Mazda MX-5 RF – das Beste aus zwei Welten?

Dass der MX-5 schon immer ein großer Wurf war, zeigt seine eigene Statistik: der meistverkaufte Roadster der Welt. Keiner macht ihm da etwas vor. Er ist der für all diejenigen, die etwas Leichtes, Frisches, Knackiges wollen – ohne dabei gleich das Bankkonto leer räumen zu müssen. Was, wenn sie ihm nun plötzlich ein festes Dach aufsetzen, ihn komfortabler machen und von mehr Kultiviertheit sprechen?

Den Zahlen nach nichts Schlimmes: das Gewicht bleibt mit 1120 kg wunderbar im Rahmen (45 kg mehr gegenüber dem Stoff-MX-5), die Balance findet er wie gehabt 50:50 und auch an Leistung, Getriebe und Chassislayout wurde nichts geändert. Soll heißen, dass der bis 7500 Touren drehende Skyactiv-Zweiliter weiterhin 160 PS spendiert, die von einem der besten manuellen Getriebe dieser Tage zu verwalten sind. Dazu bleiben die Doppelquerlenker an der Front sowie das Sperrdifferenzial und die Mehrlenkerachse im Heck.

Doch es gibt auch Änderungen. Einen größeren Stabilisator an der Vorderachse etwa, dazu ein Versteifungskreuz am Vorderwagen. Feder- und Dämpferraten wurden ebenfalls auf das Mehrgewicht angepasst. Dazu kommt ein Mehr an Dämmmaterial, etwa im Getriebetunnel, am Dach und sogar in Form von dickerem Teppich im Innenraum. Die elektrische Servolenkung soll nun aus der Mittellage mehr Unterstützung bekommen, dafür weniger bei starkem Einschlag – insgesamt zielt Mazda mit dem RF in Richtung GT, weniger in Richtung Rasiermesser, so scheint es.

Natürlich machen die Änderungen kein S-Klasse Cabriolet aus dem MX-5 RF, ja noch nicht mal einen Audi TT Roadster, doch genau darum geht es ja auch gar nicht. Es geht ums Fahren. Die Freude daran. Die Leichtigkeit des Seins.

Und so erfreut dann die Erkenntnis, dass es keine zigfach verstellbaren Dämpfer braucht, wenn man von vorneherein wenig Gewicht balancieren muss. Dass auch eine elektrisch assistierte Servolenkung wenig stört, wenn sie an ein paar dürren Reifchen dreht und dass 160 PS völlig ausreichen.

Mit den Fingerspitzen kannst du am zarten Sportlenkrad dirigieren, spürst die feinsten Nuancen der turbofreien-Gasannahme und freust dich über die ultra-präzise Schaltung. Dazu kommt, dass der Skyaktiv-Vierzylinder mit seiner beinahe utopischen 14:1-Verdichtung eine kleine Sau ist. Ein bisschen knorrig untenrum, so wie es bei den geilen Motoren eben ist; knackig in der Mitte, mit einem schönen Punch und am Ende der Drehzahlskala tatsächlich fordernd. Und wehe du bist unsauber beim Schalten – mit der kleinen Schwungmasse schießt du den Drehzahlmesser ruck-zuck in die Umlaufbahn!

Dort findest du dich auch, wenn du im kleinen RF richtig am Kabel ziehst. Wenn sich die Reifen massiv in den Asphalt verbeißen und du nach allen Regeln der (Fahrdynamik-)Kunst an Abflug entlangrasierst. Plötzlich lehnt er sich auf, neigt sich massiv der Trägheit nach und wirkt weder ums Eck noch auf der Bremse so kontrolliert wie sein ganz offener Bruder.

Genau das soll er aber auch nicht sein. Er ist nicht das Auto für die eine Bestzeit im Jahr, er ist das Auto für jede Zeit im Jahr.

Doch hier beißt sich der RF in seinen eigenen Schwanz. Dem Leichtbau verschrieben ist er weder wirklich luxuriös, noch wirklich komfortabel – und auf der anderen Seite ist er trotzdem nicht so herzerwärmend zu fahren wie der „klassische“ MX-5. Der RF bleibt ein bisschen zwischen den Stühlen sitzen.

Was nicht heißt, dass er ein schlechtes Auto ist. Er ist nur nicht so unglaublich gut wie sein Bruder. Und wenn sie sich für einen MX-5 interessieren, dann kaufen sie ihn einfach. Denn die kleinen Nachteile des Stoffdaches haben sie früh sonntags auf einer herrlichen Landstraße auf dem Weg zum ersten Kaffee ganz schnell wieder vergessen!

 

Und es geht weiter – Die Kurve deines Lebens mit dem Mazda MX-5 RF // Werbung

Ein Roadtrip mit dem Mazda MX-5 RF durch Norwegen. Was kann es Schöneres geben? Atemberaubende Fjordlandschaften, der längste Straßentunnel der Welt und ein unvergessliches Zusammenspiel der Elemente. Nachdem schon die erste Tour 2015 von München nach Nizza so erfolgreich verlief, schickte Mazda nun zwei weitere Auto Bild Leser los, dieses wunderbare Abenteuer zu erleben. In vier Etappen mit insgesamt ca. 960 km von Bergen nach Kristiansund durften sich die Teilnehmer diesem echten automobilen Abenteuer stellen und dabei alle Vorzüge des Mazda MX-5 RF erleben.

Wer noch nicht in Norwegen war, kann sich nicht vorstellen, welches Naturschauspiel auf die Teilnehmer wartete. Von hoch ansteigenden Bergen über dramatische Wasserfälle bis hin zu massiven Gletschern bot sich die komplette Schönheit der südnorwegischen Landschaft. Das besondere Highlight, die Überfahrt der Hardangerbrücke über dem anmutigen Eidfjord, genossen die Teilnehmer ganz besonders. „Unglaublich, dass die Norweger nur viereinhalb Jahre daran gebaut haben“, staunt einer der beiden.

Mit dem Mazda MX-5 RF ging es in die Kurven der besonders ausgewählten Streckenführung. Ein absolutes Fest für alle Kurvenfans, denn der Mazda MX-5 RF liegt auf der Straße wie ein Go-Kart und schaut dabei so unverschämt gut aus. Mit seinem drehfreudigen 160 PS starken 2.0-Liter-Benziner ist der 1120 Kilo leichte Zweisitzer perfekt motorisiert. Dazu passen das knackige Sechsgangschaltgetriebe und die präzise Lenkung. So macht jede Kurve in Norwegen gleich noch viel mehr Spaß. Kein Wunder, dass sich jährlich hunderttausende Touristen auf diese spektakuläre Serpentinenstraße stürzen. Doch die fahren meistens nicht in einem der schicken Mazdas. Pech für sie, Glück für die zwei Abenteurer.

Elf Haarnadelkurven führen auf eine Höhe von 620 Metern und erlauben den tollen Blick über den Geirangerfjord. Wie gut, dass der Mazda MX-5 RF ein Cabrio ist. Dach auf und Aussicht genießen, heißt die Devise.  „Auch wenn ich als alter MX-5-Fahrer eigentlich den Purismus des Roadsters liebe, finde ich das Targadach toll!“ so einer der beiden Fahrer. Ein Windschott aus Acryl hinter den Kopfstützen hält während der Fahrt die Zugluft zurück. Gemütlich!

