XEV Yoyo
Eigentlich hätte dem Elektroauto XEV Yoyo eine Crowdfunding-Aktion zum Durchbruch verhelfen sollen. Doch deren Ziel wurde nicht erreicht. Dennoch haben die Italiener nun den Marktstart gewagt.
2019 hat das italienische Start-up XEV für sein in Teilen im 3D-Drucker gefertigten Elektro-Kleinstwagen Yoyo eine Crowdfundig-Aktion ins Leben gerufen, deren Finanzierungsziel jedoch deutlich verfehlt wurde. Dabei war der kleine Stromer mit einem Preis von nur 6.000 Euro ein durchaus interessantes Angebot. Obwohl die Nachfrage gering war, bietet XEV den Yoyo mittlerweile in Italien und bald auch in anderen europäischen Ländern regulär zum Kauf an. Sein Preis hat sich gegenüber der Offerte aus 2019 jedoch mehr als verdoppelt.
PS Zahl bleibt zweistellig
Regulär werden aktuell für den 2,53 Meter kurzen Zweisitzer der L7e-Leichtbauklasse nämlich 13.900 Euro aufgerufen. Abzüglich der staatlichen Zuschüsse in Italien sinkt der Preis dort auf 9.900 Euro. Im Gegenzug bietet der ohne Batterie 450 Kilogramm leichte Mini einen elektrischen Heckantrieb mit 7,5 kW/10 PS Dauer- sowie 15 kW/20 PS Spitzenleistung. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h. Die Batterie des Yoyo besteht aus bis zu vier herausnehmbaren Elementen, die zusammen eine Kapazität von 10,3 kWh bereitstellen und damit eine Reichweite von 150 Kilometer erlauben sollen.
XEV Yoyo bald auch in Deutschland
Der Yoyo zeichnet sich zudem durch einen farbenfroh eingerichteten Innenraum mit großem Touchscreen als Anzeige- und Bedienelement aus. Die Ausstattung beinhaltet unter anderem eine Klimaanlage, ABS, Keyless Entry und ein Panoramadach.
Voraussichtlich kommendes Jahr wird der Yoyo auch in Deutschland auf die Straße kommen. Preise wurden bislang nicht genannt.
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