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Mitsubishi kündigt Google Gemini für Fahrzeuge mit Google built-in an

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Mitsubishi Motors kündigt den KI-Assistenten Gemini für europäische Fahrzeuge mit Google built-in an. Die Sprachbedienung soll dialogfähig werden, einen Termin oder Preise nennt der Hersteller bislang nicht.

Nahaufnahme eines Infotainmentsystem-Displays mit Google Gemini im Fahrzeuginneren
KI-generiertes Bild

Mitsubishi Motors kündigt den KI-Assistenten Google Gemini für europäische Fahrzeuge mit Google built-in an. Gemeint sind Modelle, in denen das Google-Infotainmentsystem verbaut ist; der Hersteller nennt dazu unter anderem den Outlander PHEV, den ASX und den Eclipse Cross. Gemini ergänzt die Google-Dienste, die in diesen Autos ohnehin laufen, um eine dialogorientierte Sprachbedienung. Der Assistent soll freier formulierte Anweisungen und Nachfragen ermöglichen.

Für alle anderen Mitsubishi-Modelle ändert sich nichts. Die Funktion setzt Google built-in im Fahrzeug voraus. Auch für die genannten Baureihen bleibt offen, ab wann die Freischaltung greift, welche Ausstattungslinien und Modelljahre sie erreicht und ob Kosten anfallen. Die Mitteilung des Herstellers beantwortet diese Punkte nicht.

Was Mitsubishi ankündigt

Google built-in steht allgemein für ein Infotainmentsystem, bei dem Googles Dienste direkt im Fahrzeug laufen – Karten, Sprachbedienung, App-Store –, ohne dass ein Smartphone angeschlossen werden muss. Diese Erklärung ist allgemeine Hintergrundinformation und stammt nicht aus der Mitteilung. Mitsubishi setzt das System in mehreren europäischen Modellen ein. Gemini erweitert die integrierten Google-Dienste um einen Assistenten, mit dem sich im Gespräch arbeiten lässt: Nachfragen, Bezug auf das zuvor Gesagte, freier formulierte Anweisungen.

Der zweite Punkt, den Mitsubishi hervorhebt, betrifft die Pflege der Software: Verbesserungen sollen über fortlaufende Updates ins Fahrzeug kommen. Welchen Funktionsumfang Gemini im Auto am Ende abdeckt und wo es sich von der Smartphone-Version unterscheidet, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Diese Modelle nennt der Hersteller

Mitsubishi führt den Outlander PHEV, den ASX und den Eclipse Cross als Fahrzeuge mit Google-Infotainmentsystem auf, ergänzt um die Formulierung „unter anderem". Die Liste ist damit nach Angaben des Herstellers nicht abschließend. Entscheidend ist in jedem Fall, ob im konkreten Auto Google built-in verbaut ist. Das lässt sich an der Ausstattungsbeschreibung oder am System im Fahrzeug selbst ablesen.

PunktStand laut Hersteller
AssistentGoogle Gemini, ergänzt die bestehenden Google-Dienste
Voraussetzung im FahrzeugGoogle built-in, also integriertes Google-Infotainment
Genannte ModelleOutlander PHEV, ASX, Eclipse Cross (Liste nicht abschließend)
Markteuropäische Fahrzeuge
Termin, Kosten, Modelljahre und Ausstattungsliniennicht genannt

Was noch offen ist

Mehrere Punkte sind für Halter der genannten Modelle praktisch relevant. Folgende Fragen lässt Mitsubishi offen:

  • Ob bereits ausgelieferte Fahrzeuge die Funktion per Update erhalten oder ob sie an neue Modelljahre gebunden ist.
  • Wann der Rollout beginnt und wie lange er dauert.
  • Ob für Gemini im Fahrzeug Kosten oder ein Abonnement anfallen.
  • Welche Funktionen der Assistent im Auto konkret abdeckt und ob es Einschränkungen bei sicherheitsrelevanter Bedienung gibt.
  • Welche Daten – etwa Standort- und Sprachdaten – bei der tieferen Google-Anbindung verarbeitet werden.

Solange Mitsubishi dazu nichts veröffentlicht, lässt sich die Reichweite der Ankündigung nicht beziffern. Eine Darstellung als sofort verfügbare Funktion wäre durch die Quelle nicht gedeckt.

Googles Rolle bei der Sprachbedienung

Der Assistent stammt von Google. Mitsubishi übernimmt damit eine Funktion der Plattform, die die Marke bereits für Karten und App-Store nutzt. Wie die Zusammenarbeit zwischen Mitsubishi und Google im Detail geregelt ist, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Nach Einschätzung der Redaktion kann sich Mitsubishi mit derselben Google-Sprachbedienung hier nur begrenzt von anderen Marken mit Google built-in unterscheiden. Ebenfalls als Einschätzung: Die Abhängigkeit von einem Plattformanbieter wächst, wenn Karten, App-Store und nun der Assistent aus einer Hand kommen. Tempo und Richtung der Weiterentwicklung liegen dann in weiten Teilen bei Google.

Was das für Fahrzeughalter heißt

Ob bereits ausgelieferte Fahrzeuge Gemini per Update erhalten, hat Mitsubishi noch nicht mitgeteilt. Am Fahrzeug selbst, an Technik, Antrieb oder Ausstattung ändert sich nichts; es geht um die Software im Infotainmentsystem. Für Autos ohne Google-Infotainment hat die Ankündigung keine Folgen.

Welche Mitsubishi-Modelle unterstützen Google Gemini?

Mitsubishi nennt Fahrzeuge mit Google-Infotainmentsystem, darunter den Outlander PHEV, den ASX und den Eclipse Cross. Die Aufzählung ist laut Hersteller nicht abschließend. Voraussetzung ist in jedem Fall, dass im Fahrzeug Google built-in verbaut ist.

Was ändert sich an der Bedienung?

Die Sprachbedienung wird dialogorientiert: Anweisungen lassen sich freier formulieren, Nachfragen sind möglich. Welchen Funktionsumfang der Assistent im Fahrzeug genau abdeckt, hat Mitsubishi bisher nicht im Detail beschrieben.

Gibt es einen Termin für den Rollout?

Nein. Die Mitteilung nennt weder ein Startdatum noch einen Zeitraum für die Freischaltung in Europa.

Bekommen bereits ausgelieferte Fahrzeuge das Update?

Das ist offen. Die Mitteilung lässt nicht erkennen, ob die Freischaltung bestehende Fahrzeuge per Update erreicht oder nur neue Modelljahre betrifft.

Quellen

Mitsubishi kündigt Google Gemini für Google built-in an — AutoHub Magazin