Auch die Atlantikstraße zwischen Molde und Kristiansund lässt sich sehen und gehört zu den interessantesten Routen Norwegens. Sie besticht vor allem durch ihre charakteristische Storseisund-Brücke mit einer Höhe von 23 Metern. Doch wie heißt es immer so schön? Man(n) muss aufhören, wenn es am schönsten ist. Doch die Teilnehmer waren sich sicher, dass das nicht die letzten Kurvenabenteuer waren, denen sie im Mazda MX-5 RF hinterhergejagt sind. „Der MX-5 ist erwachsen geworden, ohne dabei seinen Spaßfaktor zu verlieren. Und mit dieser grandiosen Tour durch Norwegen haben wir mit ihm das nächste Level des Roadtrips erklommen.“ Was würden wir dafür geben, dieses Gefühl auch zu erleben!

Information über Kraftstoffverbrauch, CO2-Emission und Stromverbrauch gemäß Richtlinie 1999 ⁄ 94 ⁄ EG: Kraftstoffverbrauch/CO2-Emissionen für den Mazda MX-5 RF SKYACTIV-G 160: Kraftstoffverbrauch kombiniert*: 6,9 l/100 km; CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus*: 161 g/km. CO2-Effizienzklasse**: F

* Information über Kraftstoffverbrauch, CO2-Emission und Stromverbrauch gemäß Richtlinie 1999/94/EG: Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (§ 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtigen geltenden Fassung) ermittelt. CO2-Emissionen, die durch die Produktion und Bereitstellung des Kraftstoffs bzw. anderer Energieträger entstehen, werden bei der Ermittlung der CO2-Emissionen gemäß der Richtlinie 1999/94/EG nicht berücksichtigt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emission eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Abweichende Werte können sich in der Praxis auch durch Umwelteinflüsse, Straßen- und Verkehrsverhältnisse sowie Fahrzeugzustand, zusätzliche Ausstattung und Fahrzeugbeladung ergeben.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Mazda Verkaufsstellen, bei der Mazda Motors (Deutschland) GmbH und bei der DAT unentgeltlich erhältlich ist.

** CO2-Effizienz, auf der Grundlage der gemessenen CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt.

5x Cabrios für den Sommer – Auf geht’s

Der Cabrio-Boom der letzten Jahre hat zwar etwas nachgelassen, dennoch rollt auch dieses Jahr wieder ein spektakuläres Häuflein heißer Oben-ohne-Flitzer auf uns zu. Ob Vernunft-Roadster, offenes Hypercar oder Luxus-Gefährt für Staatsoberhäupter – dieses Mal ist für wirklich jeden was dabei.

Mit dem Maybach G 650 Landaulet bietet Mercedes ein extrem luxuriöses Riesen-Cabriolet

Mercedes-Maybach G 650 Landaulet heißt ein reichlich überkandidelter Allrad-Riese, der es seinen vermutlich sehr wichtigen Fondinsassen erlaubt, sich auf First-Class-Sitzen dem Frischluft-Vergnügen hinzugeben. Und falls sie Lust dazu verspüren, können sie sich auch hinstellen und winken. Angetrieben wird das 5,35 Meter lange Dickschiff von einem 463 kW/630 PS starken V12-Motor. Angesichts dieser Muskeln mag eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h enttäuschen, doch geht es bei diesem Landaulet ums Zurschaustellen von VIPs. Rund 500.000 Euro kostet der Spaß.

Ein Schnäppchen eigentlich, wenn man den Offen-Maybach mit einem anderen V12-Hochkaräter vergleicht, der erstmalig Anfang März auf dem Genfer Autosalon die Hüllen fallen lässt: Pagani Huayra Roadster heißt der Supersportler, der mit seinen 562 kW/764 PS exakt doppelt so schnell wie der zuvor erwähnte Landaulet fahren kann. Dafür muss man auch mehr als das Fünffache zahlen. Wer jetzt erst zuschlagen will, kommt allerdings zu spät, denn die lediglich 100 geplanten Exemplare sollen bereits vergeben sein.

Eine interessante Variante vom MX-5 hat Mazda frisch in den Markt gebracht. Das RF genannte Modell ist Sportcoupé und Roadster in einem

Im Cabriolet-Alltag sind ohnehin meist andere Werte gefragt als das absurde Dynamik-Potential eines Huayra. Im Vergleich dazu bietet die Neuauflage des offenen Audi A5 gediegene Gemütlichkeit reinsten Wassers. Ab 44.000 Euro geht es los. Dafür bekommt man einen alltagstauglichen Viersitzer mit vollelektrischem Akustikstoffverdeck, ordentlichem Kofferraum und einer Menge Annehmlichkeiten, für die Audi allerdings auch stolze Preise abruft. Deftig kann auch der Vortrieb sein, denn zumindest im S5 geht es mit 260 KW/354 PS ziemlich spritzig zur Sache. Alternativ sind noch eine Reihe vernünftiger Diesel- und Benzinmotoren im Programm.

Ebenfalls dieses Jahr geht die Neuauflage des Mercedes E-Klasse Cabriolet an den Start

So ziemlich in die gleiche Kerbe wie der A5 schlägt auch die offene E-Klasse, die sich ebenfalls vor allem als geschmeidiger Komfortcruiser für den Alltag und Familie empfiehlt. Der im Vergleich zum Vorgänger deutlich gewachsene Benz kann jetzt sogar Fondgästen ausreichend viel Beinfreiheit bieten. Ein vollelektrisches, dreilagiges Akustikverdeck versteht sich fast von selbst. Und damit die Insassen die Frischluft-Freuden auch bei kälteren Außentemperaturen entspannt genießen können, sind Extras wie das ausfahrbare Windschott hinter den Rücksitzen, ein Aircap-Spoiler über der Frontschiebe oder die Nackenheizung Airscarf bestellbar. Mit der Zahl der Extras steigt auch der Preis des in der Basis gut 50.000 Euro teuren E-Klasse Cabriolets deutlich in die Höhe.

Im Frühjahr 2017 startet auch die zweite Auflage des Audi A5 Cabriolet

Wem die deutschen Komfort-Cabrios zu teuer sind, sollte alternativ einen Blick auf den gut 30.000 Euro teuren Mazda MX-5 RF werfen. Die Basis, der Roadster MX-5, ist bereits hinlänglich bekannt, doch mit dem RF ist eine spannende Alternative zum Stoffdach frisch in den Markt gestartet. Das Kürzel steht für Retractable Fastback, also „einziehbares Fließheck“. Hierbei fährt das hintere Dachteil ein wenig zurück und die beiden oberen Stücke der dreigeteilten Hardtop-Haube legen sich samt Heckscheibe hinter den Rücksitzen unter einer Abdeckung ab. Ist der MX-5 RF geschlossen, sieht er aus wie ein Sportcoupé. Und so fährt sich der kleine Kurvenfeger dann auch. (Mario Hommen/SP-X)

Rückblick: Der Road Trip zum Mazda-Filmfest

„Toll, toll, toll, Kinder!“, oder: „Cut!, Cuuuuut! Gleich nochmal!”. So oder so ähnlich muss es gewesen sein, als Bjoern mit drei Kollegen zum Mazda RoadTrip nach Rom aufgebrochen ist. Bjoern, seines Zeichens Betreiber von Mein-Auto-Blog.de und wandelndes Lexikon, wenn es um Autos geht, hatte die Idee für diesen Road Trip. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, was aber auch an den Protagonisten liegt: Nicht nur der Mazda MX-5 spielte die Hauptrolle, sondern auch Jan Gleitsmann von ausfahrt.tv und Jens Stratmann von rad-ab.com. Wir blicken zurück auf dieses einmalige Event.

