Škoda Epiq ab 25.900 Euro: Bestellstart Ende September 2026
Škoda siedelt unterhalb des Elroq ein kleineres Elektroauto an: Der Epiq Essence 35 kostet ab 25.900 Euro, fährt bis zu 310 Kilometer weit und ist ab Ende September 2026 bestellbar.

Škoda macht den Einstieg in die eigene Elektroflotte günstiger: Der Epiq Essence 35 kostet in Deutschland ab 25.900 Euro und ist ab Ende September 2026 bestellbar. Für das Geld gibt es ein rund 4,10 Meter langes Fahrzeug mit 37-kWh-Batterie, 85 kW (116 PS) und einer WLTP-Reichweite von bis zu 310 Kilometern. Wer mehr Reichweite braucht, kann bereits jetzt die stärker positionierte Variante Essence 55 konfigurieren: bis zu 440 Kilometer, ab 32.100 Euro. Die Händler-Premiere mit den ersten Probefahrten findet am 26. September 2026 im Rahmen des Škoda BEST-DAY statt.
Für Käuferinnen und Käufer ist vor allem eine Zahl entscheidend: 25.900 Euro für den Einstieg. Damit ist der Epiq unterhalb des Elroq angesiedelt und damit unter dem bisherigen Elektroangebot der Marke. Wer ein zweites Auto für Stadt und Pendelstrecke sucht, bekommt hier ein realistisches Angebot – für die regelmäßige Langstrecke ist die 37-kWh-Batterie dagegen nach unserer Einschätzung die falsche Wahl.
Zwei Versionen, zwei Reichweiten
Škoda startet mit zwei Ausbaustufen. Der Essence 35 ist das Einstiegsmodell mit 37-kWh-Batterie und 85 kW. Der Essence 55 fährt laut Hersteller bis zu 440 Kilometer weit und kostet mindestens 32.100 Euro; Batteriekapazität und Motorleistung dieser Variante hat Škoda bislang nicht genannt.
Der Aufpreis zwischen beiden Versionen beträgt 6.200 Euro und bringt rechnerisch 130 Kilometer mehr WLTP-Reichweite. Ob dieser Sprung sinnvoll ist, hängt vom Alltag ab: Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann und selten mehr als 100 Kilometer am Stück fährt, kommt mit dem Essence 35 aus. Wer öfter längere Strecken plant oder nur auf öffentliche Ladesäulen zugreifen kann, fährt mit der größeren Batterie entspannter.
| Merkmal | Epiq Essence 35 | Epiq Essence 55 |
|---|---|---|
| Einstiegspreis (D) | 25.900 Euro | ab 32.100 Euro |
| Batteriekapazität | 37 kWh | nicht angegeben |
| Leistung | 85 kW / 116 PS | nicht angegeben |
| WLTP-Reichweite | bis zu 310 km | bis zu 440 km |
| Plattform | MEB+ | MEB+ |
| Antrieb | Frontantrieb | Frontantrieb |
| Länge | rund 4,10 m | rund 4,10 m |
| Kofferraum | 475 Liter | 475 Liter |
Technische Basis: MEB+ mit Frontantrieb

Der Epiq nutzt die MEB+-Plattform des Volkswagen-Konzerns und treibt die Vorderräder an. Warum der Konzern bei diesem Modell auf Frontantrieb setzt, teilt Škoda nicht mit; nach unserer Einschätzung spielen Bauraum und Kosten eine Rolle. Im Alltag merkt man von der Antriebsart wenig; relevant wird es vor allem bei Traktion auf nasser oder verschneiter Fahrbahn – hier kann sich das Fahrverhalten je nach Untergrund unterscheiden.
Bei den Abmessungen bleibt der Epiq mit rund 4,10 Metern Länge im Kleinwagen- bis Kompaktbereich. Bemerkenswert ist das Kofferraumvolumen von 475 Litern: Für ein Auto dieser Länge ist das nach unserer Einschätzung ein guter Wert und passt zu dem, wofür Škoda seit Jahren bekannt ist – viel nutzbarer Raum bei überschaubarer Außenlänge. Wer das Auto als Familienzweitwagen oder für den Wocheneinkauf einplant, dürfte damit auskommen.
Wo sich der Epiq im Markt einordnet
Mit Preis, Leistung und Reichweite liegt der Epiq unterhalb von Kompaktmodellen wie dem VW ID.3 oder dem eigenen Elroq. Welche Modelle direkt gegen ihn antreten, hat Škoda nicht kommuniziert; nach unserer Einschätzung sind das günstige Elektro-Kleinwagen wie der Citroën ë-C3, der Renault 5 E-Tech oder der Dacia Spring. Gegenüber diesen Fahrzeugen bringt der Epiq den Konzernbaukasten und das Škoda-typische Raumangebot mit. Ein belastbarer Ausstattungs- und Preisvergleich ist mit den bisher veröffentlichten Daten noch nicht möglich.
