Ford Kuga mit BlueCruise: Das ändert sich am Modelljahrgang 2026
Ford hat für den Kuga mit Automatikgetriebe das Hands-off-Assistenzsystem BlueCruise angekündigt, Starttermin April 2026, bei zwei Ausstattungslinien serienmäßig. Preise nennt Ford bislang nicht, die Motoren bleiben unverändert.

Ford hat das Assistenzsystem BlueCruise für den Kuga angekündigt, als Termin nennt der Hersteller April 2026 und als Voraussetzung ein Automatikgetriebe. Für die Kaufentscheidung zählt vor allem die Ausstattungslinie: Bei ST-Line X und Active X gehört BlueCruise zur Serienausstattung, bei Titanium und ST-Line lässt es sich über das Fahrassistenz-Paket hinzubestellen. Was dieses Paket kostet, hat Ford bislang nicht mitgeteilt. Ob der angekündigte Termin eingehalten wurde, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Für alle anderen Punkte der Kaufentscheidung ändert sich wenig. Die Motoren bleiben dieselben, von einer Effizienz- oder Leistungssteigerung ist keine Rede. Neben BlueCruise ändern sich das Soundsystem und das Infotainment.
BlueCruise: teilautomatisiert auf freigegebenen Autobahnen
BlueCruise erlaubt es, auf freigegebenen Autobahnabschnitten die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Ford beschreibt das als „Hands-off, Eyes-on“: Das Fahrzeug hält Spur, Abstand und Tempo, eine Kamera im Innenraum überwacht dabei, ob der Fahrer den Blick auf der Straße hat. Das Netz freigegebener Strecken umfasst nach Ford-Angaben über 135.000 Kilometer Autobahn in 16 europäischen Ländern.
Die Verantwortung für die Fahrt bleibt beim Fahrer, er muss jederzeit eingreifen können. Außerhalb der kartierten und freigegebenen Abschnitte lässt sich die Funktion nicht aktivieren, auf Landstraßen und in der Stadt arbeitet der Kuga weiter mit den bekannten Assistenten.
In welchen Ausstattungslinien BlueCruise enthalten ist
- ST-Line X: BlueCruise serienmäßig
- Active X: BlueCruise serienmäßig
- Titanium: BlueCruise optional im Fahrassistenz-Paket
- ST-Line: BlueCruise optional im Fahrassistenz-Paket
- Voraussetzung in allen Fällen: Automatikgetriebe
Ob sich der Aufpreis bei Titanium und ST-Line im Vergleich zum Preis einer höher ausgestatteten Linie rechnet, lässt sich derzeit nicht ausrechnen, weil Ford weder die Paketpreise noch mögliche Preisanpassungen für die Baureihe genannt hat. Wer auf BlueCruise Wert legt, sollte diese Zahlen beim Händler erfragen. Auch zur Frage, ob sich das System nachträglich freischalten lässt oder nur ab Werk bestellbar ist, liegen uns keine Angaben vor.
Einordnung gegenüber dem bisherigen Angebot

Bisher war BlueCruise im Kuga nicht zu haben, technisch ist das die auffälligste Änderung an diesem Modelljahrgang. Belastbare Angaben dazu, welche Wettbewerbsmodelle im Segment eine vergleichbare Funktion anbieten und auf welchem Streckennetz, liegen uns nicht vor. Der Plug-in-Hybrid erreicht nach WLTP bis zu 68 Kilometer elektrische Reichweite.
B&O Sound System und SYNC 4
Ford nennt für das B&O Premium Sound System künftig 700 statt bisher 575 Watt, dazu neue Lautsprecher und zwei zusätzliche Kanäle. Angaben dazu, wie sich der Klang dadurch verändert, liegen nicht vor.
Das Infotainmentsystem SYNC 4 bekommt erweiterte Premium-Konnektivität mit Streaming, Spielen und einer Karaoke-Funktion. Ob diese Dienste nach einer Einführungsphase kostenpflichtig werden und welche Laufzeiten gelten, hat Ford nicht angegeben. Das ist ein Punkt, den Interessenten im Verkaufsgespräch klären sollten, weil solche Dienste bei vielen Herstellern nach einigen Jahren ein Abo erfordern.
Das Motorenangebot bleibt unverändert
Am Antrieb ändert Ford nichts. EcoBoost-Benziner, Vollhybrid und Plug-in-Hybrid bleiben mit unveränderten Leistungsdaten im Programm, die Werte stehen in der Tabelle. Wer auf sparsamere oder stärkere Motoren gehofft hat, kann die Kaufentscheidung unabhängig vom angekündigten Termin treffen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| EcoBoost-Benziner | 150 PS |
| Vollhybrid | 180/183 PS |
| Plug-in-Hybrid | 243 PS |
| Elektrische Reichweite PHEV | bis zu 68 km (WLTP) |
| B&O Premium Sound System | 700 Watt (bisher 575 Watt) |
| BlueCruise Streckennetz | über 135.000 km in 16 europäischen Ländern |
| BlueCruise angekündigt für | April 2026, nur mit Automatikgetriebe |
| Preise | von Ford noch nicht genannt |
Was noch offen ist
Ford hat zu mehreren Punkten keine Angaben gemacht, die für die Kaufentscheidung zählen. Dazu gehören der Preis des Fahrassistenz-Pakets bei Titanium und ST-Line, der Grundpreis der Baureihe sowie mögliche laufende Kosten für Konnektivitätsdienste und Kartenaktualisierungen. Offen ist nach den vorliegenden Angaben außerdem, ob die Freigabe für alle Automatikvarianten einschließlich des Plug-in-Hybrids gilt. Solange diese Angaben fehlen, lässt sich der Vergleich zwischen Serienausstattung und Aufpreislösung nicht durchrechnen.
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Ford hat die Verfügbarkeit für April 2026 angekündigt, und zwar nur für Kuga-Modelle mit Automatikgetriebe. Ob der Termin eingehalten wurde, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
In welchen Ausstattungslinien ist BlueCruise serienmäßig enthalten?
Bei ST-Line X und Active X. Bei Titanium und ST-Line lässt es sich über das Fahrassistenz-Paket hinzubestellen, den Preis dafür hat Ford noch nicht genannt.
Darf ich mit BlueCruise die Hände dauerhaft vom Lenkrad nehmen?
Nur solange BlueCruise auf einem freigegebenen Abschnitt aktiv ist. Der Fahrer muss die Straße beobachten und jederzeit eingreifen können, eine Innenraumkamera überwacht den Blick.
Wo funktioniert BlueCruise?
Auf freigegebenen Autobahnabschnitten in 16 europäischen Ländern mit einer Gesamtlänge von über 135.000 Kilometern. Außerhalb dieser Strecken lässt sich die Funktion nicht aktivieren.
Welche Leistung bietet das aufgewertete B&O Sound System?
700 Watt statt bisher 575 Watt, dazu neue Lautsprecher und zwei zusätzliche Kanäle.
Welche Antriebe stehen für den Ford Kuga zur Auswahl?
Der EcoBoost-Benziner mit 150 PS, der Vollhybrid mit 180 oder 183 PS und der Plug-in-Hybrid mit 243 PS und bis zu 68 Kilometern elektrischer WLTP-Reichweite. Am Antriebsangebot ändert sich nichts.
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