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Ford kehrt 2028 mit einem Werksteam in die Rallye-WM zurück

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft
Ein Ford-Rallyefahrzeug fährt auf einer Schotterstrecke durch einen Wald, Steine wirbeln auf, die Szene wirkt dynamisch und kraftvoll.
KI-generiertes Bild

Ford steigt ab der Saison 2028 gemeinsam mit M-Sport mit einem offiziellen Werksteam in die FIA Rallye-Weltmeisterschaft ein. Das hat der Hersteller am 1. Oktober 2026 im eigenen Newsroom angekündigt. Für alle, die derzeit ein Ford-Modell kaufen, leasen oder im Abo fahren, ändert sich dadurch nichts. Relevant ist die Meldung für diejenigen, die die Marke beobachten und wissen wollen, wohin sich Ford in Europa entwickelt.

Ford verbindet die Rückkehr in den Rallyesport mit einer Modellankündigung: Das Unternehmen will Erkenntnisse aus dem Motorsport bei der Entwicklung neuer Serienautos für Europa nutzen. Geplant sind nach Angaben des Herstellers fünf neue, sportlich abgestimmte Modelle, die als Multi-Energy-Baureihen angelegt sind – also mit rein elektrischen Antrieben, Plug-in-Hybriden und Vollhybriden. Welche Modellreihen das sein werden und wann sie auf den Markt kommen, steht in der Mitteilung nicht.

Was ein Werksteam bedeutet

Ein Werksteam ab 2028 bedeutet, dass Ford selbst als Partner auftritt und das Programm offiziell trägt. Üblicherweise werden dabei Entwicklungskapazitäten, Budgets und Personal des Herstellers eingebunden. Diese Einordnung beruht auf dem allgemein üblichen Vorgehen; Ford hat zu diesem Punkt nichts mitgeteilt. Wie die Aufgaben zwischen Ford und M-Sport konkret verteilt werden, hat das Unternehmen bislang nicht erläutert.

Offen ist auch, mit welchem Fahrzeug das Team antreten wird. Die Ankündigung nennt weder ein Basismodell noch die technischen Regeln, die 2028 gelten sollen. Bis zum Einstieg liegt noch die komplette Saison 2027, in der sich sowohl die Regeln der Serie als auch die Pläne der Hersteller ändern können.

Ingenieure arbeiten in einem modernen Ford-Entwicklungszentrum an Computern und technischen Systemen zur Fahrzeugentwicklung.
KI-generiertes Bild

Fünf neue Multi-Energy-Modelle für Europa

Die Modellankündigung bleibt bislang sehr allgemein. Fünf neue Baureihen sollen sportlich abgestimmt sein und jeweils mehrere Antriebsarten abdecken. Dass ein Hersteller Elektroantrieb, Plug-in-Hybrid und Vollhybrid parallel plant, statt sich auf reine Elektromodelle festzulegen, entspricht dem, was derzeit mehrere europäische Anbieter tun. Es ist eine Reaktion auf eine Nachfrage, die sich langsamer in Richtung Elektroauto bewegt als noch vor einigen Jahren erwartet.

Belastbare Angaben zu Segmenten, Karosserieformen, Leistungsdaten, Produktionsstandorten oder Preisen gibt es nicht. Auch zu der Frage, welche europäischen Werke an Entwicklung und Fertigung beteiligt wären, äußert sich Ford in dieser Mitteilung nicht. Ob und wann die angekündigten Modelle bei Ford-Händlern erhältlich sein werden, ist offen.

ThemaStand der Dinge
WRC-EinstiegWerksteam gemeinsam mit M-Sport ab der Saison 2028
EinsatzfahrzeugNicht genannt
Neue SerienmodelleFünf sportlich abgestimmte Baureihen für Europa, jeweils rein elektrisch, als Plug-in-Hybrid und als Vollhybrid
Markteinführung, Standorte, PreiseKeine Angaben
Quelle und DatumFord-Newsroom, 1. Oktober 2026

Welche Rallye-Erkenntnisse Ford für Serienautos nutzen will

Die Ankündigung, Erkenntnisse aus dem Motorsport bei der Entwicklung von Serienautos zu nutzen, gehört zum Standard der Markenkommunikation. Sie lässt sich aus der Mitteilung heraus nicht überprüfen, weil Ford kein einziges technisches Feld benennt, in dem das geschehen soll. Im Rallyesport ist der Nutzen für Serienautos ohnehin begrenzter, als es solche Ankündigungen nahelegen: Rallyefahrzeuge sind nach einem eigenen Reglement gebaut, ihre Antriebe, Aufhängungen und Strukturen folgen anderen Vorgaben als ein Serienmodell mit Hybrid- oder Elektroantrieb.

Realistisch sind Übernahmen eher in Teilbereichen, etwa bei der Fahrwerksabstimmung, bei elektronischen Steuerungen, bei Materialerfahrung oder beim Dauerlauftest von Komponenten unter harten Bedingungen. Das kann sich auf das Fahrverhalten eines Serienautos auswirken, ersetzt aber keine eigenständige Entwicklungsarbeit. Diese Einschätzung ist unsere Bewertung des aktuellen Informationsstands, keine Angabe des Herstellers. Belegen lässt sie sich erst, wenn Ford sagt, welche Baugruppen tatsächlich gemeinsam entwickelt werden.

Was die Ankündigung für die Marke in Europa bedeutet

Ford kündigt fünf neue Baureihen und ein Werksteam im Motorsport an. Wie das Unternehmen diese Pläne umsetzt, bleibt abzuwarten. Sichtbar wird das an konkreten Modellnamen, an Terminen und an Aussagen zu den beteiligten Standorten.

Ford könnte die angekündigten Modelle unter einer gemeinsamen sportlichen Bezeichnung anbieten und die neue Palette so zusammenfassen. Das ist unsere Einschätzung. Angekündigt hat das Unternehmen eine solche Struktur nicht.

Bis 2028 bleibt genug Zeit für Korrekturen in beide Richtungen. Konkreter wird die Sache, sobald Ford das Einsatzfahrzeug für die WRC und die ersten der fünf Serienmodelle benennt. Beides steht bislang aus.

Wann kehrt Ford in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück?

Ab der WRC-Saison 2028. Das hat Ford am 1. Oktober 2026 im eigenen Newsroom angekündigt.

Mit welchem Partner tritt Ford an?

Mit M-Sport. Beide bilden gemeinsam ein offizielles Werksteam. Wie die Aufgaben verteilt werden, ist noch nicht mitgeteilt.

Welches Auto setzt Ford in der WRC ein?

Dazu gibt es bislang keine Angabe. Weder ein Basismodell noch technische Daten sind genannt.

Ändert sich dadurch etwas für aktuelle Ford-Kunden?

Nein. Die Ankündigung betrifft Fahrzeuge und ein Motorsportprogramm, die frühestens in einigen Jahren relevant werden.

Quellen