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BMW X3 M50: 45 PS mehr ab Anfang 2027

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Der BMW X3 M50 soll zu Beginn des Jahres 2027 mit 443 PS statt 398 PS antreten. Was das für Käufer bedeutet — und was BMW noch offen lässt.

BMW X3 M50
Quelle: BMW

Der BMW X3 M50 soll zu Beginn des Jahres 2027 mehr Leistung bekommen: Statt 398 PS soll der Dreiliter-Reihensechszylinder dann 443 PS und 580 Newtonmeter Drehmoment liefern, unterstützt von einem 48-Volt-Bordnetz. Das berichtet das Fachportal BimmerToday; eine offizielle Ankündigung von BMW zu Preisen und Fahrleistungen liegt bislang nicht vor. Für Käufer heißt das: Wer in den nächsten Monaten einen X3 M50 bestellt, bekommt aller Voraussicht nach die aktuelle Version mit 398 PS. Im Zweifel lohnt die Nachfrage beim Händler, mit welcher Motorisierung ein bestimmtes Fahrzeug gebaut wird.

Bleibt die Frage: warten oder jetzt kaufen? Eine klare Antwort gibt es nicht, weil Preis und Fahrleistungen der stärkeren Variante fehlen. Sicher ist nur die Richtung: Ab Anfang 2027 soll im Konfigurator eine Motorisierung stehen, die nach unserer eigenen Rechnung rund elf Prozent mehr Leistung bringt. Wer zeitlich flexibel ist und Wert auf die maximale Motorleistung legt, hat damit ein Argument fürs Abwarten. Wer ohnehin eher auf Ausstattung, Leasingrate oder ein konkretes Fahrzeug mit kurzer Lieferzeit schaut, verliert durch einen Kauf jetzt wenig.

Der B58: gleicher Hubraum, mehr Leistung

Technisch bleibt BMW beim bekannten Aggregat. Der Motor mit der internen Bezeichnung B58 ist ein Reihensechszylinder-Benziner mit drei Litern Hubraum und kommt in unterschiedlichen Leistungsstufen in vielen BMW-Modellen zum Einsatz. Für den X3 M50 steigt die Leistung laut Bericht von 398 auf 443 PS, das Drehmoment soll bei 580 Newtonmetern liegen. Es handelt sich also nicht um eine neue Motorgeneration, sondern um eine weiterentwickelte Ausbaustufe eines eingeführten Triebwerks.

Der B58-Reihensechszylinder-Motor des BMW X3 M50 im offenen Motorraum
Quelle: BMW Media

Laut Bericht fährt die neue Ausbaustufe mit Unterstützung durch ein 48-Volt-Bordnetz. Ob das beim bisherigen X3 M50 bereits an Bord ist, bleibt offen. Zum Hintergrund: Solche Mildhybrid-Systeme arbeiten allgemein mit einem kleinen Elektromotor, der den Verbrennungsmotor beim Anfahren und Beschleunigen kurzzeitig unterstützt und beim Bremsen Energie zurückgewinnt. Rein elektrisch fahren kann ein Mildhybrid nicht — er glättet Lastwechsel und kann den Verbrauch senken. Wie groß dieser Effekt beim X3 M50 ausfällt, lässt sich nicht sagen, weil Verbrauchsangaben zur neuen Variante fehlen.

Was am Motor selbst verändert wird, sagt die Quelle nicht. Eine Steigerung um 45 PS bei unverändertem Hubraum setzt in der Regel Anpassungen an Aufladung, Kühlung oder Motorsteuerung voraus — denkbar sind etwa ein höherer Ladedruck oder eine geänderte Steuerungssoftware, bestätigt ist davon nichts. Auch zu Fahrwerk, Bremsen und Reifendimensionen macht der Bericht keine Angaben, und für bereits ausgelieferte Fahrzeuge nennt er keine Nachrüstmöglichkeit. Solche Leistungsstufen sind bei BMW üblicherweise an die Produktion gebunden, eine Bestätigung dafür liegt in diesem Fall aber nicht vor.

