Neuer BMW i3 (NA0): Serienproduktion läuft, Auslieferung ab Herbst 2026
BMW baut den neuen i3 seit dem 6. August 2026 in München in Serie. Die Elektrolimousine startet als Allradmodell i3 50 xDrive mit 469 PS und 800-Volt-Technik – der Preis ist noch offen.

Seit dem 6. August 2026 läuft im BMW-Werk München die Serienproduktion des neuen BMW i3. Wer sich für die Elektrolimousine interessiert, kann konkret planen: Die ersten Auslieferungen sind für den Herbst 2026 vorgesehen, zum Start gibt es zunächst eine einzige Variante, das Allradmodell i3 50 xDrive. Preise hat BMW zu dieser Meldung nicht genannt.
Wichtig für alle, die gerade nach einem Elektroauto suchen: Der neue i3 trägt denselben Namen wie der frühere i3-Kleinwagen, hat mit ihm technisch aber nichts gemein. Es handelt sich um ein komplett anderes Fahrzeugkonzept – eine Sportlimousine auf neuer Plattform statt eines kompakten Stadtwagens. Wer im Angebotsbestand nach „BMW i3“ sucht, sollte deshalb ab sofort genau auf Baujahr und Karosserieform achten.
Zweites Modell der Neuen Klasse
Der i3 mit der internen Bezeichnung NA0 ist das zweite Modell der sogenannten Neuen Klasse, BMWs neu entwickelter Elektro-Architektur. Für Käufer heißt das vor allem eines: Die Technik ist neu und nicht aus bestehenden Modellen abgeleitet. Das betrifft insbesondere das Bordnetz und die Ladetechnik.
Technische Daten: Leistung, Reichweite und 800-Volt-Laden
Technisch fällt vor allem die 800-Volt-Bordnetzarchitektur auf, die Werte dazu stehen in der Tabelle. In der Praxis bedeutet eine hohe Ladeleistung kürzere Standzeiten an der Schnellladesäule – vorausgesetzt, die Säule gibt die Leistung her und die Batterie ist im passenden Temperatur- und Ladefenster. Wie lange ein konkreter Ladevorgang dauert, hat BMW in dieser Mitteilung nicht beziffert.

| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Modellvariante zum Start | i3 50 xDrive |
| Karosserieform | Sportlimousine |
| Antrieb | Allradantrieb |
| Leistung | 345 kW (469 PS) |
| Drehmoment | 645 Nm |
| Reichweite (WLTP) | bis zu 900 km (vorläufige Angabe) |
| Bordnetz | 800 Volt |
| Max. DC-Ladeleistung | bis zu 400 kW |
| Batteriekapazität | noch nicht genannt |
| Preis | noch nicht genannt |
Die Reichweitenangabe verdient eine Einordnung. „Bis zu 900 Kilometer“ nach WLTP ist ein hoher Wert – und das bei 469 PS und Allradantrieb, also einer Konfiguration, die dem Verbrauch tendenziell nicht entgegenkommt. BMW kennzeichnet die Angabe selbst als vorläufig. Es ist derzeit nicht belegt, auf welche Ausstattung, Bereifung oder Batteriegröße sich der Wert bezieht. Wer die Reichweite zum Kaufkriterium macht, sollte die endgültigen homologierten Zahlen abwarten.
Einordnung: Ohne Preis kein fairer Vergleich
Nach Größe und Konzept tritt der i3 als Limousine mit Allradantrieb und 469 PS gegen elektrische Modelle derselben Klasse an. Der eigentliche Vergleichsmaßstab wird sich aber erst am Preis entscheiden, und der fehlt bislang. Ohne ihn lässt sich nicht seriös sagen, gegen welche Modelle der i3 tatsächlich antritt und wo er innerhalb der BMW-Palette einsortiert wird.
Ebenfalls offen ist, welche weiteren Varianten folgen. BMW hat zum Serienstart nur den i3 50 xDrive bestätigt. Ob eine leistungsschwächere Basisversion, ein Modell mit Hinterradantrieb oder zusätzliche Karosserieformen kommen, ist nicht mitgeteilt worden. Für Interessenten, denen 469 PS mehr sind als nötig, heißt das: abwarten.
Produktionsstart im Stammwerk München
Der Serienstart ist zugleich das Ergebnis eines vierjährigen Umbaus des Münchner Stammwerks. BMW gibt an, dass die Umstellung die Fertigungskosten um 10 Prozent senkt – eine Herstellerangabe, die sich von außen nicht überprüfen lässt. Ob sich daraus günstigere Endkundenpreise ergeben, hat der Hersteller nicht gesagt; ein automatischer Zusammenhang besteht nicht.
Struktureller ist ein anderer Punkt: Ab 2027 baut BMW in München ausschließlich Elektroautos. Für Käufer von Verbrennermodellen aus diesem Werk bedeutet das keine unmittelbare Änderung – Verfügbarkeit und Betreuung bestehender Fahrzeuge bleiben davon unberührt. Für den Standort selbst ist es der Übergang zu einer reinen E-Fertigung.
Was Kaufinteressierte jetzt wissen sollten
- Produktionsstart am 6. August 2026, Auslieferung ab Herbst 2026.
- Start als i3 50 xDrive mit 345 kW (469 PS) und 645 Nm.
- 800-Volt-Bordnetz, bis zu 400 kW DC-Ladeleistung.
- Vorläufig: die WLTP-Reichweite von bis zu 900 Kilometern.
- Offen: Preis, Batteriekapazität, weitere Varianten und Karosserieformen.
- Wer den früheren i3 als Gebraucht- oder Jahreswagen sucht, sollte auf Baujahr und Karosserieform achten – es handelt sich um ein völlig anderes Auto.
Auf AutoHub lassen sich Angebote zum BMW i3 vergleichen – als Neuwagen, Jahres- oder Gebrauchtwagen und ebenso für Leasing oder Abo. Solange BMW keine Preise für das neue Modell veröffentlicht hat, sind dort vor allem Fahrzeuge der bisherigen Baureihe zu finden. Sobald offizielle Konditionen vorliegen, lohnt der erneute Blick auf Kauf-, Leasing- und Aborechnungen im Vergleich.
Wann kommt der neue BMW i3 zu den Kunden?
Die Serienproduktion läuft seit dem 6. August 2026 im Werk München. Die ersten Auslieferungen sind für den Herbst 2026 geplant.
Welche Version gibt es zum Marktstart?
Zunächst nur die Sportlimousine i3 50 xDrive mit Allradantrieb, 345 kW (469 PS) und 645 Nm. Weitere Varianten hat BMW bislang nicht angekündigt.
Wie hoch ist die Reichweite des neuen BMW i3?
BMW nennt bis zu 900 Kilometer nach WLTP, kennzeichnet die Angabe aber als vorläufig. Die endgültigen Zahlen stehen noch aus.
Was kostet der neue BMW i3?
Preise hat BMW zum Produktionsstart nicht genannt. Auch die Batteriekapazität ist bislang offen.
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