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BMW M350 xDrive: Der M340i-Nachfolger bringt 443 PS – Preis und Marktstart bleiben offen

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

BMW stellt den M350 xDrive der neuen 3er-Baureihe G50 an die Stelle des M340i: 443 PS, Allrad serienmäßig und der Fahrmodus Drift Moment, der erst 2027 per Update nachkommt. Was Käufer jetzt schon wissen – und was noch fehlt.

BMW M350
Quelle: BMW Presse

BMW ersetzt den M340i durch ein neues Modell: Der M350 xDrive der kommenden 3er-Baureihe G50 übernimmt die Rolle des stärksten Sechszylinders unterhalb der echten M-Modelle. Der Reihensechszylinder leistet 326 kW (443 PS), die Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 anlaufen. Für alle, die gerade konkret nach einem 3er suchen, ist die wichtigste Information allerdings eine andere: Weder ein Preis noch ein genaues Markteinführungsdatum sind bislang bestätigt. Wer in den nächsten Monaten kaufen, leasen oder abonnieren will, bleibt deshalb beim aktuellen Modell – der Nachfolger ist noch keine kalkulierbare Alternative.

BMW M350 xDrive (G50): Der Nachfolger des M340i im Überblick

Der M350 xDrive ist ein sogenanntes M Performance-Modell. Diese Fahrzeuge stehen bei BMW zwischen den normalen Motorisierungen und den vollwertigen M-Modellen wie dem M3. Sie sind deutlich stärker als die Serie, bleiben im Alltag aber komfortabler und sind in der Regel günstiger in Anschaffung und Unterhalt als ein M3.

Auffällig ist der Namenswechsel vom M340i zum M350 xDrive. Die neue Bezeichnung deutet auf gerundete Leistungsstufen hin – das ist allerdings unsere Einschätzung, BMW hat das Schema bislang nicht erläutert. Ob es auf weitere Baureihen übergeht, ist offen.

BMW 3er Innenraum mit M Sportlenkrad und digitalem Cockpit-Display
KI-generiertes Bild

Technische Daten: Mehr Leistung dank Mildhybrid-Sechszylinder

Unter der Haube arbeitet der bekannte 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Turbomotor der Baureihe B58, ergänzt um eine 48-Volt-Mildhybrid-Technik. Mildhybrid bedeutet: Ein kleiner Elektromotor unterstützt den Verbrenner beim Anfahren und Beschleunigen und gewinnt beim Bremsen Energie zurück. Rein elektrisch fahren kann das Auto damit nicht – es ist weder ein Plug-in- noch ein Vollhybrid. Das maximale Drehmoment liegt bei 580 Nm, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gibt BMW vorläufig mit 4,1 Sekunden an, die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch bei 250 km/h begrenzt.

BMW beziffert das Plus gegenüber dem M340i mit 51 PS. Da die Vorgängerleistung je nach Modelljahr und Markt variiert, ist eine direkte Umrechnung nicht sinnvoll. Sicher sind die 443 PS des neuen Modells.

MerkmalWert
Motor3,0-Liter-Reihensechszylinder-Turbo (B58) mit 48-Volt-Mildhybrid
Leistung326 kW / 443 PS
Drehmoment580 Nm
0–100 km/hvorläufig 4,1 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit250 km/h, elektronisch begrenzt
GetriebeAchtgang-Steptronic (Serie)
AntriebAllradantrieb xDrive (Serie)
Produktionsstartzweite Hälfte 2026
Preisnoch nicht bekannt
Verbrauch / CO₂noch nicht veröffentlicht

Fahrwerk und Serienausstattung

Serienmäßig an Bord sind die Achtgang-Steptronic und der Allradantrieb xDrive. Dazu kommen ein adaptives M Fahrwerk, ein M Sportdifferenzial an der Hinterachse und eine variable Sportlenkung. Das adaptive Fahrwerk passt die Dämpfer an Fahrbahn und Fahrmodus an, das Sportdifferenzial verteilt die Antriebskraft zwischen den Hinterrädern und hilft dabei, schneller aus Kurven herauszubeschleunigen.

