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Neuer Mercedes GLA: Produktion läuft in Rastatt, Preise stehen noch aus

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Seit dem 17. September 2026 baut Mercedes-Benz den neuen GLA in Rastatt – vollelektrisch und als 48-Volt-Mild-Hybrid vom selben Band. Was das für Kaufinteressierte bedeutet und welche Angaben noch fehlen.

Ein Mercedes-Benz GLA steht auf einer modernen Produktionslinie im Werk Rastatt. Das kompakte SUV ist von links vorne zu sehen, im Hintergrund Fertigungsausrüstung und Werkhalle.
KI-generiertes Bild

Mercedes-Benz hat am 17. September 2026 im Werk Rastatt die Serienproduktion des neuen GLA aufgenommen. Für Kaufinteressierte ist daran vor allem eines wichtig: Das kompakte SUV gibt es künftig vollelektrisch und als 48-Volt-Mild-Hybrid mit Benzinmotor – beim GLA laufen beide Antriebsarten vom selben Band. Weil beide Varianten parallel gebaut werden, können die Lieferzeiten für Elektro- und Mild-Hybrid-Version ähnlich planbar ausfallen. Preise, Marktstart und die technischen Eckdaten der Elektroversion hat Mercedes dagegen noch nicht genannt.

Was der Produktionsstart für Käufer bedeutet

Bestellstart und Listenpreise fehlen bislang. Dass ein Fahrzeug die Serienfertigung erreicht, heißt aber, dass die Antriebskonfiguration steht; Auslieferungen folgen erfahrungsgemäß zeitnah nach dem Produktionsbeginn. Ob Elektro- und Mild-Hybrid-Version am Ende vergleichbare Wartezeiten haben, lässt sich erst sagen, wenn Mercedes Bestell- und Auslieferungstermine kommuniziert. Wer jetzt ein kompaktes SUV sucht und nicht warten will, findet den bisherigen GLA weiterhin als Neuwagen, Jahreswagen oder Gebrauchtwagen.

Die zweite praktische Folge betrifft die Antriebswahl: gleiche Karosserie und Basis, zwei Antriebsarten. Wichtig für die Einordnung ist, dass der Mild-Hybrid kein Plug-in-Hybrid ist. Der Elektromotor unterstützt den Benziner beim Anfahren und Beschleunigen, rein elektrisch fährt diese Variante nicht. Wer elektrisch unterwegs sein will, braucht die vollelektrische Version – deren Daten stehen allerdings noch aus.

MMA-Plattform: die eigentliche Neuerung

Der neue GLA steht auf der MMA-Plattform, der Mercedes Modular Architecture. Eine Plattform ist die technische Grundstruktur eines Autos – Bodengruppe, Achsen, Elektrik, Platz für Batterie oder Tank. MMA ist so ausgelegt, dass darauf vollelektrische Fahrzeuge und solche mit Verbrennungsmotor entstehen können. Genau das macht die flexible Fertigung in Rastatt möglich: Auf einer einzigen Linie wechseln sich Elektro- und Mild-Hybrid-Versionen ab, je nach Bestelllage.

Detailaufnahme eines modernen 48-Volt-Elektromotors und Achtgang-Doppelkupplungsgetriebes, wie es im neuen Mercedes GLA eingebaut wird.
Der E-Motor ist direkt ins 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe integriert · KI-generiertes Bild

Üblich ist dieser Weg nicht überall. Manche Hersteller haben Werke oder Linien ausschließlich für Elektroautos aufgebaut, andere setzen wie Mercedes beim GLA auf Mischfertigung. Nach Einschätzung der Redaktion ist die flexible Linie wirtschaftlich eine Absicherung gegen schwankende Nachfrage nach Elektroautos; belegt hat Mercedes diese Motivation nicht. Für Kunden zählt vor allem, dass beide Antriebsarten parallel gebaut werden.

Die Antriebe: neuer 1,5-Liter-Benziner und E-Motor im Getriebe

Für den 48-Volt-Mild-Hybrid setzt Mercedes einen neu entwickelten 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner mit der internen Kennung M252 ein. Unterstützt wird er von einem Elektromotor mit 30 PS, der direkt in das Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe integriert ist. Das System arbeitet laut den vorliegenden Angaben auf 48-Volt-Basis, rein elektrisches Fahren ist damit nicht vorgesehen. Die Angabe von 30 PS wirkt im 48-Volt-Kontext hoch und gilt bis zur offiziellen Bestätigung durch Mercedes als vorläufig.

Zur vollelektrischen Version liegen bislang keine Angaben vor: weder zur Leistung noch zur Batteriekapazität oder Reichweite. Auch die Systemleistung des Mild-Hybrid-Antriebs – also das Zusammenspiel aus Benziner und E-Motor – hat Mercedes nicht beziffert. Wer den GLA gegen Wettbewerber vergleichen will, hat damit aktuell keine belastbare Grundlage.

