Testfahrt: smart electric drive Cabriolet: Frischluft im Quadrat

Die Idee ist so simpel wie verführerisch: Wenn man sich schon selbst an die frische Luft setzt, sollte man dann die Luft nicht auch „rein halten“? Was liegt da näher, als einem Cabriolet einen Elektroantrieb zu verpassen? Stimmt. Für mein-auto-blog bin ich deswegen das neue smart Cabriolet mit E-Antrieb gefahren.

Test: SMART ELECTRIC DRIVE Cabriolet

Frischluft im Quadrat

Mit nur drei Modellen im Portfolio fällt es smart derzeit leicht, auch „alle Modelle“ mit E-Antrieb anbieten zu können. Was aber wirklich verlockend klingt. E-Antrieb oder Benziner, der Kunde hat sowohl beim Zweisitzer ForTwo als auch beim 4+1 Viersitzer „ForFour“ die ökologische Wahl. Wobei es eigentlich gar keine echte Wahl ist. Denn der smart gewinnt als „Elektroauto“ in allen Bereichen. Und das war bereits beim Vorgänger so.

Lautlos schnurrend zieht er tapfer beschleunigend von der Ampel los. Sein 60 kW-Motor drückt mit überzeugenden 160 Nm auf die Hinterachse, für die Stadt ist das mehr als ausreichend. Warum für die Präsentation des feschen „Elektro-oben-offen-Zweisitzers-mit-Grinse-Garantie“ jedoch ausgerechnet Genf ausgewählt wurde – man kann es nicht einmal erahnen. Genf ist die Hölle der individuellen Mobilität. Fies-kurze Grün-Phasen an der Ampel, rüpelige Diplomaten-Limousinen, laut dröhnende Supersize-SUVs, Amok fahrende Roller und Motorradfahrer und ein ewiger Verkehrsstau. Die Verkehrsplaner von Genf scheinen Autofahrer schlicht zu hassen. Und mitten drin das neue smart Cabriolet, dessen E-Variante ab 25.200 € erhältlich ist. Und ich.

Und weil das Chaos auf den Straßen von Genf nicht frustrierend genug erscheint, muss man sich auch noch mit dem Navigationssystem des smart ärgern. Seine französischen Wurzeln scheinen dem gesamten Info- und Entertainmentsystem dauerhaft die Deutsch-Französische Freundschaft ausreden zu wollen. Wie kann man als Automobil-Hersteller so eine fiese Kombination aus unterirdischer Hard- und unausgegorener Software als Serienstand verkaufen? Ernsthaft. Während sich das Navi ständig in der Straßenschlucht von Genf verrechnet, mag man als Fahrer einfach nur noch am Jet D’Eau aussteigen und sich vom nächsten Rollerfahrer erlösen lassen.

Also raus aus der Stadt. Dem angeblich idealen Lebensraum des smart electric drive. Dass sich das Dach binnen Sekunden öffnet, kann man vor der Eisdiele erleben – wer bei gut über 30° im Schatten jedoch seinen Scheitel in die Sonne hält, der findet vermutlich auch das Navigationssystem ganz „okay“. Ich nicht. Also – die dank Glas-Rückscheibe für alle Jahreszeiten sinnvolle Dachlösung wieder fix geschlossen, sich ärgern, nicht per App die Innenraumkühlung bereits vor Ort gestartet zu haben – und dem Rauschen der frischen und kühlen Luft zugehört. Denn das ist so eine Erkenntnis: Wenn man den Motor nicht mehr hört, erscheint alles andere plötzlich viel präsenter.

Auf Landstraßen zoomt sich der E-Smart locker über die 100 km/h-Marke, theoretisch wären 130 km/h machbar, doch ausgerechnet der kleine smart verkörpert die Form der genußvollen Entschleunigung. Dass der E-Zwerg binnen 4.9  aus dem Stand auf Tempo 60 sprintet, dient dem Ego am Stammtisch mindestens so gut wie dem innerstädtischen Dauerduell mit dem Amok-Zweiradfahrern.

Von den gut über 1.1 Tonnen Leergewicht des E-Smart merkt man nichts. Die Lenkung bleibt indirekt, die Federung ganz passabel, verglichen mit vorherigen Generationen jedoch geradezu fantastisch. Es ist eben immer eine Frage des Maßstabs. Dass der Kofferraum wirklich winzig ist, mag man verkraften – etwas anderes hatte ich erst gar nicht erwartet. Dass man jedoch nach Papieren gerade mal 205 Kilogramm Zuladung offeriert, verunsichert den „nicht mageren Habby“ dann doch.

