“Ein Auto wollen Sie kaufen? Nicht! Mit! Uns!”

“Ein Auto wollen Sie kaufen? Nicht! Mit! Uns!”

Die Fahrverbote für Euro5-Diesel rücken näher. Vor etwa 10 Jahren habe ich den “Spaß” im Oldtimerbereich durchexerziert: Berlin war ganz vorne dabei, eine sog. “Umweltzone” einzurichten. Erst im letzten Moment kam die Ausnahme für Autos mit H-Kennzeichen. Immerhin. Nun könnte es wieder ein Auto aus dem eigenen Fuhrpark treffen. Einen “älteren” Diesel, nämlich den erst vor 1,5 Jahren gekauften 2012er Volvo V40 II mit D3-Motor (Fünfzylinder).

Aus der Umweltzonendiskussion ist seinerzeit ziemlich deutlich hervorgegangen, dass die Luftreinhaltung nur vorgeschobene Schutzbehauptung ist. Denn eigentlich soll es um Wirtschaftsförderung gehen. Also bin ich brav und schaue mich nach einem neuen Auto um. Und wenn ich “neu” sage, meine ich auch durchaus “neu”. Und ich will noch eins oben draufsetzen: Denn es könnte tatsächlich ein Auto sein, das zumindest in der Innenstadt (wo eher weniger Kraftwerke stehen) für bessere Luft sorgt, nämlich ein Plugin-Hybrid. Ich habe Drehstrom in der Garage und einen Stellplatz direkt davor: Es könnte nicht besser sein.

Aber ich habe die Rechnung ohne den Wirt, sprich die Autombilbranche gemacht.

Als erstes Auto, das mich interessiert, kommt der gerade neu vorgestellte Mini Countryman Plugin Hybrid in Frage. Ich nehme mit Mini-Berlin Kontakt auf, als man das Auto noch nicht selbst konfigurieren kann. Wir vereinbaren, dass ich einen normalen Countryman “zusammenklicke” und der Mini-Mann vom Blumberger Damm daraus einen Plugin-Hybrid macht. Alles kein Problem, höre ich, nur die Anhängerkupplung, das ginge nicht. Man schreibt mir sogar eine Begründung, bzw. schickt mir per Mail einen Screenshot, vermutlich aus einer Art internem FAQ:

„Warum kann keine Heckgepäckträgervorbereitung bzw. keine Anhängerkupplung verbaut werden?

Der zusätzliche Bauraum, der für die Heckgepäckträgervorbereitung bzw. die Anhängerkupplung benötigt wird, ist bei diesem Modell nicht vorhanden, da dort die Batterie verbaut ist. Die Positionierung bietet höchste Crash-Sicherheit.“

Nun habe ich schon selbst ein paar Anhängerkupplungen an Fahrzeugen montiert, und als Unfallanalytiker weiß ich ein bisschen was über das Crashverhalten von Fahrzeugen. I. d. R. wird die Anhängerkupplung statt des Heckquerträgers unter der Stoßfängerverkleidung montiert. Ich habe extra nachgesehen: Beim Vorgängermodell (nicht-Hybrid) ist das auch so. Versteifungen nach weiter vorn sind nicht vorgesehen.

Allerdings kann ich mir schlechterdings  vorstellen, dass der sicherste Einbauraum für die Batterien IM Heckstoßfänger im direkten Aufprallbereich bei einem Auffahrunfall sein soll.

Da mich das Auto durchaus interessiert, bitte ich nunmehr um Aufklärung: Ein Auto mit einer „Sprengladung“ im Heckstoßfänger würde ich ungern kaufen wollen. Oder lässt sich ggf. doch eine Anhängerkupplung montieren?, frage ich bei der Mini-Kundenberatung nach.

Es kommt eine Textbausteinantwort:

Sehr geehrter Herr Dr. Winninghoff,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserem neuen Mini Countryman Plugin Hybrid.

Ihre Email haben wir an die Fachabteilung weitergeleitet, die Kollegen werden sich mit Ihnen schnellstmöglich in Verbindung setzen.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Tag.

Das war am 23.2.2017. Bis heute hat sich nichts mehr getan. Ich recherchiere noch, dass beim BMW 225 XE (den ich optisch relativ furchtbar finde) das gleiche Problem auftritt, da das Auto auf der gleichen Plattform basiert. Das war es also mit BMW/Mini.

Und Hyundai? Stellt sich tot!

Aber es gibt ja noch mehr Hersteller. Ich stoße auf den Hyundai Ioniq. Noch nie gehört. Den gibt es als Hybrid und als reines Elektrofahrzeug. Nun soll er laut Webseite 2017 als Plugin Hybrid erscheinen. Ich frage bei Hyundai per Mail an, a) wann das Auto zu haben ist und b) ob man eine Anhängerkupplung anbauen kann. Man stellt sich tot. Keine Antwort seit einer Woche. Abgesehen davon ist mir der Hyundai wie viele andere Autos (Toyota Prius z. B.) auch ein bisschen zu lahm, also lasse ich den Blick weiter schweifen und kehre aus Korea zurück nach Deutschland.

Audi A3 e-tron.

Sieht ein bisschen klein aus. Ein Grund mit, den Volvo V40 zu verkaufen, ist, dass ich kürzlich daran gescheitert bin, eine Schubkarre in den Kofferraum zu laden. Bei meinem 50 Jahre alten Fiat 500 Kombi hätte ich das Problem nicht. Also wäre ein etwas größeres Auto nicht schlecht. Betonung liegt auf etwas, denn Bjoern schlägt mir den Mitsubishi Outlander vor. Den habe ich im Grunde schon länger auf dem Schirm, kommt aber definitiv aufgrund seiner Größe nicht in Frage. Also Audi. Für den bekommt man sogar eine Anhängerkupplung (was BMW/Mini übrigens kaum für möglich hält …)

Ich suche bei mobile.de nach Gebraucht- und Vorführwagen, und finde 3 Stück in Berlin. Prima!, denke ich. Da machen wir am Samstag gleich mal eine Probefahrt. Aber ach:

zu meinem Bedauern kann ich Ihnen den Terminwunsch nicht erfüllen.

Das Fahrzeug befindet sich gerade in der Abmeldung & anschließend in der Aufbereitung zum Verkauf als Gebrauchtwagen.

Ein genaues Zeitfenster kann ich da leider nicht nennen.

bekomme ich als Antwort auf meine Frage. Ich dachte ja, dass Autos, die bei mobile.de angeboten werden, vielleicht verfügbar oder gar käuflich seien. Aber weit gefehlt!

Ich flehe noch, es müsse ja nicht genau der sein, einer der anderen täte es auch und überhaupt würde ich vielleicht sogar einen neuen kaufen. Ja, man würde meine Daten dann an die Kollegen vom Neuwagenverkauf weitergeben. Ich stimme zu. Seitdem Schweigen im Walde. Das war am 28.2.2017.

Doch wieder ein Golf?

Zwischenzeitlich erfahre ich, dass auch VW mit dem Golf GTE einen Plugin Hybrid im Angebot hat. Die Plattform ist die gleiche wie beim A3 e-tron, und es gibt ihn auch mit Anhängerkupplung. Ich finde einige gebrauchte, aber inzwischen hat mich der Antrieb verlassen, überhaupt noch zu fragen, ob man möglicherweise gewillt wäre, mir so ein Auto zu verkaufen und zuvor sogar einmal mich hineinsetzen und eine Runde fahren zu lassen. Dabei sind die karierten Sitze wirklich hübsch!

Ein Kollege schlägt mir noch den Peugeot 3008 vor. Den soll es auch bald als Plugin Hybrid (allerdings mit noch ungeklärter Anhängerkupplungsfrage) geben. Ein bisschen Stolz habe ich ja auch noch und meine: Wenn das Auto 10 cm flacher wäre, könnte man drüber nachdenken und pfusche das quick&dirty mit Photoshop hin. So könnte ich mir das vielleicht vorstellen:

Peugeot 3008, 10 cm niedriger: Foto: Peugeot Presse / Markus Winninghoff

Aber ach. Der Volvo ist eigentlich ein super Auto. Und so schnell werden die Fahrverbote doch bestimmt doch gar nicht kommen, oder? Und wenn es soweit ist, kaufe ich eben einen alten gebrauchten Benziner, der noch fahren darf, beim nächsten Wimpelhändler an der Ecke. Da weiß man wenigstens vorher, dass man an der Nase herumgeführt wird, wenn man jemandem eimerweise Geld in die Bude tragen will.

