Anzeige: Einer wie keiner – Der neue Peugeot 3008

Einer wie keiner – Der neue Peugeot 3008

Jeder will SUV. Doch nicht jeder will es so groß. Im B-SUV-Segment finden die Autohersteller nun eine neue Nische für die kleinen Brüder der SUVs. Peugeot startet aktuell mit dem neuen City-SUV 2008 voll durch und belegt auf Anhieb den zweiten Platz in seinem Segment in Europa. An diesen Erfolg will Peugeot auch im stark ansteigenden C-SUV-Segment anknüpfen. Der französische Autohersteller hat die Relevanz dieses Segments erkannt und geht mit einer starken Positionierung und einer eigenen bald vollständigen Modellreihe (2008, 3008, 5008) ins Rennen. Frisch aus dem französischen Werk Sochaux, feierte der 3008 seine Messepremiere bereits auf dem Pariser Salon. Schon seit Anfang August 2016 kann er bei den deutschen Peugeot-Partnern bestellt werden.

Souverän, Unverwechselbar, Vielseitig

Der neue 3008 überzeugt mit einem dynamischen Auftritt, hoher Variabilität, hervorragender Ausstattung und innovativer Technik. Er beeindruckt dank seiner kurzen Überhänge mit betont kraftvollen Proportionen. Seine Linienführung ist präzise, klar und unverwechselbar. Kein Zweifel, hier handelt es sich um einen echten SUV. Trotz seines markanten, individuellen Auftritts fügt sich der neue 3008 nahtlos in das aktuelle Markendesign von Peugeot ein. Schon jetzt wurde er von 58 Journalisten aus 22 Ländern zum „Auto des Jahres“ 2017 gekürt und ist damit bereits der fünfte Peugeot, der die renommierte Auszeichnung bekommt – und der Zweite innerhalb von drei Jahren. Zuletzt wurde der 308 zum Auto des Jahres 2014 gewählt.

Kein Wunder, haben die Peugeot-Designer mit ihm eine Hommage an Geländewagen alter Schule kreiert. Viel Chrom und ein ausgewogenes Design verleihen ihm einen speziellen Charme, dem man sich nicht entziehen kann. Die Synthese aus Stil, Komfort und Handling geht hier voll auf. Mit dem innovativen i-Cockpit definiert der 3008 den Fahrersitz neu. Es ist nicht nur für jeden Besitzer individuell konfigurierbar, sondern beeindruckt auch durch die perfekte Kombination der drei Bausteine: intuitive Fahrzeugbedienung, Kommunikation und Navigation.

Modern, futuristisch und spektakulär

Im neuen Peugeot 3008 hat auch die klassische Armaturentafel ausgedient und einem futuristischen Ambiente Platz gemacht. Das hoch auflösende, 12,3 Zoll große Kombiinstrument des 3008 ist voll digitalisiert und liegt direkt im Sichtfeld oberhalb des Lenkrads. Fünf unterschiedliche Anzeigemodi können über einen Drehschalter am Lenkrad angewählt werden. Ein weiteres Highlight: ein Duftspender soll das Ambiente noch angenehmer gestalten. Ein Auto für alle Sinne sozusagen.

Da verwundert es nicht, dass der Peugeot 3008 der erste SUV ist, der bereits jetzt zum Auto des Jahres gewählt wurde. Er überzeugte die Jury sowohl mit seinem Gesamtkonzept als auch mit dem Innenraumkonzept und Design. Die Auszeichnung sowie die hohe Zahl von insgesamt 100.000 Vorbestellungen in Europa sind auch Beweis für die erfolgreiche Neupositionierung von Peugeot. Neben dem City-SUV und dem 3008 steht mit dem Adventure-SUV Peugeot 5008 der nächste Neuzugang schon in den Startlöchern.

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Verbrauchswerte: Kraftstoffverbrauch in l/100 km kombiniert für Peugeot 3008: 6,0 – 4,0*, CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 136 – 104*, *Werte mit rollwiderstandsoptimierten Reifen ermittelt, Angaben gemäß den amtlichen Messverfahren.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen kostenlos erhältlich ist oder über www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist. Die Angaben wurden gemäß vorgeschriebenem Messverfahren in der jeweils aktuell geltenden Fassung ermittelt. Weitere Informationen zu den CO2-Effizienzklassen einschließlich der grafischen Darstellungen finden Sie hier.

Erste Fahrt: Der neue Peugeot 5008

Peugeot 5008 im Fahrbericht

Französischer Löwe hat alles im Grip

Der neue Peugeot 5008 bewirbt sich nicht nur als SUV Flaggschiff der Franzosen in Europa. Der größte SUV der PSA Group ist zugleich auch das letzte SUV der französischen Strategen weltweit. Den Startschuss gab der im Juni letzten Jahres als City-SUV eingeführte 2008, gefolgt vom mittleren 3008, der im Spätherbst 2016 eingeführt wurde. Die erste Generation des 3008 sowie ein 4008 (aktueller europäischer 3008) komplettieren das Fünfergespann in China für den weltweiten Markt. So möchte der PSA Konzern Flagge zeigen im viel umkämpften globalen SUV Markt. Dass er damit im Trend liegt, belegen die aktuellen europäischen Verkaufszahlen. Demnach verkaufte sich der 2008 bereits 249.000 mal und der 3008 kommt seit Oktober 2016 auf 125.000 Bestellungen. Der Große soll sich nun gegenüber dem Nissan X-Trail, Škoda Kodiaq, Hyundai Santa-Fe und Ranger Rover Discovery beweisen und präsentiert sich mit zwei Benzinern und zwei Diesel Aggregaten dem europäischen Markt. Seinen Einstieg findet er bei noch unter 25.000 Euro.

Vom Kompaktvan zum SUV

Kam die 1. Generation des 5008 ab 2009 noch als Kompaktvan auf Basis des 308 und Citroën C4 Picasso daher, führt er heute die Liste der SUV im C-Segment mit einer Fahrzeuglänge von 4,64 Meter an. Dennoch vertritt er gerade mit seiner äußeren Erscheinung die Marke Peugeot in vollen Zügen. So wie seine beiden „kleineren Brüder“ überzeugt er mit einer langen, fast waagerechten Motorhaube. Die aggressiv nach unten gezogenen Frontscheinwerfer rahmen den hoch sitzenden Kühlergrill ein, der ganz prominent das Markenlogo zur Schau trägt. Vom vorderen Radkasten zieht sich eine markante Sicke bis zum Heck, die direkt an der C-Säule endet. Dort gehören die Heckleuchten mit der Drei-Krallen-Graphik zum Wiedererkennungswert des großen Franzosen. Seine Anmutung von vorn und hinten lässt ihn breit und bestimmend auf der Straße stehen.

Gewachsen und erwachsen – ein ganzer SUV.

Mehr Einsatzzwecke

Ein hohes Maß an Sicherheit, Fahrspaß und Zuverlässigkeit wollen die Ingenieure aus Frankreich im 5008 mit seinen flexiblen Fähigkeiten bieten. Dabei gaben sie sich auch zur Aufgabe, dass sich ein SUV nicht nur über die Vielzahl von Einsatzzwecken definiert, sondern generell auch seinen Nutzern stressfreies Fahren über große Distanzen und unter schwierigen Bedingungen offerieren sollte. Ob dies gelungen ist, konnten wir bei einer ersten Testfahrt durch die kurvenreiche schwäbische Alb für einen Tag genießen. Rund um ein Pferdegestüt der Hofsiedlung nahe Heroldstatt konnten wir auf herrlichen Serpentinen durch die Natur seine dynamischen Eigenschaften nicht nur on-road testen.

Souverän und selbstbewußt im Gelände.

Aggregate mit Effizienz

Zur überschaubaren Motorenpalette gehören zwei Benziner und zwei Dieselaggregate. Der von uns gewählte 2.0 Liter Diesel stellt uns 110 kW (150 PS) zur Verfügung. Dies scheint zwar bei einem Leergewicht von rund 1.7 Tonnen etwas wenig Leistung, aber bei einem Drehmoment von 370 Newtonmeter bei 2.000 Umdrehungen werden wir schnell wieder entschädigt. Die Höchstgeschwindigkeit von ca. 207 km/h konnten wir leider nicht ausfahren, aber dafür kamen wir dem angegebenen kombinierten Verbrauchswert von 4,8 Litern ziemlich nahe. Das Sechs-Gang-Schaltgetriebe arbeitet präzise und ohne Hakeln. Das zweite Dieselaggregat für den 5008  bietet bei einem Hubraum von 1.6 Litern 88 kW (120 PS) und 300 Newtonmeter bei 1.750 Umdrehungen. Sowohl der 1.6 Liter- als auch der 2.0 Liter-Motor kann mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder einem Sechs-Stufen-Automatikgetriebe bestellt werden. Im Benzinbereich listen die Franzosen einen 1.2 Liter PureTech mit 96 kW (130 PS – 230 Nm) in Verbindung mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe und einem Sechs-Stufen-Automatikgetriebe. Der zweite PureTech Benziner bringt sich mit 1.6 Liter Hubraum und 121 kW (165 PS – 240 Nm) ins Portfolio ein. Dieser Motor ist ausschließlich mit einem Sechs-Stufen-Automatikgetriebe ausgerüstet. Alle Motoren erfüllen mittlerweile bereits den 6.1 Standard.

Diesel mit Euro Standard 6.1.

Innenraum mit wohltuendem Ambiente

Beim neuen 5008 steigen wir wie schon beim 2008 und 3008 in ein äußerst geräumiges und angenehmes Ambiente ein. Die Frontscheibe wirkt nicht nur groß, sondern bringt tatsächlich viel Licht ins Fahrzeug. Sowohl Fahrer und Beifahrer als auch die Insassen im Fond haben mehr als ausreichend Platz. Mit breiten Kopfstützen ausgestattet, sind die Vordersitze in der Topausstattung „Allure“ (optional) und „GT“ (Serie) als ergonomische Komfortsitze mit AGR-Gütesiegel bestellbar. In der zweiten Reihe finden sich drei komfortable und in der Breite identische Einzelsitze. Der Siebensitzer verfügt außerdem im Fond über zwei zusätzliche Einzelsitze, die sich nicht nur versenken lassen, sondern auch ganz herausnehmbar sind. Dennoch sind die beiden Sitze  auch nur Notsitze und dienen bei kurzen Wegen mit Freunden sehr gut als zusätzliche Möglichkeit. Das Gepäckraumvolumen im Siebensitzer beträgt bis zu 780 Liter bei voller Bestuhlung. Werden die Rücksitze überdies ebenerdig im Boden versenkt, so steigt die Ladekapazität auf 1.940 Liter bei Beladung bis zum Dach. Zusätzliche Komfort-Features des 5008 sind die sensorgesteuerte Heckklappe, zu der eine Fußbewegung seitlich unter dem hinteren Stoßfänger genügt, und die niedrige Ladekante. Mit einer Höhe von 676 mm erleichtert sie das Be- und Entladen. Einen gewissen Hightech-Charakter kennzeichnet das bereits in der zweiten Generation vorhandene i-Cockpit. Ein 12,3-Zoll Display, das hinter dem niedrig gebauten Lenkrad erscheint. Auf diesem „voll digitalisiertem Cockpit“ lassen sich mittels Drehrad am Lenkrad fünf verschiedene Darstellungsmodi einstellen. Der Anzeigen-Modus stellt Drehzahlmesser und Geschwindigkeitsanzeige analog dar. Über einige Assistenzsysteme informiert im Zentrum des Display der Fahrhilfen-Modus. Beim Minimal-Modus dominiert die digitale Geschwindigkeitsanzeige in der Mitte des Displays. Die mehrfarbigen 3D-Navigationshinweise füllen das Display im Navigations-Modus vollständig aus. Eine Kombination aus allem stellt der „persönliche Modus“ zur Verfügung.

Nach unten abgeflachtes Lenkrad und Klaviatur für den Schnellzugriff der Punkte im Hauptmenü.

Mit GripControl alles im Griff

Einen mutigen Weg beschreitet Peugeot bereits mit Einführung des City-SUV 2008. Der französische Automobilhersteller verzichtet auf die Bereitstellung eines Allradantriebes, was für die Fahranforderungen in den mitteleuropäischen Gegenden nicht von Nöten sei, so die Verantwortlichen von PSA. Auch bieten die Modelle 2008, 3008 und 5008 nicht die Geschwindigkeiten, die einen Vierradantrieb beanspruchen würde. Abhilfe soll statt dessen  die mit einem Aufpreis von 300 Euro erhältliche „Grip Control“ schaffen. Eine vielseitige und flexible Traktionskontrolle. Das Bedienrad auf der Mittelkonsole aktiviert zu jeder Zeit fünf unterschiedliche Fahrmodi. Der Standard-Modus ist auf normale Straßenverhältnisse mit geringem und konstantem Schlupf ausgelegt. Beim Schnee-Modus passt sich der Schlupf der Fronträder den aktuellen Straßenverhältnissen an. Ab 50 km/h schaltet das System automatisch in den Standardmodus um. Ein problemloses Vorankommen in rutschigem Gelände verspricht der Allwege-Modus. Das maximale Drehmoment wird auf das Rad gelenkt, das Haftung besitzt. Der Modus ist bis zu 80 km/h aktiv. Dasselbe Maß an Schlupf, um auf lockerem Untergrund voran zu kommen und ein Festfahren zu vermeiden, garantiert der Sand-Modus. Dieser Modus ist ab 120 km/h inaktiv und schaltet in den Standard-Modus. ESP, ASR und Grip Control werden bei einer Geschwindigkeit bis 50 km/h mit dem ESP-Off-Modus ausgeschaltet.

GripControl macht auch Schräglagefahren möglich.

Fahrerassistenzsysteme mit Sinn und Verstand

Ein breites Aufgebot an radar- und kamerabasierten Assistenzsystemen finden wir im Peugeot 5008. Hierzu zählen ab der Ausstattung „Access“ das Active Safety Brake-System, eine Berganfahrhilfe, ein Frontkollisionswarner, eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer, ein Spurhalteassistent und die Verkehrsschildererkennung. Ein automatischer Geschwindigkeitsregler mit Abstandswarner, eine Bergabfahrhilfe sowie eine Rückfahrkamera mit 360-Grad-Umgebungsansicht und ein aktives Parksystem mit Lenkautomatik bei Längs- und Querparklücken sind über Optionspakete bestellbar. Peugeot bietet bereits mit der Einstiegsvariante des 5008, dem „Access“, ein Fahrzeug mit einer langen Ausstattungsliste. Eine moderate Aufpreispolitik von 3.200 Euro zur Ausstattung „Active“ und 2.200 Euro zur Ausstattung „Allure“ präsentieren die Franzosen im 5008 mit einem „Rundum-Sorglos-Paket“. Die Erfahrungen seiner „kleineren“ Mitbewerber lassen die Vertriebsverantwortlichen aus Frankreich eine 80%-tige Bestellung der Ausstattung „Allure+“ prognostizieren. Das Highend-Modell des Peugeot 5008 bildet der 180-PS Diesel mit Sechs-Stufen-Automatikgetriebe und der Ausstattungslinie „GT“ mit 41.550 Euro.

Heckleuchten mit Drei-Krallen-Graphik.

Fazit: Mit einem Einstiegspreis von € 24.650 setzt der Peugeot 5008 einen Fingerzeig an die Mitbewerber, dass Luxus, Komfort und Fahrspaß auch zu moderaten Preisen erhältlich sind.

Großer SUV mit kleinem Einstiegspreis.

Der neue Peugeot 5008 ist ein SUV, nicht nur für die Straße und dem Einkauf im Möbelmarkt. Leichte Passagen im Gelände nimmt er ohne Probleme und rundet das Performance Paket des Franzosen gelungen ab. Als Alternative im C-Segment SUV Bereich schon im Preis-/Leistungssektor ein Muss.

Text: Stefan Beckmann, Beitragsbild: Karl-Heinz Augustin, Bild: Stefan Beckmann und Karl-Heinz Augustin

Peugeot-Sondermodelle – Preisvorteil zum Achtzigsten

Der Autohersteller Peugeot feiert den 80. Jahrestag des Markteintritts in Deutschland mit drei Sondermodellen. Die Basis bilden der Kleinwagen 208, das Mini-SUV 2008 und der kompakte 308. Letzterer verfügt in de „GT-Line Edition“ unter anderem über beheizbare Massagesitze, Navigationssystem und einige Design-Upgrades außen und innen. Die Preise starten bei 24.370 Euro für die Variante mit dem 96 kW/130 PS starken 1,2-Liter-Turbobenziner.

In ähnlichem Stil fährt der 2008 „GT-Line Edition“ vor, den es mit 81 kW/110 PS ab 21.370 Euro gibt. Komplettiert wird das Trio durch den 208 „Urban Move“ für 14.140 Euro. Zur Ausstattung zählen unter anderem Audioanlage, Einparkhilfe und Multifunktionslenkrad, den Antrieb übernimmt ein 50 kW/68 PS starker 1,0-Liter-Benziner. Die Preisvorteile der Sondermodelle beziffert der Hersteller zwischen 1.560 Euro und 3.500 Euro. (Holger Holzer/SP-X)

Peugeot Partner Tepee Electric – Der lautlose Familienfreund

Bislang bietet Peugeot neben dem Ion noch den Partner in der Lieferwagen-Ausführung mit rein elektrischem Antrieb an. Zum Genfer Autosalon (9. -19. März 2017) stellt die Löwen-Marke nun zusätzlich den Tepee, also die familientaugliche Pkw-Version des Partner, mit E-Antrieb vor.

Wie die anderen Peugeot-Stromer wird sie von einer 49 kW/67 PS und 200 Newtonmeter starken E-Maschine angetrieben, die ihren Strom aus einer 22,5-kWh-Batterie bezieht. Fahrleistungen nennt Peugeot nicht, doch dürften diese auf Niveau des Nutzwert-Partners liegen, der in knapp unter 20 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprintet und bis zu 110 km/h schnell wird.

Die theoretische Reichweite liegt bei 170 Kilometer. An einer 230-Volt-Steckdose dauert das Laden der Akkus 12 bis 15 Stunden, per Chademo-Stecker ist auch ein Schnelladevorgang möglich, bei der die Batterien in 30 Minuten zu 80 % befüllt werden.
Der in zwei Paketen im Heck untergebrachte Stromspeicher soll den Nutzwert des Tepee Partner nicht beeinträchtigen. Der Kofferraum des Fünfsitzers lässt sich wie bei den konventionell angetriebenen Varianten von 1.350 auf 3.000 Liter erweitern.

Die Markteinführung des familientauglichen Stromers soll im September folgen. Preise werden noch nicht genannt, doch dürfte der elektrische Tepee wohl einige tausend Euro mehr als das Nutzfahrzeug-Pendant kosten. Dieses bietet Peugeot derzeit für knapp über 25.000 Euro an. (Mario Hommen/SP-X)

Erste Fahrt: Peugeot 3008 GripControl

Mit der zweiten Generation des 3008 unterstreicht der französische Autobauer das MUST have in seiner Modellpalette in puncto Interieur, Außendesign und Fahrvergnügen. Mit viel Liebe zum Kundenwunsch wurde an den Eigenschaften des neuen 3008, die er haben sollte oder man weglassen kann, gearbeitet. Dass dies mit Erfolg gelang, drückt sich deutlich in den Verkaufszahlen aus. Seit Markteinführung Juni 2016 verbucht der PSA Konzern mehr als 60.000 Bestellungen europaweit, was einem Plus von 70 % entspricht. Die deutschen Händler brachten es immerhin auf 4.000 Einheiten seit Verkaufsstart Ende letzten Jahres. Im Vergleich zur ersten Generation verlängert sich die Karosserie zwar um 8 Zentimeter, dafür spart man 100 Kilogramm Gewicht ein. Darüber hinaus schickt man den 3008 generell ohne Allradantrieb, aber mit preiswerter Alternative „GripControl“ auf den Markt. Für einen Einstiegspreis von € 22.900 gibt es den Peugeot 3008 in der Ausstattung „Access“ mit einem sehr sparsamen 1.2 Liter PureTech Benziner mit 96 kW (130 PS).

