Cupra Raval: Einstiegsversionen ab 25.995 Euro kommen im September 2026
Den elektrischen Kleinwagen aus Martorell gibt es bisher nur mit großem Akku und ab 36.100 Euro. Ab September 2026 stehen zwei günstigere Versionen mit 37-kWh-Batterie im Angebot – die Basis startet bei 25.995 Euro.

Der Cupra Raval wird ab September 2026 deutlich günstiger zu haben sein. Bis dahin sind nur die stärkeren Versionen mit großem Akku bestellbar; sie beginnen bei 36.100 Euro. Ab September 2026 kommen zwei Einstiegsversionen mit kleinerer Batterie dazu: Das Basismodell kostet laut Liste 25.995 Euro, die Variante Plus 30.150 Euro. Wer einen kompakten Stromer sucht und wegen des Preises abgewartet hat, bekommt damit eine Option, die rund 10.000 Euro unter dem bisherigen Einstieg liegt.
Der Raval ist ein vollelektrischer Kleinwagen von 4,05 Metern Länge. Er basiert auf der MEB+-Plattform des Volkswagen-Konzerns und wird im spanischen Martorell gebaut. Der Kofferraum fasst 441 Liter.
Die vier Versionen im Überblick
Cupra bietet den Raval in vier Ausführungen an. Zwei davon nutzen den kleineren LFP-Akku mit 37 kWh, zwei den größeren NMC-Akku mit 51,5 kWh. Die Spanne reicht von 116 bis 226 PS und von 25.995 bis 42.000 Euro.
| Version | Leistung | Batterie | Reichweite | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Raval | 116 PS | 37 kWh (LFP) | rund 310 km | ab 25.995 Euro |
| Plus | 136 PS | 37 kWh (LFP) | keine Angabe | ab 30.150 Euro |
| Endurance | 211 PS | 51,5 kWh (NMC) | bis zu 446 km | ab 36.100 Euro |
| VZ | 226 PS | 51,5 kWh (NMC) | bis zu 446 km | ab 42.000 Euro |
Zwischen Basismodell und Plus liegen 4.155 Euro und 20 PS. Welche Ausstattungsteile darin zusätzlich enthalten sind, hat Cupra bislang nicht im Detail mitgeteilt. Wer die beiden Versionen vergleicht, sollte die Ausstattungslisten abwarten, bevor er den Aufpreis allein an der Motorleistung misst.
Zwei Akkus, zwei Reichweiten
Der Unterschied zwischen den Preisgruppen liegt vor allem an der Batterie. Die Einstiegsversionen haben eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) mit 37 kWh, die teureren Versionen eine Nickel-Mangan-Kobalt-Batterie (NMC) mit 51,5 kWh. Welche Folgen die unterschiedliche Zellchemie über Kapazität und Preis hinaus hat, teilt Cupra nicht mit. Beim Basismodell reicht die 37-kWh-Batterie für rund 310 Kilometer nach Werksangabe.
Endurance und VZ fahren mit 51,5 kWh und NMC-Zellen bis zu 446 Kilometer weit. Das sind gut 136 Kilometer mehr als beim Basismodell; der Aufpreis beträgt mindestens 10.105 Euro. Für Fahrprofile, die überwiegend aus Pendelstrecken und Stadtverkehr bestehen und bei denen zu Hause oder am Arbeitsplatz geladen werden kann, dürfte die kleinere Batterie in vielen Fällen ausreichen. Wer regelmäßig lange Strecken ohne Ladestopp fahren will, für den sind die großen Akkus die bessere Wahl.
Wichtig für die Praxis ist außerdem, wie schnell sich die Akkus laden lassen. Zu den maximalen Ladeleistungen an AC- und DC-Ladesäulen (Wechsel- und Gleichstrom) liegen bislang keine Angaben vor. Diese Zahlen sind mitentscheidend dafür, wie alltagstauglich vor allem die 37-kWh-Version auf längeren Fahrten ist.
Einordnung: Wo der Raval im Markt steht
Mit 4,05 Metern Länge gehört der Raval in die Klasse der Kleinwagen, der Kofferraum fasst 441 Liter. Ob es im Cupra-Programm ein direktes Vorgängermodell gibt, geht aus den bisher veröffentlichten Angaben nicht hervor. Belastbare Vergleichszahlen zu konkreten Wettbewerbsmodellen liegen uns für diese Meldung ebenfalls nicht vor. Wer vergleicht, sollte Preis, Reichweite und Ladeleistung nebeneinanderlegen, sobald die vollständigen Datenblätter verfügbar sind.
Die MEB+-Plattform stammt aus dem Volkswagen-Konzern und wird auch von anderen Marken des Hauses genutzt. Was das für Kunden bei Wartung und Ersatzteilen bedeutet, lässt sich aus den bisherigen Angaben nicht ableiten. Produziert wird der Raval in Martorell in Spanien.
Was noch offen ist
Ein paar Punkte, die für die Kaufentscheidung zählen, sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt:
- Die maximalen Ladeleistungen an AC- und DC-Ladesäulen für beide Akkuvarianten.
- Der genaue Termin, ab dem die Einstiegsversionen ausgeliefert werden. Bekannt ist bisher nur, dass sie ab September 2026 verfügbar sind.
- Welche Ausstattungsmerkmale die vier Versionen konkret voneinander unterscheiden.
- Die Reichweite der Version Plus, die denselben 37-kWh-Akku nutzt wie das Basismodell, aber mehr Leistung hat.
Wer den Raval in der günstigen Variante fahren will, hat bis September 2026 Zeit, die fehlenden Daten abzuwarten. Wer eine der stärkeren Versionen möchte, kann schon jetzt bestellen.
Wie viel kostet der Cupra Raval?
Das Basismodell startet bei 25.995 Euro, die Version Plus bei 30.150 Euro. Der Endurance kostet ab 36.100 Euro, der VZ ab 42.000 Euro.
Welche Reichweite hat der Cupra Raval?
Das Basismodell mit 37-kWh-LFP-Akku kommt auf rund 310 Kilometer. Endurance und VZ mit 51,5-kWh-NMC-Akku schaffen bis zu 446 Kilometer. Für die Version Plus liegt keine Reichweitenangabe vor.
Wann ist der Cupra Raval erhältlich?
Die teureren Versionen mit großem Akku sind bereits bestellbar. Die günstigeren Einstiegsversionen mit 37-kWh-Batterie sind ab September 2026 verfügbar. Ein genauer Auslieferungstermin für diese Varianten ist noch nicht bekannt.
Wie groß ist der Kofferraum des Cupra Raval?
Der Kofferraum fasst 441 Liter. Das Fahrzeug ist 4,05 Meter lang.
Wie schnell lädt der Cupra Raval?
Zu den maximalen Ladeleistungen an AC- und DC-Ladesäulen hat Cupra bislang keine Zahlen genannt, weder für den LFP- noch für den NMC-Akku.