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Stellantis bündelt die Designleitung von Citroën und DS unter Sandeep Bhambra

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Zum 2. November 2026 übernimmt Sandeep Bhambra die Designverantwortung für Citroën und DS Automobiles. Beide Marken hatten bislang eigene Designchefs. Für Kundinnen und Kunden ändert sich an den aktuellen Fahrzeugen dadurch nichts.

Sandeep Bhambra
Quelle: Stellantis Presse

Stellantis ordnet die Führung seiner europäischen Designorganisation neu. Zum 2. November 2026 übernimmt Sandeep Bhambra die Funktion des Head of Design für Citroën und für DS Automobiles. Er folgt damit auf zwei Personen: Pierre Leclercq, der das Design bei Citroën verantwortete, und Thierry Metroz, der die gleiche Rolle bei DS Automobiles innehatte. Die Meldung ist organisatorischer Natur und nennt weder Modelle noch Zeitpläne für künftige Fahrzeuge.

Für alle, die heute einen Citroën oder einen DS fahren oder vor dem Kauf eines solchen Fahrzeugs stehen: An den angebotenen Modellen ändert diese Personalentscheidung nichts. Interessant ist sie für die Frage, wer in den kommenden Jahren über das Aussehen und das Profil beider Marken entscheidet.

Eine Person für zwei Marken

Citroën und DS Automobiles positionieren sich unterschiedlich: Citroën tritt als Volumenmarke auf, DS Automobiles als Premiumangebot. Ob aus der gemeinsamen Designleitung eine stilistische Annäherung folgt, sagt Stellantis nicht. Der Konzern begründet die Neubesetzung ausdrücklich mit der Stärkung der Markenidentität. Wie sich das in der Praxis auf die Unterscheidbarkeit beider Marken auswirkt, lässt sich aus der Mitteilung nicht ableiten. Sichtbar wird es erst an künftigen Fahrzeugen, zu denen bislang nichts bekannt ist.

An wen Bhambra berichtet

Bhambra berichtet in seiner neuen Funktion an Gilles Vidal, der als Head of Design die europäischen Marken des Konzerns verantwortet. Damit liegt die Designverantwortung für Citroën und DS Automobiles wie bisher eine Ebene unterhalb der europäischen Designleitung, künftig allerdings in einer statt in zwei Positionen.

Zum Konzern gehören zahlreiche Marken. Stellantis fasst mit dieser Entscheidung die bislang getrennten Designpositionen für Citroën und DS Automobiles zusammen. Weitere Zusammenlegungen kündigt die Mitteilung nicht an.

Der Bezug zu FaSTLane 2030

Stellantis zufolge soll die Ernennung die Ziele des Strategieplans FaSTLane 2030 unterstützen. Was der Plan für die beiden Marken im Einzelnen vorsieht, führt die Mitteilung nicht aus. Konkrete Kennzahlen, Einsparsummen oder Investitionen nennt sie zu diesem Punkt ebenfalls nicht.

MerkmalWert
Neue FunktionHead of Design für Citroën und DS Automobiles
PersonSandeep Bhambra
Gültig ab2. November 2026
Vorgänger CitroënPierre Leclercq
Vorgänger DS AutomobilesThierry Metroz
BerichtslinieGilles Vidal, Head of Design der europäischen Stellantis-Marken
Begründung des KonzernsStärkung der Markenidentität, Unterstützung des Strategieplans FaSTLane 2030

Was die Mitteilung offenlässt

Mehrere Punkte bleiben unbeantwortet. Erstens ist unklar, welche Aufgaben Pierre Leclercq und Thierry Metroz künftig übernehmen und ob sie im Konzern bleiben. Zweitens spricht die Überschrift der Stellantis-Mitteilung von zwei Ernennungen; der uns vorliegende Text benennt nur die Personalie Bhambra im Detail. Wer die zweite Position betrifft und für welche Marke sie gilt, können wir derzeit nicht belegen.

Ebenfalls offen ist, ob die Bündelung im Design ein Einzelfall bleibt oder ob Stellantis weitere Markenfunktionen zusammenführt. Dazu äußert sich der Konzern in dieser Meldung nicht. Wir aktualisieren den Beitrag, sobald belastbare Angaben vorliegen.

Ab wann gilt die neue Designleitung bei Citroën und DS Automobiles?

Die neue Zuständigkeit gilt ab dem 2. November 2026.

Was wird aus Pierre Leclercq und Thierry Metroz?

Dazu enthält die Mitteilung keine Angaben. Ihre künftigen Aufgaben sind bislang nicht bekannt.

Ändert sich dadurch etwas an den aktuellen Modellen von Citroën und DS?

Nein. Die Meldung ist eine Personal- und Organisationsentscheidung und nennt keine Änderungen an Fahrzeugen, Ausstattungen oder Preisen.

Quellen