Zum Inhalt springen

Mercedes GLA (2026): Erst rein elektrisch, ab 48.600 Euro bestellbar

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Die dritte Generation des Mercedes-Benz GLA startet ausschließlich mit Elektroantrieb: Bestellstart ist der 30. Juli 2026, die Preise beginnen bei 48.600 Euro. Hybridversionen folgen erst Anfang 2027.

Der neue Mercedes-Benz GLA der dritten Generation von vorne-rechts, modernes Kompakt-SUV mit markanter LED-Lichtsignatur
KI-generiertes Bild

Mercedes-Benz hat die dritte Generation des Kompakt-SUV GLA vorgestellt. Für Kaufinteressenten ist die wichtigste Information die Reihenfolge: Der neue GLA kommt zunächst ausschließlich als reines Elektroauto auf den Markt, elektrifizierte Hybridversionen folgen erst Anfang 2027. Wer in dieser Klasse einen Verbrenner oder Plug-in-Hybrid mit Stern sucht, muss also entweder warten oder sich beim Vorgänger und im Bestand umsehen. Bestellbar ist das neue Modell ab dem 30. Juli 2026, die Preise starten bei 48.600 Euro.

Für die Klasse ungewöhnlich: 800-Volt-Architektur, bis zu 320 kW Gleichstrom-Ladeleistung und nach WLTP bis zu 657 Kilometer Reichweite. Diese Werte kennt man bisher eher von größeren, teureren Elektro-Mercedes. Wie sich die Zahlen auf die drei Varianten verteilen, hat Mercedes bislang nicht in allen Punkten aufgeschlüsselt — das ist beim Vergleich wichtig und wir kennzeichnen im Text, was noch offen ist.

Preise und Marktstart: Was kostet der neue Mercedes GLA?

Mercedes nennt 48.600 Euro als Einstiegspreis. Welche Variante und welche Ausstattung dahinterstehen, bleibt offen. Preise für die stärkeren Varianten sind ebenso wenig bekannt wie ein konkreter Auslieferungstermin: Genannt ist bislang nur der Bestellstart am 30. Juli 2026.

Auch zu Leasingraten, Abo-Konditionen oder möglichen Einstiegsangeboten unterhalb der 48.600-Euro-Marke liegen keine Angaben vor. Erfahrungsgemäß zeigt sich das erst, wenn die Preislisten vollständig sind und die ersten Händlerangebote laufen. Wer rechnen will, sollte den Bestellstart als Zeitpunkt einplanen, an dem sich Konfiguration und Konditionen belastbar vergleichen lassen. Bis dahin bleibt der Preisvergleich mit der aktuellen Generation die einzige belastbare Grundlage.

Die drei Elektro-Varianten: GLA 200, GLA 250+ und GLA 350 4MATIC

Zum Marktstart stehen drei rein elektrische Versionen zur Wahl. Der GLA 200 leistet 165 kW und bezieht seine Energie aus einer 58-kWh-Batterie; ob es sich um den Brutto- oder Nettowert handelt, nennt Mercedes nicht. Darüber rangiert der GLA 250+ mit 200 kW, seine Batteriekapazität ist bislang nicht angegeben. Die Spitze bildet der GLA 350 4MATIC mit 260 kW, Allradantrieb und 85-kWh-Batterie, auch hier ohne Angabe zu brutto oder netto.

Das Namenskürzel „+“ beim GLA 250+ deutet bei Mercedes traditionell auf die reichweitenstarke Auslegung hin. Ob der Bestwert von 657 Kilometern tatsächlich zu dieser Variante gehört oder zu einer anderen, ist offen. Für die Kaufentscheidung ist das entscheidend, denn zwischen der kleinen und der großen Batterie dürfte ein deutlicher Reichweitenunterschied liegen — konkrete Einzelwerte pro Version fehlen bislang.

