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Mercedes GLC EQ: 559 Kilometer Reichweite im ADAC-Test, Preise ab rund 65.000 Euro

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Der elektrische GLC fährt im ADAC-Test 559 Kilometer weit und lädt mit bis zu 330 kW. Was das für Langstrecke, Anhängerbetrieb und Budget bedeutet.

Mercedes GLC EQ
Quelle: Mercedes-Benz Media

Wer ein elektrisches SUV für lange Strecken sucht, bekommt beim Mercedes GLC EQ zwei Zahlen, mit denen sich rechnen lässt: Im ADAC-Test fuhr das Topmodell GLC 400 EQ Avantgarde 4Matic mit der 94-kWh-Batterie 559 Kilometer weit, und an der Schnellladesäule nimmt das Auto bis zu 330 kW auf. Das Einstiegsmodell GLC 250 mit 85-kWh-Batterie kostet rund 65.000 Euro. Der getestete Wagen kostet mit Extras 88.399 Euro und damit gut 23.000 Euro mehr. Die beiden Preise betreffen unterschiedliche Modellvarianten und Ausstattungen.

Für die Kaufentscheidung heißt das zunächst: Der Testwagen erreichte 559 Kilometer. Er kann mit bis zu 330 kW laden; wie lange ein Ladestopp dauert, ist noch offen. Offen sind außerdem die Motorleistungen der einzelnen Varianten, die Serienausstattung des GLC 250 und der Termin für den Marktstart. Wer jetzt vergleicht, sollte diese Punkte beim Händler gezielt abfragen.

Neue Plattform, 800 Volt: Was sich technisch ändert

Der GLC EQ steht auf der Plattform MB.EA-M, die Mercedes von Grund auf für Elektroautos entwickelt hat. Sie arbeitet mit 800 Volt Spannungslage. Vereinfacht gesagt: Bei höherer Spannung fließt für dieselbe Leistung weniger Strom, die Leitungen bleiben kühler, und das Auto kann am Schnelllader mehr Energie pro Minute aufnehmen. Genau daraus ergibt sich der Spitzenwert von 330 kW.

Porsche Macan Electric und Audi Q6 e-tron nutzen ebenfalls 800-Volt-Technik. Welche Reichweiten und Ladezeiten diese Modelle erreichen, lässt sich mit den uns vorliegenden Angaben nicht gegen den GLC EQ rechnen. Auch Vergleichszahlen zu früheren Elektromodellen von Mercedes wie dem EQC liegen uns nicht vor, eine Einordnung gegen den Vorgänger ist daher noch nicht belastbar.

Reichweite und Laden: Wie der Testwert einzuordnen ist

Die 559 Kilometer stammen aus dem ADAC-Test des GLC 400 EQ mit 94-kWh-Batterie. Rechnet man Kapazität und Strecke gegeneinander, ergeben sich rund 16,8 kWh Verbrauch auf 100 Kilometer; das ist unsere eigene Rechnung aus den beiden genannten Werten, einen Verbrauchswert nennt Mercedes bislang nicht. Für ein SUV dieser Größe ist das ein günstiger Wert, der unter Testbedingungen zustande kommt, also bei moderatem Tempo und zurückhaltender Fahrweise. Bei Autobahnrichtgeschwindigkeit, im Winter oder mit Anhänger liegt der Verbrauch höher und die Reichweite entsprechend niedriger.

Wie lange ein Ladestopp dauert, lässt sich aus den 330 kW allein nicht ableiten. Diese Leistung liegt nur in einem Teil des Ladevorgangs an, und Mercedes hat zur Dauer von 10 auf 80 Prozent bislang keine Angabe veröffentlicht. Wer viel Langstrecke fährt, sollte eine veröffentlichte Angabe zur Ladedauer abwarten, bevor er den GLC EQ mit anderen Modellen vergleicht.