Mit dem 17.6 kWh leistenden Akku soll das putzige Elektro-Cabriolet bis zu 160 km weit kommen. Realistisch erscheinen 90 bis 120 km. Und das wiederum domestiziert den lautlosen Elektro-Floh eben nicht für die Großstadt alleine. Denn nicht nur Genf ist an sich eine – doofe – Großstadt. Von daher, ganz wichtig die Anmerkung vom Autor dieser Zeilen: „Mit 90 Kilometern fährt man auch als Landbewohner locker eine Woche durch“. Und wir auf dem Land, wir haben zumindest einen Parkplatz mit Steckdose und so sind die 3.5 Stunden Ladezeit für uns kein Schrecken. Noch nicht einmal die 6-Stunden an der 230Volt-Haushaltssteckdose.

Nein – der smart als electric drive sollte nicht als Stadtbewohner alleine verstanden werden – er ist der liebenswerte Null-Emissionen-Floh, der die persönliche Mobilität mit einem guten Gewissen verbindet. Dass man dabei am besten eine profunde Ortskenntnis besitzen sollte und man das vom Kooperationspartner gelieferte Martyrium (aka Navi-, Multimediasystem) am besten ignoriert – darf man nicht vergessen. Ebenso wie die Idee: Wenn man sich schon an die frische Luft setzt, sollte man diese auch „rein halten“.

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[tab title=“Technik“]Hersteller: Smart
Typ: Elektroauto
Motor: Fremderregter Drehstrom-Synchronmotor
Leistung: 60 kW (82 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h
Getriebe: Stufenlos
Antrieb: Heckantrieb
Akkutyp: Lithium-Ionen
Akkukapazität: 17,6
Reichweite elektrisch: 155 km
Verbrauch: 13 kWh/100 km laut NEFZ
Lademöglichkeit an Haushaltssteckdose: Ja
Lademöglichkeiten und Steckerarten: Haushaltssteckdose (Schuko); Typ 2-Stecker (Wallbox oder Ladesäule); Schnellladung (ab Frühjahr 2018)
Ladezeit: Haushaltssteckodse: Ca. 6 Stunden; Wallbox: Ca. 3,5 Stunden
Kaufpreis: 25.200 Euro
Batterie im Preis enthalten: Ja[/tab]
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Jaguar F-Pace 25d AWD – Das Empire sized down

Während dem Volkswagen-Konzern sein Diesel-Problem ein ums andere Mal um die Ohren fliegt und Volvo ankündigt, in Zukunft komplett auf Selbstzünder zu verzichten, gehen die Briten einen anderen Weg. Im Jaguar F-Pace 25d zeigt die britische Nobelmarke einen 2.0 Liter Diesel mit 240 PS, der die Lücke zwischen dem 180 PS Diesel und dem 3.0 V6-Diesel mit 300 PS schließen soll. Wir haben den SUV bewegt und klären die Frage, ob es zwingend ein Sechszylinder-Diesel für den hübschen Briten sein muss.

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Zero Touch – Einfach fahren

… und telefonieren. Und SMSen. Und WhatsAppen. Und Musik streamen. Und… Das klingt nach einem teuren Vergnügen. Nach einem Vergnügen, das nach einem Häkchen in einer Optionsliste beim Kauf eines neuen Autos schreit. Doch weit gefehlt: Logitch bietet den Zero Touch an – eine Halterung für das Smartphone, die mit einer App verknüpft ist und ziemlich clever funktioniert. Das System ist herrlich unkompliziert und leicht durchdringen, blitzschnell installiert und bereit für die Nutzung.

zero-touch-information

Die Vernetzung schreitet immer weiter voran. Man liest von bayerischen Automobilherstellern, die das Smartphone mittlerweile als Buttler und Reisehelfer verstehen und noch viele Weitere Schandtaten auf Lager haben. Alles schön und gut, aber die meisten haben nicht das nötige Kleingeld auf der hohen Kante, um sich ein Fahrzeug der Premium-Liga zu kaufen, das einem die Integration des Smartphones in das Auto ermöglicht.