Der neue Peugeot 3008 mit GripControl im Fahrbericht

Weniger ist mehr !

Marktforschungen des französischen Autobauers zufolge ist es nur einem sehr geringen Teil seiner Kundschaft wichtig bzw. notwendig, ein Fahrzeug mit Allradantrieb zu nutzen. Aus diesem Grund entschloss man sich, diesen Antrieb gar nicht erst anzubieten. Resultat: Peugeot kann den 3008 mit moderaten Preisen anbieten. Fehlende Entwicklungs- und Produktionskosten machen es möglich. Kunden, die dennoch in schwierigerem Terrain agieren müssen, bietet Peugeot eine kostengünstige Alternative. In Verbindung mit dem Front getriebenen 3008 und dem Paket „GripControl“ soll es möglich sein, das Fahrzeug auch außerhalb von befestigten Straßen zu manövrieren. Nachweislich möglich, denn Sébastian Loeb wurde schließlich mit Peugeot auf einem 2WD-Fahrzeug neunmal Rallye-Weltmeister. Für Tests zumindest auf Schnee und Eis luden die Verantwortlichen von Peugeot ins österreichische Hintersee am Fuschelsee ein. Auf präparierter Strecke des ÖAMTC konnten wir die „GripControl“ des 3008 ausreichend erfahren.

Gute Performance auf Schnee und Eis.

Serienmäßig mit Peugeot i-Cockpit

Auf dem ersten Blick scheint sich gegenüber dem Vorgänger nicht viel getan zu haben, stellen wir nach unserer Ankunft in Salzburg zur Fahrt an die Teststrecke fest. Doch beim näheren Hinsehen ist die zweite Generation des 3008 vor allem an der frischen Frontpartie zu erkennen. Gerade auf dem Fahrersitz Platz genommen, fällt uns das serienmäßige Peugeot i-Cockpit auf, das beim Blick durch den Lenkradkranz sichtbar wird. Individuell konfigurierbar kann der Fahrer außer dem Ablesen der Daten des Bordcomputers auch Kommunikation und Navigation regeln. Der Innenraum offeriert bis zu fünf Personen bequem Platz. Unsere Fahrt führt uns zunächst vorwiegend auf der Autobahn Richtung Süd-Osten. Dabei können wir die Assistenzsysteme, wie die Geschwindigkeitsregelanlage, ausreichend ausprobieren. Die darauf folgenden Alpenstraßen lassen ein Rasen wie in Deutschland so oder so nicht zu. Das müssen wir auch nicht, denn der 3008 bringt uns sehr souverän mit einem BlueHDI 150 PS Diesel Motor bis zur Übungsstrecke des ÖAMTC in Hintersee. Nach kurzer Einweisung auf dem Bildschirm der Instruktoren und den Einführungsrunden darf dann die eine oder andere Übungsrunde mit dem Front getriebenen SUV und seiner GripControll gedreht werden.

Mit Peugeot i-Cockpit und GripControl.

GripControl alternativ zum Allrad

Das System „GripControl“ arbeitet ausschließlich über das Motormanagement. Hierbei ist der Rundregler in der Mitte der Konsole in fünf verschiedene Modi zu drehen. Mit den Funktionen „Normalmodus“, „Modus Schnee“, „Geländemodus“, „Modus Sand“ und „Modus ESP aus“ sind zumindest einige unterschiedliche Fahrbahnsituationen zu bewältigen. Das gleichzeitige Durchdrehen der beiden Antriebsräder wird im „Modus Sand“ gesteuert. Es verringert die Gefahren des Einsinkens des Fahrzeuges. Um die bestmögliche Beschleunigung je nach verfügbarer Haftung zu erzielen, sollte der Fahrer den „Modus Schnee“ wählen. Beim Anfahren passt das System seine Strategie an die vorhandenen Haftungsbedingungen Rad für Rad an. Der „Geländemodus“ regelt beim Anfahren einen hohen Schlupf am Rad mit geringer Haftung, um wieder Haftung zu finden. Wogegen das Rad mit der größten Haftung benutzt wird, Drehmoment zu übertragen. Im „Normalmodus“ sollte man das Fahrzeug bewegen, wenn es in keiner der genannten Geländearten gefahren wird. Selbstredend steht der Modus „Modus ESP aus“ für das komplette Abschalten des Systems, was nicht empfehlenswert ist

Mit „Modus Schnee“ auch als Frontriebler stabil auf Eis.

Sicherheitssysteme dürfen nicht fehlen

Zum Thema Sicherheit bietet der Autobauer aus Frankreich außer den üblichen Features wie sechs Airbags (Fahrer- und Beifahrerairbag, Seitenairbags vorn und hinten, Vorhangairbags vorn und hinten), ESP (eletronischer Bremskraftverteiler und Stabilitätsprogramm) und ASR (Antriebsschlupfregelung), das automatische Verriegeln der Türen beim Anfahren und das Peugeot i-Cockpit, die Sicherheitssysteme Frontkollisionswarner, Active Safety Brake, Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer sowie eine Berganfahrhilfe.

Tolle Heckansicht.

Moderate Preise

Einstieg beim 3008 bildet die Ausstattungslinie „Access“ mit einem Grundpreis von 22.900 Euro. Den Kunden erwartet bereits hier eine üppige Grundausstattung, die so schnell keine Wünsche offen lässt. Über die Ausstattungslinien „Active“ und „Allure“ kann die Topausstattung „GT“ alle Kundenwünsche erfüllen, sodass nur wenig Platz für Zusatzpakete bleibt. Den Schlusspunkt setzt der Diesel 2.0 Liter BlueHDI FAP EAT6 Stop & Start 133 kW (180 PS) in der Ausstattung „GT“ mit 39.700 Euro.

Durchzugsstarker 2.0 Liter Diesel mit 150 PS.

Fazit: Der Peugeot 3008 zeigt, dass Autobauer noch tatsächlich auf Kundenwünsche eingehen. Der nicht erforderliche Allradantrieb, gerade in Gebieten dies- und jenseits der Alpen, kann ein Familienfahrzeug wieder erschwinglich machen. Die Testfahrten auf Eis und Schnee haben gezeigt, dass der Faktor „Sicherheit“ grundsätzlich auf dem Fahrersitz Platz nimmt.

Harte Tests auf Schnee und Eis.

Peugeot 3008 mit GripControl dient als Alternative zum Allradantrieb bei den Franzosen. Aber nicht nur diese preiswerte Lösung macht ihn zur ersten Wahl für Familien und Menschen mit ungewöhnlichen Freizeitaktivitäten.

Text: Stefan Beckmann, Bild: Stefan Beckmann und Hersteller

Opel Crossland X – Frankophiler Rüsselsheimer

Crossover: Ein Wort, an das wir uns mittlerweile gewöhnt haben. Fahrzeugklassen verschwimmen immer mehr und gehören eigentlich der Vergangenheit an. Gebaut wird das, von dem man glaubt, dass es dem Käufer schmecken wird, Schubladen bleiben einfach geschlossen. Der Opel Crossland X pfeift auf sie genauso, wie sein Plattform-Bruder, der Peugeot 2008. Neben dem Opel Mokka X, der als erstes Modell ein X im Namen trägt, betritt nun der Crossland die Bühne und soll dem Grandland X den Weg ebnen. Wir schauen auf die Details des frankophilen Rüsselsheimers. Read more

Peugeot Adventure Nights Tour 2016 – Zwei Stargäste touren durch Deutschland

Anzeige // Am 8.11. fiel in Köln der Startschuss für die Peugeot Adventure Nights Tour 2016: Neben bildstarken Filmen werden auf der Roadshow der neue Peugeot 3008 und der Peugeot Traveller gezeigt. Das SUV und der Family-Van sind so etwas wie die Hauptdarsteller der Tour.

Gestern startete die Peugeot Adventure Nights Tour 2016 – eine atemberaubende Multi-Media-Welt, die die beiden Stargäste – den Peugeot 3008 und den Peugeot Traveller – optimal in Szene setzt. Die Gäste erwarten packende Adventure-Movies und eine faszinierende virtuelle Welt, wie sie Peugeot gerade im eigenen Spot zeigt. Hier trägt ein junger Herr eine Virtual-Reality-Brille, ist letztendlich aber mehr von der Realität mit dem neuen SUV angetan.

Der Peugeot 3008 begeistert mit seinem virtuellen Cockpit

Kein Wunder, steht der neue Peugeot 3008 breitschuldig und selbstbewusst auf seinen vier Rädern. Das erste Kompakt-SUV der Franzosen treibt aber nur die Vorderräder an. Warum? Ganz einfach: Der Allradantrieb führt zu hohem Gewicht und damit zu einem gesteigerten Konsum. Dafür kann die Traktionskontrolle über einen Dreh-Regler an verschiedene Untergründe angepasst werden. Dass das gut funktioniert und man in den allermeisten Situationen gar keinen 4×4-Antrieb benötigt, zeigt der kleine Bruder, der Peugeot 2008, eindrucksvoll. Warum aber „erstes Kompakt-SUV“? Schließlich gab es doch einen Vorgänger.

Das stimmt, doch dieser war ein Crossover reinsten Wassers und ließ sich nicht so recht in die SUV-Kategorie einstufen. Der neue Peugeot 3008 passt aber hervorragend in das beliebte Segment und hat das Potential, es den arrivierten Mitbewerbern schwer zu machen. Wie er das machen will? Mit seinem markanten Design, neuen Technologien und Konnektivität auf dem neusten Stand. So fällt das SUV etwa mit seinem virtuellen Cockpit auf, über das alle 3008 serienmäßig verfügen. Agilitäts- und Sicht-steigernd fiel das Lenkrad Peugeot-typisch eine Nummer kleiner aus, sodass die virtuellen Instrumente optimal abgelesen werden können. Ergänzend kommt ein neues Infotainment hinzu, das nun über sechs feste Stationstasten verfügt, die seine Bedienung kinderleicht machen.

Mit ihm haben die Franzosen also nun ein weiteres Ass im Ärmel, das dem Bestseller 308 SW zur Seite stehen wird. Beiden gemein sind viele Technik-Komponenten sowie ein großer Kofferraum. Der 3008 bietet 520 Liter und damit genug für das Urlaubsgepäck einer Durchschnittsfamilie. Oder für das große Sport-Equipment, schließlich sprechen wir hier von einem Sports Utility Vehicle.

Der Peugeot Traveller macht auch sperrige Abenteuer mit 

Raum in Hülle und Fülle bietet auch der zweite Stargast der Peugeot Adventure Nights Tour – der Traveller. Der Maxi-Van ist in zwei Radständen, drei Längen und mit bis zu neun Sitzplätzen erhältlich. Wer aber lieber mit großem Gepäck reist, kann bis zu 4.900 Liter Ladevolumen genießen. Damit sollte auch das sperrigste Freizeit-Gerät kein Problem darstellen. Doch der Peugeot Traveller eignet sich nicht nur für den Güter-Transport, sondern auch als nobles VIP-Shuttle. Verschiedene Ausstattungslinien lassen jeden Gedanken an ein reines Nutztier in Windeseile verschwinden, während seine noblen Optionen ihn für den roten Teppich prädestinieren. Ein großes Panorama-Glasdach, elektrische Schiebetüren oder ein Head-Up Display machen den Van zur veritablen Großraum-Limousine. Das unterstreicht auch die optionale Lederausstattung für die unterschiedlichsten Sitzkonstellationen.

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Hautnah dabei sein!

Beide Autos lernt man am besten auf der Peugeot Adventure Nights Tour kennen. In München (10.11.), Berlin (22.11.) oder Hamburg (24.11.) macht die Roadshow in verschiedenen deutschen Metropolen Halt und verspricht nicht nur die Filme eines großen Outdoor-Filmfestivals. Alle weiteren Informationen lassen sich unter  http://peugeot-adventure-tour.de/ herausfinden. Die Teilnahme ist dabei denkbar einfach: Unter dem Link registrieren und schon hat man die Chance mit einer Begleitperson an der Roadshow teilzunehmen. Unter allen Teilnehmern wird außerdem noch ein brandaktueller Gewinn verlost: Eine GoPro Hero5 Kamera, mit der man sein eigenes Abenteuer jederzeit festhalten kann. Vielleicht in einem Peugeot 3008 oder Traveller?

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80 Jahre Peugeot in Deutschland – Die Löwen sind los

Startschuss für die Marke Peugeot in Deutschland war die Anmietung einer Werkstatt am 5. November 1936 durch die „Kraftwagen Handelsgesellschaft Kochte & Rech“ in Saarbrücken. Die kleine Firma war erster deutscher Peugeot-Importeur zunächst für den kleinen 201 und die stromlinienförmigen Modellreihen 302 und 402. „Raketendesign aus Sochaux“ nannte die Presse die Innovationsträger. Vor allem die Mittelklassereihe 402 schrieb mit dem Coupé-Cabriolet „Eclipse“ als Star auf der Berliner IAA und mit sparsamen Diesel-Versionen Geschichte. Bis 1939 wurden rund 1.000 Exemplare des Peugeot 402 Diesel verkauft. Der Kleinwagen 201 fand aufgrund seines hohen Preises bei den Deutschen hingegen weniger Anklang.

Mit einem anderen Mini erprobte Peugeot bereits 1941 die Serienfertigung von Elektroautos. Unter der Bezeichnung VLV feierte das City-Cabriolet im Zweiten Weltkrieg Premiere und trotz der dunklen Zeit wurden fast 400 Einheiten des „Stromers“ ausgeliefert, auch nach Deutschland. Nach dem Krieg verbuchte Peugeot einen größeren Erfolg mit dem Vorkriegsmodell 202. 1948 folgte die Mittelklasselimousine 203, die dank legendärer Langlebigkeit zum Bestseller wurde. 1955 folgte mit dem Pininfarina-Kunstwerk 403 ein weiterer Erfolgstyp, auf den sogar die saarländische Polizei und Taxifahrer abfuhren. Ab 1960 setzte der 404 diesen Erfolg fort. Mit einem zunehmend breiteren Modellprogramm aus Pkw und Nutzfahrzeugen wuchs Peugeot unter Kochte & Rech in Deutschland zur drittgrößten Importmarke.

1967 folgte die Gründung der konzerneigenen Importgesellschaft Peugeot Automobile Deutschland GmbH, die bereits im ersten Jahr 20.733 Fahrzeuge absetze. Aufsehen erregte dabei die neue Kompaktklassereihe 204 mit Frontantrieb und als 204 Break Diesel mit dem damals kleinsten Selbstzünder der Welt. 1968 folgt der ultimative Peugeot in Form des geräumigen, zuverlässigen und zeitlos eleganten 504, der auch als Cabriolet begeisterte.

Auf dieser soliden Basis streckte sich der Löwe in den 1970er-Jahren nach den Sternen. Nach der Fusion mit Citroen (1976) und der Übernahme von Simca (1978) stieg das Familienunternehmen Peugeot zum größten Automobilhersteller Europas auf. Gekrönt wurde der Aufstieg mit dem repräsentativen 604, der zudem mit dem ersten französischen Nachkriegs-V6 beeindruckte.

Die Übernahme der maladen Marke Simca wurde jedoch zum finanziellen Fiasko, aus dem Peugeot dank kreativer Modellpolitik der Ausweg gelang.Geschichte schrieb der 1983 vorgestellte Cityflitzer 205, der sich5,3 Millionen Mal verkaufte. Noch erfolgreicher war ab 1998 sein Nachfolger 206. Fünf Jahre lang blieb er meistverkaufter Import-Kleinwagen auf dem deutschen Markt – auch dank des 206 CC, der als weltweit erstes kompaktes Coupé-Cabrio für Furore sorgte.

Noch Anfang des neuen Jahrtausends zählte Peugeot zu den stärksten Importmarken mit einem Modellprogramm, das jede Nische abdeckte, zeitweilig aber auch zu aufgebläht war. So konkurrierten mit 107, 1007, 206 und 207 zwischenzeitlich gleich vier Modelle im Kleinwagensegment miteinander. Mittlerweile ist die gestraffte Palette ganz auf die Reduzierung von Verbrauch und Emissionen ausgerichtet. Während der teure Diesel-Hybridantrieb und der elektrische Kleinstwagen iOn nur wenige Käufer gewannen, punktet Peugeot umso eindrucksvoller durch Downsizing-Benziner und neue Diesel, die mit „Best in Class“-Verbrauchswerten beeindrucken.
(Wolfram Nickel/SP-X)

Test: Peugeot 208 GTI

Mit seiner 208-Baureihe dominiert der staatliche PSA Konzern bereits seit Jahren das hart umkämpfte B-Segment. Nach der Wachablösung des Peugeot 207 im April 2012 verkaufte sich der 208 ca. 1.000.000 mal weltweit. Beim Facelift, das Peugeot im Juni 2015 aufgelegt hatte, kamen auch die sportlichen Anleihen aus dem Rallye Sport der Franzosen auf den Markt. Mit der GT-Line und dem GTi by Peugeot Sport stellen die französischen Ingenieure nochmals klar, mit welchem Know-how sie zu Werke gehen. Im GTi by Peugeot Sport präsentiert sich jetzt ein überarbeiteter Benziner mit 153 kW (208 PS) und einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe. Kombiniert mit den aktuellen Fahrerassistenzsystemen und noch mehr Individualisierungsmöglichkeiten möchte Peugeot den Absatz weiter steigern. Den Einstieg findet der aggressive Kleinwagen bei einem Preis von 27.790 Euro

Peugeot 208 GTi by Peugeot Sport THP 208

Racing Gene für die Straße
208GTI_01
Potenter Kleinwagen 208

Kleinwagen im Rennsportdesign

Die Designveränderungen des Facelift 2015 waren mehr als nur eine kosmetische Korrektur, wie es oft bei Mitbewerbern gesehen wird. Mit den nach außen gerückten Nebelscheinwerfern, der neuen Frontschürze und dem verbreiterten Kühlergrill kam generell eine gewisse Aggressivität und Dynamik ins Spiel. Mit der Liebe zum Detail fasste man die Frontscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht in die Karosserie ein. Das Seitenprofil unterstützt den sportlichen Look mit den kurzen Überhängen und der niedrigen Dachlinie. Den Bezug zur Marke aber sollen die im Krallendesign nachempfundenen LED-Heckfahrleuchten bringen, was den PSA Ingenieuren gut gelungen ist. Zur Designveränderung seiner „klassischen“ Brüder kann sich der GTi by Peugeot Sport dennoch nicht einordnen. Mit tiefer gelegtem Fahrwerk, Spurverbreiterung, 18-Zoll-Felgen, exklusiver Lackierung Schwarz matt (Coupe Branche) und Schalensitzen sprengt er alle Konventionen. Allein schon die Außendarstellung verspricht Fahrspaß pur.

