Deutschlands Rennstrecken

 

 

Wem es zu riskant dem Rausch der Geschwindigkeit auf den Autobahnen zu verfallen, der sollte einen Blick auf Deutschlands Rennstrecken werfen. Dort geht es nämlich nicht nur schnell, sondern auch sicherer als im öffentlichen Verkehr zu. Doch nicht nur die Sicherheit ist ein Aspekt. Auf einer Rennstrecke zu Fahren eröffnet dem Lenker nochmals ein ganz anderes Fahrfeeling, sowie ein paar Highlights.

 

Der Nürburgring

 

Die grüne Hölle Deutschlands ist die wohl bekannteste und gefürchtetste Rennstrecke. Mit einer Gesamtlänge von 26 Kilometern birgt der Nürburgring nicht nur puren Fahrspaß, sondern verlangt dem Fahrer auch einiges an Fahrkönnen ab. Die Kultstrecke war bis 2020 Teil des Formel-1 Kalenders und somit Deutschlands letzte bestehende Rennstrecke für die Königsklasse des Motorsports.

 

Wer mit seinem eigenen Fahrzeug in die grüne Hölle will, muss je nach Wochentag 25€-30€ bezahlen und kann dies von 08-19 Uhr tun. Für das befahren der Formel-1 Strecke werden 30€ pro 15 Minuten Fahrzeit fällig. Wer nicht genug vom Nürburgring bekommt, kann sich für 2200€ ein Jahresticket sichern.

 

Ein weiteres Highlight des Nürburgrings ist das Renntaxi. Egal ob als Co-Pilot oder selbst hinter dem Steuer bieten Fahrzeuge wie der Porsche 911 GT3 oder der Audi R8 V10 Plus Adrenalin pur. Je nach Paket und Auto variieren die Preise zwischen 230€ und 650€.

 

Der Hockenheimring

 

Ebenso weltweite Bekanntheit errang der Hockenheimring durch die Formel 1, welcher seit 2019 jedoch nicht mehr Teil des Rennkalenders ist. Mit 4,5 Kilometern Länge zwar deutlich kürzer als der Nürburgring kann man dank Parabolika und langgezogener Nordkurve sein ganzes Können unter Beweis stellen.

 

Auch am Hockenheimring hat man die Möglichkeit mit seinem Fahrzeug über die Strecke zu brettern. Je nach Session werden für Morgen- und Nachmittagsfahrten 50€ fällig, für die Abendsession 75€. Geboten werden dafür zwei Timeslots zu je 15 Minuten purem Fahrspaß.

 

Auf dem Hockenheimring bleibt das Renntaxi ein Taxi, denn die Möglichkeit es selbst zu fahren gibt es derzeit nicht. Man kann sich für eine 3-Runden-Fahrt im Mercedes AMG GTS für 299€ oder im Porsche 911 GT3 für 249€ entscheiden.

 

Der Lausitzring

 

Der Lausitzring ist nicht umsonst auch unter dem Namen EuroSpeedway bekannt. Dank seiner Bauweise sind mehrere Streckenformationen möglich, die unter anderem wie das Tri-Oval aus nur drei Kurven besteht. Auf dem Lausitzring können problemlos Höchstgeschwindigkeiten erreicht werden und man genießt schier unendlich lang die Beschleunigungskräfte des eigenen Wagens.

 

Am Lausitzring werden zwar keine klassischen Touristenfahrten angeboten, dafür aber Motorrad- und Sportfahrtrainings. Was jedoch angeboten wird ist das Renntaxi. Zu mehreren Terminen das Jahr über verteilt hat man die Möglichkeit sich fahren zu lassen oder selbst hinter das Steuer eines Sportwagens zu steigen. Die Auswahl ist groß, von Lamborghini über Corvette, bis hin zu Lotus wird einem alles geboten. Ebenso ist es möglich ein Quartett an Sportwagen zu buchen, sollte man sich einfach nicht entscheiden können. Wer es gerne langsamer angehen lässt, ist im ebenso angebotenen Trabant gut aufgehoben. Für alle Motorradfahrer gibt es dann noch die Möglichkeit sich auf ein Superbike zu schwingen! Die Preisespanne ist hoch, von 139€ für das Superbike, bis hin zu 1.699€ für das Sportwagenquartett findet sich jedoch für jeden Hobbyrennfahrer das passende Paket.

 

Ein weiteres Highlight sind Offroad-Fahrten am Gelände des Lausitzringes, die jedoch nur gruppenweise gebucht werden können.

 

 

Der Sachsenring

 

Diese Rennstrecke erfreut sich danke der Austragung der Motorrad-WM vor allem bei Zweiradfahrern großer Beliebtheit. Mit 3,6 Kilometern ist der Sachsenring zwar die kürzeste Rennstrecke unserer Serie, macht jedoch nicht weniger Spaß! Eine lange Start- und Zielgerade, aber auch tückische Kurven sorgen einerseits für Speedspaß und verlangen andererseits Fahrkönnen.

 

Kaum auf einer anderen Rennstrecke werden so viele Möglichkeiten geboten wie am Sachsenring. Neben Fahrsicherheitstrainings für PKW, Motorrad und Nutzfahrzeug, sowie Sportfahrtrainings für Motorrad und PKW werden 3 verschiedene Renntaxis angeboten. Sie wählen zwischen „normalem“ Renntaxi, Drifttaxi und Freilufttaxi in Form eines KTM X-Bow. Doch damit nicht genug, sie haben auch die Möglichkeit einen Formel-Rennwagen, einen Tourenwagen oder Supersportwagen selbst auf dem Sachsenring zu fahren.

 

Besonderes Adrenalinfeeling kommt im Sidecar-Taxi auf. Als Beifahrer hocken Sie in der 210PS starken Maschine und gehen beinahe auf Tuchfühlung mit dem Asphalt des Sachsenrings.

 

Die Preise variieren je nach gewähltem Angebot zwischen 150€ und 500€.

Total
0
Shares
Previous Article

Ferrari 458 Speciale kaufen - 10 gute Gründe

Next Article

Ferrari 812 Superfast Limited Edition – So sieht er aus

Related Posts