Nahaufnahme eines DC-Schnelllade-Steckers an einer Ladestation, symbolisiert die 800-Volt-Ladetechnik des neuen GLA
Bis zu 320 kW Ladeleistung dank 800-Volt-Architektur – in zehn Minuten bis zu 270 Kilometer Reichweite. · KI-generiertes Bild
MerkmalGLA 200GLA 250+GLA 350 4MATIC
Leistung165 kW200 kW260 kW
Batteriekapazität58 kWh (brutto/netto nicht genannt)nicht genannt85 kWh (brutto/netto nicht genannt)
Antriebnicht genanntnicht genanntAllrad (4MATIC)
Systemspannung800 Volt800 Volt800 Volt
Max. DC-Ladeleistungbis zu 320 kW (Höchstwert der Baureihe laut Hersteller)bis zu 320 kW (Höchstwert der Baureihe laut Hersteller)bis zu 320 kW (Höchstwert der Baureihe laut Hersteller)
WLTP-Reichweite

Einstiegspreis der Baureihe: ab 48.600 Euro (Variante und Ausstattung noch offen). Reichweite: Als Höchstwert der Baureihe nennt Mercedes bis zu 657 Kilometer nach WLTP, die Zuordnung zu einer der drei Varianten ist noch offen. Auch die Ladeleistung von bis zu 320 kW ist bislang nur als Wert für die Baureihe angegeben, nicht pro Version.

Laden und Reichweite: 800-Volt-Technik im Kompakt-SUV

Die 800-Volt-Architektur ist der technische Kern des neuen GLA. Sie erlaubt eine maximale DC-Ladeleistung von bis zu 320 kW; an einer entsprechend starken Schnellladesäule soll das in zehn Minuten Strom für bis zu 270 Kilometer bringen. Für Vielfahrer ist das die praktisch wichtigste Zahl der ganzen Vorstellung, weil sie Pausenlängen auf der Langstrecke bestimmt.

Eine Einschränkung gehört dazu: Der Spitzenwert gilt nur an Ladepunkten, die diese Leistung überhaupt abgeben. An vielen Säulen im Bestand und erst recht an der Wallbox zu Hause bleibt der Vorteil der 800-Volt-Technik ungenutzt, weil dort die Säule oder der Wechselstromanschluss das Limit setzt. Eine vollständige Ladekurve hat Mercedes nicht veröffentlicht, ebenso wenig Angaben zur AC-Ladeleistung. Für die Alltagsplanung ist deshalb die Zehn-Minuten-Angabe der belastbarere Anhaltspunkt als der reine Spitzenwert.

Der neue GLA im Vergleich: Vorgänger und Wettbewerb

Gegenüber dem bisherigen GLA dreht Mercedes die Logik um. Der Vorgänger war ein Kompakt-SUV mit Verbrennungsmotoren, zu denen ein Plug-in-Hybrid als Ergänzung trat. Die dritte Generation startet umgekehrt: Elektro zuerst, Hybrid später. Für GLA-Besitzer, die auf den Nachfolger warten, heißt das in der Praxis, dass ein direkter Nachfolger mit Verbrennungsmotor zum Marktstart nicht zur Verfügung steht.

Im Wettbewerbsumfeld der elektrischen Kompakt-SUV sind 800 Volt und Ladeleistungen im Bereich von 300 kW Stand heute vergleichsweise selten. Eine belastbare Gegenüberstellung mit einzelnen Konkurrenzmodellen lässt sich erst ziehen, wenn Mercedes die Reichweiten und Ladekurven pro Variante offenlegt und unabhängige Messwerte vorliegen. Klar ist aber: Mit dem Einstiegspreis von 48.600 Euro positioniert sich der GLA nicht als preisgünstige Alternative, sondern über die Ladetechnik.

Ausblick auf 2027: Hybridversionen mit neuem 1,5-Liter-Benziner

Anfang 2027 erweitert Mercedes das Angebot um elektrifizierte Hybridversionen mit 48-Volt-Technik und einem neuen 1,5-Liter-Turbobenziner. Wichtig für die Einordnung: Ein 48-Volt-Hybrid ist kein Plug-in-Hybrid. Er lässt sich nicht an der Steckdose laden und fährt nicht über längere Strecken rein elektrisch. Gegenüber dem Plug-in-Hybrid der Vorgängergeneration ist das technisch also eine Abstufung, nicht ein Ausbau.

