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BMW i1: Der 1er soll 2028 erstmals vollelektrisch fahren

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Die vierte Generation des BMW 1er ist für 2028 geplant – und bringt mit dem i1 erstmals eine reine Elektroversion, die auf einer eigenen Plattform mit Heckantrieb steht. Preise und Reichweite sind noch offen.

Vorderansicht des BMW i1, eines kommenden Elektro-Kompaktfahrzeugs mit modernem LED-Design
KI-generiertes Bild

Der BMW 1er soll in seiner vierten Generation erstmals auch als reines Elektroauto zu haben sein. Das Modell trägt laut den vorliegenden Informationen den Namen BMW i1 und ist gemeinsam mit der neuen Baureihe für 2028 geplant. Für Käufer heißt das zunächst vor allem eines: Das 1er-Angebot wird breiter – Verbrenner, Plug-in-Hybrid und ein vollelektrischer i1 laufen künftig parallel.

Wer heute einen Kompakten sucht, sollte diese Ankündigung trotzdem nicht als Grund zum Warten verstehen. Der Marktstart ist noch einige Zeit entfernt, und zu den Punkten, die eine Kaufentscheidung wirklich tragen – Preis, Reichweite, Ladeleistung, genauer Marktstart – gibt es bislang keine belastbaren Angaben. Konkret planbar ist daran derzeit nichts. Die Meldung ordnet ein, wohin sich die Baureihe entwickelt – relevant für Leasing- oder Abo-Laufzeiten bis in die zweite Hälfte des Jahrzehnts.

Verschiedene Generationen des BMW 1er nebeneinander, die Evolution der Baureihe zeigend
KI-generiertes Bild

Neu ist vor allem die Technik

Die eigentliche Nachricht steckt nicht im Namen, sondern in der Aufteilung: Die Modelle mit Verbrennungsmotor und die Hybride bleiben auf der bekannten UKL2-Plattform, auf der auch der aktuelle 1er steht. Der elektrische i1 dagegen nutzt eine dedizierte Elektro-Architektur, die im Quellmaterial als Neue-Klasse-Technik (Gen6) bezeichnet wird. Damit wird die Baureihe erstmals zweigleisig aufgestellt – bisher teilten sich alle Antriebsarten des 1er dieselbe Basis.

Die wichtigste Folge daraus ist der Antrieb: Der i1 soll seine Kraft über einen Elektromotor im Heck auf die Hinterachse bringen, also mit Heckantrieb fahren. Die Verbrenner- und Hybridversionen bleiben dem Fronttrieb-Layout der UKL2-Plattform treu. Wer den Unterschied im Alltag spürt, merkt es typischerweise beim Anfahren und in engen Kurven – wie stark sich das am Ende tatsächlich auswirkt, lässt sich erst beurteilen, wenn erste Fahrzeuge fahren.

Einordnen sollte man das mit einer gewissen Zurückhaltung. Eine dedizierte Elektro-Plattform, die für größere Modelle entwickelt wurde, nach unten in die Kompaktklasse zu skalieren, ist aufwendig und in diesem Segment unüblich. Dass BMW diesen Weg für den i1 geht, ist nach dem Quellmaterial der Plan, aber keine bestätigte und im Detail belegte Produktentscheidung.

Leistung: Was bekannt ist – und was Spekulation bleibt

Für die Basisversion des i1 ist von einer Leistung von bis zu 240 kW (322 PS) die Rede. Zusätzlich wird ein Allrad-Topmodell mit zwei Motoren und rund 340 kW (463 PS) genannt, das ein M-Modell werden könnte. Dieses Topmodell ist ausdrücklich unsicher: Ob es in Serie geht, ist offen, und wir behandeln die Zahl deshalb als Möglichkeit, nicht als Ankündigung. Zur Batteriekapazität und zur elektrischen Reichweite des i1 liegen bislang keine Angaben vor – das ist die größte Lücke für jeden, der das Auto ernsthaft mit anderen Kompakt-Stromern vergleichen will.

Der Verbrenner-Strang wird nicht abgeschrieben

Parallel zum i1 ist für die konventionellen Modelle ein neuer Plug-in-Hybrid geplant. Genannt werden eine Batterie mit 19,5 kWh und eine elektrische Reichweite von über 100 Kilometern. Damit läge der neue 1er-PHEV deutlich über dem, was die Baureihe bisher elektrisch schafft, und entspräche dem aktuellen Stand in der Klasse. Für Pendler mit kurzer Strecke und Lademöglichkeit zu Hause ist das der praktisch interessanteste Punkt der ganzen Meldung – auch wenn Verbrauchsangaben, Ladeleistung und Preise noch fehlen.