Der Weg, als nicht ganz einfaches Ziel

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Dicke Sachen waren nördlich der Alpen Pflicht

Gut, zugegeben: Ganz so klischeemäßige Regie-Anweisungen kann ich mir von Bjoern auch nicht vorstellen. Doch dieses Mal standen Jens und Jan im Mazda MX-5 Mittelpunkt, während Bjoern im Hintergrund agierte. Gestartet wurde in Bielefeld, dem Heimathafen der beiden Protagonisten. Vom Bilster Berg aus ging es zunächst nach Augsburg in ein privates Mazda-Museum. Nach Begutachtung der zahlreichen Exponate starteten sie schließlich weiter Richtung Österreich, wo der erste Tag nach weit über 1.000 Kilometern endete. Ein luftiges Vergnügen, schließlich fuhren die beiden Bielefelder immer mit offenem Verdeck. Weitaus komfortabler hatten es die Begleiter im Mazda CX-5. Darin saß, im übrigen, kein geringerer als Dean Malay, der dem ein oder anderen gut als Auto-Bild Redakteur und Moderator bekannt sein dürfte.

Offen nach Italien: Bei Wind und Wetter

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It´s never too dark to be cool – oder so

Tag zwei startete mitten in den österreichischen Alpen. Schnee, Kälte und Eis auf den Scheiben sowie auf dem Stoffdach konnten Jens und Jan nicht davon abhalten, offen zu fahren – schließlich galt es eine Mission zu erfüllen: Offen bis zum Ziel. Da es aber weder in Deutschland noch im Bergigen wirklich warm war, zählten mehrere Pullover, dicke Jacken, dicke Strickmützen und Handschuhe zur Pflicht.

Ob die beiden es wirklich geschafft haben, ihr ehrgeiziges Ziel, die gesamte Strecke mit geöffnetem Dach zu bestreiten, sieht man im Video. Hier sind alle Zwischenstopps, unter anderem bei einem Mazda-Sammler in Italien und auch im Augsburger Mazda-Museum, genauso festgehalten, wie die Ankunft in Rom. Hier gaben sich Hollywood-Größen wie Tom Hanks oder Oliver Stone die Klinke in die Hand – alles begleitet von Mazda, die bereits zum vierten Mal in Folge Sponsor des Filmfests in der italienischen Hauptstadt sind. So kam es auch, dass die Japaner viel Spannendes zu bieten hatten, wie etwa ein MX-5 Autokino. Doch jetzt würde Habbi sicherlich „Klappe und Action“ rufen. Also viel Spaß beim Anschauen des Videos.

Großes Kino: Mazda auf dem internationalen Filmfest in Rom

Bereits zum vierten Mal jährt sich die Kooperation von Mazda und dem internationalen Filmfest in Rom. Dort werden, in historischer Kulisse, neben herausragenden Filmen auch aktuelle Mazda Modelle zu finden sein. Allen voran der neuen Mazda MX-5 RF, der Fastback-Roadster. Zudem haben die Japaner ein Autokino für bis zu 100 MX5-Fans arrangiert, die aus aller Herren Ländern anreisen. Insgesamt finden bis zu 800 Personen Platz auf dem Filmfest und können großes Kino auf 30 Leinwänden erleben. Start ist am 13. Oktober in der ewigen Stadt.

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Weltpremiere in New York: MAZDA MX-5 RF

Deckel drauf

Mazda präsentiert am Vorabend der New York Autoshow die Mazda MX-5 Variante mit versenkbaren Hardtop!

Mit dem versenkbaren Hardtop wird aus dem Mazda MX-5, im geschlossenen Zustand ein sportliches Coupé. So rein von der Optik her. Elektrisch geöffnet, bleibt der MX-5, was er war: Ein „sleeker“ Sport-Roadster.

Offen fahren, praktischer interpretiert

Den MX-5 mit „Hardtop“ oder Blech-Faltdach zu ordern, hat ganz praktische Gründe. Wieder einmal denkt man bei Mazda anders als bei den Mitbewerbern. Einen kleinen Roadster mit Stoffdach anzubieten, ist die Erfüllung der puristischen Ansprüche. Den MX-5 jetzt auch mit einem „versenkbaren Hardtop“ auf den Markt zu bringen, erfüllt die Wünsche der „praktisch“ veranlagten „All-Jahres-Roadster-Fahrer“.

RF steht für „Retractable Fastback“

Bis Tempo 10 km/h lässt sich das Hardtop, dessen optische Nähe zu einem „Fastback“ eindeutig zu erkennen ist, versenken. Das reicht, um noch schnell an der Ampel los zu rollen oder auf dem Parkplatz die Zeit zu nutzen und während des Einparkens das Dach bereits zu schließen.

Offen jetzt auch automatisch

Den „komfortableren“ Aspekt des Hardtop-Roadsters spielt Mazda nun auch mit einer Automatik-Variante des MX-5 RF. Unter der Haube pocht das 160 PS-Aggregat mit zwei Litern Hubraum, bekannt aus dem Roadster mit Stoffdach. Doch nur für den „RF“ gibt es zudem eine Sechsstufen-Automatik in der Auswahl.

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Grau statt bunt

Wem die eindrucksvollen Rot-Töne der Mazda-Palette zu viel Aufmerksamkeit erheischen, der wird sich zudem über die nun verfügbare „Machine Grey“ Farbgebung freuen.

Dieser subtil elegant und zugleich wertig wirkende Farbton setzt sich aus drei Schichten zusammen: einer Farbschicht, einer reflektierenden Schicht mit extrem dünnen, hellen Aluminiumflocken sowie einem Klarlack. Die Aluminiumflocken sorgen für das tiefe Finish, das Schimmern bei Lichteinfall und den metallischen Look, während sichtbare tiefschwarze Pigmente in der Farb- und der reflektierenden Schicht der Lackierung eine schwarze Note verleihen und die kontrastierende Wirkung verstärken.

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Wann der Mazda MX-5 RF zu uns auf den Markt kommt, steht noch nicht fest. Der Herbst wäre ein guter Zeitpunkt für den Roadster mit seinem integrierten Hardtop. 

Mazda MX-5: Leistungsgesellschaft

Es ist an der Zeit die Dinge zu relativieren: Fahrfreude hat nichts mit Motorleistung zu tun. Mag sein, dass das moderne Marketing das anders sieht und doch, es stimmt einfach nicht.

