CUPRA Born VZ: 326 PS und mehr als 600 Kilometer Reichweite
CUPRA hat die stärkste Version des elektrischen Born mit 240 kW (326 PS) und mehr als 600 Kilometern Reichweite angekündigt. Die Markteinführung war für den Sommer 2026 geplant, Preise nennt die Marke in der Mitteilung nicht.

CUPRA hat die Topversion des elektrischen Born angekündigt. Der Born VZ soll 240 kW (326 PS) leisten und mehr als 600 Kilometer weit kommen. Gebaut wird er im Werk Zwickau. Den Produktionsstart gab CUPRA für das zweite Quartal 2026 an, die Markteinführung für den Sommer 2026.
Für alle, die ein sportlicheres Elektroauto suchen, sind damit die wichtigsten Punkte noch offen: CUPRA plante die Markteinführung für den Sommer 2026, einen Preis und einen Bestellstart nennt die Ankündigung nicht. Ob und seit wann der Born VZ bestellbar ist, geht aus der Mitteilung ebenfalls nicht hervor. Offen sind außerdem die Batteriekapazität, die Ladeleistung und die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h. Wer früher ein Auto braucht, muss ein bereits erhältliches Modell wählen.
Die technischen Eckdaten, die bisher feststehen
CUPRA nennt zwei Kernwerte: 240 kW Systemleistung, umgerechnet 326 PS, und eine Reichweite von mehr als 600 Kilometern. Welcher Messzyklus hinter der Reichweitenangabe steht, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Bei Elektroautos ist WLTP der übliche Bezug, bestätigt ist das hier aber nicht.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Leistung | 240 kW (326 PS) |
| Reichweite | mehr als 600 km |
| Produktionsstart | 2. Quartal 2026 (angekündigt) |
| Marktstart | Sommer 2026 (angekündigt) |
| Produktionsstandort | Werk Zwickau |
| Entwicklung | Barcelona |
| Preis | noch offen |
| Batteriekapazität und Ladeleistung | noch offen |
| Beschleunigung von 0 auf 100 km/h und Höchstgeschwindigkeit | noch offen |
Die Kombination aus 326 PS und über 600 Kilometern ist ambitioniert. Bei Elektroautos gehen hohe Leistung und große Reichweite üblicherweise nicht ohne Weiteres zusammen, weil stärkere Antriebe und größere Räder den Verbrauch erhöhen. Solange die Batteriekapazität und die Messgrundlage nicht bekannt sind, lässt sich der Wert nicht einordnen. Nach unserer Einschätzung handelt es sich vorerst um eine Herstellerangabe unter noch unbekannten Bedingungen.
Design und Innenraum: Was sich sichtbar ändert

Außen bekommt der Born VZ die von CUPRA als Sharknose bezeichnete Frontpartie, überarbeitete Stoßfänger, dreieckige Matrix-LED-Scheinwerfer und ein beleuchtetes Logo am Heck. Matrix-LED-Technik bedeutet im Alltag, dass das Fernlicht einzelne Segmente ausblenden kann, um entgegenkommende Fahrzeuge nicht zu blenden.
Im Innenraum nennt CUPRA überarbeitete Türverkleidungen und ein neues Lenkrad mit physischen Bedienelementen. Der letzte Punkt dürfte viele Interessenten betreffen: Bei bisherigen Elektromodellen des VW-Konzerns wurde die Bedienung ohne gut ertastbare Tasten häufig kritisiert. Welche Funktionen genau auf dem Lenkrad liegen, beschreibt die Mitteilung nicht.
Einordnung: Umfeld und offene Fragen
Zu den sportlichen kompakten Elektroautos zählen nach unserer Einschätzung unter anderem der Opel Astra Electric GSE und der Alfa Romeo Junior Veloce; die Mitteilung von CUPRA nennt keine Wettbewerber. Wie sich die angekündigte Reichweite im Vergleich einordnen lässt, ist offen, solange Messgrundlage, Verbrauch und Batteriekapazität des Born VZ nicht bekannt sind. Auch zur bisherigen Topversion des Born liegt kein belastbarer Leistungsvergleich vor. Offen ist außerdem, ob es beim Hinterradantrieb bleibt oder eine Allradvariante folgt.
Produktion, Zeitplan und Kaufoptionen
Entwickelt wurde das Modell in Barcelona, gebaut wird es im Werk Zwickau. CUPRA plante den Produktionsstart für das zweite Quartal und die Markteinführung für den Sommer 2026. Ab wann CUPRA Bestellungen annimmt, ist nicht bekannt.
Ohne Preis lässt sich der Born VZ nicht gegen den aktuellen Born oder gegen andere Modelle rechnen. Wer nicht auf diese Version warten möchte, findet den bisherigen Born als Neuwagen, Jahreswagen oder Gebrauchtwagen. Wer sich bei einem anstehenden Modellwechsel nicht langfristig binden will, kann ihn auch über Leasing oder Abo fahren.
Wann sollte der CUPRA Born VZ auf den Markt kommen?
CUPRA nannte den Sommer 2026 als Markteinführung und das zweite Quartal 2026 als Produktionsstart. Einen Termin für den Bestellstart enthält die Ankündigung nicht.
Wie viel Leistung hat der CUPRA Born VZ?
Der Born VZ leistet laut CUPRA 240 kW, das entspricht 326 PS.
Wie hoch ist die Reichweite?
CUPRA gibt mehr als 600 Kilometer an. Welcher Messzyklus zugrunde liegt und wie groß die Batterie ist, hat die Marke bisher nicht mitgeteilt.
Was kostet der CUPRA Born VZ?
Preise liegen nicht vor. CUPRA hat weder einen Grundpreis noch Ausstattungslinien genannt.
Wo wird der CUPRA Born VZ gebaut?
Die Fertigung erfolgt im Werk Zwickau. Entwickelt wurde das Modell in Barcelona.
Quellen
- CUPRA Newsroomcupraofficial.de