12 Neuheiten für den Frühling

In diesem Frühjahr ist wirklich für jeden was dabei: In den nächsten Monaten starten Luxus-Cabrios, Alltags-Kompakte und preiswerte Familienautos. Viele Neuheiten sind elektrisch.  

Bei Sonne und klarem Himmel macht das Autofahren gleich doppelt so viel Spaß wie in Herbst und Winter. Passend dazu kommen in diesem Frühjahr gleich eine ganze Reihe interessanter Typen auf den Markt. Zwölf komplett neue oder geliftete Beispiele.  

Alfa Romeo Tonale

Mit dem Tonale stellt die Stellantis-Tochter ihrem Power-SUV Stelvio einen kompakten Bruder an die Seite. Punkten soll auch dieser mit italienischem Design und dezidiert sportlichem Charakter. Dazu wird die vom Jeep Compass übernommene technische Basis Richtung Dynamik gebügelt. Dafür, dass diese nicht in zu hohen Verbrauch umschlägt, soll zum Jahresende auch ein Plug-in-Hybrid- und Allradantrieb sorgen. Zum Markstart im April gibt es aber zunächst einmal Benziner und Diesel mit 96 kW/130 PS oder 118 kW/160 PS, die jeweils mit Frontantrieb auskommen müssen. Die Preise dürften oberhalb von 30.000 Euro starten.  

Audi A8 FL

Die Mercedes S-Klasse ist neu, der BMW 7er steht kurz vor dem Generationswechsel. Um in der Oberklasse nicht abgehängt zu werden, hat Audi seine größte Limousine noch einmal kräftig aufgewertet. Optisch sind die Änderungen des Facelifts so gering, dass sie höchstens Markenkennern auffallen. Dazu kommen neue Matrix-Scheinwerfer und ein modernisiertes Infotainment. Bei den Motoren gab es ebenfalls leichte Optimierungen: So fällt der Plug-in-Hybrid mit 462 PS nun etwas kräftiger aus als zuvor, seine elektrische Reichweite legt ebenfalls auf nun 59 Kilometer zu. Die Preise starten bei 97.800 Euro.  

Citroen C5 X

Nach fünf Jahren Pause kehrt Citroen zum Jahreswechsel mit dem C5 X in die Mittelklasse zurück. Der Nachfolger des C5-Kombis setzt auf modische Crossover-Optik, bleibt im Kern und bei den Proportionen aber eher dem Vorgänger verhaftet. Profilieren will sich das neue Flaggschiff der Marke unter anderem durch das „Advanced Comfort“-Fahrwerk mit hydraulischen Stoßdämpfer-Anschlägen, das für ein komfortables Fahrverhalten sorgen soll. Statt Diesel gibt es Plug-in-Hybride mit bis zu 165 kW/225 PS. Preislich beginnt das neue Marken-Flaggschiff bei 35.730 Euro – teurer ist kein anderes konventionell angetriebenes Modell bei den Franzosen.  

Dacia Jogger

Die Rumänen lösen ihren eher prosaischen Familien-Van Lodgy durch den mit Crossover-Elementen aufgewerteten Jogger ab. Auch der Neue bietet Platz für bis zu sieben Insassen, verpackt diesen aber deutlich gefälliger als zuletzt. Neben Benzinern und Autogasmotoren wird es für den Antrieb erstmals einen Vollhybriden geben, allerdings wohl erst 2023. Unschlagbar dürfte der Preis sein, der bei 13.990 Euro startet. Selbst in bester Ausstattung bleibt er unterhalb von 18.000 Euro. Die Auslieferung beginnt im März.

Ford Focus

Den neuen Opel Astra vor Augen, hat Ford seinen Konkurrenten Focus vier Jahre nach Marktstart noch einmal aufpoliert. Der künftig mindestens 22.450 Euro teure Fünftürer sowie der zu Preisen ab 23.650 Euro erhältliche Kombi Turnier zeichnen sich durch eine modifizierte Motorhaube, ein in den Kühlergrill gewandertes Markenlogo und neue LED-Scheinwerfer aus. Dazu gibt es einen größeren Bildschirm im Innenraum, mehr Vernetzung und aufgerüstete Assistenzsysteme, die unter anderem bei Kollisionsgefahr während des Spurwechsels einen Lenkeingriff vornehmen.  

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Ford hat auch den sportlichen Focus ST geliftet

Genesis GV60

Nachdem die 2015 gegründete koreanische Premium-Marke zuletzt ihre konventionelle Modellpalette ausgebaut hatte, steht nun der Start des ersten reinen E-Modells an. Der Mittelklasse-Crossover nutzt die 800-Volt-Technik der Konzern-Brüder Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6, garniert sie mit neuen Hightech-Features sowie dezidiert dynamischem Design. Beim Antrieb besteht die Wahl zwischen ein- und zweimotorigen Varianten mit Leistungswerten bis zu 360 kW/490 PS. Die Preise werden vermutlich bei etwa 50.000 Euro (vor Abzug der Innovationsprämie) für die einmotorige Ausführung starten.

