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Zwei Milliarden Euro für den neuen 3er: BMW baut die achte Generation in München und Dingolfing

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Die BMW Group legt die Produktion der achten 3er-Generation auf zwei bayerische Werke fest und investiert rund zwei Milliarden Euro. Parallel laufen der Batterieausbau in China und ein Robotikprojekt in den USA.

Blick in eine moderne Automobilfabrik mit Produktionslinien und Fertigungsrobotern
KI-generiertes Bild

Die BMW Group investiert rund zwei Milliarden Euro in die Fertigung der achten Generation der 3er Reihe. Gebaut wird das Modell in München und Dingolfing, die Batterien liefert das neue Werk Irlbach-Straßkirchen. Für die beiden bayerischen Standorte bedeutet das Arbeit über einen kompletten Modellzyklus hinweg, also über mehrere Jahre. Wann der neue 3er auf den Markt kommt und welche Antriebe und Leistungsdaten vorgesehen sind, steht in den vorliegenden Mitteilungen des Konzerns nicht. Für bestehende BMW- und MINI-Kunden ändert sich durch diese Meldungen nichts.

Was die Investition für München und Dingolfing bedeutet

Die 3er Reihe gehört seit Jahrzehnten zu den volumenstärksten Baureihen des Konzerns. Nach unserer Einschätzung ist eine Investitionszusage in dieser Größenordnung für ein Kernmodell dieser Stückzahlklasse beim Generationswechsel nicht ungewöhnlich; belegte Vergleichswerte zu früheren 3er-Generationen liegen uns nicht vor. BMW nennt München und Dingolfing als Produktionsstandorte der neuen 3er-Generation, die Hochvoltspeicher kommen aus dem niederbayerischen Irlbach-Straßkirchen.

Dass Irlbach-Straßkirchen als Batterielieferant für den neuen 3er genannt wird, zeigt, dass die Baureihe elektrifizierte Varianten bekommt. Wie sich das Antriebsangebot im Einzelnen zusammensetzt und ob parallel Verbrenner angeboten werden, geht aus den Mitteilungen nicht hervor. Angaben zur Beschäftigungsentwicklung an den Standorten nennt der Konzern in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht.

Auslieferungen bis Ende September 2026

Hochvoltbatteriemodule während der Serienproduktion in einem Batteriewerk
KI-generiertes Bild

Bis Ende September 2026 hat die BMW Group nach eigenen Angaben mehr als 1,7 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Die Marke MINI kommt in den ersten neun Monaten auf ein Absatzplus von 6,8 Prozent. Bei vollelektrischen Fahrzeugen meldet der Konzern seit Jahresbeginn ein zweistelliges Wachstum in Europa, ohne eine genaue Prozentzahl zu nennen. Diese Angabe lässt sich ohne konkrete Zahl nicht näher einordnen. Beim MINI-Plus von 6,8 Prozent fehlen in den Mitteilungen die Vergleichszahlen zum Vorjahr, an denen man ablesen könnte, von welchem Niveau aus die Marke wächst.

KennzahlAngabe der BMW Group
Auslieferungen bis Ende September 2026mehr als 1,7 Millionen Fahrzeuge
MINI, erste neun Monate 2026plus 6,8 Prozent
Vollelektrische Fahrzeuge in Europa, seit Jahresbeginnzweistelliges Wachstum (ohne genaue Zahl)
Investition in die achte 3er-Generationrund 2 Milliarden Euro
Produktionsstandorte 3er Gen 8München und Dingolfing
Batterielieferant für den 3er Gen 8Werk Irlbach-Straßkirchen

Batterien: Serienstart in Shenyang, Zulieferung aus Niederbayern

Im chinesischen Shenyang hat die Serienproduktion von Hochvoltbatterien der sechsten Generation begonnen. Diese Gen6-Speicher sind die Basis der sogenannten Neuen Klasse, also der aktuellen Elektroplattform des Konzerns. Shenyang ergänzt damit ein Netz von Standorten, zu dem auch Irlbach-Straßkirchen gehört. Produktionsmengen und Investitionssummen für Shenyang nennt der Konzern nicht.

Humanoide Roboter im Werk Spartanburg

Im US-Werk Spartanburg setzt die BMW Group im Rahmen des Projekts Figure 03 humanoide Roboter ein. Wie viele Geräte dort laufen, an welchen Arbeitsschritten sie eingesetzt werden und welche Folgen das für die Belegschaft hat, teilt der Konzern nicht mit. Ob und wann der Einsatz über ein Pilotprojekt hinausgeht, ist damit offen.

Angekündigt: BMW iX4 und BMW F 450 RR

BMW kündigt außerdem den iX4 und das Motorrad F 450 RR an. Der BMW iX4 ist ein vollelektrisches Modell der Neuen Klasse, ein Sports Utility Vehicle in Coupé-Form; technische Daten, Reichweiten, Preise und Markteinführungstermine nennt der Konzern bislang nicht. Zur BMW F 450 RR liegen über die Ankündigung hinaus ebenfalls keine Angaben zu Technik, Preis oder Verfügbarkeit vor. Belastbare Werte zu beiden Modellen gibt es erst mit den offiziellen Datenblättern.

Ein Hinweis zur Quellenlage: Sämtliche hier genannten Angaben stammen aus Mitteilungen des BMW Group Newsroom. Wir haben nur Angaben übernommen, die sich den jeweiligen Vorgängen eindeutig zuordnen lassen, und verzichten auf Zahlen, die sich daraus nicht belegen lassen.

Wie viel investiert BMW in die achte Generation der 3er Reihe?

Rund zwei Milliarden Euro. Die Summe bezieht sich auf die Fertigung der achten Generation an den Standorten München und Dingolfing.

Wo wird die achte Generation der BMW 3er Reihe gebaut?

In München und Dingolfing. Die Batterien liefert das neue Werk Irlbach-Straßkirchen.

Wo stellt die BMW Group Gen6-Hochvoltbatterien her?

Die Serienproduktion der Gen6-Hochvoltbatterien ist im chinesischen Shenyang angelaufen. In Deutschland ist Irlbach-Straßkirchen als Batteriestandort für den neuen 3er benannt.

Wie viele Fahrzeuge hat die BMW Group 2026 bislang ausgeliefert?

Bis Ende September 2026 waren es nach Konzernangaben mehr als 1,7 Millionen Fahrzeuge. MINI legte in den ersten neun Monaten um 6,8 Prozent zu.

Ändert sich durch diese Meldungen etwas für bestehende Kundinnen und Kunden?

Nein. Weder an ausgelieferten Fahrzeugen noch an laufenden Bestellungen ergeben sich aus den genannten Investitions- und Produktionsentscheidungen Änderungen.

Quellen