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Erste Fahrt: Škoda Octavia Facelift

Škoda Octavia Facelift im Fahrbericht

Digitaler Allrounder

Der bereits seit 1996 in seiner zweiten Phase produzierte Kompakte aus Tschechien fährt seit 2012 in die dritte Generation. Mehr als fünf Millionen verkaufter Einheiten zeigen auf, welchen wichtigen Patz der Octavia in der Produktpalette der Autobauer aus Mladá Boleslav inne hat. Kurz vor seinem Wechsel in die nächste Generation erfährt der Octavia nicht nur sein turnusgemäßes Facelift. Mit kleinen kosmetischen Veränderungen, aber in erster Linie einem umfangreichen Umstieg in die digitale Welt sollte sich der zukünftige Škoda Kunde vertraut machen. Damit steuern die Tschechen auf Kurs des momentanen Trends: Digitalisierung des Cockpits und das Einbinden von Fahrerassistenzsystemen, die man sonst nur aus der Oberklasse kennt. Ein weiterer Schritt zum automatisierten Fahren. Vier Benzin-, vier Dieselmotorisierungen und einmal Erdgasbetrieb im Motorraum umfasst das Angebot, das Škoda Deutschland ab sofort in seinen Autohäusern zur Verfügung stellt. Die Octavia 3.2 Limousine ist ab 17.450  und die Combi Version ab 18.150 Euro erhältlich.

Leicht verlängerter Octavia

Der Wagen steht wie schon zu Beginn seines Zyklus 2012 betont kräftig auf der Straße. Zusätzlich spendierten die Designer aus unserem Nachbarland ihrem Kompakten zwei weitere Scheinwerfer und Lufteintrittsöffnungen mit einer Wabenstruktur. Die neu angeordneten äußeren Scheinwerfer zeigen sich für das Abblendlicht verantwortlich. Die inneren, spitz zum Kühlergrill zulaufenden für das Fernlicht. Die Optik der breit wirkenden Heckpartie wird von einem neuen Stoßfänger und LED-Leuchten unterstützt. Resultat der zwar nur geringfügigen Veränderungen sind veränderte  Außenmaße. In der Folge wuchsen die Limousine in der Länge um 11 mm und der Combi um 8 mm auf jeweils 4.67 Meter.

Der Combi zeigt sich um 8 mm verlängert.

Digitalisierung mit großem Innenraum

Beide Karosserievarianten – Limousine und Combi – standen im Schnelldurchlauf vor einigen Tagen vor den Toren Portos (Portugal) zum Test parat. Beim Einsteigen treffen wir außer auf eine solide Verarbeitung auf hochwertiges Material. Das Armaturenbrett zeigt sich aufgeräumt und bietet alle wichtigen Informationen für den Fahrer. Das bereits zur neueren Generation gehörende Infotainmentsystem lässt sich auch für nicht geübte Skoda-Fahrer intuitiv bedienen. Je nach Ausstattung (zwischen 6,5 und 9,2 Zoll) sitzt das im Glas-Design erscheinende Display äußerst prominent in der Mitte der Konsole. Über die integrierte WLAN Anbindung lassen sich Apps des Skoda Media Command per Tablett oder Smartphone steuern. Das großzügige Raumgefühl bleibt dem Octavia im Update seiner dritten Generation weiterhin erhalten. Passagiere genießen sowohl auf den Frontsitzen als auch im Fond Sitzkomfort mit ordentlicher Beinfreiheit. Selbst Reisen mit üppigem Gepäck wäre in der Limousine gewährleistet. Dies unterstreicht  das Kofferraumvolumen des Viertürers mit 590 Liter bei voller Bestuhlung. Sind die Rücksitze umgeklappt, wächst das Volumen auf ordentliche 1.580 Liter an. Ist man mit dem Combi unterwegs, steht ein Kofferraumvolumen von 610 – 1.740 Litern zur Verfügung. Großeinkauf in der Kompaktklasse leicht gemacht.

Digital moderne Anmutung.

Bewährte Motorisierung

Beide Karosserievarianten bietet Škoda strukturiert mit jeweils vier TSI Benzinern, vier TDI Diesel und einem 1,4 Liter TSI G-TEC für Erdgasbetrieb an. Zu den bekannten Benzin Aggregaten 1.2 TSI (63 kW / 86 PS), 1.4 TSI (110 kW/150 PS) und 1.8 TSI (132 kW/180 PS) reiht sich das seit letztem Jahr präsentierte Einstiegs-Highlight, der 1.0 TSI (85 kW/115 PS). Der neue Turbo-aufgeladene Dreizylinder kann sowohl mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe als auch mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden. Beide Antriebe sind Škoda Eigenproduktionen aus Tschechien. Die 1.8 Liter Motorisierung ist außerdem mit einem Allradantrieb (kombiniert mit Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe) bestellbar. Im Dieselbereich setzt Škoda auf Kontinuität und liefert den Octavia ohne Veränderung der Motorenpalette aus. Der 1.6 TDI (66 kW/90 PS und 85 kW/115 PS) und 2.0 TDI (110 kW/150 PS und 135 kW/186 PS) können mit einem Fünf-Gang- und Sechs-Gang-Schaltgetriebe sowie einem Sechs-Stufen- und Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe ausgerüstet werden. Beim 2.0 Liter Aggregat steht auch hier ein Allradantrieb zur Verfügung.

Starke Benzin- und Dieselmotorisierung.

Niedriger Einstieg

Auf unseren Testfahrten zwischen Porto und dem ca. 100 Kilometer entfernten Ílhavo fuhren wir ausschließlich den meistbestellten 1.4 Liter TSI Benziner, der seine ohnehin gute Performance um das ein und andere mal durch seinen guten und souveränen Anzug mit leisem Sound bestätigte. Dank seiner direkten ansprechenden Lenkung führte uns der Combi sehr agil durch den urbanen Verkehr. Er meisterte dabei sowohl die schlechten Straßenverhältnisse als auch schnelle Lastwechsel und vermittelt ein sicheres Gefühl. Die präsentierten Tiefstverbrauchswerte von kombinierten 5,0 Liter (entsprechen 116 Gramm CO2 Ausstoß) sind an dem Tag der Veranstaltung leider nicht zu prüfen. Im Punkto Ausstattung gestalten Škodas Verantwortliche sowohl Limousine als auch Combi gleichermaßen: Die vier üppig bestückten Ausstattungslinien heißen: „Active“, „Ambition“, „Style“ und „L&K“. Startet die Limousine noch mit dem „Active“ bei einem Preise von 17.450 Euro, ist das Combi-Chassis bereits ab 18.150 Euro zu haben. Durch eine moderate Aufpreispolitik enden die Limousine mit der Ausstattung „L&K“ bei einem Preis von 36.160 Euro und der Combi bei 36.860 Euro.

Lifestyle Charakter ist geboten.

Moderne Fahrerassistenzsysteme

Das Thema Fahrerassistenzsysteme geht Škoda mit zwei unterschiedlichen Verkaufsstrategien an. Alle Systeme sind sowohl in Ausstattungspaketen als auch einzeln zu ordern. Hierzu gehören Systeme wie der adaptive Abstandsassistent (unterschieden wird das System im Regelbereich bis 160 km/h oder 210 km/h), Spurwechselassistent, Spurhalteassistent, Anhängerrangierassistent, Parksensoren vorn und hinten und ein Ausparkassistent. Generell serienmäßig ausgeliefert wird der Octavia mit „Green tec“, einer Start-Stopp-Automatik inklusive Bremsenergie-Rückgewinnung, LED-Tagfahrlicht und dem Škoda Care Connect. Das „Care Connect“ beinhaltet eine SOS-Notruffunktion (automatische Aktivierung bei einem Unfall mit Airbagauslösung), Mobilitätsservice (Verbindungsmöglichkeit zur Hilfe im Pannenfall), Informationsservice (Verbindungsmöglichkeit zur Hotline für Fragen zu Fahrzeugfunktionen), kostenloser Fahrzeugfernzugriff für 1 Jahr mit Zugriffsmöglichkeit auf Fahrzeugdaten und -funktionen per Smartphone (z. B. Parkposition, Warnblinkanlage einschalten, aktueller Status der Tankfüllung.

Starker Auftritt, nicht nur von vorn.

Fazit: Mit dem Octavia bietet Škoda eine bestechend gute Alternative im viel umkämpften C-Segment. Dabei trumpft der tschechische Kompakte nicht nur mit Effizienz und Fahrspaß auf. Das Preis-/Leistungsverhältnis des Octavia (Limousine und Combi) wird es seinen Kunden leicht machen, eine positive Kaufentscheidung zu treffen.

Alternative im C-Segment.

Der Škoda Octavia startet digital durch und bereitet sich auf das nächste „Fahrlevel“ vor. Grundsolide bietet er dabei Fahrspaß mit viel Innenraumkapazität und Flexibilität an. Als Alternative nicht nur im Mutterkonzern nicht mehr wegzudenken.

Text: Stefan Beckmann, Bild: Stefan Beckmann und Hersteller

Skoda Octavia Facelift – Der Konkurrent

Er war zwar bislang schon der Musterschüler bei Skoda, doch nach einer gewissen Zeit muss einfach ein Facelift her. Bitteschön, da ist es: Der Skoda Octavia schaut nicht mehr aus zwei konzentriert dreinblickenden Augen mit langem Liedstrich, sondern hat nun ein Vier-Augen-Gesicht bekommen. Das mag einem gefallen oder eben nicht – an den Qualitäten des tschechischen Kompakten hat das nichts geändert…

Erste Fahrt: Der neue Škoda Octavia 1.0 TSI – 3 Zylinder

Beim Werben um mehr verkaufte Stückzahlen wird das Angebot an attraktiven Einstiegsmodellen immer größer. Škoda rüstet in diesem Fall seinen Bestseller Octavia, der sich seit 2013 bereits in der dritten Generation auf dem europäischen Markt präsentiert, mit dem im Volkswagen Konzern bekannten 1.0 Liter TSI Aggregat auf und setzt ein deutliches Ausrufezeichen. Aus Sicht der Autobauer aus Tschechien möchte man hier einem Trend entsprechen, der sich seit einiger Zeit abzeichnet. „Der Kunde entscheidet sich eher für ein gut ausgestattetes Modell im nächst niedrigeren Segment, als für das Basismodell eines höheren Modells“, so die Verantwortlichen aus der Nähe von Prag. Die ab sofort bestellbare technische Konstellation des Octavia ist für € 19.090 bei der Limousine und € 19.750 beim Kombi erhältlich.

Der neue Škoda Octavia 1.0 TSI im Fahrbericht

Großes Auto, großer Motor, Schnee von gestern

Der Wagen steht wie schon von Beginn seines Zyklus` 2013 betont kräftig auf der Straße, denn am Design wurde auch im Hinblick auf das Modelljahr 2017 nichts geändert. Schmale Scheinwerfer enden in einer feinen Sicke, die sich über das gesamte Fahrzeug hinwegzieht. Beide Karosserievarianten – Limousine und Kombi – standen im Schnelldurchlauf zu Beginn dieser Woche vor den Toren Prags zum Test parat. Beim Einsteigen treffen wir außer eine solide Verarbeitung auf hochwertig wirkende Materialien. Das Armaturenbrett zeigt sich stets aufgeräumt und bietet alle wichtigen Informationen für den Fahrer. Das bereits zur zweiten Generation gehörende Infotainmentsystem lässt sich auch für nicht geübte Škoda-Fahrer intuitiv bedienen. Über die integrierte WLAN Anbindung lassen sich Apps des Škoda Media Command per Tablett oder Smartphone steuern. Die diversen Services dienen gemäß interner Marktforschung nachhaltig der Kundenbindung. Das großzügige Raumgefühl bleibt dem Octavia in der dritten Generation weiterhin erhalten. Passagiere auf den Frontsitzen wie auch im Fond genießen Sitzkomfort mit ordentlicher Beinfreiheit. Selbst ein Reisen mit ausreichend Gepäck wäre in der Limousine gewährleistet. Dies unterstreicht  das Kofferraumvolumen des Viertürers mit 590 Liter bei voller Bestuhlung.

Auch mit nur einem Liter ein starker Auftritt
Auch mit nur einem Liter ein starker Auftritt

Der 1.2 Liter 110 PS fällt weg

Die bisherige Einstiegsmotorisierung mit dem 1.2 Liter TSI und der Leistungsstufe 81 kW  (110 PS) wird mit sofortiger Wirkung ersetzt. Die zweite Leistungsstufe des 1.2 TSI mit 63 kW (86 PS) bleibt dem Kunden als absolutes Basismodell noch erhalten. Nach Auslastung des Werkes in der Nähe von Prag wird auch für dieses Aggregat das „Aus“ kommen. Dann soll für die neue Motorisierung des immerhin 50.000 Einheiten mal im Jahr verkauften Octavias ein Anteil von 15 Prozent erzielt werden. Demnach präsentiert sich der Octavia mit vier Benzin- und zwei Diesel Motorisierungen. Zu den bereits erhältlichen Benzin Aggregaten 1.2 TSI (63 kW / 86 PS), 1.4 TSI (81 kW/110 PS und 110 kW/150 PS) und 1.8 TSI (132 kW/180 PS) reiht sich das Einstiegs-Highlight, der 1.0 TSI (85 kW/115 PS). Der neue Turbo-aufgeladene Dreizylinder kann sowohl mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe als auch mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden. Beide Antriebe sind Škoda Eigenproduktionen aus Tschechien. Die Dieselvarianten blieben von jeglichen Veränderungen verschont. Der 1.6 TDI (66 kW/90 PS und 81 kW/110 PS) und 2.0 TDI (110 kW/150 PS) können mit einem Fünf-Gang- und Sechs-Gang-Schaltgetriebe sowie einem Sechs-Stufen- und Sieben-Stufen-Doppelkupplungstetriebe  ausgerüstet werden.

Škoda Museum in Mladá Boleslav
Škoda Museum in Mladá Boleslav

Auf unseren Testfahrten zwischen Prag und dem in Mladá Boleslav gelegenen Škoda Museum fuhren wir ausschließlich den neuen 1 Liter Dreizylinder, der uns ein um das andere mal durch seinen sehr guten Anzug mit knorrigem Sound überrascht. Dabei führt er dank seiner direkt ansprechenden Lenkung sehr agil durch den urbanen Verkehr. Er meistert sowohl die schlechten Straßenverhältnisse als auch schnelle Lastwechsel und vermittelt ein souveränes Gefühl. Die präsentierten Tiefst-Verbrauchswerte von 4,5 Liter (entsprechen 105 Gramm CO2 Ausstoss) sind an dem Tag der Veranstaltung leider nicht zu prüfen.

1 Liter Motor in allen Ausstattungsvarianten

Die neue 1.0 TSI Motorisierung findet sich in den drei angebotenen Ausstattungslinien „Active“, „Ambition“ und „Style“ wieder.  Serienmäßig wird der Hubraum kleinste Motor mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Wer mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe entspannt cruisen möchte, muss einen Aufpreis von  € 1.800 in Kauf nehmen. Der Preisunterschied zwischen 4-Türer und Kombivariante liegt bei ca. € 660.

Eine Limousine mit viel Platz im Kofferraum
Eine Limousine mit viel Platz im Kofferraum

Fazit: Einsteiger mit höherem Niveau !

Mit dem 1.0 Liter Dreizylinder bietet Škoda einen bestechend guten Einstieg ins viel umkämpfte C-Segment. Dabei trumpft der Octavia nicht nur mit Effizienz und Fahrspaß auf. Das Preis-/Leistungsverhältnis des Tschechen wird es seinen Kunden leicht machen, eine positive Kaufentscheidung zu treffen.

Gutes Einstiegsniveau - der 1.0 Liter Octavia mit drei Zylinder
Gutes Einstiegsniveau – der 1.0 Liter Octavia mit drei Zylinder

Wer beim Motor, aber nicht bei der Ausstattung sparen will, ist mit dem Škoda 1.0 Liter Dreizylinder – TSI gut beraten.  

Text und Bild: Stefan Beckmann

Skoda Euro Trek 2016 – Abenteuer Donau

„Ich seh‘ schon die Welt“, jauchzt das Kind vor mir im Flugzeug und drückt sich die Nase an der ziemlich stumpfen Scheibe der alten Boenig 737 platt. Schon beim Landeanflug auf Sibiu, dem ehemaligen Hermannstadt, wird deutlich, warum Skoda sich die touristisch eher weniger beachtete Region zwischen Siebenbürgen, Transsilvanien und der Walachei für die EuroTrek-Tour 2016 ausgesucht hat: Wald, Berge, kurzum Natur, in der sich vermutlich nicht nur Has’ und Igel „Gute Nacht“ sagen. Und das soweit das Auge reicht.

