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Volvo XC40: Rückruf wegen Batterieüberhitzung – 4.531 Fahrzeuge in Deutschland betroffen

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Volvo ruft weltweit 64.089 XC40 der Produktionsjahre 2019 bis 2021 in die Werkstatt, weil die Batterie überhitzen kann. Wer ein solches Fahrzeug fährt oder es kaufen, leasen oder im Abo fahren will, sollte den Rückrufstatus über die Fahrgestellnummer prüfen lassen.

Ein silberner Volvo XC40 in einer Autowerkstatt, wo ein Techniker eine Inspektion durchführt
KI-generiertes Bild

Volvo ruft weltweit 64.089 Fahrzeuge des Modells XC40 zurück. Betroffen sind Exemplare aus den Produktionsjahren 2019 bis 2021, in Deutschland geht es um 4.531 Autos. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes kann die Batterie unter bestimmten Umständen überhitzen, woraus sich eine mögliche Brandgefahr ergibt. Für Halterinnen und Halter heißt das konkret: Es steht ein Werkstatttermin an, bei dem die Batteriemodule kontrolliert und bei Bedarf getauscht werden.

Wer einen XC40 der Produktionsjahre 2019 bis 2021 kaufen, leasen oder im Abo fahren will, sollte vorab klären, ob das konkrete Fahrzeug auf der Rückrufliste steht und ob die Maßnahme bereits durchgeführt wurde. Das lässt sich über die Fahrgestellnummer beim Volvo-Partner oder beim Kraftfahrt-Bundesamt abfragen. Ein noch offener Rückruf ist kein Grund, das Fahrzeug auszuschließen – aber ein Punkt, den man vor dem Vertragsabschluss schriftlich geklärt haben sollte.

Warum ruft Volvo den XC40 zurück?

Auslöser ist laut Kraftfahrt-Bundesamt eine mögliche Überhitzung der Batterie. Daraus kann sich im ungünstigen Fall ein Brand entwickeln. Volvo führt die Aktion unter dem Herstellercode R10388, beim Kraftfahrt-Bundesamt ist sie unter der Referenznummer 16691R hinterlegt. Diese beiden Nummern sind der sicherste Weg, um bei einer Werkstatt oder beim Händler eindeutig nachzufragen.

Welche Antriebsvarianten des XC40 betroffen sind, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Ob Ihr Fahrzeug dazugehört, klärt nur die Abfrage über die Fahrgestellnummer.

Die Eckdaten des Rückrufs im Überblick

MerkmalWert
Betroffenes ModellVolvo XC40
Produktionsjahre2019 bis 2021
Fahrzeuge weltweit64.089
Fahrzeuge in Deutschland4.531
HerstellercodeR10388
KBA-Referenznummer16691R
MaßnahmePrüfung der Batteriemodule, bei Bedarf Austausch

Was in der Werkstatt passiert

Die Werkstatt überprüft im Rahmen des Rückrufs die Batteriemodule und tauscht sie aus, wenn es nötig ist. Es handelt sich also nicht zwingend um einen Komplettaustausch bei jedem Fahrzeug, sondern zunächst um eine Kontrolle. Wie lange der Termin dauert, hat Volvo nach den vorliegenden Angaben nicht mitgeteilt. Ein möglicher Modultausch ist allerdings deutlich aufwendiger als eine reine Prüfung.

Sicherheitsrelevante Rückrufe sind für Halterinnen und Halter in der Regel kostenlos – das ist eine allgemeine Einordnung, eine ausdrückliche Preisangabe zu dieser Aktion liegt nicht vor. Klären Sie bei der Terminvereinbarung die voraussichtliche Dauer und ein mögliches Ersatzfahrzeug. Offen ist außerdem, ob es bereits Vorfälle mit überhitzten Batterien gegeben hat und ob Volvo Nutzungseinschränkungen bis zur Reparatur empfiehlt. Solange dazu nichts vorliegt, gilt der einfache Rat: Termin zeitnah vereinbaren, statt die Sache liegen zu lassen.

So prüfen Sie, ob Ihr Fahrzeug betroffen ist

  • Fahrgestellnummer (FIN) heraussuchen – sie steht im Fahrzeugschein unter Feld E und meist sichtbar an der Windschutzscheibe.
  • Mit der FIN beim Volvo-Vertragspartner nachfragen und dabei den Herstellercode R10388 nennen.
  • Alternativ die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamtes nutzen und dort nach der Referenznummer 16691R suchen.
  • Anschreiben des Herstellers nicht abwarten, wenn das Fahrzeug den Halter gewechselt hat: Die Post erreicht nicht immer den aktuellen Besitzer.
  • Beim Abschluss – Kauf, Leasing oder Abo – eines XC40 aus den Produktionsjahren 2019 bis 2021 den Rückrufstatus vom Anbieter bestätigen lassen, am besten schriftlich im Vertrag.

Einordnung für Käufer und Halter

Rückrufe wegen Batterieproblemen kommen in der Branche immer wieder vor; das ist eine Einschätzung der Redaktion, belastbare Vergleichszahlen liegen dazu nicht vor. Dass ein Hersteller einen solchen Fehler über die Behörden meldet und die Fahrzeuge zurückruft, ist der vorgesehene Weg. Für den Fahrzeugmarkt bedeutet ein abgearbeiteter Rückruf keinen dauerhaften Makel: Ist die Maßnahme dokumentiert durchgeführt, ist der Punkt erledigt. Kritisch wird es erst, wenn ein Fahrzeug ohne erledigten sicherheitsrelevanten Rückruf weitergegeben wird. Ob und wie stark sich die Aktion auf Restwerte auswirkt, lässt sich derzeit nicht belastbar beziffern.

Was noch offen ist

  • Welche Antriebsvarianten des XC40 – Verbrenner, Plug-in-Hybrid oder Elektro – konkret betroffen sind.
  • Wie lange der Werkstattaufenthalt für Prüfung und möglichen Modultausch dauert.
  • Ob es bereits gemeldete Vorfälle mit überhitzten Batterien oder Bränden gibt.
  • Ob Volvo Empfehlungen zur Nutzung bis zur Durchführung der Maßnahme ausspricht, etwa zum Laden oder zum Abstellen in Garagen.
Welche Fahrzeuge sind vom Rückruf betroffen?

XC40 aus den Produktionsjahren 2019 bis 2021: weltweit 64.089 Fahrzeuge, davon 4.531 in Deutschland. Ob ein einzelnes Auto tatsächlich dazugehört, klärt nur die Abfrage über die Fahrgestellnummer.

Welche Nummern gehören zu dieser Rückrufaktion?

Volvo führt die Aktion unter dem Herstellercode R10388. Beim Kraftfahrt-Bundesamt ist sie unter der Referenznummer 16691R hinterlegt.

Was passiert beim Werkstattbesuch?

Die Batteriemodule werden überprüft und bei Bedarf ausgetauscht. Angaben zur Dauer des Termins liegen bislang nicht vor – fragen Sie bei der Terminvereinbarung nach Standzeit und Ersatzfahrzeug.

Ist der Rückruf bei einem XC40 ein Hindernis für Kauf, Leasing oder Abo?

Nein, sofern die Maßnahme nachweislich durchgeführt wurde. Lassen Sie sich den Rückrufstatus vor dem Vertragsabschluss bestätigen, am besten schriftlich.

Quelle der Fahrzeug- und Rückrufdaten: Gebrauchtwagenberater.de unter Bezug auf Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes. Angaben zu Kosten, Dauer und betroffenen Antriebsvarianten sind dort nicht ausgewiesen und werden hier bewusst nicht ergänzt.

Quellen