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Facelift: Seat Alhambra

Easy living im spanischen Familien-Van

Es soll tatsächlich Zeiten gegeben haben, in denen Zwölfjährige von ihrem Autositz hinten noch nicht nach einem USB-Anschluss gekräht haben oder auch nicht unbedingt während der Fahrt in den Urlaub mit Facebook-Freunden chatten mussten. Im aktuellen Facelift des Seat Alhambra können über das bordeigene Multimediasystem ab der Ausstatttungslinie Style nun über Full-Link auch endlich Inhalte von Apple und Android – Smartphones ins Auto gebracht werden. Die neuesten Mails von Oma und Opa oder die aktuellen facebook-postings der Urlaubsbekanntschaften werden gerne auch mal vorgelesen, während die Fahrerin über die neue Massagefunktion ihre Entspannung suchen darf. Diverse Assistenten wie unter anderem Totwinkelwarnung, Aus- und Einparkhilfe und eine adaptive Fahrwerkseinstellung können das Leben im und mit dem spanischen Van in der aufgefrischten zweiten Generation zusätzlich noch vereinfachen. Wer viel mit Kindern reist, wird die elektrischen Schiebetüren hinten mehr als nur schätzen.

Facelift Test Fahrbericht 016SEATALHAMBRA Seat alhambra

Optisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht wirklich viel getan. Man muss schon genau hinsehen, will man die dezenten Veränderungen mit dem Seat Logo im Kühlergrill und an der Heckklappe wirklich als Veränderungen wahrnehmen. Da fallen die neu gestalteten LED Heckleuchten schon eher ins Gewicht. An den Außenmassen des größten aller Seatmodelle hat sich mit 4,85 Metern Länge, 1,90 Metern Breite und 1,72 Metern Höhe und einer Grundfläche von 9,3 Quadratmetern, auf der bis zu sieben Passagiere bequem Platz finden, nichts geändert. Für Gepäck oder bei Bedarf auch für einen Großeinkauf stehen bis zu 2430 Liter zur Verfügung.

Facelift Test Fahrbericht 036SEATALHAMBRA Seat alhambra

Die Motoren sind leistungsfähiger und trotzdem sparsamer geworden. Unter der Haube arbeiten drei Diesel und zwei Benziner. Die Selbstzünder verfügen über eine Bandbreite von 115, 150 und 184 PS, ausschließlich der mittlere kann auf Wunsch auch mit Allrad kombiniert werden. Die  Benziner bieten  150  bzw. 220 PS Leistung. Der Alhambra TDI mit 115 PS dürfte mit den angegebenen 5 Litern Diesel auf 100 km die Augen sparsamer Familienväter zum Leuchten bringen. Wenn sie nicht gerade über die kurvigen Bergstrecken um Barcelona jagen, was mit dem größeren und 150 PS starken Selbstzünder in Verbindung mit dem schnell und fast unmerklich agierenden Sechsgang-DSG noch etwas mehr Spaß bringt. Nicht nur bei dem Top-Benziner, dessen Leistung um 20 PS gesteigert wurde und bei dem DSG serienmäßig an Bord ist, meint man, eher in einem PKW zu sitzen als in einem Großraumvan.

Facelift Test Fahrbericht 013SEATALHAMBRA Seat alhambra

Nur wer ganz genau hinschaut, stellt fest, dass der Seat Alhambra, der bei 29 965 Euro startet, etwa 2000 Euro preisgünstiger ist als der baugleiche Sharan von Volkswagen. Das reicht schon für ein paar Freifahrten in den Süden.

Der Fahrzeugschein für den SEAT Alhambra Ecomotive 2016 

Verkaufsstart:  -erfolgt-
Basispreis:  Ab 21.460 €
Motorleistung:  115 PS / 280 Nm
Antrieb und Getriebe:  Frontantrieb, 6-Gang manuell
Beschleunigung:  12,6 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  5.0l / 100 km – 130g CO2/km
Höchstgeschwindigkeit:  187 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand

 

News: Seat Leon Cupra ST 290 DSG

Wir wollen hier nicht das klassische Beispiel vom Porsche-Fahrer bemühen, der wegen Familiengründung von seinem geliebten 911er auf einen Kombi umsteigen muss. Aber irgendwie würde es ja doch ganz gut zu unserem Testobjekt passen: Der Seat Cupra ST ist ein Kombi, der noch als einer der wenigen seiner Art in der Kompaktklasse den Spagat zwischen Sportauto und Familienkutsche wagt. Dafür mobilisiert der Spanier jetzt bereits ordentliche 290 (vorher: 280) Pferdestärken, in dieser Klasse kann da nur der ewige große Bruder Golf als Variant R mit Allradantrieb (4Motion) mithalten bzw. ihn sogar um 10 Pferdestärken übertreffen. So viel Abstand zwischen Wolfsburg und Barcelona muss schon sein.