Preise, Leistungsdaten, Verbrauchswerte und der genaue Termin der Hybridversionen sind bislang nicht bekannt. Wer zwischen Warten und Zugreifen abwägt, hat damit vorerst keine Vergleichsgrundlage — der Vergleich lässt sich erst führen, wenn Mercedes die Daten nachliefert. Wer eine Lademöglichkeit zu Hause oder am Arbeitsplatz hat, kann die Entscheidung ohnehin eher an den Elektroversionen ausrichten.

Was noch offen ist

  • Batteriekapazität des GLA 250+ sowie Brutto- oder Nettoangabe der genannten Kapazitäten
  • Reichweiten der einzelnen Varianten und die Zuordnung des Bestwerts von 657 Kilometern
  • AC-Ladeleistung (Onboard-Charger) und Ladezeiten an AC-Säule oder Heim-Wallbox
  • Preise der stärkeren Elektroversionen sowie Leasing- und Abo-Konditionen
  • Konkreter Beginn der Auslieferungen
  • Technische Daten, Verbrauch und Preise der Hybridversionen ab Anfang 2027
  • Angaben zu Innenraum, Kofferraumvolumen und Assistenzsystemen im Vergleich zum Vorgänger

Passende Mercedes-Benz GLA im Marktplatz

Alle 54 Angebote ansehen →

* Kraftstoffverbrauch und CO₂-Emissionen wurden nach dem vorgeschriebenen WLTP-Messverfahren ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist (Internetadresse: https://www.dat.de/co2/). Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind kein Bestandteil des Angebots.

Bis der neue GLA bestellbar ist, lohnt der Blick auf die aktuelle Generation: Neuwagen, Jahreswagen und Gebrauchte des GLA stehen im AutoHub-Marktplatz zum Kauf, Leasing oder Abo. Wer ohnehin auf ein Elektroauto umsteigen will, kann dort zudem vergleichen, welche Kompakt-SUV mit Elektroantrieb heute schon zu welchem Preis verfügbar sind.

Ab wann kann man den neuen Mercedes GLA bestellen?

Der Bestellstart ist der 30. Juli 2026. Wann die Auslieferungen beginnen, hat Mercedes-Benz bislang nicht mitgeteilt.

Was kostet der Mercedes GLA der dritten Generation?

Die Preise starten bei 48.600 Euro. Welche Variante und welchen Ausstattungsumfang dieser Einstiegspreis abdeckt und was die stärkeren Versionen kosten, ist noch nicht bekannt.

Wie hoch ist die Reichweite des neuen GLA?

Mercedes nennt bis zu 657 Kilometer nach WLTP als Höchstwert der Baureihe. Auf welche der drei Elektrovarianten sich dieser Wert bezieht und wie weit die anderen Versionen kommen, ist offen.

Wie schnell lädt der neue Mercedes GLA?

Dank 800-Volt-Architektur sind bis zu 320 kW Gleichstrom-Ladeleistung möglich. An einer ausreichend starken Schnellladesäule soll das in zehn Minuten Reichweite für bis zu 270 Kilometer bringen. An schwächeren Säulen und an der heimischen Wallbox gilt dieser Vorteil nicht; Angaben zur AC-Ladeleistung liegen bislang nicht vor.

Gibt es den neuen GLA auch als Verbrenner oder Plug-in-Hybrid?

Zum Marktstart nicht. Angeboten werden zunächst drei rein elektrische Varianten. Anfang 2027 folgen Hybridversionen mit 48-Volt-Technik und einem 1,5-Liter-Turbobenziner – ein 48-Volt-Hybrid lässt sich allerdings nicht an der Steckdose laden.

Welche Elektro-Varianten stehen zur Wahl?

GLA 200 mit 165 kW und 58-kWh-Batterie, GLA 250+ mit 200 kW und noch nicht genannter Batteriegröße sowie GLA 350 4MATIC mit 260 kW, Allradantrieb und 85-kWh-Batterie. Ob die Kapazitäten brutto oder netto angegeben sind, nennt Mercedes nicht.