Anhängelast bis 2,4 Tonnen

Mercedes gibt die maximale Anhängelast mit bis zu 2,4 Tonnen an. Nach unserer Einschätzung ist das für ein batterieelektrisches SUV ein hoher Wert; die Angaben anderer Elektro-SUV liegen oft niedriger, belastbare Vergleichszahlen liegen uns dazu aber nicht vor. Je nach Gewicht lassen sich damit auch Pferdeanhänger, größere Wohnwagen oder Bootstrailer ziehen. Zu beachten ist das Wort "bis zu": Welche Motorisierungen diesen Wert tatsächlich erreichen, ist noch nicht bekannt. Mit Anhänger steigt der Verbrauch deutlich, die 559 Kilometer aus dem Test sind dann kein Maßstab mehr.

Ausstattung und Optionen

Auf der Aufpreisliste stehen unter anderem ein Luftfahrwerk, eine Hinterachslenkung und ein MBUX-Bildschirm mit 39,1 Zoll Diagonale, der sich über die Fahrzeugbreite zieht. Die Hinterachslenkung verkleinert den Wendekreis, was einem SUV dieser Größe in der Stadt und in Parkhäusern hilft. Was der GLC 250 ab Werk mitbringt, hat Mercedes noch nicht aufgeschlüsselt. Der Testwagen einer anderen Modellvariante kostete inklusive Extras 88.399 Euro. Wie viel davon auf die Extras entfällt, ist nicht angegeben.

Die bekannten Daten im Überblick

MerkmalWert
PlattformMB.EA-M
Spannungslage800 Volt
Batterie GLC 25085 kWh
Batterie GLC 400 EQ94 kWh
Reichweite (ADAC-Test, GLC 400 EQ Avantgarde 4Matic)559 km
Maximale Ladeleistung330 kW
Maximale Anhängelastbis zu 2,4 Tonnen
MBUX-Bildschirm (Option)39,1 Zoll
Basispreis GLC 250rund 65.000 Euro
Testwagen inklusive Extras88.399 Euro

Preise und offene Angaben

Der GLC 250 mit 85-kWh-Batterie beginnt bei rund 65.000 Euro. Der getestete GLC 400 EQ kostete mit Extras 88.399 Euro. Preise für die übrigen Varianten und eine vollständige Preisliste liegen bislang nicht vor. Wer die Kosten gegenüber einem Verbrenner rechnen will, braucht die eigene Jahresfahrleistung, den Strompreis zu Hause oder an der Säule und die Haltedauer.

Belastbar sind bislang die Testreichweite, die Ladeleistung, die Batteriegrößen und der Einstiegspreis. Solange Motorleistungen, Ladedauer und Marktstart offen sind, lässt sich der GLC EQ nur eingeschränkt gegen konkrete Wettbewerber rechnen. Wir ergänzen die Angaben, sobald Mercedes die fehlenden Daten veröffentlicht.

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* Kraftstoffverbrauch und CO₂-Emissionen wurden nach dem vorgeschriebenen WLTP-Messverfahren ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist (Internetadresse: https://www.dat.de/co2/). Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind kein Bestandteil des Angebots.

Wie hoch ist die Reichweite des Mercedes GLC EQ?

Im ADAC-Test erreichte der GLC 400 EQ Avantgarde 4Matic mit 94-kWh-Batterie 559 Kilometer. Dieser Wert entsteht unter Testbedingungen. Bei hohem Autobahntempo, im Winter oder mit Anhänger fällt die Reichweite geringer aus. Für das Einstiegsmodell mit 85-kWh-Batterie liegt bislang kein Testwert vor.

Was kostet der Mercedes GLC EQ?

Das Einstiegsmodell GLC 250 mit 85-kWh-Batterie beginnt bei rund 65.000 Euro. Der getestete GLC 400 EQ kostete mit Extras 88.399 Euro. Eine vollständige Preisliste aller Varianten liegt noch nicht vor.

Wie schnell lädt der GLC EQ?

Die maximale Ladeleistung beträgt 330 kW, möglich durch die 800-Volt-Technik der MB.EA-M-Plattform. Wie lange eine Ladung von 10 auf 80 Prozent konkret dauert, hat Mercedes bisher nicht angegeben.

Welche Anhängelast bietet der Mercedes GLC EQ?

Mercedes nennt bis zu 2,4 Tonnen. Die Angaben anderer elektrischer SUV liegen oft niedriger; belastbare Vergleichszahlen liegen uns dazu nicht vor. Für welche Motorisierungen der Höchstwert gilt, ist noch nicht bekannt.