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BMW iX4: Der X4 wird zum reinen Elektroauto

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

BMW baut ab Herbst 2026 im ungarischen Werk Debrecen ein zweites Modell der Neuen Klasse – laut Brancheninsidern das elektrische SUV-Coupé iX4. Für den Verbrenner-X4 wäre es das Aus.

Getarnter Erlkönig des kommenden BMW iX4 der Neuen Klasse in Frontansicht auf einer Teststrecke
KI-generiertes Bild

Wer mit einem BMW X4 liebäugelt, sollte diese Meldung kennen: BMW hat bestätigt, ab Herbst 2026 ein zweites Modell der sogenannten Neuen Klasse im ungarischen Werk Debrecen zu bauen. Brancheninsidern zufolge handelt es sich dabei um den iX4, ein rein elektrisches SUV-Coupé mit dem internen Code NA7. Nach übereinstimmenden Branchenberichten soll mit dem Start des iX4 der klassische X4 mit Verbrennungsmotor komplett auslaufen – ohne Benziner, ohne Diesel, ohne Plug-in-Hybrid. Bestätigt hat BMW diesen Schritt nicht. Für Käuferinnen und Käufer heißt das: Wer diese Karosserieform von BMW mit Verbrenner fahren möchte, hat dafür voraussichtlich ein begrenztes Zeitfenster.

Kurzfristig ändert sich am Markt nichts. Preise für den iX4 sind bislang nicht bekannt, ein Premierentermin und ein Marktstart ebenfalls nicht. Die Entscheidung, die vor einem Kauf ansteht, lautet also weniger „jetzt oder nie“, sondern eher: einen Verbrenner nehmen, solange er angeboten wird – oder auf ein Fahrzeug warten, dessen Kosten, Marktstart und genaue Ausstattung noch offen sind. Welche X4 derzeit als Neu-, Jahres- und Gebrauchtwagen zu haben sind, zeigt ein Blick in die Angebote weiter unten.

Was bestätigt ist – und was nicht

Offiziell bestätigt hat BMW bisher nur einen Punkt: Neben dem bereits angekündigten ersten Modell der Neuen Klasse läuft ab Herbst 2026 ein zweites Modell dieser Familie in Debrecen vom Band. Dass es der iX4 ist, stammt aus Brancheninformationen, nicht aus einer Pressemitteilung. Dem Vernehmen nach steht das Modell unmittelbar vor seiner Weltpremiere, ein Termin dafür ist aber nicht kommuniziert. Die Plattformmerkmale der Neuen Klasse sind bekannt; konkrete Zahlen zum iX4 stehen noch aus. Die folgenden Angaben sind deshalb jeweils mit ihrem Status gekennzeichnet.

Aus für den Verbrenner-X4

Der bemerkenswerteste Teil der Meldung ist nicht das neue Auto, sondern das, was verschwindet. Den Branchenberichten zufolge führt BMW beim X4 keine Verbrenner-Variante parallel weiter, sondern ersetzt die Baureihe vollständig durch ein Elektroauto. Das wäre ein ungewöhnlicher Schritt, weil damit eine eingeführte Karosserieform ohne Verbrenner-Alternative weitergeführt würde.

Für den Gebrauchtmarkt lässt sich daraus derzeit keine seriöse Prognose ableiten. Ob das Auslaufen einer Verbrenner-Baureihe Restwerte stützt, weil das Angebot endlich ist, oder sie drückt, weil die Technik als Auslaufmodell gilt, hängt von Nachfrage und Förderpolitik ab – beides ist heute nicht absehbar. Wer einen X4 als Gebrauchten oder Jahreswagen kauft, sollte deshalb nach dem eigenen Bedarf entscheiden und nicht nach einer Wette auf den Wiederverkauf.

Die Technik: 800 Volt, neue Zellen, schnelles Laden

Der iX4 soll auf der 800-Volt-Architektur der Neuen Klasse aufbauen. Vereinfacht gesagt arbeitet das Bordnetz mit der doppelten Spannung heutiger 400-Volt-Systeme. Der praktische Vorteil: Bei gleicher Stromstärke fließt mehr Leistung, das Auto kann an einer starken Schnellladesäule also in kürzerer Zeit mehr Energie aufnehmen, ohne dass Kabel und Komponenten überhitzen. Angegeben ist für die Neue Klasse eine maximale Ladeleistung von bis zu 400 kW – ein Wert, den derzeit nur wenige öffentliche Ladepunkte liefern.

Dazu kommt die sechste Generation der eDrive-Technologie mit zylindrischen Rundzellen statt der bisher üblichen prismatischen Zellen. Für Kundinnen und Kunden zählt davon vor allem das Ergebnis: mehr Energie im gleichen Bauraum und schnelleres Laden. Die berichtete Reichweite von über 800 Kilometern ist allerdings mit Vorsicht zu behandeln. Sie ist weder offiziell bestätigt noch einer konkreten Variante zugeordnet. Nach unserer Einschätzung kommt ein SUV-Coupé mit entsprechender Stirnfläche und Luftwiderstand bei gleicher Batterie in der Regel nicht so weit wie eine flache Limousine.

