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Škoda Peaq: Das größte Elektro-SUV der Marke mit bis zu sieben Sitzen

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Mit dem Peaq steigt Škoda erstmals ins Segment der großen Elektro-SUVs ein: 4,87 Meter lang, bis zu sieben Sitze, über 640 Kilometer Reichweite. Preise und Marktstart sind allerdings noch offen.

Škoda Peaq
Quelle: Skoda Presse

Škoda erweitert sein Elektroangebot nach oben: Der Peaq ist das neue Flaggschiff der Marke, 4,87 Meter lang und auf Wunsch mit bis zu sieben Sitzplätzen. Die Reichweite gibt der Hersteller mit über 640 Kilometern an. Für Familien, die bisher zwischen einem Enyaq und deutlich teureren Alternativen wählen mussten, entsteht damit eine neue Option – allerdings eine, die man heute noch nicht bestellen kann. Preise und Marktstart hat Škoda bislang nicht genannt, der praktische Nutzen dieser Nachricht liegt also zunächst in der Orientierung.

Wer in den kommenden Monaten ohnehin ein großes Elektroauto mit drei Sitzreihen sucht, sollte die Eckdaten kennen, um sie gegen andere Modelle dieser Klasse halten zu können. Entscheidend sind dabei vor allem Batteriegröße, Anhängelast und der Platz in der dritten Reihe. Wer dagegen kurzfristig ein Auto braucht, wartet auf den Peaq besser nicht: Ohne Preisliste und Termin lässt sich nicht seriös abschätzen, wann das Modell tatsächlich beim Händler steht.

Škodas Einstieg in die Klasse der großen Elektro-SUVs

Der Peaq hat innerhalb der Marke keinen direkten Vorgänger. Škoda beschreibt ihn als das größte und geräumigste SUV der Firmengeschichte und als ersten Eintritt in das Segment der großen SUVs. Gemeint ist damit eine neue Größenklasse oberhalb der bekannten Modelle: Mit dem Kodiaq hat Škoda bereits ein siebensitziges SUV im Programm, ein rein elektrisches Fahrzeug dieser Größe gab es bisher nicht. Über dem bisherigen Elektro-Topmodell Enyaq entsteht damit eine neue Stufe – sowohl bei den Abmessungen als auch bei der Batteriekapazität.

Das ist keine technische Revolution, sondern vor allem eine größere Ausführung in der Modellpalette. Merkmale wie bündige Türgriffe oder ein Panoramadach mit abdunkelbarer Funktion kennt man von Premiumherstellern seit längerem; für Škoda sind sie neu. Dazu kommt bidirektionales Laden, mit dem sich externe Geräte über die Antriebsbatterie mit Strom versorgen lassen. Wie der Peaq damit im Vergleich zu direkten Wettbewerbern dasteht, lässt sich erst beurteilen, wenn Škoda Preise und vollständige technische Daten veröffentlicht.

Maße, Sitze und Gepäck

4,87 Meter Länge und ein Radstand von rund drei Metern sind die Grundlage für die dritte Sitzreihe. Wie gut Erwachsene dort tatsächlich sitzen, lässt sich aus den bisher veröffentlichten Angaben nicht ableiten – dazu fehlen Innenraummaße. Als Fünfsitzer nennt Škoda bis zu 935 Liter Kofferraumvolumen, gemessen als Flüssigkeitsvolumen. Unter der Fronthaube kommen weitere 37 Liter hinzu, was sich in der Praxis vor allem für Ladekabel eignet.

Für Anhängerbetrieb nennt Škoda konkrete Werte: Der Peaq 60 und der Peaq 90 ziehen gebremst bis zu 1.800 Kilogramm, der allradgetriebene Peaq 90x bis zu 2.000 Kilogramm. Ungebremst liegt die Grenze bei allen Varianten bei 750 Kilogramm. Damit kommen auch mittelgroße Wohnwagen und Pferdeanhänger infrage – ein Punkt, an dem manche Elektro-SUVs bisher passen mussten.

MerkmalWert
Länge4,87 m
Radstandca. 3,0 m (exakter Wert nicht genannt)
Sitzplätzebis zu 7
Reichweiteüber 640 km (Messverfahren nicht genannt)
Kofferraum (5-Sitzer)bis zu 935 l
Frunk37 l
Batteriekapazitäten63 kWh und 91 kWh
Leistung150 kW bis 220 kW
AntriebHeck- oder Allradantrieb
Anhängelast gebremstbis 1.800 kg (60/90), bis 2.000 kg (90x)
Anhängelast ungebremst750 kg
Luftwiderstandsbeiwert0,249
Infotainment-Display13,6 Zoll

Batterie, Antrieb und Reichweite

Škoda bietet den Peaq mit zwei Batteriegrößen an: 63 kWh und 91 kWh. Die größere ist nach Herstellerangaben die kapazitätsstärkste, die je in einem Škoda-Elektroauto verbaut wurde. Dazu kommen drei Antriebsvarianten mit 150 kW bis 220 kW, wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb. Welche Version welche Fahrleistungen erreicht, hat Škoda bislang nicht aufgeschlüsselt.

