Mitsubishi steigert den Nettogewinn!

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2011 (April 2011 bis März 2012) konnte die Mitsubishi Motors Corporation seine Verkäufe weltweit um ein Prozent auf 1.001.000 Fahrzeuge steigern. Gleichzeitig hat das Unternehmen seinen Nettogewinn um 53 Prozent auf 23,9 Milliarden Yen erhöht. In Europa wurden 218.000 Fahrzeuge abgesetzt, was exakt der Anzahl des vorherigen Fiskaljahres 2010 entspricht.  Die größten Märkte für Mitsubishi Motors waren wiederum Asien und Südamerika.

Für das Fiskaljahr 2012 geht Mitsubishi Motors von einer 9-prozentigen Steigerung der Verkäufe auf rund 1,1 Millionen Einheiten aus.

Fiskaljahr 2011:

Umsatz:  1,807.3 billion Yen (-1%)
Betriebsergebnis: 63,7 billion Yen (+ 58%)
Nettogewinn: 23.9 billion Yen (+ 53%)
Verkäufe: 1,001,000 Einheiten (+ 1%)

Mitsubishi Outlander „35 Jahre“

Vor 4 Wochen haben wir den noch aktuellen Mitsubishi Outlander in einem Fahrbericht vorgestellt.  Kurz vor unserem Fahrbericht wurde der Nachfolger des erfolgreichen Crossover vorgestellt und für den Herbst des Jahres angekündigt.

In unserem Fahrbericht hatten wir bereits darauf hingewiesen, wer nicht immer das „Neueste“ Modell zu jeder Zeit benötigt, der kann jetzt mit dem aktuellen Outlander noch ein ausgereiftes Auto für alle Aufgaben kaufen. Der Outlander ist als Crossover eine Mischung aus Familien-Kombi und nützlichem SUV.

Mitsubishi macht es Neuwagen-Interessierten jetzt noch einmal besonders schmackhaft und bietet den Outlander in einer fast schon unmoralischen Angebot mit einem Preisnachlass von bis zu 5.400€ an.

Das 35-Jahre Sondermodell ist in unterschiedlichen Motorisierung erhältlich, einen vollen Überblick erhält man auf der Webseite von Mitsubishi. (Bitte klicken!)

Bodensee Elektrik 2012 im i-MiEV

Eben kam die Bestätigung. Die 1.Bodensee Elektrik 2012 kann starten.

Und zwar mit Nicole und mir im Mitsubishi i-MiEV.

Also, merkt auch den Termin: 3.Mai bis 5.Mai – dann werden Nicole und ich die Bodensee Elektrik im i-MiEV von Mitsubishi fahren und fleißig darüber bloggen, twittern und Facebook’en 😉

Natürlich wird es auch hier im Blog Zusammenfassungen vom Tag geben. Das ganze Event ist leider eine Springer-Veranstaltung, aber was soll es? Irgendeinen Tod muss ich wohl sterben um endlich groß, reich und berühmt zu werden 🙂

In den Anmelde-Unterlagen wurde im übrigen Nicole als Fahrerin genannt, aber hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.  🙂 Nein, wir wechseln uns natürlich ab, so wie wir das bereits in den Seealpen mit dem Porsche getan haben.

Ich freue mich auf die paar Tage am Bodensee. Wird bestimmt lustig 😉

 

Mitsubishi L200 gewinnt die „AutoBild allrad“ Leserwahl

120.000 Leser der AutoBild allrad haben den kernigen PickUp aus dem Hause Mitsubishi zum Allrad-PickUp 2012 gewählt.

Den Mitsubishi L200  gibt es in den Karosserie-Varianten Doppelkabine (5-sitzig), Club Cab (2+2 Sitzplätze) und Einzelkabine (2 Sitzplätze). Als Antrieb dient ein moderner 2,5-Liter Turbodiesel-Motor mit Common-Rail-Direkteinspritzung, der als 2.5 DI-D ausstattungsbedingt mit 94 kW/128 PS oder 100 kW/136 PS und in der Ausführung 2.5 DI-D+ mit 131 kW/178 PS erhältlich ist.

Der L200 gewinnt damit zum 13.ten Mal in seiner Klasse, wir gratulieren dem kernigen Burschen!

Quelle: AutoBild Allrad

Mitsubishi L200 im Fahrbericht

Der Mitsubishi L200 ist auf den ersten Blick eine interessante Mischung aus einem Packesel und einer Bergziege. Was man sich im Tierreich als Kreuzungsergebnis nicht anschauen möchte, bringt der japanische Allrad-Spezialist Mitsubishi erfolgreich auf unsere Straßen.

Und weil das nicht nur der Tester und Schreiber dieses Berichtes so sieht, ist der Mitsubishi L200 zugleich auch noch die aktuelle Nummer 3 der Zulassungspitze im Hause Mitsubishi, auf dem deutschen Markt. Doch ganz egal ob in erster Linie Packesel oder Bergziege – um ordentlich vorwärts zu kommen bedarf es eines starken Antriebes. Und den hat Mitsubishi seit dem letzten Facelift nun auch im L200 zu bieten.

Mit 178PS und 400Nm, wird von einem 4 Zylinder Diesel in der Begleitung von deutliche vernehmbaren Nutzfahrzeug-Nageln, immer ausreichend Kraft zur Verfügung bereitgestellt.

Der langhubig ausgelegte Power-Diesel ist trotz der Vierventil-Technik im Zylinderkopf, Direkteinspritzung, dem Turbolader mit Ladeluftkühlung kein Leistungswunder – bleibt jedoch zu vermuten, das dieser Motor weit unter seiner Belastungsgrenze arbeitet und somit vor allem mit Dauerhaltbarkeit überzeugen wird.
Der Motorsound des im stärksten Antriebs den Mitsubishi für den L200 anbietet, ist in diesem Fall – wie bereits geschrieben – vor allem ein vertraut klingendes Nutzfahrzeug-Nageln. Jedoch ist dieser Motorklang nicht etwa störend, sondern gerade weil er so ehrlich, nach einem kraftvollen Diesel klingt, in Verbindung mit dem deutlich vernehmbaren Turbolader-Pfeifen, eine akustische Bestätigung für den Charakter des Offroad-Pickups.

Die von uns gefahrene Automatik-Version stellt zum Schutz des Antriebsstranges “nur” 350Nm, anstelle derer 400Nm in der von Hand geschalteten Version bereit. Dafür stehen diese 350Nm über ein breiter nutzbares Drehzahlband bereit. Egal ob 350 oder 400Nm, begleitet wird die Arbeit des Diesel immer von einem deutlich vernehmbaren Turbolader-Pfeifen. Und so vereinen sich das Arbeitsgeräusch des Motors und die klassische 5-Gang Wandlerautomatik zu einer Kombination die den Charakter des L200 trefflich beschreiben. Klassisch. Tatkräftig. Zuverlässig.

In der gefahrenen Variante mit der „Doppelkabine“ ist die Ladepritsche mit etwa 1,50m x 1,50m noch groß genug um die zulässige Nutzlast von 850kg in Form einer, auf Euro-Paletten verpackten Ladung, per Gabelstapler auf zu laden. Um die Pritsche mit einem Gabelstapler schnell und einfach beladen zu können, kann die Heckklappe an ihren Befestigungspunkten ausgehängt werden und somit fast im 180° Winkel nach unten geöffnet werden. Alternativ bildet die flach gelegte Hecklappe eine Verlängerung der Ladefläche, um so auch zum Bsp. längere Gegenstände wie Rohre von A nach B zu transportieren.