Naheliegend, aber nicht offiziell bestätigt, ist eine technische Verwandtschaft mit kompakten MEB+-Modellen der Schwestermarken. Wie eng diese Verwandtschaft ausfällt und wie sich Preise und Ausstattung im Konzernvergleich verhalten, ist derzeit nicht belegt. Wer sich zwischen den Modellen entscheiden will, sollte die konkreten Preislisten abwarten.
Was noch offen ist
Einige Punkte, die für die Kaufentscheidung wichtig sind, hat Škoda bislang nicht kommuniziert. Dazu zählen vor allem die Ladeleistungen und Ladezeiten an Wechsel- und Gleichstrom – gerade bei einem kleinen Akku entscheidet die DC-Ladeleistung darüber, wie brauchbar das Auto auf längeren Strecken ist. Auch der Verbrauch nach WLTP ist nicht angegeben. Ebenso wenig ist bekannt, wann die Auslieferungen der beiden Versionen beginnen; der Bestellstart Ende September 2026 sagt darüber nichts aus.
- Batteriekapazität und Leistung des Essence 55 – nicht angegeben
- Ladeleistung AC und DC sowie Ladezeiten – nicht angegeben
- Verbrauch in kWh/100 km – nicht angegeben
- Auslieferungstermine der beiden Versionen – nicht angegeben
- Serienausstattung und Aufpreisliste zum Basispreis von 25.900 Euro – nicht im vorliegenden Material enthalten
Termine: Bestellstart, Konfigurator und Probefahrt
Der Essence 55 lässt sich bereits jetzt konfigurieren. Der Essence 35 folgt Ende September 2026. Am 26. September 2026 zeigen die Händler den Epiq beim Škoda BEST-DAY erstmals öffentlich, ab diesem Termin sind auch Probefahrten möglich. Wer den Wagen ernsthaft in Betracht zieht, sollte diesen Termin nutzen – vor allem, um Sitzposition, Platzangebot im Fond und die Bedienung selbst zu prüfen, statt sich allein auf Datenblätter zu verlassen.
Wann kann man den Škoda Epiq Essence 35 bestellen?
Der Bestellstart für den Essence 35 ist für Ende September 2026 angekündigt. Die Version Essence 55 lässt sich bereits jetzt konfigurieren.
Wie viel kostet der Škoda Epiq?
Der Epiq Essence 35 startet in Deutschland bei 25.900 Euro. Der Essence 55 kostet ab 32.100 Euro. Welche Ausstattung in diesen Preisen enthalten ist, hat Škoda bislang nicht im Detail mitgeteilt.
Wie groß ist die Reichweite des Škoda Epiq?
Der Essence 35 schafft mit seiner 37-kWh-Batterie bis zu 310 Kilometer nach WLTP. Der Essence 55 kommt auf bis zu 440 Kilometer. Im Alltag – besonders bei Kälte und auf der Autobahn – liegen die realen Werte in der Regel darunter.
Wie groß ist der Kofferraum des Škoda Epiq?
Škoda gibt 475 Liter an. Bei einer Fahrzeuglänge von rund 4,10 Metern ist das nach unserer Einschätzung ein guter Wert.
Wie schnell lädt der Škoda Epiq?
Zu Ladeleistung und Ladezeiten liegen bislang keine offiziellen Angaben vor. Das ist bei einem Auto mit kleiner Batterie ein wichtiger Punkt und sollte vor der Bestellung beim Händler erfragt werden.
Wann wird der Epiq ausgeliefert?
Ein Auslieferungstermin ist nicht bekannt. Bekannt sind bisher nur der Bestellstart Ende September 2026 und die Händler-Premiere am 26. September 2026.
Weiterlesen
- NachrichtŠkoda Epiq 55 First Edition: Preis und Bestellstart stehen, Reichweite fehlt noch
- NachrichtŠkoda Octavia „30 Jahre“: Sondermodell mit Preisvorteil – Handschalter fällt weg
- NachrichtŠkoda Elroq und Enyaq 2027: Frunk, Strom aus dem Auto und ein günstigerer Einstieg
- NachrichtŠkoda im August: Neue Funktionen für den Peaq, ein Facelift für Indien und ein Wechsel im Handelsnetz