Wenn man seinen alten Liebling – hier gemeint, das Auto! – also ein wenig aufrüsten möchte und sein Smartphone unterwegs nutzen mag, hat Logitch eine spannende Alternative im Angebot. Eine intelligente Handyhalterung mit Sprachsteuerung – und das ohne ein Vermögen auszugeben oder das Auto für den Umbau in die Werkstatt geben zu müssen. Es gibt zwei Varianten: Zum einen kann man die Version des Zero Touch wählen, die an den Lüftungsdüsen angebracht wird und zum anderen ist eine Lösung mit einem Saugnapf erhältlich, die entweder an der Scheibe oder auf dem Armaturenbrett installiert wird.

Danach installiert man schnell die App und legt sein Smartphone auf der Halterung ab. Der Bildschirm ist jederzeit gut ablesbar, da das Telefon aufrecht angebracht werden kann. Wie das funktioniert? Mit Magie! Nein? Okay, Spaß beiseite. Mit einem Magneten. Zufrieden? Gut, denn die Halterung funktioniert bestens: Sobald man das Handy – Bluetooth eingeschaltet – anbringt, verbindet es sich von selbst. Was folgt, ist die einfache Bedienung per  Sprachsteuerung.

Die Idee mit der Sprachsteuerung ist nicht neu – zugegeben. Aber so ausgereift wie beim Zero Touch war sie noch nie. Man muss keine Befehle auswendig lernen und das System nicht anlernen sondern einfach drauflos reden – denkbar einfach. So kann man sprachgesteuert die beste Freundin anrufen, wenn es zu einer längeren Fahrt ins Outlet geht oder seine Textnachrichten beantworten – ganz ohne Hände. Einfach einen Befehl aussprechen und Zero Touch setzt ihn gekonnt um. „Schreib Patrick, dass es heute einen Schmoll… ähm.. Rollbraten zum Essen gibt“, und schon weiß Patrick Bescheid.

Damit aber nicht genug, steuert man per Sprachansage noch weitere Funktionen. Will man gerade nicht mit der Außenwelt kommunizieren, kann man auf Ansage seine Musik hören und sogar Streaming-Dienste anwählen. Für den richtigen Weg quatscht man mit dem Logitech Zero Touch und aktiviert einfach Google Maps oder einen anderen Dienst, der sich auskennt. Zudem kann man seinen Standort einfach per Glympse mit seinen Freunden teilen – alles ohne Berührung, sondern nur über die natürliche Spracherkennung. Für das Aufwecken der App oder das einfache Stummschalten genügt dabei eine einfache Geste – schließlich hat man ja ein modernes Smartphone vor sich.

Unterstützt werden viele kabellose Bluetooth-Systeme im Auto. Voraussetzung ist, dass man ein Android System ab der Version 4.4 verwendet. Eine iOS-Lösung ist noch nicht verfügbar. Das dürfte aber eine Frage der Zeit sein, schließlich ist die Apple-Gemeinde nicht eben klein. Ansonsten bleibt es beim einfach-intelligenten System. Aufstecken und die Aktivierung erfolgt von selbst. Abnehmen und das System trennt sich wieder. Dabei spielt es keine Rolle ob man nun eine oder mehrere Zero Touch System verwendet – zum Beispiel in verschiedenen Fahrzeugen. Schön ist zudem, dass die App andere Smartphone-Funktionen nicht beeinträchtig, wie es manch andere Auto-Apps leider gerne tun.

zero-touch-infos

War sonst noch etwas? Ach ja: Der Logitech Zero Touch verfügt über eine Batterie und erspart einem damit das lästige Kabelverlegen im Auto. Das hat seine Vorteile: Zum einen sieht der Kabelsalat, den man von Ladestationen, mobilen Navigationssystemen und anderen Systemen bislang kannte, furchtbar aus und wird einem somit erspart. Zum anderen stellt die Batterie einen Sicherheitsgewinn dar: Ein Verheddern im Kabel entfällt – so viel ist sicher. Das Schöne ist aber, dass man die Batterie nicht ständig laden muss, da sie bei normaler Nutzung von zwei bis drei Stunden am Tag rund zwei Jahre hält.