Diese Natur will der Skoda Octavia bezwingen, von Sibiu bis ans Schwarze Meer führt unsere Route. Dafür hat sich der Mittelklässer extra seinen Abenteuer-Anzug namens Scout angezogen. Die nur als Kombi erhältliche Version setzt, sichtbar und gattungstypisch, auf etwas Offroad-Chic in Form von Plasteanbauteilen. Die allein helfen allerdings abseits der befestigten Wege – und auch auf so manchen offiziellen rumänischen Straßen – nicht viel. Hier machen sich die drei Zentimeter mehr Bodenfreiheit gegenüber dem Standard-Octavia bezahlt. Auch die damit einhergehenden größeren Böschungswinkel schaden nicht, wenn man durch tiefe Schlaglöcher und vom Regen ausgespülte Pfade braust, die gleichermaßen die Feder-Dämpfer-Abstimmung und die Rückenmuskeln der Passagiere auf eine harte Probe stellen. Damit den Kombi Split, Schotter und hohes Gras nicht zu sehr am Bauch kitzeln, setzt der Octavia Scout außerdem serienmäßig auf ein Schlechtwege-Paket, das für besseren Unterbodenschutz sorgt.

Der Skoda Euro Trek führte 2016 von Sibiu ans Schwarze Meer
Der Skoda Euro Trek führte 2016 von Sibiu ans Schwarze Meer

Am meisten aber profitiert der 4,69 Meter lange Skoda vom beim Scout serienmäßigen Allradantrieb, der die Kraft des 135 kW/184 PS starken Zwei-Liter-Diesels (ab 32.950 Euro) mittels Lamellenkupplung bedarfsgerecht auf alle vier Räder verteilt. Alternativ stehen zwei schwächere Selbstzünder (81kW/110 PS und 110 kW/150 PS) sowie eine Benziner mit 132 kW/180 PS in der Scout-Variante beim Händler. Die Top-Version stellt 380 Newtonmeter bereit, die, verwaltet von einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, bei 1.750 Umdrehungen bereit stehen und dafür sorgen, dass der 1,6 Tonnen schwere Tscheche auch im unwegsamen Gelände seinen Weg geht. Ein spezieller Offroad-Modus, der die bekannten Fahrprogramm Eco, Normal und Sport ergänzt, bereitet Motor, Getriebe und vor allem die Regelsysteme auf den Ausflug ins Gelände vor.

Sein Talent unter Beweis stellen kann der Octavia Scout schon kurz hinter der Stadtgrenze Sibius. Die vor fast 900 Jahren von deutschen Siedlern gegründete Stadt ist das kulturelle Zentrum Siebenbürgens, das sich bis zu den Karpaten erstreckt und von dieser massiven Bergkette nahezu umschlossen ist. Was für die ersten Siebenbürger Sachsen ein schier unüberwindbares Hindernis auf dem Weg zum Schwarzen Meer gewesen sein muss, ist für den Skoda der perfekte Abenteuerspielplatz. Zahlreiche Schotterpisten und Feldwege schlängeln sich querfeldein durch die Berge, deren über zweieinhalbtausend Meter hohe Gipfel auch im Frühjahr noch schneeweiß glitzern. Der Regen der vergangenen Tage hat sein Übriges getan, den Skoda auf die Probe zu stellen. Tiefe Pfützen und matschige Pfade meistert der Kombi aber mit Bravour und einer ordentlichen Portion Souveränität. Von der profitiert Otto-Normal-Fahrer freilich auch zuhause, sei es auf dem Weg zur Skihütte oder einfach nur auf nasser oder verschneiter Fahrbahn.

Vorbei an Schloss Bran, wo der Erzählung Bram Stockers nach Graf Dracula hausen soll, geht es über die mitunter stark ausbesserungsbedürftigen Straßen transsilvanischer Dörfer
Vorbei an Schloss Bran, wo der Erzählung Bram Stockers nach Graf Dracula hausen soll, geht es über die mitunter stark ausbesserungsbedürftigen Straßen transsilvanischer Dörfer

Vorbei an Schloss Bran, wo der Erzählung Bram Stockers nach Graf Dracula hausen soll, geht es über die mitunter stark ausbesserungsbedürftigen Straßen transsilvanischer Dörfer immer weiter in Richtung Osten. Spurhalteassistent und Abstandstempomat braucht man hier nicht – allenfalls der City-Notbremsassistent könnte helfen, wenn wieder einmal einer der unzähligen freilaufenden Hunde meint, vor’s Auto rennen zu müssen. Mit jedem Meter verschwinden die hohen Berge mehr und mehr im Rückspiegel und weichen sanften Hügeln – und einer Hängebrücke, die nur minimal breiter ist, als der Skoda. Mit reichlich Augenmaß und noch mehr Mut überwinden wir auf knarzenden Holzplanken den Abhang, um kurz drauf vorgeführt zu bekommen, wie man’s richtig macht. Egal ob mit dem alten Dacia-Pick-up oder einem der zahlreichen Pferde- und Eselfuhrwerke, die hier zum alltäglichen Straßenbild zählen: Die Einheimischen brettern über die rund 300 Meter lange Brücke, als wäre sie eine bestens ausgebaute Autobahn.

Ein paar hundert Kilometer liegen noch vor uns. Auf staubigen Pisten, die auch dem Skoda-Navigationssystem größtenteils fremd sind, geht es ans Ufer der Donau, die hier nur per Fähre zu überqueren ist. Kaum haben wir wieder festen Boden unter den Füßen, tut sich die weite Landschaft des Donaudeltas auf. Ein schier unendliches Sumpfgebiet – die größte von Schilfrohr bedeckte Fläche der Welt – und Heimat unzähliger Mücken. Die Gegend ist durchzogen von den inzwischen drei Armen des längsten europäischen Flusses: Chilia, Sulina und Sfantu Gheorghe, die sich immer weiter verzweigen und die Landschaft wie ein Netz überspannen. Wüsste man es nicht besser, könnte man sich fast in den Everglades im Süden Floridas wähnen.

Am meisten aber profitiert der 4,69 Meter lange Skoda vom beim Scout serienmäßigen Allradantrieb
Am meisten aber profitiert der 4,69 Meter lange Skoda vom beim Scout serienmäßigen Allradantrieb

Der einst so mächtige Strom hat von seinem Ursprung östlich von Donaueschingen, wo Brigach und Breg zusammenfließen, bis hier, ins weitverzweigte Donaudelta, über 2.800 Kilometer zurückgelegt hat. Und so langsam keimt ins uns die Frage auf: Warum haben wir die Donau eigentlich nicht auf ihrer gesamten Reise begleitet? Auf den langstreckentauglichen Sesseln des Skoda Octacia Scout wäre das sicher kein Problem gewesen. Und mit einem Verbrauch von nur fünf Litern Diesel je 100 Kilometer wäre uns die Reise sogar noch ausgesprochen günstig gekommen.

Fahrbericht und Test des Škoda Octavia Scout

Die hübsche VW-Tochter aus Mlada Boleslav macht scheinbar alles richtig. Die richtige Technik, das richtige Design - die richtigen Angebote. Den Kompaktklasse Kombi Octavia haben die Tschechen in einem halben Dutzend Varianten im Angebot. Den Pampersbomber, die Vertreter-Limousine, den verkappten Sportler RS und mittlerweile auch als Lifestyle-4x4-Kombinationskraftwagen. Dieser, Scout getauft, durfte jetzt bei mein-auto-blog seine Qualitäten demonstrieren.

Škoda Octavia Scou…

Test: Škoda Octavia vRS 230

Ziemlich schnellste Freunde

Fahrbericht und Vorstellung des neuen Škoda Octavia vRS230

Sportlich orientierte Papas wussten es schon lange. Der sozialverträgliche automobile Spagat zwischen Kindergarten und Fitness-Studio lautet Octavia RS. Als Kombi ist der Tscheche der Freund aller Familienväter. Pamperbomber und Familienkutsche auf der einen Seite, mit Druck auf dem Kessel und strammer Fahrwerksabstimmung ein Fahrspaß-Generator für die heimliche, vor allem aber zügige Flucht aus dem Alltag auf der anderen Seite.

skoda octavia rs 230 001 testfahrt fahrbericht

Pampers-GTI

Zugegeben, +10 PS klingt nach einem Tippfehler. Doch der Reiz des neuen Octavia vRS230 macht nicht das PS-Plus aus, sondern die Attraktivität des Gesamtpaketes. Der aus dem RS bekannte Zweiliter-Turbomotor bekam ein neues Mapping verpasst und schnaubt nun mit 230 PS und 350 Nm durch den Alltag. Das alleine wäre noch keine Meldung wert. Bei Škoda besinnt man sich jedoch auf die eigene sportliche Tradition und kombiniert den Turbobenziner nun zum ersten Mal mit einer Differentialsperre. Nix rein elektronisches, bei dem die Leistung vernichtet wird, eine mechanische Lamellensperre nach dem Haldex-Prinzip mit elektronischer Regelung durfte an der Vorderachse einziehen und dem schnellen Tschechen so die Traktion schenken, die er verdient.

114 Jahre Motorsport-Tradition

Nach 114 Jahren ernsthafter Motorsport-Geschichte packt man bei Škoda in den vRS230 alles, was schöner und schneller macht. Nur auf das adaptive Fahrwerk müssen Octavia-Kunden noch bis 2016 warten. Doch gerade das „normale“ und um 15 mm tiefer gelegte Fahrwerk macht einen excellenten Job. Zusammen mit der VAQ (Vorderachssperre) und den 225ern Sportreifen zieht sich der Tschechen-Laster auch auf der Rennstrecke erstaunlich positiv aus der Affäre.

Mit den 350 Nm wird die Vorderachse nun endlich fertig. Der Zug an der Kette verwandelt sich nicht mehr in sinnlosen blauen Reifenqualm oder Gestottere der Motor-Elektronik beim „Einbremsen“ des durchdrehenden Rades. Die Sperre schickt im Bedarfsfall bis zu 100% der Kraft auf das jeweils Kurven äußere Rad, dort steht bei der Kurvenfahrt mehr Traktion zur Verfügung.

Erste Ausfahrt auf dem Slovakia-Ring

Auch die moderate Leistungssteigerung reicht aus, um das Limit der Reifen zu überfahren. Der sauschnelle Kurs in der Nähe von Bratislava lässt dem RS230 und dem Journalisten genug Auslauf. Die neu entwickelte Auspuffanlage bringt authentischen Sound. Anstatt künstlicher Lautsprecher-Beschallung besinnt sich Škoda auf den eigenen Anspruch. Hier wird kein Fake verkauft. Hier wird Fahrspaß in sozialverträgliche Bahnen gelenkt. Auch eine Form von simply clever.

10 PS mehr, spürt man die?

Natürlich nicht. Nicht ohne Vergleichsmodell. Und das stand uns nicht zur Verfügung. Aber der „Zwo-Nuller“ besticht durch Drehfreude und eine überzeugende Elastizität. Kein zugeschnürter Sparmotor, kein Dampfhammer mit spitzer Leistungs-Charakteristik.  Tempo 250 schaffen wir auf dem Slovakia-Ring dennoch nicht – leider – denn dann hätten wir zum ersten Mal in einem Škoda die elektronische Limitierung erlebt. Mit seinen 250 km/h ist jedoch auch der limitierte vRS230 der schnellste Škoda aller Zeiten. Oder sollten wir sagen bislang?

Dass man sich im Innenraum wohl fühlt, dafür übernehmen Leder-Sportsitze mit feiner roter Ziernaht und ein Sportlenkrad die Verantwortung. Die Sitzposition passt eh, hier verändert sich zu den Octavia-Brüdern mit weniger Leistung nichts.

Wer sich unter dem Blech derart fürsorglich um die Fahrfreude kümmert, der darf das auf dem Blech dann auch zeigen. Der RS230 hat als Sondermodell die Spiegelkappen, den Kühlergrill und den Heckspoiler in schwarz lackiert. Das ist keine Trauer-Beflaggung, das sieht einfach rattenscharf aus. Die Auspuffrohre wurden auch dunkel, allerdings in Schwarz-Chrom. Bringt nicht mehr Leistung, tut der Optik aber richtig gut.

skoda octavia rs 230 002 testfahrt fahrbericht

Was kostet der Spaß?

In der Preisliste stehen 3.000 € Differenz zwischen dem vRS230 und dem „normalen“ RS. Für ein wenig mehr Ladedruck, einen Sportauspuff und eine Differentialsperre erst einmal viel Geld. Dafür packt der Hersteller jedoch einiges an Ausstattung in das Sondermodell. So relativiert sich der Aufpreis.

skoda octavia rs 230 014 testfahrt fahrbericht

Eine Frage bleibt:

Ist das wirklich clever? Warum hört Škoda bei 230 PS auf? Wenn man denn auch mit 280 PS gut leben kann. Das zeigt der Konzernbruder Seat Leon Cupra ST280 ja eindrucksvoll. (Fahrbericht Leon Cupra 280) Wobei diese Frage der Freundschaft zum Octavia vRS230 erst einmal keinen Abbruch tut – kann doch kaum ein anderer Kombi in seiner Klasse so gut die „praktischen“ mit den „sportlichen“ Talenten verknüpfen!

 

vRS / RS?

Ja, was denn nun – so die berechtigte Frage. Škoda betitelt das Sportmodell als RS – im Logo erkennt man jedoch das V – für Victory und in England laufen die RS-Modelle dann auch als vRS in den Preislisten. Verstehen? Nein – muss man nicht, nur wissen!

 

 

 

Fahrzeugschein für den Škoda Octavia vRS230  (Kombi)

Verkaufsstart:  Ab September
Basispreis:  Ab 34.150 €
Motorleistung:  230 PS
Antrieb und Getriebe:  Sechsgang-Handschaltgetriebe
Beschleunigung:  6.7 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  6.2 Liter / 100 km NEFZ-Norm
Höchstgeschwindigkeit:  250 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.690, 1.810, 1.450, 2.680 mm

 

#ŠKODATrip 2015 – Höher, schneller, weiter, Großglockner

Bereits letztes Jahr gab es einen kleinen feinen Škoda-Roadtrip zum Wörthersee-Treffen 2014. Damals ging es mit drei Octavias von Salzburg nach Klagenfurt. In diesem Jahr sollte auf dem Weg zum GTI-Treffen 2015 alles etwas größer sein. Die Škoda-Wörthersee-Tour 2015.

Blick auf die Alpen von der Großglockner-Hochalpenstraße

Treffpunkt Airport München. Auf dem Parkplatz erwarten uns Škoda Octavia L&K, Octavia RS Combi, Octavia RS TDI sowie Octavia Combi Scout 2.0 TDI 4×4. Für jeden Geschmack etwas. Nur ganz so bunt wie im letzten Jahr wurde es nicht.

Škoda Wörthersee Tour 2015
SKODATrip durchs Alpenmassiv

Aber wer braucht schon bunt, wenn er einen Road-Trip vor sich hat? Pures Fahren zählt. München, Chiemsee, Großglockner-Hochalpenstraße, Wörthersee, Nockalmstraße, München – und viele, viele weitere Straßen, Pässe, Denkwürdigkeiten. Der Weg war noch immer das Ziel.

Kurze Pause mit dem Škoda Octavia Combi Scout

Es gibt wenig Schöneres, als Natur, Landschaft und Panoramen über das Asphaltband und die Fahrt im Auto kennen zu lernen – insbesondere dann, wenn sich Straßen so schön durch die Gegend schlängeln wie im Alpenraum. Vorbei an bunten Blumen, rauschenden Bächen, verfallenen Ruinen. Das ist Road-Trip-Romantik und Autofahrer-Kitsch, wie es mir gefällt. Im Tal lassen wir zügig den darniederliegenden Chiemsee hinter uns und machen Höhenmeter gut.

Alpen-Berg-Bach-Romantik

Hier im Tal, zwischen den Bergkämmen, wenn du diesem kleinen unbedeutenden grauen Streifen folgst und links und rechts von dir das Bergmassiv steil emporragt, spürst du es wieder. Diese Unbedeutsamkeit, dass alles so klein ist. Mit dem Kinn auf dem Armaturenbrett kannst du gerade so die Gipfel der Berge direkt vor deiner Bugnase sehen. So oft erlebt und jedes Mal aufs Neue faszinierend.

Škoda Octavia RS Combi

Schnell ’ne Pause eingelegt, Kippe angesteckt, Kamera um den Hals und die Szenerie auf sich wirken lassen. Das Rauschen des Tauwasserbachs im Hintergrund, die gespenstische Stille der Ruine, das Alpen-Panorama … Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.

Škoda Octavia Combi Scout beim ŠKODATrip 2015

Zurück ins Cockpit, das Triebwerk gestartet und ab ins schöne Österreich. Der Weg zur österreichischen Grenze führt mir eine schöne Seite eines geeinten Europas vor Augen. Malerische Bergstraßen, umsäumt von allerlei Nadelgehölz, kleine Tunnel. Irgendwo dazwischen, vor einem unscheinbaren Tunnel, wird dem aufmerksamen Fahrer kundgetan, dass er Österreich erreicht hat. Grenze? Wo? Immerhin innereuropäisch funktioniert’s.