Zudem verzichtet Seat beim Leon auf den schweren (und teuren) Allradantrieb und begnügt sich damit, die Vorderräder anzutreiben. Das kann bei nasser Straße beim Anfahren schon mal zum Ansatz durchdrehender Räder führen – was die Elektronik dann aber schnell erstickt. Im Großen und Ganzen ist es aber schon beeindruckend, wie souverän die Kraft auf den Asphalt gebracht wird. So wie man überhaupt staunt, was die Autohersteller heute aus den Motoren rausholen. Wir sprechen hier ja nicht über 3 oder 2,5 Liter Hubraum, sondern über vergleichsweise bescheidene 2,0 Liter, woraus nicht nur 290 PS resultieren sondern auch ein schönes Drehmoment von 350 Newtonmetern. Wobei wir uns den Zusatz „maximal“ diesmal sparen, denn diese Kraft drückt von 1.700 bis 5.600 Umdrehungen ständig auf die Kurbelwelle, also praktisch durchgehend im genutzten Drehzahlband oberhalb des Anfahrens.

Kein Wunder, dass man im Leon-Kombi immer versucht ist, diese Kraft auch in Fahrspaß umzumünzen. Da ist es denn (leider) auch keine Überraschung, dass der Motor solchen Überschwang mit trinkfesten 9,4 Liter im Testdurchschnitt honoriert, im Vergleich zu den offiziellen 6,6 Liter ein ziemlicher Express-Aufschlag. Wer hier mehr Vorsicht walten lässt, kann sicher anderthalb Liter einsparen. Das ist nicht nur vernünftig gegenüber Umwelt und Geldbeutel, wenn der Motor bei niedrigen Drehzahlen durch die Stadt grummelt und seine Kraft akustisch erahnen lässt, macht das auch durchaus Spaß.

Unser Fahrzeug hatte das 1.700 Euro teure Doppelkupplungsgetriebe DSG an Bord. Es schaltet schnell wie eh und je und passt damit eigentlich gut zu einem sportlichen Begleiter. Allerdings bleibt auch nicht verborgen, dass es sich nicht mehr um das neueste Produkt auf dem Markt handelt, was sich vor allem ab und an durch unkomfortables Ruckeln beim An- und beim Rückwärtsfahren bemerkbar macht. Unser Vorschlag: Wer noch weiß, wie man seine Hände beim Autofahren gebraucht, kann sich das Geld für ein DSG ruhig sparen.

Na ja und dann ist der Leon Cupra halt ein ST, was heißt: ein ziemlich routiniert gemachter Kombi, der zudem trotz der schön-schrägen und Platz kostenden Hecktüre fast 600 Liter Stauraum bietet, die sich bei umgeklappten Rücksitzlehnen auf anständige 1.470 Liter erweitern lassen. Wobei wir den Verdacht haben, dass dies für die meisten Käufer gar nicht der Hauptgrund für den Erwerb dieses Kombis ist. Nicht wenige – und auch wir – finden nämlich, dass der ST sogar noch etwas eleganter aussieht als der ja alles andere als unansehnliche Leon-Fünftürer. Aber dass Kombis häufig die schöneren Limousinen sind, weiß man ja schon längere Zeit.

Der Rest ist schnell erzählt. Wer jemals schon in einem Golf oder Skoda gesessen hat, wird sich im Innenraum eines Seat und erst Recht des kompakten Leon problemlos zurechtfinden. Mit dem Bestseller aus Wolfsburg verbinden ihn die augenscheinlich penible Verarbeitung und die logische Bedienung, von ihm trennen den Spanier die etwas weniger wertigen Kunststoffe. Und natürlich der immer etwas günstigere Preis. Mit 36.450 Euro plus Extras ist der Leon Cupra ST nicht gerade billig, aber günstiger, als es ein ähnliches Produkt aus Wolfsburg je sein würde.

 

Text: Peter Eck / SP-X  | Fotos: Seat

 

IAA 2015 Livestream der SEAT Pressekonferenz

SEAT Pressekonferenz auf der IAA 2015

Im Rahmen der SEAT Pressekonferenz auf der IAA wird der Vorstandsvorsitzende der SEAT S.A., Jürgen Stackmann, zahlreiche Neuheiten präsentieren.

Verfolgen Sie die SEAT Pressekonferenz auf der IAA 2015 LIVE am 15. September ab 11:50 Uhr

News: Seat-Studie Leon Cross Sport – Hochgebockter Dreitürer

Ein SUV hat Seat für das kommende Jahr bereits angekündigt. Auf der IAA (17. bis 27. September) zeigen die Spanier nun die Studie eines Crossover-Modells. Das als Leon Cross Sport bezeichnete Showcar hat drei Türen wie der Leon SC und zeigt sich in Offroad-Optik wie der Leon ST X-Perience.

