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VW ID Tiguan: Der ID.4-Nachfolger kommt am 28. September – und der ID.5 fällt weg

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Volkswagen zeigt am 28. September den ID Tiguan, den Nachfolger des ID.4. Der ID.5 verschwindet ohne direkten Nachfolger aus dem Programm, und ab 2027 tragen die Elektromodelle wieder die Namen der Verbrenner.

Volkswagen ID.4, Seitenansicht auf einer Straße in Tageslicht
KI-generiertes Bild

Volkswagen stellt am 28. September ein Elektro-SUV vor, das ID Tiguan heißen wird und den ID.4 beerbt. Für Käufer ist daran vor allem eine Sache wichtig: Der ID.4 läuft in seiner bisherigen Form aus, und der ID.5 verschwindet ganz aus dem Angebot. Beim ID.4 ist der Nachfolger damit terminiert; der ID.5 fällt ohne direkten Nachfolger weg. Wer eines der beiden Modelle gerade als Neuwagen, Jahreswagen oder im Leasing ins Auge gefasst hat, sollte das vor der Entscheidung wissen. Preise, Reichweiten und der Marktstart des ID Tiguan sind dagegen noch nicht bekannt – belastbar ist bislang nur der Termin der Vorstellung.

Was am 28. September gezeigt wird

Den Termin nennt Volkswagen selbst: Am 28. September fällt die Hülle vom ID Tiguan. Dass das Auto so heißen wird, hat VW-Chefdesigner Andreas Mindt auf Instagram bekannt gegeben. Was unter dem Blech steckt, ist offen – zu Leistung, Batteriekapazität, Reichweite, Ladeleistung, Preis und Marktstart gibt es keine Angaben, und auch die technische Basis hat Volkswagen nicht bestätigt. Damit lässt sich der ID Tiguan heute weder gegen den ID.4 noch gegen Wettbewerber einordnen; wer konkrete Daten braucht, muss den 28. September abwarten.

MerkmalStand heute
Vorstellung28. September
NameVW ID Tiguan (laut VW-Chefdesigner Andreas Mindt)
ErsetztVW ID.4
ID.5wird gestrichen, kein direkter Nachfolger angekündigt
Technische Basisnicht bestätigt
Leistung, Batterie, Reichweite, Preis, Marktstartkeine Angaben

Das Aus für den ID.5

Volkswagen streicht den ID.5 aus dem Modellangebot, und einen direkten Nachfolger hat der Hersteller nicht angekündigt. Für den Markt bedeutet das: Die Baureihe wird nicht fortgeführt und bleibt damit ein Modell mit begrenzter Stückzahl – als Gebrauchter und als Jahreswagen ebenso wie im Leasing. Nach unserer Einschätzung sind es bei einer Straffung des Angebots meist die Varianten mit den kleineren Stückzahlen, die zuerst entfallen; Volkswagen hat diese Lesart nicht bestätigt.

Als eine Begründung für den Namenswechsel nennt Volkswagen, die Ziffer 5 sehe dem Buchstaben G ähnlich. Wir geben diese Erklärung wieder, weil sie so kommuniziert wurde. Entscheidend für Kunden ist ohnehin weniger die Begründung als die Rückkehr zu bekannten Modellnamen.

Ab 2027 heißen die Stromer wieder wie die Verbrenner

Die eigentliche Nachricht steckt hinter dem einzelnen Modell: Ab 2027 will Volkswagen für die neue Fahrzeuggeneration die Namen der Verbrennermodelle verwenden statt der bisherigen ID-Nummern. Die Zahlenreihe ID.3, ID.4, ID.5, ID.6 und ID.7 war ursprünglich als eigene Welt gedacht, mit der sich die Elektroautos bewusst von den Verbrennern abgrenzen sollten. Dieser Ansatz wird jetzt kassiert.

Nach unserer Einordnung geht es dabei um Wiedererkennung: Ein Name, den Kunden seit Jahren kennen, muss nicht erst aufgebaut werden. Volkswagen selbst hat die Umstellung so nicht begründet. Ob der Hersteller die neuen Namen rückwirkend auch auf ID.3, ID.6 und ID.7 anwendet oder nur auf die kommende Generation, ist bislang nicht geklärt.

Was das für ID.4- und ID.5-Fahrer bedeutet

Technisch ändert sich für aktuelle ID.4- und ID.5-Fahrer nichts. Ein Modellwechsel und ein neuer Name berühren weder die Ausstattung noch die Garantie eines bereits gekauften Autos. Volkswagen hat auch nichts dazu mitgeteilt, dass sich beim Software-Support oder bei der Teileversorgung für ID.4 und ID.5 etwas ändern würde. Wer eines dieser Autos fährt, muss aus dieser Meldung keine Konsequenz ziehen.

Beim Wiederverkaufswert ist Zurückhaltung angebracht. Dass ein Nachfolger kommt, drückt auslaufende Baureihen üblicherweise etwas im Preis – belegen lässt sich das für den ID.4 und den ID.5 heute aber nicht, weil weder Preis noch Marktstart des ID Tiguan bekannt sind. Wer verkaufen will, sollte den Markt beobachten, statt auf Basis einer Namensänderung zu handeln. Wer kaufen will, kann umgekehrt darauf spekulieren, dass auslaufende Modelle bei Neuwagen, Jahreswagen und im Leasing attraktiver kalkuliert werden – das ist eine Erwartung, keine Zusage.

Diese Fragen sind offen

  • Technische Basis, Motorisierungen, Reichweite und Ladeleistung des ID Tiguan: keine Angaben.
  • Preis und Marktstart: offen.
  • Gilt die neue Namenslogik auch für ID.3, ID.6 und ID.7? Nicht geklärt.

Bis der ID Tiguan tatsächlich bestellbar ist, bleibt der ID.4 die konkrete Wahl – als Neuwagen, Jahreswagen oder Gebrauchter, zum Kauf, im Leasing oder im Abo. Ein Vergleich der aktuellen Angebote lohnt sich gerade in Phasen eines Modellwechsels, weil sich Konditionen dann schneller bewegen als sonst.

Wann wird der VW ID Tiguan vorgestellt?

Am 28. September. Den Termin und den Namen des Modells hat Volkswagen selbst genannt.

Welches Modell ersetzt der VW ID Tiguan?

Den VW ID.4. Der ID Tiguan tritt als dessen Nachfolger an.

Was passiert mit dem VW ID.5?

Er wird aus dem Modellangebot gestrichen. Einen direkten Nachfolger hat Volkswagen nicht angekündigt.

Was kostet der VW ID Tiguan und wann kommt er auf den Markt?

Beides ist offen. Volkswagen hat bisher weder Preise noch einen Marktstart mitgeteilt. Auch zu Leistung, Batteriekapazität und Reichweite gibt es keine offiziellen Angaben.

Warum kehrt VW zu Namen wie Tiguan zurück?

Ab 2027 nutzt Volkswagen für die neue Fahrzeuggeneration die Namen der Verbrennermodelle statt der ID-Nummern. Chefdesigner Andreas Mindt hat die Umstellung auf Instagram bekannt gegeben. Als eine Begründung nennt VW, die Ziffer 5 sehe dem Buchstaben G ähnlich.

Muss ich als ID.4- oder ID.5-Besitzer jetzt handeln?

Nein. An Ihrem Fahrzeug, seiner Garantie oder seiner Ausstattung ändert sich nichts. Ob der Modellwechsel die Restwerte bewegt, lässt sich derzeit nicht belegen, weil Preis und Marktstart des Nachfolgers unbekannt sind.

Quellen