Welche Verbrennungsmotoren und Mild-Hybrid-Varianten die vierte Generation bekommt, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Klar ist nur: BMW führt den Verbrenner im 1er fort und entwickelt ihn parallel zum Elektromodell weiter.

Die Daten im Überblick

MerkmalAngabe
Marktstart (geplant)2028, genauer Termin offen
Plattform Verbrenner/HybridUKL2 (wie bisher), Frontantrieb
Plattform i1Neue-Klasse-Technik (Gen6)
Antrieb i1 BasisHeckantrieb, E-Motor im Heck
Leistung i1 Basisbis zu 240 kW (322 PS)
Leistung Allrad-M-Modellrund 340 kW (463 PS) – unsicher, Serienfertigung offen
Batterie i1keine Angabe
Reichweite i1keine Angabe
Plug-in-Hybrid Batterie19,5 kWh
Plug-in-Hybrid E-Reichweiteüber 100 km
Preisekeine Angabe

Design: Anleihen bei der Neuen Klasse

Optisch soll der i1 Elemente der Neuen Klasse aufgreifen. Wie weit das geht, sagt das Quellmaterial nicht. Hier lohnt es sich, auf offizielle Bilder zu warten, statt aus Erlkönig-Vermutungen Ausstattungslisten abzuleiten.

Wie sich das gegen Vorgänger und Wettbewerb einordnet

  • Gegenüber der aktuellen dritten Generation ist die Aufspaltung in zwei Plattformen der eigentliche Bruch – bisher lief alles über UKL2.
  • Die bisherigen elektrischen BMW-Kompaktmodelle basieren auf der Plattform der Verbrenner. Der i1 wäre das erste Kompaktmodell der Marke mit einer von Grund auf für Elektroantrieb entwickelten Basis.
  • Viele Wettbewerber setzen auf Frontantrieb; Heckantrieb bleibt ein Unterscheidungsmerkmal. Wie stark es im Alltag wirkt, muss sich erst im Fahrbetrieb zeigen.
  • Der Plug-in-Hybrid mit über 100 km elektrischer Reichweite wäre ein klarer Fortschritt gegenüber dem heutigen 1er-PHEV-Niveau.

Was offen bleibt

Ungeklärt sind derzeit die Batteriekapazität und Reichweite des i1, das Motorenprogramm der Verbrenner, der genaue Marktstart innerhalb des Jahres 2028, alle Preise und die Frage, ob das starke Allrad-Modell überhaupt gebaut wird. Auch ob der i1 vor oder nach den größeren Neue-Klasse-Modellen in die Schauräume kommt, ist nicht belegt. Erfahrungsgemäß werden solche Details erst etwa ein Jahr vor Markteinführung verbindlich – vorher taugt die Meldung zur Orientierung, nicht zur Planung.

Wann kommt der elektrische BMW i1?

Die vierte 1er-Generation inklusive i1 ist für 2028 geplant. Ein genauer Termin innerhalb des Jahres ist nicht bekannt.

Auf welcher Plattform steht der BMW i1?

Der i1 soll eine dedizierte Elektro-Plattform nutzen, die als Neue-Klasse-Technik (Gen6) bezeichnet wird. Verbrenner und Hybride bleiben auf der bisherigen UKL2-Plattform.

Wie viel Leistung hat der BMW i1?

Für die Basisversion sind bis zu 240 kW (322 PS) genannt. Ein Allrad-Topmodell mit rund 340 kW (463 PS) gilt als möglich, ist aber nicht bestätigt.

Hat der BMW i1 Heckantrieb?

Ja, die Basisversion des i1 soll einen Elektromotor im Heck und damit Heckantrieb haben. Die Verbrenner- und Hybridversionen bleiben frontgetrieben.

Wie weit fährt der neue 1er als Plug-in-Hybrid elektrisch?

Genannt werden eine Batterie mit 19,5 kWh und über 100 Kilometer elektrische Reichweite. Offizielle Normwerte liegen noch nicht vor.

Was kostet der BMW i1?

Zu den Preisen gibt es bislang keine Angaben – weder für den i1 noch für die übrigen Modelle der neuen Generation.