Licht am Ende des Tunnels: Škoda Octavia RS Combi

Mit Škoda gen Österreich

Raus aus dem bewaldeten Tal machen wir schnell Höhe gut, bis sich uns endlich das beschneite Alpenpanorama offenbart. Schroffe Felsen zur Linken, das kurvige Freudenband unter den Rädern und weiße Gipfel zur Rechten – so sieht ein gepflegter Trip durch die Alpen aus.

Blick auf die Alpen von der Großglockner-Hochalpenstraße

Wir erreichen die Großglockner-Hochalpenstraße, zahlen eine deftige Straßennutzungsgebühr und machen uns voller Vorfreude auf ins Hochgebirge. Schleife um Schleife schrauben sich die Serpentinen nach oben. Dank DSG im Octavia Combi Scout entfällt das viele Rühren im Getriebe, die Haldex-4×4 hält uns ohne Traktionsverlust in der Spur.

 Octavia-Konvoi auf dem Großglocknerpass

Keine Angst, den Gänsemarsch im Schneckentempo legen wir nur fürs Foto auf den Asphalt. Während des Foto-Stopps und der Kolonnen-Schleichfahrt setzt erster Regen ein. Allmählich wird der Asphalt feucht. Schnell sind die Fotos im Kasten und nachdem die Freigabe von Enes, dem Mann hinter der Kamera, kommt, kann es nur heißen: „Feuer frei!“

Nur für's Foto: Im Gänsemarsch über den Großglocknerpass.

Druckvoll schiebt der Zweiliter-Selbstzünder an. 380 Newtonmeter, das Gefälle und die nächste Serpentine, die auf dich zu rauscht. Ein beherzter Tritt ins Bremspedal macht dem Schub vehement ein Ende. Die einsetzende Negativbeschleunigung presst den Brustkorb in den Gurt. Lustvoll eingelenkt, geht’s am Scheitelpunkt wieder aufs Gas.

Škoda Octavia RS Combi auf dem Großglocknerpass

Wie an der Schnur gezogen, folgt der Combi Scout den Lenkimpulsen. Schieben über die Vorderachse? Niente. Freilich macht die aufgebockte Karosse dann und wann auf sich aufmerksam, aber das macht der Combi Scout dank Allrad locker wett im Vergleich zum reinen Frontkratzer-RS.

Škoda Octavia Combi Scout auf dem Weg nach oben

Ein Hoch aufs DSG im Diesel. Kraft hat der 2.0 TDI – ohne Frage. Wenn jedoch das gut nutzbare Drehmoment irgendwo zwischen 2.000 und 3.500 Umdrehungen liegt, bis du froh, dass das Doppelkupplungsgetriebe die Arbeit übernimmt.

Alpen-Panorama auf der Großglockner-Hochalpenstraße mit Škoda Octavia Combi Scout

Die Landschaft wird schroff. Verdreckter Schnee säumt die Straßenränder, das Thermometer zeigt nur noch fünf Grad. Bis auf über 2.500 Meter Höhe führt uns unser Weg. Von Frühling ist hier nichts zu spüren, der Wind schneidet einem eisig ins Gesicht. Zeit für die Abfahrt. Auf zum Wörthersee.

Mit dem Škoda Octavia Combi Scout auf der Großglockner-Hochalpenstraße

Mit dem Škoda Octavia Combi Scout waren wir gut gerüstet fürs bergige Land. Nachdem wir also Heiligenblut erreichen und den Großglocknerpass verlassen, machen wir uns auf die Suche nach geeignetem Terrain für den Combi Scout. Wir wollen sehen, was er abseits des Asphalts kann. Und das gibt’s separat zu lesen.

Text: MvB
Fotos:
Škoda Auto Deutschland (Enes Kucevic) / MvB

Test: Škoda Octavia Combi RS

Pampersbomber gibt es viele, dito schick gezeichnete Kombis. Wer aber gerne Windeln oder anderes Ladegut im großen Stil transportieren möchte, ohne sich dabei unbedingt als Nutzlastoptimierer zu outen, greift zum Skoda Octavia Combi. Und als RS geht noch richtig schön die Post ab.

Ziemlich schnelle Freunde

Test: Skoda Octavia Combi RS

Kombiinteressenten haben meistens die Wahl zwischen praktischem Nutzwert, also Ladevolumen, und schickem Design. Schließlich sind beide Aspekte selten unter einem Karosserieblech vereint. Doch es gibt Ausnahmen wie den Skoda Octavia Combi RS. Der sieht nicht nur gut aus, der nimmt auch jede Menge Ladegut auf (610 bis zu 1.740 Liter). Als Sahnehäubchen  bietet der Lastenträger in der sportlichen RS-Version noch jede Menge Fahrspaß, zumal wenn er wie bei unserem Alltagstest-Fahrzeug, statt mit dem ebenfalls angebotenen Diesel, mit dem 2,0-Liter-TSI mit 162 kW/220 PS vorfährt.

Der Motor kommt auch beim Golf GTI zum Einsatz und ähnlich rasant wie beim Konzernbruder geht es auch beim RS zur Sache. Ein leichter Tritt aufs Gaspedal und die Maschine erwacht, zuerst recht leise, mit zunehmenden Druck aufs Pedal auch mit artgerechter Soundbegleitung. Natürlich bleibt es nicht bei dem akustischen Munterwerden: Die 220 PS stürmen los, mal eben bis 7 gezählt, hat man bereits die 100-km/h-Marke hinter sich, danach geht es ungehemmt weiter, auf der Autobahn ist bei Tempo 242 Schluss.

Drängler in Baustellenabschnitten bemerken vielleicht die zwei trapezförmigen Aufpuffendrohre sowie das RS-Logo. Nach der Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung sehen sie beide recht schnell in der Ferne entschwinden. Tjaaa, liebe Drängler, zur Info: RS steht für Rallye Sport und ja, die Auspuffendrohre sind echt. Ansonsten verfügt der Kraftprotz, den es auch als Limousine gibt, über die typischen Dynamik signalisierenden Attribute: schwarz hinterlegte Scheinwerfer, rot lackierte Bremssättel, markante Stoßfänger und Lufteintrittsöffnungen, 18-Zoll-Leichtmetallräder sowie einen Spoiler, der bei der Kombi-Version in der Dachkante integriert ist. Der mehr oder wenig gehaltenen martialischen Zutaten zum Trotz: Der Octavia wirkt weder aggressiv noch peinlich. Dieser Eindruck wird auch beim Betrachten des Interieurs bestätigt. Die Sportsitze sind nicht kariert, sondern in lebhaftem Schwarz gehalten und geben guten Halt. Edelstahl-Pedale sowie Sportlenkrad gehören ebenfalls zur Standard-RS-Ausstattung.

Mit dem Tschechen kann aber nicht nur schnell geradeaus fahren. Auch Kurvenräuber haben ihren Spaß. Das Fahrzeug lässt sich schnell und präzise durch Kehren lenken. Das Sechsgang-DSG übernimmt derweil harmonisch die richtige Gangwahl. Damit fahrerisches Können und die Gesetze der Physik nicht zu weit differieren, hat Skoda das ESP um die elektronische Quer-Differenzialsperre (XDS) erweitert. Sie ermöglicht mehr Traktion.

Auf die Frage, wie hoch denn der Verbrauch ist, kann man nur antworten: Kommt drauf an. Vollgasfahren auf der Autobahn lässt die Tanknadel natürlich schneller nach unten bewegen als gemächliches Cruisen. Aber selbst unter Volldampf stieg der Verbrauch nicht über 9,7 Liter, mit ein wenig Zurückhaltung – aber immer noch flott unterwegs – zeigt der Bordcomputer einen Wert von 7,5 Liter an, also gar nicht so weit weg vom Normwert mit 6,4 Litern. Wer es sparsamer mag, greift zum 135 kW/184 PS starken Dieselaggregat, das ebenfalls für den RS angeboten wird. Das aus dem Golf GTD bekannte Triebwerk hat einen Durchschnittsverbrauch von 4,6 Liter in der handgeschalteten Version, mit DSG sind es 5,1 Liter.

Zwar läuft der Octavia in der Skoda-Nomenklatura unter Kompaktmodell, tatsächlich gehört er aufgrund seiner Abmessungen eher zur Mittelklasse. Der Combi RS streckt sich auf 4,69 Meter Länge. Sowohl für Insassen als auch Gepäck steht also reichlich Platz zur Verfügung. Das macht ihn zu einem familien- beziehungsweise freizeittauglichen Begleiter. Wer sich für den Octavia Combi RS interessiert, muss mindestens 30.250 Euro investieren. Das DSG kostet 2.000 Euro Aufpreis. Ab Werk ist der RS unter anderem mit Bi-Xenonleuchten mit adaptiven Frontscheinwerfern, LED-Tagfahrlicht und LED-Rückleuchten, Klimaautomatik, Sportfahrwerk, Geschwindigkeitsregelanlage und beheizbaren Vordersitze ausgestattet.

Natürlich hat er auch das typische Skoda-Zubehör wie Eiskratzer im Tankdeckel, kleiner Mülleimer in der Seitenablage, Warnwestenhalter unterm Fahrersitz oder eine Steckhalterung fürs Smartphone in der Mittelkonsole an Bord. Und natürlich gibt es auch beim RS noch Individualisierungsmöglichkeiten. So zum Beispiel das Fahrerassistenzpaket „Business Traveller“ für 2.110 Euro. Es beinhaltet neben Navi, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und einem Gepäcknetztrennwand auch hilfreiche Assistenten, die sich um den Abstand oder das Fernlicht kümmern. Und ganz wichtig: Die Verkehrsschilder und hier besonders die runden, rot umrandeten mit Zahlen werden zuverlässig eingeblendet. Ein wichtiges Hilfsmittel, um bei aller Freude am Fahren die gesetzlichen Tempo-Vergaben nicht aus den Augen zu verlieren.

Skoda Octavia Combi RS – Kurzcharakteristik
Alternative zu: Seat Leon ST FR, BMW 328i Touring, Ford Focus ST Turnier
Sieht gut aus: von hinten, wenn man den Dränglern einfach wegfährt
Passt zu: Leuten, die gerne das Buch „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ lesen

Technische Daten:

Verkaufsstart:  im Handel!
Basispreis: 32.050 €
Motorleistung:  220 PS
Antrieb und Getriebe:  Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe
Beschleunigung:  7.1 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  6.4 Liter / 100 km NEFZ-Norm
Höchstgeschwindigkeit:  242 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.690, 1.810, 1.450, 2.680 mm

 

leser-hinweis
Wenn es für den schnellen Octavia RS nicht reicht, wie wäre es dann mit einem Modellauto?

Škoda Octavia Combi

Modell Car World präsentiert:
modelcarworld skoda octavia combi

Skoda Octavia Combi Scout, met.-hellblau

Maßstab: 1:43 – Metall / Kunststoff – Fertigmodell
Abrex – Nr. 174412

Zum Webshop von Model Car World

Skoda mit sieben Sondermodellen: Viel Ausstattung für Kleine und Kompakte

Skoda legt eine Familie üppig ausgestatteter Sondermodelle auf. In der „Edition“-Ausführung sind ab sofort die Kleinwagen Fabia und Fabia Combi, die Kompaktmodelle Rapid, Rapid Spaceback, Octavia, Octavia Combi und Yeti zu haben. Günstigste Variante ist der Fabia Edition, der für 14.790 Euro unter anderem DAB+-Radio, Gepäcknetz und ein Ablagepaket bietet. Für den Antrieb sorgt in der günstigsten Ausführung ein 44 kW/60 PS starke Benziner, darüber hinaus stehen auch sämtliche anderen Motoren der Baureihe zur Wahl. Den Preisvorteil gegenüber dem Einzelkauf der Extras gibt der Hersteller mit 750 Euro an. Wer zusätzlich für 550 Euro das „Komfortpaket 120“ mit Klimaautomatik, Parksensoren für das Heck und beheizbaren Vordersitzen ordert, steigert den Preisvorteil laut den Tschechen auf 1.570 Euro.

Mit den insgesamt sieben Sondermodellen feiert die VW-Tochter zwei wichtige Jahrestage der Firmengeschichte. Vor 120 Jahren begannen die Markenväter Laurin und Klement mit der Produktion von Fahrrädern und Motorrädern, zehn Jahre später startete die Autoproduktion.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Gefahren: Škoda Octavia Scout

Billiger – machen jetzt die anderen. Bei Škoda kann man neben gut und günstig, schick und praktisch, nun auch lifestylig und modisch. Während die Klasse der Kombis bereits fest im Visier der Tschechen ist – der Octavia Combi durfte sich bereits im Test beweisen – gilt es nun die Lifestyle-Offroad-Crossover-Fraktion zu erobern.  Wobei der Scout nicht völlig neu ist, bereits beim Vorgänger gab es eine Mischung aus Kombi und einem Schlechtwegefahrwerk, mit der jüngsten Generation wird dieses Paket jedoch moderner und modischer. Und er wird zum richtigen „Abschlepper“.

Škoda Octavia Scout 4×4 TDI

Große Klappe, große Freiheit

Der neue Octavia Scout im ersten Fahrbericht

Einen SUV mit überschaubaren Maßen haben die Tschechen bereits, den Yeti. Einen größeren SUV werden sie bald bekommen, was im Modellprogramm allerdings nicht fehlen darf, ist ein Crossover – einer der zwischen den Welten wandert. Nicht nur Kombi, aber auch kein echter SUV – eben ein Crossover. Mit dem neuen Octavia Combi Scout stellt die VW-Tochter nun genau diese lebensfrohe und praktische Version des Octavia Combi vor.

der octavia scout fahrbericht

Allrad?

Natürlich hat er Allrad. Der große Baukasten des Mutterkonzerns bietet alle wichtigen Zutaten und so fährt der neue Scout, wie der Octavia 4×4, mit der modernen Haldex5-Allradtechnik vor. Im Prinzip ist es ein Frontantrieb, der die Kraft auf die Hinterachse schickt, sobald es notwendig wird. Dazu arbeitet die neue Haldex5-Kupplung an der Hinterachse. Gegenüber der Vorgänger-Generation wurde der Allradantrieb leichter und reagiert noch schneller auf unterschiedliche Schlupf-Verhältnisse. Der Octavia wühlt sich damit tapfer durch Sand, Matsch und wenn es sein muss, auch fleißig den rutschigen Geröllhang hinaus. Das gesamte System funktioniert ohne Eingriffe des Fahrers. Wer eine Bergabfahrhilfe erwartet wird jedoch enttäuscht.

Trotz 17 Zentimeter Bodenfreiheit, das sind 3.1 Zentimeter mehr als im Standard Octavia,  ist eben auch der Scout kein Offroader, sondern „nur“ ein Crossover. Schotter, Geröll und matschige Waldwege sind ihm recht, wer aber den buckelnden Geländewagen für die nächste Trans-Sibirien-Tour sucht, ist beim Octavia Scout fehl am Platz.

Platz?

Ein gutes Stichwort. Denn der Scout soll, was andere Kombis können, ebenso können. Und das ist vor allem eines: Praktischer Begleiter im Alltag sein. Und hier hat der Scout alle Talente die auch die anderen Octavia besitzen, nur im Design wirkt er mehr auf Abenteuer getrimmt. Bequeme Sitze, mit einem eigenen und den Charakter formenden Sitzbezug, ein schickes Interieur mit dem sanften Duft nach Freiheit. Eben ein richtiger Scout. Ein wenig Lagerfeuer-Romantik kommt auf, streichelt man sanft über die Scout-Embleme des Innenraums. Genug Brennholz könnte er auf jeden Fall mitbringen. Der Scout verfügt wie die weniger Abenteuerlustigen normalen Octavia Combis über ein famoses Platzangebot. In Reihe eins, genug Platz, in Reihe zwei, extrem viel Platz und im Kofferraum? Da bleiben 610 Liter Laderaumvolumen über, die sich, klappt man die Rücksitzbank um (was sich im übrigen von der Heckklappe aus erledigen lässt), auf bis zu 1.740 Liter ausdehnen lassen.

Was nicht in den Kofferraum passt, nimmt der Scout an den Haken. Der neue Scout darf bis zu zwei Tonnen anhängen und wird so zum praktischen Zugpferd mit ordentlicher Traktion. Was man dafür noch braucht? Richtig, Leistung.

Leistung?