Schalensitze inbegriffen

Die beiden Seitentüren öffnen weit und zeigen uns einen Mix aus rot / schwarzen Elementen. Die Schalensitze umfangen uns innig und geben Halt von der ersten Sekunde. Beim Platz für Fahrer- und Beifahrer wurde nicht gegeizt. Die Rücksitze wurden zwar installiert, aber Spaß bereiten sie eher nicht groß gewachsenen Insassen. Die optisch unterstützte Instrumenteneinheit und Bedienung im 208 GTi wirken sportlich spartanisch, sind dennoch bereits beim ersten Eindruck selbsterklärend, wirken nicht überladen. Der in der Mitte des Armarturenbretts sitzende 7-Zoll-Touchscreen enthält nicht nur Navigationselemente, sondern verbindet das Mobiltelefon mit der Freisprechanlage oder spiegelt die Oberfläche des verbundenen Handys über „Carplay®“ auf dem Display wider. Das Manövrieren beim Parken und schnellem Lastwechsel des mit einer Länge von ca. 3,96 Metern doch sehr kurzen Fahrzeuges ist bei der direkten und präzisen Lenkung sehr leicht und die Rückmeldung auf Geraden und in langgezogenen Kurven gleichermaßen gut. Das verschafft uns ein Fahren im permanenten „Rennmodus“.

1.6 THP 208 Aggregat

Beim Starten des Motors, das noch mit dem Drehen des Zündschlüssels funktioniert, vernehmen wir das recht böse Knurren des 1,6 Liter Benziner Reihen-Vierzylinders mit seinen 153 kW (208 PS). Das Sechs-Gang-Schaltgetriebe bringt den fast 1,2 Tonnen leichten Boliden mit sehr viel Dynamik nach vorn. Eine Einzelradaufhängung vorn mit Gasdruckstoßdämpfer und Verbundlenkerhinterachse mit Schraubenfedern sind gemäß des Anwendungsbereichs des Fahrzeuges sportlich straff im Setup vermerkt. Das geben uns die Straßenverhältnisse auf den urbanen Teststrecken wieder. Autobahnabschnitte, die wir mit dem 208 GTi natürlich auch befahren, nimmt er im Gegensatz gern mit seinem Hochleistungspaket an. Enthaltene Features sind neben dem spezifisch abgestimmten Fahrwerk, Bremsen aus dem Hause Brembo, einem TORSEN-Sperrdifferenzial mit begrenztem Schlupf und Reifen vom Typ Michelin Pilot Super Sport. Alles in allem ergeben sich Situationen auf unseren Testkilometern, die uns eine souveräne Fahrstabilität geben. Der vom Hersteller angegebene Normverbrauch von 5,4 Litern auf 100 Kilometern ist in der Praxis nicht ganz zu schaffen. Unser Testwagen verlangt gut 6,2 Liter. Der Fahrspaß ist mit dem gering erhöhten Verbrauch allerdings nicht zu ersetzten. Kräftige 300 Newtonmeter Drehmoment bei 3.000 Umdrehungen pro Minute treiben uns ein Dauerlächeln ins Gesicht. Diese Kraft lässt das Fahrzeug in 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. In der Spitze sind bis zu 230 km/h drin.

Assistenzsysteme dürfen nicht fehlen

PSA Peugeot Citroen legte das Augenmerk nicht nur auf die Performance des Fahrzeuges. Es wurden die bereits zum Standard eines Kleinwagens und darüber hinaus üblichen Sicherheitssysteme gleichermaßen überarbeitet und optimiert. So kommt eine Geschwindigkeitsregelanlage genauso zum Einsatz wie der Active City Brake. Das System ermöglichst es dem Fahrzeug bei bestehendem Kollisionsrisiko im Stadtverkehr bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h eine automatische Bremsung durchzuführen. Laser basiert ist der Sensor mit kurzer Reichweite im oberen Teil der Windschutzscheibe mittig angebracht. Hierbei erkennt er sowohl bewegliche als auch stehende Fahrzeuge. Mit der zusätzlich verbauten Rückfahrkamera, die ihr Bild im 7-Zoll-Display darstellt, lassen sich Einparkmanöver spielend leicht durchführen. Bei einem sportlich agilen und dynamisch peppigen Fahrzeug wie dem 208 GTi darf der Kontakt zur Außenwelt nicht fehlen. Weiter über den Touchscreen bedienbar sind MirrorScreen-Funktionen, die es zulassen, dass der Nutzer den Bildschirm seines Mirrorlinks® oder Carplay® kompatiblen Smartphones auf das Display seines Autos spiegeln lässt. Außer den zur Zeit verfügbaren Applikationen ist auch der Peugeot Connect SOS & Assistance zu verwenden. Die Software setzt bei Bedarf einen automatischen Notruf ab und kommuniziert mit ortungsgestützten Organisationen, die fallspezifisch nötige Assistenz Leistungen abrufen. Der vernetzte Dienst wird seit 2010 über ein autonomes Telematiksteuergerät realisiert. Bislang sind bereits über eine Millionen Fahrzeuge der Marke Peugeot in Europa damit ausgerüstet.

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Puristischer Rennsportler mit Assistenzsystemen.

Rennsportler zum „kleinen“ Preis

Der Peugeot 208 GTi by Peugeot Sport THP 208, den es nun auch mit zwei Strukturlackierung gibt, ist ab einem Preis von 27.790 Euro zu haben. Dafür bietet PSA einen 1.6-Liter Benziner mit 208 PS und Sechs-Gang-Schaltgetriebe, inklusive aller optischen Anbauteile. Für Kunden, die sportliche Kosmetik nicht von der Stange kaufen möchten, gibt es eine optisch „abgespeckte“ Version, die dennoch alle technischen Voraussetzungen enthält. Der Grundpreis ohne Optionen beträgt dabei 23.900 Euro. Das optional erhältliche Sicherheits-Paket ist für einen Aufpreis von 520 Euro zu erwerben.

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Eye-Catcher in jeder Hinsicht.
Fazit:

Der Peugeot 208 GTi by Peugeot Sport THP 208 ist der absolute Eye-Catcher im Straßenverkehr, dabei erfüllt er alle Rennsport tauglichen Eigenschaften für ein Auto seiner Klasse. Das Preis- / Leistungsverhältnis liegt dabei im moderaten Bereich.

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

Peugeot

208 GTI

Motor R4, Benziner, Turbo
Hubraum 1.598 ccm³
Leistung 208 PS @ 6.000 U/min
Kraft 300  Nm @ 3.000 U/min
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe
Antriebsachse Vorderradantrieb

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[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe 3.962, 1.829, 1.450   mm
Radstand 2.538 mm
Leergewicht 1.273 kg
Wendekreis 11,20 m
Höchstgeschwindigkeit 230 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 6,5 sec
Normverbrauch 5.4 l/100 km

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[toggle title=“Verbrauch im Test“]

Alltagsfahrer 6.2 l / 100 km (Diesel)
Öko-Experte 5.6 l / 100 km
Außendienst-Modus 6.9 l / 100km

Text und Fotos: Stefan Beckmann

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Peugeot 2008 – Attraktiver Erfolgs-SUV

B-SUV – wie das schon klingt. So technisch. Kühl. Fremd. Aber sind Autos nicht etwas Emotionales? Interessieren wir uns nicht für ihr Design und ihre Wirkung? Oder ist es uns egal, womit wir von A nach B kommen? Den meisten Autointeressenten ist die Gestaltung ihres Fahrzeugs nicht egal und in der Regel zählt die Linienführung mehr, als die Technik. Aber wirklich verzichten mag man auch nicht auf den neusten Stand. Gut, dass der Peugeot 2008, der jüngst ein Facelift erfuhr, mit seiner frischen Optik und seiner modernen Technik  beide Welten miteinander verknüpft. Und wenn man einen Blick auf die muskulöse Karosserie wirft, kann von kühler Distanziertheit keine Rede mehr sein.

Aggressiv und angriffslustig steht der Peugeot 2008 mit seiner gestrafften Frontpartie da. Stattlich wirkt er, der B-SUV. Was heißt das überhaupt? SUV sind Sports Utility Vehicle und in der Vergangenheit mit alltagstauglichen Geländewagen verwechselt worden. Dabei muss ein Allradantrieb gar nicht installiert sein, schließlich dienen diese Fahrzeuge der sportlichen Fortbewegung und sollen für viele Einsatzzwecke (Utlities) geeignet sein. Vom Gedanken des Geländewagens sollten wir uns also verabschieden. Zurecht, wie ich meine. Oder wie oft waren Sie zuletzt mit ihrem SUV im Wald oder der Kiesgrube? Dementsprechend verkneift sich auch der neue Peugeot 2008 den 4×4-Antrieb. Was aber bedeutet das „B“? Es gruppiert schlicht und ergreifend die Größe ein. Die Basis für den 2008 bildet der Kleinwagen Peugeot 208 und gibt die Größe damit in etwa vor. Ein Opel Mokka beispielsweise hat dasselbe Format und basiert auf dem Kleinwagen Corsa.

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Geschärfter Blick und schwarze Akzente: Peugeot 2008 GT-Line

Praktisch beim Verzicht auf den Allradantrieb sind einige Faktoren. Zum einen können Kosten bei der Entwicklung reduziert werden und der Kunde damit ein günstigeres Fahrzeug bekommen. Sparen wird man zum anderen aber auch beim Benzinkonsum, da die zugeschaltete Achse für gewöhnlich ihren Tribut an der Zapfsäule fordert. Selbst bei der Sicherheit muss man nur wenige Abstriche hinnehmen, sofern es überhaupt welche gibt. Ein Allradantrieb mag zwar helfen, auf schwierigen Untergründen voranzukommen – und das ist der größte Vorteil – doch beim Bremsen auf Schnee, Eis und glattem Belag hilft der 4×4 herzlich wenig. Und bei den aktuellen Wintern wünscht man sich eher, dass die modernen Fahrzeuge sich zu einem Kanu verwandeln können, anstatt alle vier Räder anzutreiben.

Deshalb haben sich die Franzosen auf eine ihrer Hauptkompetenzen konzentriert – das Design. Wer denkt nicht beim Stichwort „Paris“ an Haute Couture, Chanel, Dior und Co? So kommt es also nicht von ungefähr, dass der Peugeot 2008 mit einem attraktiven Äußeren aufwartet. Oftmals werden SUV als klobig oder unförmig verschrien, aber das muss sich dieser Peugeot nicht gefallen lassen. Leicht, filigran aber dennoch stattlich steht der souveräne 2008 auf seinen 17-Zoll-Leichtmetallrädern in der dynamischen GT-Line. Mit dieser neuen Ausstattungslinie wollen die Franzosen den 2008 auch in seiner zweiten Lebenshälfte attraktiv halten. Nicht, dass er es nötig hätte, schließlich avancierte der SUV seit seiner Einführung im Jahr 2012 zum zweiterfolgreichsten Modell von Peugeot. Insgesamt rund 1.000.000 Einheiten konnten verkauft werden – ein großer Erfolg.

Damit das so bleibt, glänzt die GT-Line mit besonders sportlichen Attributen und trifft damit den Kern eines SPORT Utility Vehicles. In sportlich-elegantem Schwarz kommen der Kühlergrill, die Außenspiegel, die Dachreling und sämtliche Zierleisten daher. Außerdem tragen die Nebelscheinwerfer schwarze Umrandungen. Einen kecken Abschluss bildet der ebenfalls schwarze Dachspoiler. Für glänzende Akzente sorgen der rote Peugeot Schriftzug im Kühlergrill und die Einrahmung in Black Chrome.

Hinzu kommen getönte Scheiben ab der B-Säule, die die Dynamik des Exterieurs weiter hervorheben. Zudem spendierten die Franzosen dem 2008 GT-Line Stoßfänger mit Unterfahrschutz, um mit dem Geländewagenlook zu kokettieren. Hinten wurde die Auspuffblende integriert. Für den krönenden Abschluss sorgen die GT-Line-Logos auf den vorderen Kotflügeln und am Kofferraumdeckel. Wer ganz genau hinsieht, wird erkennen, dass die Buchstaben in Rot und Silber gehalten sind.

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Sportlich: Schwarz dominiert das Interieur und wird von roten Akzenten betont

Doch die Ausstattungsumfänge beziehen sich nicht nur auf das Äußere, sondern natürlich auch auf den Innenraum. Die Instrumente tragen eine rote LED-Umrandung und dürfen als echte Eye-Catcher gelten. Damit das Lenkrad satt in den Händen liegt, wurde es aufgepolstert und unterstreicht auf diese Weise noch mehr die Sportlichkeit des Peugeot 2008. Hinzu gesellen sich rote Ziernähte am Schaltknauf, dem Handbremshebel, an den Sitzen und den Türverkleidungen. Abgerundet wird das Farbkonzept von breiten roten Streifen auf den Sicherheitsgurten und Türgriffen, während die Pedalerie aus Aluminium für einen sicheren Tritt sorgt. Den letzten Schliff geben das Armaturenbrett und die Instrumenten-Ziffernblätter in Carbon-Optik.

Aber der Peugeot 2008 kann mehr als nur gut aussehen. Für Sicherheit sorgen moderne Assistenten, wie etwa die Active City Brake, während das aktive Parksystem mit Lenkautomatik den Komfort steigert. Die Grip-Control sorgt zudem dafür, dass man – egal bei welcher Witterung – stets mit der besten Traktion gesegnet ist. Modern ist aber auch das i-Cockpit mit seiner klaren Bedienung über den 7-Zoll-Touchscreen. Die Konnektivität ist auf dem neuesten Stand und lässt kaum Wünsche offen, während das optionale JBL-Soundsystem für ein außergewöhnliches Klangerlebnis sorgt. Und damit man nicht vom Verkehrsgeschehen abgelenkt wird, bietet der Peugeot 2008 eine Sprachsteuerung.

Auf dem neusten Stand zeigen sich selbstverständlich die Aggregate des SUV. Die Benziner verfügen allesamt über 1.2 Liter große Brennräume und verzichten damit gern auf trinkfreudigen Hubraum. Für leistungsverwöhnte Interessenten steht eine Variante mit 131 PS / 96 kW bereit, die mit ihren 230 Nm bereits ab 1.750 Touren für ordentlichen Schub sorgt. Darunter rangieren Aggregate mit 82 und 110 PS, die wahlweise mit einer Handschaltung oder eine Automatik erhältlich sind. Diesel-Freunden stehen zwei Selbstzünder zur Verfügung: Beide bieten 1.6 Liter Hubraum  und leisten 100 bzw. 120 PS. Besonders attraktiv ist, dass beide Diesel  mit 90 bzw. 96 g CO2-Ausstoß pro Kilometer sehr niedrig eingestuft sind. So ist der Peugeot 2008 nicht nur ein hübscher, sondern auch ein dynamischer und umweltschonender SUV.

Mehr über den Peugeot 2008 gibt es hier

Künftige Antriebskonzepte bei PSA – Ohne Strom geht’s nicht mehr

Was die Zukunft bringt, weiß keiner so genau. Sicher aber ist: Die Anforderungen an die Automobilindustrie werden weiter steigen. Vor allem in Hinblick auf Umweltgesetze und Emissionsrichtlinien: 2020 soll in Europa eine 95-Gramm-CO2-Grenze gelten, fünf Jahre später soll der maximale Schadstoffausstoß nochmal um 20 Gramm pro Kilometer reduziert werden. Jetzt hat PSA – der französische Autobauer mit den Marken Citroën, Peugeot und DS – seine Pläne für die nächsten Jahre vorgestellt, mit denen er diese Ziele erreichen will.

Große Überraschungen kann dabei freilich auch PSA, die über 30 neue Modelle in den kommenden Jahren planen, nicht vermelden. Auch die Franzosen wollen und müssen zukünftig auf elektrische Antriebe und Hybride setzen. Und sie sind sich sicher: Das Elektroauto muss vom Zweit- oder Drittwagen für Pioniere, die auch den ein oder anderen Nachteil in Kauf nehmen, zum vollwertigen Auto werden – in Sachen Platz, Sicherheit, Komfort ebenso wie mit Blick auf Ladezeiten und Reichweiten.

Je nach Akkupaket  – ist eine rein elektrische Reichweite von 60 Kilometern machbar
Je nach Akkupaket – ist eine rein elektrische Reichweite von 60 Kilometern machbar

Um das umzusetzen, hat PSA eine komplett neue Plattformstrategie entwickelt. Statt sechs werden zukünftig nur noch zwei Plattformen zum Einsatz kommen. Eine davon ist die bereits eingesetzte EMP2, auf der unter anderem Peugeot 308 und Citroën C4 vom Band rollen. Sie dient auch zukünftig als Träger der Mittelklassemodelle, die allerdings ab 2019 auch mit einem Plug-in-Benzinhybridantrieb vorfahren sollen. Durch den Einbau eines Elektro-Motors an der Hinterachse hat PSA damit auch gleich wieder einen Allradantrieb im Angebot. Der soll dank höherer Leistung deutlich besser funktionieren als bei den bisherigen Diesel-Hybrid-Modellen des Konzerns. Außerdem werkelt zukünftig auch an der Vorderachse ein E-Motor, beide leisten je 59 kW/80 PS.

Je nach Akkupaket – PSA arbeitet an zwei Varianten mit 12 oder 13 kWh – ist eine rein elektrische Reichweite von 60 Kilometern machbar. Aufgeladen sind die Batterien nach viereinhalb Stunden, oder zweieinhalb Stunden an einer Schnelllade-Station. Außerdem wird es auch bei PSA einen Battery-Lade-Modus geben, der die Akkus während der Fahrt auftankt. So hat man zum Beispiel auch am Ende einer längeren Reise auf jeden Fall noch genügend Energie, um zum Ziel im Stadtzentrum zu stromern. Dass diese Lademodus nicht sonderlich effizient ist, da der Benziner deutlich mehr arbeiten muss, sei dahingestellt.

Der Ottomotor selbst steuert seinerseits 110 kW/150 PS bis 147 kW/200 PS bei, in Summe stehen also rund 300 PS zur Verfügung. Die sollen auf Wunsch nicht nur für sparsames Vorankommen, sondern auch für Fahrspaß sorgen. Verwaltet wird die Kraft von einem Achtgang-Automatikgetriebe, das erstmals quer zwischen Verbrennungs- und E-Motor eingebaut wird. Erhältlich ist der erste Benzin-Plug-in-Hybrid ab 2019 in einem DS-Modell, bis 2021 sollen konzernweit insgesamt sieben Modelle im Angebot sein.

PSA arbeitet mit Dongfeng an einer E-Auto-Plattform
PSA arbeitet mit Dongfeng an einer E-Auto-Plattform

Die zweite Plattform wird zusammen mit PSAs chinesischem Partner DFM (Dongfeng) entwickelt und hört auf den Namen CMP. Sie wird die kleineren Modelle bis hin zum Kompakt-SUV tragen, und sie ist – neben Diesel- und Benzinmotoren – für die E-Antriebe zuständig. 2019 soll das erste Elektroauto auf dieser Plattform auf den Markt kommen, zwei Jahre später werden es vier Modelle sein. Den Antrieb wird ein 85 kW/115 PS starker E-Motor übernehmen, die rund 300 Kilogramm schweren Akkus mit 50 kWh Kapazität werden zukünftig dort verbaut, wo jetzt üblicherweise Tank und Abgasanlage sitzen – also unter dem Auto. Dort nehmen sie weder Platz für Passagiere noch für Gepäck weg; ein Pluspunkt, den übrigens auch die Plug-in-Hybride für sich in Anspruch nehmen können.