Schnell sein hängt doch viel mehr mit schnell bleiben und weniger mit schnell werden zusammen.Natürlich, dem weniger Begabten hilft der starke Motor ungemein. Auf der Bremse, wie ein Mädchen, durch die Kurve gezockelt und auf der Gerade dann wieder den Hahn aufgedreht – so kann schnell gehen, klar. Doch wie wäre es mit: auf der letzten Rille rein ins Eck, das Chassis bis an den Rutscher durch die Biegung zirkeln und das Gas dabei praktisch gar nicht lupfen?
Mazda MX-5 European Road Trip - Nice to Goodwwod - June 2015Hier kommt nichts von selbst, Du bist verantwortlich für das, was passieren wird. „jinba ittai“ nennen sie es im Land der aufgehenden Sonne – Die Einheit von Fahrer und Gefährt. Und sie haben hart daran gearbeitet, dass Du wirklich mit dem Auto eins wirst. Leichter, kürzer, fokussierter. Kein Teil ist vom Alten geblieben, alles wurde überarbeitet, auch wenn tatsächlich nur ein Gramm Gewicht oder ein Prozent mehr Steifigkeit gewonnen wurde. Die Summe zählt.

Mazda MX-5 European Road Trip - Nice to Goodwwod - June 2015

Einmal auf der Landstraße merkst Du es sofort. Die Leichtigkeit, die von einem Auto, das gerade eine Tonne auf die Waage bringt, haben wir heutzutage beinahe vergessen. Keine Machtspielchen mit großen Turboladern, aktiven Fahrwerken oder hochkomplexen Dynamiksteuergeräten. Im MX5 ist alles ganz leicht. Sogar das Chassis. Keine knüppelharte Dämpfung, die Sportlichkeit bloß durch ihre unnachgiebige Strenge suggeriert, sondern eine Feinfühligkeit und Bewegung, die Dich im ersten Moment sogar überrascht.

In der Kurve scheint es, als hätte das Fahrwerk praktisch keinen Rollwiderstand. Beim Einlenken taucht das ganze Auto ein und legt sich spürbar auf die kurvenäußeren Rädern ab, so als ob man die Stabilisatoren aus Versehen ausgehängt hätte. Es fühlt sich erst wirklich etwas gar locker an, beinahe wacklig wirkt der MX5 und doch, nach der zweiten, dritten saftig durchzogenen Kurve merkst Du: die Kontrolle ist da. Er gibt Dir trotz der Seitenneigung ein wirklich gutes Feedback. Vielleicht liegt hier der größte Vorteil des kleinen Gewichts.

Denn: genau so wollten sie es haben. Die Ingenieure erzählen mit leuchtenden Augen, wie sie genau diese Bewegung in das Setup hineinkonstruiert haben. Er soll sich in die Kurve legen, weil genau dieses Rollen der Kraft entspricht, die während der Kurvenraserei auf den eigenen Körper einwirkt und der MX5 so in totaler Harmonie mit Dir ist. Herrlich kitschig das und doch verstehen wir die Philosophie der Japaner – weil sie wirklich unglaublich gut funktioniert.

Mazda MX-5 European Road Trip - Nice to Goodwwod - June 2015Auf der Landstraße übersetzt der softe Roadster das Kurvensurfen natürlich und sehr vorhersehbar. Er fühlt sich wunderbar balanciert an. Wer beim Einlenken eine gewisse Schärfe vermisst, dem kontert er mit einem wunderbar cremigen Abgang in den Heckschwenk. Keine ultrahohes Gripniveau, stattdessen: laufen lassen. Im Gegensatz zu mancher Sportwagenkonkurrenz, deren Talente man nur noch weit jenseits in der Öffentlichkeit zulässiger Geschwindigkeitsbereiche erfahren kann, ist der MX5 ganz Alltagssportler. Er macht einfach immer Spaß, weil Du ihn schnell dort hast, wo es wirklich kitzelt.

Mazda MX-5 - NiceNatürlich hat diese Philosophie auch Nachteile. Etwa dann, wenn es wirklich grob wird. Wenn Du die letzten zehn Prozent auch noch rausholen willst. Dann gibt er sich ein bisschen überfordert. Die Bewegungen werden zu stark, die Vorderachse kommt nicht mehr mit und auch dem Motor geht dann wirklich der Saft aus.

Doch das war schon immer so. Der MX5 war nie der echte Vollblutracer. Er soll es auch nicht sein. Deshalb braucht es auch den großen 160PS-Motor nicht. Stattdessen den kleinen 1500er nehmen, die Sportsline-Ausstattung buchen , mit den Bilsteins und der zarten Sperre, und: genießen.

Weil wir das in unserer Leistungsgesellschaft nahezu verlernt haben.

Es braucht Verstand und Gefühl, dazu Selbstvertrauen. Wer das mitbringt, der wird Fahrfreude ernten. Weil er das Auto und sich an die Grenze bringt. Dorthin also, wo Fahrfreude wirklich beginnt. Ein Auto, das diesen Stil seit Jahren perfekt unterstützt ist der Mazda MX5: Ein knackiges Chassis, ein knappes Stoffdach und ein fröhlicher Motor, dem Du echte Beschleunigung noch mit Fleißarbeit am Schalthebel abringen musst.

Mazda MX-5 Family

Erster Test: Mazda MX-5

MX-5 = Bullshit minimiert, Fahrspaß maximiert

Die Erwartungen an den Roadster sind klar und sie sind hoch! Nicht viel weniger als eine Steigerung des puren Fahrspaßes. Der Vorgänger war eine Wucht in dieser Disziplin. Das neue Modell darf dem in nichts nachstehen. Mazda hat zur ersten Testfahrt nach Barcelona geladen. Eine gute Voraussetzung, um den Roadster so zu erleben, wie man ihn erleben sollte: Offen! Unter der Sonne Spaniens.

Erste Testfahrt im neuen Mazda MX-5

test fahrbericht 05 mazda mx-5

Die Sonne brennt dir den Schädel weg. Es ist Sommer und in Spaniens Kulturmetropole Barcelona würde vermutlich niemand auf die Idee kommen, zur Siesta-Zeit mit einem offenen Cabrio durch die Gluthitze zu dübeln. Es sei denn, man ist Journalist aus Deutschland. Auf geht es zur ersten Ausfahrt im neuen MX-5, einem Millionen-Erfolg der Japaner. Seit 1990 gibt es den Roadster in Deutschland. Die ersten Modelle sind also bereits astreine Youngtimer und, wie Mazda zu berichten weiß, zum Großteil noch auf der Straße unterwegs. Und MX-5 Fahrer sind treue Kunden. Ihren eigenen Roadster fahren sie gerne über eine ganze Dekade hinweg. Der Wechselgedanke muss also animiert werden. Und dafür fährt der neue ein optisches Feuerwerk auf. Soul Red muss die Farbe sein, dann knallt die Erotik des kleinen Roadsters richtig!

Scharf blinzeln die LED-Scheinwerfer an der Front. LED? Immer! Keine Linie zuviel versaut die Seitenansicht. Kurz ist er geblieben. Unter 4 Metern und damit sogar 8 Zentimeter kürzer als der Vorgänger. Aber auch flacher. Und auch der Radstand wurde geschrumpft. Alles für die Agilität, alles für den Fahrspaß. Die Überhänge sind knackig kurz, der MX-5 eine optische Offenbarung, eine Wohltat für Opfer von Großserien-Langeweile in der Kompaktklasse. Dach runter. Sonne tanken, Hirn brutzeln, schalten und leben!

test fahrbericht 45 mazda mx-5

Jinba Ittai – Gib mir mehr Kurven

Die paar Kilo, die der sexy Roadster mit zum Ausritt bringt-  in der Basis sind es gut unter 1.000 (975 kg) – verteilt er dank des weit hinter der Vorderachse verbauten Motors auch noch paritätisch zwischen den Achsen. 50:50 klingt nach Ideal-Voraussetzungen für ein wenig Fahrspaß von Kurvenscheitel zu Kurvenscheitel.