Das als Leon Cross Sport bezeichnete Showcar hat drei Türen wie der Leon SC und zeigt sich in Offroad-Optik wie der Leon ST X-Perience
Das als Leon Cross Sport bezeichnete Showcar hat drei Türen wie der Leon SC und zeigt sich in Offroad-Optik wie der Leon ST X-Perience

Bisher gibt die Matsch-Variante X-Perience nur für deb Kompakt-Kombi Leon ST und nur mit Allradantrieb. Für den kleineren Dreitürer SC könnte eine Frontantriebs-Variante mit Geländeoptik in Frage kommen. Damit läge der „Softroader“ im Trend der SUV-artig gestalteten Fahrzeuge.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Aktivurlaub – Der neue Seat Leon Cupra

Sportliche Autos gibt es im Volkswagen Konzern nicht nur bei VW mit den „R“-Modellen, sondern auch bei der spanischen Tochter Seat. Wer dann auch noch auf schnittiges Design steht, ist bei dieser preisbewussten Lifestyle-Marke im Konzern genau richtig.

Der neue Seat Leon Cupra im ersten Fahrbericht

„Aktiv-Urlaub“

Die sportiven konzerninternen Gegner heißen bei Seat „Cupra“ und stehen für die stärker motorisierten Top-Modelle. Als letztes Jahr der neue Leon Cupra 280 die Nordschleife des Nürburgrings in 7:58 Minuten umrundete, als erster kompakter Fronttriebler überhaupt, setzte Seat nicht nur im Konzern ein Ausrufezeichen.

In diesem Jahr legt Seat nach und präsentiert den Leon Cupra ST, die Kombiversion des Ringsportlers für eilige Mütter und Väter, der ebenfalls eine 7:58’er Zeit in den Traditionsasphalt radierte.

Urlaub oder Sport?

Gebaut sind die Cupra Modelle als „Zwei Wagen in Einem“-Prinzip. Im Alltag ein normaler Kompakter und wenn man mal Lust auf ein paar schnelle Fahrsequenzen hat, dort wo es erlaubt ist, soll er per Knopfdruck die Attribute eines Sportlers haben. Ob der Spagat zwischen entspanntem Citytrip zur Lounge und Rennwagen passt, „erfahren“ wir heute.

Und wo kann man das besser machen als in einem Land, in dem es beides gibt, Lounge und Rennstrecke, und man dann auch noch spanisch spricht. Genau, auf Mallorca, zwischen den Boulevards von Palma und dem Circuit Mallorca. Dort, wo viele Urlaub machen.

Für unsere Fahrt nehmen wir heute aber nicht den brandneuen Kombi, bei Seat „ST“ genannt, sondern die 3-Türer Version mit allen Optionen. Warum ist das so? Weil auf der Rennstrecke kein geringerer als Jordi Gene auf uns wartet, der solch einen Wagen in der TCR Series berufsmäßig einsetzt. Allerdings hat sein Cup Racer mit der 2.0 TSI Maschine mit Dual-Einspritzung und variablem Ventilhub 50 PS mehr als unser Testwagen unter der Haube. Die Modellbezeichnung Cupra 280 verrät es auch von außen: Satte 280 PS liefert das Triebwerk, ausschließlich an die Vorderachse.

Berufs-Nörgler vs. 280 PS

Den Berufs-Nörglern, die nun wieder kommen und sagen, „Bei dieser Leistung und nur als Frontantrieb, das zerrt doch bestimmt die ganze Zeit wieder unangenehm am Lenkrad“, sei gesagt, die Seat Ingenieure haben dieses übliche Manko ad acta gelegt. Das Lenkrad liegt absolut ruhig in der Hand und nur bei brutalem Einsatz des Gaspedals kommt ein leichtes Ziehen auf. Selbst auf der Rennstrecke bei vollem Einsatz bleibt es ausgesprochen neutral in der Hand.

Bevor wir uns mit den „normalen“ Cupra-Modellen aufhalten – es gibt auch eine Motorversion mit 265 PS und Versionen mit manuellem Getriebe – steigen wir gleich mal ins absolute Leon Cupra Topmodell ein.

Ok, der große Motor mit 280 PS ist ja schon geklärt, dazu das „Cupra Top Performance Paket „Orange“ Michelin Pilot Sport Cup 2““, das beinhaltet für 4.620 Euro exklusive 19-Zoll-Felgen (wahlweise in schwarz oder orange) zusätzlich seitliche Schwellerleisten und Semi Slicks. Mit etwas weniger Hardcore geht das kleinere „Performance Paket“ schon bei 2.530 Euro los. Mit dem enthaltenen neuen Farb-Paket Black Line, White Line oder besser, wie in unserem Fall, Orange Line, dokumentiert der Cupra 280 seinen exklusiven Lifestyle-Touch nach außen, der auch auf der Münchner Maximilianstraße „en vogue“ sein dürfte.