Erhältlich ist der Zero Touch ab 59 Euro, was absolut fair erscheint. Schließlich spart man sich einige Tausend Euro für den Kauf eines entsprechenden festen Navigationssystems, das diese Funktionen sonst üblicherweise bietet. Ein paar Tausender mehr spart man sogar, wenn man den Kauf eines neuen Fahrzeugs hinzuaddiert. Und bei der Ausgereiftheit und Funktionalität darf der Logitech Zero Touch ohnehin als günstig eingestuft werden – zumal die App gratis ist.

UND WIR VERLOSEN 3 ZeroTouch!

Und wie spielt man mit?

Einfach unter diesem Artikel kommentieren. Alle Kommentare bis zum 15.10.2016 zählen und nehmen an der Verlosung teil! Gewinnen war nie einfacher! 

Update: Mitsubishi Space Star – Facelift für den Einstiegsjapaner

Ein geschärftes Design, ein aufgewertetes Interieur und optimierte Fahreigenschaften – fertig sind die Zutaten für das Facelift des Mitsubishi Space Star für das Modelljahr 2016. Der Kleinstwagen wurde für seine zweite Lebenshälfte kräftig umgekrempelt und zeigt sich so von seiner besten Seite. Sogar Bi-Xenon-Scheinwerfer gibt es für den kleinen Japaner. Was der Einstiegs-Mitsubishi sonst noch kann, zeigen die folgenden Zeilen.

Mitsubishi-Spacestar-Facelift-2016-Mein-Auto-Blog.de (5)Das Design ist der Vor-Facelift-Variante recht treu geblieben, wirkt nun aber edler und nobler. Dazu tragen die neuen Stoßfänger mit den vergrößerten Lufteinlässen an der Front ebenso bei wie Chromleisten und die optionalen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Standlicht. Für einen dynamischeren Auftritt sorgt die stärker konturierte Motorhaube in Verbindung mit dem aerodynamischen Heckspoiler. Hinzu gesellen sich LED-Rückleuchten und Alufelgen in neuem Design.

Auch innen wirkt der Japaner nun deutlich wertiger. So kann man den Kleinstwagen jetzt mit einem neuen Lederlenkrad mit Chrom- oder Klavierlack-Applikationen bekommen, hinter dem sich die neuen Instrumente verbergen. Sie wirken nun sehr edel und steigern das Ambiente zusätzlich. Hinzu gesellen sich neue, hochauflösende Displays, die mit einer verbesserten Ablesbarkeit gefallen sollen sowie Sitzbezüge mit einer höheren Qualität.

Mitsubishi-Spacestar-Facelift-2016-Mein-Auto-Blog.de (6)

Unter der kurzen Motorhaube des neuen Mitsubishi Space Star werkeln zwei kleine Aggregate. Die 1.0 Liter-Maschine generiert 71 PS, während der größere 1.2 Liter-Motor 80 PS bereitstellt. Kombiniert werden beide mit einer Fünfgang-Handschaltung. Optional kann man für den größeren Antrieb ein stufenloses CVT-Getriebe bekommen, das zur Komfortsteigerung beitragen soll. All das spricht nicht gerade dafür, dass der Japaner eine Ausgeburt an Sportlichkeit ist, aber das ist auch gar nicht weiter schlimm, schließlich muss nicht jedes Auto ein vermeintlicher Sportler sein, wie es heute modern ist. So geizt der Space Star etwa bei den Verbräuchen, die  zwischen 4,0 und 4,3 Litern im Drittelmix liegen. Damit liegt der CO2-Ausstoß unter 100 g/km – alle Achtung. Damit aber doch etwas Fahrspaß aufkommt, wurde das Fahrwerk modifiziert. Es soll nun mehr Fahrspaß und Handlichkeit bei gleichzeitig verbessertem Federungskomfort bieten.

Ausstattungsseitig hat sich auch etwas getan: grundsätzlich aufgegliedert in drei Linien – Basis, Plus und Top – kommen zum Start noch die Einführungsmodelle Intro Edition und Intro Edition + hinzu. Bei letzterer ist das Infotainment-System „Smart Link Navigation” immer mit dabei und ermöglicht die Smartphone Integration entweder per Android Auto oder Apple CarPlay. Zudem wartet es mit einer Sprachsteuerung, einer SD-Kartenavigation von TomTom, einer Bluetooth Freisprecheinrichtung sowie einem Audiosystem mit Bluetooth Musikstreaming und einem USB-Anschluss auf. Wem das noch nicht genügt, der kann sich zudem über das digitale Radio freuen, das zusammen mit den anderen Funktionen über den 6,5 Zoll Touchscreen gesteuert wird.

