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Mercedes-Benz kündigt mehr als 40 neue Modelle bis Ende 2027 an

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Mercedes-Benz legt seine Antriebsstrategie bis 2027 offen: Verbrenner, Hybride und Elektroautos sollen auf gemeinsamen Baukästen und einem gemeinsamen Betriebssystem aufbauen. Welche Modelle gemeint sind, lässt der Hersteller offen.

Mercedes-Benz Fabrik mit Montagelinien für verschiedene Antriebsarten: Verbrenner, Hybrid und Elektrofahrzeuge
KI-generiertes Bild

Mercedes-Benz hat angekündigt, bis Ende 2027 mehr als 40 neue Modelle mit vollelektrischen und hybriden Antrieben auf den Markt zu bringen. Der Hersteller beschreibt dazu die technische Basis: dasselbe Betriebssystem für alle Antriebsarten, eine modulare Motorenfamilie für Verbrenner und Hybride sowie einen eigenen Baukasten für Elektroantriebe. Welche Baureihen und Karosserievarianten Mercedes-Benz zu den mehr als 40 Modellen zählt, nennt die Mitteilung nicht. Für Kundinnen und Kunden, die heute einen Mercedes fahren oder gerade einen kaufen, ändert sich durch diese Ankündigung nichts.

Über 40 neue Modelle bis Ende 2027

Mercedes-Benz nennt mehr als 40 Neueinführungen bis Ende 2027, vollelektrisch oder hybrid. Modellnamen, Starttermine und Fahrzeugdaten nennt der Hersteller noch nicht, also weder Leistungsangaben noch Batteriekapazitäten oder Reichweiten. Auch welche Werke welche dieser Modelle bauen, steht in der Mitteilung nicht.

Der Hersteller selbst fasst seine Linie unter der Formel zusammen, man biete den passenden Antrieb für alle Kundenbedürfnisse. Das ist die Sprache des Unternehmens und keine geprüfte Bewertung. Sachlich beschreibt sie, dass Mercedes-Benz sich bis 2027 auf keine einzelne Antriebsart festlegt und neben Elektroautos auch neue Hybridmodelle plant.

MB.OS: ein Betriebssystem für alle Antriebsarten

Das Mercedes-Benz Operating System, kurz MB.OS, vernetzt laut Hersteller die zentralen Fahrzeugfunktionen unabhängig davon, ob ein Verbrenner, ein Hybrid oder ein Elektroantrieb im Auto arbeitet. Gemeint ist die Software-Ebene, die Infotainment, Fahrfunktionen, Lade- oder Antriebssteuerung und Updates zusammenführt.

Für Mercedes-Benz ist eine gemeinsame Softwarebasis über alle Antriebsarten neu. Sie kann den Entwicklungsaufwand verringern, weil er nicht für jede Antriebsart doppelt anfällt. Ob Partner an der Entwicklung von MB.OS beteiligt sind, sagt die Mitteilung nicht.

FAME: die modulare Motorenfamilie für Hybride und Verbrenner

Detailaufnahme einer modernen Elektroantriebseinheit EDU 2.0 mit Zweiganggetriebe und Siliziumkarbid-Wechselrichter
KI-generiertes Bild

Für Hybrid- und Verbrennungsmotoren setzt Mercedes-Benz auf die modulare Motorenfamilie FAME. Modular heißt hier, dass sich die Motoren aus gemeinsamen Grundbausteinen zusammensetzen lassen, etwa mit unterschiedlicher Zylinderzahl oder in Kombination mit einem Elektromotor. Der Hersteller macht in der Mitteilung keine Angaben zu Hubräumen, Leistungsstufen oder Verbrauchswerten dieser Motorenfamilie.

Mercedes-Benz entwickelt diese Motorenfamilie bis 2027 weiter. Verbrennungsmotoren bleiben damit in diesem Zeitraum Teil des Angebots. Für Werke und Zulieferer, die Verbrennungsmotoren entwickeln oder fertigen, ist das die zentrale Angabe der Mitteilung. Konkrete Angaben zu einzelnen Standorten oder zur Beschäftigung enthält sie nicht.

800 Volt und EDU 2.0: der Elektrobaukasten

Der vollelektrische Antriebsbaukasten arbeitet mit einer 800-Volt-Architektur. Eine höhere Bordnetzspannung erlaubt grundsätzlich kürzere Ladezeiten und dünnere Leitungen, weil bei gleicher Leistung weniger Strom fließt. Mercedes-Benz verweist bei der Entwicklung des Baukastens auf das Technologieprogramm VISION EQXX. Nach Einschätzung der Redaktion diente dieses Programm vor allem dazu, Effizienztechnik zu erproben. Wie weit die Technik in Serienfahrzeuge übernommen wird, lässt die Mitteilung offen.

Zur elektrischen Antriebseinheit EDU 2.0 nennt Mercedes-Benz weitere Einzelheiten. Sie nutzt ein Zweiganggetriebe mit Klauenschaltung und einen Wechselrichter mit Siliziumkarbid. Der zweite Gang zielt auf einen besseren Wirkungsgrad bei hohem Tempo, etwa auf der Autobahn. Siliziumkarbid in der Leistungselektronik verringert die Verluste beim Umwandeln des Batteriestroms für den Motor.

MerkmalAngabe
Geplante Modellneueinführungen bis Ende 2027mehr als 40
Antriebsartenvollelektrisch und hybrid
BetriebssystemMB.OS, antriebsunabhängig
Verbrenner und Hybridemodulare Motorenfamilie FAME
Bordnetzspannung Elektrobaukasten800 Volt
Elektrische AntriebseinheitEDU 2.0 mit Zweiganggetriebe (Klauenschaltung) und Siliziumkarbid-Wechselrichter
Modellnamen, Termine, Leistungsdatennicht genannt
Wie viele neue Modelle plant Mercedes-Benz bis Ende 2027?

Mehr als 40 neue Modelle mit vollelektrischen und hybriden Antrieben. Welche Baureihen das sind und wann sie kommen, hat der Hersteller nicht mitgeteilt.

Was ist das Mercedes-Benz Operating System (MB.OS)?

MB.OS ist das Betriebssystem, das die zentralen Fahrzeugfunktionen vernetzt, unabhängig davon, ob das Auto einen Verbrenner, einen Hybrid- oder einen Elektroantrieb hat.

Welche Technik nutzt der neue Elektro-Antriebsbaukasten?

Er arbeitet mit einer 800-Volt-Architektur und geht laut Hersteller auf das Technologieprogramm VISION EQXX zurück. Die Antriebseinheit EDU 2.0 hat ein Zweiganggetriebe mit Klauenschaltung und einen Wechselrichter mit Siliziumkarbid.

Baut Mercedes-Benz weiterhin Verbrennungsmotoren?

Für Hybride und Verbrenner entwickelt das Unternehmen die modulare Motorenfamilie FAME weiter. Diese Technik bleibt im Zeitraum bis 2027 damit Teil des Angebots.

Was bedeutet die Ankündigung für mein aktuelles Fahrzeug?

Für bestehende Fahrzeuge und laufende Kaufvorgänge ergeben sich aus der Mitteilung keine Änderungen.

Quelle: Mercedes-Benz Media, Mitteilung zur Antriebsstrategie (media.mercedes-benz.com).