Die Zahlen im Vergleich

MerkmalX3 M50 bisherX3 M50 ab Anfang 2027
Motor3,0-Liter-Reihensechszylinder-Benziner (B58)3,0-Liter-Reihensechszylinder-Benziner (B58)
Leistung398 PS443 PS
Drehmomentkeine Angabe580 Nm
Elektrische Unterstützungkeine Angabe48-Volt-Bordnetz (laut Bericht)
0–100 km/h / Höchstgeschwindigkeitkeine Angabekeine Angabe
Preiskeine Angabekeine Angabe

Gleiche Leistungsstufe wie in der kommenden Limousine

Interessant ist die Verwandtschaft innerhalb der Modellpalette: Die neue Motorisierung entspricht laut Bericht jenem Triebwerk, das BMW für den kommenden M350 angekündigt hat — eine sportliche Variante der Mittelklasse-Limousine. Das deutet darauf hin, dass der Hersteller die gleiche Leistungsstufe künftig über SUV- und Limousinen-Baureihen hinweg einsetzt. Für Kunden ist das zunächst neutral, kann aber die Einordnung erschweren: Wer sich zwischen einem sportlichen SUV und einer Limousine entscheidet, findet dann auf dem Papier identische Motordaten und muss die Wahl über Karosserie, Platzangebot und Fahrwerksauslegung treffen.

Der X3 M50 ist kein Vollblut-M-Modell, sondern gehört zur sportlichen Zwischenstufe unterhalb der reinen M-Baureihen. Mit 443 PS rückt er dieser Grenze näher. Die Quelle bezeichnet den X3 M50 zudem als eines der weltweit am meisten verkauften Modelle der BMW M GmbH — Verkaufszahlen nennt sie dafür nicht, diese Einordnung bleibt also unbelegt.

Wie sich das im Wettbewerb einordnet

Im Segment der sportlich ausgelegten Mittelklasse-SUV trifft der X3 M50 vor allem auf den Audi SQ5 und den Mercedes-AMG GLC 43. Mit 443 PS läge der BMW in diesem Umfeld auf dem Papier weit vorn; für einen fairen Vergleich fehlen hier allerdings noch die offiziellen Daten zu Fahrleistungen und Verbrauch — auch auf Seiten der Wettbewerber nennen wir bewusst keine ungeprüften Leistungswerte. Ob ein Vorsprung bei der Nennleistung im Alltag den Unterschied macht, ist ohnehin eine andere Frage: In dieser Klasse entscheiden Getriebeabstimmung, Fahrwerk und Verbrauch meist mehr über den Fahreindruck als einzelne PS im Datenblatt.

Was noch offen ist

  • Der genaue Markteinführungstermin — bislang ist nur von Anfang 2027 die Rede.
  • Beschleunigung von 0 auf 100 km/h und Höchstgeschwindigkeit der stärkeren Version.
  • Preis und die Frage, ob die Mehrleistung mit einem Aufpreis verbunden ist oder die bisherige Variante ersetzt.
  • Verbrauchs- und CO2-Werte mit 48-Volt-Unterstützung.
  • Mögliche Hardware-Änderungen am Motor sowie Anpassungen an Bremsen, Fahrwerk und Reifen.

Solange diese Punkte offen sind, lässt sich der Sprung auf 443 PS nur als Ankündigung bewerten, nicht als Kaufargument mit Zahlen. Wer den X3 M50 in den nächsten Wochen kaufen, leasen oder im Abo nehmen will, sollte den Termin Anfang 2027 im Hinterkopf behalten und beim Händler nachfragen, ob ein geplantes Fahrzeug noch mit der bisherigen oder schon mit der neuen Motorisierung gebaut wird. Bei Leasing- und Aboverträgen mit kurzer Laufzeit fällt die Entscheidung ohnehin leichter, weil sich der Wechsel auf die stärkere Version später nachholen lässt.

Wann kommt das Leistungs-Upgrade für den BMW X3 M50?

Nach dem Bericht von BimmerToday zu Beginn des Jahres 2027. Ein exaktes Datum für die Markteinführung ist bislang nicht genannt.

Wie viel PS hat der BMW X3 M50 dann?

443 PS und 580 Newtonmeter Drehmoment. Bisher leistet das Modell 398 PS.

Welcher Motor steckt im BMW X3 M50?

Ein Reihensechszylinder-Benziner mit drei Litern Hubraum, intern B58 genannt. In der neuen Ausführung wird er laut Bericht von einem 48-Volt-Bordnetz unterstützt.

Wird der X3 M50 dadurch schneller?

Naheliegend ist es — das bleibt aber eine Einschätzung. Angaben zu Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit der stärkeren Version liegen noch nicht vor.

Kostet die Mehrleistung Aufpreis?

Das ist offen. BMW hat bisher keinen Preis für die neue Motorisierung genannt, und es ist auch nicht bekannt, ob sie die bisherige Version ersetzt oder neben ihr angeboten wird.

Lässt sich ein bereits gekaufter X3 M50 nachrüsten?

Dazu liegen keine Angaben vor. Ein Software- oder Umbauangebot für ausgelieferte Fahrzeuge hat BMW nicht angekündigt.

Quellen