 

[=“ “ ]Ein Gastkommentar von Markus Winninghoff- er bloggt selbst unter: http://winninghoff.net/

BMW M5 Competition Edition – Streng limitiert

Mit einer Leistungssteigerung von 560 auf 600 PS und einem maximalen Drehmoment von 700 Nm steht er nicht gerade schlecht im Futter: Die Rede ist von keinem geringeren als dem BMW M5 Competition Edition. Der auf 200 Exemplare limitierte Business-Renner zählt zu den leistungsstärksten BMW aller Zeiten und will mit seiner individualisierten Optik, dem Competition Paket und viel Sonderausstattung noch einmal die Werbetrommel rühren. Read more

Die Franzosen setzten eins drauf: 5.000 Euro Prämie für den Renault Zoe

Renault nutzt die von der Bundesregierung beschlossene Kaufprämie, um den Absatz des Stromers Renault Zoe weiter voranzutreiben. Die Franzosen beteiligen sich nicht nur an diesem Bonus, was anfänglich heiß diskutiert wurde, sondern setzen noch eins drauf. Wer sich für das kleine Elektro-Fahrzeug interessiert, bekommt von Renault zusätzlich 1.000 Euro dazu. So sinkt der Einstiegspreis für den Renault Zoe auf 16.500 Euro. Read more

Interview mit dem Geschäftsführer von SEAT Deutschland

Bernhard Bauer ist Geschäftsführer von SEAT Deutschland und während ich in meiner Anmoderation noch sagen wollte „klein und fein“ und stattdessen die Erfolge von SEAT auf dem deutschen Markt kleiner mache, als sie denn sind – übergeht Bernhard Bauer diesen Faux-Pas und gesteht gleich zu Beginn des Gesprächs: „Er freue sich tierisch, über den neuen SEAT ATECA“.

DAS INTERVIEW mit dem Geschäftsführer von SEAT DEUTSCHLAND

Wie viel PS hat der neue Ateca? In welchen Antriebsvarianten wird es ihn geben? Darf man auf Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe hoffen? Und welche Ausstattungs-Details gibt es für den spanischen SUV?

Bernahrd Bauer hat als Geschäftsführer von SEAT Deutschland auf jede Frage die passende Antwort. Wer sich für den ersten spanischen SUV interessiert, sollte jetzt das Interview anschauen!

Eine allgemeine Vorstellung zum neuen SEAT ATECA haben wir bereits im Bloghier klicken.

Galerie zum neuen SEAT ATECA

Alle Fotos: SB-Medien / Baldauf / ten Brink

News: Nissan steigert Absatzzahlen in Europa

Nissan kann deutschlandweit mehr als 5.200 Neuzulassungen im Januar verbuchen. Punkt. Aber in welchem Verhältnis steht diese Zahl? Ist das viel? Wenig? Es geht so? Nun, im Januar ist Nissan damit wieder die klare Nummer eins unter den japanischen Automobilmarken in Deutschland. Dennoch sanken die Absatzzahlen gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,1 Prozent. Doch das liegt vor allem daran, dass dieser ein sehr starker Monat war. Welche Modelle bilden das Fundament des Japaner und wie ist der Trend bei ihnen zu verbuchen?

Zum Anfang des Jahres 2016 gönnt sich Nissan zunächst noch eine kleine Verschnaufpause, wenn man das so sehen möchte. Der zum Vergleich herangezogene Januar des Jahres 2015 war ein ungewöhnlich starker Monat, sodass mit rückläufigen Zahlen im diesjährigen Januar zu rechnen war. Aber mit einer erneute Steigerung des Marktanteils ist im weiteren Jahresverlauf eindeutig zu rechnen, schließlich beginnen die Japaner gerade den Start einiger neuer Modelle, wie etwa dem Nissan Navara.

Das zeigt sich allein schon am durchschnittlichen Marktanteil. Im vergangenen Jahr lag er bei 2,1 Prozent und schafft es im Januar sich um 0,3 auf insgesamt 2,4 Prozent zu steigern. Hier ist aber der erwartete Aufschwung durch neue Modelle noch nicht mit inbegriffen. Doch Nissan verlangt keine Wunder, sondern will seinen Markenanteil in Deutschland sukzessive ausbauen. Das kann mit dem Anteil leichter Nutzfahrzeuge gezeigt werden: Im Vergleich zum Januar 2015 wurde der Markt anteil um 0,5 auf 2,5 Prozent gesteigert. Verkauft wurden also insgesamt 431 Nissan Nutzfahrzeuge. Einen Löwenanteil von fast einem Drittel macht aber der Crossover Nissan Qashqai aus. 1.800 Exemplare setzten die Japaner im diesjährigen Januar ab. Weitere Säulen sind der Nissan Micra mit 950 Neuzulassungen, sowie der Nissan Juke mit 850 neu angemeldeten Exemplaren.

Einen kleinen Aufschwung lässt auch die Prämie für Elektrofahrzeuge erwarten. Schließlich spielt Nissan eine Vorreiterrolle bei emissionsfreien Autos. So zählt der Nissan Leaf zu den meistverkauftes E-Auto der Welt. Zudem befindet sich noch der vollelektrische Transporter e-NV200 im Portfolio und könnte, zusammen mit dem elektrischen Kompaktmodell, eine kleine Absatzsteigerung durch die Prämie verbuchen.

Der WRC-Erfolg von Škoda in Deutschland

Gut 280 PS, Allradantrieb und geht unter 4 Sekunden auf 100 km/h. Die Rede ist nicht von einem Porsche, die Rede ist von einem Škoda Fabia. Im letzten Jahr konnten wir von mein-auto-blog auf dem heißen Platz neben dem Piloten Sepp Weigand im Fabia Super 2000 Platz nehmen – ein mehr als beeindruckendes Erlebnis. In diesem Jahr haben wir den Škoda-Youngster Fabian Kreim bei seinem Einsatz in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC2) einen Tag begleitet. Das richtige Umfeld? „Die deutsche Rallye“ – der Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Deutschland – schlicht, die Deutschland-Rallye. Start- und Zielpunkt ist Trier und von dort geht es in die Weinberge. Spektakulär ist untertrieben!

WRC Deutschland-Rallye 2015: Einsatz für den Youngster im Fabia R5

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Fabian Kreim ist mit seinen 22 Jahren bereits ein abgebrühter Rallye-Fahrer. Dabei fährt er erst seit drei Jahren Rallyes. Einen eher ungewöhnlichen Weg vom Kart zum „Off-Road-Zirkus“ hat der gebürtige Odenwälder da hingelegt. Aber eben auch einen, den man bereits jetzt als erfolgreich bezeichnen kann. Sein Arbeitsgerät in diesem Jahr: Ein vollständig neu entwickelter Škoda Fabia nach dem R5-Reglement der FIA. Der Motor stammt aus dem Konzernregal und wurde mit veränderten Laufbuchsen von 1.8 auf 1.6 Liter geschrumpft, der Ladedruck ist vom Reglement vorgeschrieben. Die rund 280 PS sind das eine, die 420 Nm das andere. Der Fabia ist von Grund auf als Rallye-Fahrzeug aufgebaut und hat einen fixen Allradantrieb mit zwei Diff-Sperren. Wobei die Sperr-Wirkung an den Achsen rund 80 % beträgt. Das sequentielle Fünfgang-Getriebe ordentlich bedient, stürmt der auf 1.80 Meter Breite aufgepumpte Fabia in unter 4 Sekunden auf Tempo 100 – und zwar egal, auf welchem Untergrund!

