Neues Geschäftsmodell

Automatisch gespeicherter Entwurf
VW bietet für die ID-Modelle Software-Updates ohne Werkstattbesuch an, die einige Funktionsänderungen beinhalten

Bekommt ein Pkw ein Update fürs Bordsystem, war meist ein Werkstattbesuch nötig. VW startet nun in eine smartere Ära, die zugleich Auftakt für ein neues Geschäftsmodell ist.

VW wird für seine elektrisch angetriebenen ID-Modelle künftig alle drei Monate Software-Updates im „Over the Air“-Verfahren (OTA) aufspielen. Den Auftakt mit mehreren Neuerungen per mobilem Datentransfer macht im Juli der ID.3 und hier zunächst nur Kunden des „First Movers Club“. Später sollen alle Nutzer eines ID.3 sowie des Schwestermodells ID.4 die Möglichkeit zur Software-Aktualisierung erhalten. VW kündigt einige Funktionsverbesserungen und Anpassungen des Designs für das Infotainmentsystem wie etwa einen individualisierbaren Home-Button oder eine Wischfunktion an. Die Lichttechnik wird um eine dynamische Fernlichtregulierung erweitert, außerdem soll sich die Umgebungserkennung der Multifunktionskamera verbessern. Schließlich profitieren auch Performance und Stabilität der Fahrzeuge von der neuen Software. 

Für VW sind die OTA-Updates Grundlage eines neuen Geschäftsmodells. Künftig will man dem Kunden die Entscheidung über die Ausstattungs-Hardware abnehmen, indem diese vereinheitlicht wird. Stattdessen sollen Kunden in Zukunft Zusatzfunktionen nachträglich hinzubuchen.

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