Zum Inhalt springen

Škoda liefert 812.400 Fahrzeuge aus und liegt in Europa auf Platz zwei

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Škoda meldet für die ersten neun Monaten 2026 ein Plus von 6,1 Prozent und einen Elektro-Anteil von 29,8 Prozent in Europa. Für die neuen Modelle Epiq und Peaq liegen über 82.000 Bestellungen vor.

Produktionshalle oder Fertigungslinie bei Škoda, mit modernen Fertigungsanlagen oder Lagerbereich mit neu hergestellten Fahrzeugen.
KI-generiertes Bild

Škoda hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 weltweit 812.400 Fahrzeuge ausgeliefert. Das sind 6,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In Europa kommt die Marke auf 666.798 Neuzulassungen und liegt damit hinter Volkswagen auf dem zweiten Platz. Für Kundinnen und Kunden ändert sich dadurch nichts: Die Bilanz enthält keine Änderungen an Modellen, Preisen oder Ausstattungen.

Weltweite Auslieferungen: 6,1 Prozent mehr in neun Monaten

Die 812.400 Auslieferungen beziehen sich auf den Zeitraum Januar bis September 2026 und auf alle Märkte, in denen Škoda aktiv ist. Wie sich das Wachstum auf einzelne Weltregionen verteilt, geht aus der Meldung nicht hervor. Wie viele der zusätzlichen Auslieferungen auf Europa entfallen, bleibt offen.

Europa: zweiter Platz hinter Volkswagen

Mit 666.798 Neuzulassungen in Europa ist Škoda nach eigenen Angaben die zweitmeistverkaufte Automarke der Region. Volkswagen belegt Platz eins. Als Europa bezeichnet Škoda in seiner Mitteilung die EU27 sowie vier weitere Länder; welche vier Länder das sind, nennt die Marke nicht.

Diese Platzierung ist bemerkenswert, weil Rang zwei in den vergangenen Jahren meist von Marken wie Toyota, Renault oder Töchtern des Stellantis-Konzerns belegt wurde. Eine Rangliste mit den Zahlen der Wettbewerber liegt der Meldung nicht bei. Wie groß der Abstand zu Volkswagen und zum Drittplatzierten ist, bleibt offen.

Elektro-Anteil steigt auf 29,8 Prozent

Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge an den europäischen Neuzulassungen stieg von 24,1 auf 29,8 Prozent. In diese Zahl fließen sowohl rein batterieelektrische Autos als auch Plug-in-Hybride ein. Fast jedes dritte in Europa neu zugelassene Škoda-Modell lässt sich damit an der Steckdose laden. Der Zuwachs beträgt 5,7 Prozentpunkte binnen eines Jahres.

Wie sich die 29,8 Prozent auf reine Elektroautos und Plug-in-Hybride aufteilen, nennt die Meldung nicht. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil beide Antriebsarten unterschiedliche Anforderungen an Ladeinfrastruktur, Werkstattausstattung und Batteriefertigung stellen. Ohne Aufschlüsselung ist nicht erkennbar, wie stark der Anteil rein batterieelektrischer Autos gestiegen ist.

Epiq und Peaq: 82.000 Bestellungen vor der Auslieferung

Für die beiden neuen vollelektrischen Modelle Epiq und Peaq lagen bis Mitte Oktober 2026 nach Angaben der Marke mehr als 82.000 Bestellungen vor. Dabei handelt es sich um Bestellungen, nicht um ausgelieferte Fahrzeuge. Aus den Bestellungen lassen sich tatsächliche Auslieferungen und Liefertermine nicht ableiten. Wie viele dieser Bestellungen zu Auslieferungen führen, ist offen.

Offen bleibt auch, wie sich die Bestellungen auf die beiden Modelle verteilen. Ohne diese Aufteilung lässt sich nicht beurteilen, welches Modell häufiger bestellt wurde. Konkrete Lieferfristen hat Škoda bislang nicht veröffentlicht.

KennzahlWertVorjahrVeränderung zum Vorjahr
Auslieferungen weltweit (Jan.–Sep. 2026)812.400 Fahrzeugekeine Angabe+6,1 %
Neuzulassungen Europa (EU27 plus vier von Škoda nicht genannte Länder)666.798keine Angabekeine Angabe
Rang in EuropaPlatz 2 hinter Volkswagenkeine Angabekeine Angabe
Anteil elektrifizierter Fahrzeuge in Europa29,8 %24,1 %+5,7 Prozentpunkte
Bestellungen Epiq und Peaq (Stand Mitte Oktober 2026)über 82.000kein Vergleichswertkeine Angabe

Was die Zahlen nicht sagen

Alle genannten Werte stammen aus der Mitteilung der Marke selbst; eine unabhängige Bestätigung durch Zulassungsstatistiken liegt uns nicht vor. Angaben zur Auslastung der Werke in Mladá Boleslav und Kvasiny sowie zur Beschäftigungsentwicklung enthält die Bilanz nicht.

Belegt sind damit zwei Ergebnisse: Škoda hat von Januar bis September 2026 weltweit 6,1 Prozent mehr Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahreszeitraum, und der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge an den europäischen Neuzulassungen stieg um 5,7 Prozentpunkte. Wie viele Epiq und Peaq ausgeliefert werden, zeigen erst spätere Zahlen.

Wie viele Fahrzeuge hat Škoda in den ersten neun Monaten 2026 ausgeliefert?

Weltweit 812.400 Fahrzeuge im Zeitraum Januar bis September 2026. Das entspricht einem Plus von 6,1 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Welchen Rang nimmt Škoda bei den Neuzulassungen in Europa ein?

Mit 666.798 Neuzulassungen liegt Škoda nach eigenen Angaben auf Platz zwei, hinter Volkswagen. Zur Region zählt die Marke die EU27 sowie vier weitere Länder, die sie nicht einzeln nennt.

Wie hoch ist der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge bei Škoda in Europa?

29,8 Prozent, nach 24,1 Prozent im Vorjahr. Die Zahl umfasst batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride zusammen; eine Aufteilung auf beide Antriebsarten hat Škoda nicht genannt.

Wie viele Bestellungen liegen für Epiq und Peaq vor?

Bis Mitte Oktober 2026 waren es nach Angaben der Marke mehr als 82.000. Es handelt sich um Bestellungen, nicht um ausgelieferte Fahrzeuge. Wie sie sich auf die beiden Modelle verteilen, ist nicht bekannt.

Ändert sich durch diese Zahlen etwas für Škoda-Kunden?

Nein. Die Meldung ist eine Absatzbilanz und enthält keine Angaben zu Preisen, Modellpflege oder Lieferfristen bestehender Baureihen.