Ob es den M350 xDrive – wie der Name nahelegt – ausschließlich mit Allradantrieb geben wird, ist offen. BMW äußert sich dazu bislang nicht; eine Bestätigung für weitere Antriebsvarianten gibt es also nicht. Ebenso wenig ist bekannt, welche Ausstattungspakete zur Auswahl stehen.

Drift Moment: ein Fahrmodus, der erst 2027 nachgeliefert wird

Technisch am interessantesten ist eine Funktion namens „Drift Moment“. Sie kann die Vorderachse entkoppeln, sodass die gesamte Antriebskraft an die Hinterräder geht – aus dem Allradler wird für diesen Moment ein Hecktriebler.

Ungewöhnlich ist der Zeitplan: Der Drift Moment soll erst im Laufe des Jahres 2027 per Over-the-Air-Update auf die Fahrzeuge kommen, also über eine Datenverbindung ohne Werkstattbesuch. Zum Produktionsstart wäre er damit nicht verfügbar. Eine Begründung dafür nennt BMW bislang nicht. Offen ist auch, ob das Update für alle Fahrzeuge kostenlos ist oder als kostenpflichtige Funktion angeboten wird. Wer das Feature unbedingt haben möchte, sollte diesen Punkt vor Vertragsabschluss beim Händler klären lassen.

Einordnung: Vorgänger und Wettbewerb

Mit 4,1 Sekunden auf Tempo 100 zielt der M350 xDrive nach unserer Einschätzung auf das Segment starker Mittelklasse-Sportlimousinen, in dem etwa Audi S4 und Mercedes-AMG C43 antreten. Belastbare Aussagen zu deren Technik und Preisen liegen uns hier nicht vor. Ein sauberer Vergleich lässt sich ohnehin erst ziehen, wenn BMW Preise sowie Verbrauchs- und CO₂-Werte veröffentlicht – beides fehlt bislang.

Gegenüber dem M340i bleibt die Grundidee gleich: Sechszylinder, Allrad, Automatik, alltagstaugliches 3er-Modell mit Sportambition. Der Unterschied liegt in der Leistung, in der neuen Fahrzeuggeneration G50 und in der stärkeren Rolle von Software – der nachgereichte Drift Moment ist dafür das deutlichste Beispiel.

Was das für Ihre Kaufentscheidung bedeutet

Solange Preis und Starttermin offen sind, lässt sich der M350 xDrive nicht seriös kalkulieren. Wer jetzt ein M Performance-Modell der 3er-Reihe sucht, vergleicht sinnvollerweise die verfügbaren M340i xDrive als Neuwagen, Jahres- oder Gebrauchtwagen – je nachdem, ob Kauf, Leasing oder Abo besser passt. Wer warten kann und Wert auf die neueste Generation legt, hat mit der zweiten Jahreshälfte 2026 einen groben Anhaltspunkt für den Produktionsstart; der tatsächliche Auslieferungstermin liegt erfahrungsgemäß später, ist hier aber nicht bestätigt.

Wann kommt der BMW M350 xDrive auf den Markt?

Bestätigt ist bislang nur der Produktionsstart in der zweiten Hälfte 2026. Ein genaues Datum für die Markteinführung und den Verkaufsstart hat BMW nicht genannt.

Wie viel PS hat der neue BMW M350 xDrive?

326 kW beziehungsweise 443 PS aus einem 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Turbo mit 48-Volt-Mildhybrid. Das maximale Drehmoment liegt bei 580 Nm.

Was unterscheidet den M350 xDrive vom M340i?

Der M350 xDrive ist das Nachfolgemodell in der neuen Baureihe G50 und leistet laut BMW 51 PS mehr als der M340i. Dazu kommt der Drift Moment, der per Over-the-Air-Update nachgereicht werden soll. Auch der Modellname folgt einem neuen Schema.

Was kostet der BMW M350 xDrive?

Ein Preis ist noch nicht veröffentlicht. Auch Angaben zu Verbrauch und CO₂-Emissionen fehlen bislang.

Gibt es den M350 xDrive auch mit Hinterradantrieb?

Bestätigt ist ausschließlich der Allradantrieb xDrive als Serienausstattung. Ob eine Variante mit Hinterradantrieb folgt, ist nicht bekannt.