Womit wir beim Stichwort für den Offroad-Pickup währen.
Das für die Transportaufgabe zwischen A und B nicht unbedingt ein eben geteertes Asphaltband die Verbindung übernehmen muss, dafür sorgt der permanente Allradantrieb in Zusammenarbeit mit der Bodenfreiheit von ca. 20 cm.
Unter der Ladefläche des Pickups sorgt eine Starrachse für die nötige Verschränkung im Gelände und damit für Bodenkontakt der 17 Zoll großen Räder auch bei groben Feldwegen und bei völliger Abwesenheit von Wegen und Straßen.
Natürlich ist der lange Überhang hinten und die montierte Anhängerkupplung nicht wirklich förderlich um im härtesten Gelände ohne Bodenkontakt die Achsverschränkung vollständig zu nutzen. Doch wer mit seinem L200 ständig härteste Fernexpeditionen meistern muss, der wird vermutlich auf die Doppelkabine verzichten und stattdessen, 30cm mehr Laderaumlänge und einen größeren hinteren Böschungswinkel wählen. (Oder zu einem Unimog greifen?) Für 99% der Einsatzbereiche in unseren Breitengraden erfüllt der L200 alle Ansprüche die an ihn, seine Transport- und Geländefähigkeiten gestellt werden. Ich war nicht in der Lage die Grenzen des L200 wirklich zu überschreiten.
Kraft ist also vorhanden. Talent für unwegsame Geländeabschnitte ebenso.

 

Wie sieht es mit der Performance auf der Straße und dem Verbrauch aus?
Das beides nicht perfekt zu vereinen ist, dürfte ebenso klar sein wie der Himmel über der Wüste Gobi. Und doch versucht der L200 den Spagat zwischen Offroader, Nutzfahrzeug und Passagiertransporter.
Die an der Hinterachse verwendete Starrachse mit Blattfedern ist im Gelände und für hohe Zuladungen perfekt – für den Komfort auf ebenen Autobahnen im Reisetempo aber leider kontraproduktiv.
Und so holpert die Hinterachse vor allem im unbeladenen Zustand munter über Querfugen und versetzt auf zügig genommenen Landstraßenkurven auch gerne mal. Das gibt dem Fahrer und den Mitreisenden jedoch keinen Grund zur Sorge. (Allenfalls ein gutes Argument doch noch schnell 200kg Rindenmulch im Baumarkt zu holen.)
Diese Art der Mitteilungen des Fahrwerkes über den Straßenzustand sind eher ein Komfort-Manko als ein fahrdynamisches Problem. Mitsubishis L200 ist in seiner aktiven Fahrsicherheit trotz dieser Komfort-Einschränkungen ein zuverlässiger Partner. Hinterhältige Reaktionen auf Lenkbefehle liegen ihm fern.
So ist auch der subjektive Fahreindruck auf ebener und trockener Straße jederzeit von Sicherheit und Zuverlässigkeit geprägt.
Ein wenig Vorsicht ist im Regen und ohne Beladung geboten. Denn auch mit dem wirklich guten Allrad-Antrieb verliert die Hinterachse unter Last ( wir denken an die 350Nm) kombiniert mit Kurven gerne kurz die Seitenhaftung und fordert die serienmässige Antriebsschlupfregelung zur Arbeit auf. Mit ein wenig Beladung auf der großen Pritsche sieht das sofort wieder anders aus. Hier wurde während des Testzeitraums keinerlei Eingriff des ESP bemerkt.
An dieser Stelle angemerkt sei die umfangreiche Sicherheitsaustattung die nicht nur das ESP in Serie liefert, sondern auch 6 Airbags. Man darf sich also nicht nur subjektiv, durch die hohe Sitzposition sicher wie in Abrahams Schoß über dem restlichen Straßenverkehr wähnen, sondern auch objektiv. Im NCAP Crashtest liefert der Mitsubishi dann auch ein 4 Sterne Ergebnis für die Sicherheit der Insassen ab. In der PickUp Klasse gehört der L200 sogar zu den Top-Modellen, was z.Bsp. die Unfallsicherheit beim simulierten Seitenaufprall betrifft.

Moderne Turbodiesel Motoren sind für sich gesehen, Kostverächter.

Im Umfeld von 2 to. Leergewicht, Allradantrieb, Automatik und den Offroad-Transporter-Genen wird der sparsame Umgang mit dem Treibstoff allerdings zur Herausforderung. Im Testverbrauch lagen wir mit dem L200 noch knapp unter der magischen 10l auf 100km Grenze. Mitsubishi gibt im EU-Meßverfahren einen kombinierten Verbrauch von 9,4l für die Kombination aus großem Diesel und automatischem Getriebe an. Überland oder auf Autobahn-Touren mit Tempomat-Nutzung sind jedoch auch Verbräuche von unter 8l/100km möglich. Es geht jedoch auch deutlich darüber. Wer auf längeren Autobahn-Strecken gerne Anschluss an die Kolonne der Vertreter-Mittelklasse-Kombis hält und die Höchstgeschwindigkeit von 175km/h ausnutzt (Tacho Bergab mit Rückenwind und Heimweh auch über die Skala hinaus), der schafft es, den Verbrauch des L200 auch über 13l auf 100km steigen zu lassen.

Doch zurück zur Ausgangsfrage: Ist der Mitsubishi L200 nun eher ein Packesel oder eine Bergziege?
Weder noch. Der L200 ist wie ein guter Freund – verläßlich, belastbar und hilfreich in fast allen Situationen. Einer von der Sorte den man gerne um sich hat. Vorallem wenn es darum geht, große Aufgaben zu erfüllen.

Ganz egal ob als Kumpel für die Freizeit, zum ziehen von Booten, Motorrad-und Pferde-Anhängern. Oder als Kollege bei der Arbeit mit Lasten und groben Aufgaben. Auf den L200 und seine Fähigkeiten kann man sich verlassen.

Das hat seinen Preis, dieser ist jedoch im Vergleich zu den Mitbewerbern wie zum Bsp. dem Volkswagen AMAROK, völlig berechtigt.

Der große Dieselmotor wird nur in Verbindung mit dem „SuperSelect 4WD“ getauftem permanenten Allradantrieb und der Top-Ausstattung „Intense“ ausgeliefert und beträgt 31.190€. Das von uns gefahrene Modell hatte die 5 Gang Automatik zu 1.800€ mit an Board und war zusätzlich mit dem 2.000€ „Premium-Paket“ ausgestattet. Das Premium-Paket sorgt für Leder-Sitze (Nachbildung), Sitzheizung in der ersten Reihe und einem elektrisch verstellbaren Fahrersitz. Ebenso nur in der Intense-Variante lieferbar: Das elektrisch versenkbare Heckfenster.

Am Ende stehen – dank der Metallic-Lackierung für 610€ und dem Diesel-Partikelfilter für 650€ gesamt: 36.250€ auf der Rechnung. Das ist gegenüber dem Basismodell mit 128PS, Einzelkabine und Heckantrieb für 18.990€ natürlich eine Hausnummer und nur ganz knapp unter 100% Aufschlag. Auf der anderen Seite ist die von uns getestete Ausführung des Mitsubishi L200 aber eben auch ein geländetaugliches Nutzfahrzeug mit der Fähigkeit, den Spagat zwischen alltäglichem Arbeitsumfeld im rauhen Handwerkergewerbe – und der Urlaubsfahrt mit der Familie und Wohnanhänger quer über den Kontinent, zu meistern.

Der neue Mitsubishi Outlander

Auch wenn Mitsubishi auf dem aktuellen Automobil-Salon in Genf heute den neuen Mitsubishi Outlander vorgestellt hat, wir haben noch einmal die noch verfügbare zweite Generation im ausführlichen Test.

Unser Testwagen ist ein Outlander 2.2 mit dem Doppelkupplungsgetriebe und einer absolut vollständigen Ausstattung. Besonderen Spaß hatten wir in den ersten Tage bereits an der unglaublich gut klingenden Rockford Fosgate Anlage, die Mitsubishi im noch aktuellen Outlander anbietet.