Honda HR-V

Die Japaner setzen in Europa voll auf den Hybrid. Nach CR-V und Jazz kommt nun auch der kleine Crossover HR-V ausschließlich mit dem nicht von außen aufladbaren Doppelantrieb nach Deutschland. Dort arbeitet der Benziner in der Regel nur als Stromgenerator, während die Räder vom E-Motor angetrieben werden, wodurch sich der Honda kräftig und ruhig wie ein E-Auto fahren soll. Seine Arbeit verrichtet der Antrieb hinter einer kantigen Front, die die Vorderseite des Mini-SUVs prägt, während das Heck modisch schräg steht und für optische Dynamik sorgt. Preislich ist der HR-V wie bei Honda üblich, relativ selbstbewusst positioniert: Mindestens 30.400 Euro werden fällig.  

Mercedes SL

Das wahrscheinlich größte Neuheiten-Päckchen des Jahres hat Mercedes geschnürt. Den Start im Premiere-Reigen macht Anfang des Jahres die Neuauflage der Markenikone SL, die erstmals unter der Regie von Haustuner AMG entwickelt wurde und entsprechend dynamisch auftreten soll. Dafür steht auf den ersten Blick ein bis zu 430 kW/585 PS starken V8-Antrieb, aber auch die erstmals angebotene Allradtechnik, der Alu-Leichtbau und ein feinsinnig abgestimmtes Fahrwerk. Letzteres kann aber nicht nur hart und sportlich, sondern beherrscht auch die markentypisch komfortable Gangart. Wer die Kombination unter freiem Himmel genießen will, sollte im April rund 160.000 Euro parat haben.  

Opel Astra

Der Astra zählt sein mittlerweile fünf Fahrzeuggenerationen zum Markenkern von Opel. Die zum Jahresbeginn startende Neuauflage trägt erstmals Stellantis-Gene unter dem Blech, teils sich die Technik unter anderem mit Peugeot 308 und DS 4. Für eigenes Profil sorgt das Design im frischen Stil der Marke, das vor allem im Innenraum für einen großen Modernisierungs-Schub sorgt. Neben Dieseln und Benziner gibt es drei Plug-in-Hybride mit bis zu 220 kW/300 PS und ab 2023 erstmals auch eine rein elektrische Variante. In Sachen Karosserie haben Kunden die Wahl zwischen einem klassischen Fünftürer sowie einem Kombi. Die Preise starten zunächst bei 30.350 Euro.  

Renault Mégane E-Tech Electric

Mit dem Mégane E-Tech nehmen die Franzosen den VW ID.3 ins Visier. Der in sanftem Crossover-Stil gehaltene Kompakte steht auf einer komplett neuen Elektro-Plattform, die auf nur 4,20 Metern Länge gute Platzverhältnisse ermöglicht. Auch die Reichweite kann sich sehen lassen: Pro Akkuladung kommt der Fünftürer bis zu 470 Kilometer weit. Wie in diesem Segment mittlerweile üblich stehen verschiedene Akku-Größen und Motor-Leistungsstufen zur Wahl. Auch bei der Ladetechnik bietet Renault mehrere Abstufungen von langsam bis schnell. Die Preise orientieren sich an dem des norddeutschen Konkurrenten und starten bei 35.200 Euro – dann allerdings ohne Schnellladefunktion, die noch einmal mindestens 1.800 Euro kostet.  

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Der Renault Mégane E-Tech soll dem VW ID Konkurrenz machen

Skoda Enyaq Coupé

Skodas ID.4-Ableger verkauft sich europaweit fast so gut wie sein Schwestermodell aus Wolfsburg. Klar, dass die Tschechen auf der Welle weiter schwimmen wollen – was mit der nun aufgelegten Coupé-Variante gelingen dürfte. Vom Standard-Enyaq unterscheidet sich das Coupé vor allem durch die abfallende Dachlinie, die ein einer schrägen Heckklappe mit scharfer Abrisskante endet. Untermauert wird der schnittige Auftritt von entsprechender Leistung: Im zum Marktstart vorausgeschickten Spitzenmodell RS stellen zwei Motoren 220 kW/300 PS Leistung zur Verfügung. Kostenpunkt: 57.700 Euro.   

Toyota Aygo X

Während die Konkurrenz sich mehr und mehr aus dem Kleinstwagen-Segment zurückzieht, wagt Toyota in der kleinsten Klasse einen ehrgeizigen Neustart. Der Aygo-Nachfolger ist aber kein typischer City-Mini, sondern ein modischer Crossover im Micro-Format. Er bietet kernigen Stil, leicht erhöhte Sitzposition und viel Options-Ausstattung. Den Antrieb übernimmt ein 53 kW/72 PS starker 1,0-Liter-Dreizylinder, E-Motoren gibt es zunächst nicht. Die Preise starten bei 15.400 Euro, können dank der umfangreichen Optik-Upgrades auch noch deutlich steigen.

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Toyota bietet mit dem Aygo X einen neuen Kleinstwagen an

VW ID.5

Nach drei und vier kommt fünf: Der von ID.3 und ID.4 abgeleitete ID.5 ist ein etwas veredelter Coupé-Ableger des Kompakt-SUVs ID.4, der zu Preisen ab 47.500 Euro ein knackigeres Design und schnellere Ladetechnik bietet. Zur Wahl stehen zwei Modelle mit Heckantrieb und 128 kW/174 PS beziehungsweise 150 kW/204 PS sowie die vorläufige Top-Variante GTX mit 220 kW/299 PS, Allradantrieb und 180 km/h Höchstgeschwindigkeit. Als Energiespeicher kommt in allen Ausführungen ein 77 kWh großer Akku zum Einsatz, der Reichweiten bis 520 Kilometer ermöglichen soll. 

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