Deutschland-Rallye: Wettkampf mit den Stars

Für Fabian Kreim bedeutet der Einsatz in der WRC 2 den direkten Wettkampf mit den „großen Namen“ des Motorsports. Ein Vorteil eventuell der für die D-Rallye geplante Einsatz zusammen mit Armin Kremer. Das Einsatz-Team von Škoda Auto Deutschland arbeitet zusammen mit einer weiteren Motorsport-Legende: Raimund Baumschlager sorgt für den reibungslosen Einsatz und in dessen Team-Zelt an diesem Wochenende auch der Fabia R5 von Rallye-Legende Armin Kremer. Ob der „Alt-Meister“ dem „Youngster“ wertvolle Tipps geben konnte? Sicher! Kaum einer kennt die Deutschland-Rallye und die weltberühmte „Panzerplatte“ besser als der dreifache deutsche Rallyemeister.

Am Ende war es aber der Youngster, der dem Altmeister den Weg weisen konnte. Armin Kremer war leider nicht vom Glück verfolgt, sein Rallye-Einsatz schon am ersten Tag beendet. Keine Panzerplatte am Samstag für ihn.

Fabian hingegen fuhr in drei Prüfungen in die Top 3 des WRC 2-Feldes.

Das zeigt, dass er den nötigen Speed hat. „Gleichzeitig wurde klar, wo er noch zulegen kann und muss“, sagte Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland. Kreims 33 Jahre alter Markenkollege Kopecký spielte dagegen all seine Routine aus und feierte gemeinsam mit seinem Copiloten Pavel Dresler (CZ) den ersten WM-Sieg für den neuen ŠKODA Fabia R5 auf Asphalt. Und das mit dem großen Vorsprung von über vier Minuten nach 374,43 Wertungskilometern.

Die Rallye-Weltmeisterschaft wird an der Spitze vom massiven Erfolg der Volkswagen-Truppe bestimmt, mit unfassbaren Abständen distanzieren sie den Werkseinsatz der Hyundai-Truppe. Geht es um die Ergebnisse der Königsklasse (WRC), dann gewann die VW Motorsport-Mannschaft 20 von 21 Wertungsprüfungen bei der Rallye-Deutschland! Nur in der Wertungsprüfung „Stein & Wein“ (SS18) konnte der Engländer Evans auf einem Ford Fiesta WRC mit 0.6 Sekunden Vorsprung gewinnen!

Alle anderen WPs wurden zum Teil mit einem – für die anderen – peinlichen Vorsprung der VW-Werkstruppe gewonnen.

Ein viel engeres Bild ergibt der Blick in die WRC2-Klasse! 

Der Werks-Einsatz von Škoda mit Kopecky und Lappi dominiert auch in dieser Klasse das Bild, aber die Abstände zu den Konkurrenten in der WRC 2 sind doch deutlich kleiner. Der Škoda-Werksfahrer Kopecky lieferte eine starke Vorstellung in Deutschland ab und sicherte sich den Sieg in seiner Wertungsklasse.

In der SS1, der Arena Panzerplatte, betrug der Rückstand des Škoda Auto Deutschland Youngsters Fabian Kreim auf den Werkspiloten Kopecky nur 0.2 Sekunden! Das ist mehr als ein Achtungserfolg!

Ein Gesamtplatz 8 und gleich mehrere Top-Zeiten in den einzelnen Wertungsprüfungen – damit zeigt Fabian, was in ihm steckt – und in seinem Škoda Fabia R5!

Der nächste WRC-Lauf wird die Rallye Australien sein, diese startet am 10.09.2015!

wrc rallye deutschland 113 fabian kreim skoda fabia r5

*Wer die Panzerplatte vermutlich noch besser kennt, ist der siebenfache Rallye-Meister Matthias Kahle. Eben dieser Matthias Kahle hat uns am Wochenende bei der Deutschland-Rallye begleitet und in der kommenden Woche werden wir gemeinsam zur Hamburg-Berlin-Klassik 2015 starten!

 

Mitsubishi sichert weiter Marktanteile

Wenn es läuft, dann läuft es!

Und nach vielen frustrierenden Jahren hat Mitsubishi nun die Auffahrt zur Straße des Absatzglückes gefunden. Mit dem sehr erfolgreichen Mitsubishi ASX, dem Kleinwagen Space Star und dem Plug-In Hybrid Pionier Outlander ist Mitsubishi zurück in der Erfolgsspur.

Bereits im Quartal 1 lief es ordentlich und Mitsubishi legt im April erneut nach. Mit nun 1.2 Prozent Marktanteil sichert sich der japanische Hersteller, in Deutschland durch die FREY-Gruppe vertreten, erneut ein größeres Stück vom Kuchen der Neu-Zulassungen!

Beeindruckend ist in diesem Fall vor allem die sehr hohe Zahl an privaten Zulassungen. Während andere Hersteller primär an Flotten- und Dienstwagen-Segmenten interessiert sind, sichert sich die Marke Mitsubishi das Vertrauen der Privat-Kunden. Im April waren 75% der Zulassungen für Endkunden aus dem privaten Segment. Das ist im Umfeld der anderen Hersteller eine Top-Leistung!

[=“ “ ]autohub.de testet derzeit einen Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid auf Herz & Nieren

Auch für die Zukunft werden wir die positive Entwicklung von Mitsubishi mit Spannung verfolgen.

 

Hier der Wortlaut der Pressemeldung:

Mitsubishi setzt die im ersten Quartal begonnen Zulassungs-Erfolgsserie auch im April fort. Mit 3.422 Neuzulassungen (ohne L200) konnte die MMD Automobile GmbH (MMDA) das Ergebnis des Vorjahresmonats um 105,9 Prozent mehr als verdoppeln und erreichte einen Markanteil von 1,2 Prozent. Kumuliert schloss das Unternehmen die ersten vier Monate mit einem Plus von 70,1 Prozent ab (10.889 gegenüber 6.402 Neuzulassungen). Die endgültigen KBA-Segmentzahlen für Elektrofahrzeuge stehen zwar noch nicht fest, aber vorläufige MMDA-Berechnungen ergeben, wie bereits im März, rund 200 Neuzulassungen der beiden Elektromodelle Electric Vehicle und  Plug-in Hybrid Outlander.

Meistverkaufte Fahrzeuge aus dem Mitsubishi Modellangebote waren der Kleinwagen Space Star und das Kompakt-SUV ASX. Mitsubishi zählte im April mit 75 Prozent Privatzulassungen wiederum zu den Top-Marken in  Deutschland.
Quelle: KBA/MMDA

Marc Gassner gewinnt die deutsche GT-Academy

Marc Gassner (23) aus Kempen bei Krefeld heißt der Sieger der zum dritten Mal ausgetragenen deutschen Wertung zur Nissan GT Academy. In einem dramatischen Finale setzte sich der Betriebswirtschaftsstudent beim Race Camp im britischen Silverstone denkbar knapp gegen seinen härtesten Gegner Danny Giusa (Berlin) durch. Nach acht Runden auf der Traditionsstrecke endete das mit identischen Nissan 370Z ausgetragene Finale mit dem knappsten Einlauf in der Geschichte des 2008 von Nissan und Sony gegründeten Nachwuchswettbewerbs. Schon nach dem Qualifying hatte sich ein Spitzen-Trio herausgebildet – es lag nur drei Zehntel auseinander. Im Rennen auf dem 3,619 Kilometer langen Kurs setzte sich diese Konstellation dann zunächst weiter fort. Ehe einer der drei Top-Piloten seine Reifen überstrapazierte und aus dem Drei- ein Zweikampf wurde.