Ein großes Thema, speziell bei Kleinstwagen, ist die Sicherheit – immerhin verfügen diese in der Regel nur über eine geringe Knautschzone. Deshalb fährt der Space Star mit der patentierten Karosserie-Sicherheitsstruktur RISE vor. Weitere, serienmäßige Bestandteile sind sechs Airbags, ABS inklusive eines Bremsassistenten, ein Reifendruck-Kontrollsystem, ESP sowie eine Traktionskontrolle. Außerdem kann man sich stets auf den kleinen Japaner verlassen: Bereits im Basispreis von 9.990 Euro ist eine Fünfjahres-Neuwagengarantie inklusive einer kostenlosen Mobilitätsgarantie inbegriffen. In der Topversion für 16.490 natürlich auch.

 

Update: Aktuell bietet Mitsubishi den neuen Space Star zum gleichen Preis wie den Vorgänger an! Los geht es damit bei 7.990 €.

Uconnect im Alfa Romeo MiTo

Ein 2014er Novum im Alfa Romeo MiTo ist das neue Infotainmentsystem U-connect. Es beinhaltet als Teil der Serienausstattung von Alfa Romeo MiTo Turismo und Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde ein Radio, einen MP3-fähigen CD-Player, eine Bluetooth-Freisprechanlage inklusive Sprachsteuerung für Mobiltelefone und die digitalen Eingänge AUX-IN und USB. Das Unterhaltungsprogramm kann von externen Speichern außerdem über Bluetooth-Verbindung abgespielt werden. Darüber hinaus lässt sich der Funktionsumfang um den digitalen Radioempfang (DAB) sowie ein Navigationssystem erweitern. Alle anderen Varianten des Alfa Romeo MiTo können optional mit Uconncet ausgestattet werden.

Bedient wird Uconnect intuitiv über einen fünf Zoll großen Farb-Touchscreen, zwei praktische Drück-/Drehregler, vier Tasten mit oft genutzten Funktionen im oberen Bereich des Gerätes und fünf weiteren Tasten für die Hauptmenüs. Klingt einfach und das soll es auch sein – Uconnect gibt keinem Bediener Rätsel auf und lenkt damit vor allem nicht vom Verkehrsgeschehen ab. Und weil diese intuitive Bedienung System hat, bietet Uconnect die in dieser Fahrzeugklasse bisher einmalige Funktion des SMS-Readers, über den eingehende Sprachnachrichten der gekoppelten Smartphones vorgelesen werden.

Uconnect steht für den Alfa Romeo MiTo optional auch mit integriertem Navigationssystem zur Verfügung. In Kombination mit dem zusammen mit TomTom entwickelten Navigationssystem kommen neben der Sprachsteuerung weitere Funktionen hinzu. Dazu gehören die GPS-Routenführung, IQ-Routen (schlägt die Routen vor, die aufgrund der real erzielbaren Durchschnittsgeschwindigkeiten am schnellsten zum Ziel führen) und das Infotraffic-System mit Aktualisierungen der Verkehrslage in Echtzeit.

Alfa romeo MiTo 06 Modelljahr 2014

Pressemeldung

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blogger infotainment vergleich

Blogger-Infotainment-Vergleich

Was passiert wenn man 3 Blogger und 3 aktuelle Premium-Fahrzeuge auf einem Parkplatz versammelt? Ganz klar: Sie stellen einen Vergleich an und bloggen später darüber. In diesem Fall gab es nur ein Thema: Es sollte im die Infotainment-Systeme gehen.

Ich war auch vor Ort – habe mich jedoch lieber mit fotografieren und fahren beschäftigt 🙂 – ich bin ja nicht so der Experte, der binnen weniger Minuten ein Navi-System beurteilen kann. Ich brauche da immer länger. Am Besten man fährt mal 1.000 km oder 14 Tage mit einem Auto – dann kennt man auch alle nervigen Nachteile und die besonderen Gimmicks.  Ich nenne das dann einen Fahrbericht und habe einige im Blog 😉 – und im übrigen konnte der Hersteller, den ich bevorzugt beurteilen wollte,  kein Fahrzeug stellen – also blieb ich eher in der Beobachter-Rolle.

