VW ID. Polo: Rückruf wegen fehlerhaft befestigtem Beifahrergurt
Volkswagen ruft 1.109 Exemplare des elektrischen ID. Polo zurück, 340 davon in Deutschland. Ursache ist ein Montagefehler am Gurt der Beifahrerseite.

Volkswagen ruft den ID. Polo in die Werkstätten. Betroffen ist eine klein abgegrenzte Charge: 1.109 Fahrzeuge weltweit, davon 340 in Deutschland. Grund ist ein Montagefehler am Sicherheitsgurt der Beifahrerseite. Wer einen ID. Polo fährt, sollte anhand der Fahrgestellnummer klären lassen, ob sein Auto dazugehört. Wer einen ID. Polo kaufen, leasen oder abonnieren möchte, sollte bei Fahrzeugen aus dem genannten Produktionszeitraum vorab die Fahrgestellnummer prüfen lassen.
Der Rückruf läuft unter dem Herstellercode 69G1, beim Kraftfahrt-Bundesamt ist er unter der Referenznummer 17099R geführt. Beide Nummern helfen weiter, wenn Sie beim Händler oder in der Werkstatt nachfragen: Mit ihnen und der Fahrgestellnummer lässt sich eindeutig prüfen, ob das eigene Fahrzeug in der Aktion enthalten ist.
Warum der ID. Polo zurückgerufen wird
Bei den betroffenen Autos wurde der Beifahrergurt nicht korrekt am Verankerungspunkt der B-Säule befestigt. Die B-Säule ist der Dachpfosten zwischen Vorder- und Hintertür, an dem der vordere Gurt oben geführt und unten verankert ist. Weil die Befestigung fehlerhaft ausgeführt wurde, ist die Rückhaltewirkung des Gurts eingeschränkt. Das ist die Kernaussage der Rückrufmeldung, und sie betrifft ausschließlich die Beifahrerseite.
Ob es im Zusammenhang mit dem Fehler bereits Unfälle oder Verletzungen gegeben hat, ist in den uns vorliegenden Angaben nicht enthalten. Auch ein Fahrverbot oder eine Empfehlung, das Auto bis zum Termin stehen zu lassen, wird nicht genannt. Da die Rückhaltewirkung auf dem Beifahrersitz eingeschränkt sein kann, ist es nach unserer Einschätzung naheliegend, diesen Platz bis zur Prüfung nicht zu besetzen. Eine offizielle Anweisung dazu liegt uns nicht vor, weshalb die Rückfrage beim Händler der verlässlichere Weg ist.
Welche Fahrzeuge betroffen sind
Die Aktion ist auf einen Produktionszeitraum von gut sechs Wochen begrenzt: vom 21. Juli bis zum 2. September 2026. Fahrzeuge, die davor oder danach gebaut wurden, sind nach den vorliegenden Angaben nicht enthalten. Ob derselbe Gurtmechanismus in anderen Modellen des Konzerns verbaut ist und dort ebenfalls geprüft wird, geht aus der Meldung nicht hervor.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Modell | VW ID. Polo (elektrischer Kleinwagen) |
| Produktionszeitraum | 21. Juli bis 2. September 2026 |
| Betroffene Fahrzeuge weltweit | 1.109 |
| Betroffene Fahrzeuge in Deutschland | 340 |
| Herstellercode | 69G1 |
| KBA-Referenznummer | 17099R |
| Maßnahme | Gurtsystem prüfen, Gurt bei Bedarf tauschen |
Was in der Werkstatt passiert
Die Werkstatt kontrolliert das Gurtsystem auf der Beifahrerseite und tauscht den Gurt, wenn die Prüfung das ergibt. Wie lange der Termin dauert, ist in den vorliegenden Angaben nicht beziffert. Eine ausdrückliche Aussage zu den Kosten fehlt ebenfalls; ob die Maßnahme für Halter kostenfrei ausgeführt wird, lässt sich beim Händler klären.
Wie und wann die betroffenen Halter informiert werden, ist noch offen. Halter können mit der Fahrgestellnummer beim Volkswagen-Partner nachfragen, ob ihr Auto betroffen ist. Dabei helfen der Herstellercode 69G1 und die KBA-Referenznummer 17099R.
Einordnung für Käufer und Halter
Der Rückruf betrifft Fahrzeuge aus der Produktion vom 21. Juli bis zum 2. September 2026, weltweit 1.109 Autos und in Deutschland 340. Wo der Montagefehler entstand, ist nicht bekannt. Die Rückrufmeldung enthält auch keine Angaben dazu, wie der Montagefehler bei der Qualitätskontrolle behandelt wurde. Ein Konstruktionsproblem des ID. Polo belegen die Angaben nicht. Ob ein bestimmtes Auto zur Charge gehört, lässt sich anhand der Fahrgestellnummer klären.
Ein Vergleich mit dem Verbrenner-Polo oder mit konkurrierenden Elektro-Kleinwagen lässt sich aus dieser Meldung nicht ableiten. Für einen Modellvergleich fehlen in der Rückrufmeldung Preise und technische Daten, etwa zu Reichweite, Batteriegrößen und Ausstattungslinien. Diese Angaben ergänzen wir hier nicht aus zweiter Hand.
Welche ID. Polo sind vom Rückruf betroffen?
Fahrzeuge aus der Produktion vom 21. Juli bis zum 2. September 2026. Weltweit sind 1.109 Autos enthalten, in Deutschland 340. Ob Ihr Fahrzeug dazugehört, klärt der Volkswagen-Partner anhand der Fahrgestellnummer.
Was ist der Grund für den Rückruf?
Der Sicherheitsgurt auf der Beifahrerseite wurde nicht korrekt am Verankerungspunkt der B-Säule befestigt. Dadurch ist die Rückhaltewirkung des Gurts eingeschränkt.
Wie lauten die offiziellen Rückrufnummern?
Der Herstellercode ist 69G1, die Referenznummer des Kraftfahrt-Bundesamts lautet 17099R. Beide Angaben erleichtern die Rückfrage in der Werkstatt.
Was macht die Werkstatt?
Sie kontrolliert das Gurtsystem und tauscht den Gurt, wenn die Prüfung das erfordert. Wie lange der Termin dauert, ist bislang nicht angegeben.
Darf ich mein Auto bis zum Werkstatttermin weiterfahren?
Ein Fahrverbot oder eine Stilllegungsempfehlung nennt die Rückrufmeldung nicht. Da der Fehler die Rückhaltewirkung des Beifahrergurts betrifft, sollten Sie diese Frage vor der nächsten Fahrt mit Beifahrer beim Händler klären.
Was bedeutet der Rückruf für den Kauf eines ID. Polo?
Die Aktion ist auf die Produktion vom 21. Juli bis zum 2. September 2026 begrenzt. Ob ein angebotenes Fahrzeug dazugehört, lässt sich vor dem Kauf anhand der Fahrgestellnummer prüfen lassen. Weitergehende Schlüsse auf das Modell lassen die vorliegenden Angaben nicht zu.
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