Chip-Krise verhindert Rabatte

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Neuwagenkäufer sind zurzeit in einer schlechten Verhandlungsposition

Die Zeiten für Neuwagenkäufer bleiben schlecht: Das Angebot ist knapp und entsprechend teuer. Erleichterung ist erst in Monaten zu erwarten, wenn sich die Chip-Krise bessert.  

Die Neuwagenknappheit führt zum Schwinden von Rabatten. Auch im August registrierte das Center Automotive Research (CAR) in Duisburg einen Rückgang bei Sonderaktionen und anderen Preisnachlässen. Der monatlich veröffentlichte Rabatt-Index sank um drei auf 125 Punkte.  

Dank Chip-Krise teure Neuwagen

Die Experten beobachten unter anderem einen Rückgang bei den Auto-Abo-Angeboten um 31 auf 380, das durchschnittliche Rabattniveau bei den 30 beliebtesten Modellen sank im Internet um 0,2 Punkte auf 17,7 Prozent. Zudem ging die Zahl der Eigenzulassungen zurück, was in den kommenden Wochen für ein geringeres Angebot an jungen Gebrauchten sorgen wird.  

Für einen typischen Neuwagen wird der deutsche Autokäufer im September durchschnittlich 36.500 Euro zahlen müssen, so die CAR-Prognose. Damit ist der Durchschnittspreis seit Juli um 360 Euro gestiegen. Auch für die kommenden Monate erwartet Instituts-Leiter Ferdinand Dudenhöffer keine Erleichterung. Er rechnet damit, dass die Angebotsverknappung durch die Chipkrise noch bis Mitte 2022 anhält. Auch in den nächsten Monaten ist nicht mit Rabatten zu rechnen. 

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