Škoda Epiq 40: Elektro-Crossover ab 27.900 Euro bestellbar
Škoda öffnet die Bücher für den Epiq 40: 135 PS, 37 kWh nutzbare Batterie und bis zu 310 Kilometer Reichweite ab 27.900 Euro. Das noch günstigere Einstiegsmodell Epiq 35 folgt erst im Oktober 2026.

Der Bestellstart für den Škoda Epiq 40 ist erfolgt. Der Einstieg in das elektrische City-SUV liegt bei 27.900 Euro, damit rückt die Marke deutlich unter ihr bisheriges Elektro-Angebot. Wer ein bezahlbares Elektroauto für Stadt, Pendelstrecke und Umland sucht, bekommt hier 135 PS, eine Batterie mit 37,0 kWh nutzbarer Kapazität und eine angegebene Reichweite von bis zu 310 Kilometern. Wer mehr Reichweite braucht oder auf den noch günstigeren Epiq 35 wartet, muss dagegen Geduld mitbringen: Dessen Bestellstart ist erst für Oktober 2026 angekündigt.
Wichtig für die Kaufentscheidung ist die Einordnung der Fahrzeuggröße. Der Epiq ist ein City-SUV-Crossover und damit kleiner als der Elroq, den Škoda bislang als Elektro-Einstieg geführt hat. Eine offizielle Preisgegenüberstellung der beiden Modelle nennt Škoda in der Mitteilung zum Epiq nicht; den Preisabstand sollte man deshalb anhand der aktuellen Preislisten beider Baureihen prüfen. Der Epiq zielt erkennbar auf Käuferinnen und Käufer, die bisher wegen des Preises vom Umstieg abgesehen haben.
Preise und Ausstattung: Was kostet der Škoda Epiq?
Den Epiq 40 gibt es in zwei Ausstattungslinien. Essence startet bei 27.900 Euro und bringt serienmäßig unter anderem LED-Hauptscheinwerfer, mehrere Assistenzsysteme, eine Climatronic und ein 13-Zoll-Infotainmentdisplay mit. Damit ist die Basis bereits alltagstauglich ausgestattet.

Die Linie Selection kostet ab 31.400 Euro, also 3.500 Euro mehr. Enthalten sind die Pakete Technik und Komfort sowie 18-Zoll-Leichtmetallfelgen. Zum Technik-Paket gehören induktive Ladefunktion, Rückfahrkamera, das schlüssellose Zugangssystem KESSY und bidirektionales Laden. Das Komfort-Paket umfasst unter anderem Lenkrad- und Sitzheizung sowie eine Zwei-Zonen-Climatronic. Darüber hinaus bietet Škoda ein Premium-Paket für 890 Euro an, das einen 25 Liter großen Frunk unter der Fronthaube, eine 360-Grad-Kamera, ein Canton-Soundsystem mit zehn Lautsprechern und den Intelligenten Parkassistenten enthält.
Besonders beachtenswert ist das bidirektionale Laden in der Selection-Linie. Die Funktion, mit der ein Elektroauto Strom auch wieder abgeben kann, ist in dieser Fahrzeug- und Preisklasse bislang unüblich und war eher größeren, teureren Modellen vorbehalten. Sinnvoll nutzbar ist sie allerdings nur mit passender Ladetechnik zu Hause – wer ausschließlich an öffentlichen Säulen lädt, hat davon zunächst wenig. Eine Wärmepumpe, die im Winter den Verbrauch senken kann, bietet Škoda für alle Antriebsvarianten als Option an; einen Aufpreis dafür nennt die Mitteilung nicht.
Antrieb, Reichweite und Ladezeit im Detail
Der Elektromotor des Epiq 40 leistet 99 kW (135 PS) und liefert bis zu 267 Nm Drehmoment. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 160 km/h begrenzt. Für Stadt, Landstraße und moderate Autobahnetappen ist das eine übliche Auslegung in diesem Segment; wer regelmäßig lange Strecken bei hohem Tempo fährt, sollte die begrenzte Reichweite in die Rechnung einbeziehen.
Die Batterie hat 38,5 kWh brutto und 37,0 kWh netto und nutzt eine Lithium-Eisen-Phosphat-Chemie, kurz LFP. Diese Zellchemie gilt als kostengünstiger und langlebig, hat aber tendenziell eine geringere Energiedichte als die bisher bei Enyaq und Elroq verbauten NMC-Zellen. Am DC-Schnelllader lädt der Epiq 40 laut Škoda in 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent; eine maximale Ladeleistung in kW nennt der Hersteller nicht. Den kombinierten Stromverbrauch gibt Škoda mit 13,9 bis 14,5 kWh je 100 Kilometer an, die CO2-Emissionen mit 0 g/km, die CO2-Klasse mit A.