Und auch wenn der Nachfolger bereits in den Startlöchern steht, einen guten Outlander kann man gerade jetzt besonders günstig kaufen. Viele Händler bieten den aktuellen Mitsubishi Outlander mit sensationellen Nachlässen an. Und wer die Jetfighter Front des Mitsubishi mag, der sollte sowieso zugreifen – in der nächsten Generation ist die markante Form des Kühlergrills Geschichte.

Auf Nummer sicher gehen! Im Mitsubishi ASX.

Im Falle eines Unfalles zählt nur noch die passive Sicherheit eines Automobils. Und weil es bei den Folgen eines Unfalls keinen Platz für Diskussionen gibt, müssen moderne Fahrzeuge einfach einem Mindestmaß an Sicherheit entsprechen.

Zur Überprüfung dieser Auflagen und für eine objektive Bewertung der Fahrzeugsicherheit, gibt es unabhängige Prüfungsinstitute die dafür verantwortlich sind, die Fahrzeugmodelle in vergleichbaren Unfallsituationen auf deren Insassenschutz zu prüfen.

In Europa ist hierfür die NCAP (European New Car Assessment Programm) verantwortlich, im Australisch- und Asiatischen-Raum die ANCAP und in den USA das IIHC (Insurance Institute for Highway Safety).

Die absolute Höchstwertung für den erfolgreichen Schutz der Insassen bei einem Unfall erhielt nun der Mitsubishi ASX.  Hierbei wurde der Front- und der Seiten-Crash geprüft, ebenso die Dachfestigkeit für Unfällen bei denen sich das Fahrzeug überschlägt. Ebenso ist der Heckaufprall-Schutz perfekt ausgeprägt und auch der Kopfschutz der Insassen ist sehr gut.

Aber nicht nur in den USA, sondern auch bei den Europäischen Crash-Test Instituten wurde der ASX mit der höchsten Wertung für seine Unfallsicherheit ausgezeichnet geworden.  Aber nicht nur der Kompakte SUV ASX wurde für seine Sicherheit benotet, auch der Mitsubishi Lancer schnitt in seiner Klasse mit der Höchstwertung ab!

 

Mitsubishi L200 im Fahrbericht

Der Mitsubishi L200 ist auf den ersten Blick eine interessante Mischung aus einem Packesel und einer Bergziege. Was man sich im Tierreich als Kreuzungsergebnis nicht anschauen möchte, bringt der japanische Allrad-Spezialist Mitsubishi erfolgreich auf unsere Straßen.
Und weil das nicht nur der Tester und Schreiber dieses Berichtes so sieht, ist der Mitsubishi L200 zugleich auch noch die aktuelle Nummer 3 der Zulassungspitze im Hause Mitsubishi, auf dem deutschen Markt. Doch ganz egal ob in erster Linie Packesel oder Bergziege – um ordentlich vorwärts zu kommen bedarf es eines starken Antriebes. Und den hat Mitsubishi seit dem letzten Facelift nun auch im L200 zu bieten.

Mit den 178PS und 400Nm werden von einem 4 Zylinder Diesel in der Begleitung von deutliche vernehmbaren Nutzfahrzeug-Nageln, immer ausreichend Kraft zur Verfügung bereitgestellt.

Mitsubishi L200 im Fahrbericht - Großer Diesel, große Ladefläche

Der langhubig ausgelegte Power-Diesel ist trotz der Vierventil-Technik im Zylinderkopf, Direkteinspritzung, dem Turbolader mit Ladeluftkühlung kein Leistungswunder – bleibt jedoch zu vermuten, das dieser Motor weit unter seiner Belastungsgrenze arbeitet und somit vor allem mit Dauerhaltbarkeit überzeugen wird.
Der Motorsound des im stärksten Antriebs den Mitsubishi für den L200 anbietet, ist in diesem Fall – wie bereits geschrieben – vor allem ein vertraut klingendes Nutzfahrzeug-Nageln. Jedoch ist dieser Motorklang nicht etwa störend, sondern gerade weil er so ehrlich nach einem kraftvollen Diesel klingt, in Verbindung mit dem deutlich vernehmbaren Turbolader-Pfeifen, eine akustische Bestätigung für den Charakter des Offroad-Pickups.

Die von uns gefahrene Automatik-Version stellt zum Schutz des Antriebsstranges “nur” 350Nm, anstelle derer 400Nm in der von Hand geschalteten Version bereit. Dafür stehen diese 350Nm über ein breiter nutzbares Drehzahlband bereit. Egal ob 350 oder 400Nm, begleitet wird die Arbeit des Dieselmotors immer von einem deutlich vernehmbaren Turbolader-Pfeifen. Und so vereinen sich das Arbeitsgeräusch des Motors und die klassische 5-Gang Wandlerautomatik zu einer Kombination die den Charakter des L200 trefflich beschreiben. Klassisch. Tatkräftig. Zuverlässig.

In der gefahrenen Variante mit der „Doppelkabine“ ist die Ladepritsche mit etwa 1,50m x 1,50m noch groß genug um die zulässige Nutzlast von 850kg in Form einer  auf Euro-Paletten verpackten Ladung  per Gabelstapler aufzuladen. Um die Pritsche mit einem Gabelstapler schnell und einfach beladen zu können, kann die Heckklappe an ihren Befestigungspunkten ausgehängt werden und somit fast im 180° Winkel nach unten geöffnet werden. Alternativ bildet die flach gelegte Heckklappe eine Verlängerung der Ladefläche, um so auch zum Bsp. längere Gegenstände wie Rohre von A nach B zu transportieren.

1m50 mal 1m50 Ladefläche

Womit wir beim Stichwort für den Offroad-Pickup währen.
Das für die Transportaufgabe zwischen A und B nicht unbedingt ein eben geteertes Asphaltband die Verbindung übernehmen muss, dafür sorgt der permanente Allradantrieb in Zusammenarbeit mit der Bodenfreiheit von ca.: 20 cm.
Unter der Ladefläche des Pickups sorgt eine Starrachse für die nötige Verschränkung im Gelände und damit für Bodenkontakt der 17 Zoll großen Räder auch bei groben Feldwegen und bei völliger Abwesenheit von Wegen und Straßen.
Natürlich ist der lange Überhang hinten und die montierte Anhängerkupplung nicht wirklich förderlich um im härtesten Gelände ohne Bodenkontakt die Achsverschränkung vollständig zu nutzen. Doch wer mit seinem L200 ständig härteste Fernexpeditionen meistern muss, der wird vermutlich auf die Doppelkabine verzichten und stattdessen, 30cm mehr Laderaumlänge und einen größeren hinteren Böschungswinkel wählen. (Oder zu einem Unimog greifen?) Für 99% der Einsatzbereiche in unseren Breitengraden erfüllt der L200 alle Ansprüche die an ihn und seine Transport- und Geländefähigkeiten gestellt werden.

Wir waren nicht in der Lage die Grenzen des L200 wirklich zu überschreiten.
Kraft ist also vorhanden. Talent für unwegsame Geländeabschnitte ebenso.