Die Reichweite der E-Autos, die vom gleichen Band rollen sollen wie die Modelle mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren, beziffert PSA derzeit auf bis zu 450 Kilometer, die Ladezeit beträgt acht Stunden. Auf Wunsch geht es aber auch hier zügiger: Ein neues Schnellladesystem soll es ermöglichen, in einer Minute genügend Energie für 12 Kilometer Reichweite in die Batterien zu pumpen. Für mehr Reichweite im Winter soll außerdem eine neue Wärmepumpe sorgen, die auch bei minus 30 Grad noch funktioniert. Sie übernimmt die Heizfunktion und braucht weniger Energie als die konventionelle Heizung. Der nicht benötigte Strom steht also zum Fahren zur Verfügung. Bleibt nur die Frage, nach dem Preis für die schöne neue Antriebs-Welt – die kann PSA allerdings heute auch noch nicht beantworten.

Weltpremiere in Le Bourget/Paris: Der neue Peugeot 3008!

Start einer neuen Ära!

Mit der zweiten Generation des 3008 revolutioniert Peugeot nach eigenen Aussagen das Segment der kompakten SUVs. Mit mehr Innovation am Interieur, Außendesign und Fahrvergnügen unterstreicht der französische Autobauer das MUST-have in seiner Modellpalette. Mit viel Liebe zum Kundenwunsch wurde an den Eigenschaften des neuen 3008 gearbeitet. Im Vergleich zur ersten Generation verlängert sich die Karosserie zwar um 8 Zentimeter, dafür spart man 100 Kilogramm Gewicht ein. Im Windkanal optimierte Peugeot den Cw-Wert auf stattliche 0,76, trotz einer 19-Zoll Bereifung. In Punkte Funktionalität spielt gerade der Faktor Nutzwert eine erhebliche Rolle. Die Ladekante wurde auf den niedrigsten Wert seiner Klasse geschraubt, eine ebenerdige Ladefläche geschaffen und beim Umlegen des Beifahrersitzes ergibt sich eine Gesamtladefläche von 3 Metern. Den nötigen Pfiff verspricht man sich durch das Beilegen – ab Basisausstattung „Allure“ – eines Peugeot-eigenen Elektro-Tretrollers, der gerade beim Parken in Innenstädten bezüglich der Distanz zur Einkaufsmöglichkeit behilflich sein soll. Mögliche Reichweite wären hier bis zu 10 Kilometer.

Peugeot 3008 – Franzose mit viel Selbstvertrauen

Le Bourget, Messegelände vor den Toren Paris` und Peugeot präsentiert sein neues Kompakt SUV 3008 der Weltpresse. Mit sehr viel Selbstvertrauen steht der kompakte Franzose Rede und Antwort gegenüber Journalisten aller Herren Länder. In erster Linie soll er punkten mit Emotion, Effizienz und Funktionalität. Dennoch stellen sich die Fragen nach aktueller und perspektivischer Technologie sowie Preispositionierung und Zielgruppen wie von selbst.

Ob es einen Verkaufsstart noch in diesem Jahr gibt, darf angenommen werden, da die ersten dynamischen Tests ab Oktober 2016 angekündigt sind. Mit etwas höheren Einstiegspreisen gegenüber der ersten Generation muss gerechnet werden, da mit Start des neuen 3008 zum Beispiel sehr viel mehr Fahrerassistentzsysteme Einzug halten werden.

Erstes Probesitzen im neuen Peugeot 3008
Erstes Probesitzen im neuen Peugeot 3008.

Kompakt SUV auch mit Hybrid?

Zum Einsatz kommen werden sowohl die gewohnten Benziner PureTech- als auch die Diesel BlueHDI- Aggregate. Perspektivisch wird der kompakte Franzose wahrscheinlich ab 2017 mit einem Plug-IN (Benzin) Hybrid auf Kundenfang gehen. Aufträge erwartetet sich Peugeot nicht nur aus dem Kreis seiner Bestandskunden, sondern auch von ökologisch denkenden Menschen, die bislang Mitbewerber gefahren sind.

Was bleibt, ist die Vorfreude auf einen neuen Kompakt SUV, der mehr denn je auf die Wünsche seiner Kunden wie ein 12,3 Zoll Touchscreen in der Basisausstattung eingehen wird: seine individuelle Klasse kann das Kraftpaket ab Ende 2016 unter Beweis stellen.

Text: Stefan Beckmann

Bild: Karl-Heinz Augustin und Stefan Beckmann

Video: Peugeot RCZ-R

#Fahrspaß 7.1: Während andere noch schlafen, sind #MotorOli & #FotoRalph an einem trüben Sonntagmorgen im sehr seltenen und leider bereits eingestellten Peugeot RCZ-R unterwegs.

In Teil 1 wird das in Österreich bei Magna Steyr gefertigte französische Sportcoupé in der Disziplin „High-Speed zum Frühstück“ getestet.

Das sportliche Croissant hat 270 Pferde unter der Haube, Frontantrieb und stemmt sein max. Drehmoment von 330 Nm bei 5500 U/min. auf die Kurbelwelle. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei … Siehe Video:-) Die Beschleunigung 0-100 km/h gibt der Hersteller mit etwas optimistischen 5,9 Sekunden an.

In Teil 2, den wir als einen kleinen Roadtrip-Testclip aufgezogen haben, sind wir zum Schnitzel essen in das malerische Bamberg gereist.

Den Fahrspaß-Artikel zum RCZ-R lest Ihr hier oder auf motoroli.de 😉

Viel Spaß mit dem Video!

Peugeot setzt auf virtuelle Cockpits – Digital für alle

Im Herbst beginnt bei Peugeot eine neue Innenraum-Ära. In Zukunft sollen alle Modelle mit dem Löwen-Logo über ein voll digitales, virtuelles Cockpit bedient werden, das nur noch über wenige klassische Tasten verfügt. Die beiden Monitore werden per Fingerdruck auf dem Display, vom Lenkrad aus oder per Sprachbefehlen gesteuert. Selbst in den Basismodellen haben die vertrauten Instrumente ausgedient. Als erstes wird der Nachfolger des 3008 im neuen Look erscheinen und auf dem Pariser Salon im Oktober seine Premiere feiern.

Die französische Revolution der besonderen Art beginnt in einer stockdunkeln großen Halle, die auf einem abgelegenen Industriegelände in einem Pariser Vorort verborgen ist. Dann zucken Laserblitze, erfassen eine Art Kiste im Zentrum des Düsteren. In ihr ist ein Lenkrad zu erahnen, davor zwei Autositze, Monitore flackern auf, erhellen das Innenleben des geheimnisvollen Rechtecks. Ein Auto also, ohne Räder, ohne Dach, ohne Rücksitze, ohne Front- oder Heckpartie. Mit einer sogenannten Sitzkiste präsentiert Peugeot die neue Art des modernen Autolebens, den Abschied von den klassischen Instrumenten und Anzeigen, die seit mehr als einem Jahrhundert alle Autofahrer vor Augen hatten. Das i-Cockpit genannte System besteht aus einem zentralen Monitor nach I-Pad-Art und einem weiterem hinterm Lenkrad, dort wo Tacho und Co. schon immer zu finden waren.

Neu ist das alles nicht, denn auch eine Mercedes S-Klasse oder diverse Audi-Modelle liefern ihren Eignern alle Informationen über Monitore. Doch Peugeot will die Technik erschwinglich machen, auch die Nutzer von kleineren Fahrzeugen in die virtuelle Welt entführen. Die erste Generation, noch deutlich konventionellere Art von Instrumententafeln, ist bei den Franzosen bereits seit 2012 im Einsatz, mehr als 2,2 Millionen Autos haben sie an Bord, darunter der Bestseller Peugeot 308. „Wir haben viele Kunden befragt“, berichtet Jerome Micheron, Chefstratege bei Peugeot. „Die Autofahrer wollen ein einfach zu bedienendes Cockpit, nur noch wenige Knöpfe und Tasten, aber gleichzeitig den Komfort eines Smartphones“.

Genau diese Wünsche soll das neue i-Cockpit jetzt erfüllen. Es gibt nur noch sieben, nebeneinander angeordnete Schalter. Mit ihnen können die wichtigsten Funktionen des Acht-Zoll-Mittelmonitors oben auf dem Armaturenbrett aufgerufen worden. Navigation, Telefon, Audioanlage, aber auch Klimaanlage, Massagesitze oder Parfüm-Beduftung wie in der Luxusklasse. Micheron: „Man muss sich nicht durch lange Menüs quälen, alles ist mit einem Blick zu erfassen und per Touchscreen zu steuern.“ Das neue Navi nutzt viele Funktionen, die von Tom-Tom stammen und informiert in Echtzeit über Staus und Behinderungen.

Zweites Element des i-Cockpits ist das Farbdisplay vor dem Fahrer. Es ist hochauflösend, misst in der Diagonalen über 31 Zentimeter und kann nach den Wünschen des Nutzers programmiert werden. Da das Lenkrad oben und unten abgeflacht wurde, sind die Anzeigen perfekt im Blickfeld. „Der Tacho ist immer im Bild“, erklärt Jerome Micheron. „Ob in Ziffern oder als nachempfundenes analoges Rundinstrument. Alles andere kann der Fahrer per Lenkradtasten entscheiden“. So kann wie in der Premium-Klasse die Navigationskarte ins Blickfeld gerückt werden, allerdings in einfacherer Graphik als bei Mercedes oder Audi. Man kann aber auch sein Abstandsradar bildlich darstellen, das Cover der gerade eingelegten Musik-CD sehen oder im Nachtmodus eben nur den Tacho aufrufen.

Das Ungewöhnliche an der Peugeot-Strategie: Selbst die Käufer eines Kleinwagens müssen die Technik nicht gegen Aufpreis erwerben, sie ist schon im Basismodell enthalten. Welche Infos man sich darstellen lassen will, hängt dann natürlich von der jeweiligen Ausstattung des Modells ab, welche Assistenzsysteme oder andere Extras beim Kauf mitbestellt wurden. Immer soll aber die Vernetzung mit dem Smartphone möglich sein. Dank Apple-Carplay und anderen Schnittstellen kann das gewohnte Bild des mobilen Begleiters auf den Zentralmonitor gespiegelt werden.
Die gesamte PKW-Palette von Peugeot soll nach und nach mit dem i-Cockpit ausgerüstet werden. Erstmals bestaunt werden kann es im Herbst, wenn der vermutlich 3009 genannte neue SUV auf die Showbühne des Pariser Salons rollt. (Peter Maahn/SP-X)

Adieu mon ami: Absch(l)ussfahrt im Peugeot RCZ-R

Dies ist ein Nachruf auf den Peugeot RCZ-R – das stärkste jemals von Peugeot gebaute Seriencoupé aller Zeiten (seit 2010 als RCZ, seit 2013 als RCZ-R), welches Ende 2015 dem Rotstift des Managements zum Opfer gefallen ist und für das es keinen offiziellen Nachfolger gibt.

Peugeot RCZ-R

Danke für eine geile (Test-) Zeit!

Die Zeit war schön mit Dir. Du warst anders. Aber anders sein ist speziell in den heutigen Tagen nicht immer einfach. Zugegeben war ich bis dato mit Vorurteilen gegenüber französischen Autos belastet. Zu langsam, zu weich, zu wenig Emotion … Vorurteile eben. Aber SACREBLEU!!! Du hast mir gezeigt, dass ich völlig falsch lag. Deinen kleinen Bruder, ohne das zusätzliche „R“ im Namen, habe ich vor einiger Zeit bereits kennengelernt und war zugegeben positiv überrascht. Hat er doch seinem deutschen Gegenstück auf der Rennstrecke ordentlich Paroli bieten können – und das mit einem charmanten französischen Lächeln im Kühlergrill, gepaart mit Eleganz und einer gewissen Leichtigkeit. Doch so richtig ist der Funke damals nicht übergesprungen. Warum, kann ich gar nicht einmal genau sagen. Immerhin hast Du es zu zahlreichen internationalen Auszeichnungen für Deine Form und Deinen optional erhältlichen Dieselmotor geschafft. Die Form war auf alle Fälle sehr cool, aber irgendwie hat mir persönlich das gewisse dynamische und optische Etwas gefehlt. Den Innenraum hatte ich als aufgeräumt, wertig, aber etwas langweilig im Hinterkopf behalten. Das Treffen ist allerdings schon etwas her, denn Dein kleiner Bruder war ja bereits seit 2010 auf dem Markt. Meine Erinnerung ist die letzten Jahre sowieso ziemlich mit automobilen Eindrücken jedweder Art überflutet worden. Ja, ich bin mittlerweile ziemlich versaut! Versaut von allen möglichen „High-Performance-Schleudern“, die mir den Blick vernebelt haben. Also sieh es mir bitte nach.

Peugeot RCZ-R

Außen

Als Du aber als „RCZ-R“ vor mir parktest, war ich hellwach und in meinen Sinnen geschärft. Blickkontakt hattest Du mit Deinen im Titan-Look eingefassten Bi-Xenon-Augen gesucht. Die zahlreichen „R´s“ an Deinem Sportlerdress ließen das Interesse wachsen und mein Herz höher schlagen. Dieser fast schon anrüchige rote Farbton gepaart mit schwarzen Elementen und dem optionalen Carbon-Look-Dach haben Dich in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen. Deine breiter ausgestellten Kotflügel gepaart mit diesem knackigen Heck vermittelten endlich den emotionalen Look, den ich mir immer wünschte. Nicht zuletzt dank der fetten Chrom-Auspuffendrohre links und rechts, dem Heckdiffusor und vor allem dem feststehenden Heckspoiler, der das lange Hinterteil nun deutlich sportlicher wirken ließ. Nicht zu vergessen die zweifarbig diamant/schwarzen 19“ Felgen mit dem eingefrästen „R“ und den darunter hervor schimmernden 380 mm großen geriffelten Bremsscheiben an der Vorderachse mit der roten 4-Kolben Festsattelbremse. Peugeot Sport hat da ganze Arbeit geleistet. Wow!

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Peugeot RCZ-R

Peugeot RCZ-R

Innen

Dein Innenraum war edel und sportlich zugleich. Prägnantestes Merkmal waren die Nappa-Leder / Alcantara-Sportschalen. Ein Gestühl vom allerfeinsten und eine gelungene Symbiose aus Seitenhalt und Komfort. Alupedale, ein unten abgeflachtes Lenkrad mit Deinen Initialen und ein komplett im Lederlook überzogenes Armaturenbrett mit roten Nähten zeugten von Deinem sportlichen Charakter. Deine analoge Uhr im edlen Manufakturdesign hätte man unverändert in einer britischen Edelkarosse verbauen können. Was mich allerdings immer zusammenzucken ließ, war Dein eiskalter Aluschaltknauf, wenn ich morgens eingestiegen bin. Ich könnte mir vorstellen, dass Du damit im Hochsommer dicke Brandwunden verursachen kannst, wenn man Dich lange in der Sonne brutzeln lässt. But as we know: Karma is a bitch! Der Rest Deines Cockpits war durchaus wertig, wenngleich schon ein wenig in die Jahre gekommen und von der Bedienung her nicht immer intuitiv. Die Option „Autobahnen meiden“ – existentiell wichtig, wenn man fahrspaßmäßig nur auf der Landstraße unterwegs sein möchte – habe ich in Deinem Navigationsmenü vergeblich gesucht. Bei Bluetooth-Telefonie über Deine Freisprechanlage moserte das Gegenüber regelmäßig über hallende Selbstgespräche. Aber wen kümmert das schon, wenn der Auftrag Fahrspaß im 2+2 Sitzer heißt?

Peugeot RCZ-R

Peugeot RCZ-R

Peugeot RCZ-R

Unter der Haube

Deine Eckdaten dafür klangen vielversprechend, wenngleich zunächst etwas abenteuerlich. Denn Du versprachst, aus einem „normalen“ 4 Zylinder-Motor mit gerade einmal 1.6 Litern Hubraum stolze 270 PS zu mobilisieren. Die wolltest Du lediglich per Frontantrieb in Fahrspaß verwandeln?! Sicher ein wenig das Resultat der Konzernsparflamme, oder? Ein speziell für ein Modell entwickelter Motor oder gar Allradantrieb stellen natürlich Entwicklungsaufwand und Kosten dar, die sich im Preis niederschlagen (müssen). Dein Motor hat es aber immerhin bis zu BMW geschafft, die das Aggregat ebenfalls verbaut haben. Nur eben nicht mit der Leistung. Aber scheiß-die-Wand-an! Ich kann behaupten, dass Du den besten und auf die Literleistung bezogen stärksten Serien-1.6 Liter Motor unter der Haube hattest, den ich je gefahren bin. Dank dem im Ansprechverhalten einem Bi-Turbo ähnlichen Twin-Scroll Lader, der von je 2 Zylindern über getrennte Kanäle mit Abgasen versorgt wird, hat das in einer Weise funktioniert, die ich mir vorher nicht hätte erträumen lassen. Schon bei läppischen 1.900 U/Min. stand Dein max. Drehmoment von 330 Nm an und war bis 5.500 U/Min. verfügbar. Dein zunächst lächerlich erscheinender „Eins-Sechser“ offenbarte sich in Kombination mit der Aufladung, Direkteinspritzung, Sportabgasanlage und dem Feinschliff von Peugeot Sport zu einer kernig klingenden Drecksau, die immer nur das Eine wollte – Fahren, Fahren, Fahren! Dabei war es fast egal, in welchem Gang, bei welcher Drehzahl und ob schnell oder langsam. Die optionale JBL Anlage mit 240 W sorgte für das dazugehörende „Savoir Vivre“ Klangerlebnis auf der Fahrt.

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Peugeot RCZ-R

Fahrmaschine

Dein Motor hat wirklich in jeder Lebenslage beängstigend gut und ohne Zicken oder Stottern funktioniert. Selbst lockeres Cruisen im 6. Gang mit Tempomat hast Du untertourig ebenso beherrscht wie das Fahren bei Autobahnrichtgeschwindigkeit. Hat man Dein adaptiv reagierendes Gaspedal digital gen Horizont gedrückt, hast Du auch ohne Gangwechsel nahezu sofort reagiert und den Befehl von unten heraus in vehementen Vortrieb verwandelt. Bei der Kombination aus Herunterschalten und Vollgas konnte man sich ein Lächeln nicht verkneifen. Ist man doch einmal im Begrenzer gelandet, mündete das in einem erstaunten Freudenschrei und war wie ein multipler Ohr-(Voll)gas-mus – sinnfrei, aber #leider geil. Vortrieb, Soundkulisse, Spurtreue und die kurzen knackigen Schaltwege gepaart mit der direkten Lenkung waren ein Genuss sondergleichen. Rund 5,9 Sek. auf Hundert und selbst erfahrene V/max. von 252 km/h (offiziell 250 km/h abgeregelt) sind auch Grund genug dafür. Identisch lange Antriebswellen und ein exzellent arbeitendes Torson-Differenzial an der Vorderachse sorgten stets dafür, dass die Kraft sauber auf die Straße kommt und das innere Vorderrad in spitzen Kehren nicht vernachlässigt wurde bei der Kraftübertragung. Je nach Fahrweise war auch Deine werkseitige durchschnittliche Verbrauchsangabe von 6,3 Litern auf 100 km/h nicht so unrealistisch wie bei manch anderem Hersteller.