Wer sich für alles gerüstet fühlen möchte, der ordert seinen neuen Scout mit dem 184 PS starken Zweiliter-Dieselmotor und wählt hierzu das Sechsgang-DSG-Getriebe. Was auch gar nicht anders möglich wäre, denn Škoda nimmt dem Scout-Interessenten diese Frage bereits ab, in dem man den großen Diesel NUR mit dem DSG anbietet. Die 150 PS starke Diesel-Version bietet Škoda nur in Verbindung mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe an. Die Benziner-Alternative ist der 1.8 Liter TSI-Motor mit 180 PS. Auch hier ist nur das DSG-Getriebe lieferbar. Mit seinen 380 Nm, die zudem von 1.750 bis 3.000 Umdrehungen anliegen, macht der große Diesel im neuen Scout ordentlich Spaß. Er zieht auch auf unwegsamen Geläuf ordentlich an, überzeugt mit einem ordentlichen Verbrauch (NEFZ: 5.1 Liter / 100 km) und wen es nicht Querfeldein treibt, sondern über die Autobahn, der kann bis zu 219 km/h schnell über die Autobahn pfeilen.

Das alles hat natürlich seinen Preis. Wobei der Scout aufgrund der eingeschränkten Auswahl an Triebwerken – kleine Motoren fehlen ganz –  und der gehobenen Serien-Ausstattung ein ordentliches Preis-Niveau erreicht hat. Wie gesagt: Billig machen jetzt die anderen.

octavia scout 4x4 tdi

Kosten?

Mit dem anhaltenden Erfolg werden die Preise selbstbewusster. Den Scout gibt es nicht unter 30.250 €. Der besonders unterhaltsame 184 PS Diesel kommt inklusive Allrad und DSG auf 32.650 €. Vergleichen mit einem „Nicht-Scout“ Octavia Combi lässt sich das allerdings nur schlecht. Denn die Kombination aus „dicken Diesel“, Allradantrieb und DSG bietet Škoda ansonsten nicht. Hinzu kommen die Unterschiede bei der Ausstattung.

Octavia scout 4x4 gefahren

Bleibt das Fazit:

Škoda legt ein Erfolgsmodell nach dem anderen auf. Die jüngste Octavia-Baureihe überzeugt, ganz egal in welcher Version, durch moderne Motoren, aktuelle Assistenzsysteme, verwöhnende Verarbeitung und durchdachten Design-Aspekte – der neue Scout subsummiert das in: Lifestyle auf Tschechisch. 

 

 

 

 

Wie die anderen den Octavia Scout erlebten:

  1. radical-mag
  2. autophorie.de
  3. hyyperlic.com

Technische Daten: Škoda Octavia G-TEC Combi

Zur Vorstellung des Škoda Octavia G-TEC Combi

Technische Daten
ŠKODA Octavia G-Tec  Combi
1.4 TSI G-TEC 110 PS
 Motor R4-Turbo-Benzin-Motor mit Start-Stopp-System und Rekuperation, DOHC, 4 Ventile/Zylinder, Zahnriemen, Direkteinspritzung, Abgasturbolader ,vorn quer eingebaut
Hubraum (cm3)  1.395 ccm³
Bohrung/Hub (mm)  74,5 x 80,0
Max. Leistung bei Drehzahl (kW(PS)/min-1) 81 kW / 110 PS bei 4.800 – 6.000 Umdrehungen
Max. Drehmoment bei Drehzahl (Nm/min-1) 200 Nm bei 1.500 bis 3.500 Umdrehungen
Verdichtungsverhältnis 10,5 : 1
Schadstoffklasse/Kraftstoff EU6, CNG, Biogas, Benzin 95 Oktan
Innerorts (I/100 km) 6.9 kg
Außerorts (I/100 km) 4.5 kg
Kombiniert (I/100 km) 5.4 kg
CO2-Emissionen kombiniert (g/km) 97 Gramm / Kilometer
Effizienzklasse B
Fahreigenschaften
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 193
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 11,0
Wendekreis (m) 10,4
Antrieb
Antrieb Permanenter Allradantrieb6) 
Kupplung Einscheiben-Trockenkupplung
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe
Getriebeübersetzung Schaltgetriebe I-3,77; II-1,96; III-1,26; IV-0,87;
V-0,86; VI-0,72; R-4,55
Achsübersetzung I-IV-3,875; V-VII-3,100
Technische Daten ŠKODA Octavia Combi
2,0l TDI CR DPF / 110 kW 4×4
Gewichte
Leergewicht (kg) (inkl. Fahrer 75 kg) 1.412
Zul. Gesamtgewicht (kg) 1.866
Zuladung (kg) (inkl. Fahrer 75 kg) 454
Max. Dachlast/Stützlast (kg) 75 / 75
Zul. Achslast vorn/hinten (kg)  840 / 1.050
Anhängelast ungebremst (max. kg) 700
Anhängelast gebremst bei 12 % Steigung (max. kg) 1.400
Karosserie
Luftwiderstandsbeiwert (CW) 0,322
Fahrwerk
Vorderachse McPherson-Federbeine mit Dreiecksquerlenkern und Torsionsstabilisator
Hinterachse Mehrlenker-Hinterachse
Bremsen Hydraulik-Zweikreisbremssystem, ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, Bremsassistent, Multikollisionsbremse
Lenkung Direkte Zahnstangenlenkung mit elektromechanischer Lenkunterstützung
Füllmengen
Tankinhalt Benzin (I) / CNG 50 Liter / 15 Kilogramm
Ölinhalt/Kühlsystem (I) ca. 4,5 / 10,2
Außenabmessungen
Länge (mm) 4.659
Breite (mm) 1.814
Höhe (mm) 1.461 – 1.481
Radstand unbeladen/beladen (mm) 2686 / 2668
Spurweite vorn/hinten (mm) 1.543 / 1.514
Bodenfreiheit (mm) 140
Ladekantenhöhe (mm) 631
Innenabmessungen
Beinfreiheit vorn hinten (mm) – / –
Beinfreiheit hinten max./min. (mm) – / –
Kniefreiheit hinten (mm) 73
Ellenbogenfreiheit vorn/hinten (mm) 1.454 / 1.449
Effektiver Kopfraum vorn/hinten (mm) 983 / 995
Gepäckraumvolumen
ohne Reserverad/mit Reserverad 460 / –
ohne Reserverad/mit Reserverad 1.610/ –
Service
Service Variabler-Service-Intervall
nach Serviceintervall-Anzeige, bis zu 30.000 km oder max. 2 Jahre
Garantien 2 Jahre ohne Kilometerbegrenzung
3 Jahre auf Lack
12 Jahre gegen Karosseriedurchrostung
ŠKODA Mobilitätsgarantie
 Typklasseneinstufung VK/TK/KH  14 / 18 / 21

Škoda Octavia G-TEC – Pack die Kuh in den Tank

Wer nun an seine Beifahrerin denkt, irrt. Es geht hier einzig und alleine um den Treibstoff und um eine interessante Antwort auf die Frage, womit wir demnächst (oder schon morgen) die Motoren unserer Autos füttern.  Der eine oder andere hat es eventuell schon gehört, unsere Erdöl-Vorräte sollen endlich sein. Was also tun? Und was ist eigentlich ökologisch sinnvoll? Auf das Auto verzichten will ja am Ende niemand. Auch ich nicht! Nein, ich im besonderen nicht!

Bei der erfolgreichen VW-Tochter Skoda hat man sich auf die Fahne geschrieben, besonders sinnvolle und clevere Autos zu bauen. Dazu gehört auch die Suche nach der Antwort auf eine Frage die über unseren Köpfen schwebt: Was ist ökologisch korrekte Mobilität? Wie setzt man Nachhaltigkeit beim Thema Automobil um? Muss man grotesk große Schritte unternehmen, oder gibt es eine Taktik des “Fortschritts in kleinen Schritten”? Gibt es dazu eine Antwort? Skoda meint ja und entführt mich in einen Kuhstall in den Niederlanden.

Nun könnte man den gesamten Artikel mit Grundwissen zum Thema CO² füllen und über den entsprechenden Footprint den wir Menschen auf der Erde hinterlassen schreiben. Ich könnte versuchen noch einmal die Sache mit dem guten und dem bösen CO² aufzudröseln. Denn so etwas gibt es. So stammt das gute CO² zum Beispiel dem Kreislauf der Natur, das böse aus den fossilen Brennstoffen die wir tagtäglich durch unsere Auspuffrohre blasen. Aber viel tiefer soll es an dieser Stelle nicht gehen – das hier ist ein Autoblog, kein Umwelt-Gedankenspielblog.

Aber was tun wir – was tut die Automobil-Industrie –  um den übermächtig gewordenen CO²-Fußabdruck von der Erde zu tilgen?

skoda g-tec emblem

Und die Kuh fährt mit, oder so.

Der neue Skoda Octavia G-TEC

Kühe sind eine Lösung. Sagte man mir in Holland bei der Präsentation des neuen Octavia G-TEC. Aber wie fühlt es sich an, wenn man mit dem Mist einer Kuh durch die Gegend fährt?

Man spürt gar nichts. Abgesehen von einem beruhigten Gewissen. Besonders viel Spaß macht dieses “grüne Gewissen”, wenn man sich in den neuen Octavia G-TEC setzt. Umwelt, Komfort und die Fahrt von A nach B im Einklang. Eine beeindruckende Erfahrung.

In Genf der Öffentlichkeit vorgestellt, konnte ich den neuen Octavia G-TEC nun in Holland testen. Zum ersten Mal gibt es einen Octavia mit Erdgas-Antrieb. Der bivalent ausgelegte Antrieb basiert auf dem 1.4 Liter großen Vierzylinder-Turbomotor der im VW-Konzern ein alter Bekannter ist. Mit dem 15 Kilogramm großen CNG-Tank wird aus dem Octavia, von Haus aus ein komfortabler und praktischer Familienfreund, ein vollwertiges Auto, das sich mit 97 Gramm CO² je Kilometer bewegen lässt (im CNG-Betrieb). Durch die Kombination von Erdgas und Benzin steigt auch die Reichweite des Octavia G-TEC auf beeindruckende 1.330 Kilometer (Werksangabe). Neben den rund 400 Kilometern im reinen Erdgasbetrieb (3.5 Kilogramm auf 100 Kilometer lt. NEFZ), schafft der Tscheche dank seines 50 Liter fassende Benzintank nun also einen beeindruckenden Aktionsradius.

skoda cng tanken

Warum nicht mehr? Kritik an der CNG-Strategie des VW-Konzerns

Nun kann man zweigeteilter Meinung sein. Wäre es nicht noch grüner, wenn man das Verhältnis von CNG-Tank und Benzintank genau umgedreht umgesetzt hätte? Wenn man 50 Kilogramm Gas mitnehmen könnte und nur 10 Liter Benzin zur Sicherheit bunkerte? Die Umsetzung des Konzeptes CNG für den Octavia haben die Tschechen nicht alleine auf die Beine gestellt, drum kann man die Frage nach der Verteilung der Tankgrößen im gesamten VW-Konzern stellen. Die MQB-Brüder des Octavia, der Audi A3 g-tron und Golf TGI besitzen die gleichen Voraussetzungen und damit die gleichen Einschränkung.

Es bleibt daher die Frage: Wie genial wäre es gewesen, wenn der CNG-Tank 50 Kilogramm fassen würde? Das wäre eine Reichweite von an die 1.000 Kilometer, nur per Erdgas. Eine maximale Strecke unter minimalen CO²-Emissionen.

4.1 Kilogramm auf 100 Kilometer

Auf der ersten Testfahrt mit dem neuen Octavia G-TEC habe ich um die 4 Kilogramm CNG auf 100 Kilometer gebraucht. Natürlich mit dem Vorhaben, bewusst sparsam zu fahren. Bedenkt man den großen Kofferraum (480 Liter) und den fast unwirklich wirkenden, riesigen Platz für die Passagiere im Octavia an sich, dann ist dieser Verbrauch noch immer lächerlich – und selbst bei etwas weniger bedachter Fahrweise (meines Kollegen) waren Werte um die 4.7 Kilogramm auf 100 Kilometer möglich. Und wer den CNG-Vorrat an einer der 900 Tankstellen (in Deutschland) wieder auffüllt, erlebt die nächste wundervolle Seite des Erdgasbetriebes: Mit rund 1.10 € für das Kilogramm ist man dabei und so fallen nach 100 Kilometer zwischen 4 € und 5.17 € an Kraftstoffkosten an.

Rechnen Sie das mal auf Ihr Auto um.

Der Octavia G-Tec – 97 Gramm CO²/km

Knapp 4.66 Meter lang und mit ordentlich Platz für Mitfahrer und Gepäck gesegnet. Der G-Tec hat laut Datenblatt 460 Liter Ladevolumen.  Das sind einige Liter weniger als beim „nicht CNG-Modell“ (150 um genau zu sein), die aber vor allem unter der eigentlichen Ladefläche wegfallen. Der Laderaum an sich ist weiterhin, groß, praktisch und mit nützlichen Helferlein ausgerüstet. Dazu zählen die ausklappbaren Haken für Einkaufstüten ebenso, wie die Kofferraumbeleuchtung, die sich als Taschenlampe entpuppt. Simply clever, eben.

Der 1.4 Liter TSI-Motor leistet in der G-TEC Version 110 PS und bläst im CNG-Betrieb nur noch 97 Gramm CO² je Kilometer in die Luft. Und wer zuvor die Kuh in den Tank gepackt hat, der kann dies mit ruhigen Gewissen tun (Gutes CO2, böses CO² und so…). Bevor es soweit ist, die Antwort auf die Frage: Reichen 110 PS in einem vollwertigen Kombi, wie dem Octavia?

Jein. 

Zwischen 1.500 und 3.500 Umdrehungen liegen 200 Nm am manuellen Sechsganggetriebe an. Zu zweit, zu dritt an Board, wenig bis kein Gepäck und easy Gangart vorausgesetzt, reicht die Leistung um den Octavia G-TEC easy im Verkehr mitschwimmen zu lassen. Die Testfahrten auf den mit 130 km/h reglementierten Autobahnen Hollands haben jedoch ganz bewusst den Teil der „Volllast“ weg gelassen, der vermutlich die Grenzen des 110 PS Turbo im Kombi gezeigt hätten. Man spürt bereits ab Tempo 120 und im sechsten Gang: Jetzt wird es langsam zäh. Der Octavia Kombi in seiner Erdgas-Version ist etwas für Familien-Väter die es ruhiger angehen lassen.  Gerade so, wie man es im Alltag gewohnt ist – oder auf der Fahrt in den Urlaub. Alles easy, entspannt und mit ruhigem Gewissen. 

g-tec biogas

Und was war das nun mit der Kuh im Tank?

Grob vereinfacht leben zum Beispiel auf einem Milch-Kuh-Bauernhof mehrere hundert Kühe. Diese Milchkühe leben in einem hoch automatisierten Stall. Damit es den Kühen gut geht, kraulen automatisierte Bürsten, ähnlich einer Waschanlage, die Wiederkäuer auf deren Wunsch. Sicher, ein Kuhstall ist keine Wellness-Farm, aber die Kühe auf dem Foto oben, sahen alle sehr entspannt aus.Zu dieser „Kuh-Kraul-Anlage“ laufen die Kühe ebenso frei, wie zum melken. Alles passiert mit einem hohen Grad an Automation. Neben der so gewonnenen Milch fällt der Rohstoff an, auf den es Autofahrer in Zukunft abgesehen haben könnten. Kuh-Mist. Dung.

Nun ist dies kein Bio-Blog und mit Landwirtschaft kenne ich mich auch nicht aus. Aber:

Aus diesem Kuhmist wird später durch Vergärung, Biogas. Und aus diesem Biogas wird Bio-CNG gewonnen. Und schon passt diese gasförmige Duftmischung in die Druckgasbehälter des eigenen Autos. Zum Beispiel in den 14 Kilogramm großen Tank des neuen Skoda Octavia G-Tec. Womit sich der Kreis schließt und ich nach zig Wörtern wieder bei der Kuh angekommen bin, die wir in der Zukunft in den Tank packen könnten.

Das betrifft natürlich nicht nur den neuen Octavia G-TEC, auch den Citigo mit CNG-Motor. Und wer jetzt anfängt nachzurechnen, dem sei die Arbeit erleichtert: Mit dem Dung, den 5 Kühe während eines Jahres produzieren, könnte man 40.000 Kilometer Škoda Citigo G-Tec (oder Seat Mii CNG) fahren.

Da sollte man nun einmal darüber nachdenken. Denn jetzt macht es wirklich Sinn – anstatt von endlichen Öl-Vorräten auf endliche Erdgas-Vorräte umzusteigen, packt man in der Zukunft den vergärten Kuhmist in den Tank.  Und in Holland werden bereits heute, in 250 Biogas-Anlagen, 750 Millionen m³ Biogas gewonnen. Was wiederum ausreicht um 800.000 CNG-Fahrzeuge mit Bio-CNG zu betreiben.