 

Wie sieht es mit der Performance auf der Straße und dem Verbrauch aus?
Das beides nicht perfekt zu vereinen ist, dürfte ebenso klar sein wie der Himmel über der Wüste Gobi. Und doch versucht der L200 den Spagat zwischen Offroader, Nutzfahrzeug und Passagiertransporter.
Die an der Hinterachse verwendete Starrachse mit Blattfedern ist im Gelände und für hohe Zuladungen perfekt – für den Komfort auf ebenen Autobahnen im Reisetempo aber leider kontraproduktiv.
Und so holpert die Hinterachse vor allem im unbeladenen Zustand munter über Querfugen und versetzt auf zügig genommenen Landstraßenkurven auch gerne mal. Das gibt dem Fahrer und den Mitreisenden jedoch keinen Grund zur Sorge. (Allenfalls ein gutes Argument doch noch schnell 200kg Rindenmulch im Baumarkt zu holen und die Hinterachse damit zu beschweren.)
Diese Art der Mitteilungen des Fahrwerkes über den Straßenzustand sind eher ein Komfort-Manko als ein fahrdynamisches Problem. Mitsubishis L200 ist in seiner aktiven Fahrsicherheit trotz dieser Komfort-Einschränkungen ein zuverlässiger Partner. Hinterhältige Reaktionen auf Lenkbefehle liegen ihm fern.
So ist auch der subjektive Fahreindruck auf ebener und trockener Straße jederzeit von Sicherheit und Zuverlässigkeit geprägt.
Ein wenig Vorsicht ist im Regen und ohne Beladung geboten. Denn auch mit dem wirklich guten Allrad-Antrieb verliert die Hinterachse unter Last ( wir denken an die 350Nm) kombiniert mit Kurven gerne kurz die Seitenhaftung und fordert die serienmässige Antriebsschlupfregelung zur Arbeit auf. Mit ein wenig Beladung auf der großen Pritsche sieht das sofort wieder anders aus. Hier wurden während des Testzeitraums keinerlei Eingriff des ESP bemerkt.
An dieser Stelle angemerkt sei die umfangreiche Sicherheitsaustattung die nicht nur das ESP in Serie liefert  sondern auch 6 Airbags. Man darf sich also nicht nur subjektiv, durch die hohe Sitzposition sicher wie in Abrahams Schoß über dem restlichen Straßenverkehr wähnen, sondern auch objektiv. Im NCAP Crashtest liefert der Mitsubishi dann auch ein 4 Sterne Ergebnis für die Sicherheit der Insassen ab. In der PickUp Klasse gehört der L200 sogar zu den Top-Modellen, was z.Bsp. die Unfallsicherheit beim simulierten Seitenaufprall betrifft.

Moderne Turbodiesel Motoren sind für sich gesehen, Kostverächter.

Im Umfeld von 2 to. Leergewicht, Allradantrieb, Automatik und den Offroad-Transporter-Genen wird der sparsame Umgang mit dem Treibstoff allerdings zur Herausforderung. Im Testverbrauch lagen wir mit dem L200 noch knapp unter der magischen „10l auf 100km“ Grenze. Mitsubishi gibt im EU-Meßverfahren einen kombinierten Verbrauch von 9,4l für die Kombination aus großem Diesel und automatischem Getriebe an. Überland oder auf Autobahn-Touren mit Tempomat-Nutzung sind jedoch auch Verbräuche von unter 8l/100km möglich. Es geht jedoch auch deutlich darüber. Wer auf längeren Autobahn-Strecken gerne Anschluss an die Kolonne der Vertreter-Mittelklasse-Kombis hält und die Höchstgeschwindigkeit von 175km/h ausnutzt (Tacho Bergab mit Rückenwind und Heimweh auch über die Skala hinaus), der schafft es, den Verbrauch des L200 auch über 13l auf 100km steigen zu lassen.

Kraftvoller Dieselmotor
Kraftvoller Dieselmotor

Doch zurück zur Ausgangsfrage: Ist der Mitsubishi L200 nun eher ein Packesel oder eine Bergziege?
Weder noch. Der L200 ist wie ein guter Freund – verläßlich, belastbar und hilfreich in fast allen Situationen. Einer von der Sorte den man gerne um sich hat. Vor allem wenn es darum geht, große Aufgaben zu erfüllen.

Ganz egal ob als Kumpel für die Freizeit, zum ziehen von Boots-, Motorrad-,  Pferde-Anhängern oder als Kollege bei der Arbeit mit Lasten und groben Aufgaben. Auf den L200 und seine Fähigkeiten kann man sich verlassen.

Das hat seinen Preis, dieser ist jedoch im Vergleich zu den Mitbewerbern wie zum Bsp. dem Volkswagen AMAROK, noch als „echtes Angebot“ zu betrachten.

Der große Dieselmotor wird nur in Verbindung mit dem „SuperSelect 4WD“ getauftem permanenten Allradantrieb und der Top-Ausstattung „Intense“ ausgeliefert und dann beträgt die Rechnung des Mitsubishi-Händlers: 31.190€.

Das von uns gefahrene Modell hatte die 5 Gang Automatik zu 1.800€ mit an Board und war zusätzlich mit dem 2.000€ „Premium-Paket“ ausgestattet.  Das Premium-Paket sorgt für Leder-Sitze (Nachbildung), Sitzheizung in der ersten Reihe und einem elektrisch verstellbaren Fahrersitz. Ebenso nur in der Intense-Variante lieferbar: Das elektrisch versenkbare Heckfenster.

Am Ende stehen – dank der Metallic-Lackierung für 610€ und dem Diesel-Partikelfilter für 650€ gesamt: 36.250€ auf der Rechnung.

Das ist gegenüber dem Basismodell mit 128PS, Einzelkabine und Heckantrieb für 18.990€ natürlich eine Hausnummer und nur ganz knapp unter 100% Aufschlag. Auf der anderen Seite ist die von uns getestete Ausführung des Mitsubishi L200 aber eben auch ein geländetaugliches Nutzfahrzeug mit der Fähigkeit, den Spagat zwischen alltäglichem Arbeitsumfeld im rauhen Handwerkergewerbe  und der Urlaubsfahrt mit der Familie und Wohnanhänger quer über den Kontinent  zu meistern.

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[toggle title=“Quellen-Hinweis“]Der Fahrbericht wurde im Original am 01.08.2011 auf http://offroader-blog.de veröffentlicht! [/toggle]

Zeit für eine Geschichte

Vor 35 Jahren hat ein gewisser Hanns Trapp-Dries die MMC Auto Deutschland GmbH gegründet und damit den Startschuss für Mitsubishi Motors in Deutschland so wie wir es heute kennen gegeben.

Wir schreiben das Jahr 1977 und die Limousine Galant, das Coupé Celeste und der Lancer sind ersten Modelle der Japaner mit den 3 Diamanten im Grill, die den Deutschen Markt erobern wollen. Mit von der Partie: 60 Angestellte und eine Lagerfläche von 7.000m².

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Sondermodell „35 Jahre“

Mitsubishi frischt den Lancer auf

Vor ein paar Wochen konnten wir den aktuellen Lancer Sportback mit dem potenten 150PS Diesel Motor ausgiebig fahren und haben unseren Fahrbericht auf www.Die-Testfahrer.de veröffentlicht.  Heute überrascht uns Mitsubishi mit der Meldung über das „35 Jahre Sondermodell“ in Form des Sportback und der  Sportlimousine.

Waren wir damals bereits über den, im Vergleich zu den etablierten Platzhirschen in der Golf-Klasse  sehr guten Ausstattungsumfang und den damit einhergehenden Preis- Leistungsvorteil überrascht, legt man bei Mitsubishi nun sogar noch einen drauf.

Bei einem Einstiegspreis von 19.900€ für den 1.6 MIVEC-Benziner kann man mit dem 35 Jahre Sondermodell bis zu 1.250€ gegenüber dem Basismodell sparen.  So sind Extras die sonst nur in deutlich hochpreisigeren Modellen erhältlich sind im  „35 Jahre Sondermodell“ inklusive. Dazu gehört die Bi-Xenon Scheinwerfer mit Kurvenlicht, Sitzheitung und eine Rückfahrkamera deren Monitor im Rückspiegel untergebracht ist.  Außerdem eine Sitzheizung für die beiden vorderen Plätze, ein Frontspoiler für die Sportlimousine, in Wagenfarbe lackierte Seitenschweller und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit USB-Anschluss im Handschuhfach.