Zum Marktstart erwarten Insider eine Allradversion mit der Bezeichnung iX4 50 xDrive und rund 470 PS. Ob das tatsächlich die Einstiegsvariante ist oder bereits eine gehobene Stufe, ist offen – für ein Basismodell wäre dieser Wert ungewöhnlich hoch. Schwächere Versionen, etwa mit Hinterradantrieb, sind plausibel, aber bislang nicht angekündigt.

MerkmalWertStatus
ModellBMW iX4 (interner Code NA7)laut Insidern
ProduktionsstartHerbst 2026, Werk Debrecen (Ungarn)von BMW bestätigt
Plattform800-Volt-Architektur der Neuen Klasselaut Insidern
AntriebstechnikeDrive der sechsten Generation, Rundzellenlaut Insidern
Maximale Ladeleistungbis zu 400 kWAngabe zur Neuen Klasse
Reichweiteüber 800 kmunbestätigt, kritisch zu sehen
Erste bekannte VarianteiX4 50 xDrive, rund 470 PSerwartet
Verbrenner-Variantensollen vollständig entfallenlaut Insidern
Preise, Premiere, Marktstartnicht bekanntoffen

Einordnung: Vorgänger, Schwestermodell, Wettbewerb

Gegenüber dem heutigen X4 ist der iX4 kein Facelift, sondern ein vollständiger Technologiewechsel: andere Plattform, anderer Antrieb, andere Elektronikarchitektur. Wie sich der iX4 zum SUV der Neuen Klasse verhält, ist offiziell nicht beschrieben. Unsere Vermutung: ähnlich wie bisher der X4 zum X3 – gleiche Technikbasis, flacheres Dach, sportlicher gezeichnetes Heck, dafür weniger Kopffreiheit hinten und ein kleinerer Kofferraum. Belegt ist davon bislang nichts.

Zum Wettbewerbsumfeld liegen keine Angaben von BMW vor. Nach Einschätzung der Redaktion trifft der iX4 auf elektrische Premium-SUV wie den Audi Q6 e-tron oder den Porsche Macan Electric. Sollten sich die berichteten Werte bei Reichweite und Ladeleistung bestätigen, stünde der iX4 in diesem Feld gut da. Genau das ist aber die Bedingung: Bestätigt sind die Zahlen bisher nicht, und der Abstand zwischen Normwert und Autobahnverbrauch entscheidet im Alltag mehr als das Datenblatt.

Diese Fragen sind noch offen

  • Wann genau BMW den iX4 der Öffentlichkeit zeigt
  • Wann Marktstart und die ersten Auslieferungen in Deutschland erfolgen
  • Was der iX4 kosten wird – auch im Verhältnis zum bisherigen X4
  • Welche weiteren Antriebs- und Batterievarianten neben dem iX4 50 xDrive kommen
  • Welche Reichweite offiziell als Normwert angegeben wird

Unsere Empfehlung bis dahin: Wer jetzt ein Fahrzeug braucht, sollte sich nicht an einem Modell orientieren, für das weder Preis noch Liefertermin feststehen. Wer flexibel bleiben will, kann mit Leasing oder Auto-Abo und kürzerer Laufzeit die Zeit bis zur Premiere überbrücken, ohne sich langfristig festzulegen.

Wann kommt der BMW iX4 auf den Markt?

Ein Marktstart ist nicht kommuniziert. Bestätigt ist lediglich, dass BMW ab Herbst 2026 ein zweites Modell der Neuen Klasse in Debrecen produziert. Zwischen Produktionsstart und den ersten Auslieferungen liegen erfahrungsgemäß mehrere Wochen bis Monate.

Wie hoch ist die Reichweite des BMW iX4?

Berichtet werden über 800 Kilometer. Dieser Wert ist nicht offiziell bestätigt und nicht einer bestimmten Variante zugeordnet. Bei einem SUV-Coupé mit entsprechendem Luftwiderstand ist er nach unserer Einschätzung kritisch zu sehen – einen verbindlichen Normwert nach WLTP nennt BMW erst zur Premiere.

Wird es den BMW X4 noch mit Verbrennungsmotor geben?

Nach den vorliegenden Branchenberichten nicht: Mit dem Start des iX4 soll der Verbrenner-X4 vollständig entfallen, also auch die Diesel- und Plug-in-Hybrid-Varianten. Bestätigt hat BMW das bislang nicht. Bereits zugelassene Fahrzeuge verschwinden dadurch nicht vom Markt.

Wie viel Leistung hat der iX4 50 xDrive?

Erwartet werden rund 470 PS bei einer Allradversion. Ob es sich dabei um die Einstiegsvariante oder bereits um eine stärkere Stufe handelt, ist offen. Schwächere Versionen sind denkbar, aber bislang nicht angekündigt.

Was bedeutet die 800-Volt-Technik für mich?

Vor allem kürzere Ladestopps: Das Bordnetz arbeitet mit höherer Spannung und kann an starken Schnellladesäulen mehr Leistung aufnehmen. Genannt sind bis zu 400 kW. Voraussetzung ist eine Säule, die diese Leistung auch liefert – solche Ladepunkte sind derzeit die Ausnahme.