Peugeot RCZ-R

Peugeot RCZ-R

Als Motorradfahrer war ich mit Dir daher eher auf Kurvenhatz, denn Dein super straffes „old-school“ (ohne adaptive Dämpfer oder sonstigen Kram) Fahrwerk schrie förmlich nach Querbeschleunigung und war nicht dafür gemacht, über die Schlaglöcher der Innenstädte zu hoppen. In freier Wildbahn bei schnellen Rechts-Links-Kombinationen hat sich Dein Heck sauber mit eingedreht, aber niemals zum Überholen angesetzt. Selbst mit (den sich normalerweise sehr indirekt anfühlenden) weichen Winterreifen hast Du ein dermaßen direktes Fahrverhalten gezeigt, dass ich kurzzeitig überlegen musste, ob das tatsächlich Winterreifen sind, die Du montiert hattest. Doch Franzosen halten natürlich zusammen und so hat sich der Michelin Pilot Alpin in 235/ 40 R 19 perfekt mit Dir arrangiert. Ich habe selbst bei forscher Fahrweise quasi kein Quietschgeräusch Deiner Pneus vernommen und vor allem keinerlei bevormundende Einbremsung durch das ESP. Magnifique! Wie das wohl auf der Rennstrecke bei warmem Wetter mit entsprechender Bereifung funktioniert hätte?

Peugeot RCZ-R

Du hattest etwas von einem edlen Bordeaux-Wein und Red Bull, von Moulin Rouge und dem Wiener Opernball, von Jean Reno und Arnold Schwarzenegger und überhaupt stehst Du als Sinnbild für eine besondere Liaison; kommst Du doch eigentlich aus den Produktionshallen von Magna Steyr aus Österreich, wo Du teils in Handarbeit gefertigt wurdest, trägst einen französischen Pass und beglücktest mich als guten alten Germanen. Dass Du bei den Frauen gut ankamst, war mir klar. Aber selbst mein australischer Gast (früher bei Nissan als Testfahrer tätig) war begeistert von Dir und sogar mein 70 jähriger Nachbar hat sich eine Mitfahrt gesichert und meinte anschließend nur: „Den würde ich nehmen!“.

Peugeot RCZ-R

Peugeot RCZ-R

Leider kann man Dich nicht mehr bestellen. Dein damaliger Grundpreis ist mit 42.100 € nicht zu üppig ausgefallen. Aber immerhin sind noch einige wenige „R`s“ auf Lager. Daher wünsche ich Dir, dass Du und die verbliebenen Fahrspaßgeräte schnell auf die Straße finden und den neuen Eignern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. So wie Du mir.

Ich werde Dich vermissen und auch wenn Du sozusagen seltener als ein Ferrari bist, freue ich mich auf die nächste Begegnung in freier Wildbahn. Au revoir, Du warst der wohl geilste Franzmann, den ich je getroffen habe!

Das Video zum Peugeot RCZ-R wird alsbald live gehen! Am besten daher schon mal unseren Youtube-Kanal hier abonnieren. Für tränende Augen und blutende Ohren wird keine Haftung übernommen 😉

Ein paar mehr XXL Bilder gibt es hier noch sowie klickbar im Originalartikel hier.

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Test & Text: „MotorOli „Gmeinder/ Foto & Graphik: „FotoRalph“ Schirrmeister

News: Peugeot 108 – Neues Make-Up für den kleinen Löwen

Der Peugeot 108 ist bislang zumeist als eines bekannt – als Kleinstwagen. Peugeot bezeichnet ihn lieber als superkompakten Stadtflitzer, aber das macht im Endeffekt keinen Unterschied. Der Löwe, der sich die Plattform und dementsprechend das Konzept mit dem Toyota Aygo und Citroen C1 teilt, wird nun aufgefrischt und bekommt neue Ausstattungen. So soll das Modell auch weiterhin attraktiv bleiben, was die stabilen Gebrauchtwagenpreise belegen. Wir haben uns genauer angesehen, was der kleine Franzose für seine weitere Laufbahn mitbringt. Read more

News: Genfer Automobilsalon 2016 – Die Neuheiten von A bis Z

Alfa Romeo:
Auf der IAA in Frankfurt zog die potente Version der Giulia das Publikum an, in Genf präsentiert Alfa nun die zivileren Varianten der Mittelklasse und die überarbeiteten Mito und Giulietta.

Audi:
Die Ingolstädter zeigen ihr neues City-SUV Q2 der Weltöffentlichkeit. Auf Basis des A3 soll es gegen BMW X1 oder Mercedes GLA antreten. Da die Technik aus dem modularen Querbaukasten stammt, dürften die Motorisierungen etwa zwischen 100 und 180 PS liegen, eine Sportversion darüber, und mit Front- und Allradantrieb kombinierbar sein. Darüber hinaus präsentiert Audi in der Schweiz den RS Q3 performance.

Bentley:
Sanft geliftet und auf Wunsch gewachsen präsentiert sich der Bentley Mulsanne. Neben der Standardausführung der Luxuslimousine bieten die Briten erstmals eine Langversion ihres Flaggschiffs an. Mit rund 5,83 Metern Länge überragt sie das kurze Modell um 25 Zentimeter. Beide Längenvarianten verfügen über ein neues Entertainmentsystem mit herausnehmbaren Tablets für die Passagiere auf der Rückbank. Umfassend im Detail überarbeitet zeigt sich das Design. Unter anderem gibt es einen breiteren Kühler, neue seitliche Lufteinlässe und einen geänderten Heckstoßfänger.

BMW:
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt: Neben dem Topmodell der Reihe, M760Li xDrive, debütiert der Plug-in-Hybrid-7er in drei Varianten. Der 6,6 Liter große Zwölfzylinder-Turbobenziner im M760Li xDrive leistet 441 kW/600 PS und beschleunigt die Langversion in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, maximal auf 250 km/h mit M Driver’s Package ist erst bei 305 km/h Schluss.
Als Plug-in-Hybrid 740e iPerformance feiert der 7er auch in Langversion und Allrad-Modell 740Le in Genf Premiere. Angetrieben werden die Steckdosen-Hybride von einer Kombination aus Vierzylinder-Turbobenziner (190 kW/258 PS) und Elektromotor (83 kW/113 PS). Zusammen bringen sie es auf eine Systemleistung von 240 kW/326 PS. Das E-Aggregat ist in die 8-Gang-Automatik integriert. Mit vollgeladenem Akku verbraucht die Oberklasse-Limousine 2,1 Liter auf den ersten 100 km.

Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid

Darüber hinaus zeigen die Münchner den Hybrid-Sportwagen i8 in limitierter Auflage. Die i8 Protonic Red Edition ist das erste einer Reihe von Sondermodellen. Es unterscheidet sich durch rote Lackierung mit grauen Akzente, spezielle Leichtmetallräder, Sitze und Seitenverkleidungen mit roten Ziernähten und Carbon-Details von den Standard-Modellen.

Borgward:
Der kürzlich wiederbelebte Autohersteller will ein weiteres Modell präsentieren: Nach der Vorstellung des Prototypen des Mittelklasse-SUV BX7 auf der letztjährigen IAA soll es sich nun nach Medienberichten um ein kleineres SUV handeln.

Bugatti:
Als Nachfolger des Veyron stellt Bugatti in Genf den Über-Sportler Chiron vor, laut Bugatti der „leistungsstärkste, schnellste, luxuriöseste und exklusivste Serien-Supersportwagen der Welt“. Der nach einem erfolgreichen Bugatti-Rennfahrer benannte Wagen soll seinen luxuriösen und am Ende 1.200 PS starken Vorgänger in jeder Hinsicht übertreffen. Berichten zufolge leistet der 16-Zylindermotor nun 1.500 PS und beschleunigt den Chiron damit auf Geschwindigkeiten von deutlich mehr als 400 km/h beschleunigen. Ganz im Zeitgeist soll es den – auf unter 500 Einheiten limitierten – Chiron auch mit Hybridsystem geben. Mehr als 100 Bestellungen für den Boliden liegen bereits vor.

Citroen:
Aus dem Citroen Jumpy Multispace wird der Spacetourer, mit moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Ambiente soll der Kleinbus nun auch Familien ansprechen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Peugeot und Toyota. In der Studie Hyphen gibt sich der Spacetourer in der Konzeptfahrzeug-Variante als Abenteuermobil mit robuster Beplankung und Nachrüst-Allradantrieb. Auch ein Sondermodell des C4 Cactus in Zusammenarbeit mit der Surfmarke Rip Curl feiert in Genf Premiere.

Ferrari:
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung. Das Design wird nur leicht überarbeitet, unter der langen Haube des Viersitzers bleibt es beim V12-Sauger mit 6,3 Litern Hubraum, der nun aber 507 kW/690 PS leistet, das maximale Drehmoment liegt bei 697 Newtonmetern. So beschleunigt der GTC4Lusso in 3,4 Sekunden auf 100 km/h, maximal wird er 335 km/h schnell. Der weiterentwickelte Allradantrieb und Hinterradlenkung soll den Shooting Brake zusammen mit elektronisch gesteuerten Dämpfern noch dynamischer machen. Im neu gestalteten Cockpit kommt zum ersten Mal der zehn Zoll große Touchscreen zum Einsatz.

Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung

Fiat:
Mit dem Fiat Tipo will Fiat den Kompaktklasse-Markt von unten aufrollen. Nach dem Stufenheck kommt nun die in für Europa gebaute Fließheck-Version. Auch hier dürfte der günstige Preis – die Limousine kostet ab 13.990 Euro – ein wesentliches Verkaufsargument sein.

Nach seinem Debüt bei der Autoshow in Los Angeles zeigt sich der Fiat 124 Spider nun erstmals in Europa, bevor er im Juni zu den Händlern rollt. Zudem dürfte eine Abarth-Version des offenen Sportlers in der Schweiz gezeigt werden.

Ford:
Die Kölner zeigen den gründlich überarbeiteten Kuga. Und unter anderem feiert die neueste Generation des Ford-Infotainment-System Premiere, das vor allem eine bessere Vernetzung mit dem Smartphone und eine komfortablere Sprachsteuerung bieten soll. Das Bediensystem wird darüber hinaus deutlich vereinfacht, die Knöpfchenflut auf dem Armaturenbrett eingedämmt.

Honda:
Die zehnte Generation des Honda Civic kündigt sich in der Schweiz an, wo der sehr seriennahe Prototyp des Fünftürers debütiert. Die Neuauflage wird optisch weniger exzentrisch ausfallen als die letzten Modelle mit ihrem futuristischen Styling.

Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV

Hyundai Ionic:
Mit dem Ioniq bringen die Koreaner ihr erstes dezidiertes Öko-Modell und das gleich in drei Varianten: als Hybrid, Plug-In-Hybrid und Elektroauto. Die Elektroversion mit Strom für 250 Kilometer nimmt Batteriefahrzeuge wie Chevrolet Bolt oder Nissan Leaf ins Visier, die Plug-In-Version mit 51 Kilometern elektrischer Reichweite zielt vor allem auf den VW Golf GTE, der konventionelle Hybrid ist speziell auf den Gegner Toyota Prius zugeschnitten.

Jaguar:
Mit 322 km/h Höchstgeschwindigkeit setzt der Jaguar F-Type SVR eine Duftmarke unter den Sportcoupés. Schon als R-Version leistet der 5,0-Liter-V8-Kompressorbenziner 405 kW/550 PS und ist 300 km/h schnell. Die höhere Geschwindigkeit erreichen die Spezialisten durch weiter gesenktes Gewicht und nochmals angehobene Leistung. Der V8 soll nun auf 575 PS kommen und Coupé wie Cabrio in 3,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Kia:
Kia bringt mit dem Optima das erste Plug-in-Hybrid-Fahrzeug der Marke mit zur Frühjahrsmesse nach Genf. Das Mittelklasse-Modell fährt dank größerer Batterie 54 Kilometer elektrisch. Für den Antrieb sorgen ein Zweiliter-Benziner mit 113 kW/154 PS und ein 50 kW/67 PS starker Elektromotor. Zusammen schicken sie 149 kW/202 PS an die Vorderräder. Den Verbrauch gibt Kia mit 1,6 Litern (37 g CO2/km) an.

Daneben feiert auch der Optima Kombi Premiere. Während die Limousine bereits seit Januar in Deutschland erhältlich ist, wird die praktischere Variante der koreanischen Mittelklasse erst im September zu den Händlern kommen. Hinter der großen Heckklappe des 4,86 Meter langen Optima verbirgt sich ein Kofferraum mit 553 Litern Volumen.

Zudem zeigt Kia den für Mitte 2016 erwarteten kleinen Hybrid-Crossover Niro. Das Design des 4,36 Meter langen Hybridmodells verrät eine enge Verwandtschaft zum größeren Kompakt-SUV Sportage. Angetrieben wird der Niro von einer Kombination aus 1,6-Liter-Benziner (77 kW/105 PS) und einem 32 kW/44 PS starken Elektromotor, der Crossover soll rund 3,8 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen.

Lexus:
Mit dem dynamischen Oberklassecoupé LC 500 hat Lexus bereits zu Jahresbeginn auf der Auto Show in Detroit für Aufsehen gesorgt. Nun wird der 2+2-Sitzer in Europa gezeigt – erstmals in der Hybridversion. Für den 500h nutzen die Japaner auf Verbrennerseite einen 220 kW/299 PS starken 3,5-Liter-V6-Benziner. In Kombination mit einem Elektromotor leitet dieser bis zu 264 kW/354 PS Richtung Hinterachse.

Um das Jahr 2020 will Lexus eine Limousine mit Brennstoffzellen-Antrieb auf den Markt bringen. Das Konzeptauto, das auf der Tokio Motor Show im Oktober debütierte, zeigt die noble Toyota-Tochter nun auch in Genf. Der 5,30 Meter lange, mit Allrad ausgestattete LF-FC gibt darüber hinaus einen Ausblick auf die nächste Generation der Oberklasse-Limousine Lexus LS.

Mazda:
Die Japaner bringen ihren Wankelmotor-Sportwagen RX-Vision mit, der im Oktober in Tokio Premiere feierte. Darüber hinaus bekommt der Bestseller Mazda3 einen neuen, 1,5-Liter-Dieselmotor, der 3,8 Liter je 100 Kilometer verbrauchen soll.

Maserati:
Der erste Offroader in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Marke kommt ab Mai zu den Händlern. Der Levante trägt eine aggressive Front ähnlich wie Ghibli und Quattroporte, die allerdings weniger sportlich als bullig gestaltet ist. Zweigeteilte Scheinwerfer reichen bis an den großen, aufrecht stehenden Kühlergrill heran. Von der Seite kann man die sportlichen Proportionen mit niedrigem, nach hinten abfallenden Dach, ansteigender Fensterlinie, breiter C-Säule und stark modellierten hinteren Radhäusern erkennen. Das neue SUV ist serienmäßig unter anderem mit adaptiven Dämpfern, Allradantrieb und Acht-Stufen-Automatikgetriebe ausgestattet.

McLaren:
In der Liga der Supersportler spielt der McLaren 675LT Spider, der ohne Dach und mit 496 kW/675 PS und 700 PS Drehmoment die Herzen der Fans erwärmt. Bis Tempo 100 benötigt der McLaren 2,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 326 km/h.

Mit dem 570GT präsentieren die Briten zudem das dritte Modell der Einstiegsbaureihe Sport Series und gleichzeitig die praktischte Variante. Die zur Seite öffnende Heckklappe bietet im Vergleich zu den anderen beiden Sportwagen einen zusätzlichen Stauraum von 220 Litern. Wie bei den anderen Sportwagen der Marke steht auch hier die Zahl in der Modellbezeichnung für die Leistung; in diesem Fall kommt der bereits bekannte 3,8-Liter-V8-Motor auf 419 kW/570 PS. Damit erreicht der zweisitzige Mittelmotor-Renner Tempo 100 in 3,4 Sekunden. Die Preise für den 570GT starten bei 195.350 Euro, ausgeliefert wird ab Ende des Jahres.

Mercedes:
Die Stuttgarter leisten ihren Beitrag zum Traumwagen-Portfolio der Messe: Für Normalsterbliche fährt das viersitzige Cabrio der C-Klasse vor. Das Design der Frischluft-Variante mit Softtop lehnt sich natürlich an das des Coupés an, von dem die offene Variante auch die Motoren übernimmt. Mercedes verspicht im geschlossenen Zustand eine Geräuschkulisse auf dem Niveau des Coupés. Die Luftfederung soll Komfort weit über Klassendurchschnitt garantieren. Daneben debütiert auch das Mercedes-AMG C 43 4MATIC Coupé. Der 3,0-Liter-V6-Biturbo leistet 270 kW/367 PS, die über die neue Neungang-Automatik hecklastig auf alle vier Räder verteilt werden.

Mitsubishi:
Einen ersten Ausblick auf das Facelift des Kompakt-SUV ASX zeigt der Hersteller am Genfer See mit dem neu gestalteten Kühlergrill und überarbeitetem Antriebsprogramm in Form eines auffällig gestalteten Showcars im Abenteuer-Look. In gleichem Stil ist auch der neu aufgelegte Pick-up L200 zu sehen.

Nissan:
Auf dem Stand der Japaner gibt die Studie „IDS“ (Intelligent Driving System) einen Ausblick darauf, wie sich Nissan das autonome Fahren vorstellt. Aktiviert der Fahrer den Autopiloten, verschwindet das Lenkrad, das Kombiinstrument weicht einem großen Touchscreen und die Sitze drehen sich zueinander – aus dem Cockpit wird so eine gemütliche Lounge, in der (nicht nur) der Fahrer entspannen kann, während die Technik sich um das Fahren kümmert. Zudem zeigt wie künftige Individualisierungen von Qashqai und X-Trail aussehen könnten – mit mattschwarzer Karbonfaser, Details in goldigem Kupferton und Goldperlen-Lederpaspeln.

Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT

Opel:
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT. Der kleine, leichte Frontmittelmotor-Flitzer steht gleich in mehrfacher Hinsicht in der Tradition der gleichnamigen Ikone aus dem Jahr 1968. Eine entzückende, nicht übermotorisierte Spaßmaschine in bezahlbarem Preisrahmen wie der Ur-GT könnte daraus entstehen, aber nur vielleicht. Der 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner basiert auf den Triebwerken aus Adam, Corsa und Astra und leistet im Sporttrimm 107 kW/145 PS. Die Kraft wird über ein sequenzielles Sechsganggetriebe an die mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestattete Hinterachse geschickt. Weil der Zweisitzer weniger als 1.000 Kilo auf die Waage bringt, genügt ihm die Leistung um in weniger als acht Sekunden auf Landstraßentempo zu beschleunigen.

Mit etwas eleganterer Optik, LED-Scheinwerfern, der neuesten Infotainment-Generation und einem aktuellen Motor aus dem Astra wappnet Opel den Mokka, nun mit dem Namenszusatz „X“ versehen, für die zweite Lebenshälfte. Von außen wirkt vor allem die Front verändert, eleganter und weniger verspielt als zuvor. Der aus dem Astra bekannte 1,4-Liter-Turbobenziner erweitert das Antriebsportfolio des Mini-SUV als 110 kW/150 PS starke Variante.

Porsche
Offizielle Messepremiere feiert der 718 Boxster. Auch der Einstiegs-Roadster erhält im Zuge seines Facelifts kleine Turbomotoren und wird dabei zum Vierzylinder-Sportler. Leistungseinbußen gibt es durch das Downsizing jedoch nicht – im Gegenteil, der erstmals eingesetzte Turbolader macht bereits die 53.646 Euro teure Basisvariante 220 kW/300 PS stark. Außerdem präsentieren die Zuffenhausener den 911 R, als sehr sportliche Sonderedition ohne Turbo.