Bei der Reichweite lohnt ein genauer Blick. Die Angabe von über 640 Kilometern ist bisher weder einem Messverfahren noch einer bestimmten Antriebsvariante zugeordnet. Unsere Vermutung, ausdrücklich nicht von Škoda bestätigt: Ein solcher Bestwert bezieht sich in der Regel auf die effizienteste Kombination, also große Batterie und Heckantrieb. Belegt ist das nicht, weshalb Interessenten die Zahl vorerst nicht auf die von ihnen gewünschte Version übertragen sollten. Der Luftwiderstandsbeiwert liegt bei 0,249; Vergleichswerte anderer Fahrzeuge dieser Klasse nennt der Hersteller nicht.

Eine für den Alltag zentrale Zahl fehlt bislang völlig: die maximale Ladeleistung an Gleich- und Wechselstrom. Gerade bei einer 91-kWh-Batterie entscheidet sie darüber, ob eine Ladepause auf der Langstrecke kurz oder deutlich länger ausfällt. Solange Škoda dazu nichts sagt, lässt sich die Langstreckentauglichkeit nicht abschließend beurteilen. One-Pedal-Driving ist immerhin bestätigt; ob das Fahrzeug dabei bis zum Stillstand rekuperiert, sagt Škoda nicht.

Innenraum, Bedienung und Sicherheit

Das Infotainment basiert auf der Android-Plattform und läuft über ein hochkant montiertes 13,6-Zoll-Display. Verfügbar ist außerdem ein Sonos-Soundsystem mit 16 Lautsprechern; ob es zur Serienausstattung gehört oder Geld kostet, hat Škoda nicht mitgeteilt. Serienmäßig verbaut Škoda zehn Airbags, darunter ein Center-Airbag zwischen den Vordersitzen und Seitenairbags im Fond – Letzteres ist in dieser Fahrzeugklasse keine Selbstverständlichkeit und relevant für alle, die regelmäßig Kinder oder Mitfahrer hinten transportieren.

Das Panoramadach mit Dynamic Shade Control lässt sich verdunkeln, ohne dass ein mechanisches Rollo nötig wäre. Zusammen mit den bündig in die Karosserie eingelassenen Türgriffen sind das zwei Premieren für die Marke. Die sportlich ausgelegte Sportline-Variante bringt glänzend schwarze Außenakzente, serienmäßige LED-Matrix-Scheinwerfer und ein beleuchtetes Lichtband an der Front mit; eine Zweifarblackierung mit schwarzem Dach steht optional zur Wahl.

Was für eine Kaufentscheidung noch fehlt

  • Preise für die einzelnen Antriebsvarianten und Ausstattungslinien sind nicht bekannt
  • Ein Termin für Markteinführung und Bestellstart steht aus
  • Maximale Ladeleistungen an AC und DC sowie Ladezeiten wurden nicht genannt
  • Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und Verbrauch der einzelnen Versionen fehlen
  • Die Reichweitenangabe ist keiner konkreten Variante und keinem Messzyklus zugeordnet

Diese Lücken sind kein Detail, sondern der Kern jeder Kaufentscheidung. Ohne Preis lässt sich nicht sagen, ob der Peaq den Abstand zum Enyaq rechtfertigt oder ob er in Konkurrenz zu bereits erhältlichen Siebensitzern anderer Marken bestehen kann. Wir ergänzen die Angaben, sobald Škoda sie veröffentlicht.

Bis der Peaq bestellbar ist, hilft ein Blick auf die Modelle, die es heute gibt. Im AutoHub-Marktplatz finden sich Škoda als Neuwagen, Jahreswagen und Gebrauchtwagen – zum Kauf, im Leasing oder im Abo. Wer ein großes Familienauto der Marke sucht, kann dort Enyaq und Kodiaq direkt gegenüberstellen.

Wie hoch ist die Reichweite des Škoda Peaq?

Škoda gibt über 640 Kilometer an. Das Messverfahren und die zugehörige Antriebsvariante nennt der Hersteller bisher nicht. Ob der Wert für jede Ausführung gilt, ist damit offen – wir gehen nicht davon aus, bestätigt ist es aber nicht.

Wie viel Platz bietet der Kofferraum?

In der Fünfsitzer-Konfiguration nennt Škoda bis zu 935 Liter, gemessen als Flüssigkeitsvolumen. Unter der Fronthaube kommen 37 Liter hinzu. Für die Siebensitzer-Variante liegen keine Angaben vor.

Welche Batteriegrößen und Antriebe gibt es?

Zur Wahl stehen zwei Batterien mit 63 kWh und 91 kWh sowie drei Antriebsvarianten zwischen 150 kW und 220 kW, wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb. Die 91-kWh-Batterie ist die größte, die Škoda bislang in einem Elektroauto verbaut hat.

Wie viel darf der Peaq ziehen?

Gebremst bis zu 1.800 Kilogramm beim Peaq 60 und 90 sowie bis zu 2.000 Kilogramm beim Peaq 90x. Ungebremst sind es bei allen Varianten 750 Kilogramm.

Wann kommt der Peaq auf den Markt und was kostet er?

Beides ist derzeit offen. Škoda hat weder Preise noch einen Termin für Bestellstart oder Markteinführung genannt.

Kann der Peaq bidirektional laden?

Ja, bidirektionales Laden ist bestätigt. Welche Leistung dabei abgegeben werden kann und ob neben der Versorgung externer Geräte auch die Rückspeisung ins Hausnetz möglich ist, hat Škoda nicht präzisiert.