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Škoda Kodiaq Laurin & Klement: Top-Ausstattung und neuer Plug-in-Hybrid mit 272 PS

Von AutoHub Redaktion · Redaktion des AutoHub-MagazinsMit KI erstellt, redaktionell geprüft

Škoda ergänzt die zweite Kodiaq-Generation um die Ausstattungslinie Laurin & Klement und einen Plug-in-Hybrid mit 200 kW Systemleistung. Bestellstart in Deutschland ist im Laufe des Herbstes, Preise nennt der Hersteller noch nicht.

Škoda Kodiaq Laurin & Klement
Skoda Media

Wer sich für einen Škoda Kodiaq interessiert, bekommt im Herbst zwei zusätzliche Möglichkeiten: Laurin & Klement als höchste Ausstattungsstufe der Baureihe und einen Plug-in-Hybrid mit 200 kW (272 PS) Systemleistung. Das sind 50 kW (68 PS) mehr als beim bisherigen Kodiaq-Plug-in-Hybrid. Der Bestellstart in Deutschland ist für den Herbst angekündigt, ein genaues Datum nennt Škoda bislang nicht.

Für die Kaufentscheidung fehlt derzeit noch ein wesentlicher Teil der Informationen. Preise für die Ausstattungslinie und für den neuen Antrieb hat der Hersteller nicht veröffentlicht. Auch die elektrische Reichweite, der Verbrauch und die CO2-Werte stehen noch aus, weil das Typgenehmigungsverfahren für den 200-kW-Antrieb noch läuft. Wer jetzt kauft oder least, entscheidet also zwischen den bereits verfügbaren Kodiaq-Varianten und dem Warten auf Zahlen, die erst zum Bestellstart erwartet werden.

Was die Ausstattungslinie Laurin & Klement mitbringt

Laurin & Klement ist bei Škoda seit Jahren der Name für die jeweils höchste Ausstattungsstufe einer Baureihe, benannt nach den beiden Firmengründern. Für den Kodiaq nennt Škoda unter anderem Sitze mit Massagefunktion, eine silberne Dachreling, in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger und Seitenschweller sowie eigene Leichtmetallfelgen und Embleme. Laurin & Klement bietet damit vor allem Komfortausstattung und eigene Gestaltungselemente, die ebenfalls angebotene Sportline ist sportlich gestaltet.

Der Innenraum des Škoda Kodiaq zeigt die Komfortausstattung der Laurin & Klement-Linie mit Massagesitzen.
Škoda Kodiaq Laurin & Klement Innenraum · Skoda Presse

Welche weiteren Komfort- und Assistenzsysteme zur Serienausstattung gehören und was gegen Aufpreis dazukommt, hat Škoda für den deutschen Markt noch nicht im Detail aufgeschlüsselt. Diese Angaben dürften mit der Preisliste zum Bestellstart folgen.

Der neue Plug-in-Hybrid im Detail

Der Antrieb kombiniert einen 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner (1,5 TSI) mit 130 kW (177 PS) und einen Elektromotor mit 85 kW (115 PS). Die Systemleistung gibt Škoda mit 200 kW (272 PS) an. Die Batterie hat eine Bruttokapazität von 25,7 kWh, nutzbar sind davon 19,7 kWh.

Wie sich die höhere Leistung auf Beschleunigung und Verbrauch auswirkt, lässt sich erst mit den offiziellen Messwerten beurteilen. Belastbare Vergleichswerte zu Plug-in-Hybriden anderer Hersteller im gleichen Segment liegen uns derzeit nicht vor. Auch zu den Garantiebedingungen für die Batterie gibt es für diese Variante noch keine Angaben.

MerkmalWert
Systemleistung200 kW (272 PS)
Verbrennungsmotor1,5 TSI, 130 kW (177 PS)
Elektromotor85 kW (115 PS)
Batterie brutto25,7 kWh
Batterie netto19,7 kWh
Maximale DC-Ladeleistung50 kW
Leistungsplus gegenüber bisherigem PHEV50 kW (68 PS)
Elektrische Reichweitenoch nicht veröffentlicht
Preisnoch nicht veröffentlicht

Laden mit bis zu 50 kW Gleichstrom

Der Kodiaq-Plug-in-Hybrid lädt mit bis zu 50 kW an Gleichstromsäulen. Viele Plug-in-Hybride beherrschen bis heute nur das langsamere Laden mit Wechselstrom an Wallbox oder Haushaltssteckdose. Gleichstromladen kann das Nachladen unterwegs verkürzen. Konkrete Ladezeiten für den Kodiaq nennt Škoda noch nicht.

Dabei hilft die vergleichsweise kleine Kapazität: Bei 19,7 kWh nutzbarer Energie ist die Ladezeit auch bei moderater Leistung überschaubar. Mit dem Schnellladen eines reinen Elektroautos, das deutlich größere Batterien in kurzer Zeit füllen muss, lässt sich der Wert nicht direkt vergleichen.

Einordnung in die Baureihe

Der Kodiaq gehört zu den meistverkauften Modellen der Marke: Seit der Einführung 2016 hat Škoda nach eigenen Angaben weltweit 1,2 Millionen Fahrzeuge in 70 Märkten verkauft. Škoda ergänzt die zweite Generation nun um eine höhere Ausstattungsstufe und einen stärkeren Plug-in-Hybrid. Aus der Angabe, dass der neue Antrieb 50 kW mehr leistet als der bisherige, ergibt sich für den bisherigen Plug-in-Hybrid eine Systemleistung von rund 150 kW; diese Zahl nennt Škoda in der Mitteilung selbst nicht.

Käuferinnen und Käufer bekommen damit eine zweite PHEV-Stufe zur Auswahl. Nach Einschätzung der Redaktion kommt sie vor allem für diejenigen infrage, die viele kurze Strecken elektrisch fahren und gelegentlich längere Strecken zurücklegen. Beurteilen lässt sich das erst, wenn Preise und Verbrauchswerte vorliegen.