Peugeot:
Mit bis zu neun Sitzen, moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Innenraum soll der neue Peugeot Traveller nicht nur Gewerbetreibende, sondern auch Familien überzeugen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Citroen und Toyota. Eine Studie des Travellers präsentiert sich als Genf zudem als rollendes Hightech-Büro. Darüber hinaus feiert auch das Facelift des Peugeot 2008 Premiere.

Renault:
Die Grandtour genannte Kombivariante des Renault Mégane kommt im Sommer auf den Markt. Zum Debüt gibt es zunächst die Top-Ausführung GT zu sehen, die mit sportlichem Design, Allradlenkung und 151 kW/205 PS unter anderem gegen Seat Leon ST Cupra und Ford Focus ST Turnier antritt.
Mit der vierten Generation des Scénic feiert ein weiteres Kompaktmodell Premiere. Der Van verabschiedet sich vom nutzwertgetriebene Familienlaster-Design und übernimmt Merkmale des Mini-SUV Captur sowie des Crossover-Vans Espace. Dazu kommen mehr Bodenfreiheit und geringere Karosserieüberhänge. Auf den Markt kommt der Scénic in der zweiten Jahreshälfte.

Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen

Seat:
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen. Der Ateca ist 4,36 Meter lang, beim Radstand von 2,64 Metern sitzen auch Erwachsene hinten kommod, der Kofferraum fasst 510 Liter. Viel Technik stammt aus dem VW-Konzernregal. Einstiegsmotorisierung ist der 1,0-Liter-Dreizylinder aus dem Konzern mit 115 PS. Das knackige Kleid hingegen könnte spanischer gar nicht sein, erinnert in der Linienführung an den Leon.

Skoda:
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV. Das 4,70 Meter lange Showcar bietet bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz. Optisch orientiert sich der Allrader mit seinen scharf geschnittenen Karosserielinien und dem selbstbewussten Kühlergrill am Design der Modellpalette um Octavia und Superb. Die Technik kommt aus dem VW-Baukasten, den auch der gerade neu aufgelegte VW Tiguan nutzt. Mit 4,43 Metern und fünf Sitzplätzen ist dieser aber eine Nummer kleiner als das tschechische Konzeptfahrzeug.

Smart:
Mit dem Marktstart des neuen Smart Fortwo Cabrio debütiert in der Schweiz das limitierte Sondermodell „BRABUS edition“.

Ssangyong:
In Genf präsentieren die Koreaner die Langversion des Mini-SUV Tivoli: Der XLV ist gut 20 Zentimeter länger, misst 4,40 Meter. Bei unveränderten Radstand kommt der Zuwachs komplett dem Kofferraumvolumen zugute, das auf beachtliche 720 Liter wächst. Das Design des Tivoli bleibt erhalten, die Proportionen verschieben sich zugunsten des großen Heckabteils. Für den Vortrieb stehen die bekannten 1,6-Liter-Motoren zur Wahl.

Darüber hinaus zeigt die Marke einen neuen 48-Volt-Hybrid-Antriebsstrang: Das Konzeptfahrzeug SIV-2 – das das Design des Kompakt-SUV Korando vorweg nimmt – wird von einem 1,5-Liter-Turbobenziner angetrieben, der mit einem 10 kW/14 PS starken E-Motor-Generator und einer 0,5 kWh großen Batterie kombiniert ist.

Subaru:
Wie das kompakte SUV XV künftig aussehen könnte, zeigen die Japaner auf ihrem Stand. Das „XV Concept“ kennzeichnet eine markante Frontpartie, ausgestellte Radkästen und ein Unterfahrschutz betonen den robusten Charakter des Konzeptfahrzeugs. Flankiert wird die Studie von der aktuellen Subaru-Modellpalette, unter anderem dem aktuellen XV in optisch aufgefrischte Version.

Suzuki:
Mit dem Baleno bringt Suzuki ein bisschen Bodenhaftung ins teilweise recht abgehobene Segment der Kleinwagen. Was nicht zwingend Verzicht bedeutet: Als erster Suzuki fährt der Baleno mit automatischer Abstandsregelung und Notbremsfunktion. Eine Touchscreen-Navigation samt iPhone-Integration mit Apple CarPlay ist auf Wunsch an Bord.

Toyota:
Die Serienversion des auf der IAA als Konzept gezeigten Hybrid-SUV C-HR hat am Genfer See ihren ersten Auftritt. Optisch und technisch orientiert sich der kleine Crossover an der IAA-Studie CH-R Concept. Auch deren Hybridantrieb dürfte in die Serie einfließen, alternativ wird es einen Turbobenziner geben. Zudem sollen die steife Struktur und der niedrige Schwerpunkt der neuen Toyota-Plattform TNGA für gute Handling-Eigenschaften sorgen.

Volvo:
Der Nachfolger des großen Kombis V70 heißt nun V90 und kommt im Spätsommer auf den Markt. Optisch orientiert sich der Kombi bis zur B-Säule direkt an der kürzlich vorgestellten Limousinen-Variante S90, dahinter schließt sich ein geräumig wirkendes Gepäckabteil mit einer nur sanft abfallenden Dachlinie an. Als Abschluss am Heck gibt es eine relativ schräge Klappe. Das Antriebsprogramm dürfte weitgehend dem der Limousine und dem technisch ebenfalls verwandten Luxus-SUV XC90 entsprechen, die mit Vierzylindermotoren zwischen 140 kW/190 PS und 235 kW/320 PS zu haben sind. Dazu kommt ein 300 kW/407 PS starkes Plug-in-Hybridmodell mit einer elektrischen Reichweite von rund 50 Kilometern. Traditionell stark ist Volvo bei Assistenzsystemen – da soll auch der große Kombi keine Ausnahme machen. Darüber hinaus zeigen die Schweden das Facelift des Kompakten V40, das sich die 2012 aufgelegte Kompakt-Baureihe vor allem in der Frontansicht verändert: Die mit dem Oberklasse-SUV eingeführten Tagfahrleuchten „Thors Hammer“ zieren nun auch das Gesicht von V40 und der robuster beplankten Version V40 Cross Country.

VW:
Nachdem das in der Planung schon recht weit fortgeschrittene Mini-SUV Taigun nun doch nicht gebaut wird, zeigen die Wolfsburger nun in Genf andere Pläne: Eine SUV-Studie unterhalb des Tiguan soll dort Premiere feiern. Daneben wird das Facelift des Kleinstwagens Up zu sehen sein, das unter anderem mit den neusten Konnektivitäts-Merkmalen ausgestattet ist. Darüber hinaus ergänzt ein 66 kW/90 PS starker Benziner das Antriebsangebot.

News: Peugeot 2008 – Facelift für den Crossover

Der Peugeot 2008 schwimmt auf der Woge der Zeit: Kurze Abmessungen, ein gefälliges Design, ein höherer Einstieg, eine robste Geländeoptik – ein typischer Crossover. Der Kleinwagen, basierend auf dem Peugeot 208, mimt mit seinen Anbauteilen ein SUV, verkneift sich aber den Allradantrieb, da die meisten Interessenten eh darauf verzichten würden. Jetzt haben die Franzosen den prakischen Kleinwagen für seine zweite Lebenshälfte fit gemacht und ihm ein Facelift beschert. Read more

News: Toyota und Daihatsu kooperieren zukünftig im Kleinwagen-Bau

Die Daihatsu Motor Co., bei uns für ihre Kleinwagen à la Move oder Cuore bekannt, geht nun vollständig in den Besitz der Toyota Motor Corporation über. Das ließ der Weltkonzern Toyota heute verlauten. Die Übernahme erfolge über einen Aktientausch, der bis August dieses Jahres abgeschlossen sein soll. Damit verfolgen die beiden japanischen Hersteller das Ziel, eine gemeinsame Strategie für das Kleinwagen-Sortiment zu fahren.

Beide Hersteller versprechen sich davon, dass sie durch die Übernahme nachhaltig wachsen können. Dennoch bleibt es beim Konkurrenzkampf zwischen beiden Japanern – allerdings in einem freundschaftlichen Wettbewerb. Die Kleinwagenmodelle von Toyota, der Aygo und Yaris, müssen sich also nicht vor den neuen Geschwistern fürchten. Wir sind allerdings gespannt, ob sich die Derivate der beiden Marken demnächst so ähneln werden, wie der Toyota Aygo und die Zwillinge Peugeot 108 und Citroen C1. Oder wie damals der Mazda 121 und er Ford Fiesta – die sich wirklich ähnelten, wie ein Ei dem anderen, aber das ist längst Vergangenheit.

Wie dem auch sei, in Zukunft wolle man aufwendige Aufgaben wie die Entwicklung neuer Technologien und die Besetzung neuer Geschäftsbereiche gemeinsam angehen. Die Verknüpfung von Toyota und Daihatsu setzte dabei auf gegenseitiges Vertrauen. Jeder der Partner solle seine jeweiligen Stärken einbringen können und sich so auf seine Kernkompetenzen konzentrieren können. Das sei schließlich die Voraussetzung dafür, um global wettbewerbsfähig zu sein. Bei Toyota wären das etwa die Bereiche der Umwelt, Sicherheit, des Nutzererlebnisses und des Komforts. Daihatsu wolle die Entwicklung kosten- und kraftstoffeffizienter Technologien vorantreiben. Außerdem liegt die Zuständigkeit zur Verbesserung der Kosteneffizienz in der Produktion beim übernommenen Unternehmen. Da stellt sich uns die Frage, ob dann noch Platz für so schrullige, aber enorm liebenswürde Autos, wie den Daihatsu Copen geben wird. Gut verkauft hat er sich nie so recht – gut für das Image war er aber allemal.

Bei aller Kooperation wolle man aber dennoch eine Differenzierung der beiden Marken in Zukunft beibehalten. So wird Daihatsu im Kleinwagensegment beider Marken die Führung über die Produktentwicklung übernehmen. Zudem könne die in Europa wenig vertretene Marke ihre Kompetenz in die Produktplanung und Technikentwicklung bei den so genannten „Mini-Vehicles“ einbringen. Die Technologie-Entwicklung wollen beide Marken schon ab der frühen Konzept-Phase anstreben.

Peugeot-Sondermodelle – Stilvoll und mit Preisvorteil

Peugeot legt eine neue Sondermodell-Familie auf. Die ab sofort erhältlichen „Style“-Varianten des Kleinwagens 208, des Mini-SUV 2008 und des kompakten 308 warten mit umfangreicher Grundausstattung und zusätzlichen modellspezifischen Extras auf. So verfügt der ab 15.900 Euro angebotene 208 Style unter anderem über Klimaanlage und Einparkhilfe, beim 308 Style (ab 22.150 Euro) sind etwa Rückfahrkamera und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen an Bord. Den Preisvorteil der Sondermodelle gegenüber dem Einzelkauf der Extras gibt der Hersteller je nach Fahrzeug mit 800 bis 1.270 Euro an.

16 Auto-Geburtstage in 2016

1.) 1886 (130 Jahre): Der Mannheimer Unternehmer Carl Benz erhält am 29. Januar ein Patent für ein „Fahrzeug mit Gasmotorenantrieb“. Am 4. Juni erscheinen erste Zeitungsberichte über den Motorwagen. Erste Testfahrten der Daimler Motorkutsche. Auf dem Neckar wird ein Motorboot mit Daimler-Aggregat erprobt. Das französische Unternehmen De Dion-Bouton bietet Fahrzeuge mit Dampfantrieb an. Der amerikanische Unternehmer William Durant kaufte eine Kutschenfabrik in Coldwater und gründet die Flint Road Cart Company. Die Vorboten des 1908 von Durant gegründeten Konzerns General Motors

2.) 1891 (125 Jahre): Der Amerikaner William Morrison erprobt in Des Moines (Iowa) Elektrofahrzeuge, die 1893 zur Attraktion der Weltausstellung in Chicago werden und ein erster Schritt zur Elektromobilität sind. Bis 1912 werden mehr Elektrofahrzeuge als Verbrenner gebaut. Peugeot startet sein Motorsportengagement, zunächst außer Konkurrenz mit einem Begleitfahrzeug bei der Fahrradfernfahrt Paris-Brest-Paris. Der französische Hersteller Panhard & Levassor präsentiert den sogenannten Standardantrieb, der aus Frontmotor und Hinterradantrieb besteht und allgemein übernommen wird. Assar Gabrielsson, einer der beiden Volvo-Gründungsväter, wird am 13. August im schwedischen Korsberga geboren

3.) 1896 (120 Jahre): Der erste von Peugeot für Pkw entwickelte Motor debütiert. Henry Ford baut sein erstes Quadricycle und verkauft davon vier Einheiten

4.) 1906 (110 Jahre): Rolls-Royce wird eingetragen. Am 27. Juni erzielt Fred Marriot mit einem Stanley-Dampfwagen (damals ein verbreitetes Motorenkonzept) am Strand von Ormond Beach (Florida, USA) eine Geschwindigkeit von 195,652 km/h über einen Kilometer und 206,448 km/h über die Distanz einer Meile. Es ist der vorläufig letzte Weltrekord für ein Dampfauto. Als erster Peugeot ist der Typ 80 schneller als 100 km/h. In Deutschland wird die Kfz-Steuer nach sogenannten Steuer-PS eingeführt. Die dazu angewendete Formel berücksichtigt die Zylinderzahl, Bohrung und Hub. Das deutsche Unternehmen AEG stellt einen elektrischen Zigarrenanzünder für Autofahrer vor, bei dem auf Tastendruck ein Platindraht durch Batteriestrom erhitzt wird. Carl Benz schenkt dem Deutschen Museum in München den ersten von ihm gebauten Motorwagen aus dem Jahr 1886

5.) 1916 (100 Jahre): Die Bayerischen Motoren Werke (BMW) werden am 20. Juni gegründet. Am 12. August wird das erste Pikes Peak Bergrennen ausgetragen. Das erste Rennen wird von einem Auto mit Achtzylinder-Flugmotor gewonnen. Beginn der Kriegsführung mit Panzern als britische Truppen in der Schlacht an der Somme Tanks einsetzen. Opel stellt den ersten Sechszylindermotor mit 4,7 Liter Hubraum in dem 18/50 PS Modell vor. Ferruccio Lamborghini, italienischer Automobilkonstrukteur, wird geboren

6.) 1921 (95 Jahre): Rumpler präsentiert seinen stromlinienförmigen Tropfenwagen, der in Serie geht

7.) 1926 (90 Jahre): Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Daimler und Benz zu Mercedes-Benz. Erste Mercedes-Benz-Baureihen sind die Typen 8/38 PS und 12/55 PS. Henry Ford führt in seinen Werken den Achtstunden-Arbeitstag und die Fünf-Tage-Woche ein. Citroën B15 debütiert aufPariser Salon als erstes französisches Nfz mit geschlossener Kabine. Citroën ist größter Autobauer Europas, 31.000 Mitarbeiter produzieren täglich 400 Autos. Der Opel „Laubfrosch“ wird durch immer neue Preissenkungen für breite Bevölkerungskreise erschwinglich. Das Fließbandauto kostet statt ursprünglich 4.500 Mark nur noch 2.980 und später 1.990 Mark. Bei Ford beginnt die Produktion des Modell T in Berlin. Außerdem werden in Berlin Verkehrsampeln mit der Lichtzeichenfolge Rot-Gelb-Grün eingeführt. Der Autobahnbau-Verein Hafraba zur Vorbereitung der Autostraße Hamburg-Frankfurt-Basel wird in Frankfurt gegründet

8.) 1936 (80 Jahre): Morgan 4/4 als Ahnherr der bis heute in Produktion befindlichen Roadsterreihe wird vorgestellt und eingeführt. Marktstart des Peugeot 302, Kompaktklasse im Stromliniendesign. Der Peugeot 402 B Diesel geht in Produktion. Peugeot lanciert ein Automatikgetriebe von Fleischel und das elektromagnetische Getriebe von Cotal, das in zehn Prozent aller Peugeot eingebaut wird. Mit dem 402 Andreau (Année 1940) führt Peugeot das Stromliniendesign zu einem Höhepunkt, überdies ist der 402 eines der ersten europäischen Concept Cars und Dreamcars. Das Vorgängerunternehmen der heutigen Peugeot Deutschland GmbH, die Saarbrücker Firma Kochte & Rech, wird mit dem Vertrieb und Service von Peugeot für Deutschland beauftragt. Der Volvo PV51 wird eingeführt. Diese vom Volvo PV36 Carioca abgeleitete Baureihe gilt als erstes erschwingliches und erfolgreiches Volvo Familienfahrzeug.Erster Prototyp des späteren Volkswagen Käfer Cabriolets von Karmann. BMW präsentiert den Sportwagen 328 und Mercedes-Benz den Typ 170 V als neues Einstiegsmodell. Der Fiat 500 Topolino debütiert als kleinste Baureihe in Massenproduktion. Citroen führt den Typ Rosalie 11 UD mit Dieselmotor ein. Opel Kadett A und Super 6 gehen in Serie. Mit einer Jahresproduktion von 120.293 Fahrzeugen ist Opel größter Autobauer Europas. Toyota AA geht als erster Pkw der Marke in Serie. Bugatti Atalante Type 57 wird eingeführt. Bei einer Verkehrszählung wird die heutige A3 im Abschnitt Köln-Düsseldorf als meistbefahrene europäische Fernstraße ermittelt mit einem täglichen Verkehrsaufkommen von 3.000 bis 3.500 Fahrzeugen

9.) 1941 (75 Jahre): Am 6. Juni stirbt der amerikanische Automobilkonstrukteur und Rennfahrer Louis Chevrolet. Die Tankstellen der Reichsautobahnen halten neben Benzin auch Holz für Generatoren-Automobile bereit. Gleichzeitig werden in Deutschland alle Privatfahrzeuge für den Kriegseinsatz beschlagnahmt, ausgenommen sind allerdings Zweitakter, Frontantriebsmodelle und Fahrzeuge mit weniger als 1,0-Liter Hubraum. Das Elektrofahrzeug Peugeot VLV geht in Serienproduktion

10.) 1946 (70 Jahre): Erstes Volkswagen-Jubiläum als die Belegschaft im März die Auslieferung des 1.000sten Käfers seit Beginn der Serienfertigung feiert. Auf dem Pariser Salon debütiert der Renault 4 CV als französisches Volksfahrzeug. Der englische Jowett Javelin gilt dank Einzelradaufhängung und Stromliniendesign als Trendsetter für Kleinwagen. Produktionsbeginn des Volvo PV60 als für lange Zeit letztes Volvo Luxusmodell (erst mit dem Volvo 164 nahm Volvo diese Tradition wieder auf). Bau des ersten Nachkriegs-Opel, des Opel Blitz 1,5 Tonnen. Gründung der Designschmiede Carozzeria Alfredo Vignale in Turin, heute liegen die Vignale-Markenrechte bei Ford