Auch irgendwie: simply clever.

Zu den Technischen Daten Octavia G-TEC Combi

AMI 2014 – Škoda Octavia Scout

Eigentlich hat der pfiffige Cross-Combi aus Tschechien, der Octavia Scout seine Premiere bereits in Genf gefeiert. Auf der AMI in Leipzig hat Škoda aber nun nicht nur den Allrad-Kombi dem deutschen Publikum vorgestellt, sondern auch gleich noch die Preise bekannt gegeben!

Der Pfadfinder aus Mlada Boleslav

Škoda Octavia Combi Scout

Markanter Look, praktische Talente und moderne Technik unter dem Blech. Wenn es nach Škoda geht, dann ist der Octavia Combi Scout der ideale Familienwagen für Abenteurer und Freizeitsportler. Seine Karosserie wurde in den wichtigen Bereichen rund um Schnauze und Heck mit markigen Planken verstärkt und rund um das Fahrzeug zieht sich eine dicke, schwarze Kunststoffkante. Die Bodenfreiheit des Scout Combi wurde um 3.1 Zentimeter erhöht und liegt nun bei 17.1 Zentimeter. Das Schlechtwegepaket ist in Serie und schützt den Motor mit einem Unterbodenschutz.  In den luftigeren Radhäusern drehen sich 17-Zoll große Leichtmetallräder  und unter der Motorhaube brummt entweder der 180 PS starke und bekannte Turbo-Benziner oder ein zwei Liter Turbodieselmotor mit 150 oder 184 PS.  Alle Motoren erfüllen die EU6-Norm und sollen im Vergleich mit dem Vorgänger um bis zu 20% sparsamer sein.

Der Allradantrieb des Scout ist aus dem Octavia 4×4 bekannt und basiert auf der aktuellen Haldex 5-Kupplung. In Verbindung mit dem aktuellen Allradantrieb wurden die Steigfähigkeiten und das Anfahrverhalten optimiert. Zudem darf der Combi Scout bis zu 2 Tonnen schwere Anhänger an den Haken nehmen.

Und was kostet der Octavia Combi Scout nun?

Ab August ist er bestellbar und der kleinere Diesel (150 PS) startet bei 30.250 € und der 180 PS Benziner ab  31.250 €.

 

 

Skoda Octavia G-TEC: Gas geben leicht gemacht.

Das Interesse an Autos mit Erdgasantrieb wächst immer weiter. Deswegen hat sich Skoda gedacht: Schmeißen wir doch mal ein zweites erdgasbetriebenes Fahrzeug auf den Markt. Nach dem Kleinstwagen Citigo kommt jetzt der große Bruder: der Skoda Octavia. Dank bivalentem 1,4-Liter-Turbomotor stellt sich auch nie die Frage, was eigentlich passiert, wenn einem das Gas ausgeht.

skoda g-tec 02 octavia erdgas

Skoda Octavia G-Tec – Erdgas im Tank!

Durch die zwei verschiedenen Kraftstoffarten schont der Octavia, dank günstigerer Erdgaspreise, nicht nur den Geldbeutel. Im Erdgas-Modus stößt er sogar weniger CO2 aus (nur 97 g/km) als ein reiner Benziner. Die komplette Reichweite mit den beiden bis oben hin gefüllten Tanks wird mit maximal 1330 Kilometer angegeben. 410 Kilometer entfallen dabei allein auf das Erdgas. Zusätzlich erfüllt der tschechische Automobilhersteller die im September 2015 in Kraft tretende EU-6-Norm bereits jetzt.

110 PS sorgen selbst bei jedem Spargedanken für flottes Vorankommen. Das einfach zu schaltende manuelle Getriebe unterstützt den Fahrkomfort und lässt den Piloten die Kontrolle über den Erdgas-Tschechen übernehmen. Bequeme Sitze lassen auch auf langen Strecken den Komfort nicht missen und eine Menge Platz im Fond sorgt für glückliche Gesichter bei den Mitfahrern. Bis zu 460 Liter passen in den Kofferraum der Limousine, da bleibt viel Platz für den Wochenendeinkauf oder den nächsten Roadtrip. Durch geschickte Platzierung der Unterflurtanks mindert die Integration der CNG-Tanks nicht die praktischen Fähigkeiten des Octavia im Alltag.

Als wichtiger Baustein der Skoda Nachhaltigkeitsstrategie versuchen die Tschechen saubere Mobilität zu einem bezahlbaren Preis anzubieten. So startet die erdgasbetriebene Variante des Octavia in den Ausstattungslinien Active ab 21.850 Euro an. Der Skoda Octavia G-TEC kommt im Juni in den Handel und bereichert die Palette der verfügbaren Erdgasmodelle um ein „simply cleveres“ und vor allem umweltfreundlicheres Fahrzeug.

skoda g-tec 03 octavia erdgas

 

Technische Daten: Škoda Octavia Combi 4×4 TDI

Zum Fahrbericht des Škoda Octavia Combi

Technische Daten
ŠKODA Octavia Combi
2,0l TDI CR DPF / 110 kW 4×4
 Motor Common-Rail-Einspritzung, variabler Ladergeometrie
vorn quer eingebaut
Hubraum (cm3)
Bohrung/Hub (mm) 81,0 / 95,5
Max. Leistung bei Drehzahl (kW(PS)/min-1) 110 (150) / 3.500-4.000
Max. Drehmoment bei Drehzahl (Nm/min-1) 320 / 1.750-3.000
Verdichtungsverhältnis 16,2 : 1
Kraftstoffverbrauch nach VO (EG) Nr. 715/2007/CO2-Emissionen und CO2-Effizienz nach Richtlinie 1999/94/EG
Schadstoffklasse/Kraftstoff EU5/Diesel mind. 51 Cetan
Innerorts (I/100 km) 5,9
Außerorts (I/100 km) 4,3
Kombiniert (I/100 km) 4,9
CO2-Emissionen kombiniert (g/km) 124
Effizienzklasse B
Fahreigenschaften
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 213
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 8,7
Wendekreis (m) 10,4
Antrieb
Antrieb Permanenter Allradantrieb6) 
Kupplung Einscheiben-Trockenkupplung
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe
Getriebeübersetzung Schaltgetriebe I-3,77; II-1,96; III-1,26; IV-0,87;
V-0,86; VI-0,72; R-4,55
Achsübersetzung I-IV-3,875; V-VII-3,100
Technische Daten ŠKODA Octavia Combi
2,0l TDI CR DPF / 110 kW 4×4
Gewichte
Leergewicht (kg) (inkl. Fahrer 75 kg) 1) 1.455
Zul. Gesamtgewicht (kg) 1) 2.018
Zuladung (kg) (inkl. Fahrer 75 kg) 1) 638
Max. Dachlast/Stützlast (kg) 75 / 80
Zul. Achslast vorn/hinten (kg) 1) 1.010 / 1.050
Anhängelast ungebremst (max. kg) 720
Anhängelast gebremst bei 12 % Steigung (max. kg) 2.000
Anhängelast gebremst bei 8 % Steigung (max. kg) 2)
Karosserie
Luftwiderstandsbeiwert (CW) 0,307
Fahrwerk
Vorderachse McPherson-Federbeine mit Dreiecksquerlenkern und Torsionsstabilisator
Hinterachse Mehrlenker-Hinterachse
Bremsen Hydraulik-Zweikreisbremssystem, ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, Bremsassistent, Multikollisionsbremse
Lenkung Direkte Zahnstangenlenkung mit elektromechanischer Lenkunterstützung
Füllmengen
Tankinhalt (I) 55,0
Ölinhalt/Kühlsystem (I) ca. 5,0 / 11,6 (11,9)
Außenabmessungen
Länge (mm) 4.659
Breite (mm) 1.814
Höhe (mm) 1.450-1.480
Radstand unbeladen/beladen (mm) 2686 / 2668
Spurweite vorn/hinten (mm) 1.543 / 1.514
Bodenfreiheit (mm) 1) 4) 5) 139 / – / 154
Ladekantenhöhe (mm) 1) 629
Innenabmessungen
Beinfreiheit vorn hinten (mm) – / –
Beinfreiheit hinten max./min. (mm) – / –
Kniefreiheit hinten (mm) 73
Ellenbogenfreiheit vorn/hinten (mm) 1.454 / 1.449
Effektiver Kopfraum vorn/hinten (mm) 983 / 995
Gepäckraumvolumen
ohne Reserverad/mit Reserverad 610 / –
ohne Reserverad/mit Reserverad 1.740 / –
Service
Service Variabler-Service-Intervall
nach Serviceintervall-Anzeige, bis zu 30.000 km oder max. 2 Jahre
Garantien 2 Jahre ohne Kilometerbegrenzung
3 Jahre auf Lack
12 Jahre gegen Karosseriedurchrostung
ŠKODA Mobilitätsgarantie

Fahrbericht: Škoda Octavia Combi 4×4

Den Eiskratzer in den Tankdeckel zu packen ist nur eine simple Idee. Aber im Falle des Octavia zeigt diese Idee, was hinter den Worten zu "simply clever" wirklich steckt. Es sind diese einfachen Ideen, die man sinnvoll umsetzen muss und wenn das ganze dann auch noch auf eine solide Basis trifft, dann bekommt man einen Familien-Kombi der besser ist, al…

Škoda Octavia RS – Vorgestellt – Alle Fakten

Škoda Octavia RS? Das wäre ja so als würde man den eigenen Kinderwagen mit großen Felgen, Spoiler und verbessertem Fahrwerk ausstatten. Und in der Tat, die Verantwortlichen von Škoda verstehen Spaß – hatten sie doch genau das, einen heftigen „Tuning-Kinderwagen“ zur Präsentation des aktuellsten Škoda mitgebracht.

Die sympathischen Tschechen sind nicht mit puren Sportmodellen oder Tuning-Kisten vom Underdog zum erfolgreichsten Importeur aufgestiegen – nein, es sind die cleveren Modelle und der gute Mix aus aktueller Technik mit klarem unverspielten Design und dem nüchternen Charme der Zuverlässigkeit. Gepaart mit guten Preisen ist es genau das, was viele junge Familien suchen. Und heraus kommt der Octavia als Kombi.

Sportlicher Familienwagen

Škoda Octavia RS – Limousine und Kombi mit Power

Bei aller Vernunft, ein wenig Sportlichkeit und natürlich auch mehr Leistung, da sagt niemand nein. Und im Gegensatz zum „Bling-Bling“ Kinderwagen ist der neue Octavia in der RS-Variante doch deutlich dezenter aufgebrezelt worden. Man sieht es seinem Gesicht sofort an, aber es wirkt nicht aufdringlich was die Tschechen modelliert haben. Nüchtern und sachlich wie gewohnt. Ein schwarzer Kühlergrill, große 18-Zoll Aluminiumräder und ein Stoßstange die optisch vom „Mehrbedarf“ an Kühlluft verkündet.

Am Heck tragen Limousine und Kombi einen kleinen Spoiler und ansonsten verkünden die zwei großen in Chrom ausgeführten Auspuffrohre von der gesteigerten Lust am Schnelltransport.

Der Testwagen:

  • Modellbezeichnung: Škoda Octavia
  • Fahrzeugklasse:  Sportliche Limousine
  • Verkaufsstart: August 2013
  • Basispreis:  29.390 €
  • Karosserieform: Limousine und Kombi
  • Angebotene Motoren: 184 PS Diesel u. 220 PS Benziner
  • Getriebe: 6-Gang Manuell oder DSG

Jogging-Anzug

Der RS unterscheidet sich im Raumgefühl nicht von der bekannten Octavia-Limousine. Die Tschechen bekommen das Kunststück hin und präsentieren in schöner Regelmäßigkeit Autos, die innen mehr Platz bieten als sie außen benötigen.  Die beiden sportlichen Top-Vertreter der Baureihe machen hier keine Ausnahme.

Wie es sich für einen „Sportler“ gehört, empfangen den Piloten im Innenraum ordentlich geformte Sportsitze die wahlweise in einer Stoff-Leder, oder Voll-Leder Kombination erhältlich sind.  Dazu passen dann der griffgünstige Lederschaltknauf und das adrette Dreispeichen-Sportlenkrad.

fahrbericht skoda 02 octavia combi rs

Die Fakten:

Gefahrene Motorisierungen:

  • Limousine 2.0 TSI DSG
  • Bauform: Vierzylinder Benzinmotor Direkteinspritzer Turbo
  • Hubraum: 1.984 ccm³
  • Leistung: 220 PS bei 4.500 bis 6.200 U/min
  • Drehmoment:  350 Nm bei 1.500 bis 4.400 U/min
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe Doppelkupplung – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 245 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 6.9 Sek.
  • Verbrauch nach Norm: 6.4 l / 100 km

 

  • Combi 2.0 TDI
  • Bauform: Vierzylinder Reihenmotor Diesel, Turbolader
  • Hubraum: 1.968 ccm³
  • Leistung: 184 PS bei 3.500 bis 4.000 U/min
  • Drehmoment:  380 Nm bei  1.750 bis 3.000 U/min
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe manuell – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 8.2 Sek.
  • Verbrauch nach Norm: 4.6 l / 100 km

fahrbericht skoda 01 octavia combi rs

GTI-Kombi

Ein GTI mit viel mehr Platz. So fühlt sich der Octavia RS Combi an. Er hat vor allem als 2 Liter Benziner ordentlich „Zug an der Kette“ und nimmt die Insassen mit auf eine sportliche Ausfahrt. Es ist die Wiedergeburt des GTI-Gen nur dieses Mal bleibt viel Platz für die ganze Familie. Fahrspaß mit einem Kinderwagen im Kofferraum. Will man wissen was die Marke aus Tschechien so erfolgreich macht, dann ist der RS ein gutes Beispiel um den Erfolg zu erklären.

Fahrdynamisch fordert der RS nicht die letzte Rille heraus, er hängt einfach saugut am Gas, zieht prächtig aus niedrigen Drehzahlen und lenkt für einen Familienwagen mit göttlicher Präzision ein – aber er wird nie anstrengend.

Einfach ein wenig die eigenen Ambitionen zurück schrauben, den letzten der sechs Gänge drinnen lassen und die clevere Ausstattung des Familien-Tschechen genossen. Skoda punktet mit diesem neuen Top-Modell auf der ganzen Linie.

Platz für die Familie

Die Limousine beeindruckt bereits mit 590 Liter Kofferraumvolumen. Noch üppiger zuladen kann, wer den Kombi wählt. Hier stehen 610 Liter Laderaum zur Verfügung. Klappt man die Rücksitze um, bietet der Combi sogar 1.740 Liter Ladevolumen. Ein Spitzenwert!

Und auch wenn der RS durch Fahrspaß und Druck unter der Motorhaube punkten soll, wer die praktische Wendematte im Kofferraum, die Klapphaken und Carg-Befestigungs-Elemente im Kofferraum findet, der hat als Familien-Daddy gute Argumente weswegen man doch zu diesem 220 PS (Benziner) Familienwagen greifen soll. Praktisch.

Fahrbericht skoda octavia combi rs

Positiv:

Škoda macht es dem Papi auf der Suche nach einer sportlichen Familienkutsche enorm leicht. Auf der einen Seite ist der neue Octavia Combi RS enorm praktisch und bietet eine Menge Platz, auf der anderen Seite ist der RS Octavia der schnellste je gebaute Octavia. Da fühlen sich dann auch die Familien-Papas nicht deplatziert, die früher GTI gefahren sind.

Negativ: 

Das alles hat seinen Preis. Der Octavia ist als Top-of-the-Line kein Schnäppchen mehr. Mindestens 29.390 € werden fällig. Und dann kommen noch die Extras dazu. Wie zum Beispiel das Abstandsrader mit City-Notebremsfunktion. Hier sollte Škoda großzügiger sein und dieses Komfort- und Sicherheitsfeature direkt in Serie anbieten.

 

Fazit:

Simply powerfull

Eigentlich lautet der Markenclaim von Škoda „Simply clever“ aber im Falle des potenten RS und dabei ist es egal ob man vom Kombi oder der Limousine spricht, darf sich Škoda nun auch „simply powerfull“ auf die Fahnen schreiben. Der Octavia RS macht einfach Spaß – nicht nur Familien-Daddys.

  Alle technischen Daten – Skoda Octavia Combi 2.0 TSI

Meine Lieblings-Autobloggerin war auch vor Ort und hat bereits zwei Artikel online gestellt, klickt doch mal hinüber zu Lisa „The-Car-Addict“.

How to connect your iphone with the Octavia von LisaFotos von Lisa

 

 

Technische Daten – Škoda Octavia Combi 2.0 TSI Green Tec



Zur Vorstellung des neuen Škoda Octavia Spitzenmodells bitte hier klicken.

