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Škoda Epiq und Peaq: Elektro-SUVs ab 27.900 und 49.900 Euro kommen in den Handel

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Am 26. September 2026 starten bei Škoda zwei neue vollelektrische SUVs: der kompakte Epiq ab 27.900 Euro und der bis zu siebensitzige Peaq ab 49.900 Euro. Was in den Preisen steckt und was noch offen ist.

Škoda Peaq
Quelle: Skoda Presse

Škoda bringt am Samstag, den 26. September 2026, zwei neue vollelektrische SUVs in den deutschen Handel. Der Epiq 40 hat einen Listenpreis ab 27.900 Euro, der Peaq Selection 60 startet bei 49.900 Euro. Für Käuferinnen und Käufer heißt das: Die Marke hat ab diesem Tag vier Elektro-Baureihen im Angebot, neben den bereits erhältlichen Elroq und Enyaq. Zum Start veranstalten teilnehmende Škoda-Partner einen Aktionstag, den Škoda „BEST-DAY“ nennt.

Wer ein Elektroauto sucht, hat damit bei einer Marke zwei sehr unterschiedliche Zuschnitte zur Wahl: ein kleines Stadt- und Pendlerauto unter 30.000 Euro und ein großes Familienfahrzeug mit dritter Sitzreihe. Wichtig für die Planung: Wann die ersten Autos tatsächlich bei den Kunden stehen, hat Škoda in der Mitteilung nicht genannt.

Epiq 40: der Einstieg ab 27.900 Euro

Der Epiq 40 ist ab 27.900 Euro bestellbar und kommt in den Ausstattungslinien Essence und Selection. Seine Batterie hat 38,5 kWh Bruttokapazität, nutzbar sind 37,0 kWh. Der Elektromotor leistet 99 kW (135 PS), die Reichweite gibt Škoda mit bis zu 310 Kilometern an. Eine Wärmepumpe, die im Winter den Energieverbrauch senkt und so die Reichweite erhöht, ist für alle Antriebsvarianten des Epiq optional erhältlich.

Zur Reichweite ein Hinweis aus unserer eigenen Rechnung: Bei dem von Škoda genannten Stromverbrauch von 13,9 bis 14,5 kWh je 100 Kilometer ergeben 37,0 kWh nutzbare Kapazität rund 255 bis 265 Kilometer. Wie die Angabe von bis zu 310 Kilometern zustande kommt, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Bis Škoda das erläutert, behandeln wir den Wert als unsicher.

Blick in den Innenraum eines Škoda Peaq: die zweite und dritte Sitzreihe sind gut zugänglich, das große Panoramaglasdach dominiert die Ansicht von oben.
KI-generiertes Bild

Peaq: bis zu sieben Sitze und über 640 Kilometer

Der Peaq ist das neue elektrische Spitzenmodell der Marke. Er ist mehr als 4,87 Meter lang, der Radstand beträgt fast drei Meter, und je nach Konfiguration reisen bis zu sieben Personen mit. Der Kofferraum fasst bis zu 935 Liter. Die Version Peaq 60 Selection leistet 150 kW (204 PS), die Variante Peaq 90 Selection 210 kW (286 PS) und erreicht die maximale Reichweite von mehr als 640 Kilometern.

Zur Ausstattung gehören LED-Matrix-Scheinwerfer, der Assistenzverbund Travel Assist 3.0, bündig eingelassene Türgriffe, ein Panoramaglasdach mit „Dynamic Shade Control“, One Pedal Driving und bidirektionales Laden, mit dem sich Strom aus der Fahrzeugbatterie wieder abgeben lässt. Ein Detail für Preisvergleiche mit anderen Märkten: Das „Relax-Paket“ wird in Deutschland nicht angeboten, seine Bestandteile sind im Ausstattungspaket „Maxx“ enthalten.

MerkmalEpiq 40Peaq 60 SelectionPeaq 90 Selection
Preis ab (Deutschland)27.900 Euro49.900 Euro (Selection 60)keine Angabe
Leistung99 kW (135 PS)150 kW (204 PS)210 kW (286 PS)
Batterie38,5 kWh brutto / 37,0 kWh nettokeine Angabekeine Angabe
Reichweitebis zu 310 km (siehe Hinweis im Text)keine Angabemehr als 640 km
Stromverbrauch kombiniert13,9–14,5 kWh/100 km14,9–17,6 kWh/100 km15,1–17,7 kWh/100 km
CO2-Emissionen / CO2-Klasse0 g/km / A0 g/km / A0 g/km / A
Sitzplätzekeine Angabebis zu 7bis zu 7

Einordnung: was sich im Škoda-Angebot ändert

Mit Epiq und Peaq verdoppelt Škoda die Zahl der vollelektrischen Baureihen von zwei auf vier. Der Epiq besetzt dabei ein Segment, in dem die Marke bisher kein Elektroauto hatte: kompakte Modelle deutlich unter 30.000 Euro. Der Peaq erweitert das Angebot nach oben: Er ist der erste elektrische Škoda mit dritter Sitzreihe. Auch bidirektionales Laden, One Pedal Driving und Matrix-LED-Licht sind für die Marke neu, im Volkswagen-Konzern aber bereits eingeführt.