Chefinstruktor Rob Jenkinson war über das hohe Niveau der GT Academy 2014 hocherfreut: „Ich denke, wir haben mit Marc Gassner einen absolut verdienten Gesamtsieger. Ich habe das sichere Gefühl, dass Nissan hier wieder einen künftigen Star hervorgebracht hat. Aber man muss sagen, dass alle vier am letzten Tag noch zum großen Finale angetretenen Kandidaten würdige Sieger gewesen wären.“

Gassner galt zunächst nicht als Favorit – kämpfte sich aber sukzessive nach vorn
In der Tat galt Marc Gassner zu Beginn des viertägigen Race Camps noch nicht als Kronfavorit, kämpfte sich dann aber innerhalb des anfangs acht Teilnehmer starken Feldes von Prüfung zu Prüfung weiter nach vorn. Nach dem Show-down gab er zu Protokoll: „Ich war das ganze Rennen über unter starkem Druck von Danny. Es mag verrückt klingen, doch wie man am besten seine Position verteidigt und den Nissan richtig auf der Strecke platziert, lernt man bereits sehr gut auf der PlayStation!“

Das große Erfolgserlebnis liegt mittlerweile schon zwei Monate zurück – längst hat Marc sein neues Leben als angehender Rennfahrer begonnen. Denn der Gesamtsieger erhält von Nissan ein dreimonatiges intensives Ausbildungsprogramm mit dem Schwerpunkt Nürburgring Nordschleife. Mit der internationalen Rennfahrerlizenz ausgestattet, wartet auf ihn dann als Höhepunkt der Einsatz auf einem Nissan GT-R NISMO GT3 beim 24-Stunden-Rennen 2015 in der Eifel.

Das im September 2012 begonnene Bachelor-Studium „European Business Program“ an der Fachhochschule Münster – zuletzt mit einem Auslandssemester an der Universität Portsmouth – hat Marc zunächst einmal auf Eis gelegt. „Denn ich will mich voll und ganz auf die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen konzentrieren”, sagt der fließend englisch und leidlich spanisch sprechende Rheinländer.

Große Idole: Michael Schumacher und Spa-Francorchamps
Als seinen Lieblingsfahrer nennt Gassner den nicht weit von seinem Geburtsort Tönisvorst in Kerpen aufgewachsenen Michael Schumacher. „Seit meiner Kindheit bin ich ein Fan von ‘Schumi’. Seine Geschwindigkeit, Konstanz und Arbeitseinstellung waren immer beeindruckend.” Kein Wunder, dass Marc auch bei der Wahl seiner Lieblingsrennstrecke mit seinem Idol übereinstimmt: „Spa-Francorchamps – eine Naturstrecke mit Höhenunterschieden und einem schönen Flow und Rhythmus.”

Im Studium schrieb Marc eine Hausarbeit zum Thema „Digital Marketing bei Nissan“
Einen Bezug zu Nissan hatte Gassner – der neben dem Motorsport Reisen, Badminton und DSLR-Fotographie als Hobbies angibt – übrigens schon vor seinem Start bei der GT Academy: 2013 verfasste er eine aufwendige Hausarbeit über die Aktivitäten des Unternehmens im Bereich Digital Marketing.

In seiner ersten Motorsportsaison will Marc nach eigenen Angaben „vor allem möglichst viel lernen, sich dann steigern und mit guten Leistungen für weitere Aufgaben empfehlen.“ Wenn es seine Zeit zulässt, plant er auch weiterhin zum Ausgleich Online-Rennen auf der Gran Turismo 6-Konsole von PlayStation®.

Deutsche GT Academy mit 65.000 Teilnehmer weltweit am erfolgreichsten
Insgesamt nahmen in diesem Jahr in zwölf europäischen Ländern insgesamt 239.503 Konsolenspieler am weltweit wohl erfolgreichsten Talentsichtungs-Wettbewerb teil. Davon entfielen allein gut 65.000 auf Deutschland, was die hiesige Academy zur erfolgreichsten weltweit macht. Zum Race Camp nach Silverstone hatte Nissan insgesamt 41 Sieger aus den nationalen Vorentscheidungen eingeladen – darunter jene acht deutschen Gamer, die sich im Vorfeld des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring aus einem Feld von 28 Teilnehmern als hoffnungsvollste Talente herausgeschält hatten.
GT Academy Absolventen sind auf dem internationalen Parkett erfolgreich

Die GT Academy hat mit ihrem allerersten Sieger – dem Spanier Lucas Ordoñez – bereits zwei Podiumsplätze beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans sowie viele Erfolge in der internationalen Motorsportszene verbucht. Mit Jann Mardenborough und Mark Shulzhitskiy in einem Ligier-Nissan LM P2 von OAK Racing sowie Ordoñez und Wolfgang Reip im revolutionären Nissan ZEOD RC starteten vier GT Academy-Sieger beim diesjährigen Le Mans-Rennen.

Der gebürtige Waliser Jann Mardenborough (22) gewann darüber hinaus im Rahmenprogramm zum GP von Deutschland auf dem Hockenheimring sein erstes Rennen in der Formel-1-Nachwuchsserie GP3. Er könnte der erste Ex-Konsolespieler sein, der den Sprung in die Königsklasse des Motorsports schafft.

Auch die Vorgänger von Marc Gassner auf deutscher Ebene, Peter Pyzera  (Sieger 2012) und Florian Strauß (Sieger 2013), haben ihre Lenkradkünste erfolgreich von der Konsole auf die Piste übertragen. Pyzera gehörte 2013 zum Team Nissan GT Academy RJN, das neben dem Gewinn der Teamwertung mit Lucas Ordoñez auch den Fahrer-Titel in der Pro Am-Wertung an Land zog. Der Berliner Strauß bewies ebenfalls eindrucksvoll, dass die Verwandlung vom Gamer auf virtuellen Strecken zum echten Rennfahrer funktioniert. Er fuhr beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring phasenweise ähnliche Rundenzeiten wie sein Mentor Nick Heidfeld und trug maßgeblich dazu bei, dass ihr zwischenzeitlich zurückgefallener GT-R NISMO GT3 am Ende noch als 13. seiner Klasse durchs Ziel fuhr. Zuvor hatte Strauss beim Lauf zur Blancpain Endurance Serie in Silverstone den Sieg in der Pro Am-Klasse für Nissan gesichert.

 

 

Pressemeldung

Beim 24h-Rennen: Deutschlandpremiere für den Lexus RC F

Die ideale Premierenkulisse für den neuen Lexus RC F bietet der Nürburgring. Beim legendären 24-Stunden-Rennen am 21. und 22. Juni präsentiert Lexus das leistungsstarke neue Sportcoupé, das Ende des Jahres auf den Markt kommt, erstmals dem deutschen Publikum im Rahmen einer Ausstellung im Ring-Boulevard.

Das F im Namen steht bei Lexus für den Fuji Speedway in Japan, auf dem der japanische Automobilhersteller seine High-Performance-Fahrzeuge testet. Kein Wunder also, dass auch im RC F Rennsport-Gene schlummern: Das neue 5,0-Liter V8-Triebwerk ist das stärkste, das jemals einen in Serie gefertigten Lexus angetrieben hat. Es entwickelt deutlich über 450 PS und mehr als 520 Nm Drehmoment. 

Als erstes Lexus Triebwerk läuft das Aggregat des RC F bei niedrigen Drehzahlen im verbrauchsoptimierten Atkinson-Zyklus und bei höheren Drehzahlen im Otto-Zyklus, um das maximale Leistungsniveau auszuschöpfen. Für ein charakteristisches Klangerlebnis wurden Ansaug- und Abgassystem optimiert: Bis etwa 3.000/min dominieren tiefere Frequenzen den kernigen Sound, bei Drehzahlen über 6.000/min bereichern zunehmend höherfrequente Anteile das Klangspektrum.

Der leistungsstarke V8 ist mit einer 8-Stufen-Direktschalt-Automatik gekoppelt, die weltweit erstmals in einem heckgetriebenen Coupé mit Frontmotor mit einem Torque Vectoring Differential (TVD) kombiniert ist. Es bringt die enorme Leistung nicht nur mit größtmöglicher Effizienz auf die Straße, sondern bürgt zudem für mehr Traktion und Kontrolle im Grenzbereich und damit für außergewöhnliche Fahrleistungen und maximale Fahrdynamik. 

Ende des Jahres wird der neue Lexus RC F in Deutschland erhältlich sein.

Pressemeldung

Exklusiv: So fährt sich der nächste Ford Mondeo

Von Weltautos spricht die Branche schon lange, den gewünschten Erfolg hatten sie selten. Das gilt auch für Ford: Bei dem 1980 als globales Modell geplanten Escort gab es in der Serie praktisch keine Gleichteile mehr. Und die erste Generation des Mondeo wurde in Amerika als Contour verkauft – wo sie sich als zu kompakt erwies. Doch jetzt holt der US-Konzern unter der Ägide des „Ford One“-Programms zum großen Wurf aus. Die kleineren Baureihen sind bereits weitgehend baugleich, nun folgt der Mondeo. In Amerika gibt es ihn bereits – und dort haben wir ihn in mehreren Varianten unter die Lupe genommen.