Škoda Octavia combi 2.0 TSI DSG
Erhältlich ab: 2013 – August
Motortyp: R4-Turbo-Benzin-Motor mit Start-Stopp-System und Rekuperation, DOHC, 4 Ventile/Zylinder, Kette, Direkteinspritzung, Abgasturbolader, vorn quer eingebaut
Hubraum in ccm³: 1.984
max. Leistung bei min-1: 162 kW / 220 PS bei 4.500 bis 6.200 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 350 Nm bei 1.500 bis 4.400 U/min
Fahrzeuglänge: 4.685 mm
Fahrzeugbreite: 1.814 mm
Radstand: 2.680 mm
Bodenfreiheit: 127 mm
Spurweite VA/HA: VA 1.543 mm | HA 1.506 mm
Antrieb: 6-Gang DSG | Frontantrieb | elektr. Differentialsperre XDS
Leergewicht: 1.432 kg
maximale Zuladung: 566 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 7.1 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 242 km/h
Tankvolumen 50 Liter
CO2-Emission, kombiniert: 245 g/km
Abgasnorm EU 6
Effizienzklasse: C
cW-Wert: 0.316
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts  8.1 l / 100km
Normverbrauch außerorts  5.4 l / 100km
Normverbrauch kombiniert  6.4 l / 100km
km-Stand Testbeginn:
km-Stand Testende:
Bereifung: 225/40-18
Garantie:
Basispreis:



Der neue Octavia Kombi – Alle Fakten

Mit dem neuen ŠKODA Octavia Combi setzt ŠKODA seine Modelloffensive fort. Wenige Wochen nach dem Start der Octavia Limousine konnte die dritte Octavia Combi Generation ihre Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon feiern. Seit Mai 2013 läuft der Verkauf in Europa. ŠKODA präsentierte zudem auch den neuen Octavia Combi 4×4 mit weiterentwickeltem Allradantrieb mit einer Haldex-5-Kupplung der neuesten Generation.

„Der ŠKODA Octavia ist das Herzstück der Marke und unser mit Abstand meistverkauftes Modell“, sagt der ŠKODA Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. „Der Combi hat an dem Erfolg des Octavia einen großen Anteil“, so Winfried Vahland.

Der neue ŠKODA Octavia Combi ist in seinen Abmessungen deutlich gewachsen und überzeugt mit bestem Preis-/Wert-Verhältnis. Dafür stehen ein überragendes Raumangebot, noch mehr Funktionalität, sparsamer Verbrauch, innovative Sicherheits- und Komfortsysteme, viele ‚Simply Clever‘-Ideen und dynamisches Design. Dazu ist das Auto um bis zu 102 kg leichter geworden als das Vorgängermodell.

Der neue ŠKODA Octavia Combi ist nicht nur geräumig und funktional, er sieht auch gut aus. ŠKODA Chefdesigner Jozef Kabaň und sein Team haben das Auto von Kopf bis Fuß neu gestaltet. Nie zuvor kam ein ŠKODA Octavia Combi so dynamisch und zugleich so zeitlos-elegant, markant, wertig und souverän auf die Straße wie die dritte Generation des Bestsellers. „Mit dem ŠKODA Octavia Combi bieten wir Platz in seiner schönsten Form“, sagt Winfried Vahland.

Ein Drittel aller in den vergangenen 16 Jahren verkauften ŠKODA Octavia gehen auf das Konto der Kombi-Variante. Mit 124.500 ausgelieferten Fahrzeugen lag der ŠKODA Octavia Combi im Jahr 2012 auf Platz drei der weltweiten ŠKODA Verkaufsrangliste hinter der ŠKODA Octavia Limousine und dem ŠKODA Fabia. In Deutschland war der ŠKODA Octavia Combi 2012 das meistverkaufte Importauto, in der Schweiz die Nummer eins unter den Kombis.

Vor diesem Hintergrund will ŠKODA mit dem neuen Octavia Combi gerade auch in Westeuropa weiter zulegen und den Marktanteil der Marke ausbauen. 2012 lag dieser Marktanteil in Westeuropa bei über drei Prozent, in Deutschland waren es 4,3 Prozent.

„Der Octavia Combi ist ein fantastisches Auto. Er wird unsere heutigen Kunden begeistern und spricht auch neue Kunden an“, sagt Werner Eichhorn, ŠKODA Vorstand für Vertrieb und Marketing. Dabei sieht Eichhorn das neue Modell als „attraktiv für Privat- und Firmenkunden gleichermaßen“.

Ein wahrer Lademeister

Der neue ŠKODA Octavia Combi ist deutlich größer als sein Vorgänger und bietet großzügige Platzverhältnisse für fünf Passagiere und ihr Gepäck. Das Auto ist mit fast 4,66 Metern 90 mm länger und mit über 1,81 Metern (ohne Außenspiegel) 45 mm breiter als sein Vorgänger. Gleichzeitig wuchs der Radstand des Combi um 108 mm. Die Folge: „Gardemaße“ in Sachen Platz und Raum. Wie die Limousine begeistert auch die Kombi-Version des neuen ŠKODA Octavia durch Raum-Bestwerte im Segment. In einigen Werten bietet der Combi sogar noch mehr Platz als die bereits äußerst geräumige Octavia Limousine.

Kein Fahrzeug des Kompaktsegments bietet einen längeren Innenraum und mehr Kniefreiheit im Fond. Die Innenraumlänge des neuen ŠKODA Octavia Combi legte gegenüber dem Vorgänger um 33 mm auf 1.782 mm zu. Die Bein-Freiheit im Fond wuchs um 26 mm auf jetzt 73 mm. Zudem gibt es jetzt noch mehr Kopf-Freiheit vorne und hinten (vorn: 983 mm statt bisher 981 mm; hinten: 995 mm statt bisher 984 mm). Deutlich gewachsen ist auch die Ellenbogenbreite: vorne auf 1.454 mm um plus 39 mm, hinten auf 1.449 mm, plus 26 mm. Ebenso wurde der Schulterraum des Combi deutlich optimiert, vorne auf 1.398 mm um plus 19 mm, hinten auf 1.378 mm, ein Plus von 4 mm.

Eine Klassen-Bestmarke stellt der Kofferraum des neuen ŠKODA Octavia Combi auf: Das Kofferraum-Volumen legte gegenüber dem Vorgänger-Combi um fünf Liter auf 610 Liter zu. Das sind 20 Liter mehr als in der Octavia Limousine. Klappt man die Rücksitzbank um, erhöht sich das Ladevolumen des Combi sogar auf 1.740 Liter (bislang: 1.655 Liter). Die Rücksitzlehne lässt sich dabei bequem per Knopfdruck vom Kofferraum aus umlegen. Bei umgelegtem Beifahrersitz können sogar bis zu 2,92 Meter lange Gegenstände transportiert werden.

Die Heckklappe des neuen ŠKODA Octavia Combi schwingt weit auf und macht das Beladen äußerst bequem: Die Kofferraumöffnung erreicht in der Höhe stolze 1.070 mm – ein Zuwachs im Vergleich zum Vorgänger von 9 mm. Auch in der Breite öffnet der Kofferraum nun maximal 1.070 mm (Octavia Combi II: 1.061 mm). Die Ladekante ist nur 631 mm hoch, 6 mm niedriger als bisher.

‚Simply Clever‘ durch und durch

Hinzu kommen zahlreiche ‚Simply Clever’ Details. So gibt es im ŠKODA Octavia Combi einen variablen doppelten Ladeboden im Kofferraum. Mit Hilfe dieses beweglichen Zwischenbodens kann der Kofferraum in verschiedene Höhen und Bereiche eingeteilt werden und bietet sehr variable Transportmöglichkeiten. Neu ist die Multifunktionsablage unter der Kofferraumabdeckung. Sie bietet Platz für Gegenstände, die ansonsten kreuz und quer im Kofferraum verteilt liegen würden.

Die Kofferraumabdeckung kann man abnehmen und unter dem Doppelboden verstauen. Die Rückenlehne der Rücksitzbank kann im Verhältnis 60:40 umgeklappt werden. Eine optionale Gepäcknetztrennwand verhindert, dass sich Gegenstände nach vorne bewegen. Die Gepäcknetztrennwand kann auch bei umgeklappten Rücksitzen benutzt werden.

Serienmäßig finden sich im Kofferraum vier Klapphaken zum Aufhängen von Einkaufstaschen. Zwei Kofferraumleuchten sorgen für angemessene Beleuchtung, eine 12-V-Steckdose für praktische Stromversorgung, zum Beispiel für eine Kühltasche.

Erstmals gibt es im ŠKODA Octavia Combi einen doppelseitigen Bodenbelag im Kofferraum: Bei normalen Einsätzen sorgt ein hochwertiger Teppichbelag für Komfort und ansprechende Optik. Für den Transport dreckiger Wanderschuhe, von Topfpflanzen oder etwa nassen Skistiefeln wird die Kofferraum-Wendematte einfach umgedreht: Oben liegt dann eine schmutz- und wasserabweisende Fläche. Neu ist auch das sogenannte Cargo-Befestigungselement. Mit diesem können beispielsweise Kartons und Kisten sicher im Kofferraum fixiert werden.

Im Innenraum hat auch der neue ŠKODA Octavia Combi alle cleveren Features, die man bereits aus der neuen Limousine kennt: Ein Universalhalter für externe Multimediageräte im Cupholder der Mittelkonsole schafft Platz für Mobiltelefon oder iPod. Für die Ablagefächer in den Türen gibt es Abfallbehälter. Kein Mangel herrscht zudem an Flaschenhaltern. Bis zu acht Flaschen können in eigens dafür vorgesehene Halter gestellt werden. In der Tankklappe des neuen Octavia befindet sich serienmäßig ein Eiskratzer. Die Warnweste findet sich in einem speziellen Halter sofort greifbar unter dem Fahrersitz. Für beides entfällt mühseliges Suchen im Wageninneren.

Dynamisches und funktionales Design

Hohe Funktionalität verbindet der neue ŠKODA Octavia Combi mit dynamischer Eleganz. Das Design besticht mit Klarheit, Präzision und perfekten Proportionen – von Bug bis Heck. Während die Frontansicht identisch mit der Front der Octavia Limousine ist, unterscheiden sich die Seitenansicht und das Heck. Dynamik pur vermittelt die Seitenansicht. Linien, Flächen, Fenstergrafik und Proportionen harmonieren perfekt. Der im Vergleich zum Vorgängermodell um fast elf cm längere Radstand (2.686 mm vs. 2.578 mm) unterstreicht die kraftvollen Proportionen des neuen Modells. Ebenso der auf 886 mm verkürzte Überhang vorne (Octavia II: 915 mm). Die Gesamtlänge des neuen Octavia Combi beträgt 4.659 mm. Damit ist die dritte Generation 90 mm länger als das Vorgängermodell. Länge und Breite des Combi sind identisch mit den Maßen der Octavia Limousine. Mit 1.465 mm ist der Octavia Combi 4 mm höher als die Limousine.

Der neue ŠKODA Octavia Combi wirkt von der Seite klar und prägnant: Eine dynamisch-fließende Silhouette von der Front- bis zur Heckscheibe, ohne unnötige Knicke oder überflüssige Linien. Die geschlossene, scharf geschnittene Seitengrafik wird durch die hohe Tornadolinie markant betont. Die Dachlinie fällt sanft nach hinten ab, die Rückleuchten reichen weit in den seitlichen Heckbereich hinein und schließen direkt an der Tornadolinie an.

Klar, präzise und aufgeräumt ist auch das Heck: Das neue ŠKODA Markenlogo ist zentral auf der Heckklappe positioniert. Links davon steht der Namensschriftzug ŠKODA, rechts die Modell-Bezeichnung Octavia. Auf den ersten Blick als ŠKODA erkennbar ist der neue ŠKODA Octavia Combi durch die die C-förmigen Rückleuchten sowie die charakteristischen Dreieckselemente in der Heckklappe. Wie die Limousine hat auch der ŠKODA Octavia Combi in jeder Rückleuchte erstmals je zwei C-förmige Streifen, um die grafische Wirkung zu verstärken.

Sicherheit auf höchstem Niveau

Der neue ŠKODA Octavia Combi überzeugt durch sein hohes Sicherheitsniveau. Zu den neu entwickelten aktiven Sicherheitssystemen des ŠKODA Octavia Combi zählen Frontradarassistent mit City-Notbremsfunktion, Spurhalteassistent (Lane Assistant), die Multikollisionsbremse mit automatischem Bremseingriff bei Unfall, Proaktiver Insassenschutz zur Absicherung des Fahrzeugs in Unfallsituationen oder die Müdigkeitserkennung. Diese Systeme helfen, Unfälle zu vermeiden oder deren Folgen für Passagiere und andere Verkehrsteilnehmer abzumildern.

Im Falle eines Unfalls sorgt ein umfassendes Paket an passiven Sicherheitselementen für den bestmöglichen Schutz von Fahrer und Insassen. Reaktiv schützen bis zu neun Airbags im fein justierten Zusammenwirken mit 3-Punkt-Sicherheitsgurten die Insassen vor Verletzungen. Erstmals kommen im ŠKODA Octavia Combi ein Fahrer-Knieairbag (serienmäßig in EU-Ländern) und hintere Seitenairbags zum Einsatz. Darüber hinaus sorgen das präzise Fahrwerk, der lange Radstand und die feste und leichte Karosseriestruktur für ein überaus stabiles Fahrverhalten des jüngsten ŠKODA Modells.

Verbrauchsarme Motoren: CO2-Ausstoß ab 87 g/km

Die neu entwickelten Motoren des neuen ŠKODA Octavia Combi sind um bis zu maximal 17 Prozent verbrauchsärmer als die Vorgängergeneration. Das Motorenangebot umfasst vier Benzin- und vier Dieselmotoren, darunter auch eine verbrauchsarme GreenLine-Version (voraussichtlich ab Ende 2013) mit einem CO2-Ausstoß von nur 87g/km.

Die breite Motorenpalette reicht vom 1,2 TSI 63 kW (86 PS)* bis zur Topmotorisierung, dem 1,8 TSI mit 132 kW (180 PS)* Leistung. Bis auf die Basisversionen sind in den EU-Ländern alle Motoren mit Start-Stopp-System und Rekuperation (Bremsenergierückgewinnung) ausgestattet. Die verbrauchsarme GreenLine*-Version – ein 1,6 TDI mit 81 kW (110 PS) Leistung – verbraucht nur 3,3 Liter Diesel auf 100 km. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von nur 87 g/km. Zudem plant ŠKODA auch für den Octavia Combi eine Erdgas-Variante.

Allradantrieb der neuesten Generation (Haldex-5-Kupplung)

Drei Aggregate (1,8 TSI 132 kW (180 PS), 1,6 TDI 77 kW (105 PS)* und 2,0 TDI 110 kW (150 PS)*) wird es auch mit dem neu entwickelten Allradantrieb geben, mit dem der ŠKODA Octavia Combi 4×4 vorfährt. Der Allradantrieb arbeitet auf Basis einer weiterentwickelten Haldex-Kupplung der fünften Generation.

Im Vergleich zum bislang im Octavia eingesetzten System ist die Haldex-5-Kupplung 1,4 kg leichter. Sie kommt ohne Druckspeicher aus und reagiert innerhalb von Millisekunden auf alle denkbaren Antriebseinflüsse. Das verbessert die aktive Sicherheit und die Fahrdynamik des Fahrzeugs. In normalen Fahrsituationen erfolgt der Antrieb über die Vorderachse. Sobald mehr Drehmoment erforderlich ist oder die Räder mehr Grip brauchen, werden die Hinterräder stufenlos zugeschaltet. Wenn nötig, erfolgen dann bis zu nahezu 100 Prozent der Antriebsleistung über die Hinterräder.

Innovative Komfortsysteme

Kaum Wünsche offen bleiben in punkto Komfort – dank zahlreicher elektronischer Komfortsysteme. Neue Funktionen, die man bislang nur von höherklassigen Fahrzeugen kennt. Technik, die Mobilität sicherer und komfortabler macht.

Der neue ŠKODA Octavia Combi hat einen adaptiven Abstandsassistenten (ACC), der den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhält. Ein neuer Fernlichtassistent ermöglicht ein automatisches Zu- sowie Abschalten des Fernlichts und verbessert so Komfort und Sicherheit im Straßenverkehr. Der Parklenkassistent unterstützt das Ein- und Ausparken des neuen Octavia – vertikal und in Längsrichtung. Die Verkehrszeichenerkennung im Fahrerassistenzpaket Traveller zeigt Verkehrsschilder an. Mit der Fahrprofilauswahl (Driving Mode Selection) kann der Fahrer per Knopfdruck bestimmte Fahreigenschaften des Fahrzeugs einstellen.