Ein Hinweis zur Reichweite gehört offen benannt: Die genannten bis zu 310 Kilometer passen rechnerisch nicht zum angegebenen Normverbrauch. Aus 37,0 kWh nutzbarer Kapazität und 13,9 bis 14,5 kWh je 100 Kilometer ergeben sich etwa 255 bis 266 Kilometer. Möglich ist, dass sich Reichweiten- und Verbrauchsangabe auf unterschiedliche Ausstattungen oder Radgrößen beziehen. Diese Frage ist offen; Interessenten sollten sich die Werte für die konkret gewählte Konfiguration vor der Bestellung bestätigen lassen. Im Winter liegt die tatsächliche Reichweite bei jedem Elektroauto spürbar unter dem Normwert.
| Merkmal | Škoda Epiq 40 |
|---|---|
| Leistung | 99 kW (135 PS) |
| Maximales Drehmoment | 267 Nm |
| Batterie brutto / netto | 38,5 kWh / 37,0 kWh |
| Zellchemie | Lithium-Eisen-Phosphat (LFP) |
| Reichweite (Herstellerangabe) | bis zu 310 km |
| Ladezeit 10–80 % (DC-Schnellladen) | 23 Minuten |
| Höchstgeschwindigkeit | 160 km/h |
| Stromverbrauch kombiniert | 13,9 – 14,5 kWh/100 km |
| CO2-Emissionen / CO2-Klasse | 0 g/km / A |
| Preis Essence | ab 27.900 Euro |
| Preis Selection | ab 31.400 Euro |
Epiq 55 und Epiq 35: die anderen beiden Stufen
Der Epiq 40 ist die mittlere von drei Leistungsstufen. Darüber steht der Epiq 55 mit 155 kW (211 PS), den Škoda in den Varianten Essence, Selection und als First Edition anbietet. Sein kombinierter Stromverbrauch liegt bei 13,7 bis 14,1 kWh je 100 Kilometer. Preise für den Epiq 55 nennt die Mitteilung nicht – wer diese Variante erwägt, muss die Angabe beim Händler abfragen.
Unterhalb des 40ers folgt der Epiq 35. Für ihn nennt Škoda einen Bestellstart in Deutschland im Oktober 2026 und einen Einstiegspreis ab 25.900 Euro. Das sind 2.000 Euro weniger als beim Epiq 40. Technische Daten zu Leistung, Batteriegröße, Reichweite und Ladeleistung des Epiq 35 sind bislang nicht veröffentlicht. Wer auf diese Version wartet, wartet damit auch auf die Information, wie groß der Abstand bei der Reichweite ausfällt – und bis Oktober 2026 auf den Bestellstart.
Für wen sich der Epiq 40 rechnet
Der Epiq 40 passt zu einem Nutzungsprofil, das sich klar beschreiben lässt: überwiegend Stadt und Umland, Lademöglichkeit zu Hause oder am Arbeitsplatz, gelegentliche längere Fahrten mit einem eingeplanten Ladestopp von rund 23 Minuten. Innerhalb der Marke ordnet sich der Epiq unterhalb des größeren Elroq ein. Ein Preisvergleich mit konkreten Wettbewerbsmodellen ist an dieser Stelle nicht möglich, weil dazu keine belastbaren, aktuellen Zahlen vorliegen; ein Blick auf die Preislisten der infrage kommenden Alternativen lohnt sich vor der Entscheidung.
Wer regelmäßig 300 Kilometer und mehr am Stück fährt, sollte die Reichweitenfrage kritisch prüfen oder sich den stärkeren Epiq 55 ansehen. Zu Auslieferungsterminen für Epiq 40 und Epiq 55 liegen bislang keine Angaben vor – auch das ist ein Punkt, den man vor der Bestellung klären sollte.
Wie viel kostet der Škoda Epiq?
Der Epiq 40 startet in der Linie Essence bei 27.900 Euro, die Linie Selection kostet ab 31.400 Euro. Für den erst im Oktober 2026 bestellbaren Epiq 35 nennt Škoda einen Einstiegspreis ab 25.900 Euro. Preise für den stärkeren Epiq 55 sind bislang nicht veröffentlicht.
Wie weit fährt der Škoda Epiq 40 mit einer Ladung?
Škoda gibt bis zu 310 Kilometer an. Aus dem ebenfalls genannten Normverbrauch von 13,9 bis 14,5 kWh je 100 Kilometer und 37,0 kWh nutzbarer Batteriekapazität ergeben sich rechnerisch allerdings nur rund 255 bis 266 Kilometer. Diese Abweichung ist bislang nicht aufgeklärt; im Winter liegt die reale Reichweite in jedem Fall darunter.
Wie schnell lädt der Škoda Epiq 40?
Am DC-Schnelllader dauert das Laden von 10 auf 80 Prozent nach Herstellerangabe 23 Minuten. Eine maximale Ladeleistung in kW nennt Škoda in der Mitteilung nicht.
Was bringt das bidirektionale Laden in der Selection-Linie?
Mit bidirektionalem Laden kann das Auto Strom nicht nur aufnehmen, sondern auch wieder abgeben. Die Funktion steckt im Technik-Paket der Selection-Linie. Nutzen bringt sie vor allem mit passender Ladetechnik zu Hause; wer nur öffentlich lädt, profitiert zunächst kaum davon.
Wann ist der Škoda Epiq 35 bestellbar?
Škoda nennt Oktober 2026 als Bestellstart in Deutschland. Ein genaues Datum sowie technische Daten zu Leistung, Batterie und Reichweite stehen noch aus.
Quellen
- Škoda Media Pressemitteilungskoda-media.de
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