Exklusiv: So fährt sich der nächste Ford Mondeo

Zwar hört der Mittelklässler in den USA auf die Modellbezeichnung Fusion, aber im Grunde handelt es sich um das gleiche Auto. Und das sprengt beinahe sein Segment: Stolze 487 Zentimeter misst der neue Mondeo – neun Zentimeter mehr als die noch aktuelle Modellgeneration. Mit 148 Zentimetern Höhe und 185 Zentimetern Breite ist der Neue allerdings etwas schmaler und flacher als bisher geraten. In den USA gibt es nur einen Viertürer, in Europa liegt der Schwerpunkt auf dem Fließheck mit großer Heckklappe und dem Turnier. Die Formensprache wurde übrigens mit einem von Aston Martin inspirierten Kühlergrill aufgewertet, technisch bleibt die Karosserie konventionell: Sie zeichnet sich nicht durch besonderen Leichtbau aus.

Das Raumgefühl ist weiterhin großzügig, und der Kofferraum lässt sich per umklappbarer Rücksitzbank deutlich vergrößern. Bei den angebotenen Hybridvarianten wird allerdings ein erheblicher Teil des Gepäckabteils durch den voluminösen Batteriesatz belegt. Die Durchreiche schrumpft dabei auf das Maß eines Briefschlitzes, von Variabilität kann keine Rede mehr sein.

Ausgesprochen europäisch mutet das Cockpit an; Optik und Haptik entsprechen ungefähr dem Standard, den beispielsweise ein VW Passat vorlegt. Der Zentralbildschirm, über den sich das System „My Ford Touch“ bedienen lässt, bedarf allerdings einiger Gewöhnung. Ford hat in den USA schon kräftig nachgebessert, und die wichtigsten Funktionen lassen sich mittlerweile auch über feststehende Knöpfe bedienen. Im übrigen würde der nüchternen Armaturentafel etwas Dekor gut anstehen; die 2015 kommende Topversion namens Vignale dürfte den Mietwagen-Charme vertreiben. Die Vignale-Modelle treten an die Stelle der früheren Ghia-Modelle, die erst jüngst zugunsten der „Titanium“-Varianten verschwunden sind, weil man ihre Modellbezeichnung als altmodisch empfand. Ironischerweise wurde der Karosseriebauer Vignale im Jahre 1969 von niemand geringerem als Ghia geschluckt.

Unter den von uns gefahrenen Varianten war der 1,6-Liter-Turbo-Benziner mit 126 kW / 176 PS die größte Überraschung: Der an ein präzise und leicht schaltbares Sechs-Gang-Getriebe gekoppelte Vierzylinder tritt temperamentvoll an und bringt den Mondeo relativ flott auf Landstraßentempo. Kaum besser kann es der 2,0-Liter-Turbo-Benziner mit 177 kW / 240 PS: Seine erhebliche Mehrleistung wird teilweise durch die Sechs-Gang-Automatik geschluckt, und seine Vorzüge kann er erst im oberen Geschwindigkeitsbereich ausspielen. Beiden Modellen gemein ist die angenehme Akustik; die Vibrationen sind gut gedämmt, die Maschinen klingen sonor. Wahrscheinlich wird Ford außerdem einen 1,5-Liter-Turbo ins Programm aufnehmen.

Für Liebhaber des Ausgefallenen gibt es einen Plug-in-Hybrid namens Energi: Er wird von einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Saugmotor und einem 85 kW / 116 PS starken Elektromotor angetrieben, die maximale Systemleistung beträgt 141 kW / 192 PS. Im Hybridmodus wird dabei nahtlos zwischen den Antriebseinheiten hin- und hergeschaltet; das gedämpfte Aufheulen des Verbrennungsmotors wird durch die stufenlose CVT-Automatik unterstrichen. Wer es bedächtig angehen lässt, kommt allerdings auch rein elektrisch bis zu 30 Kilometer weit – oder erreicht nach endlosem Anlauf rund 130 km/h Spitze. Dabei kann sich der Fahrer in Ruhe jener Anzeige widmen, die besonders sparsames Fahren mit einer prächtig gedeihenden Digital-Pflanze belohnt. Bleifuß wird hingegen postwendend durch ausfallende Blätter quittiert, bis schließlich nur noch ein gerupfter Stengel übrigbleibt. Der tatsächliche Nutzen des Hybrid für die Umwelt sei übrigens dahingestellt, zumal es den Mondeo in Europa mit weiteren, sehr sparamen Aggregaten geben wird – darunter einen 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo-Benziner und mehrere Dieselmotoren.

Das Fahrwerk des Mondeo bietet einen guten Kompromiss aus Straffheit und Langstreckenkomfort. Das präzise Einlenkverhalten und die angenehm gewichtete Servolenkung bereiten ein in diesem Segment ungewöhnliches Maß an Fahrfreude. Lediglich die Hybrid-Variante wirkt subjektiv etwas träger. Eingeschränkt wird der Fahrkomfort übrigens durch starke Windgeräusche, die ab rund 140 km/h in den Vordergrund treten und hoffentlich zur Markteinführung in Europa noch abgestellt werden.

Wenn der Mondeo im Herbst 2014 nach Europa kommt, wird er auf manchen Betrachter wie ein alter Bekannter wirken, schließlich wurde er bereits im Herbst 2012 auf dem Pariser Salon vorgestellt. Wohl auch deshalb haben die Verkaufszahlen des Vorgängers im vergangenen Jahr deutlich gelitten. Selten wurde ein Weltauto so sehnlich erwartet.

[=“ “ ]Ein Artikel von Jens Meiners, bereitgestellt durch das Auto-Medienportal.net

Mikkelsen/Markkula müssen Start bei Rallye Deutschland absagen

RALLYE DEUTSCHLAND Mikkelsen/Markkula müssen Start bei Rallye Deutschland absagen

Andreas Mikkelsen und Mikko Markkula (N/FIN) müssen aus gesundheitlichen Gründen auf die Rallye Deutschland verzichten. Beifahrer Mikko Markkula hatte sich vermutlich bei der Rallye Finnland vor knapp drei Wochen eine Fraktur des siebten sowie teilweise des achten Brustwirbels zugezogen, die erst unmittelbar vor der Rallye Deutschland diagnostiziert wurde. Daraufhin zog Volkswagen Motorsport die Nennung von Mikkelsen/Markkula aus Gesundheits- und Sicherheitsgründen zurück. Bereits bei der Rallye Finnland hatte Mikko Markkula über Rückenbeschwerden geklagt, die nach der Rallye nachließen. Bei den „Recce“-Fahrten am Montag in Deutschland kehrten die Schmerzen jedoch zurück. Das Team entschloss sich zu einer MRT-Untersuchung, die letztendlich die Gewissheit brachte, auf einen Start aus gesundheitlichen Gründen zu verzichten.