Jinba Ittai, die japanische Prosa-Philosophie für die „Verschmelzung“ von Ross und Reiter. Eins sollst du werden mit deinem fahrbaren Untersatz und dafür zieht man sich den MX-5 auch an. Einsteigen? Nein, das Gestühl und der Platz zwischen Kardantunnel und Tür wirken mehr wie eine auf Maß geschnittene Jogging-Jacke. Ein Sport-Anzug ohne Schlabber-Look und Fehlschnitt. Das Lenkrad haben sie dem Fahrer zentriert vor die Stirn gepackt und selbst die Sticknaht auf dem Sitz soll dir die nun folgende Linie vorgeben! Geradeaus in Richtung Horizont? Da hakt die PR-Idee – denn geradeaus ist die einzige Disziplin, in der man im MX-5 den Spaß eher leicht überschauen kann. Es muss in die Kurve gehen. Scheitelpunkte erschnüffeln, G-Kräfte spüren, sich an der perfekten Balance des MX-5 ergötzen. Als Sports-Line verfügt der MX-5 sogar über Bilstein-Dämpfer. Da kringelt sich das Sportfahrer-Herz voller Vorfreude. Frühere MX-5 beglückten „Drift-Willige“ mit einem Torsen-Sperr-Differential. Das flog in der jüngsten Entwicklung raus, an seine Stelle trat ein LSD vom Spezialisten GKN. Auch hier wurde die Philosophie konsequent verfolgt: Kleiner, leichter und dennoch effektvoll in der Wirkung. Der MX-5 lässt sich per Tastendruck von der ESP-Leine nehmen und ermöglicht den Tanz um die eigene Hochachse. Wer die Kurve kennt, der kann den MX-5 durch die Seitenscheibe schauend in Richtung Kurvenausgang treiben.

test fahrbericht 10 mazda mx-5

Motor – Wo ist der Sound?

Viel Sonne? Da muss es Schatten geben. In der Tat. Selbst der 2.0 Liter Vierzylinder mit 160 PS ist eher ein Freund der Drehzahlen denn des mächtigen Schubes. Ein Blick in das Datenblatt offenbart das Dilemma. 200 Nm bei 4.600 Umdrehungen. Das ist auch beim Super-Federgewicht des MX-5 eher ein wenig mau. Mazda hilft über die Drehzahl ab. Dabei hilft das famos zu schaltende und mit kurzen und knackigen Wegen gesegnete 6-Gang-Getriebe des MX-5.  Doch die Zulassungs-Kriterien der EU-Kraten haben uns den Motorsound geklaut. Der hoch verdichtete 13:1 Voll-Aluminiummotor verfügt über alle Feinheiten des modernen Motorenbaus von 4-Ventiltechnik bis zur Direkteinspritzung und Ventilen mit variablen Steuerzeiten – nur Sound will man dem Motor nicht zugestehen. Es brummt immer, als wäre der Rasenmäher des Nachbarn auf Drogen – aber es fehlt ein Faktor: Geilheit im Klangbild. Umso betrüblicher, da man Sonntags in der Früh den Zweiliter dann schon gerne mal in Richtung 6.000 jubeln will, damit der MX-5 so zackig vom Startblock wegstempelt, wie es seine scharfe Optik verspricht.

Safety – Ja, aber!

Weil ein Neuwagen nicht mehr ohne auskommt, gibt es auch den MX-5 mit Multimedia-Gedöns, sogar mit Bose-Dingens in den Kopfstützen. Sound sollte beim Roadster aber durch die Verbrennung von Luft und Benzingemisch entstehen, nicht über die Lautsprecher. Weg damit. Her mit dem Puristen-Roadster. Der MX-5 hat alle Talente, das Erbe eines Lotus zu übernehmen. Klein, leicht und verständlich auf das beschränkt, was sinnvoll ist. Dass man einen Spurhalte-Assistenten dazu benötigt, ist eher unwahrscheinlich – zumal das Mazda-System nicht überzeugen kann. Brummiger Warnton aus dem Lautsprecher und das viel zu spät? Der MX-5 braucht das nicht, weg! Was er braucht, ist mehr Sound vom Motor und nur einen Ticken mehr Drehmoment.

test fahrbericht 79 mazda mx-5

Was vom Tage übrig bleibt – Yamamoto-San gibt die Antwort

Nobuhiro Yamamoto ist der „Mr. MX-5“ bei Mazda, der leitende Projektmanager für die jüngste MX-5-Generation.

No Bullshit – Konzentration auf den authentischen Fahrspaß!

Bullshit kommt im Vokabular höflicher Japaner natürlich nicht vor. Aber die Ausführungen von Yamamoto-San sind eindeutig. Der MX-5 verkörpert nicht weniger als die sinnvollste Kombination aus Leistung, Agilität und Fahrspaß. Wer sich zum „Tanz auf die Landstraße“ begibt, der braucht ein ehrliches, ein authentisches Auto. Die lineare Lenkung, die ehrliche Traktion, das unfassbar agile Fahrverhalten – das alles passt perfekt zum 200 Nm-Tröter unter der Motorhaube. Nein, besser, selbst der kleine 1.5 Liter mit 131 PS erfüllt die Ansprüche, die Mazda mit dem MX-5 erfüllen will. Und das ist nicht weniger als den perfekten Roadster – die Basis für die Verschmelzung von Fahrer und Maschine zur Fahrspaß-Einheit – anzubieten.

Mit einem deftigen Sonnenbrand verlässt der Journalist Barcelona und im Herzen gefangen: Der vermutlich ehrlichste Alltags-Roadster, den es auf dem Markt für Geld und gute Worte zu kaufen gibt. Die Basis fängt im übrigen bei 22.990 € an – und die bietet vermutlich bereits viel mehr, als SIE von einem Fahrspaßmobil erwarten!

test fahrbericht 74 mazda mx-5

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

Mazda 

MX-5 SKYACTIV -G 160

Bauart Vierzylinder, Direkteinspritzer, Aluminium
Hubraum 1.998 ccm³
Leistung 160 PS / 6.000 U/min
Kraft 200 Nm / 4.600 U/min
Getriebe 6-Gang manuell
Antriebsachse Hinterradantrieb

[/toggle]

[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe 3.915, 1.735, 1.230 mm
Radstand 2.310 mm
Leergewicht 1.075 kg
 Wendekreis 10.4 m
Höchstgeschwindigkeit 214 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 7,3 sec
Normverbrauch 6,9 – 6,6 l/100 km

[/toggle]

[toggle title=“Kosten“]

Basispreis 26,890 €
Testwagenpreis
Versicherung
KFZ-Steuer  –
Rabatt-Chancen wenig
Wertverlust gering

KFZ-Versicherungsrechner

[/toggle]

Mazda MX-5 Blogbericht

Roadtrips – Im Mazda nach Marseille

Auf geht es nach Marseille.

Startpunkt des Roadtrips ist dieses Mal Düsseldorf und ich bin nicht dabei. Kollege Stafan Maaß zusammen mit Daniel Bönninghausen startet auf einen Trip durch schmale Gassen, gewundene Landstraßen und französische Kultur.