Wir hatten den famosen 1.8 DI-D getestet und auch hier gibt es in Verbindung mit dem „35 Jahre Sondermodell“ besonders attraktive Extras. So sind 18 Zoll Leichtmetallfelgen inklusive und das Cockpit wird mit Verkleidungen in Klavierlack Optik aufgefrischt. Diese Klavierlack-Optik setzt sich in den Türverkleidungen fort.  Dazu gibt es den Tempomat ebenso inklusive wie eine Auspuffrohrblende für einen sportlicheren Look.  Den 150PS Diesel mit dem 35 Jahre Paket gibt es bereits ab 23.990 €

Cockpit- und Türverkleidung in Klavierlack-Optik
Cockpit- und Türverkleidung in Klavierlack-Optik

 

Zusätzlich kann man das „35 Jahre Sondermodell“ in einer neuen attraktiven Farbe bestellen: Merkur-Silber.  In die Farbpalette für die Lancer-Modelle sind zusätzlich die Farben Laser-Blau und Platinum-Grau aufgenommen worden.

Allen 2012er Lancer Modellen kommt eine gemeinsame Modellpflege zu Gute, darunter fällt eine Verbesserung der Vorderradaufhängung die für ein verbessertes Handling und höhere Fahrstabilität sorgen soll. Die Türverkleidungen wurden mit Soft-Touch Materialien verkleidet und einer unserer Kritikpunkte aus dem Test wurde ebenso umgesetzt:

Der Lancer bekommt in seiner Sportback-Version einen kleineren Heckflügel.

 

Der neue Mitsubishi Outlander

Mitsubishi Outlander auch als Hybrid

Mitsubishi ist bereits seit elf Jahren mit einem erfolgreichen Modell im Markt der Crossover und Mild-SUV unterwegs, jetzt wurde in Genf die aktuelleste Generation vorgestellt:

Mitsubishi Outlander

Und diesem mal wird Mitsubishi von Anfang an auf eigene moderne Motoren und eine besonders interessante Hybrid-Lösung setzen.  Die komplett neu entwickelte Dritte Generation des Mitsubishi Outlander hat in Genf Premiere.

Mit der neuen Outlander Generation will Mitsubishi die wichtigen Merkmale der maximalen Umweltverträglichkeit, fortschrittlicher Sicherheit mit hohem Fahrkomfort und einer Bedienerfreundlichen Funktionalität vereinbaren.   Die Marke mit den „Drei Diamanten“ im Logo präsentiert mit dem neuen Outlander ein 4 Meter 65 cm langes Crossover Modell, dass im Design durch großzügige Flächen, einer hohen Gürtellinie und ohne optische Effekthascherei zugleich praktisch wie auch sportlich elegant die Formensprache eines komfortablen Reisewagens spricht.

Wie in der Generation zuvor werden auch im neuen Outlander wahlweise 5 oder 7 Personen Platz haben.

Als Antriebsquellen stehen von Beginn an die von Mitsubishi entwickelten MIVEC Benzinmotoren und die „Clean“ Diesel im Programm. Beide Motoren sind Entwicklungen von Mitsubishi und leisten jeweils 150PS. Der Clean Diesel ist mit 2.2 Liter Hubraum auf maximale Drehmomentleistungen bei niedrigen Emissionen ausgelegt.

Mitsubishi wird unter anderem ein neu entwickeltes 6-Gang Automatik-Getriebe für den Diesel Motor anbieten. Für den Benziner steht ein stufenloses CVT-Getriebe zur Wahl.

Mit der neuen Generation werden auch die aktuellsten Assistenzsysteme in den neuen Outlander Einzug halten. Darunter das „Adaptive Cruise Control“ ein Tempomat der den Abstand zum Vordermann selbstständig prüfen und einhalten kann. Eine Auffahrwarnsystem das Unfälle vermeiden helfen kann, in dem es im Bedarfsfall automatisch bremst.  Ein Spurhalte-Assistent und besonders effiziente Xenon-Scheinwerfer mit einer noch breiteren Fahrbahnausleuchtung.

Mitsubishi verspricht für den Innenraum noch hochwertigere Materialien als bisher und hat das Geräuschniveau für die Passagiere gesenkt.  Praktisch: Das Lenkrad ist in der Zukunft sowohl längs- als auch höhenverstellbar.

Die größte Neuerung des Outlander versteckt sich hinter dem Begriff: „Plug-in-Hybrid“.  Spätestens ab 2013 wird Mitsubishi den Outlander in einer Hybrid-Variante anbieten, die in 3 Fahrmodi genutzt werden kann:

  • Pure | Rein elektrischer Allradantrieb über 2 Elektromotoren)
  • Seriell | Elektrischer Allradantrieb über zwei Elektromotoren, der Verbrennungsmotor arbeitet dabei als Stromgenerator)
  • Parallel | Elektrischer Allradantrieb über 2 Elektromotoren, der Verbrennungsmotor arbeitet in höheren Geschwindigkeitsbereichen als direkte Unterstützung für den Antrieb mit)

Mitsubishi will so eine Reichweite von bis zu 800km erreichen und die CO2 Emissionen hierbei auf beeindruckende 50 Gramm je Kilometer senken.

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150km Jungbrunnen

Ich bin heute eine kurze Strecke im „noch“ aktuellen Mitsubishi Outlander gefahren.  Dank der Rockford Fosgate Soundanlage haben diese 150km und ein wenig Musik ausgereicht, mich danach wieder zu fühlen, als wäre ich 18 Lenze jung.

Damals. Mit offenen Fenstern durch die Nacht gedüst, immer getrieben vom heftigen Bass der Dr. Alban CD. Oder war es Ace of Base? Es war laut und es war ein einfacher Takt.

Aber es waren die heißesten Nächte. Damals. 

Heute hat man den Sound, mit dem man damals die Oberstufen-Schülerinnen beeindrucken wollte, in einem Full-Size Familienkombi und viel Bodenfreiheit. Im Gegensatz zu früher muss das Auto nicht weiter runter, sondern weiter hoch. Anstatt des 16V GTI der an der Vorderachse rupft, gleitet man auf der Drehomomentwoge des Dieselmotors und lässt die Schaltarbeit vom Automatikgetriebe erledigen.

Was ist der Mitsubishi Outlander eigentlich? Während ich meine Frau und unseren Hund im Wald abgeliefert habe, kommt mir ein passendes Bild in den Kopf: „Ein harter Hund“. Und irgendwie passt das. Mit dem Allradantrieb der in Serie an Board ist, den Reifen mit 70er Querschnitt und der Bodenfreiheit mit der man auch mal gelassen den Rubikon überschreiten kann, zieht sich der Outlander den morastigen und mit bößen Steinen geschminkten Feldweg hinauf. Und er macht das mit einer Ruhe, die sich auf den Fahrer überträgt und man hat das Gefühl, hier fährt dich ein „Harter Hund“ – über eine Strecke, die für normale Kombis den sicheren Ölwannen-Exidus bedeuteten würde.

So ändern sich die Zeiten. Früher konnte es nicht tief und hart genug sein, heute freut man sich über die Vielseitigkeit des Transportmittels. Geblieben ist die Musik. Dank der Rockford Fosgate Anlage vibriert es heute wieder im Bauch, wie früher.

Hey Du harter Hund, lass uns noch eine Runde cruisen…mal schauen was an der Volkshochschule heute noch so geht…

Mit dem Elektroauto den Pikes Peak hinauf?

Das Bergrennen am PikesPeak in den USA dürfte zu bekanntesten Berg-Rennen der Welt gehören – und irgendwann bin ich auch mal live dort.

Auf jeden Fall will Mitsubishi jetzt auch am Pikes Peak starten und die 1.500 Höhenmeter mit einem umgebauten Mitsubishi i-MiEV in Angriff nehmen. (Meldung Autofahrer-Zeitung). Ich bin den i-MiEV ja bereits selbst gefahren und ich fand ihn – hm, anders – aber geil. Ich stehe total auf Elektroautos. Aber ein Bergrennen damit fahren? Okay, er hat einen Heckmotor und die Hinterräder werden angetrieben, also schon fast so ein wenig wie ein Porsche – aber viel zu hoch und zu schmal.