„Sicherheit geht vor, vor allem aber die persönliche Gesundheit von Mikko Markkula“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito. „Die Brustwirbel-Fraktur war nicht leicht zu diagnostizieren, weswegen wir bis zur letzten Minute sicher gehen wollten, die richtige Entscheidung zu treffen. Es wäre zudem zu risikoreich gewesen, einen anderen Beifahrer an die Seite von Andreas Mikkelsen zu setzen, mit dem er vor der Rallye keinen Meter gefahren ist und der an der ‚Recce‘ nicht teilgenommen hatte. Andreas hat in dieser Saison seine Art des Aufschriebs verändert und Mikko ist der einzige Beifahrer, der damit vertraut ist. Leider müssen beide auf einen Start bei der Rallye Deutschland verzichten und sind sehr enttäuscht. Im Team drücken alle für die schnelle Genesung von Mikko die Daumen.“

Mikko Markkula, Polo R WRC #9
„Bei der Rallye Finnland habe ich am Sonntag starke Rückenschmerzen bekommen. Wir hatten eine muskuläre Verspannung vermutet. Nach der Rallye gingen die Schmerzen zurück, wie es die Ärzte vorhergesagt hatten. Doch in den vergangenen Tagen sind die Schmerzen zurückgekommen und ich habe mich bei Dr. Johannes Peil am Dienstagabend einer genaueren Untersuchung im MRT unterzogen. Dort wurden dann die Brüche der beiden Wirbel festgestellt. Damit hätte niemand gerechnet und es war natürlich ein Schock, weil wir deshalb unseren Start kurzfristig absagen mussten. Die Enttäuschung ist riesig. Es tut mir auch Leid für das Team, dem wir beim Heimspiel ein gutes Resultat bescheren wollten. Nun hoffe ich schnellstmöglich wieder fit zu werden.“

Andreas Mikkelsen, Polo R WRC #9
„Ich hatte mich sehr auf die Rallye Deutschland gefreut und bin enttäuscht, dass wir beim Heimspiel für unser Team nicht starten können. Doch die Gesundheit meines Beifahrers Mikko Markkula geht natürlich vor. Ich wünsche ihm, dass die beiden Wirbelbrüche schnell wieder verheilen und wir bald wieder gemeinsam in der Rallye-Weltmeisterschaft starten. Mit ihm zusammen habe ich in dieser Saison ein für mich völlig neues System des Aufschriebs ausgearbeitet, das nur ihm vertraut ist. Ersatz zu finden, war so kurz vor der Rallye nicht mehr möglich. Ich versuche jetzt, das Team auf andere Weise bestmöglich zu unterstützen. Immerhin haben wir die ‚Recce‘ abgeschlossen und können in den kommenden Jahren darauf zurückgreifen.“

Wiesmann ist insolvent

Das AG Münster hat gestern bekannt gegeben, dass die Sportwagen-Manufaktur Wiesmann Insolvenz angemeldet hat. Damit geht ein weiterer, kleiner aber extrem innovativer, Sportwagen-Hersteller aus Deutschland in die Zahlungsunfähigkeit.

Wiesmann meldet Insolvenz an

1993 brachten die Brüder Friedhelm und Martin Wiesmann den ersten „Wiesmann-Roadster“ auf die Straße. Die Idee einen klassischen Roadster in Deutschland, mit hohem Anspruch an Qualität und Fahrdynamik herzustellen, war den beiden Brüdern quasi in die Wiege gelegt. Die Eltern der Gründer waren mit einem eigenen Autohaus selbstständig.

„Wie ein Gecko an der Wand“

Der Gecko ist das Markenzeichen der Wiesmann Manufaktur. Den die Fahrzeuge der Gebrüder Wiesmann sollten eine Bodenhaftung auf der Straße haben, wie ein Gecko der die Wände hinaus laufen kann.

Das erste Modell der Firma Wiesmann war der MF30 und wie alle späteren Fahrzeuge der in Dülmen beheimateten Sportwagen-Manufaktur, hatte der MF30 einen BMW-Motor und ein BMW-Getriebe. In den letzten 20 Jahren wurden ca. 1.600 Sportwagen gefertigt.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Norbert Küpper wird mit den Worten zitiert:

Man sehe aber auf jeden Fall eine Zukunft für das Unternehmen und führe Gespräche mit möglichen Investoren. 

Nun denn – bleibt abzuwarten ob Wiesmann mit einem neuen Investor auf die Beine kommt, das aktuelle Problem ist eine fehlende Markt-Erschließung vor allem in Nord-Amerika. Bislang wurde kein Wiesmann-Modell für den, für Sportwagen-Bauer wichtigen, Nord-Amerikanischen Markt homologiert.

 

 

 

Der neue HONDA Civic Tourer

Auf der IAA wird die neue Kombiversion des Honda Civic Tourer präsentiert. Damit gibt es endlich wieder eine Kombiversion des kompakten Civic. In dieser Klasse ist ein Kombimodell für den deutschen Markt essentiell wichtig. Und nicht nur das, auch der neue 1.6 i-DTEC 125 PS Diesel wird in diesem Kombi angeboten. Damit präsentiert HONDA eines der wichtigsten Fahrzeuge auf der IAA überhaupt.

Deutschland, einig Kombiland.  Und mit dem neuen CIVIC Tourer wird Honda in Deutschland verlorene Marktanteile zurück holen, da bin ich mir sicher!

Honda nennt erste Fakten zum neuen Civic Tourer

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung feiert der Civic Tourer im September in Frankfurt seine Weltpremiere. Schon im Vorfeld gibt Honda erste Fakten zu dem unter der Federführung des europäischen Forschungs- und Entwicklungsteams entstandenen Kompaktkombi bekannt. Der wird trotz seiner sportlich-schlanken Silhouette über den größten Kofferraum seiner Klasse verfügen: 624 Liter* fasst der Stauraum hinter den Rücksitzen (Beladung bis zur Kofferraumabdeckung). Bei umgeklappten Sitzen und dachhoher Beladung stehen 1.668 Liter* zur Verfügung.

Als Motoren sind das 1.6 i-DTEC Dieselaggregat mit Schaltgetriebe aus der „Earth Dreams Technology“-Baureihe oder der 1.8 i-VTEC Benzinmotor erhältlich, der sowohl mit Schalt- als auch mit Automatikgetriebe angeboten wird. Für ein Höchstmaß an Stabilität und Komfort selbst bei unterschiedlichen Zuladungen oder Fahrbedingungen sorgt das neue hintere adaptive Dämpfersystem (ADS), das im Civic Tourer erstmals zum Einsatz kommt.

Produziert wird der neue Civic Tourer im Honda Werk in Swindon (Großbritannien). Anfang 2014 rollt er zu den europäischen Händlern.

Funktionalität und Form: Kompromisslos bei Design und Raum

„Ich bin sehr stolz auf das sportliche, schlanke und dynamische Äußere des Civic Tourer, das die wahre Funktionalität und Variabilität des Fahrzeugs quasi verbirgt. Um echten Nutzwert aus einem Kompaktwagen herauszuholen, muss man überlegen, wie man den Platz im Innenraum am besten gestaltet. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf das Design. Aber dank der cleveren Plattform des Civic hatten wir die Möglichkeit, das Gesamtpaket zu optimieren. Herausgekommen ist ein Fahrzeug, das beinahe die Silhouette eines Sportwagens hat. Für mich liegt die Stärke in der Synergie aus Funktionalität, Variabilität und dynamischem Ausdruck“, erklärt Adrian Killham, Entwicklungsleiter des Civic Tourer.

Das Außendesign des Civic Tourer ist sportlich-elegant. Seine unverwechselbare Optik wird vor allem von einer sehr markanten Seitenlinie definiert, die von der A- bis zur D-Säule verläuft und damit den Eindruck eines ‚freischwebenden Daches‘ vermittelt. Gerade in diesem Bereich lag der Fokus der Designer: So wurde das hintere Seitenfenster größer dimensioniert und die C- und D-Säule fallen betont schlank aus. Dagegen wurde im Vergleich zum Civic Fünftürer die Fensterlinie beim Civic Tourer an den hinteren Türen um 17 mm angehoben, um das dynamische Außendesign zu unterstreichen.

Schon auf den ersten Blick ist klar, dass sich der Civic Tourer deutlich von anderen Kombis unterscheidet“, so Killham. „Die jüngst in den Markt eingeführten Fahrzeuge folgen alle einem ähnlichen Stil. Der Civic Tourer hat eine eigene Formensprache.“

Die Variabilität und Funktionalität, die sich hinter dem sportlich-eleganten Erscheinungsbild verbirgt, sucht ihresgleichen. Grund dafür ist nicht zuletzt das Layout mit zentral platziertem Tank, von dem auch der Civic Fünftürer profitiert. Der Tank befindet sich unter den Vordersitzen. Das führt zu einer unvergleichlichen Größe des Innenraums und bietet zugleich Platz für die einzigartigen Honda ‚Magic Seats’.