Ihr Roadtrip-Mobil: Ein Mazda MX-5.

Wenn man nicht weiter darüber nachdenkt, dass der MX-5 nur einen Kofferraum mit 150 Liter Platz hat, dann – ja dann ist der MX-5 ganz sicher das ideale Auto um sich eine Woche lang auf einen Roadtrip zu begeben.

Na dann 😉 Viel Spaß den zwei!

Wer auf dem laufenden bleiben will, der verfolgt: #MX5RT auf Twitter und Instagram! Also los…

Mazda MX-5 Kornfeld

Mazda baut Roadster für Alfa Romeo

Die Mazda Motor Corporation und die Fiat Group Automobiles S.p.A. werden künftig bei der Entwicklung und Produktion eines neuen Roadsters zusammenarbeiten. Acht Monate nach der ersten unverbindlichen Absichtserklärung haben die beiden Automobilhersteller heute eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Diese Vereinbarung sieht vor, dass Mazda in seinem Werk Hiroshima ab 2015 einen zweisitzigen offenen Sportwagen für die Marke Alfa Romeo produzieren wird.

Das Fahrzeug basiert auf der Hinterradantriebs-Architektur des Mazda MX-5 der nächsten Generation. Ziel für Mazda und Fiat ist die Entwicklung zweier klar differenzierter, optisch eigenständiger und markenspezifischer Roadster. Mazda und Alfa Romeo werden für ihre Modellvariante jeweils eigene Motoren einsetzen.

Mit Hilfe der Zusammenarbeit möchte Mazda die Entwicklungs- und Produktionseffizienz steigern und die Begeisterung für offene zweisitzige Sportwagen in aller Welt anfachen. Fiat erhält durch die Kooperation die Möglichkeit, eine moderne Interpretation eines klassischen Alfa Romeo Roadsters mit neuesten technischen Lösungen anbieten zu können und die für 2016 vorgesehenen Markenziele zu erreichen.

Text: Mazda Presse

Mein Kommentar:

Etwas besseres konnte keinem der beiden Hersteller passieren. Mazda hat mit dem noch aktuellen MX-5 einen wundervollen kleinen Roadster (Fahrbericht im Blog) und Alfa Romeo braucht dringend ein Fahrzeug wie den Mazda-Roadster um wieder an die frühen Roadster-Jahre aus der eigenen Historie anknüpfen zu können. In diesem Fall könnte „Badge-Engineering“ zu einem Erfolg für beide Seiten führen!

 

Mazda MX-5 Fahrbericht

Mazda MX-5 Fahrbericht

Kleine handliche Roadster haben ein simples Schema: Der Motor wird vorne längs untergebracht, den Antrieb übernimmt die Hinterachse und dabei sollte das ganze Auto so klein und übersichtlich bleiben, dass man nicht einsteigt – sondern den Roadster wie einen gut sitzenden Schuh anzieht. So war es mal gedacht. Heute sind Roadster in vielen Fällen: Vom Luxus verfettete Blech-Klappdach Coupés mit Ganz-Jahres-Wohlfühl-Aroma. Dabei wollte der ursprüngliche Roadster-Fahrer doch gar keine Rund-Um-Sorglospakete mit Warmluft-Fön und Automatik-Getriebe. In dem Land, in dem der Roadster erfunden wurde – England – werden schon lange keine nennenswerten Stückzahlen mehr hergestellt. Und so verwundert es kaum, dass die beste und ehrlichste Kopie der ursprünglichen Roadster-Idee aus Fernost kommt:

Bruder Leichtfuß

Mazda MX-5 Hamaki.  Handlich, klein und unglaublich agil. Aber leider nur 126PS stark.

Ja so ist das – da stellt man eine Anfrage nach einem MX-5 und freut sich auf den kurzfristigen Termin und dann bekommt man die Hausfrauen-Variante mit dem kleinen und 126PS schwachen Vierzylinder-Brummbeutel unter der Motorhaube.

Lerneffekt Nummer 1: Ein Roadster muss keine 250 und mehr PS haben, wenn das Leergewicht stimmt und selten hat ein Auto so schnell meine Lästereien ad absurdum geführt, wie dieser kleine Bonsai-Roadster. 126PS hin – 126PS her – dank einem Leergewicht von nur 1.075kg hatte mich der MX-5 binnen weniger Meter in den Bann gezogen.

So leichtfüßig, so leidenschaftlich über die Landstraße ohne dabei den großen Drehmoment-Hammer heraus holen zu können und das putzige dünne Stoff-Dach vollständig versenkt. Nicht elektrisch, sondern per Fingerübung und mit nur einem Schwung aus dem hohlen Kreuz.  Werde ich gerade zur Hausfrau?

Gefällt mir der Japaner mit dem längs montierten 1.8 Liter Vierzylinder-Motor wirklich? Manchmal kann ein Lerneffekt schmerzhaft sein, vor allem wenn man von seinen Vorurteilen Abschied nehmen muss. Aber der MX-5 hat mich per Zeitmaschine nicht einfach nur zurück versetzt in eine Zeit, in der Autos noch leicht, handlich und ehrlich waren – sondern er hat mich schlicht verjüngt.

Der MX-5 ist vermutlich die beste Kopie der ursprünglichen Roadster-Idee dies es jemals gab, so gut – dass man die Kopie dem Original vorzieht.   Warum das so ist und wo die Qualitäten des zweisitzigen Landstraßen-Jüngers liegen, soll dieser Fahrbericht näher beleuchten.

Mazda MX-5 Der Bonsai-Roadster
Mazda MX-5 Der Bonsai-Roadster

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  • Modellbezeichnung: Mazda MX-5
  • Ausstattung:  Hamaki
  • Testwagenpreis: 23.890 
  • Grundpreis Baureihe: 22.590 €  

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  • Hubraum: 1.800 ccm³
  • Leistung: 126 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 194 km/h
  • Beschleunigung: 0-100: 9,9 Sekunden

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Mazda MX-5 Simple Roadsterform

[one_fourth last=“no“]Das sagt autoscout24 über das Fahrzeug:  Lebendig ist auch der Motor. Wie es sich für einen Roadster gehört, stehen für den MX-5 nur Benzinaggregate zur Wahl… – Zitat-Auszug [/one_fourth][one_fourth last=“no“]Das sagt das auto-presse.de über das Fahrzeug: Eigentliches Roadster-Revier sind aber Serpentinen, winklige Landstraßen und kurvenreiche Nebenstrecken – Zitat-Auszug[/one_fourth][one_fourth last=“no“]Das sagt sportauto.de  über das Fahrzeug: Auf Kommando lenkt der kultige Zweisitzer verzögerungsfrei und präzise ein, später dann mit dem kurzen Heck leicht, aber sicher mit. – Zitat-Auszug[/one_fourth][one_fourth last=“yes“]Das sagt der FOCUS über das Fahrzeug: Funktional ist das Interieur allemal: Becherhalter gibt es sowohl links als auch rechts von den Passagieren …
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Zur großen Mazda MX-5  Galerie – folgt!

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Das will er sein:

Ehrlicher Roadster ohne Schnick-Schnack.