Schaut man sich die ersten Fotos zum i-MiEV Pikes Peak Renner an, dann wird schnell klar: Vom Original i-MiEV wird nicht viel übrig bleiben wenn der Renner am 8. Juli an den Start geht. Und das ist für mich auch völlig in Ordnung.  Motorsport war immer eine Sache des Herzblutes der Rennfahrer und des Hirnschmalzes der Ingenieure. Win on sundy, sell on Monday lautet der Spruch der Amerikaner und in diesem Sinne betreibt man Motorsportliche Entwicklungsarbeit und den Wettbewerb um dem begeisterten Publikum die eigene Leistungsfähigkeit zu demonstrieren.

Eigentlich ganz simpel und weil in der DTM ja angeblich auch eine C-Klasse, ein A4 und ein M3 Coupe fahren, kann man hier auch ganz getrost sagen: „Der i-MiEV fährt am Pikes Peak mit“!.

Geil.

i-MiEV Prototyp Pikes Peak

Gipfelstürmer i-MiEV

Das erste Großserien Elektroauto der Welt hat sich eine neue Herausforderung gesucht. Nachdem man bislang die ersten Erfolge in der Elektrifizierung des Straßenverkehrs verzeichnen konnte, will der Japanische Hersteller Mitsubishi nun ganz nach oben. Auf den Gipfel des Pikes-Peak um genau zu sein.

Am 8 .Juli wird ein zu einem Bergrennfahrzeug umgebauter Mitsubishi i-MiEV am Pikes-Peak Bergrennen teilnehmen.  Auf der Hatz zum Gipfel erklimmen die Bergrenner hierbei unglaubliche 1.500 Höhenmeter. 

Wie üblich im Motorsport „Win on Sunday, sell on Monday“ soll mit diesem Motorsportlichen Engagement die Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt werden. Natürlich unterstütz jede Motorsportliche Entwicklungsarbeit immer auch die Serienentwicklung.

Einen großen Vorteil hat ein Elektromotor am Pikes Peak: Während die Benziner mit der abnehmenden Luftdicht zu kämpfen haben, bleibt die Leistungsfähigkeit des Elektro-Renners auch in großer Höhe erhalten.

Gefahren wir der Pikes Peak i-MiEV vom 51 Jahre alten Doppel-Gewinner der Dakar-Rallye: Hiroshi Masuoka.

 

Der neue Outlander kommt auch als Hybrid

Mitsubishis Outlander in der dritten Generation

Mit den Modellen Outlander und ASX hat Mitsubishi alles richtig gemacht und schwimmt erfolgreich auf der Welle der Käufergunst. Für den Outlander war es jetzt an der Zeit mit einer neuen Generation den Mitbewerbern wieder ein wenig voraus zu sein. Und so zeigt Mitsubishi auf dem Genfer Autosalon im März die Dritte Generation des Mitsubishi Outlander.

Eine der wichtigsten Neuerungen dürfte der ab 2013 erhältliche Hybrid-Antrieb des Outlander sein. Stand heute geht Mitsubishi von bis zu 50km rein elektrischer Reichweite aus. Das wäre ein weiterer Meilenstein in der erfolgreichen Umsetzung zur weiteren Einsparung der CO² Emissionen.  Ziel heute sind ca 130 Gr. je KM für die neuen Outlander.  Zum Start stehen 2 Motorisierungen zur Auswahl. Der 2l Benziner und der 2.2 Liter Diesel mit der variablen Nockenwellentechnik (MIVEC). In beiden Varianten wird man sowohl einen reinen Frontantrieb als auch den Mitsubishi Allrad-Antrieb ordern können.

Die Preise sind noch nicht bekannt – sobald wir in Genf waren, werden wir den neuen Outlander ausführlich vorstellen.

Der neue Outlander kommt auch als Hybrid

Mitsuwer?

Mitsuwer? „Mit Schuh bist hi“ und was gibt es nicht noch alles für dumme Veralberung des Markennamens Mitsubishi.

Dabei ist gerade die japanische Marke Mitsubishi derzeit eine der Marken die besonders durch innovative und moderne Produkte überzeugen kann. Da ist nicht nur der Mitsubishi i-MiEV, das erste in Serie hergestellte Elektroauto, sondern auch so erfolgreiche Modelle wie der Mitsubishi Outlander und der ASX. Beide Crossover sind so erfolgreich, das der französische PSA-Konzern die Modelle bei Mitsubishi einkauft um dann unter dem eigenen Markenlogo verkaufen zu können.

Mitsubishi hat vieles richtig gemacht, da wäre zum einen der selbst entwickelte 150PS Diesel Motor der mit 4 Zylindern, 1.8 Liter Hubraum und einer absoluten Besonderheit aufwarten kann: Nämlich einer variablen Einlass-Nockenwelle für die Ventile.

Das vor allem der Mitsubishi ASX mit dem 150PS Dieselmotor eine großartige Wahl ist, davon können Fahrberichte aus der Automobil-Bloggescene berichten:

Zum Beispiel aus unserem „Schwester-Blog“: www.Die-Testfahrer.de | Dort fuhr man den 150PS Diesel ASX und war komplett begeistert. Aber auch im bei rad-ab.com war man vom vor kurzen erst getesteten ASX sehr angetan.

Wenn Sie also das nächste mal jemand fragt: „Mitsuwer?“ Dann sagen Sie einfach: Mitsubishi, der japanische Automobilhersteller der derzeit den SUV-Markt so richtig aufmischt!

SUV mit 1.000€ Preisvorteil: Der ASX 35 Jahre Edition

Bei Mitsubishi feiert man 35 Jahre auf dem Deutschen Markt. Und auch wenn der Mitsubishi ASX eigentlich keine zusätzlichen Anreize benötigt, im vergangenen Jahr wurden immerhin mehr als 10.000 ASX verkauft, bietet der japanische Hersteller sein Erfolgsmodell nun in einer preislich noch attraktiveren Variante an:

Der Mitsubishi ASX „35 Jahre“ mit einem Preisvorteil von 1.000€

Zur Ausstattung des Sondermodells gehört unter anderem eine Privacy-Verglasung für die hinteren Fensterscheiben, sportliche 17 Zoll Aluminiumfelgen, elektrisch anklappbare Außenspiegel mit LED-Blinker und im Innenraum die Sitzheizung für Fahrer & Beifahrer.

Damit man seinen neuen ASX auch auf jedem Parkplatz beim Rückwärts einparken frei von Kratzern hält, ist eine Rückfahrkamera mit integriertem Monitor im Rückblickspiegel beim 35 Jahre Sondermodell ebenso im Preis enthalten.

Den Mitsubishi ASX „35 Jahre“ gibt es ab 21.690€ – in limitierter Stückzahl-

Berliner Polizei setzt auf umweltfreundliche E-Mobilität Zwei i-MiEV im Einsatz

Blau fährt grün.

Jetzt also auch noch die Polizei.

Elektromobilität setzt nun auch die Polizei unter Spannung. In Berlin wurden am 19.Januar 2012 die ersten Hybridfahrzeuge übergeben. Darunter sogar 2 reine Elektrofahrzeuge der Marke Mitsubishi.

Berliner Polizei setzt auf umweltfreundliche E-Mobilität Zwei i-MiEV im Einsatz

Die Polizei in Berlin hat es sich mit der eigenen „Initiative 120“ zum Ziel gesetzt, nur noch Fahrzeuge mit einem CO² Ausstoß von weniger als 120gr. je Kilometer zu bewegen. Dabei unterstützt wird die Berliner Polizei  nun auch von 2 Autos die sogar noch weniger als 120 Gramm CO² emittieren.  Zumindest lokal.