Mit seinen Innenraummaßen lässt der Civic Tourer Fahrzeuge des C- und D-Segments gleichermaßen hinter sich. Unter dem Laderaumrollo bietet das Gepäckabteil 624 Liter* – das ist neuer Klassenbestwert. Wird die Abdeckung nicht benötigt, kann sie in einem speziell dafür geschaffenen Fach platzsparend verstaut werden. Ein weiteres Highlight ist der doppelten Ladeboden des Kofferraums, der unter anderem für den Transport hoher Gegenstände abgesenkt werden kann. Zudem ist die Ladekante im Vergleich zum Civic Fünftürer um 137 mm niedriger. Das macht das Beladen des Civic Tourer insgesamt besonders bequem und einfach.

Noch praktischer und geräumiger wird der Civic Tourer durch die einzigartigen Honda ‚Magic Seats’. Sie ermöglichen zahlreiche Sitzkonfigurationen und damit maximale Variabilität. Mit nur einem Handgriff lassen sich die Rücksitze umlegen und eröffnen dann eine komplett ebene Fläche, die nicht zuletzt durch eine leichte Erhöhung des gesamten Ladebodens im Vergleich zum Civic Fünftürer erzielt wurde.

Doch die Rücksitze können noch mehr: Die Sitzflächen lassen sich wie im Kino nach oben klappen. Dann steht praktischer Laderaum für hohe Gegenstände gleich hinter den Vordersitzen zur Verfügung. Die im Verhältnis 60:40 geteilte Rückbank bietet viele weitere Möglichkeiten, um Passagieren und Gepäck den jeweils benötigten Platz zu bieten, und kann zudem als alternativer Zugang zum Laderaum genutzt werden.

Fahrleistung: Fortschrittliche und effiziente Technologie

Im Civic Tourer kommt wahlweise das 1.6 i-DTEC Dieselaggregat mit Schaltgetriebe oder der 1.8 i-VTEC Benzinmotor zum Einsatz, der sowohl mit Schalt- als auch mit Automatikgetriebe angeboten wird. Der 1.6 i-DTEC Motor, der zuerst im Civic Fünftürer und anschließend im Kompakt-SUV Honda CR-V zum Einsatz kam, ist der erste Vertreter der „Earth Dreams Technology“-Baureihe in Europa. Mit dieser neuen Motor- und Antriebsgeneration bietet Honda ein herausragendes Verhältnis zwischen Fahrleistung und Effizienz. Der Civic Tourer unterstreicht diesen Anspruch auf besondere Weise.

Der 1.6 i-DTEC Motor besteht aus einem Aluminium-Zylinderkopf, der mit einem Open-Deck-Aluminiumblock verbunden ist. Er ist der leichteste Dieselmotor seiner Klasse. Wichtigstes Ziel der Honda Ingenieure war es, die mechanische Reibung auf das Niveau eines Benzinmotors zu bringen. Um das zu erreichen, wurden alle beweglichen Teile sorgfältig optimiert. Ergebnis ist ein Fahrzeug, das zwar wirtschaftlich ist, aber gleichzeitig jede Menge Fahrspaß bietet: der neue Civic Tourer.

Der neue 1.6 i-DTEC Dieselmotor wurde speziell für den europäischen Markt entwickelt. Produziert wird er – wie auch der Civic Tourer – im europäischen Honda Werk in Swindon (Großbritannien).

Adaptives Dämpfersystem (ADS)

Der Civic Tourer ist das erste Serienfahrzeug, in dem das neue hintere adaptive Dämpfersystem ADS zum Einsatz kommt. Der Fahrer kann zwischen den drei Modi COMFORT, NORMAL und DYNAMIC wählen. Alle wurden entwickelt, um ein Höchstmaß an Stabilität und Komfort selbst bei unterschiedlichen Zuladungen oder Fahrbedingungen zu gewährleisten. So wird der Civic Tourer je nach Bedarf zum komfortablen Reisegefährt oder zum agilen ‚Kurvenräuber’.

„Indem wir das System in ein neues Format bringen, ermöglichen wir es vielen Kunden, die Vorteile dieser fortschrittlichen Technologie zu erleben“, sagt Entwicklungsleiter Adrian Killham.

Sicherheit

Wie bei allen Honda Fahrzeugen stand auch beim Civic Tourer die Sicherheit während der Entwicklung im Fokus der Ingenieure. Der Kompaktkombi wird über verschiedene aktive Fahrerassistenzsysteme verfügen. Details dazu nennt Honda noch nicht. Ziel ist aber, einen hohen Standard beim Fahrer-, Insassen- und Fußgängerschutz zu bieten.

 

Vergleichstabelle (Civic 5-Türer / Civic Tourer)

 

CIVIC

CIVIC TOURER*

Abmessungen

(mm)

   Länge

Breite

Höhe

4.285

1.770

1.440

4.520

1.770

1.440

Gepäckraum-
volumen

(Liter)

   min.

max.

477

1.378

624

1.668

Höhe der Ladekante

(mm)

702

565

 

(*Honda interne Angaben) - Presse - Honda Deutschland 2013

Vorgestellt: Der neue Subaru Impreza.

Ab dem 23. März steht die neueste Generation des Subaru Impreza bei den Händlern der Allradspezialisten-Marke.

Der neue Impreza wird in Deutschland mit einem neu entwickelten 1.6 Liter Vierzylinder-Boxermotor angeboten. Der langhubig ausgelegte Motor leistet 114 Ps und bietet 150 Nm Drehmoment. Wie bei SUBARU üblich, wird die Leistung über den symmetrischen Allradantrieb an alle Räder weiter gereicht.

Fahrstabilität unter allen Bedingen ist das Ziel dieser ungewöhnlichen Antriebstechnik, die sonst von keinem anderen Hersteller mehr in dieser Konsequenz umgesetzt wird. Die flache Bauform des Boxermotors mit ihrem niedrigen Schwerpunkt sorgt ebenso für eine ausgewogene Gewichtsverteilung, wie der in Serie gelieferte Allradantrieb mit seiner automatischen elektronischen Regelung der Antriebskräfte.

An der Hinterachse sorgt eine aufwendige Mehrlenker-Konstruktion für eine, in der Klasse der Kompaktmodelle, eher ungewöhnlich gute Fahrstabilität auf jedem Untergrund.

Der Käufer des Impreza kann zwischen einem Fünfgang Schaltgetriebe und einer stufenlosen Automatik wählen, die auf den Namen „Lineartronic“ hört.  Der Impreza teilt sich die gemeinsame Plattform mit dem Kompakt-SUV „XV“. Den Fahrbericht über den XV mit Dieselmotor kann man hier im Blog nachlesen.


Technisches Datenblatt

Toyota gibt Tipps für den Winter

Der Winter meldet sich derzeit mit Schnee und Eis zurück. Mit der richtigen Ausstattung und Pflege manövrieren Toyota Fahrer ihr Fahrzeug sicher durch den Winter-Endspurt.

Wer noch keine Winterreifen hat, sollte jetzt handeln. Seit November 2010 gilt in Deutschland eine witterungsabhängige Winterreifenpflicht. Mit den richtigen Pneus wird dem Gesetz Genüge getan und gleichzeitig die Sicherheit erhöht: Der Bremsweg verkürzt sich um bis zu 50 Prozent. Eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Winterkompletträder und -reifen offeriert der Toyota Händler. Markenpneus von Bridgestone, Dunlop, Fulda und Pirelli versprechen ausgezeichnete Nasshaftung, hohe Kraftstoffeffizienz und niedrige Rollgeräusche.

Schutz vor Streusalz bietet die innovative Fahrzeugversiegelung Toyota ProTect. Das auf Silicium basierende Produkt geht eine molekulare Verbindung mit dem Lack ein und versiegelt ihn dauerhaft mit einer keramikartigen, gehärteten Schicht. Bereits nach der ersten Anwendung haften Salz und Verschmutzungen nicht mehr so schnell an, auch Wasser perlt ab. Im Vergleich zu herkömmlichen Versiegelungen auf Polymer-Basis hält die Wirkung erheblich länger an. Eine Lackversieglung mit Toyota ProTect kostet beim Toyota Händler 118,- Euro. Leichtmetallräder und Innenraumtextilien können ebenfalls versiegelt werden.