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Das kann er:

Auch mit nur 126PS zum Fahrspaß-Profi werden.
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Das kann er nicht:

Noch länger in der Hausfrauen-Schublade parken.
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Design Außen: Sachlich

Früher hatte der MX-5 mal die modischen Klappscheinwerfer, seit dem es LED-Tagfahrlichter und Xenon-Scheinwerfer gibt, sind diese Requisiten allerdings Geschichten aus den vergangenen Achtzigern. Dem MX-5 hat es jedoch nicht geschadet, der wechsel zu feinen DE-Augen, die leicht abgesetzt in der Front untergebracht sind, hat ihm sogar gut getan.  Noch viel besser hat ihm die Ausformung der Kotflügel getan.  Muskulös sportlich steht der kleine Blechzwerg auf seinen 17 Zoll Felgen. Dunkel abgesetzt, wie beim gefahrenen Testwagen, wirken die Aluräder noch einen ticken sportlicher als ohnehin. Von hinten verkünden 2 Auspuffrohre von den sportlichen Absichten.

Mazda MX-5 Frontscheinwerfer
Mazda MX-5 Frontscheinwerfer

Bewertung: 7 von 10 Punkten

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Design & Haptik Innen: grmpfl

Eng. Oder übersichtlich. Je nach Körperstatur wird es im MX-5 richtig eng und Menschen mit Schuhgrößen über 45 sollten am besten ohne Schuhe einsteigen, denn die Bedienung der Pedale könnte sonst zu einer echten Herausforderung werden.   Bei den Cockpit-Instrumente, erinnern die Skalen und die Schrift  im übrigen sehr an den ersten BMW Z3 – Zufall? Oder lobenswerte Huldigung? Havannabraunes Leder mit grauen Kontrastnähten zieht sich über die Sitze und die Türverkleidungen, bleibt am Ende aber machtlos im Kampf gegen das trostlose Hartplastik-Feeling aus den Gründerjahren des Japanischen Automobilbaus im restlichen Cockpit – da hilft auch die Klavierlack schwarze Zierblende quer über das gesamte Amaturenbrett nichts mehr.

Wer Hartplastik verbaut, wird Häme ernten. Doch – geht es um das Cockpit bei einem Roadster? Wohl kaum. Die Musik spielt zwischen Lenkrad, Pedalen und dem Antriebsstrang und darüber – nur der Himmel. Und weil der MX-5 diese Disziplin perfekt beherrscht, geht er im Kapitel Haptik Innen – nicht ganz ohne Punkte aus.

 

Bewertung: 3 von 10 Punkten

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Mazda MX-5 - Sportlicher Rücken, entzückend.
Mazda MX-5 – Sportlicher Rücken, entzückend.

Fahrleistungen & Fahrgefühl: Bruder Leichtfuß

Die 126PS sorgen nicht für Erfolgsaussichten beim Ampelduell oder besondere Grimassen im Fahrergesicht während des Standardsprints auf  Tempo 100. Die Faszination des MX-5 Roadsters ist in der 126PS-Variante ganz einfach zu erfahren: Im flüssigen Kurvenschwung auf gewundenen Landstraßen.  Plötzlich reichen die 126PS zum erleben von Fahrvergnügen in Reinform. Der MX-5 lenkt nicht in Kurven ein, er stürzt sich in Kurven mit jedwedem Radius. Scheitelpunkt anvisieren, am Gas durch die Kurve ziehen und die völlige Neutralität im Eigenlenkverhalten erleben.  So fahren sonst nur alte BMWs und neue Lotus. Faszinierend. Wunderbar auch die Tatsache, dass man die Agilität des Fahrzeuges nicht durch den Verzicht auf eine spürbare Feder-Dämpfer-Abstimmung und deren sehr gutem Fahrkomfort erkauft hat. Gemessen an der Agilität ist der MX-5 geradezu unglaublich weich abgestimmt. (Das fand auch die „sportauto“ damals!)

Einzig bei direkten Vergleichsfahrten wünscht man sich mehr Drehmoment, mehr Leistung, mehr Sound. Hier hätte ein Leistungsplus zur vollen Punktzahl geführt.  Zu einem Abzug müssten die Bridgestone Reifen führen, deren Rückmeldung hölzern wirkt. In Anbetracht der schmalen Bereifung rundum, bleibt den Reifen viel Arbeit vorbehalten – hier könnte ein weicherer Gummi für mehr Grip und sanftere Reaktionen sorgen.

Bewertung: 7 von 10 Punkten

Mazda MX-5 Vor dem Kornfeld

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Cabriofaktor: Nach oben offen

Offen für Fahrspaß. So stellt man sich ein Cabrio vor. Bei einer ausgedehnten Tour an der französischen Atlantik-Küste das Salz in der Luft schmecken, bei der Fahrt durch die Alpen das Heu riechen und am Abend mit einem ordentlichen Sonnenbrand aus dem Auto fallen. Nichts eignet sich besser für die Automobile-Lusttor als ein Cabrio. Der MX-5 macht keine Ausnahme. Und er macht es vor allem grundehrlich. Jedwede Verweichlichung ist ihm fremd und den Wind kann auch das angedeutete Windschott nicht aus dem Fahrzeug ausschliesen. Aber darum geht es ja beim Roadster: Die Elemente spüren.

Bewertung: 10 von 10 Punkten

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Serien-Ausstattung: geht’so

Im Hamaki Sondermodell bekommt der Roadster-Fahrer das auf TomTom Technologie basierende Mazda-Navigations-Sysstem inklusive. Mit dem 5,8 Zoll Touchscreen gehört es nicht zu den ganz großen Geräten und auch die Grafikauflösung ist nicht auf dem Niveau der aktuellen Generationen. Auch sonst gibt es einiges an Make-Up inklusive – besonders auffallend, die 17 Zoll Leichtmetall-Felgen in dunkelstem dunkelgrau, die rundherum mit 205/45-17  bereift wurden.

Klimaanlage,Tempomat und Sitzheizung machen das Paket „Hamaki“ perfekt. Der Kunde spart bei der Wahl des Hamaki, über alles, gut 1.700€ ein. Sinnvoll.

Bewertung: 6 von 10 Punkten

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Mazda MX-5 Lenkrad

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Motor: Knurr-Hansel.

Klassisches Roadster-Konzept, klassischer Motorenbau. Der in Hub und Bohrung quadratisch ausgelegte Vierzylinder (also so viel Hub wie Bohrung!) ,  holt aus seinen 1,8 Liter Hubraum 126PS.  Für diese eher überschaubare Leistung hat man bei Mazda nicht nur Vierventil-Technik verbaut, sondern auch ein variables Ansaugsystem. Leider ist der ganze Aufwand weder in der Leistung noch im Drehmoment wieder zu finden. Mit 167 Nm bei 4.500 Umdrehungen, wird jedem klar – hier will jemand bei Drehzahlen gehalten werden damit es vorwärts geht.

Leider knurrt sich der Vierzylinder mehr durch die Drehzahlen – als das er mit einem Verbrennungs-Konzert auf sich aufmerksam machen würde.   Dafür bleibt er ein Kostverächter. Mit weniger als 7 Liter lassen sich unterhaltsame Touren fahren. Wer dem Benziner die Sporen gibt und den Motor bei Drehzahlen hält, der kommt auf knapp über 9 Liter und gehört auf der Landstraße, dank hoher Kurventempi, bereits zu den wirklich flotten.

Mehr Drehmoment, mehr Sound – wären mehr Punkte gewesen!

