | Elektrisch (bestätigt) |
| Weltpremiere | 12. Oktober 2026, Pariser Autosalon (bestätigt) |
| Design | Angelehnt ans Original von 1948: typische 2CV-Silhouette, hohe Dachlinie, runde Scheinwerfer, optionales Faltdach (bestätigt) |
| Plattform | Nicht bestätigt |
| Batteriekapazität und Reichweite | Nicht bestätigt |
| Einstiegspreis | 15.000 bis 18.000 Euro erwartet, offiziell nicht bestätigt |
| Karosserievarianten | Keine Angabe |
| Marktstart und Auslieferung | Keine Angabe |
| Produktionsstandort | Keine Angabe |
Instagram-Spiel „Petits Chevaux“ als Begleitkampagne
Parallel zur Ankündigung hat Citroën auf Instagram ein digitales Würfelspiel namens „Petits Chevaux“ gestartet, das bis zum 12. Oktober 2026 läuft. Es ist Teil der Kommunikation rund um die Premiere und liefert keine technischen Informationen zum Fahrzeug. Wer auf Details zu Reichweite oder Preis hofft, wird dort nicht fündig.
Der Trend dahinter: Klassiker als Elektroautos
Die Ankündigung passt in eine Entwicklung, die seit einigen Jahren zu beobachten ist. Fiat hat den 500 elektrifiziert, Renault hat den 5 und den 4 zurückgeholt – jeweils mit deutlichen Anleihen beim Design der Originale. Bekannte Namen und vertraute Formen sollen Elektroautos emotional zugänglicher machen, während die Technik darunter aus dem jeweiligen Konzernbaukasten stammt.
Für Käuferinnen und Käufer bedeutet das zweierlei. Einerseits sinken die Entwicklungskosten durch geteilte Technik, was Preise drücken kann. Andererseits sagt ein historischer Name nichts über Reichweite, Ladeleistung oder Alltagstauglichkeit aus. Diese Fragen klären sich erst, wenn die technischen Daten auf dem Tisch liegen.
Worauf man bis zur Premiere achten sollte
- Plattform: Nutzt Citroën eine gemeinsame Kleinwagen-Plattform aus dem Konzern, spricht das eher für einen niedrigen Preis als eine Eigenentwicklung.
- Batteriegröße: Kleine Akkus senken den Preis, begrenzen aber die Reichweite und oft auch die Ladegeschwindigkeit.
- Offizieller Basispreis: Erst die Preisliste zur Markteinführung zeigt, ob die erwartete Spanne haltbar war – und welche Ausstattung darin enthalten ist.
- Marktstart: Zwischen Premiere und Auslieferung können Monate liegen. Ein Termin ist bislang nicht genannt.
- Varianten: Ob es neben der Grundform weitere Karosserien gibt, ist offen.
Unterm Strich ist der elektrische 2CV heute eine Ankündigung mit Termin und einer Designrichtung. Wer ein günstiges Elektroauto sucht, vergleicht sinnvollerweise die Modelle, die jetzt zum Kauf, im Leasing oder im Abo verfügbar sind – und schaut im Oktober 2026 erneut hin, wenn Citroën Zahlen nennt.
Wann erscheint der neue Citroën 2CV als Elektroauto?
Die Weltpremiere ist für den 12. Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon angekündigt. Wann das Modell danach bestellbar ist und ausgeliefert wird, hat Citroën bislang nicht mitgeteilt.
Wie viel wird die elektrische Ente kosten?
Erwartet wird ein Einstiegspreis zwischen 15.000 und 18.000 Euro. Offiziell bestätigt ist diese Spanne nicht; verbindlich ist erst die Preisliste zum Marktstart.
Welche technischen Daten sind bereits bekannt?
Bestätigt ist bislang nur der elektrische Antrieb. Angaben zu Plattform, Batteriekapazität, Reichweite, Ladeleistung und Leistung liegen nicht vor.
Wie sieht der neue 2CV aus?
Das Design soll sich eng am Original von 1948 orientieren – mit der typischen 2CV-Silhouette, einer hohen Dachlinie, runden Scheinwerfern und einem optionalen Faltdach. Bilder des Serienmodells sind bislang nicht veröffentlicht.
Wird es wie früher mehrere Karosserievarianten geben?
Dazu hat Citroën nichts gesagt. Ob neben der Grundform weitere Varianten wie ein Kombi oder ein Kastenwagen folgen, ist offen.
Was hat es mit dem Instagram-Spiel „Petits Chevaux“ auf sich?
Citroën hat auf Instagram ein digitales Würfelspiel dieses Namens gestartet, das bis zum 12. Oktober 2026 läuft. Es begleitet die Ankündigung und enthält keine technischen Informationen zum Fahrzeug.