11.) 1956 (60 Jahre): Debüt der Renault Dauphine, die sogar in den USA Exporterfolge erzielt und als erstes Renault-Modell in mehr als zwei Millionen Einheiten produziert wird. Peugeot 403 Cabriolet (Dienstfahrzeug von TV-Inspector Columbo) geht in Serie. Ebenfalls neu sind Mercedes-Benz 190, 220 S und 219. Lincoln Capri, eine neue Generation des Opel Kapitän und der Volvo Amazon P120 werden enthüllt. Deutscher Marktstart von Citroen DS 19 und Peugeot 403. Erstes polnisches Volksfahrzeug ist der bis 1982 gebaute FSO Syrena mit Zweizylinder-Zweitaktmotor aus Warschauer Produktion. Die sowjetische Eigenentwicklung Moskwitsch 402 ersetzt den bisher unter Moskwitsch-Logo gebauten Vorkriegs-Opel Kadett. Dessen Produktionsanlagen waren in Rüsselsheim demontiert worden und als Reparationsleistungen in die Sowjetunion gebracht worden. Markteinführung des Toyota RK23, erster erfolgreicher Pickup und Vorläufer des Toyota HiLux.Der Standort Hannover-Stöcken übernimmt die Produktion des VW-Transporters – erster Spross der späteren Nutzfahrzeugfamilie im Konzern. Marktstart der Kleinstwagen Victoria Spatz und Heinkel Kabinenroller.Bosch präsentiert das asymmetrische Abblendlicht, das den rechten Fahrbahnrand weiter ausleuchtet. In Belgien wird die Führerscheinpflicht eingeführt, allerdings ohne Fahrprüfung für alle über 21-jährigen Autobesitzer. Am 11. Oktober beschließt der Bundestag die Einführung einer sogenannten Verkehrssünderkartei beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg. Die Mineralölkonzerne erhöhen in der Folge der Suezkrise die Benzinpreise auf 64 bis 68 Pfennig pro Liter. Die Jahres-Automobilproduktion in der Bundesrepublik überschreitet zum ersten Mal die Millionenmarke, davon werden 484.000 Kraftfahrzeuge exportiert. Porsche feiert am 16. März die Auslieferung des 10.000sten Sportwagens vom Typ 356. Debüt des Volvo PV444 auf der New York Motorshow. Dort unterschreiben sofort 100 begeisterte neue US-Vertriebspartner einen Händlervertrag, der Beginn für die Volvo Erfolgsgeschichte in den USA. Die Bugatti-Fabrik im elsässischen Molsheim wird aufgelöst und der Industrielle Fritz Schlumpf kauft die Restbestände als Grundlage seiner weltgrößten Bugatti-Samnmlung

12.) 1961 (55 Jahre): Der Jaguar E-Type und Peugeot 404 Coupé und Cabriolet werden präsentiert. Peugeot gründet das erste internationale Tochterunternehmen zur Fahrzeugmontage in Argentinien (IAFA). Der Citroën Ami 6 wird am 24. April in ganz Europa gleichzeitig vorgestellt. IAA-Debüt von MG Midget, Renault 4 und Volkswagen 1500 Stufenhecklimousine (Typ 3), BMW 3200 CS und BMW 1500 (Neue Klasse). Der Bremer Autobauer Borgward muss Konkurs anmelden. Der fünfmillionste VW Käfer läuft vom Band. Japan öffnet sich und erlaubt den Import von Fahrzeugen für Privatpersonen. Toyota Publica 700 Kleinwagen geht in Großserie. Serienanlauf des deutschen Amphicar 770. Ab dem 1. Juli gilt in Deutschland ein Gesetz, dass Diebstahlsicherungen für Neuwagen vorschreibt. Mit 1,9 Millionen produzierten Fahrzeugen ist Deutschland größter europäischer Autohersteller und die Nummer zwei in der Welt hinter den USA.

13.) 1966 (50 Jahre): BMW übernimmt den bayerischen Konkurrenten Glas. Jaguar wird Teil der British Motor Corporation (BMC), die zur British Motor Holding umfirmiert. Fiat 124 wird vorgestellt und als Lada designiertes sowjetisches Volksauto (Fiat errichtete von 1966 bis 1970 in Toljatti ein Werk). Serienstart der ersten Generation des Toyota Corolla.Gleich 13 Geschwindigkeitsweltrekorde stellt imOktober Japans erster Supersportwagen auf, der Toyota 2000GT. Darunter auch die Rekorde über 15.000 Kilometer und10.000 Meilen.Jensen FF erster moderner Seriensportwagen mit Allradantrieb. Premiere für Alfa Romeo 1600 Spider (Duetto), Alfa Romeo GT 1300 Junior, Audi 80, Audi Super 90, BMW 1600-02 bzw. BMW 02-serie,  BMW 2000, Chevrolet Camaro, Daf 44 (mit wegweisender Michelotti-Karosserie, die noch dem Volvo 66 die Konturen gab), De Tomaso Mangusta (Vorserienauto), Ferrari 275 GTB/4, Ferrari 330 GTC, Fiat 124 Coupé und Sport Spider, Ford 12 M/15 M (P6), Glas 2600 V8 (Serienanlauf), Honda N 360, Jeepster Commando, Jensen Interceptor, Lamborghini Miura, Lotus Europa (Kunststoffkarosserie), Maserati Ghibli 4700, Mercedes-Benz 250 SL, Nissan Silvia, Opel Rallye Kadett, Opel Rekord C, Peugeot 204 Coupé und Cabrio, Porsche 911 S, Subaru Fronte (erster Subaru mit Boxermotor), Triumph GT6, VW 1500, Volvo 144. Der einmillionste Opel Kadett rollt in Bochum vom Band. Am 27. Februar 1966 stirbt Alfred P. Sloan, legendärer Präsident von General Motors, Erfinder von Markenhierarchien, Plattformstrategien und des ersten Designzentrums für Concept Cars in einem Autokonzern. Battista „Pinin“ Farina, italienischer Karossier und Automobildesigner stirbt am 4. April. Wunibald Kamm, einer der wichtigsten Kraftfahrzeug-Aerodynamiker, stirbt am 11. Oktober. Elliott Handler, Mitbegründer des Spielwarenunternehmens Mattel entwickelt die Idee der Hot-Wheels-Modellautos, der wichtigsten US-Wettbewerber zu den englischen Matchboxautos. In „Batman – The Movie“ wird das bereits fast zehn Jahre alte Concept Car Lincoln Futura automobiler Hauptdarsteller

14.) 1976 (40 Jahre): Marktstart von Alfasud Sprint, Audi 100 (erstmals mit Fünzylinder-Benziner), BMW 6er, Citroën CX Prestige, Citroën LN, Ferrari 512 BB, Ford Fiesta, Honda Accord (erstes Mittelklassemodell), Innocenti De Tomaso, Lada Niva, Lancia Gamma, Lotus Esprit, Maserati Kyalami, Renault 14, Rover 3500 SD1, Seat 1200 Sport Bocanegra, Triumph TR 7, Volvo 343, VW Golf Diesel. In Wolfsburg läuft der einmillionste Golf vom Band. Einführung des Toyota Corolla Liftback als modischer Shooting Brake.Seit Jahresbeginn gilt in Deutschland die Gurtpflicht, außerdem wird die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h gesetzlich eingeführt (vorher versuchsweise), Kinder unter zwölf Jahren dürfen nicht mehr auf dem Beifahrersitz Platz nehmen und der zulässige Bleigehalt im Benzin wird reduziert von 0,4 g pro Liter auf 0,15 g je Liter. Als Weltneuheit präsentiert Volvo in Kalifornien den ersten Dreiwege-Katalysator mit Lambdasonde.Die National Highway Traffic Safety Administration in den USA kauft eine Serie von insgesamt 24 Volvo 240. Diese dienen als Referenzfahrzeuge in Sicherheitsstandards für alle Neuwagen auf dem US-Markt. Porsche gewährt auf die feuerverzinkte Karosserie des 911 sechs Jahre Garantie gegen Durchrostung, in Deutschland ein Novum in der Pkw-Geschichte. Ford eröffnet in Valencia (Spanien) ein neues Werk, das für 1,2 Milliarden Mark errichtet wurde und in dem zunächst der Fiesta gefertigt wird

15.) 1986 (30 Jahre): Auf dem Genfer Salon feiert der Toyota Supra Europa-Premiere. Deutschlandstart des bis dahin leistungsstärksten Toyota im September.Verkaufsstart für das Peugeot 205 Cabriolet. Der seit 1982 für die französischen Streitkräfte gebaute Peugeot P4(Lizenz vom Mercedes-Benz G-Modell) ist auch in einer Zivilversion bestellbar. Neu sind außerdem Audi 80, Bentley Turbo R, BMW 7er, Ferrari Mondial 3.2, Honda Prelude (mit Allradlenkung), Jaguar XJ6, Lancia Thema 8.32 (Ferrari), Mazda RX-7, Mercedes-Benz 560 SEL, Opel Omega (löst nach über 30 Jahren die Baureihe Rekord ab), Opel Kadett Cabrio, Rover 800, Suzuki Swift GTI, VW Golf Syncro und Golf GTI 16V, Volvo 480 (erster Volvo mit Vorderradantrieb). Untergang der Marke Talbot (vormals Simca, Chrysler, Matra und die englischen Marken der Rootes-Gruppe). Am 31.12. läuft in Brasilien der letzte VW Käfer vom Band. Der Volkswagen-Aufsichtsrat erteilt am 21.2. seine Zustimmung zur Mehrheitsbeteiligung am spanischen Seat-Konzern. Bei der Fußball-WM in Mexiko stellt VW 150 Passat für Sportler und Medien bereit, bei der Bandenwerbung ist Opel Sponsor. Die Produktion des Ford Capri wird eingestellt. Die Prototypen des erst 1989 vorgestellten Lexus LS 400 werden auf deutschen Autobahnen erprobt

16.) 1991 (25 Jahre): Neu vorgestellt werden BMW 3er Coupé, Bugatti EB 110, Fiat Cinquecento, Mazda MX-3 V6, Mazda MX-6, Opel Astra, Opel Frontera,  Peugeot 106, Porsche 968, Renault Alpine A610, Seat Toledo, Toyota Celica Turbo 4WD, Toyota Celica Cabriolet, Volkswagen Golf III und Volvo 850. Dazu gibt es das deutscheZwölfzylinderduell BMW 750iL vs. Mercedes 600 SEL. Vor 25 Jahren startete Hyundai auf dem deutschen Markt. Produktionseinstellung bei Wartburg und Trabant (März/April). Lexus erweitert sein Modellprogramm um den SC400 und ist mit 71.206 Zulassungen erfolgreichster Oberklasse-Anbieter in den USA. Mit der Übernahme der tschechischen Marke Skoda als vierter Volkswagen Konzernmarke wird das Skoda-Fahrzeugwerk in Vrchlabi, Tschechien, 25. Produktionsstandort im Konzern

 

 

Autor: Wolfram Nickel/SP-X

News: Peugeot 308 GTi – Der neue Löwen-König

Das Rezept klingt simpel: Man nehme ein erfolgreiches Kompaktmodell, würzt den Motor, verfeinert das Fahrwerk und garniert alles mit einer appetitlichen Optik. Heraus kommt ein Straßensportler, der im Alltagsverkehr eine ebenso gute Figur macht wie auf der Rennstrecke. Der VW Golf GTI ist seit Jahren das erfolgreichste Beispiel dieser Art Straßen-Machos. Kein Wunder also, dass sich die Ingenieure von Peugeot die Wolfsburger Ikone als Messlatte für die Power-Version ihres eigentlich doch recht braven Familienautos 308 auserkoren haben. Dabei griffen sie tief in den Anabolika-Schrank der hauseigenen Sportabteilung und gaben ihrem GTi gleich 200 kW/270 PS mit auf die Reise. So ganz nebenbei ist der Viertürer damit auch der stärkste Serien-Peugeot aller Zeiten. Vor allem aber galoppiert er mit 40 Pferden mehr als sein deutscher Rivale, zu einem allerdings auf den ersten Blick happigen Grundpreis von knapp 35.000 Euro.

Beim Rundgang um die Pariser Mucki-Bude auf 19-Zoll-Rädern sticht die unter der Haube schlummernde Kraft nicht wirklich ins Auge. Sicher, der 308 GTi kauert sich 1,1 Zentimeter tiefer auf die Straße, atmet durch drei gewaltige Lufteinlässe unter dem Stoßfänger ein und durch zwei dominante Endrohre am Heck wieder aus. Allerdings spart sich Peugeot bewusst protzige Spoiler, dicke Kotflügelbacken oder sonstige Accessoires. „Unsere Kunden wollen nicht auffallen, sondern sich auch im Alltag an der Eleganz eines 308 erfreuen“, begründet Projektleiter Jean-Philippe Lamy die relative optische Zurückhaltung. Ähnliches gilt für den Verzicht auf den mittlerweile üblichen Radau, der per Knopfdruck und Fernsteuerung einer Klappe im Abgassystem aktiviert werden kann. „Das Geld haben wir uns gespart und lieber anderswo eingesetzt“, erläutert Lamy.

Im Kurvengeschlängel der Bergstraßen rund um Porto, sind dann aber doch andere Töne zu hören. In der Stellung „Sport“ des Knopfes vor dem Schaltknüppel wird ein etwas kernigerer, per Computer komponierter Motorsound per Lautsprecher an die Ohren der Insassen geleitet. Ein netter, preisgünstiger Gag, der die Umwelt allerdings nichts von der Kraft des 1,6-Liter-Vierzylinders ahnen lässt. Die Potenz des frankophonen GTi ist eher in der Art sichtbar und vor allem spürbar, in der etwa enge Kurven umrundet werden. Eine Sperre an der Vorderachse verhindert frühzeitiges Durchdrehen der Antriebsräder so wirksam, dass der Schleuderschutz ESP nur behutsam eingreifen muss. Eine gute Lösung für ein Auto, dass nun mal Frontantrieb hat. „Eine Allrad-Version ist derzeit nicht vorgesehen“, weiß Jean-Philippe Lamy und dämpft damit die Erwartungen mancher Fans, die auf eine Art Golf R mit Löwenlogo spekulieren.

Ähnliches gilt für eine Automatik nach Art jenes Doppelkupplungsgetriebes, die der Golf GTI gegen Aufpreis bereithält. „So ein Auto will von Hand geschaltet werden“, betont Lamy. Entsprechend findet man die selbsttätige Gangwahl ebenso wenig in der Preisliste wie die vielen Assistenzsysteme, mit denen die Konkurrenz punktet. Kein Spurhaltewarner, kein Abstandsradar, kein Toter-Winkel-Warner. „Wir arbeiten daran“, verspricht der Projektleiter, sieht darin aber keine Priorität.

Hand aufs Herz, vermisst werden die elektronischen Helfer nicht wirklich. Dieser Peugeot will nun mal ein Spaßauto sein, das je nach Laune des Fahrers als Sportmobil, aber auch als ganz normales Straßengefährt bewegt werden kann. Die verkündeten glatten 6 Norm-Liter auf 100 Kilometer sind allerdings selbst im gelassenen Betrieb nicht erreichbar. Aber bei fleißigem Schalten und Verzicht auf einen glühenden Turbo sind gut 8 Liter durchaus machbar. Nicht schlecht für ein Auto dieser Leistungsklasse, der Peugeot ist damit derzeit Klassenbester. Was wieder einmal deutlich macht, wie wenig Sein und Schein beim Thema Verbrauch zusammenpassen.

Mit seinem Preis von 34.950 Euro ist der 308 GTi um gut 4.000 Euro teurer als sein deutscher Namensvetter. Das erscheint auf den ersten Blick recht viel. Aber: Navigationssystem mit Touchscreen-Monitor, 19-Zoll-Räder, LED-Scheinwerfer, vier Türen und vieles mehr sind immer serienmäßig an Bord. Feinheiten, die anderswo zusätzlich bezahlt werden müssen. Insofern ist der Neuling sogar vergleichsweise günstig zu erstehen. Peugeot räumt aber ein, dass sich deutlich weniger als fünf Prozent der 308-Kundschaft für den leisen Donnerbolzen entscheiden werden. Die Chance, dem neuen König der Löwen in freier Wildbahn zu begegnen, ist also gering.

News: Peugeot 308 GTi

Peugeot besinnt sich auf seine sportliche Tradition. Nach dem Kleinwagen 208 GTi bringen die Franzosen nun auch den größeren 308 mit dem Dynamik verheißenden Kürzel auf den Markt. 200 kW/272 PS Leistung, 6 Sekunden bis Tempo 100 und 34.950 Euro Grundpreis lauten die wichtigsten Werte.

Die unter der Haube schlummernde Kraft sticht beim 308 GTi nicht wirklich ins Auge. Sicher, der 308 GTI kauert sich 1,1 Zentimeter tiefer auf die Straße, atmet durch drei gewaltige Lufteinlässe unter dem Stoßfänger ein und durch zwei dominante Endrohre am Heck wieder aus. Allerdings spart sich Peugeot bewusst protzige Spoiler, dicke Kotflügelbacken oder sonstige Accessoires. Auffallen sollen andere.

Für den Antrieb sorgt der aus dem Peugeot-Sportwagen RCZ R bekannte 1,6-Liter-Turbobenziner. Der Vierzylinder mobilisiert 330 Nm, die – gebändigt durch eine mechanische Differentialsperre – an die Vorderachse geleitet werden. Geschaltet wird per Hand, eine Automatik ist nicht vorgesehen. So gerüstet spurtet der GTi nicht nur in sportwagenmäßigen 6 Sekunden auf Tempo 100, sondern ist mit 250 km/h Spitzentempo auch das schnellste Modell der Baureihe.

Der Peugeot will ein Spaßauto sein, das je nach Laune des Fahrers als Sportmobil, aber auch als ganz normales Straßengefährt bewegt werden kann. Die verkündeten glatten 6 Norm-Liter auf 100 Kilometer sind allerdings selbst im gelassenen Betrieb nicht erreichbar. Aber bei fleißigem Schalten und Verzicht auf einen glühenden Turbo sind gut 8 Liter durchaus machbar. Nicht schlecht für ein Auto dieser Leistungsklasse.

Mit seinem Preis von 34.950 Euro ist der 308 GTI um gut 4.000 Euro teurer als sein deutscher Namensvetter. Das erscheint auf den ersten Blick recht viel. Aber: Navigationssystem mit Touchscreen-Monitor, 19-Zoll-Räder, LED-Scheinwerfer, vier Türen und vieles mehr sind immer serienmäßig an Bord. Feinheiten, die anderswo zusätzlich bezahlt werden müssen. Insofern ist der Neuling sogar vergleichsweise günstig zu erstehen.

News: Fahrbericht: Peugeot 308 GTi – Der neue Löwen-König

Das Rezept klingt simpel: Man nehme ein erfolgreiches Kompaktmodell, würzt den Motor, verfeinert das Fahrwerk und garniert alles mit einer appetitlichen Optik. Heraus kommt ein Straßensportler, der im Alltagsverkehr eine ebenso gute Figur macht wie auf der Rennstrecke. Der VW Golf GTI ist seit Jahren das erfolgreichste Beispiel dieser Art Straßen-Machos. Kein Wunder also, dass sich die Ingenieure von Peugeot die Wolfsburger Ikone als Messlatte für die Power-Version ihres eigentlich doch recht braven Familienautos 308 auserkoren haben. Dabei griffen sie tief in den Anabolika-Schrank der hauseigenen Sportabteilung und gaben ihrem GTi gleich 200 kW/270 PS mit auf die Reise. So ganz nebenbei ist der Viertürer damit auch der stärkste Serien-Peugeot aller Zeiten. Vor allem aber galoppiert er mit 40 Pferden mehr als sein deutscher Rivale, zu einem allerdings auf den ersten Blick happigen Grundpreis von knapp 35.000 Euro.