Uns ist nicht bekannt, welchen Strom-Mix die Berliner Polizei bezieht, aber mit den 2 von Mitsubishi eigens umgebauten Polizei iMiEV könnte man in Berlin sogar nun völlig emissionsfrei auf Streife gehen. Eine gute Nachricht für die Umwelt, eine schlechte für die bösen Buben.

Mitsubishi mit starkem Plus in 2010

Der japanische Automobil-Hersteller Mitsubishi hat das vergangene Jahr mit einem beeindruckenden Plus von knapp 21% abgeschlossen. Besonders gefragt waren der Mitsubishi Crossover ASX, dem Mitsubishi Colt und dem Outlander. Der Offroader Pajero wurde im letzten mal 1.917 mal Neu zugelassen. Damit und mit dem innovativen Mitsubishi i-MiEV der 683 Käufer fand ergaben sich über das gesamte Programm: 30.050 Zulassungen für Mitsubishi und somit genau 20,8% mehr Neufahrzeuge als im Vorjahr.

Wie fährt sich der Mitsubishi Lancer Sportback?

Über die Feiertage konnte ich einen Mitsubishi Lancer Sportback fahren.

Und endlich ist es mal wieder so, dass ein Japaner wirklich viel Gegenwert für seinen Kaufpreis bietet. Mitsubishi packt in seine „EXTRA“ Modelle unheimlich viel Ausstattung und bietet diese zu absoluten Kampfpreisen an. Read more

Mitsubishi Lancer 1.8 DID HP Cleartec Extra

Willkommen Lancer…

GG-ZP107 tritt seinen Dienst in der Auto-Bloggerei an.

Mitsubishi Lancer 1.8 DID HP Cleartec Extra
Mitsubishi Lancer 1.8 DID HP Cleartec Extra

Den 150PS Diesel Motor kenne ich ja bereits aus dem ASX, schauen wir mal was der Lancer mit seiner grimmigen Maske denn nun wirklich für einer ist.

 

Kein Grund die Augen zusammen zu kneifen.

Time to say ..

Es ist mal wieder Zeit Abschied zu nehmen, dieses mal von dem Mitsubishi Colt in der Motion Plus Ausführung. Er hat seine Test-Tage bei uns treu und tapfer überstanden.

Kein Grund die Augen zusammen zu kneifen.
Kein Grund die Augen zusammen zu kneifen.

Aber jedem Abschied wohnt auch der Zauber von etwas neuem inne und so darf ich mich auf einen neuen Testwagen freuen.  Der bildet dann auch denn den Jahresabschluss.

So langsam zeigt sich Santa Claus am Horizont, der 24.12. rückt überraschend nah und damit dann auch ein paar Tage die hoffentlich ruhiger und weniger aufregend sein werden.

Ich verschone meinen Blog von Weihnachtsschmuck und roten Zipfelmützen, wünsche aber bereits an dieser Stelle allen Blog-Lesern ein frohes Weihnachtsfest. Haltet Euch munter, denkt daran, Weihnachten wird eben nicht unter dem Baum entschieden – genießt die Tage mit Euren Liebsten und schaut im neuen Jahr noch öfter auf diesen Blog 🙂

 

Frohes Fest!

 

Mitsubishi Colt

Willkommen Du tolle Kiste.

Der neue Testwagen ist da und es ist?

Tadaaaa – ein echter Volks-Wagen.

Mitsubishi Colt
Mitsubishi Colt

Ein Mitsubishi Colt in weiß. 4 Räder an jeder Ecke und auf der Autobahn im freien Fall bis zu Tempo 190 schnell.  Und – er fährt sich deutlich erwachsener als ich erwartet habe.

Wer sich schon immer gefragt hat, wie viel Auto man wohl für um die 10.000€ in Form eines Neuwagens bekommt – und ob das wirklich ein Auto ist – der sollte sich den Wecker stellen und täglich hier reinschauen.

Nach dem 110.000€ Panamera in der letzten Woche, ist das nun das genau andere Ende der Preisskala – aber trotzdem gut ausgestattet. Sogar Sitzheizung 😉

Später mehr…

Um die Welt mit dem ASX

Während der Zeit mit dem Mitsubishi ASX haben der ASX und ich viele tolle Abenteuer erlebt. Damit Ihr Euch eine Vorstellung davon machen könnt, habe ich das Fotoalbum geöffnet und ein paar Bilder aus diesen bunten Tagen eingestellt.

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Mitsubishi i-MiEV macht 0 Mief

Mitsubishi i-MiEV – Auto fahren ganz anders

Es war die Erfindung des Autos, die auf die Entwicklung der Wirtschaft und Industrialisierung im 20. Jahrhundert  maßgeblich Einfluss nahm. Das Automobil ist eine tragende Säule für die moderne Gesellschaft geworden, so wie wir sie heute kennen. Zudem ist das Auto zum Wirtschaftsfaktor Nr.1 in Deutschland geworden.  Und das Auto ist der Garant für eine individuelle Mobilität. Doch auch wenn das Auto viele Aufgaben gemeistert und Probleme gelöst hat – es stellt uns auch vor völlig neue Probleme. Wer jemals in einer Innenstadt wie Frankfurt im Stau stand, der versteht sofort – im kleinen Maßstab – um welche Probleme es sich handelt.

Fortschritt als Stillstand

In seiner Grundkonstruktion als individuelles Transportmittel hat das Automobil seit mehr als einem Jahrhundert eine Antriebsquelle, die sich über die Jahre zwar weiter entwickelt hat, aber noch immer auf der gleichen Grundfunktion basiert.

Ganz egal ob Benzin- oder Dieselmotor – es sind fossile Brennstoffe die die Energie für die autonome Mobilität liefern. An diesem Wirkprinzip haben die Ingineure seit Jahrzehnten gefeilt und entwickelt – und sind in Effizienz-Bereiche vorgedrungen, die noch vor einigen Jahren als undenkbar galten. Nur ein Problem lässt sich dabei nicht lösen: Der Verbrennungsvorgang von Diesel, Benzin oder auch Gas erzeugt Emissionen.

Der Arbeitsweise des Verbrennungs-Motors  ist verbunden mit einer nicht unerheblichen Schadstoffentwicklung. So ist das als Klimakiller bekannt gewordene CO²,  eines der Hauptprobleme. Doch nicht nur die direkte Belastung der Umwelt mit Abgasen ist ein Problem des klassischen Expansionsmotors, es ist auch ein Problem der Geräuschemissionen. Ganz egal wie genial die Entwickler an der Geräuschdämmung arbeiten, die Funktionsweise des Benzin- und Dieselmotors lässt sich nicht verleugnen.

Zurück zu unserem Stau in einer Innenstadt bedeutet dies für alle direkt und indirekt Beteiligten, eine Belastung der Atemluft durch Abgase und des Nervenkostüms der Menschen, durch den Motorenlärm.

Doch es gibt eine Lösung

Mitsubishi hat mit dem i-MiEV das erste in Serie hergestellte Elektrofahrzeug im Angebot, das jedermann vor Ort bei seinem Mitsubishi-Händler kaufen kann. Und täglich fahren kann.

Den Mitsubishi i-MiEV in meinem Kurz-Test (bereitgestellt durch Mitsubishi Deutschland) konnte ich 4 Tage lang über etwa 400 km fahren und mir einen ersten Eindruck über die neue Form der „lokal-emissionslosen“ Fortbewegung  bilden.

Und es ist eine eindeutige Meinung die ich mir am Ende der Testfahrt gebildet habe:  Elektroautos sind genial, wenn man sie richtig einsetzt.

Die Rückfahrt vom Büro zurück zum Mitsubishi Hauptsitz nach Flörsheim (Technical-Center Mitsubishi Motors DE) führte mich an einem Montag-Vormittag über Landstraßen im Spessart und durch die Städte: Hanau, Offenbach und Frankfurt.

