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BMW 3er (G50): Die neue Generation kommt ohne Diesel

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

BMW bestätigt, dass die nächste 3er-Generation keinen Dieselmotor mehr bekommt. Angeboten werden stattdessen Benziner, Plug-in-Hybride und eine Elektroversion – Marktstart ist für Ende 2026 oder Anfang 2027 geplant.

BMW I3 neue Klasse
BMW Media

Die nächste Generation des BMW 3er, intern G50, kommt ohne Dieselmotor. Eine BMW-Sprecherin hat den Entfall der Selbstzünder offiziell bestätigt. Für Käufer bedeutet das: Wer einen 3er mit Diesel will, ist auf die aktuelle Generation angewiesen – als Neuwagen, solange sie gebaut wird, oder als Jahres- und Gebrauchtwagen. Der Modellwechsel ist für Ende 2026 oder Anfang 2027 geplant.

Wie lange die heutige Baureihe mit Diesel noch bestellbar bleibt, hat BMW nicht mitgeteilt. Wer den Antrieb für die nächsten Jahre fest einplant, sollte deshalb nicht davon ausgehen, dass bis zum Modellwechsel beliebig Zeit bleibt. Den 320d gibt es auch als Jahres- und Gebrauchtwagen; wie sich dieses Angebot entwickelt, ist offen.

Wie wichtig der Diesel für den 3er bisher war

Der 320d machte in Spitzenzeiten 40 bis 50 Prozent des 3er-Absatzes aus. Sein Wegfall betrifft damit eine bislang absatzstarke Variante. Recherchiert, von BMW aber nicht mitgeteilt: In der heutigen Generation G20/G21 reicht das Dieselangebot vom 318d über den 320d bis zum 330d.

Betroffen sind nach unserer Einschätzung vor allem Kundengruppen, die bislang bewusst zum Diesel gegriffen haben: Vielfahrer mit hohen Jahreskilometern, Firmen- und Flottenkunden, Außendienst und Anhängerbetrieb. Zahlen zu dieser Aufteilung hat BMW nicht genannt. Für den Diesel sprachen der niedrige Verbrauch auf der Langstrecke und das hohe Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen. Diese Käufer muss BMW künftig mit Benzinern, Plug-in-Hybriden oder der Elektroversion überzeugen.

Detailaufnahme eines Ladeanschlusses an einem Elektrofahrzeug
KI-generiertes Bild

Diese Antriebe sind für den G50 vorgesehen

Laut Quellmaterial umfasst das Programm der neuen Generation eine reine Elektroversion sowie Vier- und Sechszylinder-Benziner, zu denen auch Plug-in-Hybride gehören. Das Elektromodell wird im Quellmaterial als i3 geführt. Diese Bezeichnung ist mit Vorsicht zu lesen: BMW hat den Namen i3 bereits von 2013 bis 2022 für einen Kleinwagen verwendet, und ob er tatsächlich für den elektrischen 3er vorgesehen ist, lässt sich derzeit nicht bestätigen.

Leistungswerte, Verbrauchsangaben und elektrische Reichweiten hat BMW noch nicht veröffentlicht. Das gilt für die Benziner wie für die Plug-in-Hybride und die Elektroversion. Auch zu den Preisen gibt es bislang keine Angaben, ein Vergleich mit dem heutigen 320d ist deshalb noch nicht möglich. Offen ist zudem, ob es den Kombi Touring wieder gibt und mit welchen Antrieben.

MerkmalStand heute
ModellgenerationG50
Dieselentfällt vollständig, von BMW bestätigt
BenzinerVier- und Sechszylinder, inklusive Plug-in-Hybride
Elektroversionvorgesehen, im Quellmaterial als i3 bezeichnet
Geplanter ModellwechselEnde 2026 oder Anfang 2027
Preisenoch nicht bekannt
Leistung und Reichweitennoch nicht bekannt
Touring (Kombi)nicht bestätigt

Was zum Wettbewerb bekannt ist

Ob und wie lange Mercedes und Audi in der Mittelklasse Diesel anbieten, ist nicht Teil der BMW-Mitteilung; belegte Angaben dazu liegen uns nicht vor. Auch Entscheidungen der Konkurrenz für kommende Modellgenerationen wurden nicht veröffentlicht. Wer einen Diesel in diesem Segment sucht, sollte die aktuellen Modellprogramme der Hersteller direkt prüfen.

Innerhalb des BMW-Programms ist der Schritt weniger überraschend. Recherchiert, aber nicht Teil der Mitteilung: BMW bietet mit dem i4 und dem i5 bereits elektrische Alternativen zum 4er und 5er an. Auch für die neue 3er-Generation sind Elektro- und Verbrennermodelle vorgesehen. Für diese Entscheidung spielen nach unserer Einordnung zwei Entwicklungen eine Rolle: der Rückgang der Diesel-Neuzulassungen in der EU und die CO2-Flottengrenzwerte, die sich mit elektrifizierten Antrieben leichter erreichen lassen. Belegt ist beides im vorliegenden Material nicht.

Was bei Kosten und Restwerten offen bleibt

Ob der Plug-in-Hybrid für Langstreckenfahrer eine ähnlich günstige Rechnung ergibt wie der 320d, lässt sich erst beurteilen, wenn BMW Verbrauchswerte, Reichweiten und Preise nennt. Auf die Restwerte heutiger 3er-Diesel lässt sich aus der Ankündigung nichts Belastbares ableiten. Dafür spielen die Nachfrage in den nächsten Jahren, das Angebot aus Leasingrückläufern und mögliche Vorgaben in Städten eine Rolle. Belegte Prognosen dazu gibt es derzeit nicht.

Wann kommt der neue BMW 3er (G50)?

Der Modellwechsel ist für Ende 2026 oder Anfang 2027 geplant. Ein genaues Datum für Marktstart oder Bestellfreigabe hat BMW bisher nicht genannt.

Gibt es den neuen BMW 3er noch als Diesel?

Nein. Eine BMW-Sprecherin hat bestätigt, dass die Dieselmotoren in der neuen Generation komplett entfallen. Ob der Antrieb in Märkten außerhalb Europas angeboten wird, ist nicht bekannt.

Welche Motoren sind für den G50 geplant?

Vier- und Sechszylinder-Benziner, darunter Plug-in-Hybride, sowie eine reine Elektroversion. Leistungsdaten, Verbrauchswerte und Reichweiten hat BMW noch nicht veröffentlicht.

Heißt der elektrische 3er wirklich i3?

Das Quellmaterial nennt diese Bezeichnung. Bestätigt ist sie nicht, und BMW hat den Namen i3 von 2013 bis 2022 schon für einen Kleinwagen genutzt. Der endgültige Modellname steht damit noch nicht fest.

Kommt wieder ein Touring?

Dazu liegen keine Angaben vor. Ob es die Kombiversion erneut gibt und mit welchen Antrieben, hat BMW nicht mitgeteilt.

Was kostet der neue 3er?

Preise für Benziner, Plug-in-Hybride und Elektroversion sind noch offen. Ein Vergleich mit dem heutigen 320d ist deshalb derzeit nicht möglich.

BMW 3er (G50): Aus für den Diesel ab 2026 — AutoHub Magazin