Beim Rundgang um die Pariser Mucki-Bude auf 19-Zoll-Rädern sticht die unter der Haube schlummernde Kraft nicht wirklich ins Auge. Sicher, der 308 GTi kauert sich 1,1 Zentimeter tiefer auf die Straße, atmet durch drei gewaltige Lufteinlässe unter dem Stoßfänger ein und durch zwei dominante Endrohre am Heck wieder aus. Allerdings spart sich Peugeot bewusst protzige Spoiler, dicke Kotflügelbacken oder sonstige Accessoires. „Unsere Kunden wollen nicht auffallen, sondern sich auch im Alltag an der Eleganz eines 308 erfreuen“, begründet Projektleiter Jean-Philippe Lamy die relative optische Zurückhaltung. Ähnliches gilt für den Verzicht auf den mittlerweile üblichen Radau, der per Knopfdruck und Fernsteuerung einer Klappe im Abgassystem aktiviert werden kann. „Das Geld haben wir uns gespart und lieber anderswo eingesetzt“, erläutert Lamy.

Im Kurvengeschlängel der Bergstraßen rund um Porto, sind dann aber doch andere Töne zu hören. In der Stellung „Sport“ des Knopfes vor dem Schaltknüppel wird ein etwas kernigerer, per Computer komponierter Motorsound per Lautsprecher an die Ohren der Insassen geleitet. Ein netter, preisgünstiger Gag, der die Umwelt allerdings nichts von der Kraft des 1,6-Liter-Vierzylinders ahnen lässt. Die Potenz des frankophonen GTi ist eher in der Art sichtbar und vor allem spürbar, in der etwa enge Kurven umrundet werden. Eine Sperre an der Vorderachse verhindert frühzeitiges Durchdrehen der Antriebsräder so wirksam, dass der Schleuderschutz ESP nur behutsam eingreifen muss. Eine gute Lösung für ein Auto, dass nun mal Frontantrieb hat. „Eine Allrad-Version ist derzeit nicht vorgesehen“, weiß Jean-Philippe Lamy und dämpft damit die Erwartungen mancher Fans, die auf eine Art Golf R mit Löwenlogo spekulieren.

Ähnliches gilt für eine Automatik nach Art jenes Doppelkupplungsgetriebes, die der Golf GTI gegen Aufpreis bereithält. „So ein Auto will von Hand geschaltet werden“, betont Lamy. Entsprechend findet man die selbsttätige Gangwahl ebenso wenig in der Preisliste wie die vielen Assistenzsysteme, mit denen die Konkurrenz punktet. Kein Spurhaltewarner, kein Abstandsradar, kein Toter-Winkel-Warner. „Wir arbeiten daran“, verspricht der Projektleiter, sieht darin aber keine Priorität.

Hand aufs Herz, vermisst werden die elektronischen Helfer nicht wirklich. Dieser Peugeot will nun mal ein Spaßauto sein, das je nach Laune des Fahrers als Sportmobil, aber auch als ganz normales Straßengefährt bewegt werden kann. Die verkündeten glatten 6 Norm-Liter auf 100 Kilometer sind allerdings selbst im gelassenen Betrieb nicht erreichbar. Aber bei fleißigem Schalten und Verzicht auf einen glühenden Turbo sind gut 8 Liter durchaus machbar. Nicht schlecht für ein Auto dieser Leistungsklasse, der Peugeot ist damit derzeit Klassenbester. Was wieder einmal deutlich macht, wie wenig Sein und Schein beim Thema Verbrauch zusammenpassen.

Mit seinem Preis von 34.950 Euro ist der 308 GTi um gut 4.000 Euro teurer als sein deutscher Namensvetter. Das erscheint auf den ersten Blick recht viel. Aber: Navigationssystem mit Touchscreen-Monitor, 19-Zoll-Räder, LED-Scheinwerfer, vier Türen und vieles mehr sind immer serienmäßig an Bord. Feinheiten, die anderswo zusätzlich bezahlt werden müssen. Insofern ist der Neuling sogar vergleichsweise günstig zu erstehen. Peugeot räumt aber ein, dass sich deutlich weniger als fünf Prozent der 308-Kundschaft für den leisen Donnerbolzen entscheiden werden. Die Chance, dem neuen König der Löwen in freier Wildbahn zu begegnen, ist also gering.

Erste Fahrt: Peugeot 208 – französischer Löwe ganz groß

Peugeot geht mit dem 208 in die 2 Generation
Stadtflitzer in der 2. Generation
Stadtflitzer  in der 2. Generation.

Peugeot schickt seinen Stadtflitzer 208 in die 2. Generation. Die Franzosen verpassen dabei nicht nur dem Karosseriedesign viele Neuerungen, sondern bringen auch die Motoren auf Euro-6-Standard. Premiere wird eine neuartige Strukturlackierung feiern. Für neue Standards sollen auch Technologien und Assistenzsysteme sorgen. Ende Juni 2015 wird der „Kleine“ auf Käufersuche gehen und mit einem Einstiegspreis von 12.400 Euro starten.

Der 208 ist ein kleines Stadtauto, das gerade bei Frauen sehr beliebt ist und keineswegs nur als Zweitwagen genutzt wird. Bei Peugeot bezeichnet man ihn daher auch als „Kleinwagen – Bestseller“. Um dem Anspruch seiner Kunden gerecht zu werden, haben die Franzosen in allen Belangen an dem Fahrzeug gearbeitet. Das beginnt schon beim sehr chicen Design, das mit einem optionalen neuartigen Strukturlack das Individualisierungsangebot erweitert. Dieser Strukturlack wird erstmals in Serie realisiert und in den Farbtönen Lime Yellow und Menthol White angeboten.

Der Peugeot 208 ist sehr erwachsen geworden
Der Peugeot 208 ist sehr erwachsen geworden.

Bei unserer Wiederbegegnung mit dem 208 macht der kleine Stadtflitzer einen bemerkenswert erwachsenen Eindruck. Auffällig ist das markante Frontdesign durch den in die Frontschürze integrierten Kühlergrill. Breiter als im Vorgängermodell lässt er den 208 noch auffälliger wirken. Dieser Eindruck wird nochmals verstärkt durch den neu gestalteten Frontstoßfänger mit den weit nach außen platzierten Nebelscheinwerfer. Eine gute Figur macht der französische Stadtflitzer auch am Heck, dessen Heckleuchten die Form dreier Krallen eines Löwen nachahmen.

Beim Antrieb konzentrierte sich der französische Autobauer nicht nur auf seine Kernkompetenz, die Dieselaggregate, sondern auch auf Benzinmotoren. Drei Benziner mit fünf Leistungsstufen sind abrufbar. Den Einstieg bildet ein 1.0 Liter PureTech mit 50 kW (68 PS). Danach folgt ein 1.2 Liter PureTech mit den Leistungsstufen 60 kW (82 PS) und 81 kW (110 PS) und Start&Stop Automatik. Das Ende der Ottomotoren bildet ein 1.6 Liter Aggregat mit 88 kW (120 PS) und Automatikgetriebe. Wer es richtig dynamisch möchte, der bekommt den bereits seit vielen Jahren bekannten 1.6 Liter GTI mit 121 kW (165 PS).

Das Dieselangebot ist mit einem 1.6 Liter BlueHDI und seinen zwei Leistungsstufen übersichtlich gehalten. Beide mit Start&Stop Automatik ausgerüstet, liefern 73 kW (99 PS) und 254 Newtonmeter bei 1750 Umdrehungen sowie 88 kW (120 PS) und 300 Newtonmeter bei ebenfalls 1750 Umdrehungen ab.

Grundsätzlich immer flott unterwegs
Grundsätzlich immer flott unterwegs.

Die von uns getesteten Benzin- mit 110 PS und Dieselmotoren mit 120 PS bringen uns nicht nur im Stadtverkehr zügig vorwärts. Auf kurzen Autobahnstrecken und erst recht auf den umliegenden Landstraßen haben wir nie das Gefühl, untermotorisiert zu sein. Die sehr präzise arbeitende Lenkung gibt stets direkte Rückmeldung und so machen auch die Spitzkehren auf einer kleinen Bergstrecke keine Mühe.

Bereits serienmäßig ab dem Basismodell ist der Peugeot 208 mit sechs Airbags, ESP mit ASR, ABS und einem Reifendruckkontrollsystem ausgerüstet. Optional erhältlich sind unter anderem eine Geschwindigkeitsregelanlage, Servolenkung und Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Mit der Sonderausstattung „Active City Brake“ hält ein weiteres Sicherheitsfeature Einzug im 208. Es ermöglicht eine automatische Bremsung bei einem Kollisionsrisiko im Stadtverkehr, und zwar bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h. Das System arbeitet mit einem Lasersensor im oberen Teil der Windschutzscheibe. Weiteres neues Ausstattungsdetail ist die Rückfahrkamera. Ein zusätzliches Hilfslinienraster erleichtert das Manövrieren.

Der Peugeot 208 mit Rückfahrkamera
Der Peugeot 208 mit Rückfahrkamera,

Darüber hinaus kann der 208 auf Wunsch mit der Einparkhilfe Park Assist bestellt werden. Die aktive Parkhilfe ermöglicht automatisches Ein- und Ausparken in Längsrichtung zur Fahrbahn. Der Park Assist erkennt eine passende Lücke zwischen Fahrzeugen oder Hindernissen und manövriert den kleinen Franzosen automatisch in diesen Zwischenraum. Die Bedienung von Gas, Bremse und Kupplung liegt in der Verantwortung des Fahrers. Der Fahrer kann jederzeit in den Parkvorgang eingreifen.

Mit allen Motorisierungen startet der Peugeot 208 mit einer Ausstattung, die dem Anspruch an ein komplettes Auto gerecht werden sollte. Die Preisspanne spreizt sich dabei von 12.400 Euro (1.0 Liter Dreitürer „Access“) bis zur Topvariante „Allure“ mit dem 1,6-Liter-Motor für 20.750 Euro. Als Optionen erhältlich ist ein „GT-Line-Paket“ (2-Zonen-Klimaautomatik und 17’’-Leichtmetallfelgen u.v.m.) für 1200 Euro, ein „Sicherheitspaket“ (Rückfahrkamera und Active City Brake) für 520 Euro und ein Navigationssytem inklusive Sieben-Zoll-Touchscreen für 740 Euro.

Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, der Kleine
Hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, der Kleine.

Fazit:

Peugeot bietet mit dem 208 nicht nur eine Variante des Zweitwagens. Mit einem moderaten Preis-Leistungs-Verhältnis ist er die erste Wahl in der Familie.

Peugeot 208 1.2 l PureTech STOP & START:

Verkaufsstart:  Juni 2015
Basispreis:  12.400 €
Motorleistung:  81 kW (110 PS)
Antrieb und Getriebe:  5-Gang-Schaltgetriebe
Beschleunigung:  9.9  Sekunden von 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  4.5 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  190 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  3.962, 1.739, 1.460, 2.538 mm
Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild:Stefan Beckmann
Video

Anzeige: Peugeot 208 – Impress Yourself

Werbung: Peugeot 208 – Impress Yourself

Madonna sang in den 90ern „Express yourself“, als sie sich im glänzenden schwarzen Lack-Outfit lasziv auf einem harten Stuhl räkelte. Unbequem, aber nach außen distinguiert. Dieser Trend schwappte aus den 90ern bis in die 2000er Jahre rüber. „Erscheine mehr als du bist, auch wenn es unpraktisch ist“ war fast eine Gesellschaftsbewegung. Im automobilen Sektor heißt das, dicke Felgen, tiefe harte Fahrwerke am besten eine teure Premiummarke, auch wenn es dem Käufer den finanziellen Supergau direkt vor die Nasenspitze setzt.

Die französische Traditionsmarke Peugeot geht nun in Deutschland einen eigenen, individuellen Weg.

„Impress Yourself“ drückt die Individualität des Einzelnen aus, der sich nicht von anderen beeinflussen lässt und sich seinen eigenen Lebensweg ebnet. Unabhängig und souverän.

Für authentische Individualisten steht seit Mitte Juni ein neuer Trendsetter in den Showrooms der Peugeot-Händler. Der neue Peugeot 208 ist der automobile Ausdruck dieser nicht neuen, aber neu entdeckten Lebensphilosophie „Impress Yourself“!

Modernes, rassiges Design, das dank der Ausstattungsstufen Access, Active, Allure und vier Individualisierungspaketen perfekt auf jeden einzelnen Käufer abstimmbar ist. Sportlichkeit und Fitness ist nicht nur ein aktueller Trend vieler, er kann nun auch durch das „GT-Line“ Paket am Fahrzeug ausgedrückt werden oder die neue Farbe „Orange Power“.

„Impress Yourself“, das heißt, der Focus spielt sich nicht außen ab, sondern dort, wo der Mensch sich meistens aufhält, im Inneren des Fahrzeugs. So verfügt der neue Franzose im Kleinwagen-Segment natürlich über aktuellste Konnektivitätsmerkmale. Der Individualist der Moderne findet per Mirror-Screening seine Smartphone Oberfläche zum sicheren Bedienen auf dem gut sichtbaren Monitor in der Mitte des Armaturenbretts wieder.

Der neue Peugeot 208 ist nicht reduziert aufs Wesentliche, sondern er fokussiert sich auf wesentliche Punkte, die für die Insassen wichtig sind. Preisgekröntes Design, das sich vom Einerlei absetzt, moderne Funktionalität und Sicherheitsdetails wie das optional erhältliche „Active City Brake System“. Werte, die Peugeot, die französische Löwenmarke mit Herz, in früheren Jahren bereits ausgemacht hat. Und das alles zu einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis, das genügend finanziellen Raum für andere Lebensinhalte zulässt.

„Impress Yourself“ – beeindrucken Sie sich doch zum Start einmal selbst und informieren sich mit diesen Link über den neuen Peugeot 208 und weitere Geschichten zur neuen Markenkampagne von Peugeot Deutschland.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für den PEUGEOT 208 Active BlueHDi 100 3-Türer: innerorts 3,6; außerorts 2,7; kombiniert 3,0; CO2-Emission (kombiniert) in g/km: 79. Nach vorgeschriebenem Messverfahren in der gegenwärtig geltenden Fassung.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen kostenlos erhältlich ist oder über www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist. Die Angaben wurden gemäß vorgeschriebenem Messverfahren in der jeweils aktuell geltenden Fassung ermittelt. Weitere Informationen zu den CO2-Effizienzklassen einschließlich der grafischen Darstellungen finden Sie hier: http://www.peugeot.de/energieeffizienzklassen/.

News: Neue Peugeot-Motoren – Fit für die Zukunft

Wenn man als Fahrzeughersteller künftige CO2- und sonstige Schadstoffgrenzwerte einhalten will, muss man bei den Motoren und Getrieben rechtzeitig den richtigen Weg einschlagen. Der PSA-Konzern setzt dazu auf eine neue Generation von Otto- und Dieselmotoren, die fast alle Baureihen fit für die Zukunft machen sollen. Im Mittelpunkt steht dabei der neue Dreizylinder-Turbobenziner, der nach dem Einstand im Peugeot 308 in Leistungsstufen von 81 kW/110 PS und 96 kW/130 PS jetzt Schlag auf Schlag in gleich sechs weiteren Modellen der Löwenmarke Einzug hält.

Der 208 mit 1,2-Liter-Turbo etwa stößt in Kombination mit einem Start/Stopp-System noch 103 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer aus – im 308 sind es 105 Gramm. Sparen ist schön, muss aber nicht zwangsläufig Spaß machen. Das wissen manche Käufer von Downsizing-Motoren aus leidvoller Erfahrung. Gerade ausgeprägte Anfahrschwächen zwingen dabei zu kräftigem Gas geben, Ausdrehen der Gänge und dementsprechend dramatisch steigenden Verbräuchen.

Erste Fahreindrücke mit den neuen Motoren-Modell-Kombinationen auf der Teststrecke belegen, dass Peugeot diesbezüglich auf einem guten Weg ist. Das Drehmoment von 230 Newtonmeter im 1,2-Turbo mit 96 kW/130 PS etwa liegt bereits bei 1.500 Umdrehungen in der Minute an – und das auch über ein weites Band. Dabei klingt das Aggregat nicht bemüht, es hält sich – außer beim Anfahren – eher dezent im Hintergrund. Ein Komfortmerkmal, das Franzosen bewusst so erarbeitet haben. Wer es knallig haben will, kann ja per „Sport“-Taste den Rennwagensound über Lautsprecher einspielen.

Der größere Benziner mit 1,6 Liter Hubraum ist naturgemäß auf mehr Leistung programmiert. Die Euro-6-Generation, die Anfang 2014 mit der 270-PS-Version im Sportwagen RCZ R erstmalig an den Start ging, kommt nun auch in 3008, 5008 und den Top-Versionen des 208 – mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder der Sechsgang-Automatik. Bei einem von 150 kW/205 PS bis 199 kW/270 PS reichenden Leistungsspektrum stoßen sie 125 bis 145 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Allerdings wird sich der Fahrer etwa im 208 GTi schon disziplinieren müssen, um den Durst nicht in ungeahnte Höhen zu treiben. Diese Einschränkung gilt auch für die 1,2-Turbos, die wegen des spontanen Gasannehmens und knackigen Drehmoments zum Ausdrehen der Gänge verleiten. Dann aber wird auch der ausgeklügeltste Downsizing-Benziner durstig. Wer sich indes brav an alle Schaltempfehlungen und den Gasfuß ruhig hält, kann die Durchschnittsverbräuche bei den derart ausgestatteten Klein- und Kompaktwagen unter der Fünf-Liter-Schwelle halten.

Einfacher geht es mit dem Sparen natürlich bei den Dieselaggregaten. Nach dem Start der beiden 2,0-Liter-Motoren (110 kW/150 PS und 132 kW/180 PS) mit Euro-6-konformer Abgasnachbehandlungstechnik in der 508-Limousine kommen die gleichfalls sauberen 1,6-Liter-Diesel mit 99, 120 oder 150 PS in der Kompaktbaureihe 308 zum Einsatz. Die sparsamsten Diesel emittieren hier lediglich 80 Gramm CO2.

Bei den stärkeren Benziner-Varianten setzt Peugeot nun erstmals die neue Sechsgang-Wandlerautomatik ein, die von den Franzosen zusammen mit Zulieferer Aisin entwickelt wurde. Insbesondere im Stadtverkehr spielt sie ihre Stärken aus. Schon bei geringer Teillast schaltet sie früher bis in die letzte Fahrstufe hoch – was sich mancher Schaltgetriebe-Fahrer eher spart. Das geschieht äußerst sanft, vor allem sehr schnell und häufig. Zudem hält sich der Aufpreis mit rund 1.200 Euro auch im Wettbewerbsvergleich in Grenzen.

Autor: Peter Weißenberg/SP-X

News: Genf 2015 – Neuer Sparmeister aus Frankreich

Peugeot präsentiert auf dem Genfer Autosalon (- 15.3.2015) den überarbeiteten 208. Feinarbeit an der Karroserie, bessere Innenausstattung und mehr Assistenzsysteme kennzeichnen die Modellpflege. Die größte Revolution steckt unter der Motorhaube. Der 1,6-Liter-Dieselmotor kommt in der sparsamsten Version auf einen Normverbrauch von 3,0 Litern je 100 Kilometer. Das sind 79 Gramm CO2 pro Kilometer und bedeuten Weltrekord für ein Serienmodell mit Selbstzünder-Triebwerk.

 

 

(ampnet/jri)