Blogger-Infotainment-Vergleich

Mit vor Ort waren jedoch 3 andere Blogger die nun auch ihre Beiträge fertig gestellt haben.

  1. Benny Hiltscher von bimmertoday.de
  2. Enno Reddies von QARSI.de
  3. Robert Basic von buzzriders.com
Die ursprüngliche Idee kam von Robert Basic und es fanden sich schnell ein paar Blogger, die großes Interesse an diesem Vergleich hatten. Getroffen haben wir uns in Frankfurt an einem wirklich schönen Sonntag.
Für mich persönlich stand nach wenigen Minuten bereits fest, welcher Hersteller meine persönliche Präferenzen im Bereich Entertainment und Navi gewinnen würde: Ganz klar der Audi A6 und sein wunderbar logisch aufgebautes System. Zusammen mit dem perfekt platzierten Dreh-, Drücksteller und der wunderbar grafisch aufbereitetet Grafik-Darstellung spricht mich dieses System sofort an.
Dabei gibt es einen echten Mangel am Audi-System – den auch ich so nie erwartet hätte, hierzu findet Ihr eine vollständige Beschreibung bei Robert im Blog.
Ziemlich genial fand ich persönlich im BMW allerdings den Monitor. Nicht nur die schiere Größe, sondern auch die perfekte Platzierung – genial – allerdings finde ich die Menüführung im Audi als auch im Mercedes-Benz CLS deutlich logischer und leichter zu verstehen.
Der Mercedes-Benz CLS war ganz klar eine Enttäuschung in Sachen „Displaygröße“ und Auflösung. Hier bleibt nur auf das E-Klasse Facelift zu warten, bzw. auf die neue S-Klasse. Ich gehe davon aus, dass die Stuttgarter dann eine vollständig neue Generation ihres  Infotainment-Systems präsentieren werden.
Das riesige Display im BMW 7er
Das riesige Display im BMW 7er
Noch immer groß, das Display im Audi
Noch immer groß, das Display im Audi
Im Vergleich, das kleinste Display
Im Vergleich, das kleinste Display im Mercedes

Kommentare zu den Beiträgen der Kollegen:

Zitate aus den Beiträgen der drei Blogger:

Was ist aber mit Internet im Auto? Hier glänzt keiner von den drei Anbietern. Speziell zuMercedes habe ich mich schon mal geäußert. Auch bei Audi und BMW ist die Anmutung und Bedienbarkeit ein Trauerspiel, ob es nun ums Surfen geht oder die Ansteuerung von Apps wie Facebook. Alle drei liegen nahe beieinander, was die Blöße der Blöße angeht. Immerhin ist da schon mal etwas, was darauf hoffen läßt, dass es sich langsam bessert (wie z.B. der neue Ansatz in der A-Klasse).  Robert Basic

Ich bin hier völlig bei Robert und finde es immer wieder frustrierend wie wenig „Smartphone“ Cleverness in den Automobilen steckt. Es ist für mich völlig unverständlich weswegen die Automobil-Hersteller mit ihren Propriotären-Lösungen den aktuellen Trends so hinterher hinken. Es sollte einem Premium-Automobilhersteller möglich sein, eine Lösung zu implementieren, die aktueller Smartphone-Technik nicht Meilen hinterher hinkt.

Dafür überzeugt das BMW Assist genannte System, das via Mobilfunkverbindung jederzeit Kontakt zu einem Call-Center herstellen kann. Wer also unterwegs nach einem pakistanischen Restauruant sucht, kann einfach im München durchklingeln und sich eines empfehlen lassen. Und die Navi-Daten werden auf Wunsch direkt ins System übertragen. Eine wirklich eindrucksvolle Spielerei, die weder der Audi noch der Mercedes bieten konnten – aber bald werden, denn beide Hersteller arbeiten an ähnlichen Systemen. Ach ja, die Sprachsteuerung des 7er ist sehr verständnisvoll und speist die gesprochenen Infos am schnellsten und zuverlässigsten ins System ein. Enno Reddies

Auch hierzu meine Zustimmung. Diese Variante der „Benutzerführung“ ist schon sehr elegant, wenn auch knapp an der Grenze zur Dekadenz.  Auch hier wieder der Hinweis zu Techniken in Smartphones. Hier sind wunderbare Lösungen auf dem Markt. Von der funktionierenden Sprachsteuerung bis hin zur Vernetzung aller Daten-Endgeräte mit einem Account. So etwas wäre auch im Auto sinnvoll.  Von der Routen-Navigation am PC bis hin zur Musik-Sammlung in der Cloud. Tausend Möglichkeiten – aber es sieht so aus als wären sich die Hersteller selbst im Weg.  Es will noch keiner Abschied nehmen von seiner „CI“ von seiner eigenen Multimedia-Darstellung und den Bedienphilosophien – dabei haben es zwei Giganten am Markt der Cloud- und Smartphone-Technik doch vorgemacht.

