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Hyundai ruft Ioniq 6 und Santa Fe zurück: Sicherungsclip für die vorderen Gurte

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Hyundai ruft weltweit 103.181 Ioniq 6 und Santa Fe in die Werkstätten, 11.619 davon in Deutschland. An der unteren Verankerung der vorderen Sicherheitsgurte kann ein Sicherungselement seine Spannung verlieren.

Detailaufnahme eines Sicherheitsgurtes mit Fokus auf die untere äußere Verankerung am Fahrzeugboden
KI-generiertes Bild

Hyundai ruft weltweit 103.181 Fahrzeuge der Baureihen Ioniq 6 und Santa Fe in die Werkstätten zurück. Auf Deutschland entfallen 11.619 Autos. Grund ist ein Sicherungselement an der unteren äußeren Verankerung der vorderen Sicherheitsgurte: Es kann seine Spannung verlieren und sich lösen. Wer eines dieser Modelle fährt, sollte den Rückruf ernst nehmen und einen Termin in einer Vertragswerkstatt vereinbaren. Die Arbeit ist für Halter kostenlos.

Wer gerade einen Ioniq 6 oder einen Santa Fe sucht, ob als Neuwagen, Jahreswagen oder Gebrauchten, ob zum Kauf, im Leasing oder im Abo, klärt vor dem Abschluss am besten zwei Punkte: ob das konkrete Fahrzeug von der Maßnahme erfasst ist und ob sie bereits durchgeführt wurde. Beides lässt sich über den Händler oder über die Fahrzeug-Identifizierungsnummer herausfinden. Ist der Rückruf noch offen, lässt er sich nach dem Kauf nachholen, ebenfalls ohne Kosten.

Welche Hyundai-Modelle betroffen sind

Betroffen sind der Hyundai Ioniq 6 und der Hyundai Santa Fe. Die Rückrufmeldung nennt als Produktionszeitraum den 5. Oktober 2022 bis zum 12. März 2026. Ob das eigene Auto in diesen Zeitraum fällt, lässt sich über die Fahrzeug-Identifizierungsnummer klären. Eine Ursache jenseits des Bauteils selbst nennt Hyundai in der Meldung nicht.

Was an der Gurtverankerung passieren kann

Der vordere Sicherheitsgurt ist unten an der Seite des Sitzes beziehungsweise am Fahrzeugboden verankert. An dieser unteren äußeren Verankerung sitzt ein Sicherungselement, das laut Hyundai an Spannung verlieren und sich dadurch lösen kann. Die Folge beschreibt der Hersteller deutlich: Bei einem Unfall können die vorderen Gurte dann nur eingeschränkt oder gar nicht schützen. Die Verletzungsgefahr für Fahrer und Beifahrer steigt entsprechend.

Ob es bereits Unfälle oder Verletzungen gab, die auf diesen Defekt zurückgehen, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Auch eine Nutzungseinschränkung bis zum Werkstatttermin spricht Hyundai in der Meldung nicht aus. Wer unsicher ist, klärt das am besten direkt mit der Vertragswerkstatt, die den Zustand der Verankerung auch kurzfristig ansehen kann.

Die Reparatur: zusätzlicher Clip, keine Kosten

In der Vertragswerkstatt wird an den äußeren Verankerungen beider vorderen Gurte ein zusätzlicher Sicherungsclip montiert. Das Bauteil wird also nicht getauscht, sondern ergänzt. Für den Halter entstehen keine Kosten. Wie lange die Nachrüstung dauert und ob ein Ersatzfahrzeug gestellt wird, hat Hyundai nicht mitgeteilt.

Die Eckdaten zum Rückruf

MerkmalWert
Betroffene ModelleHyundai Ioniq 6, Hyundai Santa Fe
Produktionszeitraum laut Meldung05.10.2022 bis 12.03.2026
Fahrzeuge weltweit103.181
Fahrzeuge in Deutschland11.619
MangelSicherungselement an der unteren äußeren Gurtverankerung kann Spannung verlieren
AbhilfeMontage eines zusätzlichen Sicherungsclips an beiden vorderen Gurten
Kosten für Halterkeine
Herstellercode61D167
KBA-Referenznummer17013R

Was Halter jetzt konkret tun können

Üblich ist, dass der Hersteller die betroffenen Halter anschreibt. Wann das in diesem Fall geschieht, ist nicht bekannt. Wer nicht warten möchte, kann sich mit der Fahrzeug-Identifizierungsnummer an eine Hyundai-Vertragswerkstatt wenden und dort abfragen lassen, ob das eigene Auto in der Maßnahme enthalten ist. Hilfreich sind dabei die beiden Kennungen, unter denen der Rückruf geführt wird.

  • Herstellercode 61D167
  • Referenznummer des Kraftfahrt-Bundesamts: 17013R
  • Fahrzeug-Identifizierungsnummer aus Feld E der Zulassungsbescheinigung Teil I

Beim Fahrzeugkauf können Händler die Durchführung des Rückrufs 61D167 in der Regel über die Serviceunterlagen nachweisen. Bei einem Privatkauf hilft ein Anruf bei der Vertragswerkstatt mit der Fahrzeug-Identifizierungsnummer.

Welche Hyundai-Modelle betrifft der Rückruf?

Den Hyundai Ioniq 6 und den Hyundai Santa Fe. Die Meldung nennt als Produktionszeitraum den 5. Oktober 2022 bis zum 12. März 2026. Weltweit sind 103.181 Fahrzeuge betroffen, in Deutschland 11.619.

Woran erkenne ich, ob mein Auto betroffen ist?

Über die Fahrzeug-Identifizierungsnummer. Eine Hyundai-Vertragswerkstatt kann damit abfragen, ob das Fahrzeug in der Maßnahme enthalten ist. Nennen Sie dabei den Herstellercode 61D167 oder die KBA-Referenznummer 17013R.

Was wird in der Werkstatt gemacht?

An den äußeren Verankerungen der beiden vorderen Sicherheitsgurte wird ein zusätzlicher Sicherungsclip montiert. Wie lange der Termin dauert, hat Hyundai nicht mitgeteilt.

Muss ich die Reparatur bezahlen?

Nein. Die Maßnahme ist für Halter kostenlos.

Welches Risiko besteht durch den Defekt?

Löst sich das Sicherungselement an der unteren Gurtverankerung, können die vorderen Sicherheitsgurte bei einem Unfall nur eingeschränkt oder gar nicht schützen. Die Verletzungsgefahr steigt dadurch.

Darf ich bis zum Termin weiterfahren?

Eine Nutzungseinschränkung spricht Hyundai in der vorliegenden Meldung nicht aus. Wer unsicher ist, sollte das mit der Vertragswerkstatt klären und den Termin zeitnah vereinbaren.

Gab es bereits Unfälle wegen des Mangels?

Dazu liegen uns keine Angaben vor. Hyundai nennt in der Rückrufmeldung keine konkreten Vorfälle.