Ruhe. Diese himmlische Ruhe beim fahren – sie ist auf den ersten Metern ungewohnt. Doch schon nach kurzer Zeit vermisst man selbst als alter Petrolhead die Abwesenheit vom üblichen 4 Zylinder Brummen nicht.

Natürlich bin ich noch immer ein Fan vom Sound eines Lamborghini 12 Zylinders oder eines bollernden V8.

Aber – unsere Brot- und Butter Autos sind Autos mit 4-Zylindermotoren und wenn wir nicht gerade über die schreienden DTM Motoren aus den 90 zigern des letzten Jahrhunderts reden, dann sind diese Motoren eben keine Musikinstrumente, sondern sorgsam entwickelte Effizienz-Bausteine im Spagat zwischen komfortablen Individualverkehr, einer ausgewogenen Kosten-Nutzen Relationen und notwendiger Umweltfreundlichkeit.

Selbst ich als Freund von emotionalen Motorengeräuschen, vermisste im Stau stehend kein nervtötendes Motorengerappel.

Stattdessen freue ich mich über die gegenwärtige Ruhe – und noch während ich in der Ruheoase an der roten Ampel stehe, frage ich mich: Warum müssen wir uns eigentlich mit Verbrennungsmotoren im Stop&Go durch die Innenstadt quälen? Den Nachbar und die eigene Nerven mit lauten Motoren strapazieren und uns die eigene Atemluft mit Abgasen versauen?

Warum – wenn es doch auch ganz anders geht?

Eine Fahrt mit einem Elektro-Auto durch die Innenstädte ist an dieser Stelle eine vollkommen neue Erfahrung. Der Mitsubishi i-MiEV, dessen wenig gelungener Namen im deutschen eine Assoziation weckt, die er nicht erfüllt, ist in meinen Augen nicht viel weniger als ein Meilenstein in der Entwicklung der individuellen Mobilität.

Im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Hybriden-Antriebskonzepten ist ein Elektroauto in der Lage eine völlig CO² neutrale Fortbewegung zu ermöglichen. In meinem Fall wurde der i-MiEV für die gesamt ca. 400km mit 52 kW/h Ökostrom (100%) befüllt. Das bedeutet: Ich habe 400km zurückgelegt ohne auch nur ein einziges Gramm CO² zu emittieren oder andere mit dem Geräusch meines  Autos zu belasten. Grandios.

Ist der i-MiEV damit zugleich auch die Lösung für Jedermann? Nein!

Ein Elektro-Fahrzeug wie der i-MiEV ist derzeit ein reines Nischen-Nischenautomobil. Die Reichweite von bis zu 150 km per Akkuladung wird nur unter bestimmten Bedingungen erreicht (keine Vollastfahrten, keine Klimaanlage ect.) und so sollte man für den Alltag mit Reichweiten von um die 110 km rechnen.  Das ist für 70% aller Autofahrer vermutlich völlig ausreichend, denn üblicherweise nutzen wir das Automobil um die Strecke zwischen dem eigenen Zuhause und dem Arbeitsplatz zurückzulegen. Und in diesen Fällen sind 110km Tagesfahrstrecke eher zuviel – als zuwenig.

Dennoch ist es die Reichweite von um die 100 km die dem Fahrer eines E-Mobils eine völlig neue Aufgabe stellt. Mal eben die Oma im 250 km entfernten Klein-Nickelhausen besuchen ist nicht drin – nicht ohne daraus einen Kurz-Urlaub mit 6-stündigen Lade-Zwangspausen werden zu lassen.

Der Mitsubishi i-MiEV ist derzeit also vor allem eines: Ein Beweis dafür, dass Elektromobilität funktioniert – aber auch erst am Anfang der Entwicklung steht. Schauen wir zurück in die Vergangenheit unserer geliebten Benzinkutschen – so waren die ersten Autos auch keine Lösung um weite Strecken problemfrei zurück zu legen. Zu groß war die Anfälligkeit der neuen Technik, zu dünn das Tankstellen-Netz. Reisen mit dem Auto war viele Jahrzehnte lang ein Abenteuer. Bertha Benz dürfte dazu einiges an Geschichten auf Lager haben!

Die Zukunft

Es ist davon auszugehen, daß die Phase der Abenteuer und der Einschränkungen in der Nutzbarkeit und der Verwendungsszenarien für E-Autos deutlich kürzer sein wird, als bei deren Vorgängern, den Benzin-Droschken.

Doch bis an jeder Autobahnraststätte Schnell-Ladestationen vorhanden sind und die Akkutechnik den Spaß am Elektroauto nicht durch unglaubliche Preisaufschläge verdirbt, werden wohl noch einige Generationen brummender 4 Zylinder, völlig neue Effizienz-Maßstäbe erreichen.

So lange sind e-Mobile wie der Mitsubishi i-MiEV eine willkommene Abwechslung im Allerlei der täglichen Fortbewegungsmittel.

Als Pionier einer neuen Zeit wird der i-MiEV und seine baugleichen Schwester-Modelle von Peugeot (iOn) und Citroen (C-Zero) noch ein wenig Basisarbeit leisten müssen, bis es an allen roten Ampeln heißt: “Null Mief.”

Mitsubishi i-MiEV

Voller Spannung – Der Mitsubishi i-MiEV im Test

Mitsubishi hat mir heute den iMiev vor die Tür gestellt. Ein Auto auf das ich mich seit Wochen bereits freue.

Was im deutschen vom Namen her nicht besonders gelungen erscheint, ist ein Akronym für „Mitsubishi innovativ Electric Vehicle“. Das i davor bezeichnet die Modellreihe, könnte aber auch gut als Anklang an die hippen Apple-Produktbezeichnungen durchgehen. Natürlich hätte der i-MiEV auch einen schönen Kunstnamen bekommen können. Ja, ich glaube er hätte ihn sogar verdient.

Zum Beispiel: „SMART“. Denn der i-MiEV ist vom Aufbau her  einem Smart 42 sehr ähnlich.  Eine kompakte und ausgesprochen übersichtliche Karosserie spannt einen Bogen von der Vorderachse zur Hinterachse und die Räder bilden an allen 4 Ecken den Abschluss. So bleibt trotz der geringen Außenabmessungen innen genug Passagierraum. Und wie der SMART hat der Mitsubishi i-MiEV seinen Motor an vor der Hinterachse und treibt die Hinterräder an. Im Gegensatz zum SMART 42 hat der i-Miev jedoch 4 Türen und anders als andere schlaue Fahrzeugkonzepte – sogar genug Platz um 4 Erwachsene durch die Gegend zu transportieren.

Der i-MiEV ist ein richtiges, ein „echtes“, Elektro-Auto und in dieser Eigenheit auch gleich noch das erste in Serie gebaute Auto mit Elektromotor und Akkus, das vollständig CO²-Neutral betrieben werden kann. Notwendig dafür: Sauberer Strom zum aufladen. Wir haben zuhause 100% Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen (laut Energie-Anbieter).  Das bedeutet, die Benutzung des i-MiEV wird keinerlei CO² Emissionen zum Ergebnis haben. Irgendwie auch mal ein gutes Gefühl.

Bislang bin ich nur eine kleine Runde um den Block gefahren. Aber das Wochenende werden wir ausführlich nutzen um uns Eindrücke vom ersten in Serie gebauten Elektroauto zu verschaffen. Fotos und einen richtigen Bericht gibt es dann am Anschluss.

Als besonderes Highlight werden wir den i-MiEV auf eigener Achse zurück zu Mitsubishi bringen. Das besondere daran: Der Wagen muss von uns aus – Gemünden a.Main, nach Flörsheim gebracht werden. Das sind etwa 114km mit einem großen Berg dazwischen – das kann spannend werden, gibt Mitsubishi doch selbst eine Reichweite von ca 150km an. Das aber nur unter extrem günstigen Bedingungen. Wir werden also sehen 😉

Mehr demnächst hier.

 

Über den i-MiEV und Elektroautos… Teil 1