Der erste Automobil-Hersteller der hier auf den Zug aufspringt wird im Rennen um die „User-Experience“ im Automobil gewinnen.

Es fehlt noch ein Beitrag im Auszug:

Deutlich schneller lässt sich die Zieleingabe mit Hilfe der Spracheingabe bewältigen: Im BMW vergingen vom ersten Drücken der Spracheingabe-Taste am Lenkrad bis zum Start der Navigation zu einer vollständigen Adresse inklusive Hausnummer rund 30 Sekunden, der Mercedes ließ sich etwas mehr Zeit. Der Audi hatte in dieser Disziplin unübersehbare Schwierigkeiten, bietet dafür aber als einziger im Testfeld noch eine weitere Option zur Zieleingabe: Auf einem kleinen Touchpad können Buchstaben und Zahlen ebenfalls eingegeben werden, deutlich schneller als mit der üblichen Auswahl per MMI-Controller ist man so aber nicht. Benny Hiltscher

Auch hier gebe ich Benny gerne recht. Wie flink und zuverlässig das BMW-System per Spracheingabe zu bedienen war, dass hat wirklich beeindruckt. Aber auch hier lohnt der Blick hinüber zu den Smartphone-Profis, da klappt diese Technik beängstigend gut – es spricht eigentlich nichts dagegen die Technik von Apple oder Google direkt in die Fahrzeuge zu übernehmen.

Die Hersteller fürchten den Verlust der eigenen „Experience“ – ich denke, es ist viel mehr die Chance die Benutzung von Infotainment im Fahrzeug intuitiver und sicherer zu gestalten!

 

Als Fazit bleibt:

3 Automobil-Hersteller, 3 Blogger und 3 Infotainment-Systeme zusammen an einem Ort zusammen zu bekommen war eine wirklich gute Idee – und am Ende kamen einige völlig neue Eindrücke zusammen.

Jetzt solltet ihr Euch die Beiträge der drei Blogger durchlesen:

BMW trifft Audi und Mercedes im Blogger-Infotainment-Vergleich 2012

BMW trifft Audi und Mercedes im Blogger-Infotainment-Vergleich 2012http://www.bimmertoday.de/2012/10/17/infotainment-test-vergleich-bmw-audi-mercedes-2012-navigation-mmi-idrive-command-biv2012/Wer heute ein neues Auto kauft, legt nicht selten auf Dinge Wert, die noch vor wenigen Jahren als völlig nebensächlich angesehen wurden. Während praktisch alle heute erhältlichen…
Alleskönner und Unterhaltungskünstler – Audi, BMW und Mercedes im Blogger-Infotainment-Vergleich 2012

Alleskönner und Unterhaltungskünstler – Audi, BMW und Mercedes im Blogger-Infotainment-Vergleich 2012http://www.qarsi.de/motoren-a-technik/4595-alleskoenner-und-unterhaltungskuenstler-audi-bmw-und-mercedes-im-blogger-infotainment-vergleich-2012.htmlWer sich heute für ein Fahrzeug aus der deutschen Oberklasse entscheidet, bekommt für viel Geld viel Leistung. Und vor allem viele technische Spielereien, die das Fahrerlebnis…
Dreikampf der Infotainment-Systeme: Audi vs. BMW vs. Mercedes | Buzzriders

Dreikampf der Infotainment-Systeme: Audi vs. BMW vs. Mercedes | Buzzridershttp://www.buzzriders.com/2012/10/dreikampf-der-infotainment-systeme-audi-vs-bmw-vs-mercedes/Es fanden sich mehrere Blogger zusammen, um die Infotainmentsysteme der drei führenden Premiummarken Deutschlands zu vergleichen. Hierzu fuhren komplett ausgestattete BMW 7, ein…