Bewertung: 5 von 10 Punkten

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Getriebe: „Speedybox“

Theoretisch bedient man das 5-Gang Schaltgetriebe per knackigem und extrem gut zur Hand liegendem Schaltknauf, in der Praxis greift man als Fahrer aber schlicht hinein in die Zahnradbox und wechselt die Übersetzung ohne langwieriges Zwischenspiel. So muss man ein Schaltgetriebe bedienen können – dann klappt das auch mit der vollen Punktzahl!

Mazda MX-5 Schalthebel

Bewertung: 10 von 10 Punkten

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Mazda MX-5 Kräftige Kotflügelform

Multimedia & Audio: Open Air

Das Mazda SD-Navigationssystem basierend auf einer TomTom-Lösung ist nur bedingt empfehlenswert. In Verbindung mit den Serien-Lautsprechern kommen keine Hi-Fi Gelüste auf und bei geöffnetem Verdeck kann man das System vollständig ausschalten. Einzig die simple zu nutzende Navigation macht das System für Touren, auf denen man die Route nicht kennt, interessant. Theoretisch soll das System auch über eine Bluettooth-Funktionalität für das Freisprechen mit dem Handy verfügen – während meiner Testfahrten hatte ich jedoch zu 90% das Dach offen und keinen Bedarf daran, diese Funktion zu nutzen 🙂

Die Musik im MX-5 spielt auf der Landstraße.

Bewertung: 2  von 10 Punkten

mazda mx-5 sitze

Lifestyle: 

Zweitwagen oder doch eher Drittwagen?  Natürlich kann ein zweisitziges Cabrio mit einer Grundlänge von knapp über 4 Meter nur einen Teil der täglichen Ansprüche erfüllen. Und auch wenn der Heckangetriebene Roadster mit dem klar definiertem Fahrverhalten für unterhaltsame Drifts im Winter sorgen dürfte – so richtig notwendig hat man die große Open-Air Version im Winter nicht unbedingt. Also bleiben warme Frühlingstage, der Sommer mit lauen Nächten und ein goldener Herbst – um das Roadster-Leben in vollen Zügen genießen zu können.

Wer den handlichen Open-Air Spaß als Zweitwagen realisieren kann, der wird seinen automobilen Alltag an vielen Sonnenstunden mit echtem Fahrvergnügen auffrischen können. Für jeden Single bleibt der MX-5 vor allem in der „Roadster Coupe“ Variante eine Lösung. Hier ersetzt ein Blechdach das Stoff-Mützchen. Unverändert klein allerdings der Kofferraum. Mit 150 Liter sollte man den Flüssigkeitsbedarf für Partys am Besten direkt ohne Umverpackung transportieren. In Flaschen abgefüllt und in Kästen verpackt, bleibt die Party sonst früh auf dem trockenen liegen.

Bewertung: 7 von 10 Punkten

Mazda MX-5 Innenraum
Mazda MX-5 Innenraum

Der Kostenfaktor:

23.890€ und damit knapp 24.000€ mehr als „geschenkt“ – dennoch bleibt der MX-5 mit dem kleinen Motor ein echtes Schnäppchen. So viel Fahrspaß, für so wenig Euros.  Hier kann man nur zum „jetzt zugreifen“ raten!

Bewertung: 8 von 10 Punkten

Mazda MX-5 kombiniert

Zwei Sätze zu:

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Reifen:

Mit den 205er Reifen rundherum scheint der leichte Roadster gut bereift zu sein. Einzig die knochigen Bridgestone-Reifen passen nicht so recht auf den MX-5.
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Verbrauch:

Mit unter 7 Liter lässt sich der Alltag meistern, wenn man beschaulich unterwegs ist. Mit mehr als 9 Liter wird man eher selten konfrontiert.
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Knöpfchen:

Die Spiegelverstellung links in der Armlehne, die zwei Fensterheber in der Mittelkonsole zu weit hinten montiert. Die Ergonomie hat einen ähnlichen Stellenwert erhalten, wie die Haptik.
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Kurven:

Der MX-5 ist relativ weich abgestimmt und erreicht viel Seitenneigung und dennoch wirft er sich förmlich in Kurven. Am Mazda Roadster kann man erfahren, wie wichtig ein niedriges Leergewicht für den Kurvenspaß ist.

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Mazda MX-5 Kornfeld

Fazit:

Von der Kopie der Roadster-Idee, zum Original – manchmal scheint es nur einen mutigen Hersteller zu benötigen. Mazda hat den Mut, den MX-5 bereits seit langer Zeit als echten Roadster fortzuführen. In der dritten Generation hat der MX-5 nichts von seiner Faszination verloren.  Im Gegenteil, wer mit dem Hecktriebler auf ein paar Kurven zum tanzen unterwegs war, wird sich die Frage stellen, wie viel mehr Fahrspaß ein deutlich teurer Sportwagen eigentlich liefern soll?

Der MX-5 ist ein Roadster für Menschen die auf pure Fahrfreude stehen.

Ranking: 65 von 100 Punkten

Da gibt es keinen Spielraum  für Diskussionen:  Die Punkte ergeben ein Gesamt-Ranking und sind über alle Fahrzeugklassen vergleichbar – da direkt objektiv auf Modellklasse und Zielgruppe eingerichtet. Je mehr Punkte, desto besser ist das Fahrzeug. Ein Sportwagen kann keine 100 Punkte erreichen, weil der Alltagsnutzen gering ausfällt. Ein Familien-Van fällt eventuell in der „Straight-Performance“ durch. Das Ranking ist natürlich ein völlig subjektives – es ist das mein-auto-blog Ranking. Bjoern Habegger

Links:  

Facebook  |  Hersteller-Webseite  |  Technische Daten   |  Flickr-Fotos  |  Wikipedia 

Mazda MX-5 Blogbericht

 

[toggle title=“Disclosure:“] Mein Testurteil ist  unverkäuflich und wurde daher ohne Einfluss und Kontrolle des Herstellers erstellt!
Dennoch: Danke an Mazda für das Testfahrzeug.[/toggle]
Mazda MX-5 002 galerie

Da werde ich doch zur Hausfrau!

Selten hat mich ein kleines Auto so sehr in den Bann gezogen, wie der aktuelle Mazda MX-5. Der MX-5 ist ja wahrlich kein neues Auto – aber ich fahre zum ersten Mal mit diesem japanischen Beiboot und bin schlichtweg, „von den Socken“.

Mazda hat mir den „kleinen“ MX-5 vor die Tür gestellt. Klein bezieht sich hier nicht auf die Gesamtlänge von kurz über vier Meter, denn die MX-5 gibt es nicht „größer“. Klein bezieht sich auf den Einsteiger-Motor mit 126PS. 126PS und ich soll damit Spaß haben.  Eine echte Aufgabe wenn ich mir überlege, dass noch nicht viel Zeit vergangen ist und vor meiner Tür stand der 400PS starke Porsche Carrera S als Tester.

Nun also 274PS weniger – wie soll da noch Fahrspaß aufkommen?

Magie 🙂 Es ist pure Magie. Dieser handliche kleine Japan-Roadster hat mein Herz im Sturm erobert und nie zuvor habe ich nach nur so wenigen Kilometern in einem Testwagen die Automobil-Börsen nach aktuellen Angeboten durchgestöbert.

Freut Euch auf den Fahrbericht zum MX-5 😉