Der Fettstift aus dem Toyota Programm darf in der kalten Jahreszeit nicht fehlen. Er wird an allen Gummidichtungen entlang geführt und hält sie geschmeidig. Festgefrorene Türen gehören damit der Vergangenheit an.

Einer Kontrolle bedarf auch die Scheibenwaschanlage: Sie muss mit ausreichend Frostschutzmittel gefüllt sein, damit sie nicht einfriert. Saubere Scheiben und Scheinwerfer sind insbesondere bei Schnee und Eis wichtig, um eine gute Sicht zu gewährleisten und von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig erkannt zu werden. Die Scheibenwischer sollten bei Bedarf ausgetauscht werden. Frostschutzmittel und Wischer liefert der Toyota Händler, der auch beim Wechsel hilft. Das komplette Winterpflegeset kostet dort nur 13,62 Euro. Weitere Informationen erhält man unterhttp://www.toyota.de/kundenservice.

Quelle für Text & Foto:  Toyota Presse Deutschland
nissan qashqai titelbild

Nissan Qashqai Absatzzahlen

Als ich meinen Fahrbericht über den Qashqai veröffentlicht habe, lagen mir die Zahlen noch nicht vor – aber nun 😉

Seit der Markteinführung im Frühjahr 2007 wurden über 1,17 Millionen Nissan Qashqai und Qashqai+2 verkauft – davon alleine 130.000 Stück in Deutschland.

Damit lassen sich eine Menge „Kaschgais“ mobil halten 😉

 

Rennsport für den Alltag

Sportwagen – Made in Germany

Ich betone es gerne am Anfang meiner Beiträge, Deutschland ist das Land der Automobil-Erfinder. Und Deutschland ist heute noch immer das Land in dem die Automobil-Industrie blüht wie in keinem anderen Land. Von China eventuell mal abgesehen. Und von Indien. Aber die großen Erfolgsgeschichten der Automobil-Industrie, die sind noch immer in vielen Fällen „Made in Germany“. Und dann soll Deutschland wohl noch das Land sein,  in dem Männer ihre Autos oftmals mindestens ebenso sehr lieben wie ihre Frauen und sich am Samstagen kollektiv an den Waschplätzen treffen um dem Freund auf 4 Rädern die wöchentliche Freude der Handwäsche zu gönnen. Read more

Zeit für eine Geschichte

Vor 35 Jahren hat ein gewisser Hanns Trapp-Dries die MMC Auto Deutschland GmbH gegründet und damit den Startschuss für Mitsubishi Motors in Deutschland so wie wir es heute kennen gegeben.

Wir schreiben das Jahr 1977 und die Limousine Galant, das Coupé Celeste und der Lancer sind ersten Modelle der Japaner mit den 3 Diamanten im Grill, die den Deutschen Markt erobern wollen. Mit von der Partie: 60 Angestellte und eine Lagerfläche von 7.000m².

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Neue Wasserstofftankstelle mit Honda FCX Clarity eingeweiht

Während die Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland nach wie vor in den Kinderschuhen steckt, wächst in Südkalifornien das Netz der Tankstellen, die den “Null-Emissionen-Kraftstoff” anbieten. In Torrance wurde die erste US-amerikanische Tankstelle eröffnet, die direkt über eine vorhandene Wasserstoff-Pipeline versorgt wird. Verkehrsgünstig in der Nähe mehrerer Autobahnzubringer und dem internationalen Flughafen von Los Angeles gelegen, nutzt sie die bestehende Industriewasserstoff-Pipeline einer nahe gelegenen Raffinerie. Die Tankstelle hat mehrere Zapfsäulen, so dass vier Fahrzeuge gleichzeitig in weniger als fünf Minuten betankt werden können.

Neue Wasserstofftankstelle mit Honda FCX Clarity eingeweiht
Neue Wasserstofftankstelle mit Honda FCX Clarity eingeweiht

Erster Privatkunde war ein Fahrer eines Honda FCX Clarity, Nachfolger des 2002 präsentierten ersten voll zertifizierten Brennstoffzellen-Pkw der Welt. Mit der Inbetriebnahme der neuen Tankstelle stehen den Besitzern der emissionsfreien Limousine in Südkalifornien nun sieben Wasserstofftankstellen zur Verfügung. Der FCX Clarity wird dort in begrenzten Stückzahlen von Händlern angeboten, mehr als zwei Dutzend sind mittlerweile mit privaten Besitzern am Steuer auf Kaliforniens Straßen unterwegs. “Dies ist ein positiver Schritt für unsere Kunden und die gesamte Branche, denn wir schicken immer mehr Fahrzeuge mit Brennstoffzellen auf die Straßen und demonstrieren damit die Praxistauglichkeit dieser Technologie”, erklärte Elmer Hardy, Senior Manger der Abteilung Alternative Fuel Vehicle Sales & Marketing bei American Honda Motor Corporation.

Ähnliche Erfolge hätte auch Thomas Brachmann, Senior Engineer Automobile Engineering & Research bei der in Offenbach am Main ansässigen Honda R&D Europe, gerne zu vermelden. Denn der Erfolg der emissionsfreien Antriebstechnologie, die ihre Alltagstauglichkeit auch in Europa seit Oktober 2009 beweist, steht und fällt mit der Anzahl an erreichbaren Tankstellen: “Zwar ist auch am Industriepark Höchst nahe Frankfurt eine öffentliche Wasserstofftankstelle mit direkter Anbindung an die Wasserstoffproduktion zu finden, doch Kalifornien ist uns weit voraus. Die Anzahl der öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen in Deutschland ist bei weitem nicht ausreichend, woran aber die Bundesregierung und alle beteiligten Industrien mit Hochdruck arbeiten.”

Bereits im September 2009 hatten Honda und weitere Automobilproduzenten in einer gemeinsamen Presseerklärung den Aufbau eines ausreichend engmaschigen Wasserstofftankstellennetzes bis 2015 gefordert. Nun hofft das Unternehmen, mit dem Mitte Mai bekannt gegebenen Beitritt zur Clean Energy Partnership (CEP), Europas führendem Projekt zur Demonstration von Brennstoffzellenfahrzeugen und der Förderung der zugehörigen Wasserstoffinfrastruktur, der Wasserstoffbewegung in Europa neue Impulse geben zu können.

Der FCX Clarity

Angetrieben von einem Elektromotor, dessen Strom durch eine On-Board-Brennstoffzelle erzeugt wird, liefert der FCX Clarity ruhige, saubere Leistung. Einzige Emission ist ein wenig Wasser. Die Kraftstoffeffizienz des FCX Clarity ist dreimal so hoch wie bei einem Benzinfahrzeug vergleichbarer Größe und zweimal so hoch wie bei einem Diesel-Hybridfahrzeug. Die von der EPA (US Environmental Protection Agency) zertifizierte Reichweite liegt bei 385 km, das entspricht einer rechnerischen Reichweite von 460 km im neuen Europäischen Fahrzyklus.

Brennstoffzellenelektrofahrzeuge von Honda als Wegbereiter

  • Juni 2002: Der Honda FCX der ersten Generation erhält als erstes Brennstoffzellenelektrofahrzeug die Zertifizierung nach dem Standard der US-Umweltbehörde EPA.
  • Oktober 2002: Der FCX ist das weltweit erste Brennstoffzellenelektrofahrzeug, das als Serienfahrzeug auf den Markt gebracht wird (in den USA und Japan).
  • 2003: Der FCX ist das erste Brennstoffzellenelektrofahrzeug, das bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gestartet und betrieben werden kann.
  • Juli 2005: Als weltweit erstes Brennstoffzellenelektrofahrzeug wird der Honda FCX einem privaten Käufer übergeben.
  • 2008: Als erster Hersteller baut Honda eine eigens für Brennstoffzellenelektrofahrzeuge eingerichtete Fertigungsstraße.
  • 2008: Honda ist der erste Hersteller, der ein Händlernetzwerk für Brennstoffzellenelektrofahrzeuge aufbaut.
  • 2009: Der FCX Clarity wird „World Green Car of the Year“.
  • 2011: Als erstes Brennstoffzellenelektrofahrzeug nimmt der FCX Clarity als Pace Car an einem U.S. Indy Car Race teil.

 

 

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