Mit den Semi-Slicks über die Rennstrecke

Weniger Spielerei, mehr knallharter Race-Ernst ist die beim Performance-Paket serienmäßig verbaute Vierkolben-High-Performance-Bremsanlage von Brembo mit gelochten Bremsscheiben im Format 370×32 Millimeter. Wie gut die zupacken, erleben wir bei unserer Hatz über die Rennstrecke. Soweit alles ok, aber wenn Jordi Gene im Führungsfahrzeug sitzt und man denkt, „Na komm, die Pace kann ich schon mitgehen“, irrt man sich auch mal, wenn plötzlich die 180 Grad Kurve doch schneller vor einem erscheint, als man es so dachte. Voll rein in die Bremsen, so dass die vier Kolben der Bremboanlage die Bremsscheibe so fest umschließen wie sonst nur die Hand eines Wrestlers den Gegner. Die Elektronik des Leon Cupra muss nun auch alles beweisen, schickt Impulse über zahlreiche Leiterbahnen quer durchs Auto und irgendwie passiert … nichts.

Der Cupra 280 schiebt nur ganz leicht über die Vorderräder. Ok, wir haben zusätzlich die optionalen Semi-Slicks montiert und sind vorher durch eine Strecken-Berieselungsanlage gefahren, ansonsten hat die Elektronik alles im Griff und der Leon Cupra zieht wie an der Schnur gezogen durch die Kurve. Oder war es doch Fahrkönnen? Nein, sind wir ehrlich, der Cupra 280 ist derart gut austariert, dass er jederzeit gut zu beherrschen ist und wenn das Talent mal ausgeht, hilft die Elektronik perfekt. Gut, dass die Ingenieure direkt so viele Assistenz- und Sicherheitssysteme an Bord gepackt haben. Selbst im „Cupra-Modus“, es gibt auch noch „Sport“ und „Comfort“, ebenso wie „Individual“, lässt einen der Wagen nicht im Stich, sollte man mal den Bogen überspannen.

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280 für 32.000 

Der Einstieg in die Cupra-Welt beginnt bereits bei 31.320 Euro. Dafür gibt es neben 265 PS, Voll-LED-Scheinwerfern, der adaptiven Fahrwerksregelung DCC auch die Vorderachs-Differenzialsperre serienmäßig. Der von uns gefahrene Cupra 280 startet bei 32.620 Euro.

Seat hat den äußerst schwierigen Spagat Rennauto-Alltagsgefährt sehr gut geschafft. Nach der Hatz über den Circuit Mallorca lassen wir es im „Komfort-Modus“ entspannt angehen. Ohne nervöses Zucken des Motors und ohne nervigen Power-Sound, der bei Drücken der Sporttaste aber wunderbar sonor am Start ist, rollen wir über einsame mallorquinische Landstraßen zurück in eine Lounge in Palma. Aber nicht auf einen „Cupra“-Libre, dann doch lieber ein Wasser.

Vielleicht, wenn die Sonne über dem Meer langsam versinkt und die Insel in ein emotionales Licht hüllt, machen wir noch etwas „Cupra-Sport“ im bergigen Hinterland.

 

 

 

 

Text: Bernd Schweickard | © Foto: Seat (), Bernd Schweickard

SEAT Leon ST Cupra: Die wilde Seite des Kombis

Dass Kompaktklasse-Kombis alles andere als langweilig sein müssen, zeigt das neueste Familienmitglied von Seat. Nach dem Drei- und Fünftürer bringen die Spanier im März den Leon Cupra als ST genannten Lademeister. Bestellbar ist der schnelle Familienflitzer für mindestens 32.560 Euro ab Mitte Februar.

Wie bei der Leon-Schräghecklimousine haben der ambitionierte Familienvater und alle anderen Interessenten die Wahl zwischen zwei ST-Sportvarianten mit 195 kW/265 PS und 206 kW/280 PS. Hier drückt der Zweiliter-Turbobenziner 350 Newtonmeter über die Kurbelwelle auf die Vorderräder. Mit dem optionalen DSG-Getriebe beschleunigt der Leon ST Cupra 280 in 6,0 Sekunden auf Tempo 100, beim Handschaltgetriebe sind es 6,1 Sekunden. An der 250-km/h-Marke wird elektronisch abgeriegelt. Die DSG-Version steht mit 35.560 Euro in der Preisliste, mit Handschaltung kostet er ab 33.860 Euro.

Der Seat Leon ST Cupra mit 195 kW/265 PS ist minimal langsamer: Hier liegt die Beschleunigungszeit bei 6,2 Sekunden mit Schaltgetriebe und 6,1 Sekunden mit DSG. Mit Schaltgetriebe ist der Leon ST Cupra für 32.560 Euro erhältlich, mit DSG für 34.260 Euro. Der durchschnittliche Verbrauch soll laut Hersteller bei beiden Leistungsvarianten bei 6,6 Litern mit DSG und 6,7 mit Handschaltgetriebe liegen.