MerkmalWert
PlattformMMA (Mercedes Modular Architecture)
AntriebsoptionenVollelektrisch und 48-Volt-Mild-Hybrid (kein Plug-in-Hybrid)
Verbrennungsmotor (Mild-Hybrid)1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner (M252)
Elektromotor (Mild-Hybrid)30 PS (vorläufige Angabe, offiziell noch nicht bestätigt)
Getriebe (Mild-Hybrid)8G-Doppelkupplungsgetriebe
Produktionsstart17. September 2026, Werk Rastatt
Systemleistung, Reichweite, Batterienoch nicht veröffentlicht
Preise und Marktstartnoch nicht veröffentlicht

Einordnung gegen Vorgänger und Wettbewerb

Ein Vergleich mit dem bisherigen GLA lässt sich derzeit nur eingeschränkt ziehen, weil Mercedes weder Preise noch Leistungsdaten des neuen Modells veröffentlicht hat. Gesichert ist der Wechsel auf die MMA-Plattform und dass die Baureihe künftig vollelektrisch und als 48-Volt-Mild-Hybrid angeboten wird. Ob der GLA mit Verbrennungsmotor preislich auf dem Niveau des Vorgängers bleibt, ist offen – dazu hat Mercedes nichts mitgeteilt, und Spekulation hilft an dieser Stelle niemandem weiter.

Dasselbe gilt für den Vergleich mit Wettbewerbern in der Kompaktklasse. Ohne Reichweite, Batteriekapazität, Systemleistung und Preis fehlt die Grundlage, um den neuen GLA gegen andere kompakte SUV zu rechnen. Wer sich schon jetzt entscheiden muss, vergleicht deshalb die aktuell verfügbaren Modelle – einschließlich des bisherigen GLA, den es im Marktplatz als Neuwagen, Jahreswagen und Gebrauchtwagen sowie im Leasing oder Abo gibt.

Das Werk Rastatt als Hintergrund

Für die Umstellung des Standorts auf die neue Architektur hat Mercedes nach eigenen Angaben einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag investiert. Rund 7.000 Menschen arbeiten in Rastatt. Eine genaue Investitionssumme nennt das Unternehmen nicht; ob die Umstellung Beschäftigung langfristig sichert, lässt sich aus der Meldung nicht ableiten. Für die Kaufentscheidung ändert dieser Teil der Nachricht nichts – er erklärt aber, warum die flexible Fertigung überhaupt möglich ist.

Was noch offen ist

  • Preise für Elektro- und Mild-Hybrid-Version
  • Offizieller Marktstart und Beginn der Auslieferungen
  • Leistung, Batteriekapazität und Reichweite der Elektroversion
  • Systemleistung und Drehmoment der Mild-Hybrid-Variante sowie die Bestätigung der 30 PS
  • Genaue Investitionssumme für den Umbau in Rastatt

Solange diese Angaben fehlen, lässt sich der neue GLA weder gegen den Vorgänger noch gegen Wettbewerber in der Kompaktklasse sauber rechnen. Wer eine Anschaffung plant, kann den Produktionsstart als Signal werten, dass die offiziellen Daten in absehbarer Zeit folgen – festlegen muss sich heute niemand.

Wann hat die Produktion des neuen Mercedes GLA begonnen?

Die Serienproduktion ist am 17. September 2026 im Mercedes-Benz Werk Rastatt angelaufen.

Welche Plattform nutzt der neue GLA?

Der GLA steht auf der MMA-Plattform (Mercedes Modular Architecture). Sie erlaubt vollelektrische Fahrzeuge und solche mit Verbrennungsmotor auf derselben technischen Basis.

Welche Antriebe sind für den neuen GLA vorgesehen?

Vollelektrische Versionen und 48-Volt-Mild-Hybride. Der Mild-Hybrid kombiniert einen neuen 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner (M252) mit einem Elektromotor im Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Ein Plug-in-Hybrid, der rein elektrisch fährt, ist das nicht.

Wie viel leistet der Elektromotor im GLA Mild-Hybrid?

Angegeben sind 30 PS. Der Wert wirkt im 48-Volt-Kontext hoch und gilt bis zur offiziellen Bestätigung durch Mercedes als vorläufig.

Was kostet der neue GLA und wann kommt er zu den Händlern?

Beides ist bislang nicht veröffentlicht. Mercedes hat weder Listenpreise noch einen Termin für Bestellstart oder Auslieferung genannt.

Wie groß ist die Reichweite der Elektroversion?

Dazu liegen keine Angaben vor. Batteriekapazität, Leistung und Reichweite hat Mercedes zum Produktionsstart nicht mitgeteilt.