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Mercedes-AMG GT 55 SUV: erstes eigenständiges Elektro-SUV der Marke vorgestellt

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

AMG hat den GT 55 SUV auf der eigens entwickelten AMG.EA-Architektur gezeigt. Bestätigt ist bislang nur der vorläufige Verbrauch – Leistung, Reichweite, Marktstart und Preis fehlen noch.

Mercedes-AMG GT 55 SUV
Mercedes-AMG Media

Mercedes-AMG hat in Stuttgart den GT 55 SUV gezeigt, das erste Elektro-SUV, das die Performance-Tochter nach eigenen Angaben vollständig selbst entwickelt hat. Für alle, die gerade ein Fahrzeug suchen, bleibt die Nachricht vorerst ohne praktische Folgen: Es gibt weder einen Preis noch einen Termin für den Verkaufsstart, und auch die Reichweite ist nicht bekannt. Belegt ist bislang ein vorläufiger Verbrauchswert, dazu die technische Grundlage des Autos. Wer sich für den AMG interessiert, muss die entscheidenden Zahlen abwarten.

Weltpremiere auf "The 140 Festival" in Stuttgart

Die Premiere fand laut unseren Unterlagen am 17. Oktober 2026 in Stuttgart im Rahmen der Veranstaltung "The 140 Festival" statt. Gezeigt wurde die Variante Mercedes-AMG GT 55 SUV. Ob weitere Varianten folgen, hat AMG nicht bestätigt. Angaben zur Zahl der Elektromotoren oder zum Antriebslayout liegen uns ebenfalls nicht vor.

Bestätigt ist bislang ein vorläufiger Verbrauchswert. Batteriekapazität, Ladeleistung und Motorleistung hat AMG noch nicht genannt. Die technische Vorstellung des Modells steht damit in Teilen noch aus.

AMG.EA: eine eigene Architektur statt einer abgeleiteten Plattform

Der GT 55 SUV steht auf der Architektur AMG.EA, die eigens für die Performance-Marke entwickelt wurde. Bisherige elektrische AMG-Modelle wie der AMG EQE SUV oder der AMG EQS SUV waren Varianten regulärer Mercedes-Baureihen mit angepasstem Fahrwerk und stärkerem Antrieb. Beim GT 55 SUV beginnt die Entwicklung laut Hersteller eine Stufe früher, bei Plattform und Batterie. Welche technischen Unterschiede das im Detail bedeutet – etwa bei Spannungsebene, Kühlung oder Achskonstruktion – hat AMG bislang nicht aufgeschlüsselt.

Dazu kommt eine neu entwickelte Hochvoltbatterie, der AMG eine hohe Ladeleistung zuschreibt. Eine Zahl in Kilowatt nennt das Unternehmen dazu nicht, ebenso wenig die Kapazität in Kilowattstunden. Beides ist für den Alltag entscheidend: Erst mit der Kapazität lässt sich aus dem Verbrauch eine Reichweite errechnen, und erst mit der Ladeleistung lässt sich abschätzen, wie lange ein Stopp auf der Langstrecke dauert. Bis diese Werte vorliegen, bleibt die Einordnung des Autos unvollständig.

Vorläufiger Verbrauch und CO2-Ausstoß

AMG gibt den kombinierten Energieverbrauch vorläufig mit 23,8 bis 21,2 kWh pro 100 Kilometer an, die CO2-Emissionen liegen wie bei allen reinen Elektroautos bei 0 g/km im Fahrbetrieb. Die Spanne ergibt sich üblicherweise aus unterschiedlichen Rad- und Ausstattungsvarianten; welche Konfigurationen die Eckwerte markieren, ist nicht bekannt. Vorläufig bedeutet, dass sich die Angaben bis zur Homologation noch ändern können. Eine Reichweitenangabe lässt sich aus dem Verbrauch ohne die Batteriekapazität nicht ableiten.

MerkmalWert
ModellvarianteMercedes-AMG GT 55 SUV
ArchitekturAMG.EA
Energieverbrauch kombiniert (vorläufig)23,8 bis 21,2 kWh/100 km
CO2-Emissionen0 g/km
Weltpremiere17. Oktober 2026, Stuttgart ("The 140 Festival")
Batteriekapazitätnicht genannt
Maximale Ladeleistungnicht genannt
Leistung, Drehmoment, Fahrleistungennicht genannt
Marktstart und Preisnicht genannt

Einordnung gegenüber den bisherigen AMG-Modellen und dem Wettbewerb

Innerhalb des eigenen Hauses markiert der GT 55 SUV einen Wechsel der Arbeitsweise. Bei den bisherigen elektrischen AMG-SUV lag die Aufgabe in der Abstimmung eines vorhandenen Mercedes-Modells. Jetzt entwickelt AMG die Grundlage selbst, von der Plattform bis zur Batterie. Ob sich das im Fahrverhalten bemerkbar macht, lässt sich erst nach einer Fahrt beurteilen.

Zu den möglichen Konkurrenten zählen nach Einschätzung der Redaktion der Porsche Macan Electric Turbo, der Audi SQ6 e-tron, der BMW iX M70 und das Tesla Model X. Ein Leistungsvergleich ist derzeit nicht möglich, weil zu den Antriebsdaten des GT 55 SUV keine Angaben vorliegen. Vergleichbar ist bisher nur der Verbrauch, und auch der nur eingeschränkt, solange er als vorläufig gekennzeichnet ist.

Diese Fragen sind offen

  • Kapazität der Hochvoltbatterie in kWh und maximale Ladeleistung in kW
  • Leistung, Drehmoment und Fahrleistungen des GT 55 SUV
  • WLTP-Reichweite
  • Termin für den Verkaufsstart und die Preise in Deutschland
  • Ob und wann stärkere Varianten oberhalb des GT 55 folgen

Solange diese Punkte offen sind, taugt der GT 55 SUV noch nicht für eine Kaufentscheidung. Wer ein elektrisches Performance-SUV sucht und nicht warten will, findet die genannten Modelle bereits mit vollständigen Datenblättern und Preisen. Wer auf den AMG wartet, muss weitere technische Daten von AMG abwarten.

Angebote zum GT 55 SUV wird es erst geben, wenn das Modell bestellbar ist und erste Fahrzeuge ausgeliefert werden. Bis dahin zeigt der Marktplatz die verfügbaren AMG-GT-Modelle als Neuwagen, Jahreswagen und Gebrauchte, zum Kauf, zum Leasing oder im Abo.

Wann hatte der Mercedes-AMG GT 55 SUV Weltpremiere?

Nach den uns vorliegenden Angaben am 17. Oktober 2026 in Stuttgart im Rahmen der Veranstaltung "The 140 Festival".

Auf welcher Plattform basiert der Mercedes-AMG GT 55 SUV?

Auf der Architektur AMG.EA, die eigens für Mercedes-AMG entwickelt wurde. Frühere elektrische AMG-SUV basierten auf regulären Mercedes-Baureihen.

Wie hoch ist der Verbrauch des Mercedes-AMG GT 55 SUV?

Vorläufig 23,8 bis 21,2 kWh pro 100 Kilometer im kombinierten Zyklus, die CO2-Emissionen liegen bei 0 g/km. Die Werte können sich bis zur Homologation noch ändern.

Wie groß sind Batterie und Reichweite?

Kapazität, Ladeleistung und Reichweite hat AMG nicht genannt.

Was kostet der Mercedes-AMG GT 55 SUV und wann kommt er?

Preise und Verkaufsstart sind bislang nicht bekannt.