Zusätzlich zu der Ausstattung eines Leon FR sind beim kompakten Kombi immer Voll-LED-Scheinwerfer und LED-Heckleuchten, Sportsitze in Alcantara, ein spezielles Lenkrad sowie ein Multimediasystem mit einem 6,5-Zoll großen Touchscreen an Bord. Außerdem gibt es Ambiente-Licht im Innenraum, Hochleistungsbremsanlagen mit rot lackierten Bremssätteln sowie 18 Zoll große Räder (Cupra 280: 19 Zoll). Der Gepäckraum des schnellen Familientransporters fasst maximal 1.470 Liter.

Der schärfste Konkurrent des Seat Leon ST Cupra ist die Kombivariante des Ford Focus ST (184 kW/250 PS), die mindestens 30.600 Euro kostet. Ein weiterer Wettbewerber ist auch der VW Golf R Variant (221 kW/300 PS), der im kommenden Mai zu den Händlern kommt.

Autor: Adele Moser/SP-X

SEAT-SUV: Spaniens Tiguan startet 2016

Seat will ab 2016 ins SUV-Geschäft einsteigen. Dann startet das Kompaktmodell der Spanier mit der Technik des für 2015 erwarteten neuen VW Tiguan. Der Segments-Bestseller basiert dann auf dem neuen Technik-Baukasten des VW-Konzerns, den ab 2016 neben dem Seat auch die Neuauflage des Skoda Yeti nutzt.

Das Design des kompakten Seat-SUV dürfte sich an der 2011 gezeigten Studie IBX orientieren. Für ein Mindestmaß an Geländegängigkeit sollen ein optionaler Allradantrieb mit Haldex-Kupplung und elektronischen Differentialsperren sorgen. Die Antriebspalette bilden die bekannten Diesel und Benziner im Leistungsband von 61 kW/110 PS bis 135 kW/184 PS.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Seat Leon ST Cupra: Transporteur mit Eilzuschlag

Die dritte Generation der Seat-Leon-Familie wächst weiter und wird ab März von der Kombiversion ST Cupra ergänzt. Dieser komplettiert dann neben dem dreitürige Sportcoupé SC und dem Fünftürer in Curpa-Version die sportliche Speerspitze des kompakten Spaniers. Bestellbar ist der schnelle Spanier für mindestens 32.560 Euro ab Mitte Februar.

Aus einem Zweiliter-Turbobenziner generiert der Kombi 195 kW/265 oder in einer speziellen Version sogar 206 kW/280 PS. Hier drückt der Motor 350 Newtonmeter über die Kurbelwelle auf die Vorderräder. Mit dem optionalen DSG-Getriebe beschleunigt der Leon ST Cupra 280 in 6,0 Sekunden auf Tempo 100, beim Handschaltgetriebe sind es 6,1 Sekunden. An der 250-km/h-Marke wird elektronisch abgeriegelt. Die DSG-Version steht mit 35.560 Euro in der Preisliste, mit Handschaltung kostet er ab 33.860 Euro.

Der Seat Leon ST Cupra mit 195 kW/265 PS verfügt ebenfalls über ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern, ist jedoch minimal langsamer: Hier liegt die Beschleunigungszeit bei 6,2 Sekunden mit Schaltgetriebe und 6,1 Sekunden mit DSG. Mit Schaltgetriebe ist der Leon ST Cupra für 32.560 Euro erhältlich, mit DSG für 34.260 Euro. Der durchschnittliche Verbrauch soll laut Hersteller bei beiden Leistungsvarianten bei 6,6 Litern mit DSG und 6,7 mit Handschaltgetriebe liegen.

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Zusätzlich zu der Ausstattung eines Leon FR sind beim kompakten Kombi immer Voll-LED-Scheinwerfer und LED-Heckleuchten, Sportsitze in Alcantara, ein spezielles Lenkrad sowie ein Multimediasystem mit einem 6,5-Zoll großen Touchscreen an Bord. Außerdem gibt es Ambiente-Licht im Innenraum, Hochleistungsbremsanlagen mit rot lackierten Bremssätteln sowie 18 Zoll große Räder (Cupra 280: 19 Zoll). Der Gepäckraum des schnellen Familientransporters fasst maximal 1.470 Liter.

Der schärfste Konkurrent des Seat Leon ST Cupra ist die Kombivariante des Ford Focus ST (184 kW/250 PS), die mindestens 30.600 Euro kostet. Ein weiterer Wettbewerber ist auch der VW Golf R Variant (221 kW/300 PS), der im kommenden Mai zu den Händlern kommt.

Autor: Adele Moser/SP-X

Autonews – Der Wochenrückblick KW 30

1. Ford Mustang: In Europa werden die Pferde losgelassen

Nächstes Jahr wird Ford seinen Mustang erstmals offiziell in Europa loslassen. Serienmäßig soll ein Performance-Paket inklusive sein. Dieses umfasst neben einer kraftvollen Sportbremsanlage unter anderem eine modifizierte Abstimmung der Federn und eine verbesserte Kühlleistung ebendieser für eine höhere Dauerlast. Eine zusätzliche Abstützung zwischen oberer Radaufhängung und Motorraum-Stirnwand sowie verstärkte Stabilisatoren halten die ganze Power des Ford Mustang im Zaum. Der neue Mustang kommt mit einem 2,3-Liter-Ecoboost-Turbovierzylinder mit 309 PS oder wahlweise auch einem 5,0-Liter-V8-Motor mit 426 PS unter der Haube.