Auch das Elektrische Panorama-Ausstell- und Schiebedach ist für den neuen ŠKODA Octavia Combi erhältlich. Es besteht beim Combi aus zwei Teilen: Der vordere Teil kann per Elektromotor ausgestellt und verschoben werden. Der hintere Teil des Panoramadachs ist fest. Das gesamte Dachmodul besteht aus getöntem, wärmedämmendem Glas und ist 1.362 × 870 mm groß. Das Glas reflektiert 95 Prozent der einfallenden Wärme und 93 Prozent des Lichts.

Die Heckklappe des neuen ŠKODA Octavia Combi kann elektrisch geöffnet und geschlossen werden (Option). Der neue Octavia Combi verfügt zudem über das automatische Schließ- und Startsystem KESSY (Keyless-Entry-Start-and-Exit-System).

Modernes Infotainment mit bis zu 8 Zoll großem Touchscreen

Der neue ŠKODA Octavia Combi begeistert mit einer komplett neu entwickelten Generation von Radio- und Radio-Navigationssystemen. Wie auch in der Octavia Limousine arbeiten in den höheren Systemen (Bolero, Amundsen und Columbus) Touch Displays mit Näherungs-Sensorik. Hörgenuss pur bietet das neue, für den Passagierraum schalloptimierte CANTON Soundsystem.

Markteinführung: Mai 2013

In Deutschland erfolgt die Markteinführung des neuen Octavia Combi am 25. Mai 2013. Bereits seit Bestellstart sind alle Benzinmotoren verfügbar. Der Diesel-Einstiegsmotor 1,6 TDI mit 66 kW (90 PS) wird in Deutschland voraussichtlich auch ab Mai 2013 bestellbar sein. Die GreenLine-Version folgt gegen Ende des Jahres. Die RS-Variante des Octavia Combi feiert im Juli 2013 Weltpremiere beim ‚Goodwood Festival of Speed‘. Zudem ist auch eine Erdgas-Version den Octavia Combi in Planung.

Der Octavia Combi ist in Deutschland bereits ab 16.640 Euro bestellbar.

Motoren Benzin (EU 5):
› 1,2 TSI 63 kW (86 PS) (5-Gang manuell)
› 1,2 TSI 77 kW (105 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG**)
› 1,4 TSI 103 kW (140 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG***)
› 1,8 TSI 132 kW (180 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG); 4×4**** mit 6-Gang-DSG

Motoren Diesel (EU 5):
› 1,6 TDI 66 kW (90 PS) (5-Gang manuell) (ab Mai 2013)
› 1,6 TDI 77 kW (105 PS) Green tec (5-Gang manuell und 7-Gang-DSG); 4×4**** mit 6-Gang-manuell
› 1,6 TDI 81 kW (110 PS) GreenLine (6-Gang manuell) (ab Ende 2013)
› 2,0 TDI 110 kW (150 PS) Green tec (6-Gang manuell und 6-Gang DSG); 4×4**** mit 6-Gang-manuell

** 7-Gang-DSG ab drittem Quartal 2013
*** 7-Gang-DSG ab Mai 2013
**** 4×4 ab Mai 2013; 1,6 TDI 77 kW (105 PS) 4×4 folgt später

Skoda Big Screen – Einen Octavia gewinnen

Raum in seiner schönsten Form, so beschreibt Škoda selbst den neuesten Octavia Kombi. Ich selbst konnte mir bereits einen Eindruck vom Octavia Kombi machen und war überzeugt vom gesamten Fahrzeug.

An einem der hektischsten und überfülltesten Orte der Welt hat Skoda ein ganz besonderes Event gefeiert. Auf einer virtuellen Leinwand flogen virtuelle zum Bsp. Luftballone und jeder der mitgespielte konnte einen neuen Škoda Octavia gewinnen.

Auf dem angehängten Video sieht es auf jeden Fall so aus, als hätten die Mitspieler viel Spaß dabei gehabt, die virtuellen Luftballons in den Kofferraum des neuen Octavia zu packen.

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Škoda präsentiert den Octavia RS in Goodwood

Škoda präsentiert den neuen Octavia RS auf dem diesjährigen „Goodwood Festival of Speed“. Am 10. Juli, also dem Vortag des legendären Motorsportspektakels, präsentiert der tschechische Autohersteller erstmals seinen neuen Kompaktsportler. Der schnellste Octavia aller Zeiten ist das neueste Modell in der größten Modelloffensive der ŠKODA Unternehmensgeschichte und besticht als Limousine und Kombi mit leistungsstarken und zugleich sparsamen Motoren, sportlich-attraktivem Design, neuen RS-Rädern und innovativer Technik.

„Der neue Octavia RS ist Emotion pur und bringt die geballte ŠKODA Power auf die Straße. Damit ist Goodwood die perfekte Premierenbühne für den schnellsten Octavia aller Zeiten“, sagt der ŠKODA Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. „Mehr als 100.000 Besucher, faszinierender Motorsport zum Anfassen, automobile Traditionen und Begeisterung – diese einzigartige Mischung macht den Reiz von Goodwood aus. Der neue Octavia RS wird das Highlight dieses Motorsportfestes“, so Vahland.

Der RS ist das Spitzenmodell der Octavia-Baureihe und der leistungsstärkste ŠKODA Octavia in Serie. Er macht damit das Motorsport-Know-how der Marke im Alltag erlebbar. Seit 112 Jahren beweist ŠKODA seine Rallye-Kompetenz auf den anspruchsvollsten Strecken der Welt. Siege bei der Rallye Monte Carlo 1977 ebenso wie Erfolge in der Intercontinental Rally Challenge, kurz IRC, sprechen für sich: Mit drei Siegen in Folge von 2010 bis 2012 und dank 27 Einzelsiegen seit 2009 ist ŠKODA die erfolgreichste Marke in der IRC-Geschichte. 2012 machten zudem Titelgewinne in der Rallye-EM, der Asien-Pazifik-Meisterschaft (APRC) und sechs nationalen Rallye-Meisterschaften zu den erfolgreichsten Jahren in der ŠKODA Motorsportgeschichte. Mit seinen sportlichen Leistungsdaten und der hohen Alltagstauglichkeit setzt der Octavia RS als Limousine wie als Combi Maßstäbe in der Klasse sportlicher Kompaktautos.

Der neue Octavia RS beschleunigt in 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht als handgeschaltete Limousine mit dem 2,0 TSI-Benziner und dessen 162 kW (220 PS) eine Spitzengeschwindigkeit von 248 km/h. Im Vergleich zum Octavia RS der zweiten Generation stehen die neuen Motoren mit bis zu zehn Prozent mehr für deutlich höhere Leistungen bei gleichzeitig um bis zu 19 Prozent niedrigerem Verbrauch. Dank der neuen Progressivlenkung im ŠKODA Octavia RS reichen dem Fahrer kleinere Lenkbewegungen, um die gewünschten Kurvenradien zu erzielen. Das heißt: weniger Umgreifen in engen Kurven.

Zudem bietet das neue Modell alle herausragenden Eigenschaften des neuen ŠKODA Octavia: höchste Funktionalität, viel Platz, Top-Sicherheit, modernste Assistenzsysteme in punkto Sicherheit und Komfort, viele ‚simply Clever‘ Lösungen, etwa der Eiskratzer in der Tankklappe oder die Warnweste unter dem Fahrersitz, sowie ein hervorragendes Preis-/Leistungs-Verhältnis. Der Octavia RS Combi ist in Deutschland bei den ŠKODA Händlern bereits bestellbar. Die RS-Limousine kann ab August geordert werden.

Rasse und Klasse vermittelt das Design des neuen ŠKODA Octavia RS. Vorne mit dem Zusammenspiel aus charakteristischem ŠKODA Frontgrill, Lufteintrittsöffnungen mit Wabenstruktur, neuer Frontschürze und Nebelscheinwerfern im RS-Design sowie neuen, serienmäßigen Bi-Xenon Scheinwerfern mit integriertem LED-Tagfahrlicht. Die Seitenansicht ist geprägt durch eine geringere Bodenfreiheit. Besondere sportliche Akzente setzen die neuen 18-Zoll-Leichtmetallräder. Über ŠKODA Zubehör kann der Octavia RS auch mit attraktiven 19-Zoll-Leichtmetallrädern ausgestattet werden. Das Heck dominieren ein kräftiges schwarzes Diffusor-Element, die breiten Reflektor-Strahler sowie den beiden breiten Chrom-Auspuffendrohre. Hinzu kommen die serienmäßigen LED-Rückleuchten im Marken-typischen C-Design und ein Heckspoiler.

Das Interieur des neuen Octavia RS ist geprägt durch die sportliche schwarze Innenausstattung, neue Ambiente-Beleuchtung der Türgriffe, neue Sportsitze im RS-Design und sportliches 3-Speichen-Lenkrad mit perforiertem Leder. Auch Schalthebelknauf und der Handbremsengriff sind in Leder gehalten, Einstiegsleisten und Pedalerie sind aus Edelstahl.

Das ‚Goodwood Festival of Speed‘ ist seit dem Jahr 1993 eine besondere Hommage an den Motorsport. Neben dem Rennen, das als Bergrennen auf der 1,7 Kilometer langen hauseigenen Bergstrecke eher im Hintergrund abläuft, sind Renn- und Sportwagen, Rennmotorräder und Rallyeautos aus allen Epochen zu bestaunen. Seit 2007 findet für Rallyeautos ein eigener Wettbewerb auf einem Rallyekurs statt. Der neue Octavia RS wird am 10. Juli auf der Rennstrecke in Goodwood seine Premiere feiern.

 

Ich werde selbst vor Ort in Goodwood sein und einige Fotos von dieser grandiosen Veranstaltung mitbringen. Natürlich gibt es auch einiges live, direkt aus England 😉

 

Skoda Octavia Kombi

Der packt was weg!

Der neue Kombi im Fahrbericht – Škoda Octavia 1.8 TSI & 1.6 TDI

Zunächst fällt auf, der Octavia Kombi fällt nicht auf. Vor allem von schräg hinten ist der vollständig neue Octavia kaum als neues Auto zu erkennen. Bei Škoda wird die Designsprache nur mit leichter Hand weiter entwickelt, so wie es auch im Rest des Konzerns gerne gemacht wird. Evolution anstelle von Revolution. Hier eine kleine Bügelfalte, dort eine neue Lichtkante – der Octavia veränderte sich nur vorsichtig.

Octavia Kombi von der Seite

Evolutions-Kombination

Den alten Octavia Kombi zu verbessern ist eine denkbar schwere Aufgabe gewesen. War der Tscheche auf der Golf-Plattform doch bereits ein Musterknabe in Sachen Verarbeitung, Platz und vor allem Verkaufszahlen. Der Fortschritt gegenüber dem Vorgänger fällt dennoch enorm aus. Zu verdanken hat man dies unter anderem der neuen Plattform-Technik im Konzern. Der neue Octavia Kombi basiert, wie der normale Octavia, auf dem neuen „Modularen Querbaukasten (MQB)“ des VW-Konzerns und teilt sich viele Gleichteile mit der siebten Golf-Generation. Nur alles eine Nummer „geräumiger“.

Škoda bleibt dabei: Autos müssen clever sein.

Im Falle des Octavia Kombi bedeutet diese cleverness, dem Kunden ein Maximum an Stauraum und Platz für  die Erfüllung seiner Wünsche zur Verfügung zu stellen und das eine oder andere Gadget umzusetzen. Mit einem Radstand der im Gegensatz zum Vorgänger um 11(!) Zentimeter gewachsen ist, bietet der Octavia Kombi mehr Platz im Innenraum, als alle anderen Kompaktwagen-Mitbewerber.  So könnte der Knieraum für die zweite Reihe auch als Ballsaal durchgehen. Ein fürstlicheres Platzangebot bietet in diesem Segment niemand. War der Kofferraum bislang bereits groß, so bietet der neue auch hier noch einmal mehr! Praktisch ist die große Laderaumöffnung (1×1 Meter), durch die man den großen Laderaum bequem unter hoch aufklappenden Heckluke stehend, beladen kann.

simply clever Gadgets: (Beispiele)

  1. Eis-Schaber im Tankdeckel
  2. Wendematte
  3. Beweglicher Zwischenboden im Laderraum
  4. Kofferraum mit vier Einkaufstüten Klapphaken und einer 12V-Buchse
  5. Warnwestenfach unter dem Fahrersitz

Octavia die Kofferraumluke

Fahreindrücke

Souverän im 1.8 TSI DSG

Der 1.8 Liter Benziner mit Turboaufladung und Direkteinspritzung leistet knackige 180 PS und ist ab der Ambition-Ausstattungslinie zusammen mit dem 7-Gang DSG-Getriebe ab 26.640 € erhältlich. Und wieder einmal überzeugt die sämige Kombination aus gefühlvoll und dennoch zackig agierendem Doppelkupplungsgetriebe und einem betont laufruhigen aber kraftvollen Turbo-Benziner. Mit den 250 Nm ist dieser 1.8 TSI nicht der Kraftmeier im Motorenprogramm, dank eines breit nutzbaren Drehzahlbandes (die 250 NM liegen von 1.250 bis 5.000 Umdrehungen an) jedoch ein Triebwerk mit guten Manieren. Es macht Spaß den TSI durch die Lande zu bewegen – kultiviert erinnert der 1.8 Turbo vielmehr an einen kraftvollen Saugmotor mit deutlich mehr Hubraum.

Das Fahrwerk des Combi ist ebenso gekonnt abgestimmt wie in der Limousine, nur die Hinterachse scheint ein wenig steif über Frostaufbrüche und ähnliches zu poltern. Vermutlich ändert sich dies jedoch mit jedem Kilogramm Zuladung. Und dafür ist der Octavia Combi einfach gebaut. Mit vier Erwachsenen und Gepäck in den Urlaub. Bereits die erste Ausfahrt rund um den Chiemsee konnte dieses souveräne Reisegefühl des neuen Tschechen-Kombis vermitteln.

Sparsam im  1.6 TDI DSG

Der 1.6 TDI mit 105 PS ist der Einstieg in die Dieselwelt des Tschechen. Die 250 Nm des kleinen Diesel stehen über ein breit nutzbares Drehzahlband zur Verfügung und im Prinzip reicht der kleine Diesel für alle Aufgaben im Alltag. Zudem lässt er sich bereits auch mit dem 4×4-System kombinieren und ist sowohl als Handschalter, als auch als DSG verfügbar. Die sparsamste Dieselvariante ist jedoch der 110 PS starke 1.6 GreenLine TDI – mit einem NEFZ-Verbrauch von nur 3.3 Liter auf 100 Kilometer! In der Ambition Ausstattung kostet der Basis-Diesel zusammen mit dem empfehlenswerten DSG-Getriebe 24.940 €

Lademeister aus Tschechien

Traktion jederzeit mit dem 4×4

Der Octavia 4×4 profitiert vom Konzernbaukasten und darf sich mit dem aktuellen Haldex-System der fünften Generation schmücken. Leichter und noch flinker in seinen Reaktionen sorgt es für einen wartungsfreien und selbst regelnden Allradantrieb. Die Differential-Sperren bei durchdrehenden Rädern werden über einen Bremseneingriff am jeweiligen Rad simuliert – hier stehe ich persönlich auf andere Lösungen, für den Einsatzzweck des Octavia dürfte diese Variante jedoch völlig ausreichend sein. Die Bodenfreihheit lässt noch Platz für eine kommende „Scout-Variante“.

Den Allradantrieb gibt es derzeit in Verbindung mit drei Motorisierungen. Für den 1.8 TSI mit 180 PS und 6-Gang DSG-Doppelkupplungsgetriebe, für den 1.6 TDI mit 105 PS und den 2.0 TDI mit 150. Die beiden Diesel kommen dann jeweils mit dem manuellen Sechsganggetriebe. Škoda setzt beim Octavia 4×4 auf die variable Allradtechnik mit einer Haldex-Kupplung der fünften Generation. Im Alltag geht die Kraft üblicherweise über die Vorderachse auf die Straße, erst bei Schlupf wandern bis zu 100% der Kraft auf die Hinterachse. In der fünften Generation des Allradantriebssystemes passiert dies binnen Millisekunden. Zudem wurde der Allradantrieb 1.4 kg leichter.

Skoda Octavia zweite sitzreihe - platz ohne ende

Was muss noch erwähnt werden?

Nicht nur der Allradantrieb wurde leichter. Der ganze Octavia Kombi hat bis zu 105 Kilogramm abgespeckt und das, obwohl er in allen Belangen deutlich mehr bietet als sein Vorgänger.

 

Darin ist der neue Octavia Kombi besonders gut:

„Platz in seiner schönsten Form“ – so beschreibt der Chef von Skoda Deutschland, Winfried Vahland, den neuen Octavia Kombi und ich kann ihm in diesem Punkt schon einmal beipflichten. Die Formensprache der Tschechen wird derzeit mit jedem aktuellen Modell noch ein Ticken besser. Fast kann man in diesem zeitlosen Design, die Klassiker von morgen erkennen. Doch besonders erfreulich ist für mich: Der Octavia bietet viel praktisches Auto, zu einem fairen Preis. Platz, Verarbeitung und Materialwahl sind für dieses Segment erfreulich gut gelungen.

