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BMW investiert zwei Milliarden Euro an vier bayerischen Standorten

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Die BMW Group bereitet in Dingolfing, Landshut, Irlbach-Straßkirchen und München die Fertigung der nächsten 3er-Generation vor. Rund zwei Milliarden Euro investiert das Unternehmen in Fahrzeugproduktion und Batteriefertigung.

Luftaufnahme eines Automobilwerks mit Produktionshallen und Logistikinfrastruktur
KI-generiertes Bild

Die BMW Group investiert rund zwei Milliarden Euro an vier bayerischen Standorten. Das Unternehmen rüstet damit die Fahrzeugproduktion und die Batteriefertigung in den Werken Dingolfing, Landshut, Irlbach-Straßkirchen und München aus. Anlass ist die nächste Generation der BMW 3er Reihe, die intern unter dem Kürzel G50 läuft. Für Kundinnen und Kunden ändert sich damit vorerst nichts: Ein Termin für die Markteinführung ist nicht genannt.

BMW bereitet die vier genannten bayerischen Standorte auf die nächste 3er-Generation vor. Wie sich die Summe auf die einzelnen Standorte verteilt, hat das Unternehmen in der vorliegenden Mitteilung nicht aufgeschlüsselt.

Die Eckdaten im Überblick

MerkmalWert
Investitionssummerund 2 Milliarden Euro
StandorteDingolfing, Landshut, Irlbach-Straßkirchen, München
ZweckFahrzeugproduktion und Batteriefertigung
BaureiheBMW 3er Reihe, Generation G50
Produktionsstartnicht genannt
Nahaufnahme von Batteriemodulen in einer Fertigungshalle
KI-generiertes Bild

Was das Cluster-Prinzip bedeutet

BMW beschreibt die vier Werke als Standort-Cluster. Der Gedanke dahinter: Fahrzeugmontage und Batteriefertigung liegen geografisch nah beieinander, Bauteile legen zwischen den Fertigungsschritten kürzere Strecken zurück. Nach Angaben des Unternehmens senkt das den CO2e-Fußabdruck der Produktion. Die Abkürzung CO2e fasst verschiedene Treibhausgase zu einem einzigen Wert zusammen und macht ihre Wirkung vergleichbar. Vergleichswerte oder Angaben dazu, welcher Anteil der Emissionen überhaupt auf Transporte entfällt, liegen bislang nicht vor; die Aussage ist damit nicht überprüfbar.

Offen bleibt ein fachlich wichtiger Punkt: Was genau unter Batteriefertigung zu verstehen ist, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Zwischen der Produktion einzelner Zellen, der Fertigung von Modulen und der Montage fertiger Batteriepakete liegen deutliche Unterschiede. Je früher ein Werk in diese Kette einsteigt, desto mehr Arbeitsschritte, Beschäftigte und technische Anlagen sind nötig. Solange BMW das nicht präzisiert, lässt sich nicht beurteilen, wie tief das Unternehmen an diesen Standorten in die Batterieproduktion einsteigt.

Wie die Summe einzuordnen ist

Zwei Milliarden Euro sind nach unserer Einschätzung für den Generationswechsel einer Kernbaureihe eine übliche Größenordnung; Vergleichszahlen aus früheren Modellwechseln nennt die Mitteilung nicht. Die Zahl beschreibt Ausgaben für Hallen, Anlagen, Werkzeuge und Qualifizierung über mehrere Jahre. Sie hat mit dem späteren Preis eines Fahrzeugs nichts zu tun.

BMW investiert an vier bayerischen Standorten, an denen das Unternehmen bereits produziert. Das lässt sich als Bekenntnis zum bestehenden Werksnetz in Bayern lesen; diese Einordnung ist unsere Einschätzung, die Mitteilung selbst äußert sich dazu nicht. Ob mit der Investition auch Zusagen zur Beschäftigung verbunden sind, geht aus den vorliegenden Angaben ebenfalls nicht hervor.

Was zur nächsten 3er-Generation bekannt ist

Zur Baureihe G50 selbst gibt die Mitteilung wenig preis. Bekannt ist, dass die Werke auf ihre Fertigung vorbereitet werden und dass Batteriefertigung Teil des Pakets ist. Technische Daten, Karosserievarianten, Antriebe und Ausstattungen sind nicht genannt. Auch die Frage, ob und in welcher Form es die Baureihe mit Verbrenner, als Hybrid oder als reines Elektroauto geben wird, beantwortet das Unternehmen an dieser Stelle nicht.

Bis zu weiteren Angaben beschreibt die Meldung die Produktionsstrategie von BMW und die Zukunft von vier Werken in Bayern. Offen bleiben der Zeitplan für den Produktionsstart, die Aufteilung der rund zwei Milliarden Euro auf die einzelnen Standorte und die technischen Daten der Baureihe G50.

Wie viel investiert die BMW Group in Bayern?

Rund zwei Milliarden Euro. Das Unternehmen investiert in Fahrzeugproduktion und Batteriefertigung. Eine Aufschlüsselung nach einzelnen Standorten hat BMW bisher nicht veröffentlicht.

Welche Standorte sind betroffen?

Dingolfing, Landshut, Irlbach-Straßkirchen und München. BMW beschreibt die vier Werke als Standort-Cluster mit kurzen Wegen zwischen den Fertigungsschritten.

Für welches Modell werden die Werke vorbereitet?

Für die nächste Generation der BMW 3er Reihe, die intern G50 heißt. Technische Details zu dieser Baureihe liegen noch nicht vor.

Wann startet die Produktion des neuen 3ers?

Ein Termin ist nicht genannt. Weder zum Produktionsstart noch zur Markteinführung gibt es belastbare Angaben.

Fertigt BMW künftig eigene Batteriezellen in Bayern?

Das lässt sich aus der Mitteilung nicht ableiten. Von Batteriefertigung ist die Rede, ohne dass zwischen Zellproduktion, Modulfertigung und Batteriemontage unterschieden wird.

Ändert sich dadurch etwas für heutige BMW-Kunden?

Nein. Die Investition betrifft die Produktion künftiger Fahrzeuge, nicht das aktuelle Angebot.