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2. Toyota Yaris: Verschärftes Facelift

Die erst vor drei Jahren eingeführte dritte Generation des Yaris präsentiert sich jetzt im frischen neuen Look. Das Facelift betrifft sowohl das Karosseriedesign, das Interieur, das Chassis sowie die Technik unter der Motorhaube. Im neuen Gesicht des kleinen Japaners fällt die X-Optik sofort ins Auge. Im Heck leuchten neue LED-Rückleuchten. Durch die deutlich aufgewerteten Materialien wirkt der japanische Cityflitzer nicht nur dynamischer, sondern auch wertiger. Für den Vortrieb stehen zwei Benziner in den Leistungsstufen 69 PS und 99 PS, ein Diesel mit 90 PS sowie der 1,5-Liter-Hybrid mit einer Gesamtleistung von 100 PS zur Wahl.Insgesamt sind für den Toyota Yaris mehr als 1.000 Teile neu entworfen worden.

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3. Mitsubishi: Heilig’s altes Blechle

Die Marke Mitsubishi macht es vor. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Autos in Deutschland beträgt eigentlich „nur“ 18 Jahre, gemessen von der Erstzulassung bis hin zur Entsorgung. Was die Mitsubishi-Modelle angeht, ergab die Auswertung allerdings, dass diese im Durchschnitt erst nach 22 Jahren aus dem Verkehrt gezogen werden. Damit liegen die Japaner nicht nur in der Importeurswertung an der Spitze, sondern auch gleich was die Lebensdauer angeht. Damit schneiden sie sogar besser ab als eine Vielzahl etablierter Konkurrenten des deutschen Premiumsegments.

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4. Ssangyong: Südkoreanisches Sondermodell mit Plus

Der südkoreanische Autohersteller bringt sein Sondermodell Korando Crystal Plus heraus und will sich damit auf dem SUV-Markt etablieren. Der Crossover basiert auf dem Korando Crystal und ist mit einem 2,0-Liter-Eco-Dieselmotor mit 149 PS und einem manuellem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Wahlweise ist der Crystal Plus auch mit Zwei- oder Vierradantrieb erhältlich. Die frontangetriebene Version (2WD) wird es ab 19.990 Euro zu kaufen geben und liegt damit preisgleich mit dem Korando Crystal Eco Diesel. Der Korando Crystal Plus ist in sieben Außenfarben erhältlich.

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5. SEAT Leon CUPRA 280 aufgepimpt

Ab sofort gibt es für den SEAT Leon CUPRA 280 ein Performance-Paket zu bestellen. Für den Sportler sind nun Serien-oder Michelin Sportreifen verfügbar. Bei beiden Varianten bekommt der 280 PS starke Flitzer eine Hochleistungsbremsanlage von Brembo und spezifische 19 Zoll Leichtmetallräder. Individuelle Design-Highlights setzen auch die neuen „Black Line“ und „White Line“ Pakete. Beide Versionen enthalten in Wagenfarbe lackierte Seitenschweller, 19 Zoll Leichtmetallräder im Design „Performance Black“ sowie vorne eine Brembo 4-Kolben-High-Performance-Bremsanlage mit innenbelüfteten und gelochten Bremsscheiben. Mit Serienreifen kostet das Performance Paket 2530 Euro und die Version mit Sportbereifung um die 3060 Euro.

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6. Cadillac ATS: Mehr elegante Power

Für den kommenden Modelljahreswechsel hat sich Cadillac seinen Zwei-Liter-Vierzylinder vorgenommen. Der 2,0-Liter-Benziner leistet nach wie vor seine 276 PS unter der Haube, aber er bietet nun ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern zwischen 3000 und 4600 Umdrehungen pro Minute. Fast 50 Nm mehr als vorher. Für sein elegantes Straßenschiff bietet Cadillac nun auch einen Totwinkel-Warner und ein aktives Spurhaltepaket oberhalb der 60 km/h. Alles im Rahmen des Fahrer-Assistenz-Pakets für beide Ausstattungsstufen Performance und Collection.