Wie der Peaq-Einstiegspreis von 49.900 Euro im Wettbewerb liegt, lässt sich derzeit nicht belastbar sagen. Große Elektro-SUVs mit bis zu sieben Sitzen sind etwa der Kia EV9 und der Hyundai Ioniq 9; aktuelle Listenpreise dieser Modelle haben wir für diesen Artikel nicht geprüft. Ein Vergleich wird ohnehin erst möglich, wenn Škoda die Ausstattungsumfänge der einzelnen Peaq-Versionen und die Ladeleistung veröffentlicht. Angaben zu Ladeleistung und Ladezeiten fehlen in der Mitteilung für beide Modelle.

Bis dahin lassen sich vor allem Preise und Reichweiten vergleichen. Auszeichnungen nennt Škoda ebenfalls: Der Elroq wurde im Vorjahr „German Car of the Year 2026“, der Peaq von einer Jury aus 47 Journalisten zum „German Family Car of the Year 2027“ gewählt. Die Peaq-Wahl fiel allerdings vor dem Marktstart, Erfahrungen von Kunden liegen also noch nicht vor.

Aktionstag: Preisvorteile auch bei den bekannten Baureihen

Am 26. September gibt es zusätzlich Angebote für die bekannten Baureihen. Für Karoq, Octavia, Superb und Kodiaq bietet Škoda „BEST-FOR-ALL“-Pakete mit einem Preisvorteil von 1.600 Euro an. Beim Sondermodell Octavia 30 Jahre summiert sich der Vorteil inklusive dieses Pakets auf bis zu 5.500 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell. Der Aktionstag findet bei teilnehmenden Partnern statt: Rufen Sie vor der Fahrt beim Händler an.

Wechsel an der Vorstandsspitze

Parallel zur Modelleinführung meldet Škoda eine Personalie: Klaus Zellmer, seit dem 1. Juli 2022 Vorstandsvorsitzender, verlässt das Unternehmen nach mehr als vier Jahren. Wer dauerhaft nachfolgt und zu welchem Termin der Wechsel erfolgt, ist offen. An Preisen, Ausstattung und Marktstart von Epiq und Peaq ändert sich für Kunden dadurch nichts.

Diese Punkte sind noch offen

  • Wann die Auslieferungen von Epiq und Peaq an Kunden beginnen und wie lange die Lieferzeiten sind
  • Welche weiteren Batterie- und Antriebsvarianten folgen, etwa Versionen mit Allradantrieb
  • Wie hoch die maximale Ladeleistung ist und wie lange ein Ladestopp dauert
  • Wie die Reichweitenangabe von bis zu 310 Kilometern beim Epiq 40 zum genannten Verbrauch passt
  • Wer Klaus Zellmer an der Spitze von Škoda Auto nachfolgt
Was kosten Škoda Epiq und Peaq?

Der Epiq 40 ist ab 27.900 Euro bestellbar, der Peaq startet als Selection 60 bei 49.900 Euro. Preise für weitere Versionen, darunter den Peaq 90 Selection, hat Škoda noch nicht genannt.

Wie weit kommen die beiden Modelle?

Für den Epiq 40 nennt Škoda bis zu 310 Kilometer, für den Peaq 90 Selection mehr als 640 Kilometer. Beim Epiq passt die Reichweitenangabe nach unserer Rechnung nicht zum angegebenen Verbrauch von 13,9 bis 14,5 kWh je 100 Kilometer und zur nutzbaren Kapazität von 37,0 kWh; wir halten den Wert daher für erklärungsbedürftig.

Ist der Peaq ein Siebensitzer?

Je nach Konfiguration bietet er bis zu sieben Sitzplätze. Er ist mehr als 4,87 Meter lang, der Radstand beträgt fast drei Meter, der Kofferraum fasst bis zu 935 Liter.

Was passiert am 26. September 2026?

Teilnehmende Škoda-Partner in Deutschland veranstalten den Aktionstag „BEST-DAY“ zur Markteinführung von Epiq und Peaq. Dabei gibt es „BEST-FOR-ALL“-Pakete für Karoq, Octavia, Superb und Kodiaq mit 1.600 Euro Preisvorteil, beim Octavia 30 Jahre inklusive Paket bis zu 5.500 Euro.

Wann kann ich die Autos abholen?

Auslieferungstermine hat Škoda bislang nicht mitgeteilt. Wer auf ein festes Datum angewiesen ist, sollte das beim Händler vor der Bestellung klären.

Quellen