Das können andere besser:

Noch fehlen alternative Antriebe. Ich vermisse vor allem einen cleveren Hybriden, noch besser; einen Plugin-Hybriden. Mit ein wenig mehr „green Technologie“ würden die Tschechen in diesem Segment  vom Favoriten-Schreck zum Favoriten erwachsen.

Zudem fehlt mir in der durchaus umfangreichen Aufpreisliste, eine elektrisch bedienbare Heckklappe, im besten Fall auch gleich mit der möglichen Bedienung per „Fußtritt“ unter die hintere Stoßstange, so wie das beim Passat Kombi und Audi A4 erhältlich ist.

 

Mein Fazit:

Ein Auto für Pragmatiker mit dem Sinn für gutes Design – Handwerker – oder einfach nur, für die ganze Familie. Die letzten neuen Modelle der Tschechen waren in meinen Augen bereits Volltreffer. Der neue Octavia Kombi macht hier keine Ausnahme und mir ist bereits heute klar: Dieser Familien-Kombi wird besonders erfolgreich werden. Ich kenne in diesem Segment kein anderes Fahrzeug mit einem derart überzeugenden Gesamtpackage. Vom Handwerkerkombi zum Streber-Vielzweckfahrzeug. Dazu eine Prise „Cleverness“ …

Und wer den neuen Octavia auch mal von vorne sehen will – der klickt in meinen Artikel über die Vorstellung der Limousine! 

Verfügbare Motoren und Getriebe zum Start:

Motoren Benzin (EU 5): 
› 1,2 TSI 63 kW (86 PS) (5-Gang manuell)
› 1,2 TSI 77 kW (105 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG**)
› 1,4 TSI 103 kW (140 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG***)
› 1,8 TSI 132 kW (180 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG); 4×4**** mit 6-Gang-DSG

Motoren Diesel (EU 5): 
› 1,6 TDI 66 kW (90 PS) (5-Gang manuell) (ab Mai 2013)
› 1,6 TDI 77 kW (105 PS) Green tec (5-Gang manuell und 7-Gang-DSG); 4×4**** mit 6-Gang-manuell
› 1,6 TDI 81 kW (110 PS) GreenLine (6-Gang manuell) (ab Ende 2013)
› 2,0 TDI 110 kW (150 PS) Green tec (6-Gang manuell und 6-Gang DSG); 4×4**** mit 6-Gang-manuell r 4×4

 

Im zweiten Teil lesen Sie mehr über die Gadgets und die Preisliste des neuen Octavia – dran bleiben .. Verkaufsstart ist am 25. Mai!

Škoda Octavia – Die Gelegenheit ist günstig.

Mit dem neuen Octavia präsentiert sich die Volkswagen-Tochter Škoda von einer neuen Seite. Dabei beziehe ich mich jedoch nicht auf die neue Länge des Octavia, die um fast 40 Zentimeter zugelegt hat und aus der ehemaligen Golf-Fließheck-Variante eine veritable Limousine werden ließ, sondern eher auf die neu ausgeformten Stärken der Tschechen:

Wie ein VW Golf – nur größer und günstiger.

Vom alten Marken-Bild der ehedem einfach nur günstigen Volkswagen-Replik aus der Tschechei ist schon seit dem Erscheinen des neuen Rapid nicht mehr viel übrig. Die Marke Škoda entwickelt sich blendend zu einer vollwertigen Alternative im eigenen Volkswagen-Haus. Clevere Autos mit viel Platz und einem echten Preisvorteil. Der neue Octavia macht hier keine Ausnahme.

Mit einem Einstiegspreis von 15.990 € bietet er den Platz einer Mittelklasse-Limousine im Segment der Kompaktwagen. Von billigem Innenraum und alter Technik dennoch keine Spur. Bereits die Basis-Motorisierung ist ein aktueller Turbo-Benzindirekteinspritzer-Motor mit 1.2 Liter Hubraum und 86 PS. Gespart wurde hier nur an der Zahl der Gänge für das Getriebe. Die Basis muss mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe auskommen.

Der Octavia ist eine Fließheck-Limousine mit großer Heckladeluke und einem Stauraum dahinter von bis zu 1.580 Liter. Er bleibt damit die biedere Limousinen-Version für Autofahrer, die eigentlich einen Kombi benötigen, aber dennoch lieber zur Stufe im Heck greifen.

Simply clever – der Markenclaim der Tschechen beschreibt auch die Tatsache, den Innenraum nicht billig wirken zu lassen. Es ist enorm viel Volkswagen-Premium-Qualität in den neuen Octavia eingezogen, auch wenn die Fensterheber-Schalter ohne zusätzlichen Chromrand auskommen müssen. Das lässt sich ebenso verschmerzen wie die Tatsache, dass man an den weniger oft im Blickfeld liegenden Stellen schnell einmal mit der Hand über hartes Plastik fährt.

Clever und absolut nicht billig: Der neue Octavia kann mit der vollständigen Armada an zeitgemäßen Sicherheits-Features geordert werden: Vom Radargestützten Tempomaten über einen aktiven Spurhalte-Assistenten, zur Verkehrsschild-Erkennung bis hin zum City-Notbrems-Assistenten. Und auch Assistenten für Einpark-Muffel sind sofort verfügbar: Sowohl quer- als auch längs lässt es sich automatisch einparken, macht der Neuwagen-Käufer nur den Haken an der richtigen Stelle in der Aufpreisliste.

Skoda octavia fahrbericht die testfahrer

Meinen vollständigen Fahrbericht findet ihr in meinem persönlichen Blog.

Zweite Meinung:

Von Sebastian Bauer:  Der Škoda Octavia setzt in seiner dritten Generation wieder Maßstäbe. Maßstäbe vor allem bei der Praktikabilität und dem Platzangebot. Ein Kompaktwagen, der beim Kofferraumvolumen jeden Mittelklasse-Kombi ausspielt? Kaum vorstellbar. Zudem kommt der sonst immer ein wenig hintanstehende Tscheche nun mit allerlei High-Tech-Spielereien zum Käufer: das hervorragende 8-Zoll-Infotainment, die modernen Motoren und eine solide Verarbeitung gepaart mit allen Škoda typischen praktischen Details zu einem fairen Preis, machen den Octavia zu einem echten Schnapper. Gut, hier und da ist die Materialwahl nicht die beste, aber irgendwo muss man dann eben doch sparen. Zudem kann er sich sogar fahrdynamisch sehen lassen und steigert bereits die Vorfreude auf den Škoda Octavia RS. Klar ist auch: mit dem gestiegenen Platzangebot und der guten Verarbeitung, wird es für den Superb Zeit für ein Facelift.

Seinen ganzen Artikel findet ihr in seinem Blog.

Dritte Meinung:

Von Mario Lehmann: Er sprengt das Kompaktsegment und prescht in die Mittelklasse, bietet dabei mehr Ladevolumen als ein BMW 5er Touring; und das auch noch zum Kampfpreis. Alles spricht dafür, dass auch der neue Škoda Octavia ein Verkaufsschlager werden wird. Denn er bietet bewährte Škoda-Tugenden, ein gewaltiges Mehr an Raum und Platz und ein angenehm unaufgeregtes Design, das dem Betrachter Bekanntes in Kombination mit neuen Details offenbart und gerade deswegen gefällt.
Das Schnörkellose findet im Innenraum seinen Fortgang: ergonomisches Cockpit, gute Verarbeitung, ordentliche Haptik. Neben der von Škoda gewohnten Bescheidenheit und Praktikabilität lässt sich der Octavia III mit allerlei Assistenzsystemen, wie etwa einem Abstandsregeltempomat, der Verkehrszeichenerkennung oder dem adaptiven Fernlichtassistent, ausrüsten. Auch das neue 8-Zoll-Display im Zentrum der Mittelkonsole spielt voll auf der Höhe der Zeit. Mit den Turbo-Direkteinspritzern aus dem VW-Regal kommen sowohl gelassene Gleiter als auch zackige Dynamiker auf ihre Kosten. Obwohl: auf den Octavia RS warten wir noch.

Seinen ganzen Artikel findet Ihr in seinem Blog.

Angefahren: Der neue Škoda Octavia

Eine Klasse für mich.

Der neue Škoda Octavia im ersten Fahrbericht

Die große Show überlässt man beim Tschechischen Automobil-Hersteller lieber den anderen, man selbst will einfach nur als „clever“ verstanden werden. Simply clever. Der Slogan der Volkswagen-Tochter beschreibt prägnant die Tugenden der aktuellen Modellpalette.

Fast schon zu groß für die Kompaktwagenklasse

Basierend auf dem MQB des Volkswagen-Konzerns, kann man im neuen Octavia den Tschechischen Zwillings-Bruder des VW Golf sehen – nur in diesem Fall ist der Zwilling auf Anhieb größer, kommt mit einem praktischen Fließheck und wirkt aus jedem Blickwinkel der Kompaktwagenklasse entwachsen.

Wird er den Erfolg der Vorgänger fortführen können?

Mit 3.7 Millionen verkauften Modellen ist der Octavia das Herz der Marke. In 2012 entfielen unglaubliche 44 Prozent auf das Kompaktwagen-Modell mit Mittelklasse-Innenraum. Mit diesen Zahlen wächst aber auch der Druck auf den Nachfolger, erwartet man doch auch hier eine weitere Erfolgsgeschichte.

skoda 014 octavia fahrbericht

 

Pragmatischer Spießbürger oder provokanter Rebell?

Das Design des Octavia ist ganz klar den sachlichen Linien verpflichtet. Sinnlose Schnörkel oder aufdringliche Modegags sucht man an ihm vergeblich. Mit spitzer Feder und kühlem Schick wurde die Silhouette des Octavia gezeichnet – fast erkennt man ein wenig Audi A6 in seinem Gesicht und auch von hinten wirkt der wichtige Kompakte im Sortiment des Tschechischen Automobil-Herstellers edel und elegant. Es gibt viele Autos die wunderschön sind,  dafür aber wenig praktisch im Alltag. Auf der anderen Seite gibt es die Automobile die wirklich praktisch, aber weder elegant noch begehrenswert sind.   Welchen Weg wird die dritte Octavia-Generation gehen?

skoda 015 octavia fahrbericht

 

Mein erster Eindruck

Ja, es gibt einen Grund, weshalb Škoda die Importmarke Nummer 1 in Deutschland ist – das war mein erster Gedanke als ich die dritte Generation Octavia zum ersten Mal auf Fotos sah. Live merkt man dann erst einmal wie groß der Octavia ist. Beinahe unverschämt lang sein Radstand und dank der MQB-Plattform ist der vordere Überhang (-4 cm!) kürzer geworden und der Raum für die Insassen noch einmal gewachsen. Die Octavia-Limousine mag auf den ersten Blick bieder wirken, aber in Wahrheit steht mit dem 5-Türigen Octavia die Limousine vor einem, die man fahren will, wenn man eigentlich einen Kombi braucht, aber so gar nicht auf Kombis steht. Die große Heckklappe und das riesen Raumangebot für die zweite Reihe machen aus dem ehedem kompakten Octavia eine solide Mittelklasse-Limousine – zu einem Preis, unterhalb der Kompaktwagenklasse von Volkswagen.

Die Verarbeitung im Innenraum mag den letzten Schliff des Norddeutschen-Premium-Zwillings vermissen lassen, einen wirklichen Grund zum mäkeln finde ich indes nicht. Alles wirkt wie aus einem Guss, solide, wertig und mit vielen cleveren Details versehen. „Mann, mann, mann. Da wird sich der Golf noch warm anziehen müssen. „

 

Was der Hersteller gesagt hat:

Ein Auto für Kopf und Herz zugleich!

Was mir besonders positiv aufgefallen ist: 

Das optionale 8-Zoll große Navigations- und Multimediasystem ist in der Verbindung mit den Canton-Lautsprechern (auch optional) eine Wucht. Besonderen Spaß macht die intuitive und flüssige Bedienung des gesamten Systems.

Besonders clever und genial umgesetzt: Die Adaption der Assistenzsysteme. Mit dem optionalen „Spurhalte-Assistenten“ zieht eine Extraportion Sicherheit in den neuen Octavia ein. Diese geschmeidige Regelung und aktive Unterstützung beim korrekten Spur halten habe ich bislang in keinem anderen Fahrzeug so optimal umgesetzt erlebt. Das erste Mal, dass ich mich von einem Assistenzsystem nicht bevormundet vorkam.

In seiner Regelarbeit ebenso elegant und zuvorkommend, der neue adaptive Tempomat und Abstandswarner. Großes Kino.

Die Federung in der von mir gefahrenen 180 PS Turbo-Benziner-Variante und dem 150 PS-Diesel ist ausgewogen und eher komfortabel abgestimmt, umso überraschender empfand ich die freudig direkt agierenden Servolenkung. Das Zusammenspiel zwischen Fahrer und den automobilen Schnittstellen Lenkrad und Gaspedal lässt sich zudem über einen „Fahrprofil-Schalter“ anpassen.

Octavia skoda kofferraum

Was kann er besser als seine Mitbewerber?

Kein anderer Hersteller bietet im Segment der Kompaktwagen mehr Freiraum, kombiniert mit einem derart attraktiven Preis- /Wert-Verhältnis.  Der Octavia nervt seine Fahrer zudem nicht durch Bevormundung, auch wenn er alle notwendigen Sicherheits- und Assistenzsysteme an Board hat. Es zieht sich wirklich wie ein roter Faden durch das gesamte Fahrzeug, die Tschechen meinen es ernst mit „simply clever“.

skoda 016 octavia fahrbericht

Worin sind die Mitbewerber besser?

Es gibt anderswo mehr Premium und mehr „bling-bling“ – aber, Hand auf das Herz: Wird das Auto, das Fahrerlebnis oder der Alltag dadurch wirklich besser? Vermutlich nein.

Was mir gefehlt hat, sind adaptive Stoßdämpfer bereits zur Markteinführung um die Möglichkeit zur „Fahrprofil-Wahl“ noch ein wenig schlüssiger werden zu lassen. Und sonst?

Die Tschechen machen es einem schwer, den Octavia zu kritisieren – da habe ich andere Hersteller erlebt, die mir das leichter gemacht haben!

 

Faktenlage:

  • Den neuen Octavia gibt es bereits ab 15.990 €. Es gibt nur aktuelle Turbo-Direkteinspritzmotoren im Octavia. Die Leistung reicht bei den Benzinern von 86 PS bis hin zu 180 PS. Bei den Dieselmotoren wird der Bereich von 105 PS bis 150 PS abgedeckt. Škoda bietet sowohl manuelle Getriebeversionen an, als auch moderne Direktschaltgetriebe. Kritikpunkt hier: Der „kleine“ 1.2 TSI mit 86 PS und der kleine 105 PS TDI bekamen nur ein 5-Gang Getriebe.
  • Angeboten werden erneut drei Ausstattungslinien: Active, Ambition und Elegance.
  • Minimal-Verbrauch im Octavia 1.6 TDI GreenLine beträgt 3.4 Liter Diesel auf 100 Kilometer.
  • Clevere Detaillösungen. (Darüber später mehr!)

Fazit – Škoda Octavia – Der Neue!

„Meer“ gutes Auto bekommt man nirgendwo für sein Geld – nicht im Augenblick und nicht dass ich davon etwas wüsste. Der Octavia wirkt erwachsen und bieder auf den ersten Blick – aber er bleibt erwachsen nach der ersten Fahrt, von biederem Spießbürgertum am Ende jedoch keine Rede mehr. Clevere Ideen, viel Platz und faire Preise machen aus dem Octavia viel mehr als einen „Achtungs-Erfolg“.

 

P.S.: „Meer“ und „Achtungs-Erfolg“? Folgt doch einfach den dahinterstehenden Links und ihr versteht das jeweilige Wortspiel.

 

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Fahrbericht Škoda Octavia RS

Ein erneuter blick über die eigene Stoßstange hinaus, dieses Mal wieder zu Sebastian von passion:driving.  Um den Road-Trip zur Rallye San-Remo als Škoda-Gast standesgemäß antreten zu können, wurde ihm ein Octavia RS zur Verfügung gestellt.

Mit der  in blau zur Dienstreise angetretenen Limousine ist Sebastian dann zusammen mit Fabian von autophorie.de  auf die Tour in die Französischen See-Alpen los gedüst. Wie es sich für einen Auto-Blogger mit Herz, Hirn und Gasfuß gehört hat er am Ende seiner Octavia RS-Zeit einen Fahrbericht über den 200PS starken Autobahnschreck aus Tschechien verfasst. Immer wieder lesenswert, mein Kollege Sebastian:

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