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7. Porsche Cayenne: Schärfere Zeichnung mit Plug-in

Weltpremiere für Porsche. Mit dem Porsche Cayenne S E-Hybrid bieten die Zuffenhausener im Premium-SUV-Segment, mit dem Hybrid Panamera S E-Hybrid und dem Roadster 918 Spyder als einziger Hersteller drei Plug-in-Modelle. Zusätzlich kommt auch der neu entwickelte 3,6-Liter-V6-Biturbo im Cayenne S zum Einsatz. Äußerlich kommt der Cayenne schärfer gezeichnet mit vollständig neu gestaltetem Bugteil, vorderen Kotflügel und neuer Motorhaube auf die Straße. Ebenfalls neu: die Airblades. Diese Luftfinnen rechts und links an der Fahrzeugfront leiten die Kühlluft effizient auf die Ladeluftkühler. Zusätzlich setzen sie einen starken optischen Akzent. Mit einer Lithiumionen-Antriebsbatterie mit einer Kapazität von jetzt 10,8 kWh schafft er bis zu 36 Kilometer rein elektrisches Fahren. Die neuen Cayenne-Modelle kommen ab 11. Oktober auf den Markt und sollen in Deutschland ab 66 260 Euro kosten.

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Autonews – Der Wochenrückblick KW 25

1. 24 Stunden mit dem neuen Lexus RC F

Für die Deutschlandpremiere des neuen Lexus RC F nutzt der japanische Automobilhersteller das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Das 4,71 Meter lange Sportcoupé wird von einem 450 PS starken 5,0-Liter-V8-Motor angetrieben. Das bringt locker mehr als 520 Newtonmeter Drehmoment auf die schicken 19-Zöller. Damit hat der neue Luxus-Sportler das bislang stärkste Serientriebwerk der Marke. Weltweit wurde erstmals in einem heckbetriebenen Coupé mit Frontmotor und Torque-Vectoring-Differential (TVD) das Aggregat mit einer Acht-Stufen-Direktschalt-Automatik gekoppelt. Das neue Lexus RC F, das Ende nächsten Jahres in Deutschland erhältlich sein wird, dürfte auf dem 24-Stunden Rennen für weiteren sportlichen Flair sorgen.

2013.12.10 LPMPD

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2. Renault Mégane verweist SEAT vom Podiumsplatz.

Der März-Rekord von SEAT auf dem Nürburgring mit dem SEAT Leon CUPRA 280 ist Geschichte. Der Renault Mégane R.S. 275 Trophy-R hat den Rekord auf der legendären Nürburgring-Nordschleife geknackt. Mit 7:54.36 Minuten pulverisierte Renault den alten Rekord der Spanier um ganze vier Sekunden. Eine neue Bestzeit für frontangetriebene Serienfahrzeuge. Der auf 250 Stück limitierte High-Performance Renault Mégane R.S. 275 Trophy-R basiert auf dem erst kürzlich vorgestellten Mégane R.S. Trophy TCe 275. Mit seinen 273 PS und rund 100 Kilogramm leichterem Bodykit konnte er eine beeindruckende Performance liefern. Erst die WM nun auch der Nürburgring, die Spanier können einem schon leid tun.

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3. Doppelsieg für Audi in Le Mans 2014

Der R18 E-Tron Quattro von Audi sorgte in Le Mans für doppelte Freude. Bei dem anspruchsvollen 24-Stunden-Rennen holte die Mannschaft um Andrè Lotterer, Benoit Trèluyer und Marcel Fessler nicht nur einen Doppelsieg ein, sondern sie konnten auch den insgesamt 13. Sieg für sich verbuchen. Mit einer Durschnittsgeschwindigkeit von 215,17 km/h legte das Siegerteam insgesamt 5165 Kilometer zurück. Dabei lieferte sich Audi besonders mit Wiederkehrer Porsche ein spannendes Duell. Die Führung wechselte ständig, doch Porsche musste aufgrund eines technischen Problems kurz vor knapp auf das Podiumstreppchen verzichten. Sehr zur Freude von Audi, die somit ihren grandiosen Doppelsieg gebührend feiern konnten.

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4. Ein Käfer groß in Fahrt.

Wer Herbie kennt, weiß , dass ein Käfer jede Menge Power hat auch wenn er nicht so aussieht. Da man aber Filme nicht immer für bare Münze nehmen darf, sind die „echten“ Käfer und Beetles allesamt weniger frech unterwegs. Der Allgäuer Tuner Abt will da nun Abhilfe schaffen und verhilft dem VW Beetle Cabrio zu mehr Leistung. Bis zu 50 PS mehr sind da je nach Motorisierung locker drin. Ganz an der Spitze thront der 2,0-TSI mit 260 PS und einen um 50 Newtonmeter verstärkten Drehmoment. Mit speziellen Federn lässt sich der Beetle sogar um einige Zentimeter tiefer legen. Besondere Felgen, eine Sportbremsanlage, ein Zwei-Rohr-Endschalldämpfer und ein Aero-Kit runden den kleinen Käfer 2.0 perfekt ab. Damit kann die flotte Tour doch los gehen!

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5. Mein kleiner gelber Citroen C4 Cactus

Was die Comedian Harmonists schon in den 30er Jahren besangen, hat sich Citroen nun zu Herzen genommen. Ganz so klein ist der neue Citroen C4 Cactus aber nicht, ganz im Gegenteil. Mit seinen 4,16 Metern Länge rangiert sich der Cactus zwischen C3 und C4 ein und wird von Citroen der Kompaktklasse zugeordnet. Der auffällige Crossover bietet dabei so einige pfiffige Besonderheiten wie z.B. die stoßabsorbierenden und leicht auswechselbaren „Airbumper“ an den Flanken sowie den weltweit ersten im Dach untergebrachten Beifahrerairbag. Ein Einstiegspreis von knapp unter 14 000 Euro könnte so manche Augen leuchten lassen. Der kleine große Cactus wird ab September in vier Farben erhältlich (Black, Grey, Dune und Chocolate) sein die mit zehn Karosseriefarben sowie drei Innenausstattungen kombiniert werden können. Hollari, Hollaro!

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6. Banzaii: Toyota Aygo im Manga-Style

Da haben die Designer des Toyota Aygo ganze Arbeit geleistet. Das kleine neckische Auto flitzt neuerdings im japanischen Manga-Style umher. Im knalligen Orange mit einem gewaltigen X auf der Motorhaube, sorgt der kleine Flitzer für jede Menge aufsehen. Schon ab Juli wird es ihn in drei Versionen geben. Zum ersten den Aygo X für 9950 Euro, zum zweiten den Aygo X-play ab 11 525 Euro, danach folgt der Aygo X-Play Touch ab 12 000 Euro. Alles inklusive LED-Tagfahrlicht, ESP, Servolenkung und Isofix. Was bei den Japanern neben der knalligen Optik natürlich nicht fehlen darf: Internet und Smartphone. Über die „Mirror-Link“-Technologie kann das Smartphone komplett eingebunden und über den Touchscreen bedient werden. Na denn: しめしめ! (Japanisch für: Los geht’s!)

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Fotonachweis: Hersteller

Fahrbericht: SEAT Mii Erdgas

Jammern. Lautes wehleidiges Jammern. Fangen wir den Fahrbericht mit "Jammern" an. Auto fahren ist so teuer geworden -und stop - denn jetzt kommt der ultimative Fahrbericht für Menschen, die sparen wollen! Der Basispreis des Seat ist bereits der niedrigste im Umfeld der Drillinge aus dem VW-Konzern (VW up, Skoda Citigo, Seat Mii). Wer aber dann noch die täglichen Kraftstoffkosten auf ein längst vergessenes Niveau fallen lassen will…

Fahrbericht: SEAT Leon FR 180 PS DSG

Eco, Comfort oder Sport? Der Taster für das "SEAT Drive Profile" lächelt einen an. Kurz getippt, öffnet sich im Multimedia- Display die Menueauswahl, um die Kennlinien von Motor, Getriebe und Lenkung anzupassen. Was für eine Frage, natürlich wählt man Sport. Immerhin sitzt man hier im spanischen GTI. So fast. 

SEAT LEON FR 180 PS im Fahrbericht

Der spanische Vortänzer

Könnt…

Der neue Seat Leon – Endlich reif?

Seat Leon, Audi A3, Škoda Octavia und VW Golf haben was gemeinsam?

Richtig, sie teilen sich zusammen eine Plattform. Und doch versucht jede Marke im Konzern unter dem Dache des großen Volkswagen-Haus, eine eigene Geschmacksrichtung zu kreieren. Nicht immer ganz einfach und hatte es der Premium A3 neben dem VW Golf noch einigermaßen leicht, musste der Octavia bereits durch klare Mehrwerte im Bereich Platz und Rum-Ökonomie punkten. So blieb einzig der Leon als Versager, als schwarzes Schaf auf der Strecke.

So richtig klar konnte man es dem Kunden noch nicht vermitteln, worin der Mehrwert, die eigene Stärke des Seat Golf liegt.  Besonders hilfreich war es da vermutlich auch nicht, den Leon als unförmige Wurst auf den Markt zu bringen. Sportlichkeit sieht anders aus.  Da halfen auch die Erfolge in der WTCC nicht.

Alles anders, vor allem aber auch alles besser, will es  nun die dritte Generation des Seat Leon machen.

Der neue Leon wird, wie alle Golf-Derivate natürlich auch auf der MQB-Plattform basieren, wobei MQB ja eher für ein Baukasten-System, denn eine Plattform steht. Ergebnis ist ein verlängerter Radstand und eine trotzdem verkürzte Karosserie. Das sorgt für knackigere Dimensionen mit geringeren Überhängen. Auch das wirkt bereits beim ersten Blick auf die Fotos als besonders gelungen.

Als Mitglied im VW-Konzern stehen dem neuen Leon fast unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten im Bereich Motor, Getriebe und Assistenzsysteme zur Verfügung. Als gesetzt dürfte derzeit eine Spanne von 1.2 Liter Hubraum und 102PS bis hin zu 1.8 Liter und 184PS gelten.

Preise? Noch unbekannt. Hierzu und zu weiteren Details